DE3311896C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Einrichtung zur Unterscheidung
zweier unterschiedlicher Frequenzen ist zum Beispiel in der
DD-PS 1 30 895 beschrieben. Eine weitere konventionelle Frequenzbestimmungseinrichtung
zur Verwendung in einem Vielfachsystem-Fernsehempfänger
wird im folgenden beschrieben.
Ein Vielfachsystem-Fernsehempfänger weist eine Rasterwechselfrequenzbestimmungseinrichtung
auf, die zwei Fernsehsignale,
deren Rasterwechselfrequenzen verschieden sind,
wie z. B. 50 Hz und 60 Hz, unterscheidet, wobei automatisch
ein richtiger Vertikalablenkungsschaltkreis eingeschaltet
wird. Im allgemeinen beziehen solche Rasterwechselfrequenzschaltkreise
die Vertikalsynchronisierungsimpulse von dem
Synchronisierungssignal, wodurch die Periode bestimmt wird.
Die Perioden der Vertikalsynchronisierungsimpulse von 50 Hz
und 60 Hz sind 20 Millisekunden bzw. 16,7 Millisekunden. In
solchen Fällen, wo das Synchronisierungssignal beim Empfang
eines Sendesignales von schwacher Feldintensität durch zugemischtes
Rauschen gestört ist oder wenn es durch Wiedereinführung
eines Synchronisierungssignales bei Wiedergabe
von einem Videobandrekorder in einer speziellen Betriebsart
(z. B. schneller Suchlauf, Stillstandwiedergabe) gestört
ist, wird es schwierig, zwischen den Rasterwechselfrequenzen
mit den Perioden 20 Millisekunden und 16,7 Millisekunden
zu unterscheiden.
Fig. 1 zeigt als Blockdiagramm ein Beispiel eines konventionellen
Rasterwechselfrequenzbestimmungsschaltkreises. In
der Zeichnung werden Vertikalsynchronisierungsimpulse aus
dem Vertikalsynchronisierungsimpuls-Trennschaltkreis 1 an
einen monostabilen Multivibrator 3 geleitet. Horizontalsynchronisierungsimpulse
aus einem Horizontaloszillatorschaltkreis
2 werden an einen Binärzähler 4 geleitet. Der
monostabile Multivibrator 3 ist so ausgelegt, daß er die
empfangenen Vertikalsynchronisierungsimpulse in um 6 Millisekunden
verzögerte Impulse umwandelt. Das Ausgangssignal
10 (das zu bestimmende Signal) des monostabilen Multivibrators
3 wird an einen Binärzähler 4 gelegt. Der Binärzähler
4 weist einen 1/64-Frequenzteiler 41 und einen 1/2-
Frequenzteiler 42 auf. Das zu bestimmende Signal 10 liegt sowohl
für den 1/64-Frequenzteiler als auch für den 1/2-Frequenzteiler
als ein Rücksetzsignal vor. Gleichzeitig werden
die dem Binärzähler 4 eingegebenen Horizontalsynchronisierungsimpulse
an den 1/64-Frequenzteiler 41 geleitet und
werden dadurch der Frequenzbestimmung unterzogen. Der Ausgang
des 1/64-Frequenzteilers 41 wird auf den 1/2-Frequenzteiler
und gleichzeitig an einen Eingang eines
NAND-Gatters 5 als Ausgangssignal Q 7 gegeben. Das Ausgangssignal
des 1/2-Frequenzteilers 42 wird auf den anderen Eingang
des NAND-Gatters 5 als Ausgangssignal Q 8 gegeben. Das
Ausgangssignal des NAND-Gatters 5 wird über einen Integratorschaltkreis
6 und einen Inverter 7 an einen Dateneingang
(D) eines D-Flip-Flops 8 gegeben. Das zu bestimmende Signal
10 aus dem monostabilen Multivibrator 3 wird an den Clock-
Eingang (CK) des D-Flip-Flops 8 gegeben, da sowohl
der Preset-Eingang (PR) und der Löscheingang (CL) geerdet
sind, das D-Flip-Flop 8 so betrieben wird, daß sein Ausgangssignal
Q bei Anstieg des Eingangssignales CK einen hohen
Pegel erreicht, wenn sein Eingangssignal D von hohem Pegel
ist. Dieses Ausgangssignal Q wird als das bestimmte Signal
9 herausgeführt.
