DE3234573C2 - Bildsignalausleseverfahren für einen Festkörper-Bildabtaster - Google Patents
Bildsignalausleseverfahren für einen Festkörper-BildabtasterInfo
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- DE3234573C2 DE3234573C2 DE3234573A DE3234573A DE3234573C2 DE 3234573 C2 DE3234573 C2 DE 3234573C2 DE 3234573 A DE3234573 A DE 3234573A DE 3234573 A DE3234573 A DE 3234573A DE 3234573 C2 DE3234573 C2 DE 3234573C2
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Description
Die Erfindung betrifft ein Bildsignalausleseverfahren für einen
Festkörperbildsensor nach dem Oberbegriff des Patentan
spruches 1.
Bekannte CCD- und MOS-Festkörper-Bildabtaster können eine
sogenannte löschende Auslesecharakteristik haben, wobei die
Ladungen auf Grund der Bildinformationen durch Auslesen
gelöscht werden. Es ist jedoch auch ein Festkörper-Bild
abtasterelement mit einer n⁺-Ladungsspeicherschicht entwickelt
worden, wobei die Bildinformation beim Auslesen nicht gelöscht
wird (Jp-Anm. 54001/80 und 60316/80). Dieses Bild
abtasterelement ist mit einer Photodetektorfunktion und einer
Speicherfunktion der festgestellten Information bzw. Ladungen
in der Weise ausgestattet, daß die Phototräger in einer
Potentialsenke in Form einer n⁺-Schicht mit einer Quer
schnittsfläche, die einem rechtwinkligen Haken gleicht,
gespeichert werden. Bei Verwendung dieses Bildabtasterelements
ist es nicht notwendig, einen Bildabnahmeteil, einen Anzeige
teil, wie einen CRT, oder eine Aufzeichnungsvorrichtung zum
zeitweiligen Speichern der Bildinformation vor dem Aufzeichnen
der Bildsignale, die auf einem Magnetband od. dgl. erhalten
sind, vorzusehen.
Es ist erwartet worden, daß dieses Bildabtasterelement eine
merkliche Vereinfachung des Aufbaus des Bildabtasters und eine
Verringerung seiner Kosten im Vergleich mit bekannten
Bildabtastern ermöglicht.
Bei der Entwicklung des Bildabtasters mit nichtlöschendem
Auslesen hat sich ein neues Problem ergeben, das bei bekannten
MOS- und CCD-Typen nicht gegeben ist. Wenn eine Anzahl solcher
Bildabtasterelemente mit einer gemeinsamen Bildelementsignal
ausgangsleitung verbunden wird und die auszulesenden Bild
elemente durch Abtastung ausgewählt werden, um aufeinander
folgend ihre Bildinformation auszulesen und einen Refresh
durchzuführen, wird die Bildinformation jedes Bildelements auch
nach dem Auslesevorgang gelöscht, so daß das von dem Bild
element ausgelesene Signal auf der gemeinsamen Signalausgangs
leitung für eine bestimmte Zeitdauer verbleibt, was zu einer
Störung des von dem nächsten Bildelement ausgelesenen Bild
signals führt. Die Signalausgangsleitung hat nämlich eine
elektrostatische Kapazität gegen Erde mit einer bestimmten
Größe. In dem Zustand, in dem ein Schalter zwischen der einmal
ausgelesenen Bildelementzelle und der Signalausgangsleitung
ausgeschaltet wird, um diese elektrisch zu isolieren, wird das
vorher ausgelesene Bildsignal mit einer Zeitkonstante gedämpft,
die abhängig von dem Produkt des obenerwähnten Kapazitätswertes
und des Widerstandswertes der Signalausgangsleitung ist, so daß
das obenerwähnte Problem bei einer Versuchsvorrichtung mit
geringen Abmessungen, bei der die Zahl der Bildelemente klein
ist und die Ausleserate niedrig ist, nicht wesentlich ist. Wenn
man beispielsweise ein Bild mit einer Qualität erhalten will,
die gleich der Qualität eines stehenden Bildes durch Silber
salzphotographie (Bildqualität gleich einem Bild mit sechs
facher Vergrößerung unter Verwendung beispielsweise eines
110-Films) unter Verwendung dieses Festkörper-Bildabtaster
elements ist, so sind beispielsweise 512×767 Bildelemente
erforderlich. Mit einer solch großen Zahl von Bildelementen
steigen die elektrostatische Kapazität gegen Erde und der
Widerstandswert der Signalausgangsleitung an, was einen Anstieg
der Entladungszeit verursacht. Andererseits werden die
Bildelementausleseintervalle verringert, was zu einem starken
Anstieg der Störung durch das vorangehende Bildelement führt.
