DE331546C - Schiffchenstickmaschine - Google Patents

Schiffchenstickmaschine

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DE331546C
DE331546C DE1919331546D DE331546DD DE331546C DE 331546 C DE331546 C DE 331546C DE 1919331546 D DE1919331546 D DE 1919331546D DE 331546D D DE331546D D DE 331546DD DE 331546 C DE331546 C DE 331546C
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shuttle embroidery
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Schiffchenstickmaschine. - Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, verschiedene Mängel, die sich im Laufe der Zeit bei dem Betriebe der Schiffchenstickinaschinen herausgestellt haben, zu beseitigen.
  • Bei den bisherigen Ausführungsarten der Schiffchenstickmaschinen mit' wagerechtem, senkrechtem oder schrägem Schiffchenlauf, insbesondere, auch solchen mit gekrümmten Langschiffchen und schwingender Treiberwelle, werden die Schiffchen in _ den mit Stichplatten- und Bordleisten versehenen Schiffchenbahnen, von denen je zwei nebeneinänderstehende ein festes Gehäuse mit vier Gleitflächen bilden, in ihrer Laufrichtung gehalten.
  • Durch die anhaltende Bewegung der Schiffchen in diesen Bahnen werden vor allem die Schiffchen, dabei auch die Gleitflächen der Bahnen, einer nicht unbedeutenden Abnutzung unterworfen, .die infolge des Fadendruckes besonders zwischen Schiffchen und Stichplattenleiste nachteilig hervortritt. Der Spielraum des Schiffchens erweitert sich mit fortschreitender Abnutzung immer mehr, bis schließlich ein einwandfreies Arbeiten unmöglich wird. Die Schiffchen werden also in zu kurzer Zeit verbraucht. Nur durch den kostspieligen Ersatz der abgenutzten Schiffchen durch neue 'kann die Maschine weiter im brauchbaren Zustande erhalten werden.
  • Außerdem macht sich bei den Ausführungen, wo die Schiffchen unmittelbar an der Stichplatte schleifend bewegt werden, noch der Übelstand geltend, daß der Schiffchenfaden zuweilen eingeklemmt wird, was häufigeres Abreißen sowie mangelhaften Anzug desselben zur Folge hat.
  • Noch mehr als bei der geradlinigen tritt die besprochene Abnutzung bei der kreisbogenförmigen Schiff chenführung, wo die Schiffchen zwischen gekrümmten Stichplatten- und Bordleisten laufen, hervor, und zwar in dem Maße, daß dieselbe aus diesem Grunde eine weitere Verbreitung bisher nicht gefunden hat. Erst mit der vorliegenden Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, die kreisbogenförmige Schiffchenführung, durch «,-elche die Bauart der Schiffchenstickmaschine wesentlich vereinfacht und die Zahl der abnutzbaren Teile auf das äußerste be= schränkt wird, betriebsicher zu gestalten. .
  • Im wesentlichen besteht die vorliegende Erfindung darin, daß- das Sdhiffchen mittels einer Vorrichtung, die an den von den Treibern erteilten Bewegungen desselben teilnimmt, so umklammert wird, daß es gezwungen ist, auf einer einflächigen Bahn in der richtigen Lage zu bleiben und den vorge-. schriebenen Weg einzuhalten.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel natürlicher Größe veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. i die Schiffchenführung, wie sie sich im Querschnitt der Maschine darstellt, Fig. 2 dieselbe Ausführung im Grundriß, während Fig. 3 einen Ausschnitt der Treiberschiene in vorderer Ansicht darstellt.
  • Auf der mit Nadelkanal versehenen Lauffläche der Schiffchenbahn a nebst Stichplatte d (Fig. i), die fest mit dem Maschinengestell verbunden ist, wird das Schiffchen hier in kreisbogenförmiger Bewegung von den weiter beschriebenen Teilen gehalten und geführt.
  • An der Treiberschiene b (Fig. i bis 3) sind in der bekannten Weise die Treiberstifte a und h angebracht, wobei der untere, h, fest mit der Schiene verbunden ist, während der obere, ä, zum Zwecke des Einsetzens und Herausnehmens des Schiffchens in der Längsrichtung verschiebbar ist.
  • Um nun das Schiffchen.in der vorgeschriebenen Lage zu halten und: zu führen, was durch die Treiberstifte wegen der einflächigen Bahn nicht erreichbar ist, sind an der Treiberschiene weiter die Ansätze e (Fig. 2 und 3) dem Schiffchenabstand entsprechend der Reihe nach angebracht, welche dazu bestimmt sind, das Schiffchen an seiner hinteren Seite zu stützen sowie zur Befestigung der winkelförmigen Kappe f zu dienen; zu welchem Zweck die Ansätze e noch mit den Ausschnitten i, i versehen sind, die zur Aufnahme der Befestigungsschrauben dienen. Der Kappe f (Fig. 1, z und 3) fällt nun die Aufgabe zu, das Schiffchen, an dessen Rücken, sowie an der vorderen Seite so zu umfassen, daß der Ausgang des Schiffchenfadens nicht behindert und genügend Spielraum für den Durchlaß des Nadelfadens vorhanden ist. Der Antrieb der Schiffchen erfolgt durch die schwingende Bewegung der Welle 1, welche vermittels der Verbindungsarme h auf die Treiberschiene b und somit auf die Schiffchen selbst übertragen wird.
  • Der Hergang beim Sticken sowie die Be-%vegungsart des Schiffchens unterliegt hierbei keiner Veränderung und geht in derselben bekannten Weise vor sich wie bisher. Die vom Nadelfaden gebildete Schlinge wird von dem Schiffchen erfaßt, erweitert und hier innerhalb der Umklammerungsvorrichtung über dasselbe hinweggeführt usf.
  • Da bei dieser Anordnung schädliche Reibungsflächen vermieden sind, ist die Abnutzung der wichtigsten Teile auf das äußerste beschränkt, .die Möglichkeit eines Einklemmens des Schiffchenfadens vermieden und ein ruhigerer, « sicherer Gang der Maschine gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schiffchenstickmaschine mit wagerechter, senkrechter oder schräger Schiffchenbahn, insbesondere mit gekrümmten Langschiffchen und schwingender Treiberwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiffchen auf den beiden Seitenwänden von Teilen (e, f) der Treibervorrichtung gehalten und auf einer flachen Schiffchenbahn geführt ist.
DE1919331546D 1919-11-22 1919-11-22 Schiffchenstickmaschine Expired DE331546C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015011000A1 (de) 2015-08-21 2017-02-23 Saurer Ag Schiffchenstickmaschine mit Schiffchenführung und verbessertem Stickbild

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015011000A1 (de) 2015-08-21 2017-02-23 Saurer Ag Schiffchenstickmaschine mit Schiffchenführung und verbessertem Stickbild
DE102015011000B4 (de) 2015-08-21 2022-12-29 Saurer Intelligent Technology AG Schiffchenstickmaschine mit Schiffchenführung und verbessertem Stickbild

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