DE326322C - Einrichtung fuer durch Stromerzeuger oder -umformer mit begrenzter Stromstaerke gespeiste ein- oder mehrpolige Schweiss- oder Loetbrenner - Google Patents

Einrichtung fuer durch Stromerzeuger oder -umformer mit begrenzter Stromstaerke gespeiste ein- oder mehrpolige Schweiss- oder Loetbrenner

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DE326322C
DE326322C DE1918326322D DE326322DD DE326322C DE 326322 C DE326322 C DE 326322C DE 1918326322 D DE1918326322 D DE 1918326322D DE 326322D D DE326322D D DE 326322DD DE 326322 C DE326322 C DE 326322C
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1043Power supply characterised by the electric circuit
    • B23K9/1068Electric circuits for the supply of power to two or more arcs from a single source
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

In vielen Betrieben, z. B. Kesselschmieden, bei Bordarbeiten u. dgl., hat sich das dringende Bedürfnis herausgestellt, Schweißungen oder Lötungen mittels des elektrischen Lichtbogens gleichzeitig an mehreren Stellen vornehmen zu können. Diese Aufgabe'ist bisher auf zweifache Art gelöst worden..
- Nach dem ersten Verfahren wird zwischen Stromquelle und jeden Brenner ein Widerstand
ίο geschaltet, wodurch bei einem Kurzschluß an der Schweißstelle ein unzulässiges Anwachsen des Schweißstromes über einen durch den Vorschaltwiderstand festgelegten Wert verhindert wird.
X5 Nach dem anderen Verfahren wird die Regelung des Schweißstromes durch Verwendung von Generatoren mit begrenzter Stromstärke erreicht und, wenn mehrere Brenner gleichzeitig arbeiten sollen, für jeden Brenner
ein Generator vorgesehen. Die Generatoren erhalten Einzel- oder Gruppenantrieb.
Das erste Verfahren ist wegen der dauernden Energieverluste im Vorschaltwiderstand sehr unwirtschaftlich, die zweite Anordnung wegen der Verwendung zahlreicher Einzelmaschinen in der Anlage teuer.
Die diesen Anordnungen anhaftenden Mängel werden durch vorliegende Erfindung in erheblichem Maße gemildert, indem eine Schaltung vorgeschlagen wird, welche die gleichzeitige Inbetriebnahme von mehreren ein- oder mehrpoligen" Brennern mit Hilfe eines einzigen Generators, oder allgemein Stromerzeugers oder -Umformers, von begrenzter Stromstärke ermöglicht. Dadurch erreicht man sowohl eine zufriedenstellende Wirtschaftlichkeit im Betriebe als auch eine Herabsetzung der Anlagekosten.
In beiliegendem Schaltbilde ist ein Beispiel einer solchen Schaltung wiedergegeben, in der die Verwendung von vier einpoligen Brennern zugrunde gelegt worden ist. Es stellt G einen durch Motor M angetriebenen Gleichstromgenerator für begrenzte Stromstärke dar (Patentschrift 192889,.223507), dessen +-Pol
an eine Sammelschiene S und dessen Pol
durch ein Kabel K an das Schweißstück A (Kessel, Bootskörper u. dgl.) angeschlossen sind.
Die Regelung dieser Maschine auf gleichbleibende Stromstärke erfolgt in bekannter Weise durch Feldregelung, beispielsweise, wie hier angenommen ist, durch Veränderung der Stärke der Fremderregung, derart, daß bei Verstärkung dieser Erregung der Generatorstrom zunimmt und bei ihrer Schwächung abnimmt.
An die Sammelschiene S können über je ein Hauptstromrelais und Steckkontakte C mittels Kabel D die einzelnen einpoligen Schweiß- oder Lötbrenner angeschlossen werden. Die Fremderregung F des Generators G liegt über einen in gleiche Teile W unterteilten Widerstand an einer Hilfsspannung E. Die Widerstandsteile W, deren Zahl gleich der Anzahl der anzuschließenden Schweißpistolen ist, werden so bemessen, daß beim Fortfall (Kurzschließen) jedes Teiles die Generatorstromstärke immer etwa um den normalen

Claims (3)

