DE3239665C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3239665C2
DE3239665C2 DE19823239665 DE3239665A DE3239665C2 DE 3239665 C2 DE3239665 C2 DE 3239665C2 DE 19823239665 DE19823239665 DE 19823239665 DE 3239665 A DE3239665 A DE 3239665A DE 3239665 C2 DE3239665 C2 DE 3239665C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
curve
range
motor according
width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19823239665
Other languages
English (en)
Other versions
DE3239665A1 (de
Inventor
Martin 7119 Ingelfingen De Wagner
Wilhelm 7187 Schrozberg De Reinhardt
Friedr. Otto Ulrich Dipl.-Ing.(Fh) 7119 Weissbach De Ruedele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebm Elektrobau Mulfingen & Co 7119 Mulfingen De GmbH
Original Assignee
Ebm Elektrobau Mulfingen & Co 7119 Mulfingen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ebm Elektrobau Mulfingen & Co 7119 Mulfingen De GmbH filed Critical Ebm Elektrobau Mulfingen & Co 7119 Mulfingen De GmbH
Priority to DE19823239665 priority Critical patent/DE3239665A1/de
Publication of DE3239665A1 publication Critical patent/DE3239665A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3239665C2 publication Critical patent/DE3239665C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K29/00Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices
    • H02K29/06Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
    • H02K29/08Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices using magnetic effect devices, e.g. Hall-plates, magneto-resistors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Brushless Motors (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen kollektorlosen Gleichstrommo­ tor aus einem Stator mit zwei ausgeprägten Polen und einem permanentmagnetischen Innen- oder Außenrotor, wobei die Rotormagnetpole eine Induktionsverteilung mit Pollücken zwischen den Polen aufweisen und im Bereich der Nutöffnun­ gen eine Unsymmetrie des magnetischen Feldes zur Erzielung einer Reluktanzänderung durch einen Luftspalt vorgesehen ist, der sich, in Drehrichtung gesehen, in einem Bereich zwischen den beiden Nutöffnungen - mit seiner größten Breite bei der ersten Nutöffnung beginnend - zunächst verengt, insbesondere über einen Winkelbereich von 30° bis 70° el, und dann in konstanter Breite insbesondere über einen Winkelbereich von 150° bis 110° el bis zu der zweiten Nutöffnung verläuft und nachfolgend an dieser Nutöffnung wieder mit seiner größten Breite beginnt, und wobei eine von einem Drehstellungsdetektor gesteuerte, im Betrieb ein Wechselfeld erzeugende Statorwicklung vorhanden ist.
Ein derartiger Gleichstrommotor ist aus der DE-OS 30 26 797 bekannt, dessen Rotor im Bereich der Pole eine praktisch konstante Induktion sowie schmale Pollücken besitzt, so daß sich insgesamt eine trapezförmige Induktionsverteilung er­ gibt. Durch die spezielle Luftspalt-Ausgestaltung werden unterschiedliche magnetische Widerstände (Reluktanzen), d. h. eine Unsymmetrie des magnetischen Feldes, erzeugt. Nachteilig bei diesem bekannten Motor ist seine verhältnis­ mäßig starke Polfühligkeit, was bedeutet, daß der Rotor magnetfeldbedingt die Neigung hat, in bestimmten Stellungen stehen zu bleiben, was einen "unrunden" Motorlauf zur Folge hat. Insbesondere für den Motoranlauf ist daher ein zu­ sätzliches Drehmoment (Reluktanzmoment) erforderlich.
