DE3311640C2 - - Google Patents

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DE3311640C2
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Robert Michael Hightstown N.J. Us Evans
Max Ward Indianapolis Ind. Us Muterspaugh
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/50Tuning indicators; Automatic tuning control
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/24Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection
    • H03J5/246Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection using electronic means

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Description

Die Erfindung betrifft ein Abstimmsystem für einen Fernsehempfänger, wie es im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist.
Empfängerabstimmsysteme selektieren aus den vielen mit verschiedenen Frequenzen von Sendern oder Kabelfernsehsignalquellen empfangenen HF-Signalen die gewünschten Signale und leiten daraus ein Zwischenfrequenzsignal ab, aus dem die Bild- und Toninformation gewonnen wird. Bei Doppelsuperschaltungen erfolgen zwei Frequenzumsetzungen zur Umsetzung des empfangenen HF-Signals in ein erstes ZF-Signal und anschließend in ein zweites ZF-Signal.
Es ist nicht ungewöhnlich, daß Signale verschiedener Kanäle sich gegenseitig stören und gegenseitige Beeinträchtigungen des letztlich erzeugten Fernsehbildes und/oder -tones ergeben. Das Ausmaß solcher Störungen hängt von den Frequenzselektionseigenschaften der Filter, der Betriebsweise des Mischers und des Geräteoszillators und von der Auswahl der Zwischenfrequenzbereiche ab.
Es sei beispielsweise die Auswahl des VHF-Kanals 5 mit einem HF-Bildträger von 77,25 MHz durch ein Doppelsuper-Abstimmsystem betrachtet, bei dem der erste ZF-Durchlaßbereich um eine erste Bildträgerfrequenz von 415,75 MHz liegt. Der Geräteoszillator erzeugt eine Frequenz von 493 MHz, mit welcher der erste Mischer den HF-Bildträger von 77,25 MHz auf 415,75 MHz umsetzt. Wenn ein Signal im UHF-Kanal 31 mit einem HF-Bildträger von 573,25 MHz ebenso mit dem Geräteoszillatorsignal gemischt wird, dann kann ein Signal mit einer Differenzfrequenz von 80,25 MHz entstehen. Da die 80,25 MHz innerhalb des Frequenzbandes des VHF-Kanals 5 (nämlich von 76 bis 82 MHz) liegen, kann ein Interferenzzustand auftreten. In gleicher Weise entstehen hier hochfrequente UHF-Träger, welche Interferenzen in jedem der niedrigen VHF-Kanäle 2 bis 13 ebenso wie in vielen Kabelfernsehkanälen hervorrufen können.
Üblicherweise läßt sich die Erzeugung von Interferenzsignalen verhindern, wenn man Schalter, wie PIN-Dioden oder Transistorschalter, in den Signalweg zwischen die HF-Signalquelle und den Mischer einfügt, so daß möglicherweise störende Signale im nicht gewählten Band den Mischer nicht erreichen können. Bei UHF-Frequenzen können jedoch Signalnebenschlüsse durch und um die Schalter, wenn diese gesperrt sind, etwa durch Streukapazitäten, mit genügender Stärke auftreten, um unerwünschte Interferenzen zu verursachen.
Aus der DE-AS 12 97 171 und der US-PS 41 89 778 sind Tunerschaltungen bekannt, bei denen mit Hilfe von Schaltdioden Spulen in hintereinander geschalteten Schwingkreisen derart umgeschaltet werden, daß bei Empfang im UHV-Bereich einer der Schwingkreise des VHF-Tuners auf den oberen und der andere Schwingkreis auf den unteren VHF-Bereich abgestimmt werden, so daß durch den VHF-Tuner keine VHF-Signale mehr gelangen könne, die bei UHF-Empfang stören könnten. Eine Umschaltung der HF-Filterkonfigurationen mit Hilfe von Schaltdioden ist ferner aus der US-PS 42 47 953 bekannt.
Demgegenüber steht die Aufgabe der Erfindung in einer einfacheren Realisierung einer Abstimmschaltung, bei welcher die obengenannten Störungen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die Erfindung wird eine erhebliche Dämpfung unerwünschter Signale erreicht und sichergestellt, daß jegliche auftretenden Interferenzen unwesentlich sind und daher im Fernsehbild oder -ton nicht feststellbar sind.
Während die oben erwähnten Schaltungen (DE-AS 12 97 171 und US 41 89 678) mit zwei hintereinandergeschalteten HF-Filtern arbeiten, benötigt die Erfindung grundsätzlich nur ein solches HF-Filter, welches durch die Veränderung der Abstimmspannung verstimmt wird, um die unerwünschten Signale zu dämpfen. Daher läßt sich die Erfindung auf einfachere Weise realisieren. Ferner erfolgt bei der Erfindung keine Umschaltung in den Schwingkreisen durch An- und Abschalten von Schwingkreiselementen, sondern die Abstimmspannung wird so verändert, daß der betreffende Schwingkreis auf eine Resonanzfrequenz außerhalb des gewünschten Frequenzbandes verstimmt wird. Zwar ist aus der US-PS 43 03 944 eine Umschaltung des Abstimmspannungsbereiches zur Anpassung an die in Amerika und Europa unterschiedlichen Frequenzbänder bekannt, jedoch wird hier als wesentlicher Unterschied zur Erfindung die dem gerade benötigten Abstimmkreis in dem die gewünschten Empfangsfrequenz liegt, zugeführte Abstimmspannung verändert, während bei der Erfindung die dem nicht benötigten Tuner zugeführte Abstimmspannung verändert wird. Im bekannten Falle wird also der zum Empfang eingeschaltete Signalweg in den beiden Fällen mit jeweils einem passenden Abstimmspannungsbereich versorgt: Die Abstimmspannung wird also gerade so umgeschaltet, daß dieser Tuner im Sinne eines Empfangs arbeitet, während bei der Erfindung der Tuner durch die Veränderung der Abstimmspannung so verstimmt wird, daß er kein Empfangssignal übertragen kann. Es ist also gerade das Gegenteil der Fall.
