DE3243003A1 - Vorrichtung zum umreifen von coils - Google Patents

Vorrichtung zum umreifen von coils

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/06Bundling coils of wire or like annular objects

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umreifen von Coils
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umführen von mehr als 2 Packbändern um ein Coil oder mehreren auf einer Achslinie dicht nebeneinander liegenden Coils1 wobei bei mehreren Coils diese den gleichen Durchmesser haben und die Vorrichtung mit einer der Anzahl der Packbänder entsprechenden Anzahl von Vorratsrollen für diese versehen ist und außerdem mit einem den Anfang oder die Anfänge der Coils andrückenden parallel zur Achse des Coils oder der Coils verlaufenden Träger versehen ist, in dem Nuten zum Durchführen der Packbänder sich befinden und die Vorrichtung außerdem eine Klemmvorrichtung für den Anfang des Packbandes enthält, die an einem um das.Coil oder die Coils schwenkbaren Arm befestigt ist, der mit einem Antrieb für die Schwenkbewegung versehen ist.
  • Aus der europäischen Patentanmeldung Nr. 35 306 ist eine Vorrichtung für die Umreifung eines Coils mit nur einer Bedienungsperson bekannt. Eine ähnliche Vorrichtung ist auch aus der DE-OS 24 50 404 bekannt. Diese vorbekannten Vorrichtungen sind nicht geeignet, wenn es sich um sehr schmale Coils handelt. Sie sind ebenfalls ungeeignet, wenn es sich um viele schmale Coils handelt, die dann entstehen, wenn ein breites Band eine Spaltanlage durchläuft und dann die Spaltbänder auf einem Haspel aufgewickelt werden. Mit den vorbekannten Vorrichtungen ist es nicht möglich eine variable Anzahl von Packbändern ohne Umstellarbeiten bei wechselnden Umreifungspositionen gleichzeitig umzuführen. Weiter ist es nicht möglich, das Packband so genau zu umführen, daß es auch bei einem schmalen Band z. B. genau in der Mitte sitzt. Es würde in der Regel noch vor der Bildung des Verschlusses soweit von der Mitte des Coils abweichen, daß es sogar seitlich vom Coil abrutscht. Aus diesem Grunde wurden die schmalen Coils bisher nur von zwei Bedienungspersonen umreift, wobei die eine Bedienungsperson auf der einen Seite des z. B. mit seiner Achse waagerecht liegenden Coils stand und das Packband von einer Vorratsrolle abwickelte und den Anfang des Packbandes an der Oberseite des Coils durch Nuten eines Trägers führte. Dieser Träger drückt bekanntlich das Ende des Coils fest auf das Coil, so daß es sich nicht wieder durch Eigenspannungen im Blech abwikkeln kann. Hinter dem Träger nahm die zweite Bedienungsperson den Anfang des Packbandes an und führte das Band unterhalb des Coils zur ersten Bedienungsperson zurück, die mit einem Verschlußapparat den Verschluß bildete. Beide Bedienungspersonen mußten darauf achten, daß das Packband besonders bei schmalen Coils genau in der Mitte des Coils liegt.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, -eine motorisch angetriebene Vorrichtung zu einem in der Lage äußerst genauen Umführen von gleichzeitig mehr als 2 Packbändern um ein Coil oder um nebeneinander liegende Coils zu schaffen, die von einer Bedienungsperson bedient werden kann.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die am schwenkbaren Arm angebaute Klemmvorrichtung über die gesamte Breite der Coils sich erstreckt und in dieser Breite in lückenlos aneinander gereihte unabhängig voneinander klemmende Klemmelemente unterteilt ist, die durch ein gemeinsames Element aus der Klemmstellung heraus entriegelbar sind und an die Klemmvorrichtung eine oder mehrere Leitvorrichtungen zum Hineinleiten des mit seiner Breitseite auf dem Coil gleitenden Anfanges des Packbandes in die Klemmvorrichtung angebaut ist oder sind und eine Andruckhilfsvorrichtung eingebaut ist, durch die die Packbänder kurz vor ihren Anfängen in der Verschließstellung gegen das Coil andrückbar sind. Die Klemmvorrichtung ist nach dem Umführen des Packbandes um das Coil oder die Coils besonders einfach in ihre zum Einführen des Packbandes wichtige Ausgangsstellung dadurch überführbar, daß die Vorrichtung mit einem Anschlag oder Ausschalter zur Beendigung der Schwenkbewegung des Arms mit der Klemmvorrichtung in Richtung gegen den Träger kurz vor oder beim Erreichen des Trägers versehen ist.