Fig. 2 ist eine zeitliche Darstellung des Signalverlaufes,
die den Betrieb des Schaltkreises in Fig. 1 beim Bestimmen
der Frequenz des Vertikalsynchronisierungsimpulses bei Abwesenheit
von Rauschen erklärt. Mit Bezug auf Fig. 2 wird
im folgenden der Normalbetrieb in dem Fall, bei dem die Vertikalsynchronisierungsimpulse
frei von Rauschen sind, beschrieben.
In dem Fall, bei dem die Frequenz der in Fig.
2 (a) gezeigten Vertikalsynchronisierungsimpulse 50 Hz ist,
ist die Periode des zu bestimmenden Signales 10 20 Millisekunden.
Der 1/64-Frequenzteiler 41 und der 1/2-Frequenzteiler
42 werden ab dem Zeitpunkt des Abfalles des zu bestimmenden
Signales 10 betrieben. Die Frequenz am Ausgang
Q 7 des 1/64-Frequenzteilers 41 in Fig. 2 (b) wird ein 1/64
der Frequenz des Horizontalsynchronisierungsimpulses, nämlich
15,625 kHz. Infolgedessen liegen am Ausgang Q 7 des
1/64-Frequenzteilers Impulse von 244 Hz an, die nach 4,096
Millisekunden (64 H) ansteigen und nach weiteren 4,096 Millisekunden
abfallen. Die Impulse am Ausgang Q 8 des 1/2-Frequenzteilers
42 in Fig. 2 (c) werden analog, infolge der
Frequenzteilung von 1/64 × 1/2 = 1/128, 8,19 Millisekunden
nach dem Zeitpunkt des Abfalles des zu bestimmenden Signales
10 ansteigen und 16,38 Millisekunden danach abfallen. Da
jedoch der Freigabeeingangsimpuls des zu bestimmenden Signales
10 schon vorher eintrifft, fällt in der Praxis das
Ausgangssignal am Ausgang Q 8 des 1/2-Frequenzteilers zusammen
mit dem Anstieg des zu bestimmenden Signales 10. Der
Ausgang des NAND-Gatters nimmt den niedrigen Pegel an,
wenn beide Ausgänge Q 7 und Q 8 von hohem Pegel sind. (Fig.
2 (d).) Dieses Ausgangssignal des NAND-Gatters 5 wird, nach
Verzögerung um eine Zeit τ d durch den Integratorschaltkreis
6 vom Inverter 7 invertiert. Wie oben beschrieben, arbeitet
das D-Flip-Flop 8 so, daß, wenn sein Eingang D von
hohem Pegel ist, sein Ausgang Q zum Zeitpunkt des Anstieges
des Eingangssignales CK hohen Pegel annimmt. Wenn die
Rasterwechselfrequenz 50 Hz ist, steigt, wie in Fig. 2 (e)
und (f) gezeigt, das zu bestimmende Signal 10, nämlich der
Eingang CK des D-Flip-Flops 8, während der Eingang D des
Flip-Flops 8 auf hohem Pegel ist; deshalb ist der Ausgang Q
des Flip-Flops 8 immer auf hohem Pegel. Infolgedessen ist
das bestimmte Signal 9 immer auf hohem Pegel.