Das erfindungsgemäße Abstimmsystem enthält für ein erstes und zweites Abstimmband einen ersten bzw. zweiten Signalweg mit frequenzselektiven Eigenschaften, die in Abhängigkeit von einem Abstimmsignal bestimmt werden, das durch eine Abstimmsteuereinrichtung erzeugt wird. Signale von dem ersten und zweiten Signalweg werden in einem gemeinsamen Signalweg kombiniert. Die Abstimmsteuereinrichtung erzeugt ferner ein Bandanzeigesignal zur Modifizierung des dem ersten Signalweg zugeführten Abstimmsignals, wenn ein Kanal im zweiten Band gewählt wird.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Abstimmsystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 verschiedene Amplitudenfrequenzgänge, die bei der Schaltung gemäß Fig. 1 auftreten, und
Fig. 3 und 4 Schaltbilder von erfindungsgemäßen Ausführungsformen zur Verwendung bei dem Abstimmsystem nach Fig. 1.
Bei dem Doppelsuper-Abstimmsystem gemäß Fig. 1 werden die am UHF-Antenneneingang 10, am VHF-Antenneneingang 30A und am Kabeleingang 30 B zugeführten Fernsehsignale einem Diplexer 20 zugeführt. In den Vereinigten Staaten entsprechen diese Fernsehsignale Kanalnummern und liegen in Frequenzbändern, wie es in der folgenden Tabelle angegeben ist.
Tabelle 1
Jeder Kanal nimmt eine Bandbreite von etwa 6 MHz im Frequenzspektrum ein, und sein Bildträger liegt um eine Frequenz von 1,25 MHz über der unteren Frequenzgrenze des betreffenden Kanals. Wenn in der nachfolgenden Beschreibung Bezug auf spezielle Frequenzen genommen wird, dann entspricht diese Frequenz der Frequenz des Bildträgers (PIX) des ausgewählten Fernsehkanals.
Das Frequenzspektrum für Kanalfrequenzen "f" in den verschiedenen Fernsehfrequenzbändern der Vereinigten Staaten ist in Fig. 2(a) veranschaulicht. Für das L-VHF-Band 202, das H-VHF-Band 206 und das UHF-Band 210 ist die Amplitude der Empfangssignale in Form mehrerer Pegel dargestellt, welche anzeigen, daß die Funksignale in ihrer Stärke über einen weiten Bereich schwanken können, beispielsweise zwischen 10 µV und 100 mV. Andererseits ist die Schwankungsgröße der Kabelfernsehsignale wesentlich kleiner und liegt typischerweise zwischen 1 und 6 mV, wie für das MB-CATV-Band 204 und das SB-CATV-Band 208 veranschaulicht ist.
Fig. 2(b) veranschaulicht das untere Band, das obere Band und das UHF-Band der den Filtern 44, 36 bzw. 14 gemäß Fig. 1 zugeordneten Hochfrequenzen. Der Bildträger des ersten Zwischenfrequenzsignals wird auf 415,75 MHz gewählt und liegt zwischen dem SB-CATV-Band und dem UHF-Band. Der Bildträger des zweiten ZF-Signals liegt bei der Standardfrequenz von 45,75 MHz (in den Vereinigten Staaten). Die Bandbreite des gewünschten Fernsehsignals bei jeder ZF beträgt etwa 6 MHz und liegt für die erste ZF zentrisch um 414 MHz und um die zweite ZF zentrisch um 44 MHz.
Wenn hier die Erfindung auch anhand verschiedener Funk- und Kabelfernsehbänder, wie sie derzeit in den Vereinigten Staaten benutzt werden, beschrieben wird, so ist sie doch nicht darauf beschränkt. Beispielsweise könnten nicht durch die Luft zugeführte Funkbandsignale praktisch auch von einer Kabelfernsehsignalquelle kommen, und außerdem könnten sie in Fernsehfrequenzbändern liegen, die anderswo, also etwa in Europa oder Japan, benutzt werden.
Wenn der Fernsehkanal innerhalb des UHF-Bandes gewählt wird, so gelangen gemäß Fig. 1 die entsprechenden Signale von der UHF-Antenne 10 zum ersten Eingangsanschluß des Diplexers 20 über das im UHF-Frequenzbereich selektive abstimmbare Filter 14. Diesem wird am Anschluß 14 C eine Abstimmspannung VT zugeführt, um es so abzustimmen, daß es zwischen seinem Eingang 14 A und seinem Ausgang 14 B vorzugsweise für Signale bei Frequenzen durchlässig ist, die denjenigen des gewählten Fernsehkanals entsprechen.
