DE3236830C2 - Elektronische Uhr mit Schallspeicherung - Google Patents

Elektronische Uhr mit Schallspeicherung

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Abstract

Eine elektronische Uhr ist mit einem Schallspeicher versehen, der in kodierter Form zu elektrischen Signalen umgesetzte Schallsignale speichern und den Speicherinhalt nach Rückumwandlung als Schallsignale ausgeben kann. Der Beginn der Schallaufzeichnung wird automatisch mit Hilfe eines Pegeldetektors abhängig von der Amplitude des eintreffenden Schallsignals und einer Startsteuerschaltung gesteuert, welche nach Maßgabe des Ausgangssignals des Pegeldetektors ein Autostartsignal abgibt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Der Begriff »Schall« wird hier im allgemeinen Sinn gebraucht, umfaßt aber insbesondere menschliche Sprache, Musik oder imitierten Sc'nalL
In letzter Zeit sind elektronische Uhren entwickelt worden, die mehrere Funktionen besitzen und zusätzlich zur normalen Zeitanzeige beispielsweise eine Weckfunktion oder eine Zeitgeberfunktion (sogenannte Timer-Funktion) aufweisen. In den meisten Fällen erfolgt dabei der Alarm mittels eines vom Hersteller vorgegebenen
Schallsignrils, mit dem sich der Benutzer abfinden muß, gleichgültig ob es ihm gefällt oder nicht Darüber hinaus muß sich der Benutzer die gegebenenfalls unterschiedliche Bedeutung verschiedener Schallarten, Töne bzw. Klänge merken.
Damit diese Nachteile t:ermieden werden, ist eine elektronische Uhr mit Schallspeicherung entwickelt worden (DE-OS 30 46 338), bei der d«s zu einem gewählten Zeitpunkt von der Uhr abzugebende Schallsignal vom
Benutzer selbst beispielsweise in Form von Sprache oder Musik in die Uhr eingegeben werden kann. Zu diesem Zweck wird bei der bekannten Uhr der eingegebene Schall in ein digitales Signal umgewandelt und dieses mit Hilfe eines Halbleiterspeichers gespeichert Zum gegebenen Zeitpunkt wird das digitale Signal aus dem Halbleiterspeicher ausgelesen und in ein Schallsignal rückgewandelt Die bekannte Uhr besitzt verschiedene Speicherbereiche zur Speicherung unterschiedlicher Schallsignale, die gegebenenfalls zu verschieflenen Zeitpunkten
wiedergegeben werden können. Der Beginn der Schallaufzeichnung muß bei dieser Uhr durch eine Schalterbetätigung angezeigt werden.
Aus der DE-AS 28 53 422 ist eine elektronische Uhr bekannt bei der einige Funktionen durch akustische Signale gesteuert werden können. Diese Uhr enthält einen das akustische Signal in ein elektrisches Signal umsetzenden Wandler, dem ein Pegeldetektor nachgeschaltet ist der nur bei Vorliegen eines vorgegebenen
Mindestpegels eine Steuerfunktion auslöst
Bei der erwähnten bekannten Uhr mit Schallspeicherung ist die erforderliche Schalterbetätigung lästig. Darüber hinaus vergeht in der Regel von der Betätigung des Schalters bis zum Beginn des aufzuzeichnenden Schallsignals eine gewisse Zeit, während welcher bereits Speicherplatz betigt wird, ohne daß ein verwertbares Signal vorliegt Eine automatische Steuerung des Auizeichnungsbeginns birgt auf der anderen Seite den Nach-
teil, daß der Beginn des Schallsignals nicht oder nicht vollständig aufgezeichnet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, dieses Problem zu lösen, d. h. ein Verfahren zur Aufzeichnung und zur Wiedergabe von Schallsignalen in einer elektronischen Uhr zu schaffen, bei dem der Benutzer nicht jedesmal vor Aufzeichnungsbeginn einen Schalter betätigen muß und bei dem gleichwohl sichergestellt ist, daß auch der Beginn eines aufzuzeichnenden Schallsignals richtig aufgezeichnet wird.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst
Bei diesem Verfahren kann man die Aufzeichnung in eine Vorlaufaufzeichnung und eine Hauptaufzeichnung unterteilen. Die Hauptaufzeichnung beginnt, sobald der Pegel des empfangenen Schallsignals einen vorgegebenen Bezugswert übersteigt; solange dies nicht der Fall ist (und sich die Uhr nicht im Wiedergabemodus befindet),
läuft ständig die Vorlaufaufzeichnung, bei der die empfangenen Schallsignale ständig in einen ersten Speicherbe' reich eingeschrieben werden. Dieser Speicherbereich wird zyklisch immer wieder überschrieben und kann daher relativ klein sein. Sobald bei entsprechendem F.mpfangspegel das Autostartsignal erzeugt wird, beginnt die Hauptaufzeichnung, bei der auf den zweiten Speicherbereich umgeschaltet wird, der eine größere Kapazität als der erste Speicherbereich haben wird. Der Vorteil des Vorlaufaufzeichnungsbetriebs liegt nun darin, daß eine
der Kapazität des ersten Speicherbereichs entsprechende Länge des Schallsignals vor dem Auftreten des Autostartsignals aufgezeichnet wurde und zur Wiedergabe zur Verfugung steht. Wenn also bei der Wiedergabe zunächst der erste Speicherbereich und danach der zweite Speicherbereich ausgelesen werden, dann ergibt sich eine Schallwicdergabe, die nicht am Anfang abgeschnitten ist.
Will man mehr als eine Schallaufzeichnung zulassen, dann können gemäß Anspruch 2 zwei oder auch mehr erste Speicherbereiche abwechselnd benutzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielcn unter bezug auf die Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden elektronischen Uhr mit Schallspeicher,
F i g. 2a bis 2d Ausführungsformen der Schaltungsanordnung für den automatischen Aufzeichnungsbeginn und das zugehörige Impuisdiagramm,
F i g. 3a und 3b ein Blockschaltbild und ein Impulsdiagramm einer von der Deltamodulation Gebrauch machenden Ausführungsform,
F i g. 4a und 4b Darstellungen ähnlich den F i g. 3a und 3b einer weiteren Ausführungsform der Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens,
F i g. 5a ein Blockschaltbild der Aufzeichnungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform und F i g. 5b in aufgeteilter Form den Speicherbereich bei Verwendung eines RAM als Speicher.
In F i g. 1 bezeichnet 1 einen Oszillator, der ein Standardtaktsignal erzeugt 2 ist ein Teiler, der das Taktsignal is empfängt und zu erforderlichen Signalen umformt Fi bis Fn sind verschiedene Funktionsschaltungen, etwa eine Uhrenschaltung, eine Anzeigeschaltung usw. 3 ist ein Mikrophon das zugleich auch als Lautsprecher verwendet wird UKd über einen Verstärker 4 an einen Eingabe/Ausgabe-Schalter 5 angeschlossen ist 6 ist eine Kodierschaltung, durch die ein mit »Sprache« bezeichnetes analoges Schallsignal in digitale Codesignale umgesetzt wird. Die Codesignale werden in einer Aufzeichnungseinrichtung 7 gespeichert Die Kodierschaltung 6 und die Aufzeichnungssinrichtung 7 arbeiten, wenn das Autostartsignal ,4STfOr die Aufzeichnung »1« wird. Dk Aufzeichnungseinrichtung 7 besteht hauptsächlich aus einem Halbleiterspeicher etwa einem RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff) oder einem Schieberegister, und tfas Einschreiben und Auslesen erfolgen nach Maßgabe eines vom Teiler 2 gelieferten Zeitsteuersignals. 8 ist ein Schallsynthesizer, der aus dem von der Aufzeichnungseinrichtüng 7 ausgelesenen Codesignalen ein synthetisches analoges Schall- bzw. Sprachsignal zusammensetzt 9 ist die Schaltungsanordnung für den automatischen Beginn der Aufzeichnung, die nachfolgend vereinfacht »Autostartschaltung« genannt werden soll. Sie enthält einen Pegeldetektor, der feststellt, wenn der Pegel von eingegebenem Schall einen vorgegebenen Wert erreicht, und einer Startsteuerschaltung, die als Antwort auf das Ausgangssignal des Pegeldetektors das Autostartsignal AST zu »1« macht Die Autostartschaltung 9 steuert die Kodierschaltung 6 und die Aufzeichnungseinrichtüng 7 an, wenn der Eingangsschallpegel den vorgegebenen Wert übersteigt R bezeichnet ein Rücksetzsignal. Die Autostartschaltung wird zurückgesetzt wenn das Autostartsignal AST»<k< ist 10 ist eine Umschaltsteuerschaltung, die nach Maßgabe der Betätigung von Schaltern St—Sn Signale bildet die für die Steuerung der einzelnen Funktionen erforderlich sind.
Die F i g. 2a bis 2d zeigen Ausführungsbeispiele der Autostartschaltung von F i g. 1 gemäß der Erfindung bzw. ein impuisdiagramm für den Zeitpunkt des Aufzeichnungsbeginns. R ist wieder das auch in F i g. 1 so bezeichnete Rücksetzsignal.
in F i g. 2a ist 11 ein Referenzspannungsgeber, der eine Referenzspannung Vc abgibt, 12 ist ein Pegeidetektor, der einen Operationsverstärker umfaßt und ein Signal entsprechend einer logischen »0« ausgibt, wenn die Spannung des Schallsignals »Sprache« über der Referenzspannung Vc liegt 13 sind NAND-Glieder, die ein SR-Auffargglied bilden, für welches das Ausgangssignal des Pegeldetektors 12 als Setzsignal dient Diese NAND-Glieder arbeiten als Startsteuerschaltung, wie aus dem Impulsdiagramm von F i g. 2d entnommen werden kann.
F i g. 2b ist ein Ausführungsbeispiel, bei dem lediglich ein NAND-Glied 14 als Pegeldetektor eingesetzt ist wobei alle Eingänge des mit mehreren Eingängen versehenen NAND-Glieds 14 untereinander verbunden sind, damit die Anzahl der parallel eingeschalteten P-MOS FETs erhöht wird und die logische Schwel'enspannung Vth auf Kc vergrößert wird. Das Ausgangssignal des NAND-Glieds 14 kehrt sich um, wenn die Spannung des Schallsignais »Sprache« Vc wird. Die NAND-Glieder 13 entsprechen denen von Fig.2a. Das Zeitdiagramm dieser Schaltung gleicht dem der Schaltung von F i g. 2a, wie es in F i g. 2d dargestellt ist Es ist möglich, ein NOR-Glied mit mehreren Eingängen oder einen Inverter als Pegeldetektor einzusetzen, der eine Differenz von Vth zwischen einem P-MOS FET und einem N - MOS FET aufweist se
F i g. 2c ist ein Ausführungsbeispiel, das von einem Schmitt-Trigger als Pegeldetektor Gebrauch macht der von zwei Invertern 15 und zwei Widerständen Rs, Rf gebildet wird. Die Werte der diesen Schmitt-Trigger bildenden Elemente sind so festgelegt, daß sich eine Schwellenspannung Vc ergibt und das Signal am Eingang CT eines Flip-Flops 16 »0« wird, wenn die Spannung des Schalüignals »Sprache« von Vss kommend den Wert Vc kreuzt. Das Flip-Flop 16 arbeitet als Startsteuerschaltung, und das Signal an seinem Eingang O wird mit der Abfallflanke des Signals am Eingang ~CL am Ausgang Q als Ausgangssignal abgegeben. 17 ist ein Übertragungsglied, 18 ein P-MOS FET. Das Übertragungsglied 17 wird gesperrt der P-MOS FET 18 eingeschaltet, wenn das Autostartsignal AST, d. h. das Signal am Ausgang Q des Flip-Flops 16 »1« wird, um den Schmitt-Trigger von der das Schallsignal »Sprache« führenden Ehgangsleitung abzuschalten und seinen Eingang auf das Potential VDD zu legen. Hierdurch soll ein Einfluß der Eingangsimpedanz des Schmitt-Triggers auf das Schallsignal nach Beginn der Aufzeichnung unterbunden werden. Es ist möglich, das Übertragungsglied 17 durch entsprechende Wahl der Widerstände Rs, /{/überflüssig zu machen. Das Zeit- bzw. Impulsdiagramm dieser AutostartschaWung ist ebenfalls in F i g. 2d gezeigt.
