DE3240584C2 - - Google Patents
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- DE3240584C2 DE3240584C2 DE19823240584 DE3240584A DE3240584C2 DE 3240584 C2 DE3240584 C2 DE 3240584C2 DE 19823240584 DE19823240584 DE 19823240584 DE 3240584 A DE3240584 A DE 3240584A DE 3240584 C2 DE3240584 C2 DE 3240584C2
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/02—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water laid directly in or on the ground, river-bed or sea-bottom; Coverings therefor, e.g. tile
- H02G9/025—Coverings therefor, e.g. tile
Landscapes
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
Sogenannte Kabelmarken dienen im allgemeinen dazu, den Ver
lauf von über größeren Entfernungen im Erdreich gewöhnlich
in einer Tiefe von z.B. 60 cm verlegten Fernmeldekabeln
od.dgl. in größeren Abständen von z.B. mehreren hundert
Metern auf der Erdoberfläche immer deutlich sichtbar zu
machen, um das fragliche Kabel erforderlichenfalls wieder
auffindbar zu machen.
Solche Kabelmarken hatten bisher häufig die Form von Feld-
oder Grenzsteinen, wie sie zur Klarstellung der Eigentums
verhältnisse auf dem Land anzutreffen sind. Allerdings
müssen diese Kabelmerksteine u.a. auch auf landwirtschaft
lich genutzten Flächen verlegt werden, wo die Gefahr be
steht, daß sie beispielsweise von Traktoren umgefahren oder
aus anderen Gründen beseitigt werden, mit der Folge, daß sie
den ursprünglichen Verlauf der Kabel nicht mehr erkennen
lassen.
Man hat dann neben den oder anstelle der Kabelmerksteine
Kunststoffköpfe als Kabelmarken verwendet, die im Erdreich
verankert werden können. Da deren Ankerschaft jedoch zentral
nach unten in das Erdreich getrieben wird und praktisch
keinerlei Befestigungsmittel aufweist, hat sich erfahrungs
gemäß auch diese Art von Kabelmarken als anfällig für Ver
setzungen oder gar Totalverlust erwiesen. Dazu kommt, daß
die als Anker dienenden Schäfte weit tiefer (bis zu etwa
90 cm) greifen sollen als die Kabel verlegt sind, so daß die
zusätzliche Gefahr von unabsichtlichen Beschädigungen des
Kabels beim Setzen der Marken besteht.
Eine Kabelmarke für den Einsatz auf Straßen ist aus der
DE-PS 3 70 864 bekannt. Diese bekannte Kabelmarke besteht aus
einer an die Straßenbeschaffenheit angepaßten Platte mit
einem Ankerschaft in Gestalt eines lotrecht ins Erdreich
eingreifenden Erdbohrers. Ein derartiger Ankerschaft ist
jedoch zur unverrückbaren Verankerung der Kabelmarke auf
landwirtschaftlich genutzten Flächen mit relativ lockerem
Erdreich weniger geeignet.
Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Kabelmarke für den eingangs erwähnten Zweck zu schaffen, die
auch in lockererem Erdreich praktisch unverrückbar ohne
Beseitigungsgefahr im Erdreich verankert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen erfindungsgemäß die im
Hauptanspruch angegebenen Mittel.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Mit der Erfindung erhält man eine Kabelmarke, die robust,
beständig und unverrückbar ist, trotzdem aber leicht mon
tiert werden kann und sich durch geringes Eigengewicht aus
zeichnet. Die neue Kabelmarke ist widerstandsfähig genug, um
das Überfahren von Traktoren auszuhalten, und in ihrer
Flächenausdehnung groß genug, um nicht vom Pflanzenwuchs
überwuchert zu werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen
standes näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht im Teilschnitt ohne die Anker;
Fig. 2 eine Draufsicht ohne Kunststoffkopf;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung, und
Fig. 4 eine schematische Draufsicht.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, besteht die Kabelmarke aus einer vorteilhafterweise
aus Stahlblech hergestellten Grundplatte 1,
auf der alle wesentlichen Teile angebracht sind. Die Grund
platte ist ringsherum mit einem nach unten in Richtung auf das
Erdreich gerichteten Rand 2 versehen, die mit wenigen Hammer
schlägen so in das Erdreich getrieben werden kann, daß sie
bündig mit dem Erdboden zu liegen kommt, wobei der Rand 2
schneidenförmig wirkt und bereits dafür sorgt, daß die Grund
platte 1 einigermaßen fest angeordnet ist. Die dargestellte
Grundplatte 1 ist quadratisch; sie kann aber auch dreieckig,
rechteckig, rund od.dgl. sein, vorausgesetzt, daß ihre Flächen
ausdehnung groß genug ist.
Auf der Grundplatte 1 befindet sich möglichst in der Mitte
eine Säule 3, die aus einem mehrkantigen Prisma besteht. Dar
gestellt ist ein dreiseitiges Prisma mit gleichartigen Seiten
flächen. Diese Seitenflächen tragen Führungshülsen 4, die schräg
verlaufen, z.B. unter einem Winkel von 45° gegenüber der
Oberfläche der Grundplatte 1. Die unteren Enden der Führungshülsen
4 münden in bzw. reichen in Löcher 5 der Grundplatte hinein.