Das Filter 14 hat eine in Abhängigkeit von der Abstimmspannung VT abstimmbare frequenzselektive Tiefpaßcharakteristik und bewirkt eine Dämpfung von Signalen mit Frequenzen unterhalb derjenigen des gewählten Kanals, und es hat bei Frequenzen oberhalb derjenigen des gewählten Kanals eine relativ größere Dämpfung. Das Filter 14 hat ein Kennlinienmaximum bei etwa der Frequenz des gewählten Kanals (hier hat also seine Durchlaßkurve eine minimale Dämpfung). Die Bandbreite des Filters liegt bei etwa 25 MHz, wenn die Abstimmung nahe dem UHF-Kanal 14 liegt und sie nimmt oberhalb 40 MHz etwas zu, wenn sich die Abstimmung dem UHF-Kanal 83 nähert (dies gilt für die spezielle Ausführung des Filters 14 gemäß Fig. 3).
Die ZF-Frequenzfalle 12 setzt den Pegel jeglicher von der UHF-Antenne 10 empfangener Signale nahe bei der ersten ZF herab. Dies ist erwünscht, weil die erste ZF mit 415,75 MHz nahe beim unteren Ende des UHF-Bandes liegt. Diese unerwünschten Signale können entweder extern erzeugt werden (also HF- oder Radarsignale sein, oder sie können vom ersten ZF-Teil abgestrahlt oder fortgeleitet werden). Die Frequenzfalle 12 unterdrückt unerwünschte Signale nahe der ersten ZF-Frequenz, welche andernfalls zu den ZF-Schaltungen gelangen könnte. Zu diesem Zweck dämpft die Frequenzfalle 12 Signale zwischen 411 und 417 MHz.
Der UHF-Verstärker 16 koppelt Signale vom Ausgang 14 B des Filters 14 zu einem ersten Eingang des Diplexers 20. Der Verstärker 16 hat über den UHF-Frequenzbereich eine Verstärkung von etwa 14 bis 15 dB und Eingangs- und Ausgangsimpedanzen von etwa 50 Ohm zur Impedanzanpassung zwischen Filter 14 und Diplexer 20. Der Verstärker 16 arbeitet nur, wenn ein Kanal im UHF-Band gewählt ist, weil seine Betriebsspannung, die Bandschalterspannung VB 3 (etwa 18 V) nur dann vorhanden ist, wenn Kanäle im UHF-Frequenzbereich gewählt sind, wie durch den Pegel 260 in Fig. 2(f) angedeutet ist. Da der Verstärker 16 keine Betriebsspannung erhält, wenn andere Signale als HF-Signale zum Empfang ausgewählt sind, sorgt er dann für eine Dämpfung im Signalweg zwischen Antenne 10 und Diplexer 20.
Die Fernsehsignale im VHF-Band und im Kabelfernsehband (54 bis 402 MHz) sind in untere und obere Abstimmbänder unterteilt, da sie sich über einen größeren Frequenzbereich als 7 : 1 erstrecken. Eine Abstimmung über einen größeren Bereich als 3 : 1 ist unpraktisch wegen des begrenzten Bereiches der spannungssteuerbaren Kapazitätsdioden. Daher ist die Abstimmschaltung gemäß Fig. 1 für die VHF- und Kabelfernsehbänder aufgeteilt für die Abstimmung in unteren und oberen Abstimmbändern, die durch eine Frequenz innerhalb des MB-CATV-Bandes getrennt sind, beispielsweise bei 150 MHz, wie Fig. 2(b) zeigt. Demzufolge beträgt das Frequenzverhältnis der Signale im oberen wie im unteren Abstimmband weniger als 3 : 1.
Fernsehsignale in den VHF- und CATV (Kabel)-Frequenzbereichen werden in folgender Weise dem Diplexer 20 nach Fig. 1 zugeführt. Der Schalter S 1 A kann in die Position BC-A gebracht werden, um Signale von der VHF-Antenne 30 A zum Eingang des Filters 32 zu übertragen, oder er kann in die Stellung CA-A gebracht werden, um Signale CATV vom Eingangsanschluß 30 B zum Filter 32 gelangen zu lassen. Das Filter 32 ist ein Hochpaßfilter, welches Signale bei Frequenzen unterhalb etwa 40 MHz, also etwas weniger als die niedrigste Empfangsfrequenz (nämlich der VHF-Kanal 2 bis 54 bis 60 MHz) dämpft. Das Filter 32 ist für Signale sowohl im unteren Band (54 bis 150 MHz) als auch im oberen Band (150 bis 402 MHz) durchlässig. Liegt der gewählte Kanal im oberen Band, dann wird die Spannung VB 2 den Schaltern 34 und 38 zugeführt, so daß diese leitend werden und dadurch das Oberhand-Filter 36 zwischen Filter 32 und VHF-Verstärker 40 eingeschaltet wird. Liegt der gewählte Kanal jedoch im unteren Band, dann wird die Spannung VB 1 den Schaltern 42 und 46 zugeführt, so daß diese leitend werden und das Unterband-Filter 44 zwischen Filter 32 und VHF-Verstärker 40 einschalten.