Die F i g. 3a und 3b zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel dieser Erfindung bzw. ein Impulsdiagramm zum Zeitpunkt des Aufzeichnungsbeginns für den Fall, daß zur Speicherung eines S?hallsignals die Deltamodulation verwendet wird.
in F i g. 3 ist 31 ein komparator, der die Amplitude des Ausgangssignals eines Dititalanalogumsetzers 32 mit derjenigen des Schalleingangssignals »Sprache« vergleicht. Das Ausgangssignal des !Comparators wird »1«
wenn die Amplitude des Schalleingangssignals größer ist, und »0« wenn sie kleiner ist. 33 ist eine Schaltung zur Steuerung des Digitalanalogumsetzers, die nach Maßgabe des Ausgangssignals vom Komparator 31 dem Digitalanalogumsetzer solche Digitalwerte Di-Dn liefert, daß der Analogwert des Ausgangssignals vom Digitalanalogumsetzer 32 sich möglichst nahe dem Amplitudenwert des Schalleingangssignals »Sprache« annähert. In dieser Schaltung wird der Anfangszustand durch das gleiche Rücksetzsignal R. wie es auch in den F i g. I und 2 gezeigt ist, festgelegt Solange das Autostartsignal »0« ist, erhält der Digitalanalogumsetzer Digitalwerte, die zu einer Ausgangsspannung Vcführen. Sobald das Autostartsignal AST»\« wird, beginnt der Betrieb. 34 ist ein Datenumsetzer, der vom Komparator erhaltene Daten in eine Form umsetzt, die leicht in einem Speicher 33 gespeichert werden kann. Wenn für den Speicher ein Schieberegister verwendet wird, dann ist der Datenumsetzer 34 überflüssig. 36 ist ein Adressenzahler des Speichers, der arbeitet, wenn das seinem Eingang Reset zugeführte Signal vom UND-Glied 37 »1« wird. Dieser Adressenzähler arbeitet also nur, wenn sowohl das Autostartsignal ASTaIs auch das Rücksetzsignal R gleichzeitig »1« sind. 38 ist ein Flip-Flop, das mit einer Abfallflanke an seinem Eingang ~CL an dem Ausgang Q das Signal am Eingang D übernimmt. Wenn daher bei diesem Ausführungsbeispiel der Pegel des Schallsignals die Ausgangsspannung Vc des Digitalanalogumsetzers
übersteigt, nachdem das Rücksetzsignal R »1« geworden ist und nachdem daraufhin das Ausgangssignal des !Comparators 31 »1« geworden ist, wechselt das Autostartsignal AST (das vom Ausgang Q des Flip-Flops 38 geliefert wird), auf »1«, um die Aufzeichnung zu beginnen. Der Komparator 31, der Digitalanalogumsetzer 32 und die Steuerschaltung 33 werden hierbei 7iisammen als Pegeldetektor verwendet, während die Startsteuerschaltung vom Flip-Flop 38 und dem UND-Glied 37 beim Ausführungsbeispiel von Fig.3 gebildet wird. Die
Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels ist in dem Zeitdiagramm erläutert.
F i g. 4a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung für den Fall der Verwendung der Deltamodulation, und F i g. 4b zeigt das zugehörige Zeit- bzw. Impulsdiagramm zum Zeitpunkt des Aufzeichnungsbeginns.
In Fig. 4a sind die mit31,32,34,35,36,37 und 38 bezeichneten Elemente die gleichen wie die von Fig. 3.41 ist eine Steuerschaltung für den Digitalanalogumsetzer, welche die dem Digitalanalogumsetzer gelieferten Digitalwerte D) — Dn nach Maßgabe des Ausgangssignals vom Komparator 31 so vorgibt, daß der Wert des Ausgangssignals des Digitalanalogumsetzers 32 sich dem Amplitudenwyrt des Eingangsschallsignals »Sprache« annähern kann. Diese Steuerschaltung 41 ist in der Lage, einen Anfangswet vorzugeben, während der Zeit, während derer das Rücksetzsignal R »0« ist, und gibt Digitalwerte an den Digitalanalogumsetzer, damit dessen Ausgangsspannung annähernd gleich der halben Speisespannung ist. 42 ist ein Pegeldetektor, der diese von der Steuerschaltung an den Digitalanalogumsetzer gelieferten Digitalwerte Dx-Dn aufnimmt und aus ihnen ermittelt, in welchem Zustand sich das Ausgangssignal des Digitalanalogumsetzers im Verhältnis ?u dem vorgegebenen Wert ± Vc befindet, und ein Triggersignal TRG abgibt Bei diesem Ausführungsbeispiel gibt der Pegeldetektor das Triggersignal TRG mit dem Zustand »1« aus, wenn das Ausgangssignal des Digitalanalogumsetzers zwischen — Vc und + Vc liegt, wahrend das Triggersignal TRG den Zustand »0« hat, wenn das Ausgangssignal des Digitalanalogumsetzers außerhalb dieses Bereichs liegt Das Zeitdiagramm zeigt die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels. Die Art, in der der Digitalanalogumsetzer dem Eingangsschallsignal folgt, wie es in den F i g. 3 und 4 dargestellt ist, ist nicht auf die beschriebene beschränkt vielmehr können je nach Aufbau der Steuerschaltung für den Digitalanalogumsetzer Änderungen erfolgen.
Die Erfindung ermöglicht somit mit Hilfe eines einfachen Schaltungsaufbaus einen automatischen Start der Aufzeichnung gleichzeitig mit dem Beginn des Sprechens, ohne daß die aufzeichnende Person bei der Aufzeichnung komplizierte Operationen ausführen muß. Dadurch kann verhindert werden, daß Speicherraum von Speichern geringer Kapazität vergeudet wird. Bei Anwendung dieser Erfindung wird es auch möglich, die Länge einer Stummzeit zwischen Schall- bzw. Sprachsignalen festzuhalten, ohne daß während der Stummzeil eine Aufzeichnung erfolgt Bei der Wiedergabe können aufgrund der gespeicherten Daten entsprechende Stummzeiten wieder eingefügt werden, und so die notwendige Speicherkapazität enorm verringert werden.
Die F i g. 5a und 5b zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das ein Aufzeichnen erlaubt, bevor die Autostartschaltung zu arbeiten beginnt Dadurch kann verhindert werden, daß der Beginn aufzuzeichnender Schallsignale infolge des automatischen Aufzeichnungsbeginns abgehackt wird.
F i g. 5a ist ein Blockschaltbild der Aufzeichnungseinrichtung 7 von Fig. 1. F i g. 5b zeigt eine Unterteilungsso form des Aufreichnungsspeicherbereichs für den Fall, daß ein RA M als Speicher verwendet wird.
In Fig.5a bezeichnet 21 einen Aufzeichnungsspeicherbereich, für den ein RAM verwendet wird. 22 ist eine Lese/Schreib- und Datentransformationsschaltung, die von der Kodierschaltung erhaltene Daten in zum Einschreiben in den RAM geeignete Signalform umsetzt, bzw. aus dem RAM gelesene Daten in geeignete Signalform umsetzt, damit diese an den Schallsignalsynthesizer übertragen werden können. 23 ist eine Steuerschaltung für die übergeordnete Steuerung der Aufzeichnungseinrichtung als Ganzes. Diese Steuerschaltung enthält einen Speicherbereichsumschalter und steuert insbesondere die Adressen des RAM. Wenn das Autostartsignal AST eingegeben wird, wird die momentane Adresse zu einem Adressenauffangglied 24 übertragen. Das Adressenauffangglied 24 speichert die übertragene Adresse und gibt sie an die Steuerschaltung 23 zurück, wenn der Schall reproduziert wird. F i g. 5b zeigt eine unterteilte Form des Aufzeichnungsspeicherbereichs bei Verwendung eines RAM als Speicher. A 0—Λ 9 stellt die Adresse des RAM dar. Der RAM ist in drei Bereiche unterteilt wie dies in F i g. 5b dargestellt ist Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der erste Bereich ) von 128 Wörtern gebildet, die den Adressen 000H—03FH entsprechen. Der zweite Speicherbereich II ist von 128 Wörtern gebildet, die den Adressen 040H—07FH entsprechen. Der dritte Bereich III entspricht den verbleibenden Adressen 080H— 3FFH. Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung arbeitet wie folgt:
Bei der Aufzeichnung wird vom Speicherbereichsumschalter entweder der erste Bereich 1 oder der zweite Bereich II ausgewählt Bei Auswahl des ersten Bereichs I beispielsweise werden die von der Kodierschaltung erhaltenen Daten in der Reihenfolge der Adressen 000H—001H—002H... gespeichert Nach Einschreiben unter der letzten Adresse des ersten Bereichs I wird das Einschreiben nach Rückkehr zur ersten Adresse des
Bereichs I fortgeführt, d. h„ die Adressenreihenfolge ist 03FH—00OH—001H... Wenn bei dem in diesem Sinne fortlaufenden Einschreiben der Daten am Punkt P das Autostartsignal AST von der Autostartschaltung an die Steuerschaltung 23 geliefert wird, dann wird die zugehörige Adresse XXXH (nachfolgend als Autostartadresse bezeichnet) in tüas Adressenauffangglied 24 überschrieben. Die Daten werden dann in den dritten Bereich III von der Adresse 080H bis zur Adresse 3FFH eingeschrieben. Danach ist die Aufzeichnung durch Beendigung des Einschreiben beendet Wenn die Aufzeichnung nach Ende einer früheren Aufzeichnung erneut beginnt, dann wird nun der zweite Bereich Il ausgewählt, um in gleicher Weise wie oben für den Bereich I beschrieben, die Au/reichnung durchzuführen. Auf diese Weise werden die Bereiche I und II zyklisch gewechselt
Bei der Wiedergabe wird mittels des Speicherbereichsumschalters der Bereich ausgewählt, der bei der Aufnahme ausgewählt war, und in die Steuerschaltung wird die Autostartadresse XXXH, die im Adressenauffangglied 24 gespeichert ist, eingegeber.. Wenn nun der erste Bereich I ausgewählt ist, HeBt die Steuerschaltung die Daten in der Reihenfolge der Adressen
XXXH+001-XXXH+002-...03FH-OOOH- ...-XXXH-080H-081H- ...-3FFH.
Mittels der Datentransformationsschaltung 22 werden die Daten transformiert, an den Schallsignaisynthesizer von F i g. 1 geliefert und als Schall- bzw. Sprache ausgegeben. Der Speicher wird von der Adresse XXXH +001 (die auf XXXH folgende Adresse) bis zur Adresse XXXH durch einen Umlauf im Bereich I adressiert, während die Adressierung dann in den Bereich !!! überwechselt.
Wenn bei der Aufzeichnung der Bereich 11 ausgewählt war, steuert die Steuerschaltung die Adressen wie folgt:
XXXH+001H-XXXH+ 002H- ...-07FH-(MOH- ...-XXXH-080H-081H- .. .-3FFH. Mit dieser Adressenfolge wird die vorher erläuterte Wiedergabe durchgeführt
Die Schallaufzeichnung wird vor Arbeitsbeginn der Autostartschaltung durch einfache Steuerung der Adressen des Speichers bei diesem Speichersystem möglich. Da die Kapazität der unterteilten Speicherbereiche I, II und 111 je nach Bedarf frei vorgegeben werden kann, versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das diesbezüglich beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Aufzeichnung und zur Wiedergabe von Schallsignalen in einer elektronischen Uhr, bei dem empfangene Schallsignate in elektrische Codesignale umgesetzt und diese in einen Speicher eingeschrie-
ben sowie bei Bedarf wieder ausgelesen und in Schallsignale ruckgewandelt werden, dadurch gekennzeichnet.
daß der Pegel der empfangenen Schallsignale festgestellt und ein Autostartsignal erzeugt wird, wenn der Pegel einen Bezugswert übersteigt,
daß, solange kein Autostartsignal erzeugt wird, die Codesignale in einem ersten Speicherbereich gespeichert
to werden, wobei die Adressen des Speicherbereichs zyklisch wiederholt und entsprechend der Inhalt des Speicherbereichs zyklisch erneuert wird,
daß beim Auftreten des Autostartsignals die momentane Adresse des ersten Speicherbereichs als Autostartadresse gespeichert wird und die nachfolgenden Codesignale in einem zweiten Speicherbereich gespeichert werden, und
daß zur Wiedergabe zunächst die Codesignale aus dem ersten Speicherbereich, beginnend mit der auf die Autostartadresse folgenden Adresse und endend mit der Autostartadresse, und dann die Codesignale aus dem zweiten Speicherbereich ausgelesen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei erste Speicherbereiche abwechselnd mit jeden; Autostartsignal benutzt werden.
DE3236830A 1981-10-08 1982-10-05 Elektronische Uhr mit Schallspeicherung Expired DE3236830C2 (de)

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