  • Es sind mannigfache Konstruktionen von Klemmvorrichtungen zur Aufnahme des Packbandes möglich. Eine besonders einfache Klemmvorrichtung, die es gestattet über den gesamten Bereich an jeder Position ohne Umstellarbeiten wirksam zu sein, besteht darin, daß die Klemmelemente der Klemmvorrichtung aus schmalen Scheiben oder deren Segmenten bestehen, deren Breite geringer als die Breite des Packbandes ist und diese Scheiben um eine parallel zur Coilachse verlaufende Welle exzentrisch drehbar sind und einen geringen Zwischenraum zu dem gemeinsamen entriegelbaren Element bilden, wobei der Zwischenraum durch das exzentrische Drehen verkleinert wird und das Packband im Zwischenraum eingeklemmt ist, wenn das Packband zurück zur Vorratsrolle gezogen wird und sich der Zwischenraum bei umgekehrter Bewegung richtung vergrößert. Die Klemmvorrichtung kann durch ein zentrales Element, das-auf alle Scheiben einwirkt, entriegelt werden, so daß die geklemmten Anfänge der Packbänder freigegeben werden. Zum Entriegeln besteht die Möglichkeit, daß die Welle mit den exzentrisch drehbaren Scheiben vom Packband in ihren Befestigungspunkten am schwenkbaren Arm etwas angehoben wird, so daß sich alle Scheiben vom Packband abheben. Dieses Abheben der Welle kann durch exzentrisches Verdrehen von Elementen in den Befestigungspunkten erfolgen. Ein Entriegeln ist aber auch dadurch möglich, daß das Element vom Packband entfernt wird, das als Gegendrucklager für die Scheiben dient, gegen das somit das Packband durch den Druck der Scheiben gedrückt wird. Ein solches entriegelbares Element ist dadurch besonders einfach entriegelbar, daß dieses beim Entriegeln in grober Annäherung in zunächst tangentialer Richtung zum Coil um eine Achse schwenkbar ist, wobei am Anfang der entriegelnden Bewegung eine kleine Komponente der Bewegung von den Scheiben wegweist.
  • Das entriegelbare Element kann aus einem im Querschnitt winkligen Träger bestehen, der sich über die gesamte Breite aller Coils erstreckt. Die Anfänge der Packbänder werden auf der Innenfläche des einen Schenkels, der etwa tangential zum Coil verläuft, solange eingeschoben, bis der Anfang gegen den anderen Schenkel stößt. Damit bei der Entriegelung der winklige Träger auch eine zumindest in einer Komponente etwas von den Scheiben weggerichtete Bewegung ausführen kann, darf der tangential zum Coil verlaufende Schenkel nicht auf dem Coil aufliegen. Es muß ein kleiner Abstand vorhanden sein. Wegen dieses Abstandes muß der Anfang des Packbandes durch eine Leitvorrichtung, die im einfachsten Fall aus einem dünnen Blech besteht, von der Oberfläche des Coils zum Klemmspalt, der zwischen dem tangential verlaufenden Schenkel und den exzentrisch bewegbaren Scheiben liegt, hingeführt werden. Die Anfänge der Packbänder verlaufen kurz vor dem Erreichen der Leitvorrichtung deshalb zunächst auf der Oberfläche des Coils, weil sie durch die Nuten des Trägers geführt sind, der den Anfang des zum Coil gewickelten Bleches fest gegen das Coil drückt. Es ist zweckmäßig, wenn die Leitvorrichtung eine Leitfläche besitzt, die spitzwinklig zuläuft und mit einer Spitze auf der Oberfläche des Coils aufliegt, wobei die entgegengesetzt zur Spitze liegende Seite einen Abstand zur Oberfläche des Coils bildet und deren Oberfläche bzw. die unmittelbare Verlängerung in den Zwischenraum der Klemmvorrichtung hineinverläuft. Um zimmer eine ausreichende Klemmwirkung der Scheiben zu sichern, ist es zweckmäßig, wenn diese durch eine kleine Kraft exzentrisch verdreht werden. Dies geschieht zweckmäßig dadurch, daß jede Scheibe oder deren Segment mit einer Feder versehen ist, deren Wirkrichtung die Scheibe in eine Drehrichtung versetzt, so daß durch die Exzenterwirkung der Scheibe diese gegen das Packband gedrückt ist.