Das abstimmbare Oberband-Filter 36 hat eine in Abhängigkeit von der Abstimmspannung VT abstimmbare frequenzselektive Hochpaßcharakteristik und zeigt eine größere Dämpfung bei Signalen, deren Frequenz unterhalb des gewählten Oberband-Kanales liegt, als für Signale, deren Frequenz oberhalb des gewählten Kanals liegt. Eine minimale Dämpfung liegt vor in einem Spitzendurchlaßbereich, der die Frequenz des gewählten Kanales enthält. Damit selektiert das Filter 36 nicht nur den HF-Träger des gewählten Kanals, sondern neigt auch zur Unterdrückung von Signalen bei niedrigeren Frequenzen, speziell bei solchen Signalen im unteren Band.
Das abstimmbare Filter 44 für das untere Band hat eine in Abhängigkeit von der Spannung VT abstimmbare frequenzselektive Tiefpaßcharakteristik ähnlich der oben im Zusammenhang mit dem UHF-Filter 14 beschriebenen Charakteristik, jedoch mit der Ausnahme, daß die Bandbreite seines Spitzenamplitudendurchlaßbereiches für die Wahl hochfrequenter Kanäle erheblich stärker anwachsen kann. Das Filter 44 selektiert nicht nur den HF-Träger des gewählten Kanals sondern neigt auch zur Unterdrückung von Signalen bei höheren Frequenzen, speziell derjenigen Signale im oberen Band und bei der ersten Zwischenfrequenz.
Der VHF-Verstärker 40 in Fig. 1 koppelt Signale vom Filter 36 oder 44 zu einem zweiten Eingang des Diplexers 20. Dem VHF-Verstärker 40 wird immer dann Betriebsspannung VB 12 zugeführt, wenn ein Kanal im unteren oder oberen Abstimmband gewählt ist, jedoch wird die Spannung VB 12 nicht zugeführt, wenn ein Kanal im UHF-Band gewählt wird. Die VHF- und CATV-Signalwege sind daher vom Diplexer 20 abgeschaltet, wenn ein UHF-Kanal gewählt wird. Die Betriebsspannung VB 12 wird von den Bandumschaltspannungen VB 1 und VB 2 mit Hilfe einer Dioden-ODER-Schaltung mit Dioden D 12 und D 14 abgeleitet.
Dem Diplexer 20 nach Fig. 1 werden HF-Signale vom UHF-Band-Signalweg an einem ersten Eingang und HF-Signale von den VHF- und CATV-Band-Signalwegen an einem zweiten Eingang zugeführt, und er koppelt die zugeführten HF-Signale an seinem Ausgang in einen gemeinsamen Signalweg. Der Diplexer 20 läßt sich zufriedenstellend durch eine Signalkombinationsschaltung mit passiven Elementen realisieren.
Dem Mischer 50 werden HF-Signale vom Ausgang des Diplexers 20 und Signale der Geräteoszillatorfrequenz vom Verstärker 52 zugeführt, und er setzt die HF-Signale in ein Zwischenfrequenzsignal um, dessen Bildträger bei der ersten Zwischenfrequenz von 415,75 MHz liegt.
Ein mit Hilfe der Abstimmspannung steuerbarer Geräteoszillator 56 erzeugt das Signal der Geräteoszillatorfrequenz für jedes der drei Abstimmbänder. Die Oszillatorfrequenz hängt von der Abstimmspannung VT ab und folgt der Abstimmung des jeweiligen Bandfilters 14, 36 und 44. Der Oszillatorfrequenzbereich ist in der nachfolgenden Tabelle angegeben.
Tabelle 2
Der Verstärker 52 verstärkt das Signal vom Oszillator 56, so daß die HF-Signale vom Diplexer 20 ebenfalls relativ stärker sein können, ohne daß im Mischer 50 zusätzliche Verzerrungen entstehen würden.
Das erste ZF-Signal vom Mischer 50 wird dann durch den abgestimmten ZF-Verstärker 60 verstärkt. Dieser enthält ein zweiteiliges Eingangsfilter, das auf die erste ZF-Bildträgerfrequenz von 415,75 MHz abgestimmt ist, und hat eine Bandbreite von 12 MHz, ferner dreiteiliges Ausgangsfilter, das ebenfalls auf 415,75 MHz abgestimmt ist und eine Bandbreite von etwa 10 MHz hat. Die Mitten der Durchlaßbereiche dieser Filter liegen praktisch bei 414 MHz. Das verstärkte ZF-Signal vom Verstärker 60 wird dann mit einem vom zweiten Geräteoszillator 64 stammenden Signal einer Frequenz von 370 MHz im Mischer 62 gemischt, so daß ein zweites ZF-Signal mit einer Bildträgerfrequenz von 45,75 MHz entsteht. Das zweite ZF-Signal wird über ein ZF-Filter 66 dem ZF-Ausgang 68 zugeführt.