Ein aus der DE-PS 23 46 380 bekannter, kollektorloser Gleichstrommotor weist ebenfalls eine etwa trapezförmige Magnetisierung bzw. Induktionsverteilung auf. Der Dreh­ winkelbereich, in dem der Rotor im Betrieb ein elektromag­ netisches Antriebsmoment erhält, fällt etwa mit dem Winkel­ bereich zusammen, in dem die Pollücken ein Gebiet in Dreh­ richtung abnehmenden magnetisch wirksamen Luftspaltes durchlaufen; der Drehwinkelbereich, in dem der Rotor im Betrieb kein elektromagnetisches Antriebsmoment erhält, fällt etwa mit einem bestimmten Winkelbereich zusammen, in dem die Pollücken ein Gebiet in Drehrichtung zunehmenden magnetisch wirksamen Luftspaltes durchlaufen. Hier soll erreicht werden, daß auch in denjenigen Winkelbereichen, in denen die Pollücken über die Nutöffnungen hinweglaufen, das Reluktanzmoment diese Momentlücke überwindet.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kollektorlosen Gleichstrommotor zu schaffen, der eine geringe Polfühligkeit besitzt, so daß nur ein relativ geringes Reluktanzmoment zum Zeitpunkt des Anlaufens erfor­ derlich ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Pole des Rotors eine Induktionsverteilung mit einer Kurvenform aufweisen, die beschreibbar ist als Überlagerung zweier sinusförmiger Kurven unterschiedlicher Frequenz und Ampli­ tude, wobei die eine Kurve eine Grundwelle und die andere Kurve deren dritte Überwelle ist. Hierdurch verringert sich die Polfühligkeit des erfindungsgemäßen Motors be­ trächtlich, wobei durch eine diametrale Magnetisierung die Nachteile einer radialen Magnetisierung vermieden werden und trotz relativ breiter Pollücken in Verbindung mit der an sich bekannten Ausgestaltung des Luftspaltes ein relativ kleines Reluktanzmoment beim Anlauf erforderlich ist. Das Amplitudenverhältnis zwischen Grund- und Oberwelle liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 1 : 2 und 1 : 10.
Weiterhin ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn als Drehstellungsdetektor ein digital schaltender Hall-IC Verwendung findet. Derartige Hall-IC's bieten den Vorteil, daß eine Analog-Digital-Umwandlung mittels separater Schal­ tungselemente nicht erforderlich ist und somit unmittelbar ein logisches Ausgangssignal erzeugt wird. In Verbindung mit der Verwendung derartiger Hall-IC's als Drehstellungs­ detektoren ist es weiterhin erfindungsgemäß von Vorteil, wenn die Kurve der magnetischen Induktion sowohl im nega­ tiven als auch im positiven Bereich vor bzw. hinter ihren Nulldurchgängen einen etwa linearen Verlauf mit einem Stei­ gungswinkel α von ca. 80° bis 88° aufweist. Durch diese steile Flanke der magnetischen Induktion wird der zur Ein- bzw. Ausschaltung der Hall-IC's erforderliche Wert so früh erreicht, daß die zeitlichen Abstände zwischen den idealen Umschaltzeitpunkten und den tatsächlichen Umschaltzeitpunk­ ten der Hall-IC's erheblich verringert werden, so daß prak­ tisch keine Bremsmomente auftreten können, die aus der Ab­ weichung der idealen Umschaltzeitpunkte von den tatsächli­ chen Umschaltzeitpunkten hervorgerufen werden. Dabei geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß diese linearen Steigungsbereiche der Induktionsverteilungskurve relativ kurz sein können, da die Hall-IC's bereits bei relativ geringen magnetischen Induktionswerten ansprechen. Somit ist es gemäß der Erfindung keinesfalls erforderlich, daß der gesamte Anstiegsbereich der magnetischen Induktion eine derartige Steilheit besitzen muß, so daß die Erzeugung der erfindungsgemäßen Magnetisierung bzw. Induktionsverteilung mit relativ einfachen Mitteln erfolgen kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 4 und 5 enthalten.
