DE3322012C2 - - Google Patents
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Classifications
-
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- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B1/00—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
- B06B1/10—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
- B06B1/16—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving rotary unbalanced masses
- B06B1/161—Adjustable systems, i.e. where amplitude or direction of frequency of vibration can be varied
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/42—Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer
Siebmaschine, bei der die Schwingfrequenz des Siebs mittels
eines Schwingantriebs geändert wird.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-AS 23 53 030 bekannt.
Bei dem bekannten Verfahren wird das Sieb mit zwei gegen
läufigen, selbstsynchronisierenden und Linearschwingung
erzeugenden Kreisschwingungserregern betrieben. Auf diese
Weise wird nicht nur zwischen der Schüttgutschicht und dem
Siebboden eine ausreichende Relativbewegung erzeugt, sondern
es wird auch der Antriebswinkel für die Beschleunigung der
Körner in einfacher Weise veränderbar eingestellt. Dazu
erfolgt die Steuerung der Ausgangsdrehzahl automatisch.
Insbesondere kann auch eine kurzzeitige Veränderung des
Angriffswinkels durch eine entsprechende Impulsgabe erreicht
werden, woraufhin dieser wieder in seine ursprünglich ein
gestellte Lage zurückkehrt. Es wird also eine konstante
Ausgangsdrehzahl eingestellt, die kurzzeitig eine Verände
rung erfährt.
Aus der DE-AS 25 50 220 ist auch ein Verfahren zum Betrieb
von elektromagnetischen Schwingungserregern bekannt, bei
dem die positive Halbwelle einer Wechselspannung ange
schnitten wird und den Schwingungserreger ansteuert. Dazu
wird jeweils die zweite positive Halbwelle der drei Netz
phasen angeschnitten und addiert, so daß ein zusammenhängender
Spannungsimpuls entsteht. Auf diese Weise gelingt die
Ansteuerung des Schwingungserregers mit einer Frequenz,
die erheblich niedriger als die Netzfrequenz ist.
Ausgehend von dem eingangs definierten Verfahren liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb
einer Siebmaschine verfügbar zu machen, mit der noch
bessere Siebergebnisse, und zwar vollautomatisch, erzielt
werden, und noch eine weitergehende Anpassung an die
Konsistenz des Siebguts möglich ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß der Schwingantrieb periodisch ein- und ausgeschaltet
wird und daß die Ein- und Ausschaltdauer des Schwing
antriebs mittels einer Strom-Impulszeit-Steuerung derart
eingestellt wird, daß sich die Schwingfrequenz der Sieb
maschine laufend periodisch ändert.
Bei diesem Verfahren werden die Einschalt- und die Aus
schaltdauer des Schwingantriebes laufend und periodisch
geändert, wodurch sich die Frequenz der Siebmaschine
ständig zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert
bewegt. Es wird also die für jede Körnung des zu siebenden
Gemisches optimale Siebfrequenz zur Verfügung gestellt,
wodurch z. B. auch ein Zusetzen des Siebes überhaupt nicht
mehr auftritt. Ferner läßt sich das günstigste Frequenz
spektrum und seine Lage in der Frequenzskala durch die
Ein- und Ausschaltzeit des Schwingantriebs in gewünschter
Weise vorgeben.
Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Das Wesen der Erfindung soll anhand der Zeichnungen näher
erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 das Prinzipschaltbild einer Schaltung zur
Durchführung des Verfahrens;
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung des Verfahrens und
Fig. 3 den Verlauf der Siebfrequenz des Siebes.
In Fig. 1 wird der Siebkörper 1 mit dem Siebboden bzw.
Siebeinsatz 2 durch den am Anschlußbock 3 befestigten
Unwuchtmotor 4 in Schwingbewegungen versetzt. Der Unwucht
motor 4 erhält aus dem Netz 6 seine Energie über das
Thyristor- oder Triacanschlußgerät 5, das von dem
Steuerteil 7 beaufschlagt wird. Hierbei werden mit den
Stellwiderständen 8 und 9 die Einschalt- und die Aus
schaltdauer eingestellt.
In Fig. 2 sind in zwei unterschiedlichen Betriebsweisen
gezeigt: der Fall A für kurze Einschalt- und lange Pausen
zeit, der Fall B für lange Einschalt- und kurze Ausschalt
zeit. Im Falle A wird ein weites Frequenzspektrum zwischen
den Drehzahlen n₁ und n₂ auf niedrigerem Niveau, im Falle
B ein kleines Spektrum auf höherem Niveau durchfahren.
Durch die willkürliche Einstellung der Einschalt- und
Ausschaltzeiten kann man also sowohl die Größe des
Frequenzspektrums als auch seine Lage in der Frequenzskala
beliebig einstellen und somit weitgehend dem zu siebenden
Schüttgut anpassen.
In Fig. 3 ist über der Zeit die Drehzahl des Antriebsmotors
und damit die Schwingfrequenz der Siebmaschine dargestellt.
Es ist erkennbar, daß durch den aufeinanderfolgenden Hoch
und Auslauf sich laufend periodisch wiederkehrend die
Frequenz ändert. Damit erfährt das Siebgut laufend
wechselnde Einwirkungen, die vom Rutschen auf der Sieb
fläche bis zu kleinen Sprüngen des Kornes gehen,
wodurch sogenannte Springkörner gänzlich vermieden werden.
Bei jeder Schwingung des Siebbodens erhält das Schüttgut
eine Beschleunigung vom Vielfachen der Erdbeschleunigung,
so daß eine Ablösung stattfindet; sie wird als Maschinen
kennziffer
bezeichnet, deren vertikale Komponente die Siebkennziffer
K V ist. Diese Größen sind für jede Schüttgutkonsistenz
charakteristisch und sollen zur Erzielung des maximalen
Durchsatzes optimal eingestellt werden. Als wesentlicher
Faktor beeinflußt diese Größen die Schwingfrequenz (n)
quadratisch. Dies hat zur Folge, daß das Siebergebnis
weitgehend davon abhängig ist, ob die jeweiligen Partikel
eines zu klassierenden Gemisches die für sie jeweils
optimale Schwingfrequenz des Siebens angeboten erhalten.
Bei dem Verfahren gemäß Erfindung wird jedem Partikel
eines bestimmten Gemisches seine optimale Frequenz angeboten,
wobei auch das Frequenzspektrum in seiner Breite und Lage
für das vorhandene Partikelgemisch optimierbar ist. Auch
bei einer Änderung der Konsistenz (z. B. Feuchtigkeit)
des Schüttgutes wird das Spektrum entsprechend angepaßt.
Je nach Gemisch und Konsistenz werden K V -Werte zwischen
10 und 5, 6 und 3 oder 5 und 2 eingestellt.
Claims (7)
1. Verfahren zum Betrieb einer Siebmaschine, bei der die
Schwingfrequenz des Siebs mittels eines Schwingantriebs
geändert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingantrieb periodisch
ein- und ausgeschaltet wird und daß die Ein- und Ausschalt
dauer des Schwingantriebs mittels einer Strom-Impulszeit-
Steuerung derart eingestellt wird, daß sich die Schwing
frequenz der Siebmaschine laufend periodisch ändert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschaltzeiten
unabhängig voneinander eingestellt werden.
3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2
auf einen aus zwei Unwuchtmotoren bestehenden, linear
gerichteten Schwingantrieb für eine Siebmaschine.
4. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2
auf ein mittels eines Unwuchtmotors angetriebenes
Kreisschwingsieb.
5. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2
auf einen aus zwei Unwuchtwellen und einem stationären
Motor bestehenden Antrieb für eine Siebmaschine.
6. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2
auf einen aus einem Unwuchterreger bestehenden Antrieb für
eine Siebmaschine.
7. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2
auf ein Schubkurbelgetriebe als Antrieb für eine
Siebmaschine.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322012 DE3322012A1 (de) | 1983-06-18 | 1983-06-18 | Siebmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322012 DE3322012A1 (de) | 1983-06-18 | 1983-06-18 | Siebmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322012A1 DE3322012A1 (de) | 1984-12-20 |
| DE3322012C2 true DE3322012C2 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6201787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322012 Granted DE3322012A1 (de) | 1983-06-18 | 1983-06-18 | Siebmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3322012A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006041989B4 (de) * | 2006-09-07 | 2009-06-04 | Paul Gmbh & Co. Kg | Siebmaschine insbesondere für schwer trennbare Gemische, wie Schweröl-Sand-Gemische |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2550220B1 (de) * | 1975-11-08 | 1976-08-05 | Carl Schenck Ag, 6100 Darmstadt | Verfahren und vorrichtung zum betrieb von elektromagnetischen schwingungserregern |
-
1983
- 1983-06-18 DE DE19833322012 patent/DE3322012A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3322012A1 (de) | 1984-12-20 |
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