Aus der DE 30 06 267 A1 ist eine Schaltungsanordnung für das
Auslesen einer Festkörper-Abbildungsanordnung vorbekannt, wobei
die verwendeten Photodioden bei Lichteinfall Photoelektronen in
ihrer Überkapazität speichern und durch ein spezielles Abtast
regime nacheinander die gespeicherten Photoelektronen zu einem
Signalausgangsanschluß abgegeben werden, um ein Videosignal
entsprechend der Bildinformation zu liefern.
Da die von den Photodioden abgeleiteten Signalladungen außer
ordentlich gering sind, wirken sich Störungen auf Grund para
sitärer Kapazitäten in der Festkörper-Abbildungsanordnung sehr
nachteilig aus. Um dieses Problem zu lösen, wird ein zusätz
licher MOS-Schalttransistor in die horizontale Ausgangsleitung
eingeschleift, der in den Intervallzeiten zwischen den hori
zontalen Impulsen offen gehalten wird. Durch ein getaktetes
Schalten des MOS-Transistors in der Art und Weise, daß während
der horizontale Abtastimpuls zugeführt wird, eine Unterbrechung
der horizontalen Signalausgangsleitung bezogen auf den
Signalausgangsanschluß erfolgt, wird erreicht, daß durch die
betrachtete Bahn kein Strom fließt und negative Einflüsse auf
Grund von parasitären Kapazitäten ausgeschlossen werden.
Nachteilig hierbei ist, daß ein zusätzlicher MOS-Transistor für
die Signalausgangsleitung erforderlich ist und daß weiterhin
auf Grund des geöffneten Zustandes des MOS-Transistors inner
halb der Intervallzeiten zwischen den horizontalen Impulsen ein
nichtdefinierter Zustand auf der horizontalen Signalausgangs
leitung vorliegt. Um eine weitestgehende Absorption der
Signalladungen von der horizontalen Ausgangsleitung zu
erreichen, ist es zusätzlich notwendig, eine Kapazität zur
Unterstützung der Schaltfunktion des MOS-Transistors
vorzusehen, wodurch sich die Menge der Restladungen auf der
horizontalen Signalausgangsleitung, allerdings um den Preis
eines weiteren Bauelementes, verringern läßt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Bild
signalausleseverfahren für einen Festkörper-Bildsensor mit
einer Vielzahl von zweidimensional angeordneten Festkörper-
Bildelementzellen mit nichtlöschender Auslesecharakteristik
anzugeben, wobei neben einer Vereinfachung des Aufbaus des
Festkörper-Bildsensors eine störungsfreie Bildsignalauswertung
insbesondere hochpegeliger Bildelementsignale der einzelnen
Festkörper-Bildelementzellen möglich wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentan
spruches 1, wobei eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung
im Unteranspruch angegeben ist.
Mittels des erfindungsgemäßen Bildsignalausleseverfahrens kann
die Anzahl der Bildelementsignal-Ausgangsleitungen durch einen
Multiplexbetrieb verringert werden, ohne daß eine gegenseitige
Beeinflussung der von den Festkörper-Bildelementzellen
herrührenden Ladungen mit der Folge von Bildfehlern auftritt.