Im folgenden wird der Fall beschrieben, bei dem die Rasterwechselfrequenz
60 Hz ist, d. h., die Periode des zu bestimmenden
Signales 10 ist 16,7 Millisekunden (Fig. 2 (g)). Während
das Signal Q 7 wie in Fig. 2 (h) gezeigt, sich ähnlich
wie in dem oben beschriebenen Fall verhält, nimmt das Signal
Q 8, wie in Fig. 2 (i) gezeigt, zum Zeitpunkt des Anstieges
des zu bestimmenden Signales 10, ehe Q 7 erneut auf hohen
Pegel ansteigt, den niedrigen Pegel an; dadurch wird der
Ausgang des NAND-Gatters 5 oder ständig auf
hohem Pegel gehalten. Infolgedessen nimmt in diesem Falle
der nicht in der Zeichnung gezeigte Eingang D des D-Flip-Flops
8 immer den niedrigen Pegel an. Bei dem D-Flip-Flop 8,
dessen Eingang D so auf niedrigen Pegel gehalten wird, nimmt
der Ausgang Q zum Zeitpunkt des Anstieges des Eingangssignales
CK den niedrigen Pegel an und bleibt danach in diesem
Zustand.
Wie bisher beschrieben, nimmt das bestimmte Ausgangssignal
9 einen hohen Pegel an, wenn die Rasterwechselfrequenz 50 Hz
ist, und nimmt einen niedrigen Pegel an, wenn sie 60 Hz ist;
auf diese Weise weist der in Fig. 1 gezeigte Schaltkreis die
gewünschte Bestimmungsfunktion auf.
Jedoch kann der in Fig. 1 gezeigte Schaltkreis beim Empfang
eines Signales von 50 Hz fehlerhaft arbeiten, während die
Wahrscheinlichkeit für fehlerhaftes Arbeiten beim Empfang
eines Signales von 60 Hz gering ist. Dies wird im folgenden
beschrieben.
Fig. 3 ist eine zeitliche Darstellung von Signalverläufen
zum Erklären einer wahrscheinlichen fehlerhaften Arbeitsweise
des in Fig. 1 gezeigten Schaltkreises beim Empfang
eines Signales von 50 Hz. Wenn von dem Vertikalsynchronisierungsimpuls-Trennschaltkreis
1 vertikale Synchronisierungsimpulse
ohne zugemischte Störungen abgegeben werden,
besteht das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators
3, nämlich das zu bestimmende Signal 10, aus solchen Pulsen,
die 6 Millisekunden nach seinem oben beschriebenen Anstieg
abfallen, wie in Fig. 3 (b) gezeigt. Es wird nun der Fall
angenommen, daß Vertikalsynchronisierungsimpulse
mit zugemischten Rauschanteilen n 1, n 2 und n 3 wie in Fig. 3
(c) gezeigt von dem Vertikalsynchronisierungsimpuls-Trennschaltkreis
1 abgegeben werden. Der monostabile Multivibrator
3 wird von dem Rauschanteil n 1, der in die Verzögerungszeit
0-S 1 (Fig. 3 (d)) des monostabilen Multivibrators 3
fällt, überhaupt nicht beeinflußt, aber er wird von dem
Rauschanteil n 2, der nach Ende der Verzögerungszeit S 1 zugemischt
wird, beeinflußt, und er produziert einen Impuls von
der Dauer 6 Millisekunden ab dem Zeitpunkt des Anstieges
des Rauschanteiles n 2. Da der Binärzähler 4 nach Ablauf der
Verzögerungszeit, nämlich ab dem Zeitpunkt S 1, angesteuert
wird, falls kein Rauschen zugemischt wird, verhalten sich die
Signale Q 7, Q 8 und Q 7 × Q 8 (das logische Produkt von Q 7 und
Q 8) wie jeweils in Fig. 3 (e), (f) und (g) gezeigt.
Wenn es jedoch eine Störung wie den Rauschanteil n 2 gibt,
fängt der Binärzähler 4 wieder ab dem Zeitpunkt S 2 zu laufen
an, wodurch die Signale Q 7, Q 8 und Q 7 × Q 8 sich wie in Fig.
