DE3246501C2 - Anordnung zum Überwachen der ungefähren Temperatur eines einen Temperaturgang seines Widerstandswertes aufweisenden Widerstandsheizelements - Google Patents
Anordnung zum Überwachen der ungefähren Temperatur eines einen Temperaturgang seines Widerstandswertes aufweisenden WiderstandsheizelementsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung
zum Überwachen der ungefähren Temperatur eines einen Temperaturgang seines Widerstandswertes aufweisenden Widerstandsheizelements
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Anordnung
ist aus der US 42 56 951 bekannt.
Beim Steuern der Leistung, die einem Heizelement zugeführt
wird, das als Oberflächenheizelement für einen Kochherd oder
Kochfeld benutzt wird, ist es vorteilhaft, die Temperatur
des Heizelements zu kennen. Die herkömmliche Lösung zum
Überwachen der Temperatur besteht darin, einen Temperaturfühler
zu benutzen, der unter dem Kochgefäß angeordnet ist,
daß die zu erhitzende Speise enthält. Diese Information
wird hauptsächlich benutzt, um für ein schnelles und ausreichend
genaues Ansprechen auf Änderungen in der Leistungseinstellung
für das Heizelement zu sorgen. Typisch ist der
Fühler in einem geschlossenen Regelkreis angeordnet, dessen
Regelparameter so gewählt sind, daß ein schnelles Ansprechen
auf von einer Bedienungsperson gewählte Leistungseinstellungen
erfolgt. Diese Lösung bringt zufriedenstellende
Ergebnisse; solche Fühler erhöhen jedoch die Kosten des Kochgerätes
beträchtlich. Wegen dieser Kosten wird bei Kochherden
mit mehreren Oberflächenheizeinheiten typisch meistens
eine Oberflächenheizeinheit mit einem Fühler in einem geschlossenen
Regelkreis benutzt. Die anderen Oberflächenheizeinheiten
werden mit einer rückführungslosen Steuerung
betrieben, bei der keine Einrichtungen vorgesehen sind, die
gestatten, die Heizelementtemperatur zu berücksichtigen,
wenn der Betrieb des Heizelements gesteuert wird. Die Bedienungsperson
wählt einfach eine Leistungseinstellung, und
das Heizelement wird mit dem entsprechenden Leistungswert
betrieben, ungeachtet der tatsächlichen Temperaturen des
Heizelements, des Kochgefäßes oder der Speise, die gekocht
wird.
Ein weiterer Nachteil von herkömmlichen Kochgeräten, die
gegenwärtig allgemein erhältlich sind, ist das Fehlen einer
Einrichtung, die dem Benutzer anzeigt, daß das Heizelement
heiß ist, nachdem das Heizelement abgeschaltet worden ist.
Typisch ist eine Anzeigelampe vorgesehen, die eingeschaltet
ist, wenn ein oder mehrere Heizelemente eingeschaltet
sind, und die abgeschaltet ist, wenn alle Heizelemente abgeschaltet
sind. Der Nachteil dieser Lösung ist, daß ein
Heizelement für eine gewisse Zeitspanne nach dem Abschalten
des Heizelements heiß bleibt. Insbesondere bei den höheren
Leistungseinstellungen kann das Heizelement für eine relativ
lange Zeit heiß bleiben.
Zwar beschreibt die DE 27 17 888 A1 ein Verfahren zur
digitalen Steuerung der Ankoch- und Fortkochphase von
elektrischen Kochstellen, aber dort wird eine
spannungsabhängige Zeitsteuerung angegeben, die die
tatsächlichen Temperaturen des jeweiligen Heizelementes im
wesentlichen unberücksichtigt läßt.
Weiterhin ist aus der zeitrangälteren DE 31 33 225 A1
bekannt, daß ein Heizstrom bei einer elektrischen Beheizung
anläßlich einer Zyklussteuerung gesteigert wird, wobei
ebenfalls Strom und Spannung der dem Heizelement
zugeführten Leistung gemessen wird und aus der
Erhöhungsgeschwindigkeit ein Bitmuster erzeugt wird, das
einer entsprechenden Schrittfolge der Schaltungseinrichtung
angepaßt ist.
Aus der DE 29 43 922 A1 ist es bekannt, daß eine
Abkühlkurve der Kochplatte bis zu Werten, die für eine
Berührung der Kochplatte geeignet sind, ein Signal abgibt.
Weiterhin ist es aus der DE 28 50 389 A1 bekannt, daß ein
Schalter aus der Null- in eine Arbeitsposition gedreht
wird.
Eine rückführungslose Steueranordnung für Kochgeräte, die
die Möglichkeit bietet, die ungefähre Heizelementtemperatur
zu verfolgen, ohne daß ein relativ teuerer Temperaturfühler
in einer relativ komplizierten Anordnung mit einem geschlossenen
Regelkreis benutzt wird, und die für jedes Heizelement
eines mehrere Heizelemente aufweisenden Kochgerätes wirtschaftlich
praktische wäre, wäre äußerst erwünscht. Die Heizelementtemperaturinformation,
die durch eine solche Anordnung
geliefert wird, könnte vorteilhafterweise benutzt werden,
um dem Benutzer zu melden, daß das Heizelement unangenehm
heiß ist und nicht berührt werden sollte, und um für
ein schnelleres Ansprechen auf Leistungseinstellungsänderungen
als herkömmliche rückführungslose Steuerungen zu sorgen.
Durch die Vielseitigkeit, die Steuersysteme auf Mikroprozessorbasis
bieten, werden zusätzliche vorteilhafte Verwendungszwecke
von solcher Temperaturinformation zum Verbessern
des Betriebes von Kochgeräten möglich.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung der eingangs
genannten Art so auszugestalten, daß ohne eine Temperaturfühler-
Rückführung eine Information über die ungefähre
Heizelementtemperatur erhalten wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird nun anhand der Figuren
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht
eines Teils eines elektrischen Kochherdes,
der mit der Temperaturüberwachungsanordnung
nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
versehen ist,
Fig. 2 ein stark vereinfachtes Funktionsblockschaltbild
einer Steueranordnung,
die in dem Kochherd nach Fig. 1
benutzt wird und die Temperaturüberwachungsanordnung
nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
enthält,
Fig. 3 eine stark vergrößerte Ansicht eines
Teils der Bedienungstafel des Kochherdes
nach Fig. 1, die Einzelheiten
von einem der Steuerknöpfe zeigt,
Fig. 4 ein Diagramm, welches repräsentative
Kurven der Temperatur über der Zeit
für das Heizelement des in der Steueranordnung
nach Fig. 2 benutzten Typs
für verschiedene Leistungseinstellungen
zeigt,
Fig. 5 ein Diagramm, das den Zählerstand des
Heizelementenergiezählers der Steueranordnung
nach Fig. 2 über der Zeit
für verschiedene Leistungseinstellungen
zeigt,
Fig. 6 ein ausführlicheres Funktionsblockschaltbild
der Steueranordnung nach
Fig. 2 für eines der Heizelemente,
Fig. 7 ein vereinfachtes Schaltbild einer
Steuerschaltung einer Steueranordnung,
die die Temperaturüberwachungsanordnung
enthält,
Fig. 8 ein Flußdiagramm der Abtast-Routine,
die in dem Steuerprogramm für den Mikroprozessor
in der Schaltung nach
Fig. 7 vorgesehen ist,
Fig. 9 ein Flußdiagramm der "Test I"-Routine,
die in dem Steuerprogramm für den
Mikroprozessor in der Schaltung nach
Fig. 7 vorgesehen ist,
Fig. 10 ein Flußdiagramm der "Test II"-Routine,
die in dem Steuerprogramm des
Mikroprozessors in der Schaltung nach
Fig. 7 vorgesehen ist,
Fig. 11 ein Flußdiagramm der "Sofort Ein"-
Routine, die in dem Steuerprogramm
des Mikroprozessors in der Schaltung
nach Fig. 7 vorgesehen ist,
Fig. 12 ein Flußdiagramm der Schnellaufheizung-Routine,
die in dem Steuerprogramm
des Mikroprozessors in der
Schaltung nach Fig. 7 vorgesehen ist,
Fig. 13 ein Flußdiagramm der Schnellabkühlung-
Routine, die in dem Steuerprogramm
des Mikroprozessors in der
Schaltung nach Fig. 7 vorgesehen ist,
die Fig. 14-16 das Flußdiagramm der Leistungsvergleich-
Routine, die in dem Steuerprogramm
des Mikroprozessors in der
Schaltung nach Fig. 7 vorgesehen ist,
die Fig. 17 und 18 das Flußdiagramm der Heizelementenergievergleich-
Routine, die in dem
Steuerprogramm des Mikroprozessors
in der Schaltung nach Fig. 7 vorgesehen
ist,
Fig. 19 ein Flußdiagramm der Leistungswertaustausch/
Heiß-Anzeigelampe-Routine, die
in dem Steuerprogramm des Mikroprozessors
in der Schaltung nach Fig. 7
vorgesehen ist,
Fig. 20 ein Flußdiagramm der Heiß-Anzeigelampe-
Routine, die in dem Steuerprogramm
des Mikroprozessors in der Schaltung
nach Fig. 7 vorgesehen ist.
Fig. 21 ein Flußdiagramm der "Leistung AUS"-
Routine, die in dem Steuerprogramm
des Mikroprozessors in der Schaltung
nach Fig. 7 vorgesehen ist, und
die Fig. 22 und 23 das Flußdiagramm einer alternativen
Heizelementenenergievergleichsroutine
die anstelle der Routine nach Fig. 17
in dem Steuerprogramm des Mikroprozessors
in der Schaltung nach Fig. 7
verwendet werden kann.
Fig. 1 zeigt einen elektrischen Kochherd 10, der eine Steueranordnung
enthält. Der Kochherd 10 hat
vier herkömmliche elektrische Oberflächenwiderstandsheizelemente
12, 14, 16 und 18, die auf einer im wesentlichen horizontalen
Tragfläche 20 befestigt sind. Manuell betätigbare
Drehknöpfe 22, 24, 26 und 28 sind auf einer Bedienungstafel
30 angeordnet. Die Steuerknöpfe 22, 24, 26 und 28 ermöglichen
dem Benutzer, den gewünschten Leistungswert für die
Heizelemente 12, 14, 16 und 18 zu wählen. Eine Signallampe
32 oder irgendeine andere geeignete Lichtquelle ist an der
Bedienungstafel 30 angebracht und liefert der Bedienungsperson
eine Sichtanzeige, daß wenigstens eines der Heizelemente
relativ heiß ist.
Ein Gesamtblockschaltbild der Steueranordnung für den Kochherd
10 nach Fig. 1 ist in Fig. 2 gezeigt, wobei die Heizelemente
12, 14, 16 und 18 mit dem üblichen Wechselstromsignal
von 60 Hz gespeist werden, bei dem es sich entweder um
120 oder um 240 V handeln kann, die an die Klemmen L1 und L2
angelegt werden. Die Heizelemente 12, 14, 16 und 18 sind
elektrisch parallel an die Leitungen L1 und L2 angeschlossen.
Die Leistungszufuhr zu den Heizelementen wird durch eine
Schaltvorrichtung 40 gesteuert, die zu den Heizelementen in
Reihe geschaltet ist. Die Schaltvorrichtung 40 enthält gesonderte
Schalteinrichtungen 40(a)-40(d) in Reihe mit den
Heizelementen 12, 14, 16 bzw. 18, um eine unabhängige Steuerung
der Leistungszufuhr zu jedem der Heizelemente zu gestatten.
Die Schalteinrichtung für jedes Heizelement wird
gemäß Steuersignalen, die durch eine Leistungssteuereinrichtung
42 erzeugt werden, ein- und ausgeschaltet.
Die Leistungssteuereinrichtung 42 erzeugt Leistungssteuersignale
gemäß der durch die Bedienungsperson für jedes Heizelement
gewählten Leistungseinstellung. Eine Leistungseinstellungswähleinrichtung
44 gibt Leistungswertsteuersignale
an die Leistungssteuereinrichtung 42 ab, die die Einstellungen
repräsentieren, welche durch manuelle Betätigung der
Steuerknöpfe 22 bis 28 in Fig. 1 gewählt worden sind. Gemäß
Fig. 3 ermöglichen die Steuerknöpfe 22-28 dem Benutzer, eine
von 16 verfügbaren diskreten Leistungseinstellungen einschließlich
der Leistungseinstellung AUS für das entsprechende
Heizelement zu wählen. Selbstverständlich könnte eine
größere oder eine kleinere Anzahl von Leistungseinstellungen
vorgesehen werden. Außerdem könnte eine andere Vorrichtung
zur Wahl der Leistungseinstellung durch den Benutzer, beispielsweise
eine digitale Tastatur, benutzt werden.
Die Leistungssteuereinrichtung 42 steuert den Prozentsatz
an Zeit, während der jedem der Heizelemente 12 Leistung gemäß
der durch die Bedienungsperson gewählten Leistungswerteinstellung
zugeführt wird.
In der hier beschriebenen Ausführungsform wird eine vorbestimmte
Steuerperiode, die eine feste Anzahl von Steuerintervallen
enthält, als Zeitbasis für die Leistungssteuerung
benutzt. Jedes Heizelement wird für eine besondere Anzahl
von Steuerintervallen während jeder Steuerperiode eingeschaltet,
die auf der entsprechenden, durch die Bedienungsperson
gewählten Leistungseinstellung basiert. Das Verhältnis
von Einschaltsteuerintervallen zu den gesamten Steuerintervallen
in der Steuerperiode, ausgedrückt als ein Prozentsatz,
d. h. die relative Einschaltdauer wird im folgenden
als Tastverhältnis bezeichnet. Jedes Steuerintervall umfaßt
acht Zyklen des Standardsignals von 240 V, 60 Hz, was einer
Periode von ungefähr 133 ms entspricht. Jede Steuerperiode
enthält 128 Steuerintervalle, was einer Periode mit einer
Dauer von ungefähr 17 s entspricht. Die Dauer des Steuerintervalls
und die Dauer der Steuerperiode wurden so gewählt,
daß sich ein zufriedenstellender Bereich von Leistungseinstellungen
für die gewünschte Kochleistung ergibt, der unter
Verwendung von relativ langsamen Relaisschaltvorrichtungen
implementiert und so programmiert werden kann, daß von dem
Mikroprozessorspeicher wirksam Gebrauch gemacht wird. Es ist
klar, daß Steuerintervalle und Steuerperioden längerer oder
kürzerer Dauer ebenfalls benutzt werden könnten.
Bei der Steuerung wird der Prozentsatz der EIN-Zeit oder das
Tastverhältnis für jeden Leistungswert erhalten, indem das
besondere Heizelement für eine vorbestimmte Anzahl von
Steuerintervallen während jeder Steuerperiode eingeschaltet
wird. Die Tabelle I zeigt den Prozentsatz der EIN-Zeit und
die Anzahl der Einschaltsteuerintervalle pro Steuerperiode
für jede der 16 Leistungseinstellungen. Die Tastverhältnisse
wurden für jeden der Leistungszyklen empirisch bestimmt,
um den gewünschten Bereich von Kochtemperaturen für eine zufriedenstellende
Kochleistung zu erhalten. Selbstverständlich
könnten auch andere Tastverhältnisse benutzt werden.
Es sei daran erinnert, daß es ein Ziel ist,
eine Information über die ungefähre Heizelementtemperatur
für jede der Heizeinheiten zu liefern, ohne daß irgendeine
Art vom Temperaturfühler benutzt wird. Zu diesem Zweck ist
ein Heizelementenergiezähler 46 für jedes Heizelement vorgesehen,
der so erhöht wird, daß der Zählerstand des Zählers
ungefähr proportional zu der Temperatur oder, grundsätzlicher
ausgedrückt, zu der relativen Energiebilanz des Heizelements
ist.
Die Zählersteuereinrichtung 48 spricht auf die Leistungssteuereinrichtung
42 an, um den Zählerstand des Energiezählers
46 wahlweise mit einer von mehreren möglichen Erhöhungsgeschwindigkeiten
zu erhöhen, von denen jede zu der Anstiegsgeschwindigkeit
der Heizelementtemperatur während der transienten
Aufheizphase, in der die Temperatur des Heizelements
auf dessen Betriebstemperatur ansteigt, ungefähr proportional
ist. Die gewählte besondere Erhöhungsgeschwindigkeit
wird durch die gewählte Leistungseinstellung festgelegt. Die
Zählersteuereinrichtung 48 bewirkt weiter, daß das Erhöhen
des Zählerstands des Energiezählers 46 unterbrochen wird,
wenn der Zählerstand des Zählers wenigstens gleich einem gewählten
von mehreren maximalen Zählerständen ist, von denen
jeder zu der stationären Heizelementbetriebstemperatur für
entsprechende Leistungseinstellungen ungefähr proportional
ist. Der aus diesen mehreren maximalen Zählerständen ausgewählte
besondere maximale Zählerstand wird ebenfalls durch
die durch die Bedienungsperson gewählte Leistungseinstellung
festgelegt.
Die Zählersteuereinrichtung 48 bewirkt weiter, daß der Zählerstand
des Energiezählers 46 vermindert wird. In der Ausführungsform,
die hier zuerst beschrieben
wird, vermindert die Zählersteuereinrichtung 48 den Zählerstand
des Energiezählers 46 mit einer vorbestimmten Verminderungsgeschwindigkeit
in Abhängigkeit von der Wahl der Leistungseinstellung
AUS. Diese Verminderungsgeschwindigkeit
ist so gewählt, daß sie ungefähr proportional zu der tatsächlichen
Abnahmegeschwindigkeit der Heizelementtemperatur
während dieser Abkühlungsphase ist. Dadurch, daß der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers 46 auf diese Weise erhöht und
vermindert wird, ist der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
46 ungefähr proportional zu der Temperatur des Heizelementes,
was ein ungefähres Maß für die Heizelementtemperatur ergibt,
ohne daß ein Fühler erforderlich ist. Die Erhöhungsgeschwindigkeit
pro Steuerperiode einschließlich der Verminderungsgeschwindigkeit
für die Einstellung AUS und die maximalen
Zählerstände sind in den Spalten 6 bzw. 7 der Tabelle I
für jede der Leistungseinstellungen gezeigt. Diese Werte
wurden durch einen Prozeß empirischen Testens gewählt, der
darauf gerichtet war, Werte zu finden, die dem besonderen
Heizelement eine zufriedenstellende Leistungsfähigkeit geben.
Selbstverständlich hängen die gewählten besonderen Geschwindigkeiten
von den Kenndaten des Heizelementes selbst
sowie von dem Tastverhältnis, mit dem es arbeitet, ab. Die
Geschwindigkeiten sollten daher für das besondere System, in
welchem die Zähleranordnung benutzt wird, empirisch bestimmt
werden.
Die Information, die der Heizelementenergiezähler 46 liefert,
ist in dem Steuersystem zum Ausführen einer Vielfalt von
Funktionen brauchbar. Es kann beispielsweise erwünscht sein,
die Ausführung einer gewissen Betriebsfunktion einzuleiten,
wenn ein gewisser Betriebszustand vorhanden ist, der durch
einen gewissen Energiewert oder Temperaturwert gekennzeichnet
werden kann. Dieser Zustand kann zwecks Einleitung der
Funktion erfaßt werden, indem der Zählerstand des Energiezählers
46 mit einem empirisch ermittelten Referenzwert verglichen
wird. Die gewünschte Funktion kann dann eingeleitet
werden, wenn die gewünschte Beziehung zwischen dem Zählerstand
und dem Referenzwert erkannt wird.
Es sind Anzeigeeinrichtungen
50 vorgesehen, um ein Signal zu erzeugen, das durch die Bedienungsperson
des Gerätes erkennbar ist und angibt, daß die
Temperatur von wenigstens einem der Heizelemente relativ
hoch ist. Das wird erreicht, indem der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
46 mit einem Referenzwert verglichen
wird, der so gewählt ist, daß er einer besonderen Temperatur
entspricht, über der das Heizelement unangenehm heiß ist und
nicht berührt werden sollte. Wenn der Zählerstand wenigstens
gleich diesem Referenzwert ist, erzeugt die Anzeigeeinrichtung
50 ein Warnsignal. In der hier beschriebenen Ausführungsform
dient die Anzeigeeinrichtung 50 zum Speisen einer
einzelnen Anzeigelampe 32, wodurch dem Benutzer ein sichtbares
Signal geliefert wird, daß wenigstens eines der Heizelemente
relativ heiß ist. Es könnte ohne weiteres eine gesonderte
Lampe oder ein gesondertes Licht für jedes Heizelement
benutzt werden. Ebenso könnten auch andere Einrichtungen
zum Anzeigen eines Zustands benutzt werden, wie beispielsweise
eine Tonfrequenzsignalerzeugungseinrichtung.
Ein beträchtlicher Vorteil dieser Anordnung ist, daß die
Anzeigelampe auch nach dem Abschalten des Heizelements eingeschaltet
bleibt, bis der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
auf den Referenzwert vermindert ist, wodurch der
Bedienungsperson eine Anzeige geliefert wird, daß das Heizelement
heiß bleibt, obgleich das Heizelement bereits abgeschaltet
ist und nicht mehr mit Strom versorgt wird.
Das Steuersystem, an dessen Beispiel die Steueranordnung
im folgenden beschrieben wird, enthält
ein umfassenderes Leistungssteuersystem,
das ausführlicher in einer weiteren Patentanmeldung der Anmelderin
erläutert. Dieses umfassendere System benutzt
ebenfalls die Heizelementenergiezählerinformation beim
Implementieren von gewissen transienten Betriebsarten, die
mit Schnellaufheizung und Schnellabkühlung bezeichnet werden.
Diese Betriebsarten werden vorgesehen, um die Zeit zu verringern,
die die Heizelementtemperatur benötigt, um auf Änderungen
in der Wahl des Leistungswertes anzusprechen.
Die Schnellaufheizbetriebsart wird, allgemein gesagt, implementiert,
wenn der gewählte Leistungswert von einer Leistungseinstellung,
bei der es sich entweder um die Einstellung
AUS oder um die Einstellung Nicht-AUS handeln könnte,
in eine höhere Leistungseinstellung geändert wird. In dieser
Betriebsart wird das Heizelement für eine vorbestimmte, relativ
kurze Zeitspanne bei einem Leistungswert gespeist, der
höher ist als der neu gewählte Wert, um die Ansprechzeit zu
verringern, die die Heizelementtemperatur benötigt, um auf
die normale Betriebstemperatur anzusteigen, die der neuen
Leistungseinstellung zugeordnet ist. Um ein Überschwingen
über die stationäre Betriebstemperatur hinaus für die neu
gewählte Leistungseinstellung zu verhindern, ist es nicht
erwünscht, die Schnellaufheizbetriebsart einzuleiten, wenn
das Heizelement bereits auf einer Temperatur arbeitet, die
höher ist als eine gewisse vorbestimmte Schnellaufheizschwellentemperatur.
Vor dem Einleiten der Schnellaufheizbetriebsart
wird deshalb eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen,
ob der Zählerstand des Heizenergiezählers einen
vorbestimmten Schwellenreferenzwert oder -zählerstand übersteigt,
der ungefähr proportional zu der Schnellaufheizschwellentemperatur
ist. Wenn das nicht der Fall ist, wird
die Schnellaufheizbetriebsart eingeleitet, und die Leistungssteuereinrichtung
42 betreibt das Heizelement
in der Schnellaufheizbetriebsart. Wenn der Zählerstand den
Referenzwert übersteigt, wird die Schnellaufheizbetriebsart
nicht eingeleitet.
Es kann außerdem erwünscht sein, die Schnellaufheizbetriebsart
nicht einzuleiten, wenn die gewählte Leistungseinstellung
eine so niedrige Einstellung ist, daß der Betrieb in
der Schnellaufheizbetriebsart zur Folge hätte, daß die Heizelementtemperatur
über die gewünschte Temperatur überschwingt.
Zu diesem Zweck kann das Steuersystem so ausgebildet
werden, daß die Schnellaufheizbetriebsart nur implementiert
wird, wenn der neu gewählte Leistungswert höher als ein
vorbestimmter Wert ist, über welchen sie ausgeführt werden
kann, ohne daß es zu einem Überschwingen kommt.
Die Schnellabkühlbetriebsart wird, allgemein gesagt, implementiert,
wenn die gewählte Leistungseinstellung von einer
Leistungseinstellung auf eine niedrigere Leistungseinstellung
geändert wird. In dieser Betriebsart wird das Heizelement
für eine vorbestimmte Zeitspanne bei einem Leistungswert
gespeist, der niedriger ist als der neu gewählte Leistungswert
um die Zeit zu verringern, die die Heizelementtemperatur
benötigt, um auf die niedrigere Betriebstemperatur
abzunehmen, die der neu gewählten Leistungseinstellung
zugeordnet ist. Es gibt, ebenso wie in der Schnellaufheizbetriebsart,
gewisse Bedingungen, unter denen es unerwünscht
sein würde, die Schnellabkühlbetriebsart zu implementieren.
Insbesondere, wenn die Temperatur des Heizelements zu der
Zeit, zu der die niedrigere Leistungswerteinstellung gewählt
wird, bereits unter einer gewissen vorbestimmten
Schnellabkühlschwellentemperatur ist, könnte der Betrieb in
der Schnellabkühlbetriebsart ein Überschwingen verursachen,
aufgrund dessen die Heizelementtemperatur vorübergehend
unter die neue gewünschte Betriebstemperatur sinkt. Zum
Vermeiden dieser Form des Überschwingens wird der Zählerstand
des Energiezählers 46 wieder geprüft, diesmal um
festzustellen, ob der Zählerstand kleiner als ein zweiter
Schwellenreferenzwert oder -zählerstand ist, der ungefähr
proportional zu der Schnellabkühlschwellentemperatur ist.
Wenn der Zählerstand kleiner als dieser zweite Schwellenreferenzwert
ist, was bedeutet, daß das Heizelement bereits
auf einer relativ niedrigen Temperatur ist, wird die Schnellabkühlbetriebsart
nicht implementiert; andernfalls betreibt
die Steuereinrichtung 42 das Heizelement in der Schnellabkühlbetriebsart.
Es kann, ebenso wie in der Schnellaufheizbetriebsart, erwünscht
sein, die Schnellabkühlbetriebsart bei Leistungseinstellungen
oberhalb einer relativ hohen Einstellung nicht
zu implementieren, um einen vorübergehenden Abfall der Betriebstemperatur
unter die gewünschte neue Betriebstemperatur
zu vermeiden. Zu diesem Zweck kann das Steuersystem so
ausgebildet werden, daß die Schnellabkühlbetriebsart nur
dann implementiert wird, wenn die neu gewählte Leistungseinstellung
unter einer vorbestimmten, relativ hohen Leistungseinstellung
ist, unterhalb welcher die Schnellabkühlbetriebsart
ohne Überschwingen implementiert werden kann.
Zusätzlich zu der Schnellaufheiz- und der Schnellabkühlbetriebsart
bietet das im folgenden ausführlicher beschriebene
umfassende Steuersystem eine zusätzliche transiente
Betriebsart, nämlich Sofort-Ein. Die Zählerinformation wird
jedoch bei der Implementierung dieser Betriebsart nicht benutzt.
Der Zweck der Sofort-Ein-Betriebsart besteht darin,
für ein relativ schnelles Ansprechen zu sorgen, wenn die
Bedienungsperson die Leistungseinstellung eines Heizelements
von AUS in eine Leistungseinstellung Nicht-AUS ändert. Da
die gesamte Steuerperiode eine Dauer in der Größenordnung
von 17 s hat, ist es möglich, daß die Bedienungsperson eine
Leistungseinstellung während der letzten Stufen der Steuerperiode
wählt, in welchem Fall eine Zeitspanne von mehreren
Sekunden verstreichen könnte, bevor dem Heizelement irgendeine
Leistung zugeführt wird, was dazu führt, daß sich der
Benutzer fragt, ob die gewählte Leistungseinstellung eingegeben
worden ist oder nicht. Zum Überwinden dieses Problems
wird in der Sofort-Ein-Betriebsart das Heizelement bei der
maximalen Leistungseinstellung für eine vorbestimmte Zeitspanne
betrieben, die mit dem nächsten Steuerintervall beginnt,
und zwar ungeachtet der gewählten tatsächlichen Leistungseinstellung,
so daß dem Heizelement genau während des
nächsten Steuerintervalls Leistung zugeführt wird, ungeachtet
dessen, wo sich das System in der Steuerperiode befindet,
wenn die Wahl getroffen wird.
Der Temperaturgang von Widerstandsheizelementen des normalerweise
für Kochgeräte benutzten Typs kann, wenn die
Heizelemente bei Raumtemperatur mit Strom versorgt werden,
insgesamt durch Heizkurven gekennzeichnet werden, die eine
Aufheizphase und eine stationäre oder Beharrungsphase aufweisen.
Wenn die Leistungszufuhr verringert oder vollständig
abgeschaltet wird, kann der Temperaturgang durch eine Abkühlphase
gekennzeichnet werden. Eine Schar von solchen
Kurven für ein typisches Heizelement, das als Oberflächenheizeinheit
in einem elektrischen Kochherd benutzt wird, ist
in Fig. 4 für verschiedene Leistungseinstellungen gezeigt.
Die Aufheizphase ist durch den Teil der Kurve dargestellt,
der durch einen relativ schnellen Anstieg der Heizelementtemperatur
gekennzeichnet ist; die stationäre Phase ist
durch den Teil der Kurve dargestellt, der durch eine relativ
konstante Temperatur gekennzeichnet ist; und die Abkühlphase
ist durch den Teil der Kurve dargestellt, der durch eine relativ
schnell abnehmende Temperatur im Anschluß an das Abschalten
des Heizelements gekennzeichnet ist. Die gezeigten
Temperaturen sind diejenigen, die an der Innenseite eines
Kochtopfes gemessen werden, der mit dem Heizelement in Berührung
ist. Das Heizelement ist auf Raumtemperatur, wenn es
zum erstenmal gespeist wird, und die Leistung mit dem geeigneten
Wert wird zugeführt, bis die stationäre Temperatur erreicht
ist. Das Heizelement arbeitet auf diesem stationären
Wert, bis die Leistung abgeschaltet wird, wobei sich ab dieser
Zeit das Heizelement auf Raumtemperatur abkühlt. Bei den
meisten herkömmlichen Kochgefäßen sind die Steigungen der
Heizkurven in erster Näherung von den Belastungszuständen
unabhängig. Das ungefähre Ansprechen auf Änderungen in den
Leistungseinstellungen kann aus diesen Kurven ermittelt werden,
indem die Kurve aufgesucht wird, die der neuen Einstellung
entspricht, und zwar beginnend an dem Temperaturpunkt,
der die Temperatur des Heizelements darstellt, wenn die Einstellung
geändert wird.
Die Temperatur eines Heizelements spiegelt die Gesamtenergiebilanz
des Heizelements wieder. Wenn die Leistung dem
Heizelement bei Raumtemperatur zum erstenmal zugeführt wird,
wird die Leistung dem Heizelement aus der Stromquelle mit
einer Geschwindigkeit zugeführt, die größer ist als die, mit
der das Heizelement die Energie mittels Abstrahlung und Leitung
durch Wärmeübertragung an die Umgebung abgibt, was insbesondere
zu einem Anstieg des Energiewertes des Heizelements
führt. Dieser Gesamtanstieg des Energiewerts führt zu einer
Zunahme der Temperatur des Heizelements. Später erreicht das
Heizelement eine Temperatur, bei der es Energie mit einer
Geschwindigkeit abführt, die gleich der Energie ist, die
von der Stromquelle geliefert wird, wobei sich zu diesem
Zeitpunkt die Temperatur einpendelt, d. h. die Temperaturkurve
flach wird und das System in seiner stationären Phase
oder Betriebsart arbeitet. Wenn das Heizelement abgeschaltet
wird, führt das Heizelement Energie ab, was zu einer Temperaturabnahme
führt, bis die Heizelementtemperatur wieder die
Raumtemperatur erreicht.
Durch Erhöhen oder Vermindern des Zählerstands eines Zählers
mit Geschwindigkeiten, die die Geschwindigkeiten annähern,
mit denen die Gesamtenergiebilanz des Heizelements zunimmt
oder abnimmt, ist der Zählerstand des Energiezählers
in jedem Zeitpunkt ungefähr proportional zu dem Gesamtenergiewert,
der durch eine besondere Temperatur gekennzeichnet
ist. Es ist daher möglich, eine Zählerstandsverminderungsgeschwindigkeit
für jede Leistungseinstellung empirisch zu
bestimmen, die ungefähr proportional zu dem Temperaturanstieg
oder der Energiezunahme für das Heizelement bei dieser
besonderen Leistungseinstellung ist. Durch Erhöhen des Zählerstands
mit dieser Geschwindigkeit, wenn diese Leistungseinstellung
gewählt ist, ist der Zählerstand des Zählers ungefähr
proportional zu der Temperatur des Heizelements.
Die Kurven 52 und 54 zeigen Wärmekurven für die Leistungseinstellungen
8 bzw. 11. Die Kurve 56 stellt eine linearisierte
Näherung der Kurve für den Leistungswert 12 dar.
Die Steigung des Kurventeils 56A stellt eine Zählerstandserhöhungsgeschwindigkeit
von 88 Zählungen pro Steuerperiode
dar, bei der es sich um die handelt, die in der als Beispiel
gewählten Ausführungsform des Zählers implementiert
ist, wenn der Leistungswert 8 gewählt wird. Der horizontale
Teil 52B der Kurve stellt den maximalen Zählerstand des
Zählers für den gewählten Leistungswert dar, der in der als
Beispiel gewählten Ausführungsform auf 6144 für den Leistungswert
8 eingestellt ist, und die Steigung des Teils 56C
bestimmt die Geschwindigkeit zum Verringern des Zählerstands
des Zählers 46. In der hier beschriebenen Ausführungsform
beträgt diese Geschwindigkeit 64 Zählungen pro
Steuerperiode.
Eine Technik zum Implementieren des Zählerstands des Heizenergiezählers,
um die Temperatur des Heizelements anzunähern,
das der Leistungssteuerung des Typs unterliegt, bei
dem das Heizelement periodisch gespeist wird, besteht darin,
den Zählerstand des Zählers mit einer gewissen Geschwindigkeit
während jedes Steuerintervalls zu erhöhen, wenn das
Heizelement gespeist wird, und den Zählerstand des Zählers
während Steuerintervallen zu vermindern, wenn es nicht gespeist
wird, so daß während jeder Steuerperiode der Zählerstand
des Zählers während einer gewissen Anzahl von Steuerintervallen
erhöht und während anderen vermindert wird, so
daß das Gesamtergebnis am Ende der Steuerperiode insgesamt
eine Vergrößerung oder Verringerung des Zählerstands des
Zählers in bezug auf den Beginn des Steuerintervalls ist.
Ein Nachteil dieser Lösung ist, daß sie einen Zähler erfordert,
der die Kapazität zum Zählen von sehr großen Zahlen
hat. In einer bevorzugten Ausführungsform wird
eine Erhöhungsgeschwindigkeit gewählt, die den gewünschten
Gesamtanstieg des Zählerstands am Ende jeder Steuerperiode
ergibt, der die ungefähre Zunahme der Temperatur des Heizelements
während dieser Steuerperiode für das Tastverhältnis
darstellt, bei dem das Heizelement arbeitet. Das wird
ausgeführt, indem der Zählerstand mit einer relativ niedrigen
Geschwindigkeit während gespeister Steuerintervalle erhöht
und während nichtgespeister Steuerintervalle konstant
gehalten wird.
Das Diagramm in Fig. 5 zeigt die effektiven Erhöhungsgeschwindigkeiten
für die veschiedenen Leistungseinstellungen,
die in der im folgenden beschriebenen Ausführungsform
benutzt werden. Die Anzahl der Zählungen, um die der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers HEC in jedem gespeisten Steuerintervall
für die verschiedenen Leistungseinstellungen erhöht wird,
ist in der Tabelle I gezeigt. Es ist zu erkennen, daß die
Zählgeschwindigkeit pro Steuerintervall für die niedrigen
Leistungseinstellungen höher ist als für die hohen Leistungseinstellungen.
Das wird gemacht, um zu berücksichtigen, daß
das Heizelement bei niedrigen Temperaturen wirksamer arbeitet.
Das heißt, die Speisung des Heizelements für eine bestimmte
Zeitdauer bei niedriger Temperatur führt zu einer
größeren Zunahme der Temperatur als die Speisung des Heizelements
bei einer hohen Temperatur für dieselbe Zeitdauer.
Beim Arbeiten bei niedrigen Leistungseinstellungen wird das
Heizelement für weniger Steuerintervalle pro Steuerperiode
gespeist, und die Temperatur des Heizelements nimmt relativ
langsam zu; für jedes gespeiste Steuerintervall ist jedoch
die Zunahme der Temperatur größer als bei der relativ hohen
Leistungseinstellung. Bei der hohen Leistungseinstellung
nimmt die Temperatur des Heizelementes schnell auf den Wert
zu, bei dem die Temperaturzunahme pro Steuerintervall geringer
ist. Die hohe Geschwindigkeit pro Intervall für niedrige
Leistungseinstellungen und die niedrige Geschwindigkeit
pro Intervall für hohe Leistungseinstellungen ergibt
somit eine zufriedenstellende Annäherung an die tatsächliche
Geschwindigkeit der Temperaturzunahme für die verschiedenen
Leistungseinstellungen.
Gemäß Spalte 6 der Tabelle I nimmt die effektive Erhöhungsgeschwindigkeit
pro Steuerperiode mit zunehmender Leistungseinstellung
nicht zu, wie man erwarten würde. Diese
Differenz ergibt sich aufgrund der Tatsache, daß die Anzahl
der gespeisten Steuerintervalle pro Steuerperiode mit einer
Vergrößerung des Leistungswertes zunimmt. Obgleich der Zählerstand
des Zählers mit weniger Zählungen pro gespeistem
Steuerintervall erhöht wird, ist daher die Anzahl der gespeisten
Steuerintervalle pro Steuerperiode für die höhere
Leistungseinstellung viel größer, was insgesamt zu einer
Zählerstandserhöhungsgeschwindigkeit pro Steuerperiode
führt, die mit zunehmendem Leistungswert zunimmt.
Die Erhöhungsgeschwindigkeit pro Steuerperiode wird gewählt,
um die Geschwindigkeit des Anstiegs der Heizelementtemperatur
für jede der Leistungseinstellungen empirisch anzunähern,
indem versucht wird, die Kurve der Temperatur über der Zeit
für das Heizelement bei jeder der Leistungseinstellungen
linear anzunähern. Verschiedene Annäherungsverfahren könnten
benutzt werden, um zu der gewünschten Erhöhungsgeschwindigkeit
für jede Leistungseinstellung zu gelangen, und zwar in
Abhängigkeit von dem gewünschten Genauigkeitsgrad. Es hat
sich gezeigt, daß die linearen Näherungen, die als konstante
Erhöhungsgeschwindigkeiten pro Steuerperiode in der Tabelle I
ausgedrückt sind, zufriedenstellende Ergebnisse für die
durch die Steueranordnung zu erfüllenden
Funktionen ergeben. In dem Diagramm in Fig. 5 ist zu erkennen,
daß es gewisse Überlappungen gibt. Das resultiert aus
einem Kompromiß zwischen der Näherungsgenauigkeit und der
Wirtschaftlichkeit der Implementierung. Wenn eine größere
Genauigkeit gewünscht wird, könnten die Geschwindigkeiten,
die für jede Leistungseinstellung genauer maßgeschneidert
sind, empirisch ermittelt und leicht implementiert werden,
aber auf Kosten einer beträchtlichen Vergrößerung der erforderlichen
Mikroprozessorspeicherkapazität.
Bei der Ausführungsform, die zuerst beschrieben
wird, wird, wie oben kurz erwähnt, eine konstante Verminderungsgeschwindigkeit
für sämtliche Leistungseinstellungen
benutzt. In einer weiteren Ausführungsform
wird eine genauere Lösung verwendet, die unterschiedliche
Geschwindigkeiten für unterschiedliche Leistungsgruppen ergibt
und Änderungen von höheren auf niedrigere Leistungseinstellungen
sowie auf die Einstellung AUS berücksichtigt;
die Genauigkeit jedoch, die sich durch die einzelne konstante
Geschwindigkeit ergibt, hat sich in der Steueranordnung
als zufriedenstellend erwiesen. In Fig. 5
und außerdem in der Tabelle I sind die maximalen Zählerstände
für verschiedene Leistungseinstellungen angegeben, und
zwar für die Leistungseinstellungen 1-4 bei einem maximalen
Zählerstand von 4096, für die Einstellungen 5-7 bei einem
maximalen Zählerstand von 5120, für die Einstellungen 8-10
bei einem maximalen Zählerstand von 6144 und für die Einstellungen
11-15 bei einem maximalen Zählerstand von 8192. Es
ist empirisch ermittelt worden, daß die maximalen Zählerstände
zufriedenstellende Näherungswerte der maximalen Temperatur
des Heizelements ergeben. Offenbar würde sich ein genauerer
Näherungswert ergeben, wenn ein anderer maximaler
Zählerstand für jede einzelne Leistungsstellung benutzt
werden würde. Die verbesserte Leistungsfähigkeit würde aber
wiederum zusätzliche Speicherkapazität erfordern. Es ist
festgestellt worden, daß unter praktischen Gesichtspunkten
der zusätzliche Programmiercode, der erforderlich ist, um
ein solches Schema zu implementieren, angesichts der zufriedenstellenden
Leistungsfähigkeit, die durch die Gruppierung
gemäß Fig. 5 erreicht wird, nicht gerechtfertigt wäre.
Die Schwellentemperaturen und entsprechende Schwellenreferenzwerte
zum Speisen der Heiß-Anzeigelampe und zum Einleiten
der verschiedenen transienten Betriebsarten wurden empirisch
gewählt, um die gewünschte Betriebsleistungsfähigkeit
zu erreichen. Es wurde festgestellt, daß es erwünscht wäre,
die Heiß-Anzeigelampe, die dem Benutzer meldet, daß das Heiz
element heiß war, einzuschalten, wenn die Temperatur des
Heizelements einen Wert von 43,3°C (110°F) überschreitet.
Diese Temperatur wurde als eine zweckmäßige Übergangstempe
ratur zwischen relativ kalten und relativ heißen Einstellun
gen gewählt. Oberhalb dieser Temperatur ist das Heizelement
zumindest unangenehm heiß und sollte nicht berührt werden.
Der Heizelementenergiezählerstand, für den empirisch gefunden
worden ist, daß er für die beschriebene Ausführungsform un
gefähr proportional zu dieser Temperatur ist, ist ein Zähler
stand von 256. Eine Schwellentemperatur, oberhalb welcher
es unerwünscht und unnötig ist, die Schnellaufheizbetriebs
art zu implementieren, weil die Implementierung ein Über
schwingen verursachen kann, ist empirisch mit 176,7°C
(350°F) ermittelt worden. Es hat sich gezeigt, daß ein
Schwellenzählerstand oder Schwellenreferenzwert von 4096 bei
der beschriebenen Ausführungsform zu dieser Temperatur unge
fähr proportional ist. Die Schnellabkühlschwellentemperatur,
unterhalb welcher es unerwünscht und unnötig ist, die
Schnellabkühlbetriebsart zu implementieren, ist empirisch
mit 260°C (500°F) ermittelt worden. Es ist empirisch fest
gestellt worden, daß ein Schwellenzählerstand oder Schwel
lenreferenzwert von 6144 zu dieser Temperatur ungefähr pro
portional ist.
Auf das Funktionsblockschaltbild in Fig. 6, das ein Steuer
system zum Implementieren der Betriebs
arten für ein einzelnes Heizelement veranschaulicht, wird
beim ausführlicheren Beschreiben der Arbeitsweise des Steu
ersystems, das die Temperaturüberwachungsanordnung
enthält, Bezug genommen. Die Arbeitsweise des
Systems ist bei mehreren Heizelementen dieselbe, denn es
ist lediglich erforderlich, die Steueranordnung für jedes
zusätzliche Heizelement zu duplizieren.
Der Betrieb des Steuersystems ist mit den Nulldurchgängen
des Leistungssignals, das an die Klemmen L1 und L2 angelegt
wird, synchronisiert. Ein Nulldurchgangsdetektor 52 über
wacht das Leistungssignal und erzeugt einen Nulldurchgangs
impuls bei jedem Erkennen eines Nulldurchgangs des Lei
stungssignals. Das Steuerintervall wird durch einen Steuer
intervallzeitgeber 54 festgelegt, der die Nulldurchgänge
zählt und einen Ausgangsimpuls für jeweils acht Zyklen des
Leistungssignals erzeugt, was einen Impuls pro 16 Zählungen
oder Nulldurchgängen entspricht. Der Ausgangsimpuls des
Steuerintervallzeitgebers 54 markiert den Beginn jedes Steuer
intervalls. Ein Hauptzähler 56 legt die Dauer jeder Steuer
periode durch wiederholtes Zählen einer vorbestimmten An
zahl von Steuerintervallen und Rücksetzen fest. In der be
schriebenen Ausführungsform zählt der Hauptzähler 56 von
Null bis 128 und löscht auf Null, wodurch die Dauer der
Steuerperiode auf ungefähr 17 s festgesetzt wird. Die
Steuerlogik wird am Beginn jedes Steuerintervalls, während
welchem eine Schaltvorrichtungstriggerentscheidung für jedes
Heizelement für dieses Steuerintervall gemacht wird, einmal
vollständig durchlaufen.
Beim Ausführen des Leistungssteuerschemas wird das Aus
gangssignal der Leistungseinstellungswähleinrichtung 44,
das den durch die Bedienungsperson gewählten gegenwärtigen
Leistungswert darstellt, in den Speicher 58 am Beginn jedes
Steuerintervalls eingelesen. Der Speicher 58 enthält einen
zeitweiligen Speicherbereich KB (nicht dargestellt) und
einen permanenten Speicherbereich M(KB) zum Speichern von
Steuersignaldaten. Das neu eingegebene digitale Steuersig
nal aus der Leistungswertwähleinrichtung wird in dem zeit
weiligen Speicherbereich KB gespeichert, bis eine Testein
richtung 60 das Testen dieses Signals auf im folgenden be
schriebene Weise beendet hat. Bei Beendigung des Testprozes
ses wird das in dem zeitweiligen Speicherbereich KB gespei
cherte Signal in den permanenten Speicherbereich M(KB) in
dem Speicher 58 übertragen, wo es so lange aufbewahrt wird,
bis es durch ein Steuersignal ersetzt wird, das eine später
gewählte Leistungseinstellung darstellt. Im übrigen Teil der
Beschreibung werden die Bezeichnungen KB und M(KB) gegenein
ander austauschbar benutzt, um Bezug auf die Speicherberei
che sowie auf das in diesen Speicherbereichen gespeicherte
Signal zu nehmen, wie es üblich ist. In jedem Fall wird sich
die Bedeutung aus dem Zusammenhang ergeben.
Um festzustellen, wann die transienten Betriebsarten einzu
leiten sind, überwacht die Testeinrichtung 60 KB, um fest
zustellen, ob die neue Leistungseinstellung die Einstellung
AUS, dieselbe Einstellung wie die vorherige Einstellung oder
eine Änderung der Einstellung auf einen höheren oder einen
niedrigeren Leistungswert ist. Wenn die neue Einstellung
gleich der ursprünglichen Einstellung ist, d. h., wenn KB
gleich M(KB) ist, was keine Änderung der Leistungseinstel
lung anzeigt, bleibt M(KB) ungeändert und die Steuerung geht
entsprechend weiter. Wenn eine Änderung der Leistungsein
stellung von einem Leistungswert auf eine Einstellung AUS
erkannt wird, wird KB in M(KB) eingelesen und ersetzt die
vorher eingegebene Einstellung. Wenn KB von M(KB) verschie
den und keine AUS-Einstellung ist, wird KB weiter getestet,
um zwischen einer Vergrößerung der Leistungseinstellung und
einer Verringerung der Leistungseinstellung zu unterscheiden
und die geeignete transiente Betriebsart einzuleiten. Die
Testeinrichtung 60 erzeugt ein Ausgangssignal zum Setzen und
Rücksetzen von die transienten Betriebsarten steuernden
Speicherflipflops, nämlich des Sofort-Ein-Speicherflipflops
(IOL) 62, des Schnellaufheizspeicherflipflops (FHL) 68 oder
des Schnellabkühlflipflops (FCL) 74, in Zusammenwirkung mit
den Heizelementenergiespeicherflipflops 64 und 70 auf eine Weise,
die in der oben erwähnten weiteren Patentanmeldung der An
melderin beschrieben ist.
Die Tastverhältnissteuerung des Heizelements wird durch
eine Vergleichseinrichtung 82 ausgeführt, die den Zähler
stand des Hauptzählers 56 mit einem digitalen Leistungs
signal vergleicht, das die zu implementierende Leistungsein
stellung darstellt, um festzustellen, ob das Heizelement
während des nächsten Steuerintervalls zu speisen ist. Dieses
digitale Leistungssignal stellt digital die tatsächliche An
zahl von EIN-Steuerintervallen pro Steuerperiode für den zu
implementierenden Leistungswert dar. Die Anzahl der EIN-
Steuerintervalle pro Steuerperiode, die durch das digitale
Leistungssignal für jede Leistungseinstellung dargestellt
wird, ist in Spalte 3 der Tabelle I gezeigt. Es sei daran
erinnert, daß der Zählerstand des Hauptzählers 56, der wieder
holt von Null bis 127 zählt, einmal in jedem Steuerinter
vall erhöht wird. Die Vergleichseinrichtung 82 erzeugt ein
Ausgangssignal, um das Speicherflipflop (POL) 84 zu setzen,
wenn der Zählerstand des Hauptzählers 56 kleiner als das
digitale Leistungssignal ist. Wenn beispielsweise das Heiz
element auf dem Leistungswert 6 betrieben wird, ist das
Heizelement für 18 Steuerintervalle während jeder Steuerpe
riode zu speisen. Für den Leistungswert 6 ist das Leistungs
signal eine digitale Darstellung der Zahl 18. Während jeder
Steuerperiode wird der Zählerstand des Hauptzählers 56
kleiner sein als das Leistungssignal für Zählerstände von
Null bis 17, was 18 Zählungen entspricht und größer oder
gleich dem Leistungswertsignal für die übrigen 110 Zählungen
der Steuerperiode ist. Daher wird das Speicherflipflop (POL)
84 für die ersten 18 Steuerintervalle jeder Steuerperiode
gesetzt.
Im stationären Betrieb stellt das digitale Leistungssignal
den gewählten tatsächlichen Leistungswert M(KB) dar. Wenn
dagegen eine der transientenBetriebsarten implementiert
wird, setzt jedoch die Vergleichseinrichtung 82 einen Wert
an die Stelle des digitalen Leistungssignals, der ungleich
dem ist, welcher dem tatsächlichen Leistungswertwählsignal
entspricht. Wenn das Sofort-Ein-Speicherflipflop (IOL) 62
gesetzt wird, was die Sofort-Ein-Betriebsart verlangt, wird
ein Digitalleistungssignalwert von 128, der der maximalen
Leistungswerteinstellung entspricht, an die Stelle des Wertes
gesetzt, der die tatsächliche Leistungswerteinstellung
darstellt. Wenn das Schnellabkühlspeicherflipflop (FCL) 74
gesetzt wird, was die Schnellabkühlbetriebsart verlangt,
setzt die Vergleichseinrichtung 82 einen Wert an die Stelle
des digitalen Leistungssignals, der einem Leistungswert
entspricht, welcher sechs Werte unter der tatsächlich gewähl
ten Leistungseinstellung liegt, oder der AUS-Einstellung,
wenn die neu gewählte Einstellung innerhalb von sechs Werten
der AUS-Einstellung liegt. Wenn beispielsweise die neu ge
wählte Leistungseinstellung der Leistungswert 8 ist, ist das
tatsächliche Leistungswerteinstellsignal die digitale Dar
stellung der Zahl 33. Während des Betriebes in der Schnell
abkühlbetriebsart stellt jedoch das Leistungssignal den
Leistungswert 2 dar, d. h. die digitale Darstellung der Zahl
4. Ebenso, wenn das Schnellaufheizspeicherflipflop (FHL) 68
gesetzt wird, setzt die Vergleichseinrichtung 82 ein Lei
stungssignal ein, das der Leistungseinstellung entspricht,
die sechs Werte höher als die tatsächliche gewählte Lei
stungseinstellung ist, oder der maximalen Einstellung, wenn
die tatsächliche Leistungseinstellung innerhalb von sechs
Werten der maximalen Leistungseinstellung liegt. Wenn bei
spielsweise die neu gewählte Leistungswerteinstellung der
Leistungswert 8 ist, wird das Leistungssignal, das dem Lei
stungswert 14 entspricht, welcher die Zahl 112 darstellt,
für das Leistungssignal, das die tatsächlich gewählte Lei
stungseinrichtung darstellt, eingesetzt.