Die Erfindung erstreckt sich weiterhin auf ein diametrales Magnetisierungsverfahren, wobei die erfindungsgemäße Magne­ tisierung dadurch erreicht wird, daß im Bereich der Pollüc­ ken des Rotormagnets während der Magnetisierung in einer Luftspule die magnetischen Feldlinien konzentriert werden. Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist Gegenstand der Ansprüche 8 bis 10.
In der DE-OS 28 40 057 ist zwar ein bürstenloser Gleich­ strommotor mit einer Induktionsverteilung beschrieben, die im weitesten Sinne ebenfalls als Überlagerung zweier sinus­ förmiger Kurven unterschiedlicher Frequenz und Amplitude beschreibbar sein könnte. Allerdings wird hier die Kurve der Induktionsverteilung als trapezförmig bezeichnet, wobei jede Halbwelle aus zwei Maxima mit einem dazwischenliegen­ den Einbruch bzw. Minimum besteht. Zudem besitzt hier der Rotor eine polygonale Ausgestaltung, so daß sich zwar die Reluktanz über den Umfang ändert, jedoch keine eigentliche Unsymmetrie des magnetischen Feldes im Bereich der Nutöff­ nungen gegeben ist.
In der älteren, nicht vorveröffentlichten DE-OS 31 25 694 ist ein kollektorloser Gleichstrommotor beschrieben, dessen Rotormagnet zwar ebenfalls eine Induktionsverteilung mit einem etwa linearen, steilen Verlauf im Bereich der Null­ durchgänge aufweist, jedoch ist diese Kurvenform nicht durch eine Überlagerung zweier sinusförmiger Kurven unter­ schiedlicher Frequenz und Amplitude darstellbar, da die hierin dargestellte Kurve jeweils zwischen zwei Maxima, d. h. im Mittelbereich zwischen zwei Nulldurchgängen, ein geradlinig verlaufendes Minimum aufweist. Hierdurch soll insbesondere die auf den Rotor wirkende Axialkraft redu­ ziert werden, um die Rotorlagerung zu entlasten bzw. auch einfache Gleitlager verwenden zu können.
Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nun näher erläu­ tert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemäßen zweipoligen Außenläufermotor,
Fig. 2 die zugeordnete Abwicklung des vorgenannten Außenläufermotors, und zwar den Luftspalt­ verlauf über dem oberen Polbogen, und
Fig. 3 bis 7 Darstellungen zur Erläuterung der Wirkungs­ weise,
Fig. 8 die Darstellung einer vorteilhaften erfin­ dungsgemäßen Magnetisierungskurve,
Fig. 9 und 10 eine Anordnung gemäß der Erfindung zur Ma­ gnetisierung des Rotormagneten entsprechend der Magnetisierungskurve gemäß Fig. 8,
Fig. 11 und 12 zwei unterschiedliche Ausführungsformen von bei der Vorrichtung gemäß Fig. 9 und 10 verwen­ deten Flußleitstücken.
In Fig. 1 ist ein Außenläufermotor 1 dargestellt, der einen zweipoligen Rotor 2 aufweist, der als durchgehen­ der Magnetring ausgebildet ist. Die beiden Pollücken 3, 4 sind angedeutet.
Ein Stator 5, ein Doppel-T-Anker, weist einen oberen Pol 6 a und einen unteren Pol 7 a auf. Erkennbar sind weiter zwei Nuten 8 a, 9 a. Schematisch dargestellt sind weiter zwei Wicklungen 10, 11, die an einem Pluspol 12 beginnen und mit ihren Enden bis zu Transistoren 16 und 17 verlaufen sowie der Widerstand 21, der als Kollektor­ widerstand den Ausgangstransistors des Hall-IC dient. Angedeutet ist noch eine Minusleitung 20 einer Gleich­ spannungsquelle (beispielsweise 24 V od. dgl.). Alternativ bei PNP-Transistoren wird die Potentialzuordnung gewechselt.