Durch den definierten Ladungszustand auf Grund der Verbindung
der Signalausgangsleitungen während einer Zeitperiode zwischen
aufeinanderfolgenden vertikalen Abtastperioden mit dem Erd- oder
Massepotential, kann der bei Zellen mit nichtlöschender
Charakteristik erforderliche Refresh vereinfacht und der
Abfrage- bzw. Auslesezyklus verkürzt werden.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung
beschrieben, in der sind
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anordnung des Festkörper-
Bildsensors zur Verwendung bei einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 2 ein Schaltbild eines Beispiels der Anordnung der
Abtasterfläche 10 in Fig. 1,
Fig. 3 ein Teilschaltbild der Anordnung eines Horizontal
schaltkreises 50, eines Auffrischkreises 70, eines Pufferver
stärkerkreises 80 und eines A/D Umsetzers 90 in Fig. 1,
Fig. 4 eine Darstellung von Wellenformen zum Erläutern der
Wirkungsweise des Festkörper-Bildsensors mit der in Fig. 1 bis
3 dargestellten Anordnung und
Fig. 5A, 5B, 6A, 6B und 7A bis 7C Blockschaltbilder zur
Erläuterung des Hauptteils eines Beispiels der Anordnung bei
der Anwendung der Erfindung beim Farbfernsehen.
Ein Festkörper-Bildsensor zur Verwendung bei einer Aus
führungsform der Erfindung enthält gemäß Fig. 1 eine Abtaster
fläche 10, die mit beispielsweise 512×768 Bildelementzellen,
die in Matrixform angeordnet sind, versehen ist, einen
Vertikalabtastkreis 20, einen Feldauswahlschalter 30, einen
Horizontalabtastkreis 40, einen Horizontalschaltkreis 50, einen
Auffrischsignalgenerator 60, einen Auffrischsignalkreis 70,
einen Pufferverstärker 80 und einen A/D-Umsetzerkreis 90. Durch
"vertikal" und "horizontal" werden eine erste Richtung der
Bildelementanordnung und eine dazu senkrechte zweite Richtung
bezeichnet, wobei damit nicht absolute Lagen angegeben werden
sollen.
Die Abtasterfläche 10 enthält gemäß Fig. 2 Bildelementzellen
Cj i nachfolgend einfach als Zellen bezeichnet, mit derselben
Ausbildung, die in Matrixform von 512 (29) Reihen und 768
(3×38) Spalten angeordnet sind, wobei die Zellen jeweils mit
512 Vertikalabtastsignalleitungen V1 bis V512 und 768 Signal
ausgangsleitungen B1 bis B768 verbunden sind. Wie in dem Kreis
Cj i in vergrößertem Maßstab gezeigt ist, sind die Zellen jeweils
mit einem Photodetektor CCj i mit einer Ladungsspeicherschicht in
Hakenform und einem MOS-Schalter Sj i, dessen Hauptelektrode mit
dem Photodetektor CCj i und der Signalausgangsleitung Bi
verbunden ist und dessen Gateelektrode mit der Vertikalabtast
signalleitung Vj verbunden ist, versehen. Wenn bei einer
solchen Anordnung ein Signal auf der vertikalen Signalleitung
Vj hochpegelig wird, wird ein Bildelementsignal mit positiver
Spannung, das durch Lichtstrahlung in dem Photodetektor CC
gespeichert ist, auf der Signalausgangsleitung Bi ausgelesen.
Da das Bildelement nichtlöschend ist, bleibt das Bildelement
signal des Photodetektors CCj i auf der Signalausgangsleitung Bi
über die gesamte Signalausleseperiode vorhanden, auch nachdem
es auf der Signalausgangsleitung Bi ausgelesen ist.
