DE326300C - Verfahren und Einrichtung, in unbemannte Fahrzeuge eingebaute Sprengkoerper zur Explosion zu bringen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung, in unbemannte Fahrzeuge eingebaute Sprengkoerper zur Explosion zu bringenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/20—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
- F42C15/22—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force
-
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- F42C19/06—Electric contact parts specially adapted for use with electric fuzes
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Description
- Verfahren und Einrichtung, in unbemannte Fahrzeuge eingebaute Sprengkörper zur Explosion zu bringen. Bei Lufttorpedos und ähnlichen unbemannten Fahrzeugen besteht die Gefahr, daß sie bei einem Versagen des Antriebsmotors dem Feinde - beispielsweise infolge Gleitfluges - unversehrt in die Hand fallen und dieser daher in der Lage ist, sie nachzubauen. Um dies zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, durch Anordnung entsprechender Hilfsvorrichtungen beim Versagen des Motors den Sprengkörper zu entsichern und zur Explosion zu bringen.
- Eine solche Einrichtung besitzt jedoch den Nachteil, daß beim Versagen des Motors vor Erreichen der feindlichen Grenze oder der feindlichen Linie das Fährzeug gerade verhindert wird, im Gleitfluge niederzugehen, und daß durch Herbeiführen der Explosion nicht nur das Fahrzeug zerstört, sondern auch Leben und Gut der eigenen Soldaten und Einwohner gefährdet wird.
- Nach der Erfindung kann das Versagen des Motors nur dann- die Explosion veranlassen, wenn das Fahrzeug sich bereits auf feindlichem Gebiete befindet. - Zu diesem Zwecke sind die Hilfsvorrichtungen, welche mit beweglichen Teilen des Motors in Verbindung stehen und die Explosion veranlassen, solange gesperrt oder. in ihrer Wirkung behindert, bis eine gewisse einstellbare Fahrzeit des Fahrzeuges verflossen oder von ihm eine bestimmte einstellbare Strecke zurückgelegt ist.
- Nach dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung sitzen auf der Welle i des Motors a ein Geschwindigkeitsregler g, ein verschiebbarer Ring q. und ein fester, gegen die Welle isolierter Ring 5. Auf diesen Ringen schleifen die Bürsten 6 und 7, die in einem Stromkreise des Entfernungsmessers 8 liegen, dessen Zeiger sich gegen den einstellbaren Kontakt g legen kann. In dem Stromkreise mit der Stromquelle io liegt ferner ein Elektromagnet 1z, dessen Anker i i das Entsichern des Sprengkörpers oder seine Explosion herbeiführt.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn .der Motor stehen bleibt, drückt der Regler unter Einfluß seiner Feder den Ring q. gegen Ring 5, so daß der Stromkreis an dieser Stelle geschlossen wird. Ist jedoch der zurückgelegte Weg nur ein kurzer, hat der Zeiger des Entfernungsmessers sich also noch nicht gegen den Kontakt g gelegt, so bleibt hier der Stromkreis unterbrochen, so daß der Anker i z von seiner Spule nicht angezogen und der Sprengkörper auch nicht zur Explosion gebracht werden kann. Steht der Motor jedoch erst dann still, wenn der Zeiger gegen den einstellbaren Kontakt g sich angelegt hat, so wird beim Andrücken des Ringes q. gegen Ring 5 der Magnet erregt und ,dadurch die beabsichtigte Wirkung erzielt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜcHE i. Verfahren und Einrichtung, in unbemannte Fahrzeuge eingebaute Sprengkörper zur Explosion zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Stillstand des Betriebsmotors durch eine von dessen Beivegung in ihrer tage abhängige Vorrichtung die Sicherung des Sprengkörpers nur dann selbsttätig entfernt wird,. wenn das Fahrzeug bereits eine bestimmte einstellbare Zeitlang in Bewegung war oder eine bestimmte, einstellbare- Strecke zurückgelegt hat. a. Einrichtung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Geschwindigkeitsregler- beeinflußter Kontakt die eine und ein von einem Entfernungs- oder Zeitmesser beeinflußter Kontakt die andere Unterbrechungsstelle eines Stromkreises bildet, der die Entsicherung und Explosion des Sprengkörpers herbeiführt. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE326301T | 1918-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE326300C true DE326300C (de) | 1920-09-25 |
Family
ID=6183776
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917326300D Expired DE326300C (de) | 1918-01-31 | 1917-11-24 | Verfahren und Einrichtung, in unbemannte Fahrzeuge eingebaute Sprengkoerper zur Explosion zu bringen |
| DE1918326301D Expired DE326301C (de) | 1918-01-31 | 1918-01-31 | Selbsttaetige Sprengkoerperentsicherung und Schlagbolzenausloesung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918326301D Expired DE326301C (de) | 1918-01-31 | 1918-01-31 | Selbsttaetige Sprengkoerperentsicherung und Schlagbolzenausloesung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE326300C (de) |
-
1917
- 1917-11-24 DE DE1917326300D patent/DE326300C/de not_active Expired
-
1918
- 1918-01-31 DE DE1918326301D patent/DE326301C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE326301C (de) | 1920-09-25 |
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