Die Abstimmsteuerschaltung 70 reagiert auf eine Kanalwahl mit der Erzeugung der Abstimmspannung VT und den Bandschalterspannungen VB 1, VB 2 und VB 3. Die Abstimmspannung VT (Fig. 2(c) ändert sich typischerweise zwischen einem unteren Pegel von etwa 1,5 V, der durch die gestrichelte Linie 220 angedeutet ist, und einem oberen Pegel von etwa 24 V, den die gestrichelte Linie 222 zeigt. Wenn der gewählte Kanal im unteren Abstimmband liegt, dann liegt die Spannung VT bei einem niedrigen Wert am Punkt 224, wenn der VHF-Kanal 2 gewählt ist, und sie geht zu einem höheren Wert am Punkt 226 über, wenn der MB-CATV-Kanal E gewählt ist. Liegt der gewählte Kanal im oberen Abstimmband, dann liegt die Spannung VT bei einem niedrigen Wert am Punkt 228, wenn der MB-CATV-Kanal F gewählt ist, und geht zu einem hohen Wert am Punkt 230 über, wenn der SB-CATV-Kanal W+17 gewählt ist. Ähnlich geht die Spannung VT auf einen niedrigen Wert am Punkt 232, wenn der UHF-Kanal 14 gewählt ist, und auf einen hohen Wert am Punkt 234, wenn der UHF-Kanal 83 gewählt ist.
Die Bandschaltersignale VB 1, VB 2 und VB 3 haben nur dann, wenn ein Kanal in dem ihnen entsprechenden Band gewählt ist, einen hohen Wert von etwa 18 V, wie die Kurven 240, 250 und 260 in den Fig. 2(d), 2(e) und 2(f) zeigen, und sie sind O V, wenn ein Kanal außerhalb des speziellen Bandes gewählt wird. Es sei in diesem Zusammenhang verwiesen auf die US-Patentanmeldung USSN 271,742 vom 5. Juni 1981 (Erfinder: D. J. Carlson et al) derselben Anmelderin mit dem Titel A PHASE-LOCKED LOOP TUNING SYSTEM INCLUDING A PRESCALER CONDITIONED TO OSCILLATE AT AN OUT-OF-BAND FREQUENCY, als Beispiel für eine Abstimmsteuereinrichtung, welche sich zur Ableitung von Abstimm- und Bandschalterpotentialen eignet, wie sie von der Steuereinrichtung 70 geliefert werden.
Die Filtersteuerschaltung 15 für das UHF-Band erhält ein Bandsignal VB 12, das immer dann einen hohen Wert hat, wenn der gewählte Kanal im oberen oder unteren Band liegt. In diesem Fall (Abstimmung des Filters zur Dämpfung vom UHF-Signalen) gelangt das gewählte HF-Signal des unteren Bandes durch eines der Bandfilter 36 und 44 hindurch. HF-Signale im UHF-Bereich sollten dann nicht zum Diplexer 20 gelangen und werden durch den UHF-Verstärker 16 gedämpft, dem keine Betriebsspannung zugeführt wird, weil das UHF-Bandsignal VB 3 einen niedrigen Wert hat. Jedoch können starke HF-Signale im UHF-Bereich um und durch den Verstärker 16 gelangen wegen der unvermeintlichen parasitären kapazitiven Koppelwege, die sich bei seiner gerätetechnischen Realisierung ergeben. Diese unerwünschten UHF-Signale können sich mit dem Signal vom Oszillator 56 im Mischer 50 überlagern zu störenden Signalen bei der Zwischenfrequenz, worauf bereits hingewiesen wurde.
Solche unerwünschten HF-Signale im UHF-Bereich werden nicht ausreichend vom Filter 14 gedämpft (also ohne Ansteuerung durch die Filtersteuereinrichtung 15), dessen Abstimmung mit den Bandfiltern 36 und 44 gleichläuft, weil allen drei Filtern dieselbe Abstimmspannung VT zugeführt wird. Zur Verringerung störender Signale auf Pegel, die vom Fernsehzuschauer nicht feststellbar sind, reagiert die Filtersteuereinrichtung 15 auf das Bandsignal VB 12 und verändert die Abstimmspannung VT innerhalb des Bandfilters 14 über einen Anschluß 14 D. Das Filter 14 wird daher verstimmt, so daß es UHF-Signale dämpft, die durch es hindurch zum UHF-Verstärker 16 gelangen. Wie nachstehend noch erläutert wird, erfolgt die Verstimmung des Filters 14 dadurch, daß seinen abgestimmten Kreisen eine abgewandelte Abstimmspannung zugeführt wird, so daß es auf eine Frequenz abgestimmt wird, die wesentlich verschieden von der Frequenz des möglicherweise störenden Kanals ist.