Gemäß Fig. 3 sind die 768 Signalausgangsleitungen B1 bis B768
untereinander in Gruppen von je 24 verbunden, um 32 Unter
gruppen zu bilden, und sind die 32 Multiplex-Signalausgangs
leitungen A1 bis A32 der Untergruppen mit dem Auffrischkreis 70
verbunden. Die am weitesten linken Signalausgangsleitungen B1,
B25, B49, . . . B745 der jeweiligen Untergruppen sind jeweils mit
MOS-Schaltern Ql 1, Ql 2, Ql 3, . . . Ql 22 verbunden, wobei deren Gate
elektroden mit einer gemeinsamen horizontalen Abtastsignal
leitung H1 verbunden sind. Die zweiten Signalausgangsleitungen
B2, B26, B50, . . . B746 von links in den jeweiligen Untergruppen
sind mit MOS-Schaltern Q2 1, Q2 2, Q2 3, . . . Q2 32 verbunden, deren
Gateelektroden mit einer gemeinsamen horizontalen Abtast
signalleitung H2 verbunden sind. In gleicher Weise sind die
entsprechenden anderen verbleibenden Signalausgangsleitungen
der Untergruppen mit MOS-Schaltern verbunden, deren
Gateelektroden mit gemeinsamen horizontalen Abtastsignal
leitungen verbunden sind. Wenn bei einer solchen Anordnung ein
Signal auf der horizontalen Abtastsignalleitung H1 hochpegelig
wird, werden die 32 am weitesten linken Signalausgangsleitungen
der Untergruppen mit den jeweils entsprechenden Multiplex-
Signalausgangsleitungen A1 bis A32 verbunden. In gleicher Weise
werden die entsprechenden anderen verbleibenden Signalaus
gangsleitungen der Untergruppen mit den jeweils diesen
entsprechenden Mulitplex-Signalleitungen A1 bis A32 verbunden,
wenn Signale auf entsprechenden horizontalen Abtastsignal
leitungen hochpegelig werden.
Die Multiplex-Signalausgangsleitungen A1 bis A32 sind jeweils
über MOS-Schalter R1 bis R32 mit einem Bezugspotential verbun
den, das beispielsweise durch das Erdpotential in dem
Auffrischkreis 70 gegeben ist. Die Gateelektroden der
MOS-Schalter R1 bis R32 sind mit einer gemeinsamen
Auffrischsignalleitung R verbunden. Wenn ein Signal auf der
Auffrischsignalleitung R hochpegelig wird, werden alle
Multiplex-Signalausgangsleitungen auf dem Bezugspotential
gehalten.
Die Multiplex-Signalausgangsleitungen A1 bis A32 sind jeweils
über Verstärker T1 bis T32 des Pufferverstärkers 30 mit A/D
Umsetzern AD1 bis AD32 des A/D Umsetzerkreises 90 verbunden.
Die A/D Umsetzer AD1 bis AD32 setzen jeweils analoge Bild
elementsignale auf den Multiplex-Signalausgangsleitungen in
eine digitale Form um, wodurch die digitalen Bildelementsignale
an den digitalen Ausgangsanschlüssen D1 bis D32 auftreten. Die
Verstärker T1 bis T32 des Pufferverstärkerkreises 80 bestehen
jeweils aus einem Paar Transistoren, die parallel zwischen eine
gemeinsame Konstantstromquelle und Erde geschaltet sind. Die
Basis des einen Transistors wird mit dem analogen Bildelement
signal gespeist und die Basis des anderen Transistors wird mit
einer Referenz-Dunkelspannung von einer (nicht dargestellten)
Maskenbildelementzelle gespeist, die getrennt von den übrigen
Bildelementzellen vorgesehen ist. Als Ergebnis wird ein
analoges Bildsignal dem A/D Umsetzerkreis 90 zugeführt.
Gemäß Fig. 4 wird zur Zeit t0 ein Signal, das auf einer
vertikalen Abtastsignalleitung I1 von dem in Fig. 1 gezeigten
Vertikalabtastkreis 20 auftritt, hochpegelig. Der Feld
auswahlschalter 30 schaltet die vertikale Abtastsignalleitung
V1 in einer ungradzahligen Feldabtastperiode an, wodurch ein
Signalpegel PV1 auf die vertikale Abtastsignalleitung V1 für
etwa 320 µs (Fig. 4) hoch ist. Als Ergebnis leiten die
MOS-Schalter Sl 1 bis S768 1 in den 768 Zellen Cl 1 bis C768 1 in der
mit der vertikalen Abtastsignalleitung V1 verbundenen
Abtasteranordnung 10, wodurch Bildelementsignale in den Zellen
Cl 1 bis C768 1 jeweils auf den Signalausgangsleitungen B1 bis B768
erzeugt werden.
Zu einer Zeit t1 kurz nach der Zeit t0 wird ein Signal PH1, das
auf der horizontalen Abtastsignalleitung H1 von dem horizon
talen Abtastkreis 40 erzeugt wird, hoch, wodurch die MOS-
Schalter Ql 1 bis Ql 32 in dem Horizontalschaltkreis 50 einge
schaltet werden. Folglich werden Bildelementsignale auf den am
weitesten linken Signalleitungen B1 bis B745 der 32 Unter
gruppen der Signalausgangsleitungen B1 bis B768 jeweils an die
Multiplex-Signalausgangsleitungen A1 bis A32 abgegeben. Die
Bildelementsignale auf diesen Multiplex-Signalleitungen werden
zu den digitalen Bildelementsignalausgangsanschlüssen D1 bis
D32 über den Auffrischkreis 70, in dem alle MOS-Schalter R1 bis
R32 im Aus-Zustand gehalten werden, zu dem Pufferverstärker
kreis 80 und zu dem A/D Umsetzerkreis 90 gegeben. Wenn danach
das Signal PH1 auf der horizontalen Abtastsignalleitung H1 in
den niederpegeligen Zustand zurückgeführt wird, werden die
MOS-Schalter Ql 1 bis Ql 32 des Horizontalschaltkreises 50
nichtleitend und die Spannungen auf den
Multiplex-Signalleitungen A1 bis A32 kehren in den Zustand vor
dem Auslesen zurück.
Zu einer Zeit t2 nach einigen µs wird ein Signal PH2 auf der
horizontalen Abtastsignalleitung H2 hochpegelig. Als Ergebnis
leiten die MOS-Schalter Q2 1 bis Q2 32 des Horizontalschaltkreises
50, wodurch Spannungen an den zweiten Signalausgangsleitungen
B2 bis B746 von links in den Untergruppen der Signalausgangs
leitungen B1 bis B768 jeweils auf den Multiplex-Signalausgangs
leitungen A1 bis A32 erzeugt werden. Die Spannungen auf den
Multiplex-Signalausgangsleitungen werden jeweils zu den
digitalen Bildelementsignalausgangsanschlüssen D1 bis D32 über
den Auffrischkreis 70, in dem alle MOS-Schalter R1 bis R32 im
Aus-Zustand gehalten werden, den Pufferverstärkerkreis 80 und
den A/D Umsetzerkreis 90 gegeben. Wenn danach das Signal PH2
auf der horizontalen Abtastsignalleitung H2 in seinen
niederpegeligen Zustand zurückkehrt, werden die MOS-Schalter Q2 1
bis Q2 32 nichtleitend, wodurch die Spannung auf den Multiplex-
Signalausgangsleitungen in ihren Anfangszustand zurückkehrt.
Gleichzeitig werden Signale auf den horizontalen
Abtastsignalleitungen H3 bis H24 nacheinander hochpegelig,
wodurch Bildelementsignale auf den Signalausgangsleitungen der
jeweiligen Untergruppen an den digitalen Bildsignalausgangs
anschlüssen D1 bis D32 aufeinanderfolgend auftreten.
Nach dem Rückführen eines Signals PH24 auf der letzten
horizontalen Abtastsignalleitung H24 in den niederpegeligen
Zustand, kehrt das Signal PV1 auf der vertikalen Abtast
signalleitung V1 in den niederpegeligen Zustand zurück, was die
horizontale Abtastung aller mit der Signalleitung V1 verbun
denen Zellen vervollständigt. Der MOS-Schalter Sj i in der Zelle
Cj 1 (j = 1, 2, . . . 768) wird somit ausgeschaltet. Da der
Photodetektor CCj 1 eine nicht löschende Auslesecharakteristik
hat, werden jedoch die Bildelementsignale auf die Signalaus
gangsleitungen B1 bis B768 ausgegeben, bis unmittelbar bevor
die MOS-Schalter Sj 1 (j = 1, 2, . . . 768), die durch den in jeder
Zelle vorgesehenen Vertikalabtastkreis ausgesteuert werden,
nichtleitend werden. Danach werden diese Bildelementsignale
jeweils gedämpft, d. h. sie werden mit einer Zeitkonstante
entladen, die von der Erdkapazität der Signalausgangsleitung
abhängt. Wenn die Entladezeitkonstante groß ist, bleibt das
vorangehende Bildelementsignal unverändert auf jeder Signal
ausgangsleitung bei der nächstfolgenden horizontalen Abtastung
der mit der vertikalen Abtastsignalleitung V3 verbundenen
Zellen bestehen, was zu einer Störung mit dem nachfolgend
auszulesenden Bildelementsignal führt. Wenn die
Entladezeitkonstante groß ist, oder wenn die horizontale
Abtastsignalleitung Vj+2 (Vj+1 in dem Falle, wenn eine
überlappte Abtastung nicht verwendet wird) nach der hori
zontalen Signalleitung Vj ausgewählt wird, um das Bildelement
signal aus dem Photodetektor CCj+2 i (CCj+1 i in dem Falle, wenn
die überlappte Abtastung nicht verwendet wird) auf der
Signalausgangsleitung Bi auszulesen, kann ein genaues Auslesen
nicht erreicht werden, da das vorangehend von dem Photodetektor
CCj i ausgelesene Signal noch auf der Signalausgangsleitung Bi
gehalten wird.
Um eine solche Störung zu verhindern, wird eine Zeitperiode in
dem Zeitintervall zwischen der Vervollständigung des Auslesens
der mit der Signalleitung V1 verbundenen Zellen und des Starts
des Auslesens der mit der Signalleitung V3 verbundenen Zellen
vorgesehen (siehe Fig. 4). In dieser Zeitperiode werden die
Signale PH1 bis PH24 auf allen horizontalen Abtastsignal
leitungen H1 bis H23 hochpegelig gemacht, um die MOS-Schalter
Ql 1 bis Q24 34 leitend zu machen, wodurch alle Signalausgangs
leitungen B1 bis B768 mit den diesen entsprechenden gemeinsamen
Signalausgangsleitungen A1 bis A32 verbunden werden. Gleich
zeitig wird das Signal PR auf der Auffrischleitung R hoch
pegelig gemacht, um die MOS-Schalter R1 bis R32 leitfähig zu
machen, wodurch die Multiplex-Signalausgangsleitungen A1 bis
A32 geerdet werden. Als Ergebnis werden alle Signalausgangs
leitungen B1 bis B768 geerdet, um dadurch das verbleibende
Bildelementsignal der vorangehenden Abtastung aufzufrischen
bzw. zu löschen.
Da gemäß der Erfindung die Zellen eine nichtlöschende Aus
lesecharakteristik haben, ist es wichtig, ein Zeitintervall
zwischen dem Schalten einer Signalleitung Vj und dem Schalten
der nächsten Signalleitung, z. B. Vj+2 in dem Fall der
überlappten Abtastung, vorzusehen, d. h. die Signalausgangs
leitungen B1 bis B768 in einem solchen Zustand aufzufrischen
bzw. zu löschen, in dem die Zellen nicht elektrisch mit einer
der Signalausgangsleitungen B1 bis B768 verbunden sind.
Während sich die vorangehende Beschreibung auf den Fall
bezieht, bei dem die Summe der Periode eines vertikalen
Abtastsignales und der Zeitperiode (der Periode von der Auswahl
einer vertikalen Abtastsignalleitung bis zu der Auswahl der
nächsten vertikalen Abtastsignalleitung) 640 µs beträgt, ist
die Erfindung darauf nicht beschränkt. Die Perioden können
beispielsweise auch um die Hälfte reduziert werden und in einem
solchen Falle kann eine Mehrfachbelichtung von 10 Belichtungen
pro Sekunde ausgeführt werden.
Nach der Vervollständigung eines solchen Auffrischvorgangs wird
ein Signal PV3 auf der vertikalen Abtastsignalleitung V3
hochpegelig, wodurch eine horizontale Abtastung der mit der
Signalleitung V3 verbundenen Zellen in genau derselben Weise,
wie oben im Bezug auf die vertikale Abtastsignalleitung V1
beschrieben, ausgeführt wird. Danach werden die Bildelement
signale von denen mit den ungradzahligen vertikalen Abtast
signalleitungen V3, V5, V7, V9, . . . V511 verbundenen Zellen
ausgelesen, während die Signalausgangsleitung in jeder Zeit
periode aufgefrischt wird, dem ein Auslesen der Bildelement
signale von gradzahligen vertikalen Abtastsignalleitungen V2,
V4, V6, . . . V512 folgt, wodurch die Abtastung der zweidimen
sionalen Matrix aus ungradzahligen Feldern und gradzahligen
Feldern vervollständigt wird.
Nachdem alle Bildelementsignale aller Bildelementzellen CCl 1 bis
CC768 512 aus diesen ausgelesen sind, werden die Bildsignale, die
in dem Abtaster gespeichert sind, bei der Vorbereitung für die
nächste Bildformierung aufgefrischt bzw. gelöscht, wodurch das
Ausleseverfahren vervollständigt wird.
Bei der vorstehend erwähnten Ausführungsform ist die Zeit
periode zwischen den vertikalen Abtastperioden vorgesehen und
in dieser Zeitperiode werden die Signalausgangsleitungen
aufgefrischt bzw. geräumt, so daß es möglich ist, wirksam eine
Störung zwischen den Zellen mit nichtlöschender Auslese
charakteristik zu verhindern.
Durch die Anwendung einer Multiplex-Anordnung, bei der die
Signalausgangsleitungen in Untergruppen aufgeteilt werden und
entsprechende mit den jeweiligen Signalausgangsleitungen der
Untergruppen verbundene Zellen gleichzeitig ausgelesen werden,
kann des weiteren der Aufwand für das Signalauslesen bis zu
einem reziproken des Vielfachen der Zahl der Untergruppen
verringert werden; auch in dem Falle des Auslesens eines
Festkörper-Bildsensors, der erforderlich ist, um eine Bild
qualität zu erhalten, die gleich der Bildqualität bzw. Auf
lösung eines Bildes durch Silbersalzphotographie ist, und der
eine große Zahl von Bildelementen aufweist. Auch können Stör- oder
Schaltimpulse, die von dem Öffnen und Schließen der
MOS-Schalter herrühren, wesentlich verringert werden. Wenn
darüber hinaus ein gleichzeitiges magnetisches Mehrspuren
aufzeichnen unter Verwendung eines Mehrspurkopfes mit einer
Kopfzahl entsprechend der Zahl der Untergruppen und einem
magnetischen Aufzeichnungsmittel ausgeführt wird, kann eine
Aufzeichnungsvorrichtung mit Studioqualität und niedriger
Geschwindigkeit verwendet werden. Die Aufteilung der Signal
ausgangsleitung in Untergruppen erlaubt auch die Verringerung
der Zahl der MOS-Schalter zum Auffrischen der Signalausgangs
leitungen.
Um den Signalausleseaufwand für den Festkörper-Bildsensor, wie
oben beschrieben, zu verringern, ist es notwendig, ein Element
mit einer nichtlöschenden Auslesecharakteristik und einer
großen Signalhaltezeit wie bei der vorliegenden Erfindung zu
verwenden. Es ist deshalb sehr wirksam, das Auffrischen der
Signalausgangsleitungen aufzuteilen und ein Signalauslesen mit
niedriger Geschwindigkeit auszuführen, indem die Signalaus
gangsleitungen in Untergruppen aufgeteilt werden.
Bei der vorstehend erläuterten Ausführungsform werden die in
Untergruppen aufgeteilten Signalausgangsleitungen aufeinander
folgend horizontal in jeder Untergruppe abgetastet, um das
Signal jedes Bildelements auszulesen. Mit diesem Verfahren
können Signale von einem Festkörper-Bildsensor ausgelesen
werden, der erforderlich ist, um eine hohe Bildqualität zu
erhalten, und der eine große Zahl von Bildelementen aufweist,
wobei Impulsrauschen wesentlich verhindert werden kann, wie
oben beschrieben. Da zusätzlich die Zahl der Ausgangsanschlüsse
kleiner als die der Signalausgangsleitungen gemacht werden
kann, können erhaltene Signale gleichzeitig durch eine kleine
Zahl von Magnetköpfen auf vielen Spuren aufgezeichnet werden.
Das Signalausleseverfahren der Erfindung ist jedoch nicht
darauf beschränkt. Alle Signalausgangsleitungen können
beispielsweise auch nacheinander durch einen Horizontalabtast
kreis ausgewählt werden. Auch ist es möglich, Ausgangsan
schlüsse in derselben Zahl wie die diesen entsprechenden
Signalausgangsleitungen vorzusehen, so daß die Bildelemente
einer horizontalen Zeile gleichzeitig ausgelesen werden können.
In diesem Falle ist der Horizontalabtastkreis nicht
erforderlich.
Fig. 5A und 5B zeigen den Hauptteil eines Beispiels der
Anordnung für die Anwendung der Erfindung beim Farbfernsehen.
Die Zellen sind jeweils mit Farbfiltern der drei Primärfarben
Grün (G), Blau (B) und Rot (R) in der Folge der Baiyer′schen
Anordnung bedeckt. Die MOS-Schalter Ql 1 bis Q24 1 einer Unter
gruppe 1 in dem Horizontalschaltkreis 70 werden in eine Gruppe
von MOS-Schalter Ql 1, Q3 1, Q5 1, . . . Q23 1, deren Zahlen der Anordnung
von der linken Seite ungradzahlig sind, und eine Gruppe von
MOS-Schaltern Q2 1, Q4 1 Q6 1, . . . Q24 1, deren Zahlen der Anordnung
gerade sind, aufgeteilt. Die MOS-Schalter, die zu der ungrad
zahligen Gruppe gehören, werden aufeinanderfolgend mit den
horizontalen Abtastsignalleitungen H1 bis H12 in der Folge der
Anordnungszahl von der linken Seite verbunden und die
MOS-Schalter, die zu der gradzahligen Gruppe gehören, werden in
gleichartiger Weise mit den horizontalen Abtastsignalleitungen
H13 bis H24 in der Folge der Anordnungszahl von der linken
Seite verbunden.
Wenn mit einer solchen Anordnung die Signale PH1 bis PH24 auf
den horizontalen Abtastsignalleitungen H1 bis H12 in einer
Folge hochpegelig gemacht werden, während das Signal PV1 auf
der vertikalen Abtastsignalleitung V1 hochpegelig gehalten
wird, werden die 12 Grünsignale (G) in einer Folge auf der
Multiplex-Signalausgangsleitung A1 erzeugt und danach werden,
wenn die Signale auf den horizontalen Abtastsignalleitungen H13
bis H24 in einer Folge hochpegelig gemacht werden, 12 Rot
signale (R) in der Folge auf der Multiplex-Signalausgangs
leitung A1 erzeugt. Wenn als nächstes die Signale auf den
horizontalen Abtastsignalleitungen H1 bis H24 nacheinander
hochpegelig gemacht werden, während das Signal auf der
vertikalen Abtastsignalleitung V3 hochpegelig gehalten wird,
wird eine Reihe von 12 Grünsignalen (G) auf der Multiplex-
Signalausgangsleitung A1 zuerst erzeugt und dann wird eine
Reihe von 12 Rotsignalen (R) vorgesehen. Bei der nachfolgenden
Abtastung der ungradzahligen Felder werden eine Reihe von
12 Grünsignalen (G) und eine Reihe von Rotsignalen (R)
abwechselnd auf den Multiplex-Signalausgangsleitungen A1 durch
denselