DE3246940C2 - Reinigungseinrichtung für ein Bilderzeugungsgerät mit einer Magnetbürsteneinrichtung - Google Patents
Reinigungseinrichtung für ein Bilderzeugungsgerät mit einer MagnetbürsteneinrichtungInfo
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Abstract
Eine Reinigungsvorrichtung für die Bilderzeugungsvorrichtung eines Kopiergerätes weist eine Magnetbürsteneinrichtung (6) auf, die dafür sorgt, daß ein Gemisch aus einem magnetischen Träger und dem Toner gleitend über die Oberfläche eines Fotoleiters (3) hinweggeht und auf der Fotoleiteroberfläche haftende Tonerreste abnimmt. Die Reinigungsvorrichtung weist eine Tonerrückgewinnungseinrichtung (14, 15, 16) auf, der eine Vorspannung zugeführt wird, damit sie in der Magnetbürste enthaltenen überschüssigen Toner elektrostatisch anzieht, ferner einen Detektor (9), der die Tonerdichte der Magnetbürste (6) in Größen der magnetischen Permeabilität oder des Widerstandes der Magnetbürste feststellt, und eine Vorspannungssteuereinrichtung (19) für die Steuerung der der Tonerrückgewinnungseinrichtung (14, 15, 16) zugeführten Vorspannung nach Maßgabe der Ausgangsgröße des Tonerdichtendetektors (9).
Description
Die Erfindung betrifft eine Reinigungseinrichtung für ein ßiiderzeugungsgerät (Kopiergerät) nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
In den vergangenen Jahren sind Bilderzeugungsgeräte wie elektrofotografische Kopiergeräte bekanntgeworden,
bei denen statische Ladungen durch Koronaentladung auf der Oberfläche eines Fotoleiters aufgebracht
werden, diese Fotoleiteroberfläche dann mit einem gewünschten Bild belichtet wird, wodurch ein entsprechendes
elektrostatisches latentes Bild entsteht, und ein tonerhaltiges Eisenpulver od. dgl. von dem latenten
elektrostatischen Bildbereich angezogen und anschließend auf ein Kopierpapier übertragen wird. Bei einem
Kopiergerät dieser Art bleibt, wenn der elektrostatisch auf der Fotoleiteroberfläche festgehaltene Toner auf
das Kopierpapier übertragen worden ist, ein Tonerrest auf der Fotoleiterobe.-fläche. so daß gelegentlich keine
guten Kopien zu erzielen sind. Um diesen Nachteil zu verhindern, sind zahlreiche Einrichtungen zum Säubern
der Fotoleiteroberfiäche vorgeschlagen worden.
Als Reinigungsvorrichtungen für die Fotoleiteroberfläche
dienen bisher beispielsweise Bürsten mit Pelzbesatz, Vorrichtungen mit einem Faserband, solche, die
eine Reinigungsklinge oder -rakel verwenden, oder eine Vorrichtung, die eine magnetische Bürste zum Einsatz
bringt.
Eine Reinigungsvorrichtung, die eine Bürste mit PcIzbesatz verwendet, ist in herkömmlichen elektrofotografischen
Kopierern u. dgl. vielfach eingesetzt worden. Im Anfang hat eine derartige Reinigungsvorrichtung eine
gute Reinigungswirkung. Der Toner verklebt jedoch in sich und klebt mit steigender Zahl hergestellter Kopien
an der Bürste, so daß die Reinigungseigenschaft allmählich schlechter wird, was bedeutet, daß die Einsatzdauer
der Bürste nur kurz ist. Außerdem ist diese Vorrichtung so gebaut, daß sie stark auf der Oberfläche des Fotoleiters
reibt, um dadurch den auf der Fotoleiterobcrflächc zurückgebliebenen Toner mechanisch zu entfernen.
Dies führt dazu, daß die Fotoleiteroberfiäche beschädigt oder durch Reibung verschlechtert wird und daß
damit die Lebensdauer des Fotoleiters drastisch verkürzt wird.
Außerdem muß der von der Bürste hinweggewischte Toner beispielsweise durch ein Gebläse von der Bürste
abgenommen und in einem Filterkasten rückgewonnen werden. Damit erhält die Reinigungsvorrichtung große
Abmessungen, was sich in der Folge auch zwangsläufig
bo auf die Abmessungen des Kopiergerätes nachteilig auswirkt.
Bei einer Reinigungsvorrichtung, die ein Faserband zur Reinigung verwendet, wird der Tonerresl von der
Fotoleiteroberfiäche mit Hilfe des Bandes entfernt, und
h5 folglich ist es nötig, die Reinigung der Fotolciterobcrfläehe
stets mit einer neuen Bandfläche vorzunehmen. Bei schnellaufenden Kopiermaschinen stellt sich daher die
Tendenz ein. daß die Reinigungswirkung deutlich nach-
läßt. Um diesem Mangel abzuhelfen, werden große Mengen neuen Bandes benötigt, die dauernd zugeführt
werden müssen. Ein weiteres Problem besteht darin, daß die Fotoleiteroberfläche wegen der gleitenden Berührung
des Bandes beschädigt wird. Eine derartige Vorrichtung bedarf bisher noch erheblicher Verbesserungen.
Eine Reinigungsvorrichtung, die mit einer Rakel arbeitet, hat ebenfalls ernstliche Nachteile, da die Rakelklinge
sich stark abnutzt und auch die Fotoleiteroberfläche gravierend beschädigt wird, speziell wenn in den
Toner auf der Fotoleiteroberfläche ein Träger eingemischt ist. Diese Schwierigkeiten zeichnen sich besonders
deutlich bei Hochgeschwindigkeitskopierern ab.