Das in Fig. 3 gezeigte UHF-Bandfilter 14 ist ein zweifach abgestimmtes Tiefpaßfilter mit induktiver Kopplung auf der oberen Seite (high-side inductive coupling), die zwischen seinem Eingang 14 A und seinem Ausgang 14 B durch die Reihenschaltung der Induktivitäten L 402, L 406, L 408, L 410 und L 414 gebildet wird. Der Kondensator C 408 dient als Gleichspannungs-Sperrkondensator und hat eine vernachlässigbar kleine Wechselstromimpedanz bei UHF-Frequenzen. Die Induktivitäten L 404 und L 406 bilden eine angezapfte Induktivität, um die Impedanz am Eingang 14 A bei etwa 50 Ohm zu halten. Ähnlich bilden die Induktivitäten L 410 und L 412 eine angezapfte Induktivität, um die Impedanz am Ausgangsanschluß 14 B bei etwa 50 Ohm zu halten. Die Eingangs- und Ausgangsinduktivitäten L 402 und L 414 tragen dazu bei, über den breiten Abstimmbereich des Filters 14 eine im wesentlichen konstante Bandbreite beizubehalten. Die Kapazität C 404, welche durch die Leitungskapazität der Leiter auf einer gedruckten Schaltungskarte gebildet werden kann, liegt parallel zur Induktivität L 408. C 404 und L 408 sind so bemessen, daß sie bei etwa 1,000 MHz schwingen. Die veränderbaren Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44, die jeweils von den Enden der abgestimmten Schaltung L 408-C 404 über Koppelkondensatoren C 402 und C 406 nach Masse geschaltet sind, erlauben die Veränderung der Frequenzabstimmung. C 402 und C 406 haben bei den das Filter 14 durchlaufenden UHF-Fernsehsignalen eine sehr niedrige Impedanz. Die Anoden von CD 42 und CD 44 sind über die Induktivitäten L 404, L 406, L 408, L 410 und L 412 mit Massepotential gekoppelt.
Im Anschluß 14 C wird die Abstimmspannung VT zur Veränderung der Kapazität der Dioden CD 42 und CD 44 über Isolationswiderstände R 402, R 404 und R 406 zugeführt. Die Spannung VT kann sich zwischen 1,5 und 24 V für die UHF-Kanäle 14-83 ändern, wie in Fig. 2(c) veranschaulicht ist. Da die Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 vernachlässigbar kleine Gleichströme führen, fallen an den Widerständen R 402, R 404 und R 406 keine Gleichspannungsabfälle ab, so daß die Abstimmspannung VT im wesentlichen in voller Höhe an die Kathoden der Dioden CD 42 und CD 44 gelangt.
Die Filtersteuerschaltung 15 verändert die den Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 zugeführten Spannungen zur Verstimmung des Filters, wenn der gewählte Kanal nicht im UHF-Band liegt. Die Bandanzeigespannung VB 12 hat dann einen hohen Wert von etwa +18 V, so daß der Basis des Schaltertransistors TS über die Widerstärke R 410 und R 412 eine Durchlaßvorspannung zugeführt wird. Dadurch wird TS leitend und stellt eine leitende Verbindung zwischen der Kathode der Kapazitätsdiode CD 44 und Massepotential her, welche die Kollektor-Emitter-Strecke von TS und die Verbindung 14 D enthält. Damit bilden der Widerstand R 406 und der Transistor TS nun einen Spannungsteiler für die Spannung VT zwischen dem Anschluß 14 C und Masse, so daß den jeweiligen Kathoden von CD 42 und CD 44 im wesentlichen dieselbe abgewandelte Abstimmspannung zugeführt wird.
Da die Spannung an jeder der Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 wesentlich herabgesetzt ist, haben diese Dioden wesentlich größere Kapazitäten, so daß die Resonanzfrequenzen der entsprechenden Schwingkreise, mit denen sie gekoppelt sind, wesentlich herabgesetzt wird. Da diese Spannungen um denselben Betrag verringert werden, werden die jeweiligen Resonanzkreise auf eine niedrigere Frequenz abgestimmt, so daß die Durchlaßspitze des Filters 14 sich zu einer Frequenz nahe oder unterhalb der niedrigsten Frequenz des UHF-Fernsehbandes verschiebt.
Fig. 4 zeigt eine Abwandlung der in Fig. 3 gezeigten Schaltung, bei welcher die Filtersteuerschaltung 15 die den beiden Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 zugeführten Spannungen im Sinne einer Verstimmung des Filters 14 verändert, wenn der gewählte Kanal nicht im UHF-Band liegt. Die Bandanzeigespannung VB 12 hat dann einen hohen Pegel von etwa +18 V, so daß der Basis des Schaltertransistors TS über die Widerstände R 410 und R 412 eine Durchlaßvorspannung zugeführt wird. Dadurch wird der Transistor TS leitend und stellt eine Verbindung zwischen der Kathode von CD 44 und Massepotential her, welche die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors TS, die Leitung 14 E und den Widerstand R 414 enthält. Damit bilden die Widerstände R 406, R 404 und R 414 nun einen Spannungsteiler für die Spannung VT zwischen dem Anschluß 14 C und Masse, so daß den jeweiligen Kathoden der Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 unterschiedliche abgewandelte Abstimmspannungen zugeführt werden.
Da die Spannung an jeder der Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 herabgesetzt ist, hat jede eine größere Kapazität und verringert damit die Resonanzfrequenz der jeweils mit ihnen gekoppelten Schaltungen. Da diese Spannungen um unterschiedliche Beträge verringert sind, werden die jeweiligen Resonanzkreise auf unterschiedliche Frequenzen abgestimmt, so daß das Filter 14 nun als Breitband-Dämpfungsschaltung fungiert.
