DE3322152C2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betreiben von Endgeräten eines digitalen Teilnehmeranschlusses - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betreiben von Endgeräten eines digitalen Teilnehmeranschlusses

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DE3322152C2 DE19833322152 DE3322152A DE3322152C2 DE 3322152 C2 DE3322152 C2 DE 3322152C2 DE 19833322152 DE19833322152 DE 19833322152 DE 3322152 A DE3322152 A DE 3322152A DE 3322152 C2 DE3322152 C2 DE 3322152C2
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Abstract

Sind an einer digitalen teilnehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle eine Vielzahl von Endgeräten angeschlossen, welche über eine Stromversorgungseinrichtung gespeist werden, wobei die Übermittlung der Daten und die Speisung über eine mehradrige Datenleitung erfolgt und eine zusätzliche Speisung aus der Vermittlungsanlage über die Teilnehmeranschlußleitung vorhanden ist, welche zur Versorgung nur eines einzigen Endgerätes ausreicht, so wird bei Ausfall der Stromversorgungseinrichtung durch die teilnehmerseitige Teilnehmerschnittstelle die Speisespannung umgepolt und auf einen niedrigeren Wert abgesenkt. Die Umpolung dient zur Signalisierung des Notbetriebs, während der niedrigere Spannungswert die Ruhelage anzeigt. Sobald ein Endgerät an einer abgehenden oder ankommenden Verbindung beteiligt ist, wird die Speisespannung auf den normalen Wert angehoben, um auf diese Weise die übrigen Endgeräte an einer Verbindung zu hindern. Somit ist sichergestellt, daß immer nur ein Gerät gleichzeitig an einer abgehenden oder ankommenden Verbindung beteiligt ist, da die Leitungsspeisung aus der Vermittlungsstelle nur für die Versorgung eines einzigen Endgeräts ausreicht.

Description

Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung anzugeben, welches im Notbetriebsfall den Betrieb eines einzigen Endgeräts bei abgehenden und bei ankommenden Verbindungen regelt
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei Ausbleiben der die Stromversorgungseinrichtung versorgenden Energie die über die Datenleitung den Endgeräten zugeführte Speisespannung in der teilnehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle auf einen vorgegebenen Wert verändert und umgepolt wird, daß der umgepolte Zustand der Speisespannung in den Endgeräten erkannt wird und daß bei einer Verbindung eines Endgeräts von der teilnehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle die Speisespannung wieder auf den normalen Wert gebracht wird, wodurch die Anschaltung eines weiteren Endgeräts an die Datenleitung verhindert wird und daß ankommend nur ein bestimmtes, markiertes Endgerät erreichbar ist, wenn kein Endgerät abgehend an die Datenleitung angeschaltet ist
Der Notbetrieb wird den Endgeräten durch die Umpolung der Speisespannung signalisiert Während des Notbetriebs kann nur ein Endgerät an einer abgehenden Verbindung beteiligt sein, da während dieses Betriebszustandes die vorher auf einen vorgegebenen Wert veränderte Speisespannung wieder ihren normalen Wert hat Ankommende Verbindungen werden einem bestimmten besonders markierten Endgerät zugeteilt, wenn kein anderes Endgerät an die Datenleitung angeschaltet ist
Die Umpolung der Speisespannung auf einer Übertragungsleitung, wobei von einer zentralen Energiequelle ein oder mehrere Endgeräte mit Energie versorgt werden und die Übertragungsleitung darüber hinaus auch zum Datenaustausch zwischen eine? zentralen Stelle und den Endgeräten erfolgt, ist bereits durch die DE-OS 28 05 540 bekannt Hierbei dient jedoch die Umpolung nicht zur Signalisierung, sondern zur Aufladung des Energiespeichers der Endgeräte in der ersten Polung und zur Kennzeichnung der Datenübertragung während de zweiten Polung.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß bei Auftreten eines Datenstroms auf der Datenleitung durch die teilnehmerseitige Teilnehmerschnittstelle die Speisespannung auf einen vorgegebenen Wert verändert wird. Das Auftreten eines Datenstroms auf der Datenleitung kennzeichnet eine Verbindung mit einem Endgerät Um den übrigen Endgeräten zu signalisieren, daß momentan eine Verbindung nicht möglich ist kann beispielsweise die Speisespannung abgesenkt oder erhöht werden.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß bei einer bestimmten Höhe des Speisestroms durch die teilnehmerseitige Teilnehmerschnittstelle die Speisespannung auf einen vorgegebenen Wert verändert wird. Neben dem Auftreten eines Datenstroms kann auch die Höhe des Speisestroms als Anzeichen für das Vorliegen einer Verbindung ausgewertet werden, um weitere Endgeräte an einem Verbindungsaufbau zu hindern.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß gleichzeitig mit dem Umpolen der Speisespannung deren Wert verändert wird. Es ist auch denkbar, mit dem Eintreten des Notbetriebs die Speisespannung nicht nur umzupolen, sondern auch auf einen niedrigeren Wert abzusenken, um den Ruhezustand zu signalisieren. Sobald eine abgehende oder ankommende Verbindung vorliegt, wird (Ue Speisespannung wieder auf den normalen Wert erhöht, um auf diese Weise den übrigen Endgeräten das Vorliegen einer Verbindung zu signalisieren.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unieranspriichen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in der Zeichnung dargestellt ist
Die teilnehmerseitige Teilnehmerschnittstelle TSS
ίο stellt die Schnittstelle zwischen der zur Vermittlungsstelle führenden Teilnehmeranschlußleitung TAL und den Endgeräten 72: dar. Die Teilnehmeranschlußleitung TAL dient zur Vollduplexübertragung der Daten und zur Übertragung der Speisung, welche leistungsmäßig nur zur Speisung eines einzigen Endgerätes TE ausreicht Der Übertrager Tl dient zur Aus- bzw. Einkoppelung der Daten an der Teilnehmeranschlußleitung TAL· In der Gabelschaltung G erfolgt die Richtungsaufteilung in eine gehende und kommende Richtung, wobei
für jede Richtung ein besonderer Übertrager 7*2 bzw. T3 vorgesehen ist Diese beiden Übertrager dienen zur Entkoppelung zwischen der teilnehiiripseitigen Teilnehmerschmttsteue TSS und der Datenieiting B zum Anschluß der Endgeräte TE Der Übertrager T2 ist für die
Senderichtung (S) und der Übertrager TZ ist für die Empfangsrichtung (£? vorgesehen. Eine weitere Aufgabe der !"ibertrager 7*2 und T3 besteht in der Einkoppelung der Leitungsspeisung für die Endgeräte TE über die Datenleitung B. Dies kann beispielsweise nach der Phantomkreisspeisung geschehen. Zwischen die Gabelschaltung G und die Übertrager TI bzw. 73 ist eine Datenstromüberwachungseinrichtung FS geschaltet, welche bei Auftreten eines Datenstroms in einer der beiden Richtungen ein Signal erzeugt
Die teilnehmerseitige Teilnehmerschnittstelle TSS weist auch eine Stromversorgungseinrichtung STS auf. Diese enthält eine Leitungsspeiseschaltung LS. welche über den Übertrager Ti mit der Teilriemncranschlußleitung TAL verbunden ist und die aus der Vermittlungsstelle zugeführte Energie aufnimmt und ar* eine Koppeleinrichtung K weitergibt Wie bereits erwähnt, reicht die aus der Vermittlungsstelle zugeführte Energie nur zur Speisung eines einzigen Endgerätes TE aus. Werden weitere Endgeräte 72? an der teunebmerseitigen Teilnehmerschnittstelle 7"SS angeschlossen, so ist hierzu eine zusätzliche Fremdspeisung rotwendig. Dies kann beispielsweise durch ein Netzspeisegerät NS aus dem Lichtnetz LN geschehen. Dieses Netzspeisegerät NS ist ebenfalls mit der Koppeleinrichtung K verbunden. Die Aufgabe der Koppeleinrichtung K besteht in der alternativen Zuführung der Speisespannung an die Datenleitung B unä damit an die Endgeräte 72Γ. Mit Hilfe der Polumschaltung PU kann die Speisespannung umgepolt werden. Die Einrichtung SB dient zum Absen-
ken uzW. Erhöhen der Speisespannung, während die Stromerkennungseinrichtung SE ein Signal erzeugt, wenn ein vom Ruhestrom abweichender Speisestrom fließt An den Anschlüssen SP wird die zum Betreiben der teilnehmerseitigen Teilnehmerschnittställe TSS benötigte Spannung abgenommen.
Die Endgeräte TE weisen identische Schnittstellen auf, wobei wiederum Übertrager vorgesehen sind, welche zur Trennung von Leitungsspeisung und Daten dienen. Eine Umpoleinrichtung UM dient zur Sicherstellung der richtigen Polarität an den Anschlüssen S zur Speisung des Endgiräts TB im Falle des Notbetriebs, wenn bekanntlich die Speisespannung umgepolt ist. Eine Datenstromüberwachungseinrichtung FT ist in die
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5 6
gehende und kommende Richtung der Datenanschlüsse Wunsches. Mit Hilfe dieser Datcnstromüberwachungs-D eingeschleift, sie erzeugt an ihrem Ausgang ein Signal, einrichtung wird die Datenleitung B auf das Vorliegen ^ wenn ein Datenstrom in einer der beiden Richtungen eines Datenstroms überprüft und somit zwischen Ruheauftritt lage und Betrieb im Notbetrieb unterschieden. Liegt
Im normalen Betrieb erfolgt die Speisung der Endge- 5 kein Datenstrom vor, so kann der abgehende Verbinräte TE sowohl aus der Vermittlungsstelle als auch aus dungswunsch bedient werden, andernfalls bleibt das bedem Lichtnetz LN, wobei der Speisestrom sowohl aus treffende Endgerät 72? gesperrt, und zwar so lange, bis der Leitungsspeisung LS als auch aus der Netzspeise- das andere Endgerät TE frei und damit die Ruhelage einrichtung NS über die Koppeleinrichtung K den End- hergestellt wird, geraten 72f zugeführt wird. Im Notbetrieb, d. h. bei Aus- 10 Es kann nun der Fall eintreten, daß eine ankommende fall der Netzspeiseeinrichtung oder der diese versorgen- Verbindung zu dem vorbestimmten Endgerät TE auf- », den Energie aus dem Lichtnetz LN wird die Koppelein- tritt und gleichzeitig von einem anderen Endgerät TE richtung K umgeschaltet, so daß die Speisung nur noch eine abgehende Verbindung gewünscht wird. Dieser aus der Leitungsspeisung LS erfolgt Die Steuerung der Fall kann beispielsweise mit Hilfe einer Strombegren- '
Koppeleinrichtung K erfolgt durch ein entsprechendes 15 Zungseinrichtung SC erkannt werden, daß zwei Endge- , Signal aus der Netzspeiseeinrichtung AlS. Dieses Signal rate einen höheren Strom aus der Stromversorgungs- '
wird sowohl der Einrichtung PU zugeführt, welche dar- einrichtung STS ziehen. Die Strombegrenzungseinrichaufhin die Polarität der Speisespannung umpolt, als tung erzeugt in diesem Fall ein Signal, welches die Einauch der Einrichtung SB zugeführt, welche die Speise- richtung SB zur kurzzeitigen Unterbrechung γ|κγ Spei- -■ spannung absenkt. Die Umpolung der Speisespannung 20 sespannung veranlaßt Die Unterbrechung der Speise- ti dient zur Signalisierung des Notbetriebs für die Endge- spannung hat den Abwurf der beiden Endgeräte TE zur ■ \ rate TE, welche eine entsprechende, nicht gezeigte Ein- Folge. Während die ankommende Verbindung weiter N richtung zum Erkennen des Notbetriebs aufweisen. aufrechterhalten werden kann, wird auf diese Weise das ,
Außerdem kann mit diesem Signal die Einrichtung SB weitere Endgerät TE abgeschaltet Der gleiche Fall j
zum Absenken der Speisespannung veranlaßt werden. 25 kann auch eintreten, wenn zwei Endgeräte TE gleichzei-
Es wird nun davon ausgegangen, daß bisher keine tig einen Verbindungswunsch haben. Verbindung mit einem Endgerät TE vorgelegen hat Er-
folgt nun von einem Endgerät TE ein abgehender Ver- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
bindiungsaufbau, so wird der nun auftretende Daten-
strom in der Datenstromerkennungseinirichtung FS er- 30 1
kannt und mit Hilfe eines Signals die Einrichtung SB .
veranlaßt, die Speisespannung wieder auf den normalen Wert anzuheben. Die umgepolte auf dem normalen Went befindliche Speisespannung dient für die übrigen Endgeräte TEaIs Anzeichen dafür, daß eine abgehende 35 Verbindung nicht möglich ist, da bereits das einzige zu speisende Endgerät an einer Verbindung beteiligt ist Anstelle der Datenstromüberwachungseinrichtung FS kann auch mit Hilfe einer Stromerkennungseinrichtung SF das Vorliegen einer Verbindung erkannt werden, da 40 im Gegensatz zur Ruhelage ein höherer Speisestrom gezogen wird. Auch das Vorliegen eines höheren Speisestroms kann dazu benutzt werden, die Einrichtung SB zum Anheben der Speisespannung auf den normalen Wert zu veranlassen. 45
Bei Bestehen einer abgehenden Verbindung im Notbetrieb kann eine ankommende Verbindung nicht berücksichtigt werden, sie hat die Signalisierung des Besetztfalls zum rufenden Teilnehmeranschluß zur Folge.
Während abgehend alle Endgeräte TE Verbindungen 50 aufbauen können, -jnd zwar wie bereits erwähnt gleichzeitig jeweils nur ein Gerät werden ankommende Verbindungen einem bestimmten, besonders markierten . Endgerät TE im Notbetrieb zugeführt Dieses Endgerät ■ ist durch einen Schalter oder eine Drahtbrücke beson- 55 ders gekennzeichnet Auch bei einer ankommenden Verbindung spricht die Datenstromüberwachungsein-
richtung FS an und veranlaßt die Veränderung der Spei- r ■;
sespannung in bereits beschriebener Weise. Abgehende ^
Verbindungen sind in diesem Fall nicht mehr möglich. 60 1 Eine Veränderung des Wertes der Speisespannung -/'
bei einer abgehenden oder ankommenden Verbindung
im Notbetrieb ist nicht unbedingt notwendig, wenn je- ; A
des Endgerät TE mit einer individuellen Datenstrom-
überwachungseinrichtung FT versehen ist Diese Da- 65 Ji
tenstromüberwachungsemrichtung FTkann nun entwe- i
der dauernd angeschaltet sein oder nur bedarfsweise, %\
und zwar bei Vorliegen eines abgehenden Verbindungs- S

Claims (6)

1 2 durch gekennzeichnet, daß das besonders markierte Patentansprüche: Endgerät (TE) durch einen Schalter oder eine Drahtbrücke einstellbar ist
1. Verfahren zum Betreiben von Endgeräten (TE) 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprtteines digitalen Teilnehmeranschlusses, wobei eine 5 ehe 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der teil-Vielzahl von Endgeräten (TE) über eine gemeinsa- nehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle (TSS) eine me, mehradrige Datenleitung (B) mit der teilnehmer- Strombegrenzungseinrichtung (SG) vorgesehen ist, seitigen Teilnehmerschnittstelle (TSS) verbindbar welche bei Überschreitung eines vorgegebenen ist, welche eine Stromversorgungseinrichtung auf- Wertes des Speisestroms anspricht und die f iirzzeiweist die die Endgeräte (TE) über die Datenleitung io tige Abschaltung der Speisespannung auf der Daten- (B) speist, aus der Vermittlungsanlage über die Teil- leitung (B) veranlaßt
nehmeranschlußleitung (TAL) eine Speisung der
teilnehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle (TSS) er-
folgt welche zur Versorgung nur eines Endgerätes
(TE) ausreicht und bei Ausbleiben der die Stromver- 15
sorgungseinrichtung versorgenden Energie (bei- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schalspielsweise Netz) von der teilnehmerseitigen Teil- tungsanordnung zum Betreiben von Endgeräten eines nehmerschnittstelle (TSS) über die Datenleitung (B) digitalen Teilnehmeranschlusses, wobei eine Vielzahl an die Endgeräte (TE) eine entsprechende Meldung von Endgeräten über eine gemeinsame, mehradrige Dagesendet jvinL dadurch gekennzeichnet, 20 tenleitung mit der teilnehmerseitigen Teilnehmerdaß bei Ausbleiben der die Stromversorgungsein- schnittstelle verbindbar ist welche eine Stromversorrichtung versorgenden Energie die über die Daten- gungseinrichtung aufweist die die Endgeräte über die leitung (B) den Endgeräten (TE) zugeführte Speise- Datenleitung speist aus der Vermittlungsanlage über spannung in der teilnehmerseitigen Teilnehmer- die Teilnehmeranschlußleitung eine Speisung der teilschnittstelle (TSS) auf einen vorgegebenen Wert 25 nehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle erfolgt welche verändert und umgepolt wird, daß der umgepolte zur Versorgung nur eines Endgeräts ausreicht und bei Zustand der Speisespannung in den Endgeräten (TE) Ausbleiben der die ,Stromversorgungseinrichtung vererkannt wird und daß bei einer Verbindung eines sorgenden Energie (beispielsweise Netz) von der teil-Endgeräts (TE) von der teilnehmerseitigen Teilneh- nehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle über die Datenmerschnittstelle (TSS) die Speisespannung wieder 30 leitung an die Endgeräte eine entsprechende Meldung auf den normalen Wert gebracht wird, wodurch die gesendet wird.
Anschaltung eines weiteren Endgeräts (TE) an die Die Speisung von Endgeräten eines Teilnehmeran-Datenleitung (B) verhindert wird, und daß ankom- Schlusses, welche an einer gemeinsamen mehradrigen mend nur ein bestimmtes', markiertes Endgerät (TE) Datenleitung über Anschlußdosen oder Stecker anerreichbar ist wenn kein Endgei Jt (TE) abgehend an 35 schließbar sind, erfolgt zweckmäßigerweise ebenfalls die Datenleitung (B) angeschaltet ist über die Datenleitung, da auf diese Weise eine einheitli-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ehe Ausbildung der Anschlußdose oder der Steckeinzeichnet, daß bei einer bestimmten Höhe des Speise- richtung möglich ist, und außerdem die Zahl der Anstroms durch die teilnehmerseitige Teilnehmer- schlußpunkte bzw. Steckerpunkte gering gehalten werschnittstelle (TSS) die Speisespannung auf einen 40 den kann.
vorgegebenen Wert verändert wird. In der Regel erfolgt aus der Vermittlungsanlage über
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des die Teilnehmeranschlußleitung eine Speisung des Teil-Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da- nehmeranschlusses, wobei die Leistung zum Anschluß durch gekennzeichnet daß in der teilnehmerseitigen eines Endgerätes ausreicht Werden mehrere Endgeräte Teilnehmerschnittstelle (TSS) eine Datenstromüber- 45 an dem Teilnehmeranschluß betrieben, wobei es sich wachungseinrichtung (FS) für die Datenleitung (B) beispielsweise um Fernsprechteilnehmerstationen, Davorgesehen ist, welche bei Auftreten eines Daten- tenendgeräte, Fernschreiber usw. handeln kann, so muß Stroms ein Signal erzeugt, welches die Änderung der die teilnehmerseitige Teilnehmerschnittstelle eine beSpeisespannung in der Stromversorgungseinrich- sondere Stromversorgungseinrichtung aufweisen, wel- iung (STS) veranlaßt su ehe beispielsweise aus dem Lichtnetz gespeist werden
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprü- kann.
ehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der teil- Fällt nun die die Stromversorgungseinrichtung spei-
nehmerseitigen Teilnehmerschnittstelle (TSS) eine sende Energie aus, so können von den an der gemeinsa-
Stromerkennungseinrichtung (SE) vorgesehen ist men Datenleitung angeschlossenen Endgeräten nur
welche bei Erreichen eines bestimmten Wertes des 55 noch ein einziges Endgerät betrieben werden, wobei
Speisestroms anspricht und die Änderung der Spei- hierzu die Speisung aus der Teilnehmeranschlußleitung
sespannung in der Stromversorgungseinrichtung herangezogen wird. Dies ist jedoch nur dann möglich,
(STS) veranlaßt wenn die übrigen Endgeräte abgeschaltet sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprü- Aus der DE-OS 33 11 386 ist bereits bekannt, den ehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes End- 60 Ausfall der Stromversorgungseinrichtung an die Endgegerät (TE) eine eigene Datenstromüberwachungs- rate zu signalisieren, worauf nur noch ein bestimmtes einrichtung (FT) für die Datenleitung (B) aufweist oder wenige bestimmte Endgeräte betriebsfähig bleiwelche entweder dauernd oder nur bei einem Ver- ben, während die übrigen während der Dauer des Ausbindungswunsch (abgehend) mit der Datenleitung falls der Stromversorgungseinrichtung abgeschaltet (B) verbindbar ist und im Ruhezustand der Datenlei- 65 bleiben. Diese Lösung berücksichtigt jedoch nur den tung (B) ein Signal erzeugt, welches die weiteren abgehenden Verbindungsaufbau, während für ankom-Vorgänge für den Verbindungsaufbau freigibt mende Anrufe zusätzliche Maßnahmen getroffen wer-
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- den müssen.
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