3 (h), (i) und (j) verhalten. Deshalb erscheint kein Eingangssignal
D des D-Flip-Flops. Infolgedessen ist der Zeitraum,
während der ein fehlerhafter Betrieb der in Fig. 1
gezeigten Anordnung beim Empfang des Signales von 50 Hz auftritt,
192H ab dem Zeitpunkt 6 Millisekunden nach dem Anstieg
des normalen Vertikalimpulses, wie in Fig. 3 (k) gezeigt
ist. Noch genauer tritt ein fehlerhafter Betrieb dann auf,
wenn eine Störung innerhalb dieses Zeitraumes zugemischt
wird.
Fig. 4 ist eine zeitliche Darstellung der Signalverläufe, die
den Betrieb des Schaltkreises nach Fig. 1 bei der Bestimmung
des Vertikalsynchronisierungssignales bei 60 Hz zeigt. Wie
im vorhergehenden mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 schon beschrieben
wurde, tritt sogar dann, wenn solche oben mit Bezug auf
Fig. 3 erklärte Störungen wie n 1, n 2 und n 3 vorhanden sind,
keine fehlerhafte Betriebsweise auf, da das Signal Q 8 den
niedrigen Pegel beim Anstieg des zu bestimmenden Signales
10 annimmt, ehe das Signal Q 7 den hohen Pegel annimmt. Genauer
genommen gibt es für beide Signale Q 7 und Q 8 keine
Möglichkeit, gleichzeitig den hohen Pegel anzunehmen, sogar
wenn der Störanteil n 2 nach dem Ende (S 1) der Verzögerungszeit
zugemischt wird, wodurch der Binärzähler 4 wieder zu
laufen beginnt. Deshalb wird auf hohem Pegel gehalten,
und von dem D-Flip-Flop 8 wird das Signal mit niedrigem
Pegel abgegeben.
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm eines anderen Beispieles eines
konventionellen Rasterwechselfrequenzbestimmungsschaltkreises.
In dem Schaltkreis nach Fig. 5 wird das Ausgangssignal Q 7
des 1/64-Frequenzteilers 41 über den Inverter 11 an das
NAND-Gatter 5 geführt. Deshalb gibt das NAND-Gatter 5 das
Signal ab, und das Ausgangssignal wird am D-Flip-
Flop 8 als das bestimmte Signal 9 abgenommen.
Fig. 6 ist eine Ablaufdarstellung zur Erklärung des Normalbetriebes
des Schaltkreises in Fig. 5. Im folgenden wird der
Normalbetrieb des Schaltkreises nach Fig. 5 mit Bezug auf
Fig. 6 beschrieben.
Zuerst wird ein Fall betrachtet, bei dem das zu bestimmende
Signal 10 60 Hz hat: Tritt ein ähnlicher Betrieb wie bei
dem schon mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Fall auf, aber
wenn der Eingang D des D-Flip-Flops 8 auf hohem Pegel ist,
nämlich wenn das durch Verzögerung um eine Zeit τ d und
Inversion des Signales durch den Inverter 7 erhaltene
Signal wie in Fig. 6 (e) gezeigt von hohem Pegel ist,
führt der Anstieg des Einganges CK zu diesem Zeitpunkt dazu,
den Ausgang Q wie in Fig. 6 (f) gezeigt, den hohen Pegel annehmen
zu lassen, wodurch der Ausgang den niedrigen Pegel
annimmt. Dadurch wird dieser Ausgang , nämlich das bestimmte
Signal 9, auf niedrigem Pegel gehalten.
Weiter wird bei dem in Fig. 6 (j) gezeigten Fall mit
50 Hz der Eingang CK ansteigen, wenn der
Eingang D auf niedrigem Pegel ist; deshalb nimmt der Ausgang
Q den niedrigen Pegel und der Ausgang den hohen
Pegel (nicht in der Zeichnung gezeigt) an.
Wie soweit beschrieben wurde, liefert der Schaltkreis in
Fig. 5 genau die gleichen Ergebnisse an den bestimmten Ausgang
9 wie der Schaltkreis nach Fig. 1.
Der in Fig. 5 gezeigte Schaltkreis kann aber im Gegensatz
zum Schaltkreis in Fig. 1 einen fehlerhaften Betrieb beim
Empfang des 60-Hz-Signales ausführen, während beim Empfang
eines 50-Hz-Signales ein solcher fehlerhafter Betrieb
unwahrscheinlich ist.
Fig. 7 ist eine zeitliche Darstellung zur Erklärung des
Auftretens eines fehlerhaften Betriebes des Schaltkreises
nach Fig. 5 beim Empfang des 50-Hz-Signales. Fig. 8 ist eine
zeitliche Darstellung zur Erklärung des Auftretens eines
fehlerhaften Betriebes beim Empfang eines 60-Hz-Signales.
In Fig. 7 ist der Zustand des Schaltkreises, bei dem eine
fehlerhafte Betriebsweise beim Empfang eines 50-Hz-Signales
auftritt, ähnlich dem oben mit Bezug auf Fig. 3 beschriebenen.
Eine fehlerhafte Betriebsweise
tritt dann auf, wenn ein Störanteil während der Zeitdauer, bei der
das Signal × Q 8 beim Normalbetrieb von hohem Pegel
ist, zugemischt wird, da diese Zeitdauer der Zeit für das Auftreten
eines normalen Impulses bei einem 50-Hz-Signal entspricht.
Was den fehlerhaften Betrieb des Schaltkreises in Fig. 5
beim Empfang eines 60-Hz-Signales betrifft, ist der Zeitraum
für sein Auftreten die Zeitdauer 128H, wie in Fig. 8
gezeigt.
Wie bisher beschrieben wurde, kann der Frequenzbestimmungsschaltkreis
in Fig. 5 im Gegensatz zu dem Frequenzbestimmungsschaltkreis
in Fig. 1 beim Empfang eines 60-Hz-Signales
eine fehlerhafte Betriebsweise zeigen und ist für das Auftreten
einer solchen fehlerhaften Betriebsweise beim Empfang
eines 50-Hz-Signales weniger anfällig. Deshalb haben beide
Frequenzbestimmungsschaltkreise nach Fig. 1 und
Fig. 5 sowohl Vorteile als auch Nachteile, wodurch bis
jetzt keine genaue Frequenzbestimmung möglich war.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine
Einrichtung zu schaffen, bei der die Sicherheit des
Unterscheidens von zwei möglichen Frequenzen
erhöht wird, indem der Einfluß von Störimpulsen
vermindert wird.
Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Einrichtung
gelöst, die durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gekennzeichnet ist.
Deshalb kann durch Heranziehen des Ausganges
der ersten Frequenzbestimmungseinrichtung beim Bestimmen
der ersten Frequenz immer dann, wenn die zweite Frequenzbestimmungseinrichtung
fehlerhaft arbeitet, oder umgekehrt
durch Heranziehen des Ausganges der zweiten Frequenzbestimmungseinrichtung
beim Bestimmen der zweiten Frequenz
immer dann, wenn die erste Frequenzbestimmungseinrichtung
fehlerhaft arbeitet,
das gewünschte frequenzbestimmte Ausgangssignal ohne
jede ungewünschte Störung als Folge einer solchen fehlerhaften
Betriebsweise geliefert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden
die erste und die zweite Frequenzteileinrichtung durch das
Vertikalsynchronisierungssignal von der Vertikalsynchronisierungssignalausgabeeinrichtung
zurückgestellt, dann wird
das Horizontalsynchronisierungssignal von der Horizontalsynchronisierungssignalausgabeeinrichtung zur ersten Frequenzteilereinrichtung
zur Teilung der Frequenz mit dem ersten
Frequenzteilungsverhältnis geleitet, und das geteilte Ausgangssignal
wird durch die zweite Frequenzteileinrichtung
durch ihr Frequenzteilverhältnis weiter frequenzgeteilt. Die
Ausgangssignale sowohl der ersten als auch der zweiten Frequenzteilereinrichtung
werden an eine erste Toreinrichtung gelegt,
und deren Ausgang wird abhängig vom vertikalen Synchronisierungssignal
durch die Speichereinrichtung für den ersten
Zustand aufrechterhalten. Weiter wird das invertierte Signal
des Ausganges der ersten Frequenzteilereinrichtung und des
Ausganges der zweiten Frequenzteilereinrichtung an eine zweite
Torschaltung gelegt, und deren Ausgang wird, abhängig vom
vertikalen Synchronisierungssignal von der Speichereinrichtung
für den zweiten Zustand aufrechterhalten. Abhängig von
den Ausgangssignalen der Speichereinrichtung für den ersten
und den zweiten Zustand ändert die Zweizustandsspeichereinrichtung
ihren Zustand komplementär.
So kann gemäß dieser Ausführung die Zweizustandsspeichereinrichtung
das normalfrequenzbestimmte Ausgangssignal liefern,
welches frei von einem unerwünschten Signal infolge
der bei fehlerhaftem Betrieb erfolgten Frequenzbestimmung
ist.
Im weiteren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der
Figuren beschrieben. Von den Figuren zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm mit einem Beispiel eines konventionellen
Frequenzbestimmungsschaltkreises;
Fig. 2 eine zeitliche Darstellung zur Erklärung des Betriebes
des Frequenzbestimmungsschaltkreises nach Fig. 1
im Normalzustand;
Fig. 3 und 4 zeitliche Darstellungen zur Erklärung des Betriebes
des Schaltkreises nach Fig. 1, wenn Störungen den
Vertikalimpulsen zugemischt sind;
Fig. 5 ein Blockdiagramm mit einem anderen Beispiel des
konventionellen Frequenzbestimmungsschaltkreises;
Fig. 6 eine zeitliche Darstellung zur Erklärung des Betriebes
des Frequenzbestimmungsschaltkreises nach Fig. 5
im Normalbetrieb;
Fig. 7 und 8 zeitliche Darstellungen zur Erklärung des Betriebes
des Schaltkreises nach Fig. 5, wenn Störanteile den
vertikalen Impulsen zugemischt sind;
Fig. 9 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 10 eine Verknüpfungstabelle mit Variationen des Zustandes
des R-S-Flip-Flops; und
Fig. 11 ein Diagramm mit der Darstellung von Betriebszuständen
des Frequenzbestimmungsschaltkreises nach Fig. 9
beim Überlagern der Vertikalimpulse durch Störungen,
während der Schaltkreis sowohl die 50 Hz- als auch
die 60-Hz-Signale empfängt.
Die in Fig. 9 gezeigte Ausführungsform ist in ihrer Gestaltung
ähnlich dem entweder in Fig. 1 oder in Fig. 5 gezeigten
Schaltkreis, außer, daß sie ein zusätzliches R-S-Flip-Flop
enthält. Vergleichbare Komponenten
werden durch identische Bezugszeichen bezeichnet.
Die Ausführungsform weist eine Kombination
der Schaltkreise in Fig. 1 und Fig. 5 und zusätzlich ein
R-S-Flip-Flop 13 auf, wodurch sie so gestaltet ist, daß in
Übereinstimmung mit dem Schaltkreis nach Fig. 5 das bestimmende
Ausgangssignal vorzugsweise beim Empfang eines 50-Hz-
Signales verarbeitet wird oder in Übereinstimmung mit Fig.
1 das bestimmende Ausgangssignal vorzugsweise beim Empfang
eines 60-Hz-Signales verarbeitet wird.
Das NAND-Gatter 51 ist entsprechend dem NAND-Gatter 5 vorgesehen.
