DE326684C - Verfahren der sogenannten nassen Verkohlung von Torf - Google Patents

Verfahren der sogenannten nassen Verkohlung von Torf

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DE326684C
DE326684C DE1914326684D DE326684DD DE326684C DE 326684 C DE326684 C DE 326684C DE 1914326684 D DE1914326684 D DE 1914326684D DE 326684D D DE326684D D DE 326684DD DE 326684 C DE326684 C DE 326684C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F5/00Drying or de-watering peat
    • C10F5/06Drying or de-watering peat combined with a carbonisation step for producing turfcoal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren der sogenannten nassen Verkohlung von Torf. Das vorliegende Verfahren ist eine Verbesserung des in dem Patent 325554 beschriebenen Verfahrens, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Wasser aus naßverkohltem- Torf vor vollendetem Wärmeaustausch abpreßt und das heiße Abflußwasser für die Beendigung des Wärmeaustausches verwendet.
  • Bei diesem Verfahren wird die Wärme durch die metallischen Wände von Röhren übertragen, durch die die zu behandelnde Torfmasse geleitet wird. Es wurde nun gefunden, daß die Wärmewiedergewinnung viel besser vonstatten geht, wenn man die heiße Preßflüssigkeit unmittelbar mit dem kalten, naß zu verkohlenden Rohtorf mischt, weil alsdann der Torf viel schneller und vollkommener die Wärmemengen des heißen, von den Filterpressen abfließendenWassers aufnimmt. Außerdem wird dadurch die Menge des aus dem Torf in die endgültigen Abflußwässer übergehenden Stickstoffs verringert.
  • Die Menge des von den Filterpressen abfließenden Wassers, die man zweckmäßig in dieser Weise hinzusetzt, hängt wesentlich von dein Wassergehalt der rohen Torfmasse ab sowie-von dem Wassergehalt, den die Torfmasse bei der Weiterbehändlung haben soll Wenn beispielsweise Torf aus einem gut entwässerten Moor ausgehoben wird und et@v2 87 Prozent Wasser enthält und die für die Weiterbehandlung nötige Menge Wassei mehr als 9o Prozent beträgt, so kann mar die ganze oder nahezu die ganze Menge Abflußwasser unmittelbar der Torfmenge hinzusetzen, um ihr die gewünschte Leichtflüssigkeit zu geben. Selbst wenn der Torf eine große Menge Wasser enthält, so kann es wirtschaftlich sein, ihm erhebliche Mengen von heißem Abflußwasser hinzuzufügen.
  • Bei der Ausführung -der Erfindung wird die Torfmasse durch Wärmeaustausch in der üblichen Weise auf eine Temperatur von beispielsweise 70° abgekühlt, bei welcher Temperatur sie in einer Filterpresse behandelt werden kann. Die heiße, praktisch mit derselben Temperatur von den Filterpressen ablaufende Flüssigkeit wird in der gewünschten Menge in die Mischvorrichtungen übergeführt, in denen sie innig mit der kalten rohen Torfmasse vermischt wird, ehe sie in die Erliitzungsanlage eintritt.
  • Zwei Beispiele aus der Praxis sollen den Einfluß der Wiederbenutzung der Abflußwässer auf den Stickstoffgehalt des Torfes erläutern. Torf in der üblichen U'eise naßverkohlt verlor 16,6 Prozent seines Stickstoffes, wogegen hei Naßverkohlung mit Abflußwas-
    ser der '%-'erlust-isicl3- a4.ii -ica. Prozent vermin-
    derte. In cinem,@anciS. reg ,Fatl-stellte sich der
    Verlust =aÜf'-2i "PröztYt'Sfichstoff gegenüber
    einem Verlust von 1I Prozent bei der Beliandlung nach dem neuen Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENT-A2" Srr,UCIt: , nassen Ver- Verfahren drr sogen- kohlui>,@ von Torf -eiii:iß Patent 32 dadurch gekennzeichnet, claß das heitie, von rler Pre:sting @>or Ti'eencii,-ting des Wärmeaustausches von dcta Filterpressen abfließende Wasser finit dein kalten, naß zu verkohlenden Rohtorf gemischt wird.
DE1914326684D 1912-10-28 1914-03-07 Verfahren der sogenannten nassen Verkohlung von Torf Expired DE326684C (de)

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