Eine Reinigungsvorrichtung mit Magnetbürste beseitigt die Tonerreste von der Fotoleiteroberfläche im wesentlichen
elektrostatisch. Besonders günstig ist dabei, daß die Fotoleiteroberfläche nur in geringem Maße beschädigt
wird. Andererseits jedoch besteht der Nachteil, daO die Reinigungswirkung plötzlich nachläßt, wenn die
Tonermenge im Magnetbürstentei! zugenommen hat.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, muß der Toner abgesondert und vom Magnetbürstenmaterial weggeführt
werden, dessen Hauptbestandteil der magnetische Träger ist. So wird beispielsweise ein Tonerkollektor dem
Magnetbürstenteil gegenüber oder in seiner unmittelbaren Nähe angeordnet, und der Toner im Magnetbürstenmaterial
wird zum Tonerkollektor hin verfrachtet, um auf diese Weise den Toner vom Magnetbürstenmatcrial
abzusondern und abzuführen. Es wird in diesem Zusammenhang auf einen Tonerkollektor gemäß
US-PS 35 80 673 verwiesen, bei welchem eine zur Polarität des Toners entgegengesetzte Spannung an den Tonerkollektor
geführt wird. Nach einem anderen Verfahren wird beispielsweise der Tonerkollektor aus einem
leitfähigen Metallteil hergestellt, das eine isolierende Oberfläche aufweist, die sich aufgrund der Reibung mit
dem Magnetbürstenmaterial auflädt, während nach einem anderen Verfahren der Tonerkolle'Ktor aus einem
leitenden Metall gebildet ist und aufgrund seiner Berührung mit dem Toner zur Erzeugung von Reibungselektrizität
oder einer Gegenkraft veranlaßt wird.
Wenn jedoch der Toner mit einem der vorstehend erwähnten Verfahren gesammelt wird, wird manchmal
mehr Toner aus dem Magnetbürstenmjterial ausgesondert als Resitoner von der Fotoleiteroberfläche abgenommen
wird.
Dadurch nimmt die im Magnetbürstenabschnitt enthaltene Tonermenge äußeret stark ab. und der ebenfalls
im Magnetbürstenmaterial enthaltene Träger kann unbeabsichtigt an der Fotoleiteroberfläche haften, wodurch
der Reinigungseffekt verdorben wird. Mit anderen Worten, es ist wichtig, die im Magnetbürsienabschnitt
enthaltene Tonerdichte zu überwachen und in einer bestimmten Spanne zu halten, damit eine optimale
Rcinigungswirkung erzielt wird. Dies ist bisher stets
vernachlässigt worden.
Angesichts der dem Stand der Technik anhaftenden Miingcl liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Magnetbürsten-Reinigungsvorrichtung in einem Bilderzeugungsgerät (Kopiergerät) zu schaffen, in der die Tonerdichte
im Magnetbürstenabschnitt stets auf einem gut brauchbaren Wert gehalten wird, bei dem der auf
der Oberfläche eines Fotoleiters verbliebene Tonerrest sehr gut von der Oberfläche entfernt werden kann, ohne
daß die Fotoleiteroberfläc'.ie beschädigt wird, so daß
eine ausgezeichnete Reinigiingswirkung erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen erläutert.
Die Zeichnung zeigt im einzelnen: F i g. 1 schematisiert die Gesamtanordnung einer Reinigungsvorrichtung
in einem elektrofotografischen Kopiergerät in erfindungsgemäßer Ausführungsform,
ίο Fig. 2 ein Prinzipbild einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung und
Fig. 3 ein Schaubild der Beziehung zwischen Tonerdichte
im Magnetbürstenmaterial und der festgest Uten Spannung, die am Detektorwiderstand im Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 auftritt.
Es werden jetzt die Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. F i g. 1 zeigt
das Schemabild eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung Das elektrofotografische
Kopiergerät weist eine Fotoleicertrommel 1 mit einer lichtempfindlichen Schicht 3 auf der Oberfläche
einer elektrisch leitfähigen Trommel 2 auf, die entsprechend der Kennzeichnung durch den Pfeil im Uhrzeigersinri
umläuft, so daß nacheinander die Stufen des Aufladens, der Belichtung, der Entwicklung und der
Übertragung ausgeführt werden.
Die Reinigungsvorrichtung für die Beseitigung des auf der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht 3 verbliebenen
Tonerrestes ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Fotoleitertrommel 1 angeordnet. Bei dieser
Reinigungsvorrichtung 4 befinden sich eine Magnetbürstenanordnung 6, eine Rühreinrichtung 7 und eine Toner
rückgewinnungseinrichtung 8 innerhalb (ines Gehäuses
5, während ein Detektor 9. mit dem die Tonerdichte eines Magnetbürstenmaterials (eine aus Toner
und magnetischem Träger bestehende Mischung), das im Gehäuse 5 enthalten ist, außerhalb dieses Gehäuses 5
angeordnet ist.
Di" Magnetbürstenanordnung 6 aus magnetischer Walze 10 und leitfähiger Hülse 11 ist nahe der Fotoleitertrommel
1 angeordnet, damit sie von der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht 3 die Tonerrujkstände
abnimmt. Die magnetische Walze 10 is: in ihren der Fotoleitertrommel 1 naheliegenden Teilen mit Magnetpolen
versehen und hat einen nichtmaenetisierten Teil 10a in ihrem auf der Unterseite liegenden, von der Fotoleitertrommel
1 abgewandten Bereich. Die leitfähige Hülse 11 dagegen ist als Zylinder aus unmagnetischem
Material hergestellt, z. B. als Rohr aus Aluminium, rostfreiem
Stahl od. dgl. und umgibt die magnetische Walze 10 so, daß si«· sich im Gegenuhrzeigersinn drehen kann,
wie durch einen Pfeil angedeutet. Mit der elektrisch ieitfähigt.n Hülse Ii ist eine Gleichstromquelle i2 vorbunden,
von der eine Spannung zugeführt wird, deren Polarität der Aufladung des Toners entgegengesetzt ist.