Die Steueranordnung enthält, wie oben
bereits kurz erwähnt, einen Heizelementenenergiezähler 46 zum
indirekten Überwachen der ungefähren Temperatur des Heiz
elements. Die Zählersteuereinrichtung 48 spricht auf das
digitale Leistungssignal, das durch die Vergleichseinrich
tung 82 verwendet wird, an und erhöht den Zählerstand des
Heizelementenergiezählers 46 mit einer Geschwindigkeit, die
durch dieses Leistungssignal festgelegt ist. Die Zähler
steuereinrichtung 48 bewirkt, daß das Erhöhen des Zähler
stands des Heizelementenergiezählers 46 unterbrochen wird,
wenn ein vorbestimmter maximaler Zählerstand erreicht wird,
der durch die Leistungseinstellung bestimmt wird, bei der
das Heizelement gespeist und betrieben wird. Die Zählerver
gleichseinrichtung 86 vergleicht den Zählerstand des Heiz
elementenergiezählers 46 mit drei verschiedenen vorbestimm
ten Schwellenzählerständen, die Schwellentemperaturen ent
sprechen.
Der erste Schwellenzählerstand stellt die Heiß-Anzeigelampe-
Schwellentemperatur dar, über welchem das Heizelement unan
genehm heiß ist und nicht berührt werden sollte. Wenn fest
gestellt wird, daß der Zählerstand des Heizelementenergie
zählers 46 größer als dieser erste vorbestimmte Zählerstand
ist, erzeugt die Zählervergleichseinrichtung 86 ein Signal,
welches das Heizelementenergiespeicherflipflop HELO 88 setzt.
Das Setzen des Speicherflipflops HELO 88 betätigt die Anzeige
einrichtung 50, die ein Signal liefert, das für die Be
dienungsperson erkennbar ist und dieser meldet, daß die Tem
peratur des Heizelements 12 größer als die erste Schwellen
temperatur ist und daß daher das Heizelement zum Berühren
zu heiß ist.
Der zweite Schwellenzählerstand stellt die Schnellaufheiz
schwellentemperatur dar. Es sei daran erinnert, daß es er
wünscht ist, die Schnellaufheizbetriebsart nicht einzulei
ten, wenn die Temperatur des Heizelements über dieser Tempe
ratur ist, damit ein Überschwingen der Betriebstemperatur
bei der neu gewählten höheren Leistungseinstellung vermieden
wird. Beim Erkennen, daß der Zählerstand des Heizelement
energiezählers 46 den zweiten Zählerstand übersteigt, setzt
die Zählervergleichseinrichtung 86 das Heizelementenergie
speicherflipflop HEL1 64. Wenn das Speicherflipflop HEL1 ge
setzt ist, blockiert ein UND-Gatter 66 das Schnellaufheiz
setzsignal aus der Testeinrichtung 60 an dem Schnellaufheiz
speicherflipflop 68 und verhindert das Einleiten der Schnell
aufheizbetriebsart. Wenn das Speicherflipflop HEL1 in seinem
Rücksetzzustand ist, ist das Gatter 66 freigegeben, und das
Signal aus der Testeinrichtung 60 wird zu dem Schnellauf
heizspeicherflipflop 68 durchgelassen, das den Betrieb in der
Schnellaufheizbetriebsart beim Erkennen eines Wechsels von
einer Einstellung zu einer höheren Leistungseinstellung ein
leitet.
Der dritte Schwellenzählerstand stellt die Schnellabkühl
schwellentemperatur dar. Es sei daran erinnert, daß es er
wünscht ist, die Schnellabkühlbetriebsart nicht einzuleiten,
wenn die Temperatur des Heizelements kleiner als diese Tem
peratur ist, damit das Überschwingen der Temperatur für die
neu gewählte niedrigere Leistungseinstellung vermieden wird.
Die Zählervergleichseinrichtung 86 setzt, wenn sie fest
stellt, daß der Zählerstand des Zählers 46 diesen dritten
vorbestimmten Zählerstand übersteigt, das Heizelementener
giespeicherflipflop HEL2 70. Wenn das Speicherflipflop HEL2
gesetzt ist, läßt ein UND-Gatter 72 das Schnellabkühlsignal
aus der Testeinrichtung 60 zu dem Schnellabkühlspeicherflip
flop 74 durch, welches das Einleiten der Schnellabkühlbe
triebsart freigibt, wenn eine Verkleinerung der Leistungs
einstellung erkannt worden ist. Der Schnellabkühlspeicher
flipflop kann daher nur gesetzt werden, wenn der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers 46 größer als der Schnellab
kühlschwellenwertzählerstand ist.
Um die Arbeitsweise des Systems an einem Beispiel zu demon
strieren, wird angenommen, daß die letzte eingegebene Lei
stungseinstellung AUS war, daß das Heizelement auf Raumtem
peratur ist und daß die neu gewählte Leistungseinstellung
der Leistungswert 10 ist. Wenn die Bedienungsperson den Dreh
knopf 22 (Fig. 1 und 3) auf die Stellung 10 einstellt, wird
das Signal, das diese Wahl darstellt, als KB im Speicher am
Beginn des nächsten Steuerintervalls gespeichert. Die Test
einrichtung 60 prüft KB, ob es sich um eine AUS-Einstellung
handelt. Die Testeinrichtung 60 prüft dann, um festzustellen,
ob die vorherige Einstellung, die nun in M(KB) gespeichert ist,
eine AUS-Einstellung war. Wenn sie feststellt, daß das neue
Signal eine der Leistungseinstellungen 1-15 ist und daß die
vorherige Einstellung eine AUS-Einstellung war, setzt die
Testeinrichtung 60 das Sofort-Ein-Speicherflipflop (IOL) 62
so, daß die Sofort-Ein-Betriebsart eingeleitet wird. Die Ver
gleichseinrichtung 82 spricht darauf an, indem sie die Lei
stungseinstellung 15 implementiert. Die Vergleichseinrich
tung 82 arbeitet auf diese Weise für eine vorbestimmte Zeit
spanne in der Größenordnung von 4,3 s weiter, bis ein Sofort-
Ein-Zeitgeber 76 seine Zeitsperre erreicht, das Sofort-Ein-
Speicherflipflop 62 rücksetzt und dadurch die Sofort-Ein-
Betriebsart beendet.
Während des Arbeitens in der Sofort-Ein-Betriebsart wird der
Zählerstand des Heizelementenergiezählers 46 mit einer Ge
schwindigkeit von 2 Zählungen pro gespeistem Steuerintervall
erhöht (Tabelle I). Bei dem Leistungswert 15 wird das Heiz
element in jedem Steuerintervall gespeist. Die Gesamtzähler
standserhöhungsgeschwindigkeit beträgt daher 256 Zählungen
pro Steuerperiode. Bei einer Sofort-Ein-Betriebsart von
grob 4,3 s Dauer, was ungefähr ¼ einer Steuerperiode ent
spricht, wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
46 um 64 Zählungen erhöht, während er in der Sofort-Ein-Be
triebsart arbeitet. Das Speicherflipflop HEL1, welches das
Arbeiten in der Schnellaufheizbetriebsart verhindert, wenn
es gesetzt ist, wird auf einen Zählerstand von 4096 gesetzt.
In dem hier beschriebenen Beispiel wird daher bei Beendigung
der Sofort-Ein-Betriebsart das Speicherflipflop HEL1 noch
nicht gesetzt, so daß die Schnellaufheizbetriebsart imple
mentiert wird. Es sei beachtet, daß, wenn das Heizele
ment aufgrund des vorherigen Betriebs, in welchem das Heiz
element heiß genug war, um das Speicherflipflop HEL1 zu
setzen, sich noch nicht ausreichend abgekühlt gehabt hätte,
um das Speicherflipflop HEL1 rückzusetzen, die Schnellauf
heizbetriebsart nicht implementiert worden wäre. In der
Schnellaufheizbetriebsart wird, wie weiter oben beschrieben,
das Heizelement bei sechs Werten oberhalb der tatsächlichen
Leistungseinstellung oder dem Wert 15 gespeist, wenn die
tatsächliche Einstellung 9 oder darüber ist. In dem hier be
schriebenen Beispiel wird das Heizelement daher bei dem Lei
stungswert 15 für die Dauer der Schnellaufheizbetriebsart
gespeist. Die Schnellaufheizbetriebsart wird für ungefähr
17 s fortgesetzt. Da während des Betriebs in der Schnellauf
heizbetriebsart für die Leistungseinstellung 10 das Heizele
ment bei der Leistungseinstellung 15 betrieben wird, wird
der Zählerstand des Heizelementenergiezählers 46 weiterhin
mit einer Geschwindigkeit von 2 Zählungen pro Steuerinter
vall erhöht. Somit wird der Zählerstand des Heizelementenergie
zählers um 256 Zählungen von 64 auf 320 während des Be
triebs in der Schnellaufheizbetriebsart erhöht. Am Ende der
Schnellaufheizbetriebsart wird der stationäre Betrieb bei
den gewählten Leistungseinstellungen eingeleitet.
Bevor der stationäre Betrieb beschrieben wird, sei angemerkt,
daß in dem hier beschriebenen Beispiel die Heiß-Anzeigelampe
während der Schnellaufheizbetriebsart eingeschaltet wird.
Die Zählervergleichseinrichtung 86 setzt, wie oben erwähnt,
das Heizelementenergiespeicherflipflop HEL0 auf einen Zähler
stand von 256, der die Heiß-Anzeigelampe-Schwellentemperatur
von 43,3°C (110°F) darstellt. In diesem Beispiel würde der
Zählerstand 256 erreichen, nachdem ungefähr 17 s verstrichen
sind, wobei zu diesem Zeitpunkt HEL0 gesetzt und dadurch be
wirkt wird, daß die Anzeigelampe 32 eingeschaltet wird. Die
Lampe 32 bleibt eingeschaltet, solange der Zählerstand des
Zählers 46 größer als 256 ist.
Während des stationären Betriebes implementiert die Ver
gleichseinrichtung 82 die Leistungseinstellung 10, was ein
Tastverhältnis von 41% ergibt, indem das Heizelement 12 für
die ersten 18 Steuerintervalle jeder Steuerperiode gespeist
wird (Tabelle I). Bei Rückkehr zu dem Betrieb mit dem ge
wählten Leistungswert, dem Wert 10, wird der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers 46 mit einer Geschwindigkeit
von 2 2/3 Zählungen pro gespeistem Intervall erhöht. Bei
dem Leistungswert 10 wird das Heizelement für 53 Steuerin
tervalle pro Steuerperiode gespeist. Der Zählerstand des
Heizelementenergiezählers wird daher mit einer Geschwindig
keit von 141 1/3 Zählungen pro Steuerperiode erhöht. Der
Zählerstand des Heizelementenergiezählers 46 wird während
jedes gespeisten Steuerintervalls weiter erhöht, bis er den
maximalen Zählerstand für den Leistungswert 10 von 6144 er
reicht, zu welcher Zeit die Zählersteuereinrichtung 48 das
Erhöhen des Zählerstands des Heizelementenergiezählers 46
unterbricht. Der Zählerstand bleibt auf diesem Wert, bis
entweder eine Leistungseinstellung mit einem höheren Schwel
lenzählerstand gewählt wird oder die AUS-Einstellung ge
wählt wird. Wenn eine höhere Einstellung gewählt wird, wird
der Zählerstand des Zählers mit einer Geschwindigkeit er
höht, die der neuen Einstellung zugeordnet ist, bis der
entsprechende neue Schwellenzählerstand erreicht ist, bei
dem das weitere Erhöhen des Zählerstands unterbrochen wird.
Bei Wahl der AUS-Einstellung stellt die Testeinrichtung 60
fest, daß die AUS-Einstellung gewählt worden ist, wobei
dann die neue Einstellung von KB nach M(KB) verschoben wird,
die Vergleichseinrichtung 82 das Nulltastverhältnis imple
mentiert, das der AUS-Leistungseinstellung entspricht, und
die Zählersteuereinrichtung 48 daraufhin beginnt, den Zähler
stand des Heizelementenergiezählers 46 mit einer Geschwindig
keit von ½ Zählung pro Steuerintervall für eine Gesamtrate
voin 64 Zählungen pro Steuerperiode zu vermindern. Die Heiz
elementenergiespeicherflipflops werden rückgesetzt, wenn der
Zählerstand des Heizelementenergiezählers vermindert wird.
Das Heizelementenergiespeicherflipflop HEL0 bleibt gesetzt,
bis der Zählerstand unter den Zählerstand von 256 vermindert
ist, wodurch der Bedienungsperson angezeigt wird, daß das
Heizelement zu heiß bleibt, um berührt werden zu können, ob
gleich das Heizelement nicht mehr gespeist wird. Die Ge
schwindigkeit des Verminderns des Zählerstands des Heizele
mentenergiezählers 46 nähert die Abkühlgeschwindigkeit des
Heizelements an. Daher bleibt die Heizelementenergielampe
eingeschaltet, bis die Temperatur des Heizelements auf einen
sicheren Wert abgenommen hat. In dem hier beschriebenen Beispiel
werden ungefähr 26 min benötigt, um den Zählerstand
des Heizelementenergiezählers 46 von dem Zählerstand 6144
auf den Wert zu vermindern, bei dem das Heizelementenergie
speicherflipflop HELO 88, das die Speisung der Heiß-Anzeige
lampe steuert, rückgesetzt wird, wodurch die Heiß-Anzeige
lampe abgeschaltet wird.
Fig. 7 zeigt in vereinfachter Form eine Steuerschaltung auf
Mikroprozessorbasis, die die Temperaturüberwachungsanordnung
innerhalb eines umfassenderen Steuer
systems verkörpert. Leistung wird den Heizelementen 12, 14,
16 und 18 durch Anlegen eines Standardwechselstromsignals
von 60 Hz und 120 oder 240 V an die Klemmen L1 und L2 zuge
führt. Die Heizelemente 12, 14, 16 und 18 sind elektrisch
parallel an die Leitungen L1 und L2 über eine Anordnung von
Relais RL1, RL2, RL3 und RL4 angeschlossen, die jeweils zwei
Kontaktsätze (a) und (b), die zwischen das Heizelement und
die Leitungen L1 bzw. L2 geschaltet sind, für die Elemente
12, 14, 16 bzw. 18 haben.
Die Steuersignale zum Öffnen und Schließen der Relais RL1-RL4
werden von einem Mikroprozessor 102 geliefert. Ein 60-Hz-
Signal wird durch einen herkömmlichen Nulldurchgangsde
tektor 103 erzeugt und an den Mikroprozessoreingangskanal
K8 angelegt, und zwar zwecks Synchronisierung des Systembe
triebes mit den Nulldurchgängen des an die Klemmen L1 und
L2 angelegten Leistungssignals. Die Relaissteuersignale aus
den Ausgangskanälen R4-R7 werden an Relaisspulen RLC1 bis
RLC4 der Relais RL1-RL4 durch eine Relaistreiberschaltung
104 angelegt. Diese Steuersignale werden durch den Mikropro
zessor 102 gemäß dem durch den Benutzer gewählten Leistungs
wert auf im folgenden beschriebene Weise erzeugt.
Eine insgesamt mit der Bezugszahl 108 bezeichnete Leistungs
wertwählschaltvorrichtung ermöglicht der Bedienungsperson, den ge
wünschten Leistungswert für jedes der Heizelemente 12, 14,
16 und 18 zu wählen. Die Leistungswertwählschaltvorrichtung
108 enthält eine Gruppe von vier parallel geschalteten Potentio
metern 110-116 zum Steuern der Heizelemente 12, 14, 16
bzw. 18. Eine konstante Referenzspannung liegt an den Poten
tiometern 110-116 an. Die Schleifarme 110(a), 112(a), 114(a)
und 116(a) der Potentiometer 110-116 werden gemäß den Lei
stungseinstellungen positioniert, die die Bedienungsperson
wählt, indem sie die entsprechenden Steuerknöpfe 22-28 be
tätigt. Ein herkömmlicher A/D-Wandler 118 tastet die Einstellung
der Potentiometer 110-116 ab und liefert dem Mikropro
zessor 102 ein digitales Eingangssignal, das den für jedes
Heizelement gewählten Leistungswert darstellt. Abtastsignale
werden von dem Mikroprozessor 112 über Ausgangskanäle O₀ bis
O₄ abgegeben. Das Leistungswertsignal wird in den Mikropro
zessor 102 an dem Eingangskanal K1 eingegeben. Die Signal
lampe 32 enthält eine herkömmliche Leuchtdiode (LED), die
mit dem Ausgangskanal R₁₀ des Mikroprozessors 102 über eine
herkömmliche Leuchtdiodentreiberschaltung 120 verbunden ist.
Der Mikroprozessor 102 der Schaltung nach Fig. 7 ist ein
Mikroprozessor der Serie TMS 1000. Technische Einzelheiten
über die allgemeinen Kenndaten des Mikroprozessors 102 sind
in der Veröffentlichung "TMS 1000 Series Data Manual" der
Texas Instruments, Inc. vom Dezember 1975 verfügbar.
Der Mikroprozessor 102 ist so ausgelegt worden, daß er die
Steuerfunktionen in der Überwachungsanordnung
erfüllt, und zwar durch dauerhaftes Festlegen des
Festwertspeichers (ROM) des Mikroprozessors derart, daß die
vorbestimmten Steuerbefehle implementiert werden. Die Fig. 8-21
sind Flußdiagramme, die die Steuerroutinen veranschau
lichen, welche in dem Steuerprogramm des Mikroprozessors 102
vorgesehen sind, um die Steuerfunktionen
zu erfüllen. An Hand dieser Flußdiagramme kann der einschlä
gige Fachmann einen Satz von Befehlen zur dauerhaften Spei
cherung in dem ROM des Mikroprozessors 102 anfertigen. Der
Einfachheit und Kürze halber werden die auszuführenden
Steuerroutinen mit Bezug auf die Steuerung des Heizelements
12 beschrieben. Es sei angemerkt, daß bei dem Steuersystem
nach Fig. 1 die Routinen während jedes Steuerintervalls
einmal für jedes der Heizelemente 12-18 ausgeführt werden.
Es sei weiter angemerkt, daß zusätzlich zu den Steuerfunk
tionen der hier beschriebenen Steueranordnung weitere Steuer
funktionen vorgesehen werden können, die in Verbindung mit
anderen Betriebseigenschaften des Gerätes auszuführen sind.
Befehle zum Ausführen der Routinen, die in den Flußdiagram
men beschrieben sind, können mit Befehlen und Routinen für
andere Steuerfunktionen verschachtelt sein, die nicht Teil
der Erfindung sind.
Das Steuerprogramm besteht aus einer Folge von Routinen, die
in den Flußdiagrammen dargestellt sind. Das Steuerprogramm
wird in jedem Steuerintervall für jedes Heizelement einmal
durchlaufen. Es sei angemerkt, daß die Steuerschaltung ständig
gespeist wird, während das Gerät eingesteckt ist, und
zwar ungeachtet der gewählten Leistungseinstellung. Es folgt
nun eine Beschreibung jeder Routine mit Bezug auf das Fluß
diagramm.
Die Funktion dieser Routine besteht darin, die von der Be
dienungsperson betätigten Eingabepotentiometer abzutasten,
um die für jedes der Heizelemente gewählten Leistungseinstel
lung festzustellen. Während der Ausführung dieser Routine
für ein besonderes Heizelement wird das diesem Heizelement
zugeordnete Potentiometer abgetastet.
Es sei daran erinnert, daß es 16 mögliche Leistungseinstel
lungen gibt, die durch Digitalsignale dargestellt werden,
welche der Nummer der Einstellungen von 0 bis 15 entsprechen.
In dieser Routine ist PLR ein 4-bit-Digitalwort, das die Re
ferenzspannung in dem A/D-Umwandlungsschema über einen ohm
schen Kettenleiternetzwerksteil des A/D-Wandlers 118 ein
stellt. PLR wird gemäß einem sukzessiven Näherungsverfahren
verändert, und die in dem A/D-Wandler 118 erzeugte Spannung
wird dann mit der Spannung an dem entsprechenden Potentiome
ter der durch die Bedienungsperson einstellbaren Potentiome
tern 110-116 verglichen, um den gewählten Leistungswert zu
ermitteln.
Die Suche beginnt in der Mitte mit PLR gleich acht (PLR-
1000) (Block 130). Die Abfrage 132 stellt fest, ob die durch
die Bedienungsperson gewählte Leistungseinstellung höher
(K1=1) oder niedriger (K1=0) ist. Wenn sie höher ist,
wird PLR gleich 12 gesetzt, indem das Bit 2 gesetzt wird
(PLR-1010) (Block 134). Wenn sie niedriger ist, wird PLR
gleich 4 gesetzt, indem das Bit 3 rückgesetzt (Block
136) und das Bit 2 gesetzt wird (Block 134) (PLR-0010).
Die Abfrage 138 stellt fest, ob die Einstellung höher oder
niedriger als das gegenwärtige PLR ist. Wenn sie höher ist,
(K1=1), wird das PLR um 2 vergrößert, indem das Bit 1 ge
setzt wird (Block 140). Wenn sie niedriger ist (K1=0),
wird PLR um 2 verringert, indem das Bit 2 rückgesetzt
(Block 142) und das Bit 1 gesetzt wird.
Die Abfrage 144 stellt fest, ob der gegenwärtige Wert von
PLR höher oder niedriger als der Referenzwert ist. Wenn er
höher ist, wird PLR um 1 vergrößert, indem das Bit 0 gesetzt
wird (Block 146). Wenn er niedriger ist, wird PLR um 1 ver
ringert, indem das Bit 1 rückgesetzt wird (Block 148).
Die Abfrage 150 wiederholt den Höher- oder Niedriger-Test an
dem gewählten Wert. Wenn er höher ist, wird PLR in KB einge
lesen (Block 152). Wenn er niedriger ist, wird PLR um 1 ver
ringert, indem das Bit 0 rückgesetzt wird (Block 154), und
dann wird PLR in KB eingelesen (Block 152).
Der Zählerstand des Hauptzählers (ZCM) wird erhöht (Block
156). Der ZCM-Zählerstand wird durch die Abfrage 158 geprüft.
Wenn er größer als 128 ist, wird ZCM rückgesetzt (Block 160).
Das Programm verzweigt dann (Block 162) zu der Eingangstest
routine, Fig. 9.
Diese Routine erfüllt hauptsächlich die Funktion der Test
einrichtung 60 nach Fig. 6 und vergleicht KB mit M(KB), um
festzustellen, welche, wenn überhaupt, der transienten Be
triebsarten eingeleitet werden sollte, und setzt das Sofort-
Ein-, das Schnellaufheiz- oder das Schnellabkühlspeicher
flipflop.
Die Abfrage 164 stellt fest, ob KB eine AUS-Wahl oder eine
Leistungseinstellungswahl ist. Wenn AUS gewählt ist, werden
das Sofort-Ein-Speicherflipflop und der Sofort-Ein-Zeitgeber
rückgesetzt (Block 166), und das Schnellaufheizspeicherflip
flop FHL, das Schnellabkühlspeicherflipflop FCL und die zu
geordneten Zeitgeber FHT bzw. FCT werden alle rückgesetzt
(Block 168). KB wird in den Permanentspeicher als M(KB) über
führt (Block 170). Wenn KB keine AUS-Einstellung ist, stellt
die Abfrage 176 fest, ob KB eine Änderung von einer AUS-Ein
stellung zu einer Leistungseinstellung darstellt, indem sie
die vorherige Einstellung M(KB) auf eine AUS-Einstellung hin
überprüft. Wenn M(KB) eine AUS-Einstellung ist, wird das
Sofort-Ein-Speicherflipflop gesetzt und der Sofort-Ein-Zeit
geber wird rückgesetzt (Block 178). Das Schnellaufheizspei
cherflipflop FHL und das Schnellabkühlspeicherflipflop FCL
sowie die Zeitgeber FHT und FCT werden rückgesetzt (Block
168), und KB wird in M(KB) verschoben (Block 170), und das
Programm verzweigt (Block 180) zu der Sofort-Ein-Routine,
Fig. 11. Wenn KB keine Änderung von AUS zu einer Leistungs
einstellung darstellt, geht das Programm zu der Test-II-
Routine (Fig. 10), um weitere Tests an KB auszuführen (Block
182).
Die Abfrage 184 stellt fest, ob die neue Einstellung
innerhalb eines Leistungswertes der alten Einstellung liegt.
Wenn dem so ist, wird die neue Einstellung in den Permanent
speicher verschoben (Block 186), und das Programm verzweigt
zu der Sofort-Ein-Routine (Block 188). Diese befaßt sich mit
Änderungen von nur einem Wert, als wenn keine Änderung auf
getreten wäre, um irgendeine der transienten Betriebsarten
zu implementieren, da die Änderung nicht groß genug ist, daß
die transienten Betriebsarten erforderlich sind, um das An
sprechen des Heizelements zu beschleunigen.
Wenn eine neue Einstellung um mehr als einen Leistungswert
höher oder niedriger als die vorherige Einstellung ist,
überprüft die Abfrage 190 den Zustand des Sofort-Ein-Speicher
flipflops. Wenn es gesetzt ist, was bedeutet, daß die
Sofort-Ein-Betriebsart vorliegt, wird kein weiterer Test
ausgeführt. KB wird in M(KB) verschoben (Block 186), und das
Programm verzweigt (Block 188) zu der Sofort-Ein-Routine,
Fig. 11. Wenn das Sofort-Ein-Speicherflipflop nicht gesetzt
ist, stellt die Abfrage 192 fest, ob die neue Einstellung
größer oder kleiner als die alte Einstellung ist.
Wenn die neue Einstellung eine größere Leistungseinstellung
darstellt, stellt die Abfrage 194 fest, ob diese Vergröße
rung der Leistungseinstellung bis zu einer Leistungsein
stellung reicht, die größer als der Referenzleistungswert 4
ist. Wenn dem nicht so ist, werden das Schnellaufheizspei
cherflipflop FHL, das Schnellabkühlspeicherflipflop FCL und
die zugeordneten Zeitgeber FHT, FCT rückgesetzt (Blöcke 196,
198 und 200), die neue Einstellung KB wird in M(KB) eingelesen
(Block 186), und das Programm verzweigt (Block 188) zu
der Sofort-Ein-Routine, Fig. 11. Dieser Test, ob KB<4, gilt,
wird implementiert, weil es unerwünscht ist, die Schnellauf
heizroutine zu implementieren, obgleich eine Leistungswert
vergrößerung gewählt worden ist, wenn die neue Leistungsein
stellung nicht höher als der Leistungswert 4 ist, da der Be
trieb in der Schnellaufheizbetriebsart für Leistungseinstel
lungen, die niedriger als 5 sind, zu einem vorübergehenden
Überschwingen über die gewünschte Betriebstemperatur führen
könnte. Wenn die neue Leistungseinstellung 5 oder größer ist,
wird HEL1 (Abfrage 202) geprüft, um festzustellen, ob die
Heizelementtemperatur bereits über der vorbestimmten Schnell
aufheizschwellentemperatur ist. Wenn dem so ist, wird das
Schnellaufheizspeicherflipflop FHL rückgesetzt (Block 196),
und das Programm geht ohne Implementierung der Schnellauf
heizbetriebsart weiter, da das Heizelement bereits über der
Schwellentemperatur ist. Wenn jedoch HEL1 nicht gesetzt ist,
was anzeigt, daß das Heizelement noch nicht die Schnellauf
heizschwellentemperatur erreicht hat, wird das Schnellauf
heizspeicherflipflop FHL gesetzt (Block 204), das Schnellab
kühlspeicherflipflop FCL wird rückgesetzt (Block 198), die
Zeitgeber FHT und FCT werden rückgesetzt (Block 200), die
neue Einstellung wird in dem Speicher abgespeichert (Block
186), und das Programm verzweigt (Block 188) zu der Sofort-
Ein-Routine, Fig. 11.
Wenn die Abfrage 192 ergibt, daß die neue Leistungseinstel
lung niedriger als die alte Leistungseinstellung ist, stellt
die Abfrage 206 fest, ob die neue Einstellung kleiner als
der Referenzleistungswert 11 ist. Wenn ja, wird das Speicher
flipflop HEL2 durch die Abfrage 208 überprüft, um festzustellen,
ob das Heizelement über der Schwellentemperatur für die
Schnellabkühlbetriebsart arbeitet. Wenn ja, wird das Schnell
abkühlspeicherflipflop FCL gesetzt (Block 210), das Schnell
aufheizspeicherflipflop FHL wird rückgesetzt (Block 212),
die Zeitgeber FHT und FCT werden rückgesetzt (Block 200),
die neue Leistungseinstellung wird in den Permanentspeicher
übertragen (Block 186), und das Programm verzweigt (Block
100) zu der Sofort-Ein-Routine, Fig. 11. Wenn die neue Lei
stungseinstellung der Leistungswert 11 oder darüber ist
(Nein bei der Abfrage 206), stellt die neue Leistungsein
stellung eine Änderung entweder von dem Leistungswert 15 auf
den Leistungswert 11, 12 oder 13 oder von dem Leistungswert
14 auf den Leistungswert 12 oder 11 oder von dem Leistungs
wert 13 auf den Leistungswert 11 dar. Jede dieser Änderungen
erfolgt von einem hohen Leistungswert zu einem anderen, relativ
hohen Leistungswert, und die Schnellabkühlbetriebsart
ist unnötig und kann bewirken, daß die Betriebstemperatur
vorübergehend unter die gewünschte neue Betriebstemperatur
sinkt. Außerdem, obgleich die neue Leistungseinstellung niedriger
als der Leistungswert 11 ist, wenn HEL2 nicht gesetzt
ist (Nein auf die Abfrage 208), was anzeigt, daß die gegen
wärtige Temperatur des Heizelements noch nicht über die
Schnellabkühlschwellentemperatur angestiegen ist, ist es un
erwünscht, die Schnellabkühlbetriebsart zu implementieren.
Daher wird unter jede dieser Bedingungen das Schnellabkühl
speicherflipflop FCL rückgesetzt (Block 214), das Schnell
aufheizspeicherflipflop FHL wird rückgesetzt (Block 212),
der neue Leistungswert wird in den Permanentspeicher M(KB)
eingelesen (Block 186), und das Programm verzweigt (Block
188) zu der Sofort-Ein-Routine, Fig. 11.
Diese Routine erfüllt eine Funktion der Vergleichseinrichtung
82 nach Fig. 6 beim Implementieren des Betriebes in der So
fort-Ein-Betriebsart durch Einsetzen des Signals, das die
maximale Leistungseinstellung darstellt, für die tatsächliche
Leistungseinstellung, wenn das Sofort-Ein-Speicherflip
flop IOL gesetzt ist, und erfüllt außerdem die Zeitsteuer
funktion des Sofort-Ein-Zeitgebers 80 nach Fig. 4, um die
Dauer des Betriebes in der Sofort-Ein-Betriebsart zu steuern.
Die Abfrage 216 stellt fest, ob das Sofort-Ein-Speicherflip
flop IOL gesetzt worden ist oder nicht. Wenn nicht, ver
zweigt das Programm (Block 238) zu der Schnellaufheizroutine,
Fig. 12. Wenn es gesetzt worden ist, was anzeigt, daß es
eine Änderung von AUS zu einer Leistungseinstellung gegeben
hat, wird der Sofort-Ein-Zeitgeber IOT erhöht (Block 218),
und ein Signal, das den Leistungswert 15 darstellt, wird in
dem Speicherbereich MKB gespeichert (Block 220). Beim Imple
mentieren der Sofort-Ein-Betriebsart könnte eine einzige
Dauer für diese Betriebsart benutzt werden. In der hier be
schriebenen Ausführungsform ist jedoch der Mikroprozessor
so programmiert, daß er eine Dauer für Leistungseinstellun
gen, die größer als 10 sind, und eine kürzere Dauer für Lei
stungseinstellungen, die kleiner als 10 sind, festsetzt. Die
längere Dauer für die höheren Leistungseinstellungen ermög
licht ihnen, schneller zu der gewünschten Betriebstemperatur
zu gelangen. Eine kürzere Dauer für die niedrigeren Lei
stungseinstellungen vermeidet das Überschwingen, das infolge
dessen auftreten könnte, wenn die längere Dauer für sämt
liche Leistungseinstellungen benutzt würde. Die Abfrage 222
stellt fest, ob die neue Leistungseinstellung größer oder
kleiner als 10 ist. Wenn sie größer als 10 ist, steuert die
Abfrage 224 die Dauer durch Rücksetzen des Sofort-Ein-Spei
cherflipflops IOL, um die Sofort-Ein-Betriebsart zu beenden,
wenn der Zählerstand des Sofort-Ein-Zeitgebers IOT größer
als 63 ist, was einer Zeit von ungefähr 8,4 s entspricht.
Wenn der Leistungswert 10 oder kleiner ist, steuert die Ab
frage 226 die Dauer der Sofort-Ein-Betriebsart durch Rück
setzen, wenn der Zählerstand des Sofort-Ein-Zeitgebers IOT
größer als 31 ist, was ungefähr 4,2 s entspricht. Wenn der
Sofort-Ein-Zeitgeber IOT die Zeitsperre nicht erreicht hat,
wird das in MKB gespeicherte Signal, das den Leistungswert
15 darstellt, mit dem Signal ausgetauscht, das bei M(KB) ge
speichert ist und die tatsächliche Leistungseinstellung dar
stellt, die durch den Benutzer gewählt worden ist, so daß
das Signal M(KB) nun die maximale Leistungswerteinstellung
darstellt (Block 228).
Wenn der Sofort-Ein-Zeitgeber IOT die Zeitsperre erreicht,
werden das Sofort-Ein-Speicherflipflop IOL und der Zeitgeber
IOT rückgesetzt (Block 230), und die Abfrage 232 stellt fest,
ob die Leistungseinstellung größer als 4 ist. Wenn nicht,
wird das Schnellaufheizspeicherflipflop FHL rückgesetzt
(Block 234), das Schnellabkühlspeicherflipflop FCL wird
rückgesetzt (Block 236), und das Programm verzweigt (Block
238) zu der Schnellaufheizroutine, Fig. 12. Wenn der gewählte
Leistungswert größer als 4 ist, wird der Zustand von HEL1
geprüft (Abfrage 240), um festzustellen, ob der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers eine Heizelementtemperatur an
gezeigt hat, die größer als die Schnellaufheizschwellentem
peratur ist. Wenn HEL1 gesetzt ist, was anzeigt, daß die
Schwellentemperatur überschritten worden ist, wird das
Schnellaufheizspeicherflipflop FHL rückgesetzt (Block 234),
das Schnellabkühlspeicherflipflop FCL wird rückgesetzt
(Block 236), und das Programm verzweigt (238) zu der Schnell
aufheizroutine (Fig. 12). Wenn HEL1 nicht gesetzt ist, was
anzeigt, daß das Heizelement die Schwellentemperatur noch
nicht erreicht hat, wird das Schnellaufheizspeicherflipflop
FHL gesetzt (Block 242), das Schnellabkühlspeicherflipflop
FCL wird rückgesetzt (Block 236, und das Programm verzweigt
(Block 238) zu der Schnellaufheizroutine, Fig. 12.
Diese Routine erfüllt eine weitere Funktion der Vergleichs
einrichtung 82 nach Fig. 6 durch Implementieren des Betrie
bes in der Schnellaufheizbetriebsart. Ein Signal, das einen
Leistungswert darstellt, der höher als der gewählte Lei
stungswert ist, wird für das gewählte Leistungswertsignal
für die Dauer der Schnellaufheizbetriebsart eingesetzt. Die
se Routine führt außerdem die Zeitsteuerfunktion des Schnell
aufheizzeitgebers (FHT) 76 nach Fig. 6 aus.
Die Abfrage 246 stellt fest, ob das Sofort-Ein-Speicherflip
flop IOL gesetzt worden ist. Wenn ja, verzweigt das Programm
(Block 248) sofort zu der Schnellabkühlroutine, Fig. 13.
Wenn nein, stellt die Abfrage 250 fest, ob das Schnellauf
heizspeicherflipflop FHL gesetzt worden ist. Wenn ja, stellt
die Abfrage 252 fest, ob die Leistungseinstellung den Wert 9
hat oder höher ist. Wenn ja, wird der Leistungswert 15 für
MKB eingesetzt (Block 254), da der gewählte Wert innerhalb
von sechs Werten höher als der maximale Wert ist; wenn nicht,
wird ein Signal, das sechs Werte mehr als die gegenwärtige
Leistungseinstellung darstellt, in MKB gespeichert (Block
256). Die Blöcke 258 und die Abfrage 260 arbeiten als
Schnellaufheizzeitgeber FHT, um die Schnellaufheizbetriebs
art durch Rücksetzen des Schnellaufheizspeicherflipflops FHL
und des Zeitgebers FHT zu beenden (Block 261), wenn der Zäh
lerstand des Schnellaufheizzeitgebers FHT größer als 128 ist,
was einer Gesamtdauer von ungefähr 17 s entspricht. Wenn der
Schnellaufheizzeitgeber FHT die Zeitsperre nicht erreicht
hat (Nein bei der Abfrage 260), werden die bei MKB und M(KB)
gespeicherten Signale vertaucht (Block 262), was zurFolge
hat, daß M(KB) die Schnellaufheizbetriebsarteinstellung dar
stellt. Das Programm verzweigt (Block 248) zu der Schnellab
kühlroutine, Fig. 13.
Diese Routine erfüllt eine weitere Funktion der Vergleichs
einrichtung 82 nach Fig. 6 durch Implementieren des Betrie
bes in der Schnellabkühlbetriebsart, wenn das Schnellabkühl
speicherflipflop FCL gesetzt ist. Ein Signal, das eine Lei
stungeinstellung darstellt, die niedriger als die tatsäch
lich gewählte Einstellung ist, wird für das Signal, das die
gewählte Einstellung darstellt, für die Dauer der Schnellab
kühlbetriebsart eingesetzt. Diese Routine erfüllt außerdem
die Zeitsteuerfunktion des Schnellabkühlzeitgebers (FCT) 78
nach Fig. 4.
Die Abfrage 264 prüft den Zustand des Schnellabkühlspeicher
flipflops FCL. Wenn es nicht gesetzt ist, bedeutet das, daß
das System nicht in der Schnellabkühlbetriebsart arbeitet,
und das Programm verzweigt zu der Leistungsvergleichsroutine
(Block 266). Wenn das Schnellabkühlspeicherflipflop FCL ge
setzt ist, was bedeutet, daß der Betrieb in der Schnellab
kühlbetriebsart gewünscht wird, stellt die Abfrage 268 fest,
ob M(KB) der Leistungswert 6 oder darüber ist. Wenn ja, wird
das Leistungssignal, das der Leistungseinstellung entspricht,
die sechs Werte unter der gegenwärtigen Leistungseinstellung
liegt, in MKB gespeichert (Block 270); wenn die Leistungs
einstellung kleiner als 6 ist, wird das Leistungssignal (0),
das AUS entspricht, in MKB gespeichert (Block 272). Der Block
274 und die Abfrage 276 bilden den Schnellabkühlzeitgeber
FCT, der Zeitgeber FCT wird erhöht (Block 274), und dann
wird der Zählerstand des Zeitgebers mit 256 verglichen (Ab
frage 276), was einer Zeit von 34 s entspricht. Wenn die
Zeitsperre erreicht ist, werden die Zeitgeber FCL und FCT
rückgesetzt (Block 278), und das Programm verzweigt (Block
266) zu der Leistungsvergleichsroutine, Fig. 14. Wenn der
Zeitgeber FCT die Zeitsperre nicht erreicht hat, wird das
bei MKB gespeicherte Signal mit M(KB) (Block 280) vertauscht,
um die künstlich niedrige Leistungseinstellung für die tat
sächliche Leistungseinstellung in der Schnellabkühlbetriebs
art einzusetzen. Dann verzweigt das Programm (Block 266) zu
der Leistungsvergleichsroutine, Fig. 14.
Diese Routine erfüllt die Hauptfunktion der Vergleichsein
richtung 82 nach Fig. 6, nämlich während jedes Steuerinter
valls festzustellen, ob das Heizelement für das folgende
Steuerintervall zu speisen ist oder nicht. Das erfolgt durch
Vergleichen des Zählerstands des Hauptzählers ZCM mit einer
Zahl, die der Zahl der Steuerintervalle entspricht, für die
das Heizelement pro Steuerperiode für die gewählte Lei
stungseinstellung gespeist wird. Für M(KB)=0, was die AUS-
Leistungseinstellung darstellt, leitet die Abfrage 281 das
Programm zu der Zählererniedrigungsroutine HECDL (Block 282).
Für M(KB), das die Leistungswerteinstellungen von 1-4 dar
stellt (Abfragen 283-288), wird der ZCM-Zählerstand mit den
Referenzzählerständen 3, 4, 7 bzw. 10 verglichen (Abfragen
290-296). Wenn der gewählte Leistungswert einer der Werte 1-4
ist und der ZCM-Zählerstand kleiner als der Referenzzäh
lerstand ist, der diesem Leistungswert entspricht, wird das
Heizelement während des folgenden Steuerintervalls gespeist,
und das Programm verzweigt (Block 298) zu der Heizelement
energiezählerroutine, Eingangspunkt HECMA (Fig. 17), um den
Zählerstand des Energiezählers geeignet zu erhöhen. Wenn der
ZCM-Zählerstand nicht kleiner als der entsprechende Referenz
wert des gewählten Leistungswertes ist, verzweigt das
Programm (Block 300) zu dem Wertaustausch (Fig. 18). Wenn
der gewählte Leistungswert nicht einer der Werte 1-4 ist,
geht das Programm weiter (Fig. 15). Die Abfragen 302, 304
und 306 stellen fest, ob der gewählte Leistungswert der Wert
5, 6 oder 7 ist. Die entsprechenden Referenzwerte für diese
Leistungswerte sind 14, 18 bzw. 26. Wenn der gewählte Lei
stungswert einer der Werte 5, 6 oder 7 ist und wenn der
ZCM-Zählerstand kleiner als der entsprechende Referenzwert
ist, was durch Abfragen 308-312 festgestellt wird, wird
das Heizelement während des folgenden Steuerintervalls ge
speist, und das Programm verzweigt (Block 314) zu der Heiz
elementenergievergleichsroutine, Eintrittspunkt HECMB (Fig. 17),
um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers geeig
net zu erhöhen. Wenn einer dieser Leistungswerte gewählt
ist, aber der Zählerstand größer als der entsprechende Refe
renzwert ist, wird das Heizelement während des folgenden
Steuerintervalls nicht gespeist, und das Programm verzweigt
(Block 315) zu dem Wertaustausch, Fig. 18.
Die Abfragen 316, 318 (Fig. 15) und 320 (Fig. 16) stellen
fest, ob die Leistungswerte 8, 9 bzw. 10 gewählt worden
sind. Die Referenzwerte, die diesen Leistungswerten zugeord
net sind, sind 33, 42 bzw. 53. Wenn der ZCM-Zählerstand
kleiner als der Referenzwert ist, der dem gewählten Lei
stungswert entspricht, was durch Abfragen 322, 324 (Fig. 15)
und 326 (Fig. 16) festgestellt wird, wird das Heizele
ment während des folgenden Steuerintervalls gespeist, und
das Programm verzweigt (Block 330, Fig. 15) für die Abfragen
322 und 324; Block 332 für die Abfrage 326 (Fig. 16), zu der
Heizelementenergievergleichsroutine an dem Eintrittspunkt
HECMC (Fig. 17), um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
mit der geeigneten Geschwindigkeit zu erhöhen. Wenn
einer dieser Werte gewählt ist, aber der ZCM-Zählerstand
größer als der Referenzwert ist, verzweigt das Programm
(Block 315) für die Abfragen 322 und 324 (Fig. 15) und
Block 328 für die Abfrage 326 (Fig. 16) zu der Wertaustauschroutine,
Fig. 18. Schließlich stellen die Abfragen 334, 336,
338 und 340 fest, ob der Leistungswert 11, 12, 13 bzw. 14
gewählt worden ist; die entsprechenden Referenzwerte sind
64, 80, 96 bzw. 112. Wenn der ZCM-Zählerstand kleiner als der
entsprechende Referenzwert ist, was durch die Abfragen 342-
350 für einen der gewählten Leistungswerte festgestellt worden
ist, wird das Heizelement während des folgenden Steuerintervalls
gespeist, und das Programm verzweigt (Block 352)
zu der Heizelementenergievergleichsroutine an dem Eintrittspunkt
HECMD (Fig. 17), um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
zu erhöhen. Darüber hinaus muß, wenn die Antwort
auf die Abfrage 340 Nein ist, die Wahl den Leistungswert 15
darstellen, bei dem es sich um den maximalen Leistungswert
handelt, mit dem das Steuerelement in jedem Steuerintervall
gespeist wird, und das Programm verzweigt (Block 352) zu der
Heizelementenergievergleichsroutine an dem Eintrittspunkt
HECMD (Fig. 17). Wenn einer der Werte 11-14 gewählt ist und
der ZCM-Zählerstand größer als der Referenzwert oder gleich
diesem ist, verzweigt das Programm (Block 328) zu der Wertaustauschroutine
(Fig. 18).
Diese Routine erfüllt die Funktion der Zählersteuereinrichtung
48 nach den Fig. 2 und 6 durch Erhöhen des Zählerstands des
Heizelementenergiezählers mit der Geschwindigkeit, die dem
Leistungswert zugeordnet ist, bei dem das Heizelement arbeitet;
durch Unterbrechen des Erhöhens des Zählerstands des
Heizelementenergiezählers, wenn ein maximaler Zählerstand
für den Leistungswert erreicht ist; und durch Vermindern des
Zählerstands des Heizelementenergiezählers mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit, wenn der AUS-Leistungswert gewählt
ist. Wenn das Heizelement während des nächsten Steuerintervalls
gespeist werden soll, was durch die vorstehend beschriebene
Leistungsvergleichsroutine ermittelt wird, wird
in diese Routine an einem der Punkte HECMA-HECMD eingetreten,
was von dem Leistungswert abhängig ist, bei dem das Heizelement
arbeitet. Wenn an einem dieser Punkte eingetreten wird,
wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers um die
geeignete Anzahl von Zählungen erhöht, und das Leistungs-AUS-
Speicherflipflop POL wird gesetzt. Wenn das Speicherflipflop
POL gesetzt ist, wird ein Signal an R4 am Beginn des nächsten
Steuerintervalls für das Heizelement 12 erzeugt, um die Kontakte
RL1(a) und RL1(b) für die Dauer dieses Steuerintervalls
geschlossen zu halten. In diese Routine wird nur an
einem der Punkte HECMA-HECMD eingetreten, und daher wird der
Zählerstand des Heizelementenergiezählers nur erhöht, wenn
die Leistungsvergleichsroutine feststellt, daß das Heizelement
während des nächsten Steuerintervalls zu speisen ist.
Wenn einer der Leistungswerte 1-4 gewählt worden ist, wird
in diese Routine an dem Eintrittspunkt HECMA eingetreten.
Die Abfrage 360 stellt fest, ob der Heizelementenergiezähler
den maximalen Zählerstand für diese vier Einstellungen von
4096 erreicht hat. Wenn der Zählerstand kleiner als der
maximale Zählerstand für diese Leistungseinstellungen ist,
wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers um 5¹/₃
Zählungen erhöht (Block 364), und das Leistung-Ein-Speicherflipflop
POL wird gesetzt (Block 362). Dieses erhöht HEC mit
Geschwindigkeiten von 16, 21¹/₃, 37¹/₃ und 53¹/₃ Zählungen
pro Steuerperiode für die Einstellungen 1-4. Durch Setzen
von POL (Block 362) wird das Heizelementsteuerrelais für
das nächste Steuerintervall geschlossen. Wenn der maximale
Zählerstand erreicht worden ist, wird der Block 364 umgangen,
der Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC bleibt ungeändert,
und POL wird gesetzt (Block 362).
Wenn das Heizelement bei einem der Werte 5-7 betrieben wird,
wird in diese Routine bei HECMB eingetreten. Die Abfrage 366
stellt fest, ob der maximale Zählerstand von 5120 für diese
Werte erreicht worden ist. Wenn nicht, wird der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers HEC um vier Zählungen erhöht
(Block 368), und POL wird gesetzt (Block 362). Das inkrementiert
den Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC mit
der Geschwindigkeit von 56, 72 und 104 Zählungen pro Steuerperiode
für die Einstellungen 5, 6 bzw. 7. Wenn der maximale
Zählerstand erreicht worden ist, wird der Block 368 umgangen.
Der Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC bleibt ungeändert
und POL wird gesetzt (Block 362).
Wenn das Heizelement bei einem der Werte 8-10 arbeitet, wird
in diese Routine bei dem Punkt HECMC eingetreten. Die Abfrage
370 stellt fest, ob der maximale Zählerstand von 6144 erreicht
worden ist. Wenn nicht, wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC um 2²/₃ Zählungen erhöht (Block
372), und POL wird gesetzt (Block 362). Das erhöht den Zählerstand
des Heizelementenergiezählers HEC mit einer effektiven
Geschwindigkeit von 88, 112 und 141¹/₃ Zählungen pro
Steuerperiode für die Werte 8, 9 bzw. 10. Wenn der maximale
Zählerstand erreicht word 34926 00070 552 001000280000000200012000285913481500040 0002003246501 00004 34807en ist, wird der Block 372 umgangen,
der Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC wird ungeändert
gelassen, und POL wird gesetzt (Block 362).
Wenn das Heizelement bei einem der Leistungswerte 11-15 betrieben
wird, wird in dieser Routine an dem Eintrittspunkt
HECMD eingetreten. Die Abfrage 374 stellt fest, ob der maximale
Zählerstand für diese Leistungswerte von 8192 erreicht
worden ist. Wenn nicht, wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC um 2 erhöht (Block 376), und POL wird gesetzt
(Block 362). Das erhöht den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC mit einer effektiven Geschwindigkeit
von 128, 160, 192, 224 und 256 Zählungen pro Steuerperiode
für die Werte 11, 12, 13, 14 bzw. 15. Wenn der maximale Zählerstand
erreicht worden ist, wird der Block 376 umgangen,
der Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC bleibt ungeändert
und POL wird gesetzt (Block 362).
Wenn die AUS-Leistungseinstellung implementiert wird, wird
in diese Routine an dem Eintrittspunkt HECDL eingetreten
(Fig. 18), und die Abfrage 377 stellt fest, ob der Zählerstand
von HEC Null ist. Wenn dem so ist, verzweigt das Programm
(Block 378) zu der Wertaustauschroutine an dem Eintrittspunkt
LERA (Fig. 19). Wenn nicht, wird der Zählerstand
um ½ Zählung erniedrigt (Block 379). Das erniedrigt den
Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC mit einer Geschwindigkeit
von 64 Zählungen pro Steuerperiode. Die Abfrage
380 stellt fest, ob der Zählerstand unter 6144 abgenommen
hat, dem Schwellenzählerstand für HEL2, dem Heizelementenergiespeicherflipflop
HEL, das die Schnellabkühlbetriebsart freigibt,
wenn es gesetzt ist. Wenn nicht, wird HEL1 rückgesetzt
(Block 381), und das Programm verzweigt (Block 378) zu
der Wertaustauschroutine an dem Eintrittspunkt LERA (Fig. 18).
Wenn der Zählerstand kleiner als 6144 ist, wird HEL2
rückgesetzt (Block 381), und die Abfrage 382 stellt fest, ob
der Zählerstand unter 4096 abgenommen hat, dem Schwellenzählerstand
für HEL1, dem Heizelementenergiespeicherflipflop, das die
Schnellaufheizbetriebsart freigibt, wenn es rückgesetzt ist.
Wenn nicht, verzweigt das Programm (Block 378) zu der Wertaustauschroutine
an dem Eintrittspunkt LERA (Fig. 19). Wenn
der Zählerstand kleiner als 4096 ist, wird HEL1 rückgesetzt
(Block 383), und die Abfrage 384 stellt fest, ob der Zählerstand
unter 256 abgenommen hat, dem Schwellenzählerstand für
HEL0, dem Heizelementenergiespeicherflipflop, das, wenn es gesetzt
ist, die Speisung der Heiß-Anzeigelampe freigibt. Wenn nicht,
verzweigt das Programm (Block 378) zu der Wertaustauschroutine
an dem Eintrittspunkt LERA (Fig. 19). Wenn der Zählerstand
kleiner als 256 ist, wird HEL0 rückgesetzt (Block 386),
und das Programm verzweigt (Block 378) zu der Wertaustauschroutine
an dem Eintrittspunkt LERA (Fig. 19).
Es wird nun wieder auf Fig. 17 Bezug genommen. Bei den
Nicht-AUS-Leistungseinstellungen stellt das Programm, nachdem
das POL-Speicherflipflop gesetzt worden ist (Block 362),
fest, welches, wenn überhaupt, der Steuerspeicherflipflop
für die transiente Betriebsart, die durch den Heizelementenergiezähler
gesteuert werden, gesetzt werden sollte, wodurch
es die Funktion der Zählervergleichseinrichtung 86
nach Fig. 6 erfüllt. Die Abfrage 390 stellt fest, ob der HEC-
Zählerstand größer als der oder gleich dem Heiß-Anzeigelampe-
Schwellenzählerstand von 256 ist. Wenn nicht, verzweigt das
Programm (Block 392) zu der Wertaustauschroutine an dem
Eintrittspunkt LERB, Fig. 19. Wenn dem nicht so ist, wird
das Heiß-Anzeigelampe-Speicherflipflop HEL0 gesetzt (Block
394). Die Abfrage 396 stellt dann fest, ob der HEC-Zählerstand
größer als der oder gleich dem Schnellaufheizspeicherflipflopschwellenwertzählerstand
von 4096 ist. Wenn nicht,
verzweigt das Programm (Block 392) zu LERB, Fig. 19. Wenn
ja, wird HEL1 gesetzt (Block 398). Die Abfrage 400 stellt
fest, ob der HEC-Zählerstand größer als der oder gleich dem
Schnellaufheizspeicherflipflopschwellenzählerstand von 6144
ist. Wenn nicht, verzweigt das Programm (Block 392) zu der
Wertaustauschroutine an dem Eintrittspunkt LERB (Fig. 19).
Wenn ja, wird HEL2 gesetzt (Block 402), und das Programm
verzweigt (Block 392) zu LERB, Fig. 19.
Die Wertaustauschroutine hat die Funktion, das Leistung-Ein-
Speicherflipflop rückzusetzen, wenn das Heizelement während
des nächsten Steuerintervalls nicht gespeist werden soll,
was durch die Leistungsvergleichsroutine ermittelt wird;
wenn das Heizelement in einer der transienten Betriebsarten,
Sofort-Ein, Schnellaufheizung oder Schnellabkühlung betrieben
wird, um die Werte von M(KB) und MKB zu vertauschen und
die gewählte tatsächliche Leistungswerteinstellung in dem
M(KB)-Speicherbereich für den Beginn des nächsten Durchlaufs
durch die Steuerroutine wiederherzustellen.
Wenn das Heizelement während des nächsten Steuerintervalls
nicht zu speisen ist, wird in diese Routine an dem Eintrittspunkt
LERA eingetreten, und das Leistung-Ein-Speicherflipflop
POL wird rückgesetzt (Block 404). Wenn das Heizelement während
des nächsten Steuerintervalls zu speisen ist, wird in
die Routine an dem Eintrittspunkt LERB eingetreten und der
Block 404 umgangen. Die Abfragen 406, 408 und 410 stellen
fest, ob das Sofort-Ein-, das Schnellaufheiz- bzw. das
Schnellabkühlspeicherflipflop gesetzt sind. Wenn dem so ist,
ist es notwendig, die durch den Benutzer gewählte tatsächliche
Leistungseinstellung wieder in den Speicherbereich
M(KB) einzubringen. Das erfolgt durch den Block 412. Wenn
keines dieser Speicherflipflops gesetzt ist, ist die tatsächliche
Einstellung bereits in M(KB) und der Block 412
wird umgangen. Das Programm verzweigt dann (Block 414) zu
der Heiß-Anzeigelampe-Routine, Fig. 20.
Diese Routine hat die Funktion, das Ausgangssignal an dem
Ausgangskanal R10 zum Steuern der Speisung der Heiß-Anzeigelampe
zu erzeugen. Der Ausgangskanal R10 ist mit der Leuchtdiode
32 über die Treiberschaltung 120 verbunden. Es sei daran
erinnert, daß der Heiß-Anzeigelampe Leistung zuzuführen
ist, wenn eines oder mehrere der Heizelemente heiß sind,
was durch den Heizelementenergiezähler angezeigt wird.
Die Abfragen 416, 418, 420 und 422 prüfen den Zustand des
Heiß-Anzeigelampe-Speicherflipflops, bezeichnet mit HEL0(n)
für n = 1-4. Der Index n ordnet jedes Speicherflipflop einem
der Heizelemente 12-18 für n = 1-4 zu. Wenn die Antwort ja
auf irgendeine dieser Abfragen ist, wird R10 gesetzt, wodurch
die Heiß-Anzeigelampe gespeist wird. Wenn die HEL0-
Speicherflipflops für alle vier Heizelemente rückgesetzt
sind, was anzeigt, daß der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
für jedes der Elemente eine Temperatur unter der
Heiß-Anzeigelampe-Schwellentemperatur anzeigt, wird R10
rückgesetzt (Block 426), wodurch die Speisung der Heiß-Anzeigelampe
aufhört. Das Programm verzweigt dann (Block 428)
zu der Leistung-Aus-Routine, Fig. 21.
Diese Routine hat die Funktion, die Ausgangssignale an den
Ausgangskanälen R4-R7 zum Steuern der Relais RL1-RL4 zu erzeugen.
Die Abfrage 430 prüft den Zustand des Leistung-Aus-
Speicherflipflops POL. Wenn es gesetzt ist, wird der Ausgangskanal
R(n) gesetzt (Block 432). Der Index n bezeichnet
den Ausgangskanal, der der besonderen Heizelementroutine zugeordnet
ist, die ausgeführt wird. Für die Heizelemente 12-
18 sind die zugeordneten Ausgangskanäle R4-R7. Daher ist bei
der Routine für die Heizelemente 12-18 der Index n gleich
4-7. Wenn R4 gesetzt wird, werden die Relaiskontakte RL1(a)
und RL1(b) geschlossen, wodurch die Speisung des Heizelements
12 freigegeben wird. Wenn POL für das Heizelement 12
nicht gesetzt ist, wird der Ausgangskanal R4 rückgesetzt
(Block 434), wodurch die Kontakte RL1(a) und RL1(b) geöffnet
werden und die Speisung des Heizelements 12 unterbrochen wird.
Die Abfragen 436, 438, 440 und 442 prüfen den Zustand des
Kanals K8, um eine Verzögerung von zwei Zyklen des Leistungssignals
hervorzurufen. Der Eingangskanal K8 empfängt Nulldurchgangssignale
aus der Schaltung 103 (Fig. 7). Positive
Halbzyklen werden durch K8 = 1 und negative Halbzyklen durch K8 = 0
dargestellt. Im Anschluß an diese Verzögerung verzweigt das
Programm (Block 444) zu der Abtastroutine für das nächste
Heizelement. Die Steuerroutine für jedes Heizelement wird
daher pro acht Zyklen des Leistungssignals einmal ausgeführt,
um das gewünschte Acht-Zyklus-Steuerintervall für jedes
Heizelement zu erzeugen.
In der oben beschriebenen Ausführungsform wird
der Zählerstand des Heizelementenergiezählers nur vermindert,
wenn die AUS-Leistungseinstellung gewählt ist. Das hat den
Vorteil, daß Speicherkapazität gespart wird, und ergibt
überwiegend zufriedenstellende Ergebnisse. Diese Lösung kann
jedoch einen Grad an Temperaturüberwachungsfehler in das
System einbringen, wenn die Leistungseinstellung direkt von
einer Leistungseinstellung auf eine niedrigere Leistungseinstellung
geändert wird, die einen niedrigeren maximalen Zählerstand
hat, ohne daß dazwischen eine AUS-Einstellung ausreichender
Dauer liegt, um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
unter den maximalen Zählerstand für die niedrigere
Leistungseinstellung zu vermindern. In der Ausführungsform,
die im folgenden beschrieben wird,
wird eine bessere Temperaturüberwachungsgenauigkeit erreicht,
wenn von höheren auf niedrigere Leistungseinstellungen übergegangen
wird, indem die Zählersteuereinrichtung 48 in der
Steueranordnung nach den Fig. 2 und 6 modifiziert wird, so
daß der Zählerstand des Heizelementenergiezählers vermindert
wird, wenn die Leistungseinstellung von einer höheren Einstellung
auf eine niedrigere Einstellung bei einer von mehreren
vorbestimmten Verminderungsgeschwindigkeiten geändert
wird, von denen jede ungefähr proportional zu der Geschwindigkeit
der Verminderung der Heizelementtemperatur während
der Abkühlphase ist, wenn die Heizelementtemperatur von der
relativ hohen stationären Betriebstemperatur, die der höheren
Leistungseinstellung zugeordnet ist, auf die relativ
niedrige stationäre Betriebstemperatur abnimmt, die der neu
gewählten niedrigeren Leistungseinstellung zugeordnet ist.
Die modifizierte Zählersteuereinrichtung unterbricht das
Vermindern des Zählerstands des Heizelementenergiezählers,
wenn der Zählerstand kleiner als der vorbestimmte maximale
Zählerstand ist, der der gewählten niedrigeren Leistungseinstellung
entspricht.
Die Verminderungsgeschwindigkeiten, die für die Leistungseinstellungen
1-15 gewählt werden, um dieses Verminderungsschema
zu implementieren, sind in Tabelle II gezeigt. Die
für jede Einstellung angegebene Verminderungsgeschwindigkeit
ist die Geschwindigkeit, mit der der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
vermindert wird, wenn eine besondere Leistungseinstellung
als Ergebnis des Umschaltens auf diese
Leistungseinstellung von einer Leistungseinstellung in einer
der höheren Leistungseinstellungsgruppen gewählt wird. Wie
in dem Fall der oben beschriebenen Erhöhungsgeschwindigkeitswahl
wurden die Verminderungsgeschwindigkeitswerte in der
Tabelle II durch einen Prozeß des empirischen Testens gewählt,
der darauf ausgerichtet war, Werte zu finden, die
eine zufriedenstellende Leistungsfähigkeit für den besonderen
Typ des in dem Kochgerät zu benutzenden Heizelements ergeben.
Es ist klar, daß die besonderen Verminderungsgeschwindigkeiten,
die gewählt werden, von den Kenndaten des Heizelements
selbst sowie von dem Tastverhältnis, mit dem es arbeitet,
abhängig sind. Daher sollten die Geschwindigkeiten
für das besondere System, in welchem die Zähleranordnung benutzt
werden soll, empirisch ermittelt werden.
Es sei daran erinnert, daß die Leistungswerte gemäß gemeinsamen
maximalen Zählerständen des Heizelementenergiezählers
zusammengefaßt werden, wobei die Einstellungen 1-4 einen
maximalen Zählerstand von 4096, die Einstellungen 5-7 einen
maximalen Zählerstand von 5120, die Einstellungen 8-10 einen
maximalen Zählerstand von 6144 und die Einstellungen 11-15
einen maximalen Zählerstand von 8192 haben. Offenbar ist für
Leistungseinstellungsänderungen von einer höheren auf eine
niedrigere innerhalb irgendeiner Gruppe keine Verminderung
des Zählerstands des Zählers notwendig, da der stationäre
Zählerstand für alle Einstellungen innerhalb einer besonderen
Gruppe derselbe ist. Daher sind für die Leistungseinstellungen
11-15 in der Tabelle II keine Verminderungsgeschwindigkeiten
angegeben, weil jede dieser Einstellungen in der
höchsten Gruppe liegt. Es ist jedoch klar, daß ein genauerer
Näherungswert der Temperatur erhalten werden könnte, indem
ein anderer maximaler Zählerstand für jede Einstellung vorgesehen
und mit einer Geschwindigkeit vermindert wird, die
der niedrigeren Einstellung zugeordnet ist, was aber zusätzliche
Speicherkapazität erforderlich macht. Es ist jedoch
eine zufriedenstellende Leistungsfähigkeit durch die
hier beschriebenen Leistungseinstellungsgruppierungen erzielt
worden.
Wie bei den Erhöhungsgeschwindigkeiten, die oben mit Bezug
auf die Tabelle I beschrieben sind, sind die Verminderungszählerstände
pro Steuerintervall für Einstellungen innerhalb
jeder Gruppe dieselben; die Geschwindigkeit pro Steuerperiode
verändert sich jedoch innerhalb jeder Gruppe aufgrund der
differierenden Anzahl von EIN-Steuerintervallen pro Steuerperiode
für jede Einstellung. Für jede der Leistungseinstellungen
wird die Verminderungsgeschwindigkeit pro Steuerperiode
als eine lineare Näherung der Temperaturkurve gewählt,
die für die Abkühlphase des Heizelements charakteristisch
ist. In diesem Zusammenhang bedeutet die Abkühlphase die
Zeitspanne des Heizelementtemperaturübergangs von der relativ
höheren stationären Betriebstemperatur, die der vorher
gewählten relativ höheren Leistungseinstellung zugeordnet
ist, auf die niedrigere stationäre Betriebstemperatur, die
der gewählten niedrigeren Leistungseinstellung zugeordnet
ist und aus der Änderung der Leistungseinstellung von einer
höheren Leistungseinstellung auf eine niedrigere Leistungseinstellung
resultiert. Allgemein ist für eine zufriedenstellende
Annäherung die Verminderungsgeschwindigkeit für die
höheren Leistungseinstellungen höher. Der Grund dafür ist
vielleicht am einfachsten verständlich, wenn auf die Abkühlphasenteile
der Kurven der Temperatur über der Zeit nach
Fig. 4 Bezug genommen wird. Die Kurven in Fig. 4 zeigen zwar
das Abkühlen des Heizelements im Anschluß an das Abschalten
der Speisung, die Formen des Abkühlbereiches der Kurven sind
aber ähnlich, wenn von einer höheren auf eine niedrige
Leistungseinstellung übergegangen wird. Aus Fig. 4 ist zu
erkennen, daß während der Abkühlphase die Temperatur wesentlich
schneller bei der höheren Temperatur als bei der niedrigeren
Temperatur abnimmt. Wenn die Leistungseinstellung
von einer Leistungseinstellung in der Gruppe 11-15 in eine
Leistungseinstellung in der Gruppe 8-10 geändert wird, spielt
sich die gesamte Abkühlphase in dem relativ hohen Temperaturbereich
der Temperaturkurve ab, der durch eine relativ große
Steigung gekennzeichnet ist. Daher wird die tatsächliche
Abkühlgeschwindigkeit in diesem Bereich durch eine relativ
hohe Verminderungsgeschwindigkeit angenähert. Andererseits,
wenn eine der Leistungseinstellungen 1-4 gewählt wird, liegt
ein beträchtlicher Teil der Abkühlphase in dem relativ niedrigen
Temperaturbereich der Kurve, wo die Steigung geringer
ist. Das gilt ungeachtet dessen, welche vorhergehende
höhere Leistungseinstellung gewählt worden war. Daher wird
die tatsächliche Abkühlgeschwindigkeit in diesem Bereich
durch eine relativ niedrige Verminderungsgeschwindigkeit angenähert.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform stimmt
mit der oben mit Bezug auf Fig. 6 beschriebenen überein. Mit
Ausnahme der Zählersteuereinrichtung 48, die modifiziert
wird, um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers zu
vermindern, wenn die Leistungseinstellung von einer höheren
Einstellung in eine niedrigere Einstellung geändert wird. Es
sei daran erinnert, daß die Zählersteuereinrichtung 48 auf
das digitale Leistungssignal anspricht, das durch die Vergleichseinrichtung
82 benutzt wird, indem der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers 46 mit einer Geschwindigkeit erhöht
wird, die durch dieses Leistungssignal bestimmt wird, und
daß die Zählersteuereinrichtung 48 das Erhöhen des Zählerstands
des Heizelementenergiezählers 46 unterbricht, wenn
ein vorbestimmter maximaler Zählerstand erreicht wird, der
durch die Leistungseinstellung bestimmt wird, bei der das
Element gespeist und betrieben wird. Wenn, nachdem das Heizelement
bei einer Leistungseinstellung in einer der relativ
hohen Leistungseinstellungsgruppen lange genug betrieben
worden ist, damit der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
den vorbestimmten maximalene Zählerstand erreichen
konnte, der dieser Gruppe von Einstellungen zugeordnet ist,
die Leistungseinstellung in eine Leistungseinstellung in
einer der relativ niedrigeren Leistungseinstellungsgruppen
geändert wird, wird jedoch der Zählerstand des Energiezählers
größer als der vorbestimmte maximale Zählerstand sein,
der der neu gewählten niedrigen Leistungseinstellung zugeordnet
ist. Die modifizierte Zählersteuereinrichtung 48
stellt deshalb außerdem fest, wann der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
46 den vorbestimmten maximalen Zählerstand
überschreitet, der der gewählten Leistungseinstellung
zugeordnet ist, und vermindert den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
auf diesen Zählerstand mit einer Geschwindigkeit,
der durch die gewählte Leistungseinstellung festgelegt
ist.
Diese Ausführungsform wird implementiert, indem
die Steuerschaltung nach Fig. 9 benutzt wird, wobei derjenige
Teil des Festwertspeichers (ROM) des Mikroprozessors
102, der die Funktion der Zählersteuereinrichtung 48 erfüllt,
so modifiziert ist, daß sich ein besseres Verminderungsvermögen
ergibt. Der ROM wird modifiziert, indem die in dem
Flußdiagramm in den Fig. 22 und 23 dargestellte Unterroutine
für den Teil der Heizelementenergievergleichsroutine, der
in Fig. 17 dargestellt ist, eingesetzt wird. Da andere Unterroutinen,
die oben mit Bezug auf die Fig. 8-21 beschrieben
worden sind, dieselben bleiben, sind der Schaltungs- und
der Mikroprozessorbetrieb mit den oben beschriebenen identisch,
mit Ausnahme des größeren Verminderungsvermögens, das
sich durch die "Alternative Heizelementenergievergleichsunterroutine"
(Fig. 22 und 23) ergibt.
Die alternative Heizelementenergievergleichsroutine
wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 22 und 23 beschrieben.
Gleiche Bezugszahlen werden in den Fig. 17 und 22 benutzt,
um entsprechende Flußdiagrammfunktionsblöcke zu bezeichnen.
Es sei daran erinnert, daß die Heizelementenergievergleichsroutine,
die oben mit Bezug auf die Fig. 17-18 beschrieben
worden ist, die Funktion der Zählersteuereinrichtung 48 nach den
Fig. 2 und 6 erfüllt, indem sie den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
mit einer Geschwindigkeit erhöht, die dem
Leistungswert zugeordnet ist, bei dem das Heizelement arbeitet,
wenn der Zählerstand niedriger als der maximale Zählerstand
für diesen gewählten Wert ist, das Erhöhen des Zählerstands
des Heizelementenergiezählers unterbricht, wenn der
maximale Zählerstand für den gewählten Wert erreicht ist,
und den Zählerstand des Heizelementenergiezählers mit einer
vorbestimmten Geschwindigkeit vermindert, wenn die AUS-Einstellung
gewählt wird. In dem modifizierten Steuerprogramm
wird das Flußdiagramm nach den Fig. 22 und 23 anstelle des
Flußdiagramms nach Fig. 17 in dem ROM des Mikroprozessors
102 benutzt, um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
zusätzlich zu vermindern, wenn eine Änderung in der Leistungseinstellung
von einer relativ hohen Einstellung auf
eine relativ niedrige Einstellung erfolgt, falls der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers größer als der maximale
Zählerstand ist, der dem gewählten Leistungswert zugeordnet
ist, und mit einer Geschwindigkeit, die sich der Geschwindigkeit
der Temperaturabnahme annähert, wenn das Heizelement
auf die stationäre Temperatur, die der gewählten niedrigeren
Leistungseinstellung zugeordnet ist, von der Betriebstemperatur,
die der vorher gewählten, relativ höheren Leistungseinstellung
zugeordnet ist, abkühlt. Da der Teil der Routine,
der in Fig. 18 dargestellt ist und in den eingetreten wird,
um den Zählerstand des Heizelementenergiezählers zu vermindern,
wenn die AUS-Einstellung gewählt wird, beibehalten
wird, wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers genau
so vermindert, wie es oben beschrieben worden ist, wenn
die AUS-Einstellung gewählt wird.
Es sei weiter daran erinnert, daß bei Nicht-AUS-Leistungseinstellungen
der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
nur während Steuerintervallen erhöht wird, die denjenigen
Steuerinvallen unmittelbar vorangehen, während derer das
Heizelement zu speisen ist. Dieselbe Technik wird zum Vermindern
des Zählerstands des Heizelementenergiezählers für
Nicht-AUS-Leistungseinstellungen benutzt. Wenn das Heizelement
während des nächsten Steuerintervalls zu speisen ist,
was durch die oben beschriebene Leistungssteuerroutine bestimmt
wird (Fig. 14-16), wird in die Heizelementenergievergleichsroutine
nach Fig. 22 an einem der Punkte HECMA-HECMD
eingetreten, je nach dem gewählten Leistungswert. Wenn an
einem dieser Punkte eingetreten wird, wird der Zählerstand
des Heizelementenergiezählers um die geeignete Anzahl von
Zählungen entweder erhöht oder vermindert und das Leistung-Aus-
Speicherflipflop POL wird gesetzt. Wenn POL gesetzt ist, wird ein
Signal an R4 am Beginn des nächsten Steuerintervalls für das
Heizelement 12 erzeugt, um die Kontakte RL1(a) und RL1(b)
für die Dauer dieses Steuerintervalls geschlossen zu halten.
Wenn einer der Leistungswerte 1-4 gewählt worden ist, wird
in diese Routine am Eintrittspunkt HECMA eingetreten. Die Abfrage
360 stellt fest, ob der Heizelementenergiezähler HEC
den maximalen Zählerstand von 4096 für diese vier Einstellungen
erreicht hat. Wenn der Zählerstand kleiner als dieser
maximale Zählerstand ist, bedeutet das, daß das Heizelement
sich noch aufheizt, und der Heizelementenergiezähler wird um
5¹/₃ Zählungen (Block 364) erhöht, und das Leistung-Ein-Speicherflipflop
POL wird gesetzt (Block 362). Das erhöht den
Zählerstand des Heizelementenergiezählers HEC mit Geschwindigkeiten
von 16, 21¹/₃, 37¹/₃ und 53¹/₃ Zählungen pro
Steuerperiode für die Leistungseinstellungen 1-4. Durch das
Setzen von POL (Block 362) wird das Heizelementsteuerrelais
für das nächste Steuerintervall geschlossen.
Wenn der maximale Zählerstand für die Einstellungen 1-4
überschritten worden ist, bedeutet das, daß das Heizelement
zuvor auf einer Leistungseinstellung gearbeitet hat, die
höher war als die Leistungseinstellung 4, was mit einer entsprechend
höheren Temperatur verbunden ist, und daß der
Zählerstand des Heizelementenergiezählers noch nicht auf den niedrigeren
maximalen Zählerstand, der den Leistungseinstellungen
1-4 zugeordnet ist, vermindert worden ist, was wiederum
bedeutet, daß das Heizelement in der Abkühlphase
zwischen seiner vorherigen höheren Temperatur und der der
niedrigeren Leistungseinstellung zugeordneten niedrigeren
Temperatur ist. Der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC wird daher um 2²/₃ Zählungen vermindert (Block 365),
und das Leistung-Aus-Speicherflipflop wird gesetzt (Block 362).
Das vermindert den Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC mit Geschwindigkeiten von 8, 10²/₃, 18²/₃ und
26²/₃ Zählungen pro Steuerperiode für die Leistungseinstellungen
1-4.
Wenn das Heizelement gerade bei einem der Werte 5-7 betrieben
wird, wird in diese Routine bei HECMB eingetreten. Die
Abfrage 366 stellt fest, ob der maximale Zählerstand von
5120, der diesen Werten zugeordnet ist, erreicht worden
ist. Wenn nicht, wird der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC um 4 Zählungen erhöht (Block 368), und POL
wird gesetzt (Block 362). Das erhöht den HEC-Zählerstand mit
einer Geschwindigkeit von 56, 72 und 104 Zählungen pro
Steuerperiode für die Einstellungen 5, 6 bzw. 7. Wenn der
HEC-Zählerstand den maximalen Zählerstand übersteigt, was
wieder anzeigt, daß das Heizelement im Anschluß an eine Änderung
von einer höheren Leistungseinstellung in der Abkühlphase
ist, wird der HEC-Zählerstand um 2 Zählungen vermindert
(Block 369) und POL wird gesetzt (Block 362). Das
vermindert den HEC-Zählerstand mit einer effektiven mittleren
Geschwindigkeit von 28, 36 und 52 Zählungen pro Steuerperiode
für die Einstellungen 5, 6 bzw. 7.
Wenn das Heizelement auf einem der Werte 8-10 arbeitet, wird in
diese Routine an dem Punkt HECMC eingetreten. Die Abfrage
370 stellt fest, ob der diesen Werten zugeordnete maximale
Zählerstand von 6144 erreicht worden ist. Wenn nicht, wird
der HEC-Zählerstand um 2²/₃ Zählungen erhöht (Block 372)
und POL wird gesetzt (Block 362). Das erhöht den HEC-Zählerstand
mit einer effektiven mittleren Geschwindigkeit von 88,
112 und 141¹/₃ Zählungen pro Steuerperiode für die Werte 8,
9 bzw. 10. Wenn der HEC-Zählerstand den maximalen Zählerstand
übersteigt, was einen Betrieb in der Abkühlphase im
Anschluß an eine Änderung von einer höheren Leistungseinstellung
bedeutet, wird der HEC-Zählerstand um 1 Zählung
vermindert (Block 373), und POL wird gesetzt (Block 362).
Das vermindert den HEC-Zählerstand mit einer effektiven Geschwindigkeit
von 33, 42 und 53 Zählungen pro Steuerperiode
für die Leistungseinstellungen 8, 9 bzw. 10.
Wenn das Heizelement auf einem der Leistungswerte 11-15
betrieben wird, wird in diese Routine an dem Eintrittspunkt
HECMD eingetreten. Die Abfrage 374 stellt fest, ob der maximale
Zählerstand von 8192 für diese Leistungswerte erreicht
worden ist. Wenn nicht, wird der HEC-Zählerstand um 2 erhöht
(Block 376), und POL wird gesetzt (Block 362). Das erhöht
den HEC-Zählerstand mit einer effektiven Geschwindigkeit
von 128, 160, 192, 224 und 256 Zählungen pro Steuerperiode
für die Werte 11, 12, 13, 14 bzw. 15. Da es keine Bedingungen
gibt, unter denen die Auswahl eines dieser Leistungswerte
das Vermindern des HEC-Zählerstands erfordert,
wenn der maximale Zählerstand erreicht worden ist, wird der
Block 376 umgangen, der HEC-Zählerstand bleibt ungeändert,
und POL wird gesetzt (Block 362).
Nachdem POL gesetzt worden ist (Block 362), stellt das Programm
fest, welches, wenn überhaupt, der durch den Heizelementenergiezähler
HEC gesteuerte Steuerflipflop für die
transienten Betriebsarten gesetzt werden sollte, um dadurch
die Funktion der Zählervergleichseinrichtung 86 nach Fig. 4
auszuführen. Die Abfrage 390 stellt fest, ob der HEC-Zählerstand
größer als der Heiß-Anzeigelampe-Schwellenzählerstand
von 256 oder gleich diesem Schwellenzählerstand ist. Wenn
das nicht der Fall ist, verzweigt das Programm (Block 391)
zu HECR (Fig. 23). Wenn dem so ist, wird das Heiß-Anzeigelampe-
Speicherflipflop HEL0 gesetzt (Block 394). Die Abfrage
396 stellt dann fest, ob der HEC-Zählerstand größer als der
Schnellaufheizspeicherflipflopschwellenzählerstand von 4096
oder gleich diesem ist. Wenn nein, verzweigt das Programm
(Block 391) zu HECR (Fig. 23). Wenn ja, wird das Schnellaufheizspeicherflipflop
HEL1 gesetzt (Block 398). Die Abfrage
400′ stellt fest, ob der HEC-Zählerstand größer als der
Schnellabkühlschwellenzählerstand von 6160 oder gleich diesem
ist. Wenn Nein, verzweigt das Programm (Block 391) zu
HECR (Fig. 23). Wenn Ja, wird HEL2 gesetzt (Block 402), und
das Programm verzweigt (Block 391) zu HECR (Fig. 23).
Die Funktion dieses Teils dieser Unterroutine, in die bei
HECR (Fig. 23) eingetreten wird (HEL1 oder HEL2), besteht
darin, festzustellen, ob eines der Heizelementenergiespeicherflipflops
oder das Heiß-Anzeigelampe-Speicherflipflop
HEL0 rückgesetzt werden muß, weil der Zählerstand des Heizelementenergiezählers
HEC unter einen entsprechenden Rücksetzschwellenzählerstand
vermindert worden ist. Nachdem daher
von dem Block 391 (Fig. 22) zu dem Eintrittspunkt HECR
(Fig. 23) verzweigt worden ist, stellt die Abfrage 403 fest,
ob der HEC-Zählerstand Null ist. Wenn Ja, sind die Speicherflipflops
bei vorherigen Durchläufen rückgesetzt worden und
es sind keine weiteren Abfragen nötig, weshalb das Programm
zu der Wertaustauschroutine an dem Eintrittspunkt LERB verzweigt
(Block 405). Wenn der HEC-Zählerstand nicht Null ist,
stellt die Abfrage 407 fest, ob der HEC-Zählerstand kleiner
als der Rücksetzschwellenzählerstand von 6144 für HEL2 ist.
Wenn Nein, überschreitet der Zählerstand notwendigerweise
den unteren Schwellenrücksetzzählerstand, es sind keine weiteren
Abfragen erforderlich, und das Programm verzweigt
(Block 405) zu der Wertaustauschroutine an dem Eintrittspunkt
LERB. Wenn der HEC-Zählerstand kleiner als der Rücksetzschwellenwert
ist, wird HEL2 rückgesetzt (Block 409). Es
ist zu erkennen, daß der Schwellenrücksetzwert für HEL2 um
16 Zählungen niedriger ist als der Schwellensetzwert für
HEL2 (Abfrage 400) (Fig. 22). Wegen der Art und Weise des
Erhöhens und Verminderns des HEC-Zählerstands kann der Zählerstand
um den maximalen Zählerstand für die gewählten Leistungswerte
schwanken. Wenn beispielsweise der Wert 10 gewählt
wird, nachdem auf einem der Leistungswerte 11-15 gearbeitet
worden ist, so daß der HEC-Zählerstand am Anfang
das Maximum von 6144 für den Leistungswert 10 übersteigt,
wird der HEC-Zählerstand auf 6143 verringert. In dem nächsten
Durchlauf wird die Abfrage 370 einen Zählerstand feststellen,
der kleiner als 6144 ist, und der HEC-Zählerstand wird auf
6146 erhöht und wird anschließend zwischen 6143 und 6146
schwanken; der maximale Zählerstand für die Leistungswerte
8-10 wird jedoch niemals 6146 überschreiten. Dadurch, daß
der Schwellenrücksetzwert 16 Zählungen niedriger als der
Schwellensetzzählwert gewählt wird, wird HEL2, nachdem es
in dem Block 409 rückgesetzt worden ist, erst gesetzt, wenn
wieder einer der Leistungswerte 11-15 gewählt wird.
Die Abfrage 411 stellt fest, ob der HEC-Zählerstand niedriger
als der Rücksetzschwellenwert von 4080 für HEL1 ist.
Wenn Nein, verzweigt das Programm zu der Wertaustauschroutine
bei LERB (Block 405). Wenn Ja, wird HEL1 rückgesetzt
(Block 413), und das Programm verzweigt dann zu der Wertaustauschroutine
bei LERB (Block 405). Wie bei HEL2 wird der
Rücksetzschwellenwert für HEL1 auf 16 Zählungen unter dem
maximalen Zählerstand von 4096 für die Leistungseinstellungen
1-4 eingestellt. Dieser Wert ist ausreichend unter dem
maximalen Zählerstand, um zu gewährleisten, daß HEL1 nur
rückgesetzt wird, wenn der HEC-Zählerstand unter den minimalen
stationären Zählerstand für die Leistungswerte 1-4 abnimmt,
der in dieser Ausführungsform 4093 beträgt. Der HEC-
Zählerstand wird nur unter diesen Wert abnehmen, wenn die
AUS-Einstellung gewählt wird.
Nach dem Verzweigen zu dem Eintrittspunkt LERB der Wertaustauschroutine
(Fig. 19) geht das Programm auf die oben mit
Bezug auf die Fig. 19-21 beschriebene Weise weiter.
Wenn die AUS-Leistungseinstellung gewählt wird, wird in die
Heizelementenergievergleichsroutine bei HEDCL eingetreten
(Fig. 18), und das Programm geht auf die oben mit Bezug auf
die Fig. 18-21 beschriebene Weise weiter.
Durch Einsetzen der Steuerroutine nach Fig. 22 und 23 statt
der nach Fig. 17 ist somit eine Steueranordnung vorhanden,
die dem Heizelementenergiezähler HEC ermöglicht, der tatsächlichen
Heizelementtemperatur unter Betriebsbedingungen,
bei denen die Leistungseinstellung von einer relativ höheren
Leistungseinstellung auf eine relativ niedrigere Leistungseinstellung
geändert wird, genauer zu folgen.
Claims (5)
1. Anordnung zum Überwachen der ungefähren Temperatur eines
einen Temperaturgang seines Widerstandswertes aufweisenden
Widerstandsheizelements (12, 14, 16, 18),
- - das aus einer äußeren Stromversorgung mit einem aus
mehreren Leistungswerten von einer Bedienungsperson
ausgewählten Leistungswert speisbar ist,
- - wobei die Leistungswerte zwischen Null (Aus) und maximalen
Leistungen einstellbar sind,
- - beim Hochschalten von einem niedrigen Leistungswert einschließlich Null zu einem höheren Leistungswert eine transiente Aufwärmphase vorgesehen ist, und
- - beim Zurückschalten von einem hohen zu einem niedrigeren
Leistungswert eine von der Reduktion der Leistungswerte
abhängige transiente Abkühlphase vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch
- - wobei die Leistungswerte zwischen Null (Aus) und maximalen
Leistungen einstellbar sind,
- - eine Energiezähleinrichtung (46), die der Temperatur der Heizelemente ungefähr folgt und bei der jedem wählbaren Leistungswert ein bestimmter Zählerstand entspricht, sowie
- - eine Zählsteuereinrichtung (48), die vorwärtszählend
den Zählerstand der Energiezähleinrichtung (46) mit
einer ersten Geschwindigkeit ändert,
- - die ungefähr proportional der Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur des Heizelementes beim Aufheizen ist,
- - bei Erreichen des dem voreingestellten Leistungswert entsprechenden Zählerstandes die Zählung unterbricht und
- - beim Zurückschalten auf einen niedrigeren Leistungswert mit einer zweiten Geschwindigkeit, die der Abkühlgeschwindigkeit der Heizkörper proportional ist, rückwärts zählt, bis der dem niedrigeren Leistungswert entsprechende Zählerstand erreicht ist,
- - dann die Zählung unterbricht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Leistungssteuereinrichtung (42) zum Speisen des Heizelements
(12, 14, 16, 18) bei dem ausgewählten Leistungswert
in wiederholten Steuerperioden, die jeweils eine bestimmte
Dauer haben, durch wahlweises Einschalten des Heizelements
für einen vorbestimmten Teil jeder Steuerperiode in Abhängigkeit
von dem ausgewählten Leistungswert und
eine Erkennungseinrichtung (60) zum Erkennen einer Änderung
von einem höheren Leistungswert auf einen niedrigeren
Leistungswert einschließlich Null,
wobei die Zählsteuereinrichtung (48) auf die
Erkennungseinrichtung (60) anspricht und den Zählerstand
der Energiezähleinrichtung (46) mit einer Geschwindigkeit
rückwärtszählt, die der Geschwindigkeit angenähert ist, mit
der die Temperatur des Heizelements während der Abkühlphase
abnimmt, und dann die Zählung unterbricht, wenn der
Zählerstand der niedrigeren Leistungsstufe entspricht.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Anzeigevorrichtung (50) auf die
Energiezähleinrichtung (46) anspricht und ein für die
Bedienungsperson erkennbares Signal erzeugt, wenn eine
bestimmte Beziehung zwischen dem Zählerstand und einem
bestimmten Referenzwert besteht, der einen besonderen
Betriebszustand des Heizelements bedeutet.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der bestimmte Referenzwert eine relativ hohe Temperatur
darstellt und daß die bestimmte Beziehung besteht, wenn der
Zählerstand der Energiezähleinrichtung (46) größer als der
Referenzwert ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (50) eine
Anzeigelampe (32) zum Erzeugen eines sichtbaren Signals und
eine Einrichtung (86, 88) zum Einschalten der Anzeigelampe
(32), wenn der Zählerstand der Energiezähleinrichtung (46)
größer als der bestimmte Zählerstand ist, und zum
Ausschalten der Anzeigelampen aufweist, wenn der Zählerstand
der Energiezähleinrichtung (46) kleiner als der bestimmte
Zählerstand ist.
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