Die Spannung VB 12 kann zusätzlich der Kapazitätsdiode CD 42 über die Reihenschaltung des Widerstandes R 420 mit der Diode D 420 und der Leitung 14 F zugeführt werden, so daß die Abstimmspannung über CD 42 im Sinne einer Vergrößerung abgewandelt wird und die Resonanzfrequenz der Schaltung, in welcher die Kapazitätsdiode CD 42 liegt, auf eine höhere Frequenz verschoben wird, als sie dem Wert der Spannung VT entspricht. Die beiden Resonanzschaltungen werden daher in unterschiedlichem Sinn verstimmt wegen der Veränderung ihrer jeweiligen Abstimmspannungen in unterschiedlichen Richtungen. Der Teil mit der Kapazitätsdiode CD 42 wird damit auf eine höhere Frequenz verstimmt, während der Teil mit der Kapazitätsdiode CD 44 auf eine niedrigere Frequenz verstimmt wird. Diese Abwandlung ist vorteilhaft, da sie die größte Trennung hinsichtlich der Frequenzen bringt, auf welche die Resonanzschaltungen mit den Kapazitätsdioden CD 42 und CD 44 abgestimmt sind.
Es sei darauf hingewiesen, daß durch die Erfindung auch andere Quellen möglicher Störungen ausgeschaltet werden, als sie vorstehend beschrieben wurden. Wenn beispielsweise der Oszillator 56 eine Signalkomponente bei der zweiten Oberwelle der gewünschten Geräteoszillatorfrequenz für den gewählten VHF-Fernsehkanal erzeugt, dann kann ein Signal von einem nicht gewählten UHF-Kanal vom Mischer 50, der auf die zweite Oberwelle reagiert, in das erste ZF-Signalband verschoben werden. Ein solcher Fall tritt bei der Wahl des VHF-Kanals 4 auf. Die zweite Oberwelle (966 MHz) der Oszillatorfrequenz (483 MHz) des Oszillators 56 kann ein Signal auf dem UHF-Kanal 27 (549,25 MHz PIX) auf 416,75 MHz verschieben, welches störend nahe bei der ersten ZF-Frequenz von 415,75 MHz liegt.
Als innerhalb des Bereichs der Erfindung, die nur durch die beiliegenden Ansprüche begrenzt wird, werden auch Abwandlungen der beschriebenen Beispiele betrachtet. Beispielsweise erhält man auch zufriedenstellende Ergebnisse, wenn der Transistor TS in Fig. 3 oder der Widerstand R 426 in Fig. 4 so geschaltet werden, daß die Abstimmspannung bei Abwandlung größer wird und das Durchlaßmaximum des Filters 14 auf eine viel höhere Frequenz verschiebt.
Weiterhin kann man auch einen Widerstand in dem Kollektorkreis des Schaltertransistors TS an den Verbindungspunkt der Widerstände R 402 und R 404 anschließen, wie es in Fig. 3 mit dem Widerstand R 414 der Fall ist (der dort gestrichelt eingezeichnet ist). Wenn die gestrichelte Umrandungslinie des Filters 14 eine Hochfrequenz-Abschirmung darstellt, dann verringert sich bei den hier beschriebenen Ausführungsformen vorteilhafterweise die Anzahl der (hier nicht dargestellt) Durchführungskondensatoren, die für die durch die Abschirmung laufenden Anschlüsse benötigt werden.

Claims (11)

1. Abstimmsystem für einen Fernsehempfänger mit einem ersten und einem zweiten durch eine Abstimmspannung (VT) abstimmbaren Signalweg (12, 14, 16; 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46) zur Übertragung von in einem ersten bzw. zweiten Frequenzband liegenden HF-Signalen,
mit einer Abstimmsignalschaltung (70) zur Erzeugung des Abstimmsignals (VT) und eines Bandsignals (VB 1, VB 2, VB 3, VB 12) für das gewünschte Frequenzband,
mit einer HF-Koppelschaltung (Diplexer 20) zur Koppelung von Signalen vom ersten und zweiten Signalweg in einem gemeinsamen Signalweg (50, 60),
und mit einer Abstimmsignal-Koppelschaltung (14 C, R 406) zur Zuführung des Abstimmsignals (VT) zum ersten und zweiten Signalweg,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem ersten Signalweg (12, 14, 16) eine Potentialänderungsschaltung (15, 14 D) gekoppelt ist, welche dann, wenn das gewählte Hochfrequenzsignal im zweiten Frequenzband liegt, unter Steuerung durch das Bandsignal (VB 12) das dem ersten Signalweg zugeführte Abstimmsignal (VT) im Sinne einer Verstimmung des ersten Signalweges auf eine außerhalb des ersten Frequenzbandes liegende Frequenz abwandelt.
2. Abstimmsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Signalweg (12, 14, 16) ein Filter mit einer veränderbaren Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44) enthält, welcher das Abstimmsignal (VT) zugeführt wird,
daß die Abstimmsignal-Koppelschaltung (14 C) einen Widerstand (R 406) enthält, über den das Abstimmsignal (VT) der Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44) zugeführt wird,
und daß die Potentialänderungsschaltung eine an einen zwischen dem Widerstand (R 406) und der Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44) gelegenen Schaltungspunkt (zwischen Widerstand R 402 und R 404) angeschlossene Einrichtung (14 D) zur Veränderung des Potentials an dieser Stelle in Abhängigkeit von dem Bandsignal (VB 12) enthält.
3. Abstimmsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialänderungsschaltung (15) einen Schalter (TS) zur wahlweisen Herstellung einer Leitungsverbindung mit einer Spannungsquelle (Massepotential) in Abhängigkeit von dem Bandsignal (VB 12) enthält.
4. Abstimmsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (TS) einen Transistor enthält, dessen Ausgangselektrode (Kollektor) an den Schaltungspunkt und dessen Bezugselektrode (Emitter) an die Potentialquelle (Masse) angeschlossen ist und dessen Eingangselektrode (Basis) das Bandsignal (VB 12) zum Einschalten der Transistorstrecke zwischen Ausgangselektrode und Bezugselektrode in den Leitungszustand zugeführt wird.
5. Abstimmsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Signalweg (12, 14, 16) ein Filter (14) mit einem ersten und einem zweiten Resonanzkreis (L 406, L 408, L 410, C 404, CD 42, CD 44) enthält, die eine erste bzw. zweite veränderbare Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44), denen das Abstimmsignal zugeführt wird, enthalten,
daß die Abstimmsignal-Koppelschaltung (14 C, R 406) mindestens einen Widerstand (R 406) zur Zuführung des Abstimmsignals (VT) zu der ersten und der zweiten Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44) enthält und
daß die Potentialänderungsschaltung (15, 14 D) eine mit einem zwischen dem Widerstand (R 406) und den beiden Kapazitätsdioden (CD 42, CD 44) liegenden Schaltungspunkt (Verbindung von R 402, R 404) verbundene Einrichtung (14 D) zur Veränderung der an den Kapazitätsdioden liegenden Spannung enthält.
6. Abstimmsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialänderungsschaltung (15, 14 D) die jeweiligen Potentiale an der ersten und der zweiten Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44) gleichzeitig verändert.
7. Abstimmsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Signalweg (12, 14, 16) eine erste und eine zweite Resonanzschaltung (L 406, L 408, L 410, C 404, CD 42, CD 44) enthält, die eine erste bzw. zweite veränderbare Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44), welchen das Abstimmsignal zugeführt wird, enthalten,
daß die Abstimmsignal-Koppelschaltung (14 C, R 406) mindestens einen Widerstand (406) zur Zuführung des Abstimmsignals (VT) zur ersten Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44) enthält und
daß die Potentialänderungsschaltung (15, 14 D) eine mit einem zwischen dem Widerstand (R 406) und der ersten Kapazitätsdiode (CD 44 gelegenen Schaltungspunkt verbundene Einrichtung (15, 14 E) zur Veränderung der an der Kapazitätsdiode liegenden Spannung aufweist, und
daß eine durch das Bandsignal (VB 12) gesteuerte Schaltung (D 420, R 420, 14 F) zur Veränderung des der zweiten Kapazitätsdiode (CD 42) zugeführten Abstimmsignal (VT) gegensinnig zur Potentialänderung an dem Schaltungspunkt vorgesehen ist.
8. Abstimmsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (D 420, R 420, 14 F) zur Veränderung des der zweiten Diode (CD 42) zugeführten Abstimmsignals (VT) eine Diode (D 420) und einen Widerstand (R 420) zur Zuführung des Bandsignals (VB 12) zur zweiten Kapazitätsdiode (CD 42) enthält.
9. Abstimmsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Signalweg (12, 14, 16) eine erste und eine zweite Resonanzschaltung (L 406, L 408, L 410, C 404, CD 42, CD 44) mit einer ersten bzw. zweiten Kapazitätsdiode (CD 42, CD 44), denen das Abstimmsignal (VT) zugeführt wird, enthält,
daß die Abstimmsignal-Koppelschaltung (24 C, R 406) einen ersten Widerstand (R 404), über den das Abstimmsignal der ersten Kapazitätsdiode (CD 44) zugeführt wird, und einem zweiten Widerstand (R 402), über den das Abstimmsignal der ersten und der zweiten Kapazitätsdiode (CD 42) zugeführt wird, enthält und
daß die Potentialänderungsschaltung (15, 14 D, 14 E) eine mit einem Schaltungspunkt (Verbindungspunkt zwischen R 404 und CD 42) zwischen dem ersten Widerstand (R 404) und der ersten Kapazitätsdiode (CD 44) verbundene erste Einrichtung (14 E) zur Veränderung der an dieser Diode liegenden Spannung enthält.
10. Abstimmsystem nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentialänderungsschaltung (15, 14 E) einen Schalter (TS) zur wahlweisen Herstellung einer leitenden Verbindung zu einer Potentialquelle (Massepotential) unter Steuerung durch das Bandsignal (VB 12) enthält.
11. Abstimmsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (TS) einen Transistor (75) enthält, dessen Ausgangselektrode (Kollektor) an den Schaltungspunkt (15, 14 E) dessen Bezugselektrode (Emitter) an die Potentialquelle (Masse) angeschlossen ist und dessen Eingangselektrode (Basis) das Bandsignal (VB 12) (über R 41 D) zur Einschaltung der Transistorstrecke zwischen Ausgangselektrode und Bezugselektrode in den Leitungszustand zugeführt wird.
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