Als Drehstellungsdetektor wird ein digitalschaltender Hall-IC 13 verwendet, der vom Pluspol 12 über einen Vorwiderstand 18 gespeist wird. Der Ausgang dieses Hall-IC's 13 steuert den Transistor 16 direkt, den Transistor 17 über eine Invertierstufe an.
Gemäß Fig. 2 ist die Erfindung darin zu sehen, daß im Prinzip der Luftspalt gleichbleibt (in Umfangsrichtung gesehen also zylindrisch), bis auf einen Teilbereich z. B. 30° bis 70° el. Hier fällt die Breite des Luft­ spaltes von einem Höchstwert ab bis zu der Breite des zylindrischen Teils 14. Die Kante 26 der Öffnung der Nut 9 und 8 hat den Abstand der zylindrischen gleich­ bleibenden Luftspaltbreite. Die andere Kante 2 der Öffnung der Nut 9 bzw. 8 hat den größten Abstand vom Magnetmaterial, d. h. hier ist der Luftspalt am größten; im gezeigten Beispiel verringert er sich im Luftspalt­ bereich 15 kontinuierlich, bis er den konstanten Luft­ spaltbereich 14 erreicht. In Drehrichtung gesehen (s. den Pfeil in Fig. 2) liegt dieser Luftspaltsprung wieder bei der Nut 8.
In Fig. 3 ist die Magnetisierung des Rotors 2 darge­ stellt. Die Induktion B läßt sich als Überlagerung zweier sinusförmiger Magnetisierungskurven unterschied­ licher Frequenz und Amplitude beschreiben. Die bei der Magnetisierung entstehenden Pollücken 3, 4 sind erkennbar. Durch die größte Steilheit der Kenn­ linie wird in Verbindung mit einem digitalschaltenden Hall-IC 13 und dem Verlauf des Luftspaltes eine derartige Moment­ lücke möglich, daß für den Anlauf des Motors nur ein kleines Reluktanzmoment M H erforderlich wird.
Der Stromverlauf ist in Fig. 4 erkennbar, wobei die Stromkenn­ linie praktisch nur punktförmige Nullwerte zeigt, woraus auch ein entsprechender Momentverlauf resultiert, wie er in Fig. 5 dargestellt ist.
In Fig. 6 ist das Reluktanzmoment M H zur Erreichung einer pseudostabilen Lage im unerregten Zustand gezeigt, wie diese beispielsweise durch die Anordnung nach der Erfindung erreicht wird. Dieses Reluktanzmoment M H verhindert, daß sich der Rotor 2 in eine stabile Lage einstellen kann, in der beim Einschalten keine Tangen­ tialkraftkomponente entsteht. Der Winkelbereich dieser kritischen Stellung, in der der Rotor 2 beim Anlauf nicht stehen bleiben darf, beträgt ca. 5° el ab Mitte Nutöffnung.
In Verbindung mit digitalschaltenden Hall-IC's 13 ist der Stromverlauf praktisch konstant. Damit ist das Reluk­ tanzmoment M H (bei gleichgeformtem Luftspaltverlauf) so­ wohl bei annähernd rechteckförmiger bis zu sinusförmiger Rotormagnetisierung ausreichend.
In Fig. 7 ist das an der Welle abgegebene Drehmoment gezeigt. Es setzt sich aus M el und M H zusammen.