Die Oberfläche der leitfähigen Hülse 11 ist außerdem kordiert, damit das f iagnetbiirstenmauxial darauf nicht
gleitet. Die Magnetbürstenanordnung Ij ist also so aufgebaut, daß das Magnetbürstenmaterial auf die umlaufende,
leitfähige Hülse 11 aufgrund der magnetischen Anziehungskraft der magnetischen Walze 10 gezogen
wird, so daß dadurch eine Magnetbürste 13 entsteht, und daß die leitfähige Hülse !1 sich dreiht, wodurch die
Magnetbürste 13 gleitend über die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht 3 reibt und den Tonerrest von ir:
abnimmt. Im unmagnetisierten Abschnitt 10,7 der magnetischen
Walze 10 fällt das Magnetbürstenmaterial
von der Oberfläche der leitfähigen Hülse Il ab. Die Borstenlänge der Magnetbürste 13 wird durch einen
Vorsprung 5a am Gehäuse 5 gleichmäßig gemacht.
Die Rührvorrichtung 7 ist eine Käfigwalze, die schräg
unterhalb der Magnetbürstenanordnung 6 angeordnet ist und die das Magnetbürstenmaterial, das von der
Oberfläche der leitfähigen Hülse 11 der Magnetbürstenanordnung
6 herabgefallen ist, aufwirbelt.
Die Tonerrückgewinnungseinrichtung 8 besteht aus einer elektrisch leitfähigen Walze 4. die in der Nähe der in
Magnetbürstenanordnung 6 und des Rührers 7 angeordnet ist, über deren Oberfläche die Magnetbürste, die
aus der leitfähigen Hülse 11 der Magnetbürstenanordnung
6 gebildet wird, hinwegreibt und die sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie durch einen Pfeil angezeigt; ii
eine Rakel 15 schabt den auf der leitfähigen Walze 14 haftender! Toner ab: ein "schneckenförderer 16 führt den
von der Rakel 15 abgeschabten Toner zur Entwicklungsstation, einem Aufbereitungsbehälter od. dgl.
(nicht gezeigt) hinweg; eine Magnetwalze 17 oberhalb der leitfähigen Walze 14 zieht die Magnetträger an. die
an der leitfähigen Walze 14 haften bleiben; mit einer Rakel 18 werden die magnetischen Träger von der magnetischen
Walze 17 abgeschabt. Mit der leitfähigen Walze 14 ist eine Gleichspannungsquelle 19 verbunden.
die der Walze eine Spannung zuführt, welche der Polarität der aufgeladenen Tonerteilchen entgegengesetzt ist.
Folglich arbeitet die Tonerrückgewinnungseinrichtung 8 so. daß die leitfähige Walze 14 aufgrund der ihr von
der Gleichstromquelle 19 zugeführten Spannung den im aufgewirbelten Magnetbürstenmdterial enthaltenen Toner
und den von der Magnetbürste 13 abgeriebenen Toner anzieht und ihn im Gegenuhrzeigersinn weitertransponiert
und daß der so transportierte Toner dann durch die Rakel 15 abgeschabt und zur Rückgewinnung
vom Schneckenförderer 16 hinweggeführt wird. Wenn der Toner mit magnetischem Träger vermischt ist und
durch die leitfähige Walze 14 hinwegtransportiert wird, wird der magnetische Träger durch die magnetische
Walze 17 angezogen und von der leitfähigen Walze 14 -10
abgehoben, bevor er die Rakel 15 erreicht, woraufhin er
mit Hilfe der Rakelklinge 18 wieder dem ursprünglichen Magnetbürstenmaterial zugeführt wird.
Der Detektor 9 stellt die Tonerdichte, gemessen in Werten der magnetischen Permeabilität des magne- -15
tischen Bürstenmaterials, dadurch fest, daß die Permeabilität
geringer wird, wenn die Tonermenge im magnetischen Bürstenmateria! zunimmt, während die Permeabilität
steigt, wenn '!er Toneranteil abnimmt. Zu dem
Zweck wird das Magnetbürstenmaterial im Gehäuse 5 über eine Transportleitung 20 in ein Detektorrohr 21
eingeführt, in welchem die Permeabilität des zugeführten
Magrietbürstenmaterials mit Hilfe von Spulen 22,22 und eines Kerns 23 festgestellt wird, wobei dann das
Detektorsignal über einen Verstärker 24 an die Gleich-Spannungsquelle 19 der Tonerrückgewinnungsanordnung
8 gegeben wird, um auf diese Weise die Spannung der Gleichspannungsquelle 19 in Übereinstimmung mit
der magnetischen Permeabilität des Magnetbürstenmaterials zu variieren. Wenn die magnetische Permeabili- co
tat des Magnetbürstenmaterials gering ist. was bedeutet,
daß eine hohe Tonerdichte vorhanden ist. dann sorgt der Detektor 9 für eine Spannungserhöhung der Gleichspannungsquelle
19. damit die Tonermenge, die von der leitfähigen Walze 14 angezogen wird, steigt. Wenn da- C5
gegen die magnetische Permeabilität des Magnetbürstenmaterials hoch ist. was einer geringen Tonerdichte
enrsnricht. senkt der Detektor 9 die Spannung der Gleichspannungsquelle 19 und vermindert dadurch die
von der leitfähigen Walze 14 angezogene Tonermenge. Im vorliegenden Fall wird das in das Detektorrohr 21
eingeführte Magnetbürstenmaterial über eine Transportleitung 25 in das Gehäuse 5 zurückgeführt.
Es wird nun die Arbeitsweise der Reinigungsvorrichtung 4 mit vorstehend beschriebenem Aufbau erläutert.
Die Fotoleitertrommel 1 wird zunächst aufgeladen, belichtet, entwickelt, und es wird das Bild übertragen.
Wenn dann anschließend der auf der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht 3 noch verbliebene Resttoner
im Uhrzeigersinn, wie durch den Pfeil angedeutet, weilerbefördert worden ist. bürstet die Magnetbürste
13. die sich auf der leitfähigen Hülse 11 aufgrund der Magnetkraft der Magnetwalze 10 ausbildet, über die
Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht 3 hinweg und entfernt von dieser die Tonerreste, während sich die
leitfähige Hülse 11 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Der auf diese Weise abgenommene Toner bewegt sich mit
der Drehung der leitfähigen Hülse 11 und trennt sich dann zusammen mit dem magnetischen Träger von der
leitfähigen Hülse 11, wobei er an der Stelle des unmagnetisierten Bereichs 10a der magnetischen Walze 10 in
das Gehäuse 5 fällt. Der Toner, der zusammen mit dem magnetischen Träger heruntergefallen ist, wird durch
den Rührer 7 aufgewirbelt und dadurch gleichmäßig verteilt. Ein Teil des magnetischen Bürstenmaterials, das
auf diese Weise gleichmäßig aufgewirbelt worden ist, wird in die Detektorröhre 21 des Detektors 9 über die
Transportbahn 20 hineingefördert, wo die Tonerdichtc festgestellt wird. Das Detektorsignal wird vom Detektor
9 der Gleichspannungsquelle 19 der Tonerrückgewinnungsanordnung 8 zugeführt, so daß dadurch die
Spannung der Gleichspannungsquelle 19 nach Maßgabe der Tonerdichte variiert wird. Wenn die Spannung der
Gieichspannungsqueiic IS auf diese Weise variiert worden
ist, ist die Tonermenge, welche die leitfähige Walze 14 der Tonerrückgewinnungsanordnung 8 anzieht, nach
Maßgabe der Tonerdichte gesteuert. Der von der leitfiihigen Walze 18 angezogene Toner wird bei Drehung
der Walze 14 im Gegenuhrzeigersinn transportiert und von der Rakel 15 von der Walzenoberfläche abgeschabt.
Der abgeschabte Toner wird dann vom Schneckenförderer 16 zur Entwicklerstation od. dgl. forttransportiert.
Auch wenn in diesem Fall magnetischer Träger in den Toner eingemischt und mitangezogen worden ist sowie
von der leitfähigen Walze 14 transportiert worden ist, wird dieser auf die magnetische Walze 17 gezogen und
dadurch von der leitfähigen Walze 14 abgenommen, bevor er zur Rakel 15 gelangt, so daß der magnetische
Träger dann von der Rakel 18 in das Gehäuse 15 zurückgeführt wird.
In dieser Weise ist die Reinigungsvorrichtung 4 so aufgebaut, daß die Tonerdichte des magnetischen Bürstenmaterials
im Gehäuse 5 vom Detektor 9 erfaßt und das Maß an Tonerrückgewinnung der Tonerrückgewinnungsanordnung
8 aufgrund des Detektorsignals gesteuert wird. Damit kann die Tonerdichte im magnetischen
Bürstenmaterial im Gehäuse 5 stets konstant gehalten werden. Dies hat zur Folge, daß die Magnetbürste
13. die aus dem magnetischen Bürstenmaterial auf der Oberfläche der Magnetbürstenanordnung 6 aufgebaut
wird, ständig einen guten Zustand hat und damit der von dei Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht 3
verbliebene Tonerrückstand ohne Beschädigung der Oberfläche sehr gut entfernt werden kann.
Es wird nun ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Ein schemati-
schcs Prin/ipbild einer die Erfindung einschließenden
Reinigungsvorrichtung ist in der F i g. 2 wiedergegeben.
In dieser F i g. 2 ist mit I eine Fotoleitertrommel bezeichnet,
in deren Nähe eine· Magnetbürstenanordnung 2b eingerichtet ist. Diese hat eine magnetische Walze 27 *,
Lind eine drehbare, elektrisch leitfähige Hülse 28, die den
niagnc'i'jchen Zylinder umgibt. Die Magnetbürste 13,
die sich iuf der Oberfläche des leitfähigen Zylinders 28
aufgrund der magnetischen Kraft des Magnetzylinders 27 ausbildet, reibt gewissermaßen durch Gleitbewegung in
über die Oberfläche der Fotoleitertrommel 1. Über eine (nicht gezeigte) Kollektorbürste erhält die leitfähige
Hülse 28 von einer Gleichspanniingsquelle 29 eine Spannung V1, z. B. 400 V. welche höher als das Potential
der Fotoleitertrommel 1 ist, zugeführt. Beim vorliegen- ι·ί
den Ausführungsbeispiel ist ein Abschnitt für die Reservehaltung des Magnetbürstenmaterials als Toner/Träger-BehäUer
10 in Trogform dargestellt. Auf der der Fotoleitertrommel 1 abgelegenen Seite der Magnetbürsienanordnung
26 ist eine elektrisch leitfähige Walze 31 2» angeordnet, die gleitend an der Magnetbürste 13, die auf
der leitfähigen Hülse 28 mit Hilfe der Magnetkraft der magnetischen Walze 27 aufgebaut ist, entlangreibt und
die Aufgabe hat. Tonerüberschuß zurückzugewinnen und die Tonerdichte in der Magnetbürste 13 auf einem
brauchbaren Wert zu halten. Durch Schließen eines Schalters SW oder eines Relaiskontaktes 32-1 erhält
diese leitfähige Walze 31 über eine Kollektorbürste eine Spannung zugeführt, z. B. 600 V, die höher als die Spannung
V, der Gleichspannungsquelle 29 ist, die an der jo
leitfähigen Hülse 28 anliegt. Zur Speisung dient hierzu
eine Gleichspannungsquelle 33 mit einer Spannung V2 (/. B. 200 V). Eine Rakel 34 sitzt auf der leitfähigen Walze
31 auf und hebt von ihr den auf ihrer Oberfläche anhaftenden Toner ab. Der so von der Rakel 34 abgeschabte
Toner fällt in einen Tonersammelbehälter 35. Der Minuspol der Gleichspannungsquelle 29 liegt an
Masse, während ihr Pluspol mit der leitfähigen Hülse 28
verbunden ist und überdies mit dem Minuseingang (Umkehreingang) eines Komparators 38 und mit einem
Detektorwiderstand 27 in Verbindung steht. Der Pluseingang (Direkteingang) des Komparators 36 ist mit
dem Pluspol einer Gleichspannungsquelle 38 verbunden, deren Minuspol mit dem Verbindungspunkt zwischen
Detektorwiderstand 37 und dem Minuspol der Gleichspannungsquelle 33 in Verbindung steht und außerdem
an einen Vorspannungswiderstand /?i geführt ist. der zwischen Basis und Emitter eines Transistors 39
liegt. Außerdem ist der Ausgang des Komparators 36 mit einem Punkt zwischen Spannungsteilerwiderständen
R2 und Ri verbunden. Ein Relais RL32-2 für das
Öffnen oder Schließen des erwähnten Relaiskontakts 32-1 liegt zwischen dem Spannungsteilerwiderstand Rs
und dem Kollektor des Transistors 39. Eine Speisung 40 für die Relaisbetätigungsspule ist zwischen dem Emitter
des Transistors 39 und der Relaisspuie 32-2 eingefügt.
Der Schalter SW ist so aufgebaut, daß er zu Beginn
eines jeden Kopiervorgangs einer ersten Kopie, einer zweiten Kopie, einer dritten Kopie usw. für eine bestimmte
Dauer arbeitet. Außerdem wird der Relaiskontakt 32-1 mit Hilfe der Relaisspule 32-2 nach Maßgabe
der Ausgangsgröße des Komparators 36 geöffnet und geschlossen.
Der Tonerrest auf der Fotoleitertrommel 1 bleibt in dem Zustand, in dem er in einer bestimmten Polarität
aufgeladen ist, haften. Als Beispiel genommen, ist der elektrostatisch auf der Fotoleitertrommel 1, die ein positives
Potential zugeführt erhält, haftende Toner negativ geladen. Die leitfähige Hülse 28 der Magneibürstenan-Ordnung
26 erhält dagegen ein Potential von positiver Polaritäi zugeführt, das höher als das Oberflächenpotential
der Fotoleitertrommel I ist.
Allgemein gesagt, wenn die elektrische Ladung c an
einem beliebigen Punkt, an dem eine elektrische Feld stärke ^herrscht, vorhanden ist, dann wirkt eine Kraft /■
auf die Punktladung nach folgender Gleichung:
F = eE
in einem elektrostatischen Feld mit einer Feldstärke L·.
die durch ein elektrostatisches Potential (scalares Potential) '/'hervorgerufen wird.gilt folgendes:
E = -grad Φ.
Daraus ergibt sich, daß in dem Feld, in dem Verhältnisse
nach den Gleichungen (!) und (2) herrschen, in einem Feld also, das dem Coulombschen Gesetz folgt,
die Stärke der auf eine Punktladung wirkenden Kraft bei höherer Vorspannung größer ist. Da also die Vorspannung
K| höher ist, wird die Haftwirkung des Tonerrestes gegenüber der Magnetbürste 13 größer und die
Reinigungswirkung wird höher. Es versteht sich deshalb, daß die Wirksamkeit der Tonerrückgewinnung
durch die leitfähige Walze 31 um so mehr zunimmt, als die Vorspannung V1 + V1 an der leitfähigen Walze 31
über die Vorspannung V, ansteigt, die der leitfähigen
Walze 28 zugeführt wird.
Das Magnetbürstenmaterial besteht aus einer Mischung aus Träger und Toner. In dieser Mischung besitzt
der magnetische Träger ein bestimmtes Maß an elektrischer Leitfähigkeit, während der Toner ein elektrischer
Isolator ist. 1st also ein hoher Anteil Toner enthalten, dann steigt der Widerstand des Magnetbürstenmaterials.