Auf dieses NAND-Gatter 51 werden sowohl der Ausgang
Q 7 des 1/64-Frequenzteilers 41 über den Inverter 71 und der
Ausgang Q 8 des 1/2-Frequenzteilers 42 geführt. Das Ausgangssignal
des NAND-Gatters 51 wird über den Integratorschaltkreis
61 und den Inverter 72 an den Eingang D des D-Flip-Flops 81 gelegt. Das zu bestimmende Signal 10 von dem monostabilen
Multivibrator 3 wird an den Eingang CK des
D-Flip-Flops 81 gelegt. Der Ausgang des D-Flip-Flops 8 wird
an den Eingang R des R-S-Flip-Flops 13 gelegt. Auch der Ausgang
des D-Flip-Flops 81 wird an den Eingang S des R-S-Flip-
Flops 13 gelegt. Der Ausgang Q des R-S-Flip-Flops 13 wird als
das bestimmte Signal 9 erhalten.
Fig. 10 ist eine Kombinationstabelle, die Änderungen des Zustandes
des R-S-Flip-Flops 13 anzeigt. Wie man aus dieser
Tabelle ersehen kann, behält das R-S-Flip-Flop 13 den vorhergehenden
Zustand bei, wenn beide Eingänge R und S auf
hohem Pegel sind.
Fig. 11 ist ein Diagramm, das die Zustände bei fehlerhaftem
Betrieb zeigt, die dann auftreten, wenn Störungen beim Empfang
der 50-Hz- und der 60-Hz-Signale zugemischt wurden, wobei
das D-Flip-Flop 8, wie in Fig. 9 gezeigt ist, die bestimmenden
Ausgangssignale entsprechend jenen in dem Schaltkreis nach
Fig. 1 an den Eingang R des R-S-Flip-Flops liefert und das
D-Flip-Flop 81 die bestimmenden Ausgangssignale entsprechend
jenen in Fig. 5 zum Eingang S des R-S-Flip-Flops 13 liefert.
Da jedoch das Ausgangssignal aus dem D-Flip-Flop 8, das
sich von jenen in dem Schaltkreis nach Fig. 1 unterscheidet,
stammt, ist die Polarität für 50-Hz-Signale und 60-Hz-Signale
umgekehrt zu jenem des Ausgangssignales im D-Flip-Flop
81.
Der Betrieb der Ausführungsform nach Fig. 9 wird im folgenden
beschrieben. Da der Betrieb der Schaltkreise vor dem
R-S-Flip-Flop 13 leicht aus der früheren Beschreibung des
Betriebes der in Fig. 1 und Fig. 5 gezeigten Schaltkreise
folgt, wird eine solche Erklärung hier weggelassen; die
Erklärung des Betriebes des R-S-Flip-Flops 13 erfolgt hauptsächlich
mit Bezug auf Fig. 11. In Fig. 11 erreicht der Ausgang
des D-Flip-Flops 8 den Hochpegelzustand infolge eines
gelegentlichen fehlerhaften Betriebes im Schaltkreis beim
Empfang des 50-Hz-Signales wie in dem in Fig. 1 gezeigten
Schaltkreis. Andererseits erreicht der Ausgang des D-Flip-
Flops 81 den Hochpegelzustand infolge gelegentlicher fehlerhafter
Betriebsweise im Schaltkreis beim Empfang eines 60-Hz-
Signales wie im Schaltkreis nach Fig. 5. Sogar wenn solch ein
fehlerhafter Betrieb auftritt, verändert sich das Signal
Q des R-S-Flip-Flops 13 nicht. Das genau bestimmte Signal 9
kann deshalb von dem R-S-Flip-Flop 13 erhalten werden.
Wenn Störungen beim Empfang eines 50-Hz-Signales des Schaltkreises
dem Signal zugemischt werden, kann das D-Flip-Flop
81 zufällig einen falschen Zustand an seinem Ausgang verursachen
wie in Fig. 7 gezeigt; aber sogar dann muß das falsche
Ausgangssignal nicht in dem bestimmten Ausgangssignal
9 erscheinen, falls nicht die Störung mit jener des D-Flip-
Flops 8 zusammenfällt wie in Fig. 11 gezeigt. Deshalb ist die
Einfügung eines Schaltkreises mit einer geeigneten Zeitkonstanten
zwischen dem Ausgang des D-Flip-Flops 81 und dem
Eingang S des R-S-Flip-Flops 13 zur Verringerung einer fehlerhaften
Betriebsweise nützlich. Zur Verhinderung der fehlerhaften
Betriebsweise ist es weiter nützlich, wie oben erwähnt
einen Schaltkreis mit einer Zeitkonstanten zwischen
dem bestimmten Ausgang 9 und dem Schalt-Schaltkreis für
den nichtgezeigten Vertikalablenkungsschaltkreis einzufügen.
Die Erklärung wurde bisher hauptsächlich im Zusammenhang
mit der Trennung zwischen den beiden verschiedenen Rasterwechselfrequenzen
gegeben; die Erfindung kann aber auch zur
Trennung von zwei anderen verschiedenen Frequenzen als jene
Rasterwechselfrequenzen benutzt werden.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Unterscheiden zwischen einer
ersten und einer zweiten Frequenz von Signalen
- - mit einer ersten Frequenzteilereinrichtung (41) zum Teilen der Frequenz eines weiteren Signals, dessen Frequenz wesentlich größer ist als die erste oder die zweite Frequenz, durch ein erstes Frequenzteilungsverhältnis,
- - einer zweiten Frequenzteilereinrichtung (42) zum Teilen der Frequenz des Ausgangssignals der ersten Frequenzteilereinrichtung (41) durch ein zweites Frequenzteilungsverhältnis,
- - einer ersten Frequenzbestimmungseinrichtung (20) zum Feststellen des Vorliegens der ersten Frequenz unter Verwendung einer mit der ersten und zweiten Frequenzteilereinrichtung (41 und 42) verbundenen ersten Torschaltung (5)
- - einer zweiten Frequenzbestimmungseinrichtung (30) zum Feststellen des Vorliegens der zweiten Frequenz unter Verwendung einer mit der ersten und zweiten Frequenzteilereinrichtung (41 und 42) verbundenen zweiten Torschaltung (51) und
- - einer Zustandsspeichereinrichtung (13), deren Rücksetz- bzw. Setzeingang (R bzw. S) mit der ersten bzw. zweiten Frequenzbestimmungseinrichtung (20 bzw. 30) verbunden ist und die beim Auftreten der ersten bzw. zweiten Frequenz zurückgesetzt bzw. gesetzt wird und ein der ersten bzw. zweiten Frequenz zugeordnetes Ausgangssignal liefert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Frequenzbestimmungseinrichtung (20) ein erstes Flipflop
(8) enthält, das durch das Ausgangssignal der ersten Torschaltung (5)
gesetzt wird, wenn die erste Frequenz auftritt, und dessen Ausgang mit
dem Rücksetzeingang (R) der Zustandsspeichereinrichtung (13) verbunden
ist und daß die zweite Frequenzbestimmungseinrichtung (30) ein
zweites Flipflop (81) enthält, das durch das Ausgangssignal der zweiten
Torschaltung (51) gesetzt wird, wenn die zweite Frequenz auftritt,
und dessen Ausgang mit dem Setzeingang (S) der Zustandsspeichereinrichtung
(13) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zustandsspeichereinrichtung (13) als
RS-Flipflop ausgebildet ist und zwei miteinander verbundene NAND-
Glieder (52, 53) enthält.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Flipflop (8, 81)
als D-Flipflops ausgebildet sind, deren Dateneingänge (D) durch die
erste bzw. zweite Torschaltung (5 bzw. 51) angesteuert werden und an
deren Takteingängen (CK) die Signale anliegen.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten bzw. zweiten Torschaltung
(5 bzw. 51) und dem ersten bzw. zweiten Flipflop (8 bzw. 81)
jeweils ein Verzögerungsglied (6 bzw. 61) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Signale Fernsehsignale sind,
daß die erste und die zweite Frequenz Vertikalsynchronisierungsfrequenzen
sind, und
daß das weitere Signal ein Horizontalsynchronisiersignal ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP57057681A JPS58173471A (ja) | 1982-04-05 | 1982-04-05 | 周波数判別装置 |
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