In Fig. 8 ist eine weitere erfindungsgemäße Magnetisie­ rungskurve für die magnetische Induktion B = r (ζ) dargestellt. Diese Magnetisierungskurve stellt wiederum die Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle mit ihrer dritten Oberwelle dar. Sie unterscheidet sich jedoch von der Magnetisierungskurve gemäß Fig. 3 dadurch, daß so­ wohl im negativen als auch positiven Bereich vor bzw. hinter ihren Nulldurchgängen ein etwas linearer Verlauf mit einem Steigungswinkel α von ca. 80° bis 88° vorhan­ den ist. Dabei ist der lineare Verlauf zweckmäßigerweise im Bereich von ca. 12° el beidseitig der Nulldurchgänge aus­ gebildet und sich bis in einen Bereich B₁ erstreckt, der sowohl bei negativer als auch positiver Amplitude etwa 40% bis 60% des Maximalwertes der magnetischen Induktion beträgt. Damit werden Pollücken erzeugt, die maßgeblich für die zeit­ lichen Abstände der Umschaltzeitpunkte der Hall-IC's 13 sind. Dabei kann durch diese erfindungsgemäße Magnetisierung erreicht werden, daß praktisch keine Bremsmomente mehr auftreten. Dabei werden im übrigen aber nicht die Vorteile der Ausbildung der Magnetisierungskurve als Überlagerung der Grundwelle einer Sinusfunktion mit ihrer dritten Oberwelle redu­ ziert.
In Fig. 9 und 10 ist eine Vorrichtung zur Erzeugung der Mag­ netisierung gemäß Fig. 8 in einem Rotormagneten darge­ stellt. Hierzu wird der Rotor 2 mit dem Magnetring auf eine Vor­ richtung aufgeschoben und in eine Luftspule 30 eingelegt, wobei der zu magnetisierende Rotor 2 so in die Magnetisierungsspule 30 einge­ legt wird, daß die Rotorachse 33 des Rotors 2 senkrecht auf der Spulenachse 34 der Magnetisierungsspule 30 steht. Hierbei kann die Spulenachse 34, wie dargestellt, oberhalb des Rotors 2 verlaufen oder aber der Rotor 2 ist derart angeordnet, daß die Spulenachse 34 durch den Rotor 2 verläuft. Nun ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß durch die quer zur Feldrich­ tung 35 der Luftspule 30 angeordnete Vorrichtung im Bereich der Pol­ lücken 34 des Rotormagneten eine Konzentration bzw. Bündelung der magnetischen Feldlinien erfolgt. Diese Vorrichtung be­ steht aus zwei Flußleitstücken 31 aus Eisen, s. auch Fig. 11 und 12, die jeweils am Ende eines Isolierstückes 32 angeordnet sind. Diese Flußleitstücke 31 können in Draufsicht insbesondere die Form eines Trapezes oder die eines gleichschenkligen Dreiecks haben und reichen in radialer Richtung bis dicht an die Innenseite des Rotormagneten heran. In axialer Richtung erstrecken sie sich über die gesamte Breite des Magnetringes.
Die in den Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsbei­ spiele der Flußleitstücke 31 unterscheiden sich da­ durch, daß die Flußleitstücke 31 gemäß Fig. 11 eine abgeflachte Spitze aufweisen, so daß eine Deckfläche von bestimmter Breite a entsteht, während die Flußleitstücke 31 gemäß Fig. 12 im Querschnitt dreiecksförmig sind und somit eine obere spitze Kante besitzen. Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß durch eine unter­ schiedliche Ausgestaltung der Breite der Deckfläche die Steilheit der Magnetisierungskurve im Bereich des Nulldurchgangs, wie in Fig. 8 gezeigt, variiert werden kann. Dabei erhöht sich die Steilheit, wenn die Breite der Deckfläche vergrößert wird, und sie verringert sich bei schmaler werdender Deckfläche. Demnach kann die Steilheit der Kurve verändert werden, und zwar von einer relativ breiten Deckfläche bis hin zum Übergang des in Fig. 11 dargestellten trapezförmigen Querschnitts bis zur Ausführungsform gemäß Fig. 12 mit einem Querschnitt der Flußleitstücke in Dreiecksform.
Mit der Ausgestaltung der Magnetisierungskurve gemäß Fig. 8 wird insgesamt der Vorteil erreicht, daß sich aufgrund der Schalthysterese der Hall-IC's 13 praktisch keine Unsymmetrien beim Umschalten von Wicklung zu Wicklung mehr ergeben können.