Das latente elektrostatische Bild auf der Fotoleitertrommel 1 ist mit Toner entwickelt und dann auf ein
Blatt Übertragungspapier übertragen worden. Der nicht übertragene Toner gelangt mit der Oberfläche der
Fotoleitertrommel in den Bereich der Magnetbürsten-Reinigungseinrichtung. Die leitfähige Hülse 28 der Magnetbürsten-Reinigungseinrichtung
erhält von der Gleichspannungsquelle 29 eine Spannung V'i zugeführt,
die höher als die Spannung ist, die an die Fotoleitertrommel 1 angelegt wird. Außerdem ist der auf der Fotoleitertrommel
1 verbliebene Tonerrest mit entgegengesetzter Polarität zur Polarität der Spannung der leitfähigen
Hülse 28 aufgeladen. Dadurch bleibt der Tonerrest ander Magnetbürste 13 auf der leitfähigen Hülse 28
hängen, was die Reinigung der Fotoleitertrommel 1 bedeutet. Der Toner der Magnetbürste 13 wird auf die
leitfähige Walze 31 gezogen, indem die an ihr liegende Spannung ( V, + V2) höher als die Spannung der leitfähigen
Hülse 28 ist, woraufhin dann durch die aufliegende Rakel 34 der auf die Trommel 31 gezogene Toner abgeschabt
und in den Tonerbehälter 35 abgegeben wird.
Wenn bei diesem Reinigungsvorgang die Kopiermaschine fortwährend über eine längere Dauer betrieben
wird, läßt sich eine bestimmte Reinigungswirkung nicht mehr erzielen, weil der Toneranteil oder die Tonerdichte
im Magnetbürstenmaterial ansteigt. Diese Störung wird in folgender Weise umgangen. Der Schalter SW
schließt für eine bestimmte Dauer zu Beginn eines jeden Kopiervorgangs, so daß in dem Stromkreis, der aus der
Gleichspannungsquelle 33. dem Schalter SW. der leitfähigen
Walze 31, der Magnetbürste, der leitfähigen Hülse
28 und dem Detektorwiderstand 34 besteht, Strom fließt. Wenn feste Spannungen angelegt werden, steigt
ader fällt der Stromwert mit Änderung des Widerstandswertes des Magnetbürstenmaterials, welcher
durch das Einmischungsverhältnis des Toners in der Magnetbürste 13 ι .itbestimmt ist. Es ist deshalb möglich,
daß eine Spannung an dem Detektorwiderstand 37, der in diese geschlossene Schleife eingefügt ist, auf einem
bestimmten Bezugswert gehalten wird, wenn die Tonerdich'.e der Magnetbürste 13, oder mit anderen
Worten, der Toneranieil des Magnetbürstenmaterials auf einem vorgegebenen Bezugsdichtewert gehalten
wird, so daß auf diese Weise die Zunahme oder Abnahme der Tonerdichte gesteuert wird. Es folgt nun eine
mehr ins einzelne gehende Beschreibung der Zusammenhänge von Tonerdichte und Bezugsspannung anhnnH
Hpr F i a. 3.
t*
Diese F i g. 3 zeigt ein Diagramm der Abhängigkeit zwischen Tonerdichte und festgestellter Spannung im
Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gemäß F i g. 2. Das Diagramm zeigt, daß Tonerdichte im Magnetbürstenmaterial
und Spannung am Detektorwiderstand 37 zueinander umgekehrt proportional sind. Der Grund
dafür liegt darin, daß der Widerstand der Magnetbürste 13 ansteigt, wenn die Tonerdichte im Magnetbürstenmaterial
wächst, so daß der durch den Stromkreis fließende Strom absinkt und damit sich auch der am Detektorwiderstand
37 auftretende Spannungsabfall entsprechend verkleinert. Der Strom durch die geschlossene
Schleife von z.B. ΙΟΟμΑ betrifft bei der Darstellung
einen vorgegebenen Bezugstonerdichtewert von etwa 8%. Es wird dann am Detektorwiderstand 37 von
100 kfi eine Spannung von 10 V entwickelt. Die Bezugsspannung ist folglich mit 10 V vorgegeben. Der Magnetträger hat gewöhnlich einen Widerstandswert von
10'— 10bncm und zeigt 1O7IO5 Sicm, wenn Toner beigemischt
ist.
Wenn am Kopierer die Drucktaste gedrückt wird, fangen die Fotoleitertrommel 1, die leitfähige Hülse 28
und die leitfähige Trommel it an, sich zu drehen, bevor
ein Bild erzeugt wird, so daß die Magnetbürste 13 ebenfalls umzulaufen beginnt. Zur gleichen Zeit schließt
Schalter SW für eine bestimmte Dauer, womit der vorstehend aufgeführte Stromkreis geschlossen ist und der
leitfähigen Walze 31 die Gleichspannung V2 zugeführt wird. Nach Ablauf der vorbestimmten Dauer öffnet
Schalter SWden Stromkreis. Wenn der leitfähigen Walze 31 die Spannung V2 zugeführt wird, fließt ein der
Tonerdichte der Magnetbürste 13 entsprechender Strom durch den Detektorwiderstand 37. und die an ihm
auftretende Spannung wird durch den Komparator 36 mit dem Bezugsspannungswert V3 der gesonderten
Gleichspannungsquelle 38 verglichen.
Ist die Tonerdichte der Magnetbürste 13 höher als die Bezugsdichte, wenn der Schalter SW während der bestimmten
Dauer geschlossen ist, dann wird der durch den Detektorwiderstand 37 fließende Strom klein, und
die an ihm auftretende Spannung, die die Eingangsspannung an der Minuseingangsklemme des Komparaiors
36 ist, wird niedriger als die Bezugsspannung Vj an der
Pluseingangsklemme, so daß am Ausgang des Komparators 36 ein Η-Signal auftritt. Dadurch wird im Transistor
39 ein Schalteffekt ausgelöst, und durch die Rela'sspule
32-2 fließt ein Strom, so daß der Relaiskontakt 31-1 schließt. Auch wenn der Schalter SlVöffnet, bleibt
die Zufuhr der Spannung V2 erhalten, weil der aus Relaiskontakt
32-1. leitfähiger Walze 31, Magnetbürste 13. leitfähiser Hülse 28 und Detektorwiderstand 37 bestehende
Stromkreis erhalten bleibt. Da die leitlähige Walze 31 die Spannung {V, + V2) zugeführt erhält, wird der
z. B. die Bezugsdichte von 8% übersteigende Toner durch die leitfähige Walze 31 entzogen, so daß die Tonerdichte
in der Magnetbürste 13 allmählich sinkt. Wenn diese Tonerdichte den Bezugsdichtewert erreicht
hat, ist der durch den Detektorwiderstand 37 fließende Strom angestiegen, so daß dann der Detektorspannungswert
über den Wert der Bezugsspannung Vj anzu-..reigen
beginnt und damit am Ausgang des Komparators 36 ein L-Signal erscheint. Damit wird Transistor 39
gesperrt, die Relaisspule 32-2 fällt ab, und der Relaiskontakt 32-1 öffnet.
Wenn die Tonerdichte der Magnetbürste 13 niedriger als der Bezugsdichtewert ist, wenn Schalter SW für die bestimmte Zeitdauer geschlossen wird, (ließt durch den obengenannten geschlossenen Stromkreis ein großer Strom, so daß die Detektorspannung am Uetektorwiderstand 37 über dem Wert der Bezugsspannung V1 liegt und damit am Ausgang des Komparaiors 36 L-Signal erscheint. Damit wird der Transistor 39 nicht geschaltet, das Relais 32-2 bleibt aus, und der Relaiskontakt 32-1 bleibt offen, so daß der geschlossene Stromkreis nur so lange besteht, wie der Schalter SW geschlossen ist, und mit öffnendem Schalter SW wieder geöffnet ist. Nachdem also der Schalter SW geöffnet hat, erhält die leitfähige Walze 31 nicht mehr die Spannung (Vi+ V2), und die Rückgewinnung von Toner aus der Magnetbürste 13 zur leitfähigen Walze 31 hin wird beendet. Jedesmal, wenn der Schalter SW geschlossen wird, wird von der Fotoleiterwalze 1 an die Magnetbürste 13 Toner übergeben, so daß die Tonerdichte in der Magnetbürste 13 wieder zunimmt. Wie oben beschrieben, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung festgestellt, ob die Tonerdichte der Magnetbürste einen Bezugsdichtewert bei jedem Einschalten des Schalters SWangenommen hat oder nicht.
Wenn die Tonerdichte der Magnetbürste 13 niedriger als der Bezugsdichtewert ist, wenn Schalter SW für die bestimmte Zeitdauer geschlossen wird, (ließt durch den obengenannten geschlossenen Stromkreis ein großer Strom, so daß die Detektorspannung am Uetektorwiderstand 37 über dem Wert der Bezugsspannung V1 liegt und damit am Ausgang des Komparaiors 36 L-Signal erscheint. Damit wird der Transistor 39 nicht geschaltet, das Relais 32-2 bleibt aus, und der Relaiskontakt 32-1 bleibt offen, so daß der geschlossene Stromkreis nur so lange besteht, wie der Schalter SW geschlossen ist, und mit öffnendem Schalter SW wieder geöffnet ist. Nachdem also der Schalter SW geöffnet hat, erhält die leitfähige Walze 31 nicht mehr die Spannung (Vi+ V2), und die Rückgewinnung von Toner aus der Magnetbürste 13 zur leitfähigen Walze 31 hin wird beendet. Jedesmal, wenn der Schalter SW geschlossen wird, wird von der Fotoleiterwalze 1 an die Magnetbürste 13 Toner übergeben, so daß die Tonerdichte in der Magnetbürste 13 wieder zunimmt. Wie oben beschrieben, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung festgestellt, ob die Tonerdichte der Magnetbürste einen Bezugsdichtewert bei jedem Einschalten des Schalters SWangenommen hat oder nicht.
Bei wiederholtem Kopieren wird vor Beginn des Bilderzeugungsvorgangs
für jede Kopie die Spannung V2 während einer bestimmten Dauer an die leitfäh.ge Walze
31 geführt, um zu entscheiden, ob die am Detektorwiderstand 37 auftretende Detektorspannung den Referenzwert
gemäß F i g. 3 hat (d. h., ob die Tonerdichte in der Magnetbürste 13 richtig ist), ist diese festgestellte
Spannung unterhalb des Referenzwertes, dann ist damit erkannt, daß die Tonerdichte zu hoch ist, Spannung V2
von der Gleichspannungsquelle 33 bleibt der leitfähigen Walze 31 zugeführt, und aus der magnetischen Bürste 13
wird weiter Toner zur leitfähigen Walze 31 hin entzogen. Wird dagegen festgestellt, daß die Spannung des
Detektorwiderstandes 37 unter dem Bezugswert liegt, bedeutet diese Feststellung, daß die Tonerdichte zu
niedrig ist. das Ausgangssignal des Komparators 36 wird L und Transistor 39 und Relais 32-2 gehen in den
ausgeschalteten Zustand, so daß der Relaiskontakt 32-1 offen ist und der leitfähigen Walze 31 nicht die Spannung
(Vi -I- V2) aus den Gleichspannungsquellen 29 und
33 zugeführt wird. Damit wird von der leitfähigen Walze 31 kein Toner entzogen. Bei Wiederholung des Kopier-Vorgangs
nimmt dann die Tonerdichte allmählich zu und nähert sich dem richtigen Wert an. Damit sinkt die Detektorspannung
allmählich ab und nähert sich dem Be-ZL'^sspannungswert.
Durch überwachung der Tonerdichie mit dem oben
beschriebener. Verfahren kann die Tonerdichte in der Magnetbürste 13 auf praktisch konstanten Wert geregelt
werden. Das erfindungsgemäße Beispiel ist so aufgebaut, daß die Tonerdichte aufgrund der Änderung des
/wischen leitfähiger Hülse 28 und leitfähiger Walze 31 "iicßcnden Stroms, welche über die Magnetbürste 13
miteinander in Verbindung stehen, festgestellt wird, wozu die Gleichspannungsvorspanniing ausgenutzt wird,
die der leitfähigen Walze 31 in der Nachbarschaft der leitfähigen Hülse 28 zugeführt wird. Es ist jedoch nicht
unbedingt nötig, daß das der Magnetbürste 13 gegenübergestellte Element die leitfähige Tonerrückgewinnungswalze
31 ist, sondern dieses Element kann auch eine Tonerdichten-Detektorelektrode in Gestalt einer in
einfachen Metallplatte oder einer Metallwalze sein. Es ist auch möglich, die Tonerdichie des Magnetbürstcnmutcrials
dadurch zu regeln oder zu steuern, daß die Dichte in irgendeinem anderen Bereich als dem Magnetbürstenabschnitt
überwacht wird.
Nach obiger Beschreibung kann die Tonerdichte des Magnctbürstenmaterials mit Hilfe der Erfindung stets
konstant gehalten werden, so daß dadurch die aus dem Magnetbürstenmaterial auf der Oberfläche einer Magnetbürstenanordnung
gebildete Magnetbürste stets eincn gut brauchbaren Zustand hat. woraus sich ergibt,
daß ohne Beschädigung der Oberfläche des Fotoleiters Tonerreste sehr gut davon entfernt werden können. Außerdem
ist die Reinigungswirkung stark genug, damit stets klare Kopien hervorgebracht werden, was fernei- 2>
hin die Wirkung hat, daß auf der Fotoleiteroberfläche kein Toner verschmilzt oder anhaftet, so daß auch die
Haltbarkeit des Fotoleiters verbeten ist. Mit der Erfindung wird auch erreicht, daß die in der Magnetbürste
enthaltene Tonermenge steuerbar ist. daß der magnetische Träger sich nicht verschlechtert, so daß die Lebensdauer
des Trägers erhöht wird, und daß die Reinigungswirkung stabilisiert wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
40
50
60
Claims (11)
1. Reinigungseinrichtung für ein Bilderzeugungsgerät mit einer Magnetbürsteneinrichtung, die ein
Magnetbürstenmaterial, das aus einem magnetischen Träger und Toner besteht, die Oberfläche
eines Fotoleiters gleitend abreiben läßt und damit auf der Fotoleiteroberfläche haftende Tonerreste
entfernt, und einer Tonerrückgewinnungseinrichtung, der eine Vorspannung zugeführt wird, damit
sie überschüssigen Toner im Magnetbürstenmaterial aufgrund einer zugeführten Spannung anzieht und
rückgewinnt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Tonerdichtendetektoreinrichtung
(9/SVV. 33, 36-38) die Tonerdichte des Magnetbürstenmaterials festgestellt und mittels einer Vorspapnungssteuerei.nnchtung
(19/32, 39, R\ — R}) entsprechend
dem Aiiigangssignal der Tonerdichtendetektoreinrichtung
die Höhe der Vorspannung gesteuert wird, die der Tonerrückgewinnungseinrichtung (8;
14,15/31) zuzuführen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetbürste (6/26) eine zylindrische, elektrisch leitfähige Hülse (1 //28) aufweist, die
in einer bestimmten Richtung umläuft, sowie einen stationären Magneten (10/27) der innerhalb der leitfähigen
Hülse angeordnet ist und das Magnetbürstenmaterial auf die Oberfläche der leitfähigen Hülse
(11/28) zieht, wodurch eine Magnetbürste erzeugt
wird.
3. Einrichtung nach Ansp.uch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Tonerrückgewin ungseinrichtung
(8; 14, 15—31, 34) eine elektrisch leitfähige Walze (14/31) aufweist, der eine Vorspannung zuführbar ist
und auf deren Oberfläche eine Rakel (15/34) den angezogenen Toner abschabt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tonerrückgewinnungseinrichtung (8) einen Magnetkörper (17) aufweist, der in unmittelbarer
Nähe der leitfähigen Walze (14) angeordnet ist und die auf der leitfähigen Walze haftenden Magnetträger
anzieht.
5. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Tonerdichtendetektor (9) aus einer
Einrichtung besteht, die die magnetische Permeabilität des Magnetbürstenmaterials feststellt.
6. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Tonerdichtendetekioreinrichtung (SW. 33, 36—39) aus Mitteln aufgebaut ist. die den
Widerstandswert des Magnetbürstenmaterials ermitteln.
7. Einrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (5VV. 33, 36-38) für die Feststellung des Widerstandswertes Einrichtungen
zur Ermittlung eines Widerstandswertes eines Magnetbürstenabschnitts
(13) sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (5VV. 33, 36-38) für die
Feststellung des Widerstandswertes Einrichtungen zum Ermitteln eines Widerstandswertes zwischen
der leitfähigen Hülse (28) und der Tonerrückgewinnungsein richtung (31) sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß der Toncrdichtcndctcktor (SW, 33,
36—38) die Tonerdichte in Kopplung mil einem Kopiervorgang ermittelt.
10. Einrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß die leitfähige Hülse (11/28) eine Vorspannung zugeführt erhält und auf einem Potential
gehalten ist, das höher als das Potential der Fotoleiteroberfläche
ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannung ein niedrigeres Potential hat als die Vorspannung, die der Tonerrückgewinnungseinrichtung
(14,31) zugeführt wird.
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