DE33263C - Nachgiebiges und elastisches Lager - Google Patents

Nachgiebiges und elastisches Lager

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Publication number
DE33263C
DE33263C DENDAT33263D DE33263DA DE33263C DE 33263 C DE33263 C DE 33263C DE NDAT33263 D DENDAT33263 D DE NDAT33263D DE 33263D A DE33263D A DE 33263DA DE 33263 C DE33263 C DE 33263C
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Germany
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muff
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bearing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33263D
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English (en)
Original Assignee
H. CH. A. PARSONS in Victoria Works, Gateshead on Tyne, Durham, England
Publication of DE33263C publication Critical patent/DE33263C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C27/00Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
    • F16C27/02Sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE -47: Maschinenelemente.
Nachgiebiges und elastisches Lager.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1884 ab.
Um bei Umlaufmaschinen mit grofser Geschwindigkeit diejenigen kleinen Fehler in der Gewichtsvertheilung auszugleichen, welche sich selbst bei genauester Ausführung und Aufstellung nicht vermeiden lassen, so dafs diejSchwerpunktsachse nicht mit der geometrischen Achse zusammenfällt, kommt nach vorliegender Erfindung eine Anordnung an den Wellenlagern zur Ausführung, durch welche der Welle in ihren Lagern ein kleines Spiel in radialer Richtung gestattet wird. Diesem Spiele wird durch die getroffene Anordnung gleichzeitig ein Reibungswiderstand entgegengesetzt, so dafs das Spiel sich innerhalb der zur Ausgleichung der Massen nothwendigen Grenzen hält.
Um bei solchen Lagern auch die Ausgleichung eines auf die sehr schnell umlaufende Welle ausgeübten zeitweisen Druckes in der Längsrichtung herbeizuführen, kann mit der Anordnung zur Ermöglichung des Spieles in radialer Richtung auch die Einrichtung zum Spiel in der Längsrichtung verbunden sein, welchem Spiel sich ebenfalls der erforderliche Reibungswiderstand entgegenstellt.
Fig. 2 zeigt im Längsschnitt des Lagers die hierzu getroffene Anordnung. Auf den sich im Lager drehenden Theil S der Welle ist ein Muff i geschoben, welcher seinerseits eine Anzahl Ringe k k\ eine Schraubenfeder / und eine aufgeschraubte Mutterm trägt. Die Ringe kk1 sind abwechselnd von verschiedenem äufseren und inneren Durchmesser, so dafs die kleineren Ringe kl mit ihrer Innenfläche auf dem Muff i, mit ihrer Aufsenfläche dagegen nicht gegen das Lager liegen, während die gröfseren Ringe k umgekehrt mit ihrer Aufsenfläche gegen das Lager, mit der Innenfläche aber nicht gegen den Muff liegen. Diese Reihe von abwechselnd gröfseren und kleineren Ringen liegt mit dem einen Ende gegen einen Flantsch des Muffes i oder gegen eine eingelegte Scheibe n, während gegen das andere Ende die Feder / drückt, welche sich gegen die Mutter m stützt.
Sämmtliche Ringe k kl werden also durch die Kraft der Feder seitlich gegen einander geprefst, mithin wird ein gewisser Reibungswiderstand dem durch die erwähnte Form und Anordnung der Ringe gestatteten Spiel der Welle in radialer Richtung entgegengestellt. Gegen den Druck der Feder I kann die Welle mit dem Muff i in dem Lager der Länge nach spielen, welchem Spiel sich die Reibung der Ringe gegen den Muff entgegenstellt.
In Fig. ι sind solche Lager bei einer mit sehr grofser Umlaufgeschwindigkeit arbeitenden Maschine dargestellt, deren Welle in der Abdichtungsvorrichtung in den Stirnwänden dem geringen Spiel sowohl in der Längs- als in radialer Richtung nachgeben kann.
In einer Abänderung, welche auch in Verbindung mit der in Fig. 2 dargestellten elastischen Lagerung zur Anwendung kommen kann, ist nach Fig. 3 die Reihe der Ringe durch eine Stahlhülse η ersetzt, welche mit Längsschlitzen«1 versehen ist. Die Hülse liegt gegen den erhöhten Rand P des Muffes i und mit ihren Enderhöhungen gegen das Lager. Die zwischen den Längsschlitzen n1 liegenden Theile n2 der
Stahlhülse wirken als Federn zur Gestattung des radialen Spieles der Welle, während sie dem Lä'ngsspiel des Muffes i eine gewisse Reibung entgegenstellen. Obgleich der in Fig. 2 dargestellten Anordnung für sehr schnell umlaufende Maschinen der Vorzug zu geben ist, so kann eine Verbindung beider Anordnungen dadurch zur Ausführung gelangen, dafs die Ringe k k1 von der Stahlhülse η umgeben werden, so dafs sich etwaige Erschütterungen der Welle nicht auf das Lager, sondern auf diese Stahlhülse übertragen und von ihr abgefangen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einer in radialer Richtung nachgiebigen Lagerung für Wellen die Anwendung eines cylindrischen Muffes, welcher innerhalb des cvlindrischen Lagergehäuses von mehreren Ringen umgeben ist, von denen immer je einer, an seiner Innenfläche weiter als der Muff, mit seiner Aufsenfläche im Lagergehäuse anliegt, während der nächstfolgende mit seiner Innenfläche gegen den Muff anliegt, aber an seiner Aufsenfläche einen kleineren Durchmesser als die Bohrung des Lagergehäuses besitzt, wobei sämmtliche Ringe parallel der Wellenachse durch eine Feder gegen einander geprefst werden.
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Lagerung der Ersatz der Ringe durch eine auf den Muff geschobene ■ Stahlhülse, welche durch La'ngsschlitze federnd gemacht ist und behufs der elastischen Lagerung der WTelle den Muff an einer oder mehreren Ringsteilen anliegend umgiebt, während sie an anderen Stellen sich in das Lagergehäuse passend einlegt.
  3. 3. Die Verbindung der unter 2. mit der unter 1. gekennzeichneten Anordnung in der Weise, dafs die federnde Stahlhülse um die Ringe gelegt wird, zur Verminderung der Uebertragimg des Spieles auf das Lagergehäuse.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935520C (de) * 1952-07-19 1955-11-24 Caro Werk Ges M B H Gleitlager
DE965893C (de) * 1951-10-05 1957-06-27 Caro Werk Ges M B H Selbsttragender Gleitlagerkoerper
DE1221285B (de) * 1962-09-18 1966-07-21 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Erzeugung und selbsttaetigen Abschaltung des Hilfstraegers in Stereo-Rundfunkempfaengern

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DE935520C (de) * 1952-07-19 1955-11-24 Caro Werk Ges M B H Gleitlager
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