Claims (10)

1. Kollektorloser Gleichstrommotor aus einem Stator mit zwei ausgeprägten Polen und einem permanentmagneti­ schen Innen- oder Außenrotor, wobei die Rotormagnet­ pole eine Induktionsverteilung mit Pollücken zwischen den Polen aufweisen und im Bereich der Nutöffnungen eine Unsymmetrie des magnetischen Feldes zur Erzielung einer Reluktanzänderung durch einen Luftspalt vorge­ sehen ist, der sich, in Drehrichtung gesehen, in einem Bereich zwischen den beiden Nutöffnungen - mit seiner größten Breite bei der ersten Nutöffnung beginnend - zunächst verengt, insbesondere über einen Winkelbe­ reich von 30° bis 70° el, und dann in konstanter Breite insbesondere über einen Winkelbereich von 150° bis 110° el bis zu der zweiten Nutöffnung verläuft und nachfolgend an dieser Nutöffnung wieder mit seiner größten Breite beginnt, und wobei eine von einem Dreh­ stellungsdetektor gesteuerte, im Betrieb ein Wechsel­ feld erzeugende Statorwicklung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsverteilung (B) der Rotormagnetpole (6, 7) eine Kurvenform besitzt, die beschreibbar ist als Überlagerung zweier sinusförmiger Kurven unterschied­ licher Frequenz und Amplitude, wobei die eine Kurve eine Grundwelle und die andere Kurve deren dritte Oberwelle ist.
2. Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Amplitudenverhältnis zwischen der Grundwelle und der Oberwelle im Bereich zwischen 1 : 2 und 1 : 10 liegt.
3. Gleichstrommotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurvenverlauf der Induktionsverteilung B = f (ζ) sowohl im negativen als auch positiven Bereich vor bzw. hinter ihren Nulldurchgängen einen etwa linearen Abschnitt mit einem Steigungswinkel α von ca. 80° bis 88° aufweist.
4. Gleichstrommotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Abschnitt mit dem Steigungswinkel α von ca. 80° bis 88° im Bereich von ca. 12° el beidseitig der Nulldurchgänge ausgebildet ist.
5. Gleichstrommotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Abschnitt mit dem Steigungswinkel α von ca. 80° bis 88° sich bis in einen Bereich erstreckt, der sowohl bei negativer als auch positiver Amplitude etwa 40% bis 60% des Maximalwertes der magnetischen Induktion beträgt.
6. Gleichstrommotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehstellungsdetektor ein digitalschaltender Hall-IC (13) Verwendung findet.
7. Verfahren zur Magnetisierung des Rotormagneten des Gleichstrommotors gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Pollücken (3, 4) des Rotormagneten während der Magnetisierung in einer Luftspule (30) die magnetischen Feldlinien konzentriert werden.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der magnetischen Feldlinien mittels an der Innenfläche des Rotormagneten angeordneter, einander gegenüberliegender und voneinander isolierter Flußleitstücke (31) aus Eisen erfolgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flußleitstücke (31) im Querschnitt trapezförmig ausgebildet sind und die schmalere Trapezfläche der Innenfläche des Rotormagneten zugekehrt ist und über die Breite der schmaleren Trapezfläche die Steilheit der Magnetisierungskurve im Bereich der Nulldurchgänge gesteuert werden kann, und zwar derart, daß bei Verringerung der Breite der schmaleren Trapezfläche eine Verringerung der Steilheit erreicht wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Flußleitstücke (31) im Inneren des Rotors (2) rechtwinklig zur Feldrichtung (35) angeordnet sind.
DE19823239665 1982-06-09 1982-10-27 Kollektorloser gleichstrommotor Granted DE3239665A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823239665 DE3239665A1 (de) 1982-06-09 1982-10-27 Kollektorloser gleichstrommotor

