DE331978C - Verfahren und Vorrichtung zum Messen uebergegangener Waermemengen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen uebergegangener Waermemengen

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DE331978C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/02Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters
    • G01K17/025Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters where evaporation, sublimation or condensation caused by heating or cooling, is measured

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Dessen übergegangener Wärmemengen. Wärmemengenmesser, auf dem Verdunstungsprinzip beruhend, sind bekannt, haben aber den Nachteil, daß sie durch Verdunstung der Flüssigkeit ins Freie den atmosphärischen Einflüssen ausgesetzt sind und von Zeit zu Zeit frisch gefüllt werden müssen. Fehlerhafterweise kann z. B. Verdunstung eintreten, wenn Heizkörper und zu erwärmendes Medium in gleicher Weise stark erhitzt werden, also in Wirklichkeit kein Wärmeaustaüsch stattfindet: Nach vorliegender Erfindung werden diese Fehler vermieden, indem man aus einem dem Einfluß eines wärmeren Körpers ausgesetzten Gefäß in ein dem Einfluß des zu erwärmenden Körpers ausgesetztes kommunizierendes Gefäß Flüssigkeit überdunsten läßt. , Aus der innerhalb einer gewissen Zeit übergegangenen Flüssigkeitsmenge kann man dann - wenigstens unter sonst gleichen Verhältnissen - auf die während dieser Zeit übergegangene Wärmemenge schließen. Die gefundenen Werte sind zunächst Relativwerte, die aber bei gleichartigen Messungen, z. B. der von Heizkörpern an Zimmer verschiedener Stockwerke abgegebenen Wärmemengen, schon recht gute Vergleiche gestatten. Außerdem kann man ohne Mühe Eichungen vornehmen, so daß man mit ausreichender Genauigkeit selbst absolute Werte erhält.
  • Auf irgendwelche bewegliche Teile ist der vorliegende Wärmemengenmesser nicht angewiesen. Eine zurAusnützung des Verfahrens, namentlich bei der Heizung von Zimmern, z. B. durch-Heizkörper geeigneteMeßvorrichtung erhält man, wenn man zwei nach außen abgeschlossene und daher vor Verdunstungsverlusten geschützte Gefäße in solcher Weise in ein zweikammeriges Gehäuse einbaut, daß das eine Gefäß nur der Temperatur der die Wärme aufnehmenden Luft, das andere dagegen der Temperatur des Heizkörpers ausgesetzt ist (Fig z). Zweckmäßig versieht man wenigstens eines der Gefäße mit einer Einteilung.
  • Um ein zu Täuschungszwecken beabsichtigtes Rückfüllen der übergedunsteten Flüssigkeit in das Dunstgefäß zu vermeiden, kann man das die Gefäße verbindende Rohr bei jedem Gefäß angenähert bis in die Mitte des Innern hineinführen (Fig. 2).
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. z sind a und al die beiden kommunizierenden Gefäße, von denen das eine (Dunstgefäß ä) mit Flüssigkeit gefüllt, der Temperatur des Heizkörpers b, das andere (Kondensationsgefäß dl) der Temperatur der zu erwärmenden Luft c ausgesetzt ist. Das Rohrsystem, am besten aus Glas, ist in ein Schutzrohr d eingebaut, das in zwei Kammern c und f geteilt ist. Damit die Kammer e der Temperatur des Heizkörpers b ausgesetzt ist, wird diese nach dem Heizkörper zu offen gehalten und dicht an ihn angedrückt. Diese Kammer-c nimmt das Dunstgefäß a auf. Das Kondensationsgefäß al liegt in der Kammer f des Schutzrohres d. Das zu erwärmende Medium tritt unten in das Schutzrohr d ein, streicht durch den Raum f und entweicht durch die Löcher bei g. Das Rohr im ganzen schützt durch seine äußere Politur und innere Isolierschicht h die Gefäße a und- al vor unerwünschten Temperatureinflüssen. Das Gefäß a oder al ist mit einer Teilung i versehen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: T. Verfahren zum Messen übergegangener Wärmemengen, bei welchem aus einem dem Einfluß des wärmeren Körpers ausgesetzten Gefäß Flüssigkeit verdampft, dadurch gekennzeichnet, daß die verdampfte Flüssigkeit in einem dem Einfluß des zu erwärmenden Körpers ausgesetzten zweiten Gefäß aufgefangen wird und aus diesem in das erste Gefäß zurückgeführt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in bekannter Weise miteinander verbundenen, aus durchsichtigem Stoff bestehenden und die Flüssigkeit und deren Kondensat aufnehmenden Gefäße (a, a1) in voneinander getrennten "Abteilen eines Schutzgehäuses (d) untergebracht sind, von denen das eine vom Heizkörper (b) erwärmt, das andere von der zu erwärmenden Zimmerluft gekühlt wird und gleichzeitig zur Abführung der durch das Schutzrohr und das Verbindungsrohr zwischen den beiden Gefäßen herangeleiteten Wärme als Ventilationsrohr ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die kommunizierenden Gefäße (a, a1) verbindende Rohr angenähert gleichweit in das Innere beider Gefäße eingeführt ist.
DE1919331978D 1919-04-01 1919-04-01 Verfahren und Vorrichtung zum Messen uebergegangener Waermemengen Expired DE331978C (de)

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