DE3319476C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Dekorationsmaterial an Hohlkörpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Dekorationsmaterial an Hohlkörpern

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DE3319476C1
DE3319476C1 DE19833319476 DE3319476A DE3319476C1 DE 3319476 C1 DE3319476 C1 DE 3319476C1 DE 19833319476 DE19833319476 DE 19833319476 DE 3319476 A DE3319476 A DE 3319476A DE 3319476 C1 DE3319476 C1 DE 3319476C1
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DE
Germany
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mold
holding
arm
decoration material
mold halves
Prior art date
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Expired
Application number
DE19833319476
Other languages
English (en)
Inventor
Fred 6780 Pirmasens Leis
Wolfgang 6840 Lampertheim-Rosengarten Schibalsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEIMA WERKZEUGE GmbH
Tp Technopack Verpackungs GmbH
Original Assignee
LEIMA WERKZEUGE GmbH
Tp Technopack Verpackungs GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/24Lining or labelling
    • B29C49/2408In-mould lining or labelling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/04Modelling plastic materials, e.g. clay
    • B44C3/046Modelling plastic materials, e.g. clay using a modelling surface, e.g. plate
    • B44C3/048Modelling plastic materials, e.g. clay using a modelling surface, e.g. plate applying an additional decorative element, e.g. picture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • In der ersten Position gemäß Fig. 1, wobei das Werkzeug geöffnet ist und die Haltearme 6 Etiketten 16 entnommen haben und diese mit Hilfe von Vakuum festhalten, erfolgt eine Verschiebung entlang der Achse 8 in Pfeilrichtung 10. Zu diesem Zeitpunkt ist die Form geleert und die Form 1 macht eine Bewegung zum bereits extrudierten Schlauch 17 (Fig.4), wobei dieser Zeit- raum für den Bewegungsablauf der Hebelarme 6 genutzt wird.
  • Sobald die Hebelarme 6 ihre Position innerhalb der Formhälften 1 erreicht haben, werden sie um den Haltepunkt 8 um 900 nach innen geschwenkt, wobei sich die Position gemäß Fig.2 ergibt. In einem weiteren Arbeitsgang wird das Vorderteil 13 des Hebelarmes in die Form gedrückt und dort mit Hilfe von Vakuum festgehalten, wobei gleichzeitig das Vakuum am Vorderteil 13 des Hebelarmes 6 abgeschaltet wird. Gemäß einem weiteren Arbeitsgang werden die Hebelarme 6 aus dem Blaswerkzeug in umgekehrter Reihenfolge wieder herausbewegt (F i g. 4), so daß sich die Hebelarme 6 wieder in der Ausgangsstellung befinden. Sobald diese Ausgangsposition erreicht ist, werden über einen Steuerimpuls die beiden Formhälften 1 geschlossen (Fig. 5) und es setzt der Blasvorgang ein (F i g. 6), wobei unter der Wirkung von Druck und Temperatur das Etikett 16 mit dem Hohlkörper3 fest verbunden wird. In der Warteposition für die Haltearme 6 gemäß F i g. 6 werden neue Etiketten 16 aufgenommen, während der bereits abgekühlte Hohlkörper 3 abgegeben wird.
  • Es setzt dann erneut die Bewegung der einzelnen Teile zueinander ein, wobei der Antrieb der Hebelarme 6 bzw. seiner Teile 7, 11 und 13 hydraulisch, pneumatisch, elektromotorisch oder magnetisch erfolgen kann.
  • Zweckmäßigerweise verwendet man Linearmotoren, wobei durch ein entsprechend elektronisch gesteuertes System diese Bewegungen kurzfristig in den verschiedenen Ebenen erfolgen können und die Arme 6 hierbei die Bewegungen während des Blasvorganges mitmachen.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Anbringen von bedruckten Folien-, Pappe- oder Wellpappe-Dekorationsmaterial an Hohlkörpern beliebiger Form aus thermoplastischen Kunststoffen, die in einer geteilten Form durch Extrudieren und Blasen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei geöffneter Form das Dekorationsmaterial, das eine thermoplastische Rückseite aufweist, in die Form gedrückt und mittels Vakuum festgehalten wird und daß durch den anschließenden Blasvorgang unter der Druck- und Temperatureinwirkung das Dekorationsmaterial mit dem Hohlkörper verbunden wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Blaswerkzeug, das eine geteilte Form sowie einen Extruder und eine Blaseinrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich an dem Blaswerkzeug an jeder Formhälfte (1) ein mehrteiliger, drei Freiheitsgrade aufweisender Haltearm (6) für das Dekorationsmaterial (16) angeordnet ist, der an seinem Haltepunkt (8) parallel zu den Formhälften (1) verschiebbar ist, daß der Haltearm (6) L-förmig ausgebildet ist, wobei an dem dem Haltepunkt (8) zugeordneten Unterarm (7) ein Doppelarm (11) angelenkt ist, der an seinem vorderen Teil (13) das Dekorationsmaterial (16) hält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere verschwenkbare Teil (13) des Doppelarmes (11) mit einer abschaltbaren Ansaugeinrichtung versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Haltearmes (6) eine programmgesteuerte Antriebseinrichtung vorgesehen ist Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen von bedruckten Folien-, Pappe- oder Wellpappe-Dekorationsmaterial an Hohlkörpern beliebiger Form aus thermoplastischen Kunststoffen, die in einer geteilten Form durch Extrudieren und Blasen hergestellt werden.
    Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Durchführen eines derartigen Verfahrens mit einem Blaswerkzeug, das eine geteilte Form sowie einen Extruder und eine Blaseinrichtung aufweist.
    Bei den bekannten Verfahren zum Anbringen von Flaschendekorationen werden die betreffenden Etiketten nach dem Fertigstellen des Hohlkörpers, z. B. einer Flasche durch einen getrennten Vorgang in besonderen Etikettiermaschinen aufgebracht. Abgesehen davon, daß dadurch ein erheblicher zusätzlicher maschineller und damit kostenungünstiger Aufwand erforderlich ist, lassen sich die Etiketten nicht vollständig in die Oberfläche der betreffenden Flasche integrieren, wobei weiterhin die Anbringungsfläche für ein derartiges Etikett besonders gestaltet, d. h. plan sein muß, damit beispielsweise Haftklebeetiketten oder mit Klebstoffen versehene Etiketten haften bleiben.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartiges Dekorationsmaterial als Bestandteil des Herstellungsvorganges für einen derartigen Hohlkörper faltenfrei und plan anzubringen.
    Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst, daß bei geöffneter Form das Dekorationsmaterial, das eine thermoplastische Rückseite aufweist, in die Form gedrückt und mittels Vakuum festgehalten wird und daß durch den anschließenden Blasvorgang unter der Druck- und Temperatureinwirkung das Dekorationsmaterial mit dem Hohlkörper verbunden wird.
    Eine vorteilhafte Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens besteht darin, daß seitlich an dem Blaswerkzeug an jeder Formhälfte ein mehrteiliger, drei Freiheitsgrade aufweisender Haltearm für das Dekorationsmaterial angeordnet ist, der an seinem Haltepunkt parallel zu den Formhälften verschiebbar ist, daß der Haltearm L-förmig ausgebildet ist, wobei an dem dem Haltepunkt zugeordneten Unterarm ein Doppelarm angelenkt ist, der an seinem vorderen Teil das Dekorationsmaterial hält.
    Weiterhin wird vorgeschlagen, daß der vordere verschwenkbare Teil des Doppelarmes mit einer abschaltbaren Ansaugvorrichtung versehen ist.
    Schließlich geht man so vor, daß zum Bewegen des Haltearmes eine programmgesteuerte Antriebseinrichtung vorgesehen ist.
    Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens und auch der Vorrichtung besteht darin, daß man bereits fertigetikettierte Kunststoff-Flaschen ohne zusätzlichen Arbeitsvorgang für das Etikettieren erhält.
    Damit werden Energie- und Materialersparnisse erzielt.
    Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Herstellungsweise der Hohlkörper bzw. Flaschen vereinfacht werden kann, da auf besonders behandelte Etikettierflächen verzichtet werden kann.
    Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen F i g. 1 bis 6 eine derartige Vorrichtung in schematischer Darstellung in Auf- und Grundriß, wobei die einzelnen Verfahrensschritte gezeigt sind.
    Das Blaswerkzeug besitzt zwei Formhälften 1, die einen Hohlraum 2 entsprechend dem zu formenden Hohlkörper 3 aufweisen. Über einen Extruder 4 wird der entsprechende Schlauch extrudiert, der dann in der späteren Blaseinrichtung 5 bei geschlossenen Formhälften 1 aufgeblasen wird.
    Seitlich am Blaswerkzeug sind zwei mehrteilige Haltearme 6 angeordnet, wobei jeder Formhälfte 1 ein solcher Arm 6 zugeordnet ist. Dieser Haltearm 6 ist L-förmig ausgebildet, wobei sein Unterarm 7 um einen Haltepunkt 8 bzw. Halteachse 8 verschwenkbar ist und zwar parallel zur Teilungsebene 9 der beiden Formhälften 1.
    Der Haltearm 6 ist weiterhin verschiebbar in Pfeilrichtung 10, so daß er zur Teilungsebene 9 hin verschoben werden kann. Am unteren Ende dieses Unterarmes 7 ist ein Doppelarm 11 an einem Gelenk 12 angeordnet, so daß ein Verschwenken gegen die Innenseite der Formhälften 1 möglich ist. Dieser Doppelarm 11 besitzt einen vorderen Teil 13, der mit Hilfe eines Gelenkes 14 angeordnet ist, so daß Vertiefungen in den Formhälften 1 besser erreichbar sind. Weiterhin ist dieser Vorderteil 13 mit einer Vakuumeinrichtung versehen, mit deren Hilfe die einzelnen Etiketten festgehalten werden. Die Entnahme erfo!gt von einem Etikettenspender 15.
DE19833319476 1983-05-28 1983-05-28 Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Dekorationsmaterial an Hohlkörpern Expired DE3319476C1 (de)

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DE19833323558 DE3323558A1 (de) 1983-05-28 1983-06-30 Vorrichtung zum anbringen von dekorationsmaterial an hohlkoerpern

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2577467A1 (fr) * 1983-10-01 1986-08-22 Weischede Friedrich Dispositif d'etiquetage de corps creux en matiere plastique dans un moule de soufflage

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3072969A (en) * 1959-11-18 1963-01-15 Bois John H Du Provision of surface markings on plastics
US3292209A (en) * 1963-12-10 1966-12-20 American Can Co Labeling apparatus
DE1704203A1 (de) * 1967-10-11 1971-05-06 Gottfried Mehnert Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Etiketts auf einen Hohlkoerper aus Kunststoff in der Blasform

Patent Citations (3)

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