Brennerstiom zunimmt. Das Ausschalten dieser Widerstandsteile W erfolgt nun durch die Hauptstromrelais, sobald diese von einem Strome durchflossen werden. Ist eine Schweißpistole außer Betrieb (Pistole I der Zeichnung), so bleibt der zugehörige Widerstandsteil eingeschaltet (Relais i, 3, 4 der Zeichnung). Bei Inbetriebnahme irgendeiner Schweißpistole (Pistole II der Zeichnung) tritt das Hauptstromrelais (Relais 2 der Zeichnung) im Augenblick der Zündung des Lichtbogens automatisch in Tätigkeit und schließt den zugehörigen Widerstandsteil kurz. Jetzt steigt der maximale Generatorstrom etwa um den für einen Brenner erforderlichen Betrag. Es wird somit erreicht, daß der gesamte Generatorstrom stets etwa gleich dem eines Brenners, multipliziert mit der Anzahl der im Betrieb befindlichen Brenner, eingestellt wird. Um eine Sicherung der Brenner zu erreichen, kann man auf zweifache Art verfahren. Einmal könnte der Brennerstromkreis durch einen am Brennergriffe oder außerhalb des Brenners anzubringenden Schalter unmittelbar oder unter Zuhilfenahme von Relais usw, mit Hilfsstrom geschlossen werden, so daß eine Inbetriebnahme des Brenners erst nach Betätigung dieses Schalters möglich wird. Durch diese Einrichtung werden Kurzschlüsse am Brenner infolge unachtsamer Handhabung verhütet. Ferner ließe sich eine Anordnung treffen, daß durch einen an der Arbeitsstelle zu bedienenden Schalter auf die zur Strombegrenzung erforderliche Regelung eingewirkt wird. Beispielsweise würde dann in dem gewählten Beispiele das Kurzschließen der Widerstandsteile W nicht unmittelbar von den Hauptstromrelais, sondern durch von letzteren gesteuerte Schützen erfolgen können. Der Schützenstromkreis wird nun über den Sicherheitsschalter geführt und ist nur bei dessen Betätigung, geschlossen. Daher kann ein Kurzschließen der Widerstands-• teile W und somit ein übermäßiges Anwachsen des Generatorstromes außerhalb des Betriebes nicht eintreten. Durch diese Einrichtung wird ein Kurzschluß am Brenner zwar nicht femgehalten, aber bei zahlreichen Brennern doch wesentlich gemildert. Die für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderliche Regelung (Begrenzung) des Speisestromes in Abhängigkeit von der Zahl der in Betrieb genommenen Brenner, derart, daß bei , Zündung jedes Lichtbogens der gesamte Speisestrom stets um den Betrag einer Brennerstromstärke zunimmt, wird sich allgemein bei allen zur Verwendung gelangenden Systemen der Stromerzeugung und -umformung stets ermöglichen lassen, indem durch in den Brennerstromkreis eingeschaltete Relais auf die jeweilige dem angewendeten System eigene Regel-Vorrichtung eingewirkt wird. Bei der oben beschriebenen Anordnung wird von vornherein eine gleichmäßige Stromverteilung auf die einzelnen Brenner zwar nicht gewährleistet, wenn diese verschiedenen Lichtbogenwiderstand haben. Erfahrungsgemäß kommt aber eine beruhigende und ausgleichende Wirkung einmal durch die Strombegrenzung innerhalb des Netzes und ferner dadurch zustande, daß beispielsweise bei starkerem Stromdurchgange durch einen Brenner infolge geringeren Lichtbogenwiderstandes Sofort ein rascheres Abschmelzen der Elektrode und somit eine selbsttätige Regelung des Brennerstromes stattfindet. PATEtfT-ANSPfiÜCHE:.
1. Einrichtung für durch Stromerzeuger oder -umformer mit begrenzter Stromstärke gespeiste ein- oder mehrpolige Schweißoder Lötbrenner, gekennzeichnet durch eine Schaltung, vermöge welcher bei der Zündung jedes Lichtbogens auf die zur Begrenzung der Stromstärke erforderliche Regelung derart eingewirkt wird, daß die jeweilige begrenzte Netzstromstärke immer um den Betrag einer Brennerstromstärke zunimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den einzelnen Brennern vorgeschaltete Relais oder Strom- oder Spannungstransformatoren, welche die zur Strombegrenzung erforderliche Regelung unmittelbar oder unter Zuhilfenahme von Schützen mit Hilfsstrom selbsttätig beeinflussen.
3. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Handgriffe des Brenners oder außerhalb des Brenners angebrachten Sicherheitsschalter, der erst geschlossen werden muß, um die selbsttätige Beeinflussung der zur Begrenzung der Stromstärke erforderlichen Regelung zu ermöglichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1918326322D 1919-06-28 1918-10-31 Einrichtung fuer durch Stromerzeuger oder -umformer mit begrenzter Stromstaerke gespeiste ein- oder mehrpolige Schweiss- oder Loetbrenner Expired DE326322C (de)

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DE1918326322D Expired DE326322C (de) 1919-06-28 1918-10-31 Einrichtung fuer durch Stromerzeuger oder -umformer mit begrenzter Stromstaerke gespeiste ein- oder mehrpolige Schweiss- oder Loetbrenner
DE1919341193D Expired DE341193C (de) 1919-06-28 1919-05-20 Schaltungsanordnung von mehreren durch Stromerzeuger mit begrenzter Stromstaerke gespeisten, parallel geschalteten, ein- oder mehrpoligen elektrischen Schweiss- oder Loetbrennern
DE1919348222D Expired DE348222C (de) 1919-06-28 1919-06-28 Einrichtung fuer durch Stromerzeuger oder -umformer mit begrenzter Stromstaerke gespeiste elektrische Loet- und Schweissbrenner

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GB (1) GB139505A (de)

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CH86050A (de) 1920-08-02
DE348222C (de) 1922-02-03
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