  • Eine Anpassung auf jede Größe im Durchmesser und in der Breite der Coils geschieht dadurch, daß der Träger in radialer Richtung auf das Coil durch einen motorischen Antrieb verstellbar ist und der Antrieb bei Erreichen der Oberfläche des Coils zur Ausübung des Anpreßdruckes eingeschaltet ist, und an den Träger in Achsrichtung verschiebliche Teile, in denen die Nuten enthalten sind, befestigt sind. Die Klemmvorrichtung ist ebenfalls durch einen motorischen Antrieb in radialer Richtung zum Coil auf jeden Durchmesser des Coils umstellbar. Ein Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1 bis 8 dargestellt.
  • Es zeigen die Fig. 1 bis 4 die Seitenansicht der Vorrichtung die außerhalb des Schwenkbereiches eines Drehkreuzes bzw. außerhalb des Arbeitsbereiches einer Haspelanlage einseitig aufgeständert ist und die auf einem Drehkreuz oder einer Haspel zentrisch aufgenommenen Coils Fig. 5 eine Draufsicht Fig. 6 und 7 eine Seitenansicht der Klemmvor richtung, Fig. 8 es sind 4 auf einer Welle sitzen de schmale Scheiben zu sehen.
  • In der Fig. 1 befindet sich die Vorrichtung in der Grundstellung, wobei die Klemmvorrichtung 6 mit dem Verfahrschlitten 7 am äußersten Ende des schwenkbaren Arms 2 annähernd senkrecht unter der Mitte des Coils 25 sich befindet. Der Verfahrschlitten 7 ist in seiner Stellung auf den jeweiligen Durchmesser des Coils 25 einstellbar. In der Fig. 3 ist der Beginn der Arbeitsstellung bei einem Coil von geringem Durchmesser gezeigt, während die übrigen Figuren Coils 25 von großem Durchmesser zeigen. In der Grund stellung befindet sich der Verfahrschlitten 7 entsprechend der Fig. 1 in der Stellung des größten Hubes des zum Verstellen vorgesehenen Antriebes 8. Diese Stellung liegt am äußersten Ende des schwenkbaren Arms 2, damit das Einschwenken der auf einem Drehkreuz befindlichen Coils 25 möglich ist, wenn diese z. B von einer Spalt anlage zur Umreifungsvorrichtung transportiert werden. Damit die Coils 25 sich durch Eigenspannungen nicht wieder abwickeln, fährt gegen diese in bekannter Weise ein Träger 9, der die Enden fest gegen die Coils 25 drückt. Der Träger 9 kann z. B. durch einen mit Druckluft betriebenen Kolben gegen das Coil 25 gedrückt werden. Der schwenkbare Arm 2 ist um eine Achse 1 drehbar, die mit der Achse der Coils 25 fluchtet. Nach dem Einschwenken der Coils 25 fahrt die Klemmvorrichtung 6 aus der Grundstellung der Fig. 1 durch eine rechts drehende Bewegung von Ca. 1800 des Armes 2 um die Achse 1 in eine oben auf den Coil 25 befindliche Stellung. Diese Stellung ist genau definiert, so daß die Klemmvorrichtung 6 mit der angebauten Leitvorrichtung 17 unmittelbar vor dem Träger 9 steht. Die drehende Bewegung des Armes 2 wird durch einen nicht gezeichneten Anschlag oder Abschalter für den die drehende Bewegung erzeugenden Antrieb 3 erreicht. Anschließend wird die Klemmvorrichtung 6 durch den Verfahrschlitten 7 und dessen Antrieb 8 auf die Oberfläche der Coils 25 abgesenkt. Diese absenkende Bewegung wird ebenfalls durch nicht tezeichnete Anschläge oder Abschalter beendet. Die Klemmvorrichtung 6 befindet sich jetzt in einer Einfädelposition für die Anfänge der Packbänder 26. Diese werden z. B. per Hand von der Bedienungsperson von den Vorratsrollen abezogen. Die Vorratsrollen befinden sich rechts neben der Fig. 2 und wurden nicht gezeichnet.