Hat die prismatische Säule mehr als drei Seitenflächen, müssen
entsprechend mehr Führungshülsen vorgesehen sein.
Wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, sind die Führungshülsen
zur Aufnahme von als Erdanker dienenden nagelartig ausgebildeten
Stahlstiften 6 bestimmt, die ebenfalls leicht mit einigen
Hammerschlägen in das Erdreich getrieben werden können.
Wenn die Führungshülsen 4 beispielsweise unter 45° gegen
die Horizontale geneigt verlaufen, haben die Ankerstifte 6
die gleiche Neigung und zwar von der Mittelachse der Säule 3
weg nach außen gerichtet, so daß selbst bei einer Länge von
nur 30 cm eine Fläche umgrenzt wird, die weit über die Fläche
der Grundplatte 1 hinausragt.
Die Gesamtkonstruktion 1, 2, 3, 4, 5 und 6 wird nach dem
Setzen der Kabelmarke durch einen an sich bekannten Kunststoff
kopf 7 abgedeckt, der gleichzeitig postalische Angaben zum
verlegten Fernmeldekabel enthalten kann. Dieser Kunststoff
kopf 7 ist mit der Säule 3 über eine Verriegelung 8 fest
verbunden, die zwischen die Führungshülsen 4 eingreift, so
daß auch insoweit eine beständige Baueinheit entsteht.
Die Verriegelung kann natürlich auch auf andere Weise er
folgen, indem z.B. eine Art Spreizdübel von oben durch den
Kunststoffkopf 7 in die insbesondere in Fig. 2 sichtbare
zentrale Öffnung der Säule 3 eingeführt wird.
Die Teile 1, 2, 3 und 4 sind zusammengeschweißt, obwohl
auch eine anderweitige Verbindung z.B. mittels Schrauben
denkbar wäre.
Claims (6)
1. Kabelmarke mit Kunststoffkopf und Mitteln zum Verankern
der Kabelmarke im Erdreich, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf einer Grundplatte (1) mittig eine
prismatische Säule (3) angeordnet ist, an deren Seitenflächen
schräg verlaufende Führungshülsen (4) vorgesehen sind, deren
untere Enden in entsprechende Löcher (5) der Grundplatte
münden, wobei die Führungshülsen zur Aufnahme von in das
Erdreich zu treibenden Ankern (6) dienen.
2. Kabelmarke nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Grundplatte (1) auf der der Säule (3)
gegenüberliegenden Seite mit einem umlaufenden, zum Eingriff
in das Erdreich bestimmten schneidenartigen Rand (2) versehen
ist.
3. Kabelmarke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Säule (3) mindestens drei Seiten
flächen aufweist, die symmetrisch angeordnet sind und gleiche
Abmessungen haben.
4. Kabelmarke nach Anspruch 3 dadurch gekenn
zeichnet daß die in die Führungshülsen (4)
einzusetzenden Anker (6) aus nagelförmig ausgebildeten
Stahlstiften bestehen, die um die Mitte der Grundplatte (1)
herum schräg nach außen im Erdreich derart befestigt sind,
daß die von ihren Enden umgrenzte Fläche ein Vielfaches
der Fläche der Grundplatte beträgt.
5. Kabelmarke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Säule (3), die
Führungshülsen (4) und die Köpfe der Stahlstifte (6)
durch einen Kunststoffkopf (7) abgedeckt sind, wobei die
Grundplattenfläche erheblich größer ist als die vom
Kunststoffkopf abgedeckte Fläche.
6. Kabelmarke nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kunststoffkopf (7) an der Säule (3)
befestigt bzw. mit dieser verriegelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823240584 DE3240584A1 (de) | 1982-11-01 | 1982-11-01 | Kabelmarke mit kunststoffkopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823240584 DE3240584A1 (de) | 1982-11-01 | 1982-11-01 | Kabelmarke mit kunststoffkopf |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3240584A1 DE3240584A1 (de) | 1984-05-03 |
| DE3240584C2 true DE3240584C2 (de) | 1991-01-03 |
Family
ID=6177198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823240584 Granted DE3240584A1 (de) | 1982-11-01 | 1982-11-01 | Kabelmarke mit kunststoffkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3240584A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4339324A1 (de) * | 1993-11-19 | 1995-06-01 | M C E Marketing Consulting Eng | Kabelmarke zur Kennzeichnung im Erdreich verlegter Kabel |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE370864C (de) * | 1923-03-08 | Eugen Lange | Kabelmuffenzeichen |
-
1982
- 1982-11-01 DE DE19823240584 patent/DE3240584A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4339324A1 (de) * | 1993-11-19 | 1995-06-01 | M C E Marketing Consulting Eng | Kabelmarke zur Kennzeichnung im Erdreich verlegter Kabel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3240584A1 (de) | 1984-05-03 |
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Legal Events
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