DE32365C - Briefbogen, der sich als Umschlag ; falten läfst - Google Patents
Briefbogen, der sich als Umschlag ; falten läfstInfo
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- DE32365C DE32365C DENDAT32365D DE32365DC DE32365C DE 32365 C DE32365 C DE 32365C DE NDAT32365 D DENDAT32365 D DE NDAT32365D DE 32365D C DE32365D C DE 32365DC DE 32365 C DE32365 C DE 32365C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1884, ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Briefbogen, wodurch ermöglicht
wird, dieselben gleichzeitig auch als Briefumschlag benutzen zu können.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 den
Briefbogen in vollständig geöffnetem schreibfertigen Zustande, Fig. 2 nach einmaliger
Faltung mit umgebogenem Seitenrand. Fig. 3 zeigt den Brief in fertig zusammengefaltetem
Zustande unmittelbar vor dem Schliefsen, Fig. 4 den geschlossenen Brief von der Kehrseite und
Fig. 5 von der Vorderseite.
Wie in Fig. 1 ersichtlich ist, kann die ganze Innenseite des Briefbogens zur Schrift verwendet
werden.
Am oberen Ende ist der Bogen mit einem umlegbaren Rand α versehen; um denselben
leicht umlegen zu können, ist der Bogen in der punktirten Linie perforirt oder durchstochen.
Dieser Rand α ist auf der Rückseite in der einen Hälfte gummirt, Fig. 2 bei bl.
Aufser dem Rand α befindet sich an der Seitenkante des Bogens eine wie gewöhnlich
gummirte Schliefspatte a3, deren Falzlinie des leichten Umbiegens wegen ebenfalls durchstochen
sein kann. An dem inneren Ende der Patte a3 ist der Bogen in der Linie a^-a2
nochmals quer durchstochen. Die Lage dieser Linie <32-<z2 ist derart bemessen, dafs der
unterhalb derselben gelegene Bogentheil um die Breite des Randes α kürzer ist, als der
zwischen diesem Rande α und der Linie α 2-a 2
befindliche Theil des Bogens.
Der Länge dieses letzteren Theiles entspricht auch die Breite der Schliefsklappe a3. Das
Schliefsen des Briefbogens erfolgt in folgender Weise:
Zunächst wird der Bogen selbst an der Linie λ2-α2 und hierauf der Rand α nach
innen zusammengelegt, so dafs also die Kante a1 unmittelbar an die Innenkante des Randes a
zu liegen kommt, beide umgelegten Theile sich also in derselben Ebene befinden. Dann wird
dej Bogen mitsammt dem Rande α in der Linie £>2, Fig. 2, zusammengefalzt, so dafs die
Kante b auf die Kante bl zu liegen kommt.
Darauf wird dieser Falz wieder so weit aus einander gebogen, um den gummirten Theil b*
des Randes α anfeuchten zu können, und nun dieser Theil b* an den Randtheil bs angeprefst
und schliefslich die Platte a3 nach gehörigem
Anfeuchten des gummirten Randes b3 umgebogen und festgeklebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Briefbogen, welcher zugleich als Briefumschlag, dient, bestehend aus einem Blatt A mit Schliefspatte a3 und einem umlegbaren Rande a, welcher beim Zusammenfalten mit dem unteren Theil des Briefbogens in dieselbe Ebene zu liegen kommt und dazu dient, den Briefbogen beim weiteren Zusammenfalten an der sonst offenen Seite zu verschliefsen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32365C true DE32365C (de) |
Family
ID=308389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32365D Expired - Lifetime DE32365C (de) | Briefbogen, der sich als Umschlag ; falten läfst |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32365C (de) |
-
0
- DE DENDAT32365D patent/DE32365C/de not_active Expired - Lifetime
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