  • Die ebenfalls rechts neben der Fig. 2 stehende Bedienungsperson nimmt die Anfänge der Packbänder 26 und steckt jeweils ein Packband durch jeweils eine Nut 11. Im Träger 9 befinden sich mindestens soviel zur Oberfläche des Coils 25 offene Nuten 11 wie Packbänder 26 für die Umreifung der Coils 25 benötigt werden. Die Anfänge der Packbänder 26 werden nach dem Durchstecken durch die Nuten 11 über eine Leitvorrichtung 17 in die Klemmvorrichtung 6 geleitet, wo sie festgeklemmt werden.
  • Nachdem alle Packbänder festgeklemmt sind, wird die Klemmvorrichtung 6 durch eine Linksdrehung des Ar-0 mes 2 um die Achse 1 um einen Winkel von ca. 200 bis 3100 in die in Fig. 4 strich-punktierte Stellung gefahren. Jetzt wird, wie in Fig. 4 gezeigt, die Andurckhilfsvorrichtung 21 gegen die Packbänder 26 gefahren. Diese besteht aus einen um die Achse 23 schwenkbaren Arm. An seinem äußersten Ende sitzt der Druckbalken 22, der einen runden oder rechteckigen Querschnitt aufweisen kann und aus elastischem Material besteht. Die Schwenkbewegung der Andruckhilfsvorrichtung 21 kann durch einen beliebigen Antrieb z. B. auch durch einen Druckluftkolben bewirkt werden, wenn die Klemmvorrichtung 6 in der in Fig. 4 strich-punktiert gezeigten Stellung gegen einen nicht gezeichneten Schalter fährt.
  • Anschließend wird durch ein entriegelbares Element 16 die Klemmwirkung der Klemmvorrichtung 6 aufgehoben und die Klemmvorrichtung 6 wird durch eine geringe rechtsdrehende Schwenkbewegung des Armes 2 etwas nach unten bewegt, wodurch die Anfänge der Packbänder nach oben herausstehen, so daß sie für die Bedienungsperson zum Zwecke der Verschlußbildung leicht erreichbar sind. Der gegenüberliegende Teil des um das Coil 25 gelegten Packbandes 26 ist zu diesem Zeitpunkt noch mit der Vorratsrolle verbunden und noch nicht abgeschnitten. Es wird ein Verschließgerät auf dieses vom Coil 25 zur Vorratsrolle gehende Packband 26 aufgesetzt und dieses etwas nach unten gedrückt, bis das aus der Klemmvorrichtung R nach oben herausragende Ende des Packbandes 26 erreicht wird. Das Packband wird überlappt und der Verschluß gebildet.
  • Der zur Vorratsrolle führende Teil des Packbandes 26 wird während der Verschlußbildung in bekannter Weise durch das Verschließgerät mit abgeschnitten.
  • Nach der Verschlußbildung des letzten Packbandes werden die Klemmvorrichtung 6 und die Andruckhilfsvorrichtung 21 wieder in ihre Grund- oder Ausgangsstellungen verfahren und die fertig umreifen Coils 25 werden abtransportiert.
  • In den Fig. 6 bis 8 ist die Klemmvorrichtung mit Einzelheiten gezeichnet. Die Klemmvorrichtung 6 besteht aus einem Rohr 12, das sich parallel zur Achse der Coils 25 erstreckt und mindestens so lang ist, wie alle Coils 25 zusammen breit sind. Auf diesem Rohr 12 sitzen viele schmale Scheiben 13, von denen in Fig. 8 nur 4 gezeichnet sind. In jede Scheibe 13 ist eine Druckfeder eingebaut, die sich an einem mit dem Rohr 12 verbundenen Anschlag 14 abstützt. Die an sich schwache Druckfeder 15 dreht in Fig. 6 die Scheibe 13 etwas nach links.
  • Da die Scheibe 13 etwas exzentrisch auf dem Rohr 12 gelagert ist, wird durch die Linksdrehung die Scheibe 13 gegen den unteren Schenkel des entriegelbaren Elementes 16 gedrückt. Zwischen der Scheibe 13 und dem entriegelbaren Element 16 wird der Anfang des Packbandes 26 eingeführt. Das Packband 26 kann nicht wieder herausgezogen werden, weil durch die Exzentrizität der Scheibe 13 diese durch den Zug des Packbandes 26 in selbstverstärkender Weise fest gegen das entriegelbare Element 16 gedrückt wird. Der Anfang des Packbandes 26 kann erst wieder aus der Klemmvorrichtung 6 gelöst werden, wenn das entriegelbare Element 16 um die Drehachse 5 in Fig. 6 in einer Rechtsdrehung gedreht wird. Diese Rechtsdrehung kann um einen Winkel erfolgen, der z. B. 900 beträgt. Der Anfang dieser entriegelnden Bewegung ist in Fig. 7 dargestellt. Damit beim Entriegeln der untere Schenkel des entriegelnden Elementes 16 sich wenigstens durch eine Bewegungskomponente etwas nach unten von den Scheiben 13 abhebt, muß in der Klemmstellung ein kleiner Zwischenraum 4 zwischen der Oberfläche des Coils 25 und dem unteren Schenkel des entriegelnden Element tes verbleiben. Dieser Zwischenraum 4 wird durch die Leitvorrichtung 17, die aus einem dünnen Blech besteht, überbrückt. Nach oben wird das Packband 26 durch die Leitfläche 18 geführt. Das entriegelnde Element 16 und die Leitvorrichtung 17 sind so lang, daß mindestens die Breite aller zu umreifenden Coils 25 überdeckt wird. Damit die seitlichen Abstände der Packbänder verändert werden können, sind die Nuten 11 nicht direkt im Träger 9 vorhanden. Der Träger 9 hat nach unten eine durchgehende im Querschnitt U-förmige Aussparung. In dieser sitzen Zwischenstücke 10, die quer über die Breite des Coils verschieblich sind und am Träger 9 festschraubbar oder festklemmbar sind. Die Zwischenstücke 10 enthalten die Nuten 11 Die beschriebene Vorrichtung ist durch naheliegende zusätzliche Teile vollautomatisierbar, so daß auch der Bedienungsmann eingespart werden kann.
  • Die Erfindung kann auch auf andere Gegenstände als Coils angewandt werden. Die Umreifung kann in analoger Weise auch bei Coils w senkrechter Achse, waagerecht erfolgen.
  • 1 Achse 2 schwenkbarer Arm 3 Antrieb 4 Zwischenraum 5 Drehachse 6 Klemmvorrichtung 7 Verfahrschlitten 8 Antrieb zum Verstellen 9 Träger 10 Zwischenstücke 11 Nut 12 Rohr 13 Scheibe t 14 Anschlag 15 Druckfeder 16 entriegelbares Element i7 Leitvorrichtung 18 obere Leitfläche 21 Andruckhilfsvorrichtung 22 Druckrolle 23 Achse 25 Coil 26 Packbänder Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1.
    Vorrichtung zum Umführen von mehr als 2 Packbändern um ein Coil oder mehreren auf einer Achslinie dicht nebeneinander liegenden Coils, wobei bei mehreren Coils diese den gleichen Durchmesser haben und die Vorrichtung mit der, der Anzahl von Coils entsprechenden Anzahl von Packbändern urd Vorratsrollen für diese versehen ist und außerdem mit einem den Anfang oder die Anfänge der Coils andrückenden parallel zur Achse des Coils oder der Coils verlaufenden Träger versehen ist, in dem Nuten zum Durchführen der Packbänder sich befinden und die Vorrichtung außerdem eine Klemmvorrichtung für den Anfang des Packbandes enthält, die an einem um das Coil oder die Coils schwenkbaren Arm befestigt ist, der mit einem Antrieb für die Schwenkbewegung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die am schwenkbaren Arm (2) angebaute Klemmvorrichtung (6) über die gesamte Breite der Coils (25) sich erstreckt und in dieser Breite in lückenlos aneinandergereihte unabhängig voneinander klemmende Klemmelemente (13) unterteilt ist, die durch ein gemeinsames Element (16) aus der Klemmstellung heraus entriegelbar sind und an die Klemmvorrichtung (6) eine oder mehrere Leitvorrichtungen (17) zum Hineinleiten des mit seiner Breitseite auf dem Coil (25) gleitenden Anfanges des Packbandes (26) in die Klemmvorrichtung (6) angebaut ist oder sind und eine Andruckhilfsvorrichtung (21) eingebaut ist, durch die die Packbänder (26) kurz vor ihren Anfängen in der Verschlußstellung gegen das Coil (25) drückbar sind.
  2. 2.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit einem Anschlag oder Ausschalter zur Beendigung der Schwenkbewegung des Arms (2) in Richtung gegen den Träger (9) kurz vor oder beim Erreichen des Trägers (9) versehen ist.
  3. 3.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente der Klemmvorrichtung (6) aus schmalen Scheiben (13) oder deren Segmenten bestehen, deren Breite geringer als die Breite des Packbandes (26) ist, und diese Scheiben (i3) um ein parallel zur Coilachse verlaufendes Rohr (12) exzentrisch drehbar sind und einen geringen Zwischenraum zu dem gemeinsamen entriegelbaren Element (16) bilden, wobei der Zwischenraum durch das exzentrische Drehen verkleinert wird, und das Packband (26) im Zwischenraum eingeklemmt ist, wenn das Packband (26) in Richtung zurück zur Vorratsrolle gezogen wird und sich der Zwischenraum bei umgekehrter Bewegung richtung vergrößert.
  4. 4.
    Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß das entriegelbare Element (16) beim Entriegeln in grober Annäherung in zunächst tangentialer Richtung zum Coil (25) um eine Achse (5) schwenkbar ist, wobei am Anfang der entrie- gelnden Bewegung eine kleine Komponente der Bewegung von den Scheiben (13) wegweist.
  5. 5.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung (17) eine Leitfläche besitzt, die spitzwinklig auf die Oberfläche des Coils (25) in Richtung zum Träger (9) zuläuft und mit einer Spitze auf der Oberfläche des Coils aufliegt, wobei die entgegengesetzt zur Spitze liegende Seite einen Abstand (4) zur Oberfläche des Coils bildet und deren Oberfläche bzw.
    die unmittelbare Verlängerung in den Zwischenraum der Klemmvorrichtung hineinverläuft.
  6. 6.
    Vorrichtung nach Anspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Scheibe (13) oder das Segment mit einer Feder (15) versehen ist, deren Wirkrichtung die Scheibe (13) in eine Drehrichtung versetzt, so daß durch die Exzenterwirkung der Scheibe (13) diese gegen das Packband (26) gedrückt ist.
  7. 7.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (9) in radialer Richtung auf das Coil (25) durch einen motorischen Antrieb verstellbar ist und der Antrieb bei Erreichen der Oberfläche des Coils zur Ausübung des Anpreßdruckes eingeschaltet ist.
  8. 8.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Träger (9) in Achsrichtung verschiebliche Teile (iO),in die die Nuten (11) enthalten Sind, befestigt sind.
  9. 9.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8,dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (6) in radialer Richtung des Coils (25) verschiebbar gelagert ist.
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