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3221859 1982-06-09
DE19823239665 DE3239665A1 (de) 1982-06-09 1982-10-27 Kollektorloser gleichstrommotor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3239665A1 DE3239665A1 (de) 1983-12-15
DE3239665C2 true DE3239665C2 (de) 1990-06-07

Family

ID=25802357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823239665 Granted DE3239665A1 (de) 1982-06-09 1982-10-27 Kollektorloser gleichstrommotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3239665A1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH01278247A (ja) * 1988-04-30 1989-11-08 Fanuc Ltd 同期電動機
DE3923267A1 (de) * 1989-07-14 1991-01-24 Wap Reinigungssysteme Elektronisch kommutierter motor fuer staubsauger und dergleichen
DE4137559A1 (de) * 1991-11-15 1993-05-19 Heidelberger Druckmasch Ag Einrichtung zur erfassung mindestens einer zustandsgroesse eines buerstenlosen gleichstrommotors
JP2000333423A (ja) * 1999-05-21 2000-11-30 Matsushita Electric Ind Co Ltd 永久磁石モータ

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3264538A (en) * 1961-12-06 1966-08-02 Harrison D Brailsford Brushless transistor commutated motor
FR1388848A (fr) * 1963-12-23 1965-02-12 Csf Moteur à courant continu utilisant l'effet hall
US3383574A (en) * 1964-06-30 1968-05-14 Gen Electric Brushless direct current motor and torquer
FR1601566A (de) * 1968-11-21 1970-08-31
DE2225442C3 (de) * 1972-05-25 1984-06-28 Papst-Motoren GmbH & Co KG, 7742 St Georgen Kollektorloser Gleichstrommotor
DE2314259A1 (de) * 1973-03-22 1974-09-26 Papst Motoren Kg Kollektorloser gleichstrommotor
JPS5444707A (en) * 1977-09-14 1979-04-09 Sony Corp Dc brushless motor
DE3026797C2 (de) * 1980-07-15 1986-09-11 Ebm Elektrobau Mulfingen Gmbh & Co, 7119 Mulfingen Kollektorloser Gleichstrommotor
DE3125694A1 (de) * 1981-06-30 1983-01-13 Papst-Motoren GmbH & Co KG, 7742 St Georgen Kollektorloser gleichstrommotor

Also Published As

Publication number Publication date
DE3239665A1 (de) 1983-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69908786T2 (de) Bürstenlosen Motor mit Vorrichtung zur Ermittlung der Rotorstellung
DE2807834A1 (de) Halleffekt-kodiergeraet fuer winkelstellungen von wellen
DE3200664C2 (de) Kommutatorloser Elektromotor
DE2917217C2 (de)
DE2515133A1 (de) Reluktanzmaschinenanordnung
DE69501066T2 (de) Synchronmotor mit im Rotor eingebetteten Permanentmagneten
DE10325085B3 (de) Transversalflussmaschine
DE2919581A1 (de) Zweipulsiger kollektorloser gleichstrommotor
DE2727450A1 (de) Synchronmotor
DE2225442B2 (de) Kollektorloser Gleichstrommotor
DE4126137A1 (de) Motor mit einem drehmagnet
DE2618293C2 (de)
DE3026797A1 (de) Kollektorloser gleichstrommotor
EP0614263A1 (de) Einphasiger Reluktanzmotor zum Starten dieses Motors in einer gewünschten Drehrichtung
DE3239665C2 (de)
DE2132477C3 (de) Elektromotor
DE3884423T2 (de) Homopolarer Wechselstromgenerator.
DE2546840B2 (de) Gleichstrom-motorgenerator
DE3321675C2 (de) Elektrische Kommutatormaschine
DE3418773C2 (de) Zweipulsiger kollektorloser Gleichstrommotor
DE102009029155A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung einer Rotorlage einer Synchronmaschine
DE3045673A1 (de) Elektronisch kommutierender motor
DE3417357A1 (de) Elektromagnetische vorrichtung
DE1763858C2 (de) Elektrische Maschine
DE3149766C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8181 Inventor (new situation)

Free format text: WAGNER, MARTIN, 7119 INGELFINGEN, DE REINHARDT, WILHELM, 7187 SCHROZBERG, DE RUEDELE, ULRICH FRIEDR. OTTO, DIPL.-ING.(FH), 7119 WEISSBACH, DE

8181 Inventor (new situation)

Free format text: WAGNER, MARTIN, 7119 INGELFINGEN, DE REINHARDT, WILHELM, 7187 SCHROZBERG, DE RUEDELE, FRIEDRICH OTTO WILH.,DIPL.-ING.(FH), 7119 WEISSBACH, DE

8181 Inventor (new situation)

Free format text: WAGNER, MARTIN, 7119 INGELFINGEN, DE REINHARDT, WILHELM, 7187 SCHROZBERG, DE RUEDELE, FRIEDR. OTTO ULRICH DIPL.-ING.(FH), 7119 WEISSBACH, DE

8181 Inventor (new situation)

Free format text: WAGNER, MARTIN, 7119 INGELFINGEN, DE REINHARDT, WILHELM, 7187 SCHROZBERG, DE RUEDELE, FRIEDR. OTTO ULRICH, DIPL.-ING.(FH), 7119 WEISSBACH, DE

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee