DE3315040C2 - Beschickungsvorrichtung für Lichtbogen-Schmelzöfen - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Lichtbogen-Schmelzöfen

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Abstract

Die Erfindung liegt in einem Verfahren und einer Beschickungsvorrichtung für Lichtbogen-Schmelzöfen, die einen Schutz der durch Wärmestrahlung im Inneren des Lichtbogen-Schmelzofens besonders beanspruchten Wandbereiche ermöglichen, wobei verfahrensgemäß die Zuschlagstoffe räumlich von dem übrigen Beschickungsmaterial getrennt dem Lichtbogen-Schmelzofen gezielt an den im Inneren des Schmelzofens den Elektroden am nächsten liegenden Wandbereichen zugeführt werden. Entsprechend ist die Beschickungsvorrichtung in ihrem Inneren mit mindestens zwei Kammern ausgerüstet, jeweils mit einer oberen Öffnung zum Füllen der Kammern und mit einer unteren verschließbaren Öffnung zum Entleeren der Kammern.

Description

Die Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung zum Beschicken für l.icntbogen-Schmelzöfen, mit der das eisenhaltige Beschickungsmaterial, wie 7. B. Eisenerz oder Metallstücke in Form von Schrott, Pellets o. dgl. zusammen mit den üblichen schüttfähigen Zuschlagstoffen, wie z. B. Kalk, dem Schmelzofen zugeführt wird.
Zu den besonders temperaturbeanspruchten Stellen im Ringwandteil im Inneren von Lichtbogen-Schmelzöfen, vornehmlich in der Einschmelzphase, zählen diejenigen Bereiche, die den Elektroden seitlich am nächsten
liegen und die dementsprechend am stärksten mit der dadurch gekennzeichnet, daß die untere 20 von den Elektroden emittierten Strahlung beaufschlagt Öffnung (11) der Kammern (9, 9') in senkrechter werden. Bei der in der Praxis bevorzugt gewählten Anordnung von drei Elektroden sind dies die drei Wandbereiche, die sogenannten »Hot-spots«, die im Inneren des Ofens in einem Abstand von 120° auf dem Umfang der 25 Ofenwand verteilt sind. Da die Ofenwand in diesen Bereichen stärker als in den übrigen Bereichen bean-
Verlängerung der Kammerwände angeordnet ist und daß der Bodenverschluß (8) der Beschickungsvorrichtung (6) gleichzeitig der Verschluß für die untere Öffnung (11) der Kammern ist.
2. Beschickungsvorrichtung räch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kammern (9, 9') bildenden Wände (14) über den unteren Rand (13) des Behälters (7) hinaus senkrecht nach unten bis zu dem Bodenverschluß (8) der Beschickungsvorrichtung (6) hin ve. längen sind.
3. Beschickungsvorrichtung nch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenverschluß (8) aus zwei greiferförmiger, schv snkbaren Schalen-Hälften (15) besteht, die im geöffneten Zustand die untere Öffnung (16) des zylindrischen Behälters (7) unvollständig freigeben, wobei in mindestens einer der Halb-Schalen (15) unterhalb jeder Kammer (9'), die von den Halb-Schalen nicht vollständig freigegein
sprucht und abgetragen wird, wird die Ofenstandzeit bis zur Neuzustellung u. a. vom Zustand dieser Bereiche wesentlich mitbestimmt.
Um die Beschädigung der »Hot-spots« möglichst gering zu halten und damit die Standzeiten des Schmelzofens zu erhöhen, ist es bereits bekannt, diese Wandbereiche durch das dem Schmelzofen zugeführte und in ihm niedergehende Beschickungsmaterial zu schützen.
Diesbezüglich wird in der DE-AS 21 19 692 vorgeschlagen, in den Bereichen der »Hoi-spots« an der Außen
wand des Lichtbogen-Schmelzofens Elektromagneten anzubringen, die das niedergehende eisenhaltige und damit magnetische Beschickungsmattria! an der Innenben wird, zusätzlich jalousieartig ausgebildete 40 seite der Ofenwand teilweise und zeitweilig festhalten. Schüttöffnungen (17) vorgesehen sind, die bei ge- Zwar können dadurch die »Hot-spots« weitgehendst
Beschädigungen
schlossenen Halb-Schalen das Beschickungsmateria! zurückhalten und durch die bei geöffneten Halb-Schalen die Zuschlagstoffe senkrecht nach unten fallen können.
4. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei spiegelsymmetrisch angeordnete Lichtbogen-Schmelzöfen (V) mit jeweils drei Elektroden (2a'—c'^die Kammern (9,9') im Inneren des zylindrischen Behälters (7) im Abstand von 60° auf dessen Umfang verteilt angeordnet sind.
5. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Kammern (9, 9') ein Kreisabschnitt ist.
6. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Inneren (12) des zylindrischen Behälters (7) hin liegenden Wände (14) der Kammern (9, 9') ebene Bleche sind.
7. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil der Kammern (9, 9') Schüttrutschen (19, 20) vorgesehen sind.
8. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die obere Öffnung (10) der Kammern (9. 9') mit einem vor Beschädigungen geschützt werden; die entsprechende Vorrichtung ist jedoch hinsichtlich ihres konstruktiven Aufbaues und ihrer Betriebsweise derart aufwendig, daß eine wirtschaftliche Anwendung praktisch nicht gegeben ist.
Hinsichtlich des Schutzes der Innenwandfliiche von Lichtbogen-Schmelzöfen vor der hohen Wiirmebeanspruchung durch Strahlung beschreibt die DE-PS 32 16 102 eine Beschickungsvorrichtung, mit der der Ofenwand im Inneren des Schmelzofens gleichzeitig mit dem Beschickungsmaterial, jedoch räumlich von dein Beschickungsmaterial getrennt, schültfähige Zuschlagstoffe, wie beispielsweise Kalk, zugeführt werden. Die Beschickungsvorrichtung besteht aus einem zylindrischen Behälter, dessen Bodenverschluß aus konisch zulaufenden beweglichen Bedensegmenten bzw. Lamellen besteht. Dieser sogenannte Lamellen-Schrottkorb isi mit einem zusätzlichen ringförmigen äußeren Mantel umgeben, der zusammen mit der Außenwandung des Behälters eine außen um den Behälter umlaufende ringförmige Kammer bildet. Während der Behälter mit dem eisenhaltigen Beschickungsmaterial gefüllt wird, nimmt die ringförmige Kammer den überwiegenden Teil der schüttfähigen Zuschlagstoffe auf. An dem unteren Entlader ringförmigen Kammer befinden sich auf den Umfang verteilt eine Vielzahl von nach außen führenden Öffnungen, die beim Entleeren dieser ßcschickungsvor-
richtung dadurch freigegeben werden, daß der äußere Mantel in axialer Richtung angehoben wird. Damit werden die schüttfähigen Zuschlagstoffe im Inneren des Ofens ringförmig in Wandnähe abgelegt.
Diese Beschickungsvorrichtung ist bezüglich ihres konstruktiven Aufbaus ebenfalls sehr aufwendig und insbesondere im Hinblick auf den vorgeschlagenen Öffnungs- und Schließmeciianismus der ringförmigen Kammer während ihres Betriebs sehr anfällig. Obwohl in der Regel beim Beschicken von Lichtbogen-Schmelzöfen mittels Lamellen-Schrottkörben die Beschickungsvorrichtung in den geöffneten Schmelzofen eingeführt wird, ist eine derartige Ausrüstung oder Umrüstung eines Lamellen-Schrottkorbes mit einer ringförmigen äußeren Kammer in vielen Fällen auch nur dann möglich, wenn zusätzlich der Durchmesser des Schrottkorbes genügend klein im Vergleich zum Durchmesser des Lichtbogen-Schmelzofens gewählt viird.
Insbesondere ist es jedoch nicht möglieh, eine BeKammern ist.
Dadurch wird zusätzlich die räumlich getrennte überwiegende Teil der Zuschlagstoffe auch zeitlich verzögert, so daß er gezielt verstärkt den im Inneren des Schmelzofens den Elektroden am nächsten liegenden Wandbereichen zugeführt wird.
Erfindungsgemäß kann es von besonderem Vorteil sein, wenn die die Kammern bildenden Wände über den unteren Rand des Behälters hinaus senkrecht nach unten bis zu dem Bodenverschluß der Beschickungsvorrichtung hin verlängert sind.
Speziell bei Schalen-Schrottkörben besteht die Erfindung darin, daß der Bodenverschluß aus zwei greiferförmigen schwenkbaren Schalen-Hälften besteht, die im geöffneten Zustand die untere Öffnung des zylindrischen Behälters unvollständig freigeben, wobei in mindestens einer der Halb-Schalen unterhalb jeder Kammer, die von den Halb-Schalen nicht vollständig freigegeben wird, zusätzlich jalousieartig ausgebildete Schütt-
schickungsvorrichtung, bei der der Bodenverschluß aus 20 öffnungen vorgesehen sind, die bei geschlossenen HaIb-
/wei greiferförmigen schwenkbaren Halb-Schalen be- Schalen das Beschickun^smateria! zariickhaitT '
durch die bei geöffneten Halb-Schalen die Zuschlagstoffe senkrecht nach unten fallen können.
steht, einen sogenannten Schalen-Schrottko^b (Stahl-Eisen-Schriften 67, »Was der Elektro-Handwerker von seiner Arbeit wissen muß«, Verl. Stahleisen, 1972. S. 38), zusätzlich mit einer derartigen äußeren ringförmigen Kammer auszurüsten. Sofern Lichtbogen-Schmelzöfen nach dem Schmelzvorgang aus metallurgischen Gründen nicht vollständig entleert werden und dementsprechend zum Beschicken dieser Öfen vorzugsweise Schalen-Schrot tkörbe zum Einsatz kommen, ist es daher in diesen I:ällen nicht möglich, die Innenwand der Schmelzofen mit Hilfe der Zuschlagstoffe vorder hohen Wärmebeanspruchung durch Strahlung zu schützen.
Eine weitere Ausbildung eines Schrottchargierkorbes Lsi in der DE-PS 33 05 611 beschrieben, bei welcher räumlich getrennte Kammern zur Aufnahme der Zuschlagstoffe an der seitlichen Innenwand des Korbes vorgesehen sind und über einen äußeren Ring, welcher mit den beiden Öffnungsschalen des Schrottkorbes verbunden ist, r<-eigegeben werden. Bei einer derartigen Vorrichtung besteht jedoch der Nachteil, daß der sich zur Öffnung der Kammer nach oben bewegende äußere Ring bedingt durch die Koppelung mit den Schalen, sowie der Führung entlang der äußeren Seitenwand unier den extremen Einsatzbedingungen immer noch eine hohe Störupgsanfälligkeit aufweist.
Hinzu kommt, daß es schwierig ist, die Kammern nachträglich in einem Schrottchargierkorb älterer Bauart derart anzubringen, daß diese mit einem entsprechenden Vcrschließmechunismus versehen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neben der Vermeidung der vorgenannten Nachteile eine Beschikkungsvorrichtung zu schaffen, mit der die Zuschlagstoffe auf konstruktiv einfachere bzw. weniger aufwendige sowie betrieblich störungsunempfindliche Weise getrennt vom metallischen Einsatzmaterial beim Chargieren an die von der Strahlung besonders beanspruchten Wandbcrciche eines Lichtbogen-Schmelzofens abgela-Bei mehreren einander zugeordneten Lichtbogen-Schmelzofen ist es erfindungsgemäß von zusätzlichem Verteil, wenn für zwei spiegelsymmetrisch angeordnete Lichtbogen-Schmelzöfen mit jeweils drei Elektroden die Kammern im Inneren des zylindrischen Behälters im Abstand von 60° auf dessen Umfang ver'eilt angeordnet sind.
In diesem Fall können vier dieser Kammern zwei Doppelkammern bilden, die einander gegenüberliegend angeordnet sind. Vorzugsweise wird diese Anordnung dann gewählt, wenn die zum Inneren der Beschickungsvorrichtung hin liegenden Wände der Kammern erfindungsgemäß ebene Bleche sind.
Erfindungsgemäß kann der Querschnitt der Kammern ein Kreisabschnitt sein, aber auch beispielsweise rechteckig oder kreisförmig. Dabei dienen Teile der Schrottkorb-Innenanordnung als Kammerwand.
E·' :e konstruktiv einfache Lösung besteht erfindungsgemäß darin, daß die zum inneren des zylindrischen Behälters hin liegenden Wände der Kammern ebene Bleche sind.
Um das Entleeren der Kammern zusätzlich zu erleichtern, kann vorgesehen sein, daß im unteren Teil der Kammern Schüttrutschen vorgesehen sind. Dadurch wird eine bessere Zielgenauigkeii der Schüttung der Zuschlagstoffe erreicht.
Auch kann erfindungsgemäß die obere Öffnung der Kammern mit einem Gitterrost abgedeckt sein, der den Eintritt des eisenhaltigen Beschickungsmaterials in die Kammern verhindert.
Das Nachrüsten herkömmlicher Beschickungsvorrichtungen erfolgt dibei in einfacher Weise durch Anschweißen der Kammern an die Innenwandung des Schrottkorbs.
Bei zeitlich verzögerter Freigabe der Zuschlagstoffe wird einerseits verhindert, daß die Zuschlagstoffe bis auf
gerl werden. Darüber hinaus soll auch ein konstruktiv 60 den Ofenbodsn gelangen und andererseits gerade ercinfaehes Umrüsten herkömmlicher Schrottkörbe er- möglicht, daß die besonders wärmebeanspruchten
Wandbereiche der inneren Ofenwandung durch die Zuschlagstoffe geschützt werden.
In vorteilhafter Weise kann auf einen gesonderten apparativ aufwendigen und störanfälligen Öffnungsbzw. Schlicßmechanismus an der unteren Öffnung zum Entleeren der Kammern, beispielsweise durch eine Klappe, verzichtet werden, indem die die Kammern bil-
möglicht werden.
Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß bei einer Beschickungsvorrichtung der eingangs genannten Art die untere Öffnung der Kammern in senkrechter Verlängerung der Kammerwände angeordnet ist und daß der Bodenverschluß d :■■ Beschickungsvorrichtung der Verschluß für die untere Öffnung der
denden Wände erfindungsgemäß über den unteren Rand des zylindrischen Behälters der Beschickungsvorrichtung hinaus nach unten bis zum Bodenverschluß hin verlängert sind. Ferner werden damit in vorteilhafter Weise alle Kammern gemeinsam mit nur einem einzigen Verschluß, d. h. durch den Bodenverschluß der Beschikkungsvorrichtung. geöffnet und geschlossen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen bei Schalen-Schrottkörben näher erläutert. Es zeig!
Fig. la eine schematische Draufsicht-Darstellung eines Lichtbogen-Schmelzofens mit drei eingesetzten Elektroden.
Fig. Ib eine schematische Quersclinittsdarstellung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Beschickungsvorrichtung.
Fig. Ic eine Unteransicht der einen Halb-Schale des Bodenverschlusses eines Schalen-Schrottkorbs.
Fig. Id eine schematische Seitenansicht eines Schalen-Schrottkorbs.
Fig. Ie eine schematische Längsschnittdarstellung des Schalen-Schrottkorbs gemäß Fig. Id längs der Schnittebene c-e in F i g. Ib.
F ι g. 2a eine schematische Draufsicht-Darstellung zweier spiegelsymmetrisch zueinander angeordneter Lichtbogen-Schmelzöfen mit je drei eingesetzten Elektroden.
F ι g. 2b eine schematische Querschnittsdarstellung einer anderen Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung.
F ι g. 2c eine Schemadarstellung zweier geschlossener Halb-Schalen des Boderiverschlusses der Ausführungsform von F i g. 2b.
F ι g. 2d eine Längsschnittdarstellung der Schüttöffnungen in den Haib-Schalen semäß dem Schnitt /'-/in F ι g. 2c.
F ι g. Ja eine vergröberte Langsschnittdarstellung der Beschickungsvorrichtung längs der .Schnittebene a-u in F ι g. 2b und
F : g. 3b einen Schnitt gemäß Fig. 3a entlang der Schnittebene b-b :n F ι g. 2b.
Em in Fig. ^a schematisch 'Aiedergegebener Lichtbogen-Schme!zo:en I ist innerhalb seiner Ofenwand 4 mit dre; Elektroden 2a — c ausgestattet, welche an eine Versorgungseinheit 3 fur elektrische Energie angeschlossen sind.
Beim Betrieb des Lichtbogen-Schmelzofens, insbesondere in der Einschmelzphase. werden die im Innern des Ofens den Einschmolz-Elektroden seitlich am nächsten Legenden Wandbereiche 5a - c der Ofenwand 4 ■•on der Wärmestrahlung der Elektroden am stärksten beansprucht und entsprechen den sogenannten »Hotspots«.
Zur Beschickung des Lichtbogen-Schmelzofens 1 ■.'.erden die Elektroden 2a — c herausgefahren und mit cem Deckel seitlich verschwenkt, so daß eine Beschikkjngsvorrichtung 6 in bzw. auf den Lichtbogen-Schmelzofen gesetzt werden kann, welche einen zylindrischen Behälter 7 und einen Bodenverschluß 8 z. B. in Form zweier greiferförmig schwenkbarer Schaienhäiften bzw. Halb-Schalen 15 aufweist. Diese Halb-Schalen 15 sind gemäß Fig. id seitlich hochkiappbare, gestrichelt dargestellte Haibschaien 15' und geben die untere Öffnung 16 des zylindrischen Behälters 7 zum Entleeren des im Schaien-Schrottkorb befindlichen Beschickungsmaicriais in das Ofeninnere frei. Dabei bleiben jedoch auf beiden Seiten aufgrund der Konstruktion der Schwenkmechanik für die Halb-Schalen 15 bzw. 15' Bereiche 16" unvollständig geöffnet.
Im Inneren 12 der Beschickungsvorrichtung 6 sind im Abstand von 120° auf dem Umfang an der Innenseite des zylindrischen Behälters 7 verteilt drei Kammern 9.9' angeordnet, die sich in Richtung der Längsachse des Behälters 7 erstrecken und in Fig. Ib von ihrer Oberseite und in Fig. Ie in Teil-Längsschnittdarstcllung abgebildet sind. Während die Wandung des zylindrischen Behälters 7 die Außenbegrenzung der Kammern 9, 9' bilden, werden sie innen von Wänden 14 begrenzt.
Diese Kammern 9, 9' werden beim Beschicken der Vorrichtung durch ihre obere öffnung 10 mit Hieß- bzw. schüttfähigen Zuschlagstoffen wie z. B. Kalk, Dolomit etc. gefüllt und beim Aufschwenken der Halb-Schalen i) 15 zusammen mit dem Schrott b/w. eisenhaltigem Bc schickungsmaterial durch ihre untere Öffnung 11 in den Lichtbogen-Schmelzofen 1 entleert. Die Wände der Kammern 9, 9' sind erfindungsgemäß an ihrer unteren öffnung 11 unter den unteren Rand 13 des zylindrischen Behälters 7 bis zu den Halb-Schalen 15 hin verlängert (Fig. Ie). Neben den bereits genannten Vorteilen wird dadurch zusätzlich eine weitgehende Trennung der Zuschlagstoffe von dem eisenhaltigen ßeschicktingsmaterial erreicht.
Beim Aufschwenken der Halb-Schalen 15 (Fig. Id) werden zwar die beiden Kammern 9. nicht aber auch die im nicht '-ollständig freigegebenen Bereich 16" liegende Kammer 9' vollständig geöffnet. Zur Entleerung dieser im Bereich 16" liegenden Kammern 9' ist die zugehörige
jo Halb-Schale 15 gemäß Fig. Ic mit einer jalousicariig ausgebildeten Schüttöffnung 17 versehen, deren jalousieartige Leitbleche 21 (Fig. 2d)das Bcschickungsniatcrial im geschlossenen Zustand des Bodenvcrschlusses 8 an einem Durchfallen hindern, in geöffneter Stellung der Halb-Schalen 15 jedoch den Inhalt der teilweise verdeckten Kammern 9' durch die Lcitblechanordnunj: senkrecht nach unten ausfließen lassen. Somit können die Zuschlagstoffe stets genau in die Bereiche (5.7 — 5c·; der »Hot-spots« in den Schmelzofen eingebracht werden.
Zur Verwendung einer Beschickungsvorrichtung b gemeinsam für zwei spiegelsymmetrisch angeordnet und an Versorgungseinheiten 3' für elektrische Energie angeschlossene Lichtbogen-Schmelzöfen Γ mit je drei Elektroden 2a'—c'(F i g. 2a und 2b) sind im Inneren 12 des zylindrischen Behälters 7 jeweils sechs Kammern H. 9, vorgesehen, vorzugsweise mittels ebener, an der Innenseite des zylindrischen Behälters 7 angeschweißter Bleche als innere Wände 14. Durch zusätzlich cingcschweißte Bleche 18 werden von vier dieser Kair icrn zwei einander gegenüberliegende Doppelkammcrn ge bildet(Fig. 2bund3a).
Bei dieser Kammeranordnung sind die Kammern 9,9' bzw. die unteren Öffnungen 11 dieser Kammern, im Abstand von jeweils 60° über den Umfang des zylindrischen Behälters 7 verteilt Je nachdem, welcher der beiden Lichtbogen-Schmelzöfen Γ zu beschicken ist, werden jedoch nur diejenigen drei Kammern gefüllt, welche jeweils den Bereichen 5a—r. d. h. den »Hot-Spots« des jeweiligen Schmelzofens zugeordnet sind. Um eine entsprechend symmetrische Entleerungsmöglichkcil auch für die teilweise verdeckten Bereiche 16" der ßeschikkungsvorrichtung 6 zu gewährleisten, ist in jeder der Haib-Schalen 15 jeweils eine Schüttöffnung 17 vorgesehen. Die Kammern 9 besitzen im Bereich ihrer unteren Öffnung 11 nach außen gerichtete Schüttrutschen 19. während die Kammern 9' mit zur Kammermittc hin gerichteten Schüttrutschen 20 ausgerüstet sind.
Bei der Beschickung des in F i g. 2a linken Lichtbogen-Schmelzofens Γ werden jeweils diejenigen drei Kammern 9, 9' mit Zuschlagstoffen gefüllt (in Fig. 2b sind die Schüttrutschcn 19. 20 dieser Kammern schraffiert dargestellt), die der Elektrodenanordnung dieses -, Liehtbogen-Schmelzofens entsprechen. Bei der Beschikkung des in Fig. 2a rechten Liehtbogen-Schmelzofens Γ ''.'iden die jeweils drei anderen in Fig. 2b dargestellten Kammern 9,9' mit Zuschlagstoffen gefüllt.
Die für diese Verwendung der Beschickungsvorrichlung 6 in den Halb-Schalen 15 notwendige jalousieartig ausgebildete Schüttöffnung 17 ist entsprechend Fi g. 2c doppelt, d. h. in jeder Halb-Schale 15 vorgesehen. Durch die jalousieartige Vergitterung dieser Schüttöffnungen 17 wird gemäß Fig. 2d ein Durchlaß des eisenhaltigen π lieschickiingsmaterials im geschlossenen Zustand der Schalen verhindert.
Die vergrößerten Schnittdarstelliingcn F i g. 3a und >\> geix-M die Anordnung de ι KiIIiIi.ici Ii 3, 3' sowie insix-sondere deren Schüttrutschcn 19 und 20 eines auf einem Siand-Ringprofil 22 aiifsieilbaren Schalen-Schrottkorbcs wieder, wobei auch die bis /um Bodenverschluß 8 des Schalen-Schrottkoibes reichenden Verlängerungen 23 der Kammerwände verdeutlicht sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
45
50
60
65

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Beschickungsvorrichtung für Lichtbogen-Schmelzöfen,
— die aus einem oben offenen zylindrischen Behälter sowie aus einem an dessen unteren Öffnung angeordneten ßodenverschluß besteht und
— bei der im Inneren des Behälters an dessen Wand entsprechend der Anzahl der Elektroden des Lichtbogen-Schmelzofens auf dem Umfang verteilt parallel zur Behälterachse verlaufende Kammern für die üblichen schuttfähigen Zuschlagstoffe angeordnet sind, die ihrerseits eine obere Öffnung zum Füllen mit den Zuschlagstoffen sowie eine untere verschließbare Öffnung zum Entleeren aufweisen, Gitterrost abgedeckt ist, der den Eintritt des eisenhaltigen Beschickungsmaterials in die Kammern verhindert.
DE19833315040 1983-04-26 1983-04-26 Beschickungsvorrichtung für Lichtbogen-Schmelzöfen Expired DE3315040C2 (de)

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