DE330451C - Kamin mit Einrichtung zur Zurueckhaltung von Staub oder Russ - Google Patents

Kamin mit Einrichtung zur Zurueckhaltung von Staub oder Russ

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DE330451C
DE330451C DE1919330451D DE330451DD DE330451C DE 330451 C DE330451 C DE 330451C DE 1919330451 D DE1919330451 D DE 1919330451D DE 330451D D DE330451D D DE 330451DD DE 330451 C DE330451 C DE 330451C
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DE1919330451D
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KARL WIEST DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Prevention Of Fouling (AREA)

Description

  • Kamin mit Einrichtung zur Zurückhaltung von Staub oder Ruß.
  • Wenn staubhaltige Gase ins Freie zu führen sind, was gewöhnlich durch einen Kamin geschieht, so ist zumeist eine Reinigung derselben erforderlich, um eine Belästigung der Umgebung zu verhüten. Zur Reinigung der Gase hat man nun schon nach Patent 286833 besondere Schalen oder nach Patent 3I3372 Filter verschiedener Art in den Kamin eingebaut oder es werden meistens Staubkammern vor dem Kamin angeordnet, in denen bei sehr geringer Durchströmgeschwindigkeit den Staubteilchen Zeit gegeben wird, sich vermöge ihrer Schwere abzusetzen.
  • Die bekannten Einrichtungen erster Art verursachen einen erheblichen Zugwiderstand oder erfüllen ihren Zweck sehr wenig oder haben beide Nachteile. Die Staubkammern erfordern, auch wenn dieselben mit Zwischenflächen nach Patent 133566 ausgeführt sind, erhebliche Grundfläche, wofür der Platz oft nicht vorhanden ist. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, den Kamin sinngemäß zur Anwendung des bewährten Staubkammerprinzips auszugestalten.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß der Kamin in seinem Querschnitt, der rechteckig anzunehmen ist, etwa verdoppelt wird und in ihm wagerecht verlaufende Absitzflächen, welche etwa die eine Hälfte des Querschnitts ausfüllen, in kurzen Abständen übereinander so angeordnet werden, daß die Gase in Teilströmen langsam zwischen den einzelnen Flächen hindurchstreichen müssen, zu welchem Zweck die oberste Absitzfläche sich auf der entgegengesetzten Seite an die Kaminwandung anschließt als die unterste Absitzfläche. Bei der an sich schon großen Höhe eines Kamins lassen sich sehr viele solcher Absitzflächen unterbringen und daher eine Wirkung gleich der einer großen Staubkammer erzielen Wie es aber auch bei einer Staubkammer wichtig ist, daß dieselbe in allen Teilen gleichmäßig durchströmt wird, um die beste Staubausscheidung zu erhalten, so erhält man auch bei der geschilderten Anordnung von Absitzflächen in einem Kamin das beste Ergebnis, wenn dafür gesorgt wird, daß über jede Fläche möglichst die gleiche Menge Gase streicht und also auch die Gasgeschwindigkeit über jeder Fläche möglichst gleich gering ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Absitzflächen, welche die ganze Breite des Kamins, aber nur einen bestimmten Teil der Länge einnehmen, treppenförmig übereinander gesetzt werden, indem die unterste an die eine Wand, die oberste an die gegenüberliegende anschließt, während die dazwischenliegenden im Verhältnis der zunehmenden Höhe gegeneinander verschoben sind.
  • Die Zeiehnung stellt eine beispielsweise Anordnung bei einer Schlackengranulationstrom mel dar, und zwar zeigt Fig. I einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt bzw.
  • Grundriß. K ist ein Kamin aus Holz oder aus Eisenkonstruktion mit Monierverkleidung oder anderer Ausführung. T ist eine Granulationstrommel, - aus welcher außer Sand ein staubhaltiger Schwaden entweicht, der durch den Kamin abzuführen ist. F sind die Absitzflächen, die über die ganze Breite des Schachtes gehen, unter sich von gleicher Länge sind und auch in gleichen Abständen übereinander folgen, Die unterste Fläche schließt rechts an die Kaminwand an, die oberste links, während die anderen proportional mit der Höhe verschoben sind, so daß der freie Querschnitt des Kamins links neben den Flächen von Fläche zu Fläche um gleichviel abnimmt, während er rechts entsteht bzw. um ebensoviel zunimmt. Hierdurch wird ungefähr erreicht, daß zwischen je zwei Absitzflächen ungefähr dieselbe Gasmenge durchströmen muß. Die Pfeile G deuten die Teilströme an. Dabei muß die Geschwindigkeit sehr gering sein, da die ganze Gasmenge durch einen Querschnitt geht von der Breite des Kamins und der Höhe von der untersten bis zur obersten Absitzfläche. Gleichzeitig ist die Schichthöhe zwischen den Absitzflächen, welche von den Staubteilchen vermöge ihrer Schwere zu durchfallen ist, nur klein, so daß die Staubteilchen leicht die Fläche erreichen.
  • Dementsprechend muß die Staubausscheidung eine günstige sein. Die Entfernung des Staubes erfolgt durch seitliche Öffnungen und. Abfallschächte, in welche der Staub von Zeit zu Zeit hineingekratzt wird, und zu deren Bedienung entsprechende Treppen und Podeste angebracht sind, die in der Zeichnung aber weggelassen wurden. Zur leichteren Entfernung könnten die Flächen allenfalls auch in der Breitenrichtung des Kamins geneigt angebracht werden.
  • Es soll nicht-gesagt sein, daß bei der beschriebenen Verschiebung der Flächen genau proportional mit der Höhe eine genau gleichmäßige Verteilung der Gasmenge erreicht wird. Um eine solche zu erreichen, kann es vielleicht nötig sein, die untersten Flächen - schon etwas mehr nach links, die obersten noch etwas mehr nach rechts zu setzen) so daß die Flächen in einer leichten S-Kurve statt einer schrägen Geraden liegen. Geringe Abweichungen, auch solche etwa im Höhenabstand der Flächen, werden aber die Gesamtwirkung nicht wesentlich beeinflussen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Kamin mit Einrichtung zur Zurückhaltung von Staub oder Ruß, gekennzeichnet durch den Einbau von wagerecht verlaufenden, übereinander und mit einem gewissen Abstand von der Kaminwandung angeordneten Flächen, deren oberste an der entgegengesetzten Wand anschließt als die unterste und zwischen denen das aufsteigende Gas in Teilströmen hindurchstreichen muß.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß unter Beibehaltung des gleichen freien Querschnitts die Absitzflächen mit zunehmender Höhe gegeneinander und gegen die beiden entgegengesetzten Kaminwandungen ungefähr in gleichem Verhältnis verschoben sind, so daß zwischen je zwei Flächen möglichst derselbe Anteil an der Gesamtgasmenge durchströmt, also auch dieselbe Geschwindigkeit herrscht.
DE1919330451D 1919-11-23 1919-11-23 Kamin mit Einrichtung zur Zurueckhaltung von Staub oder Russ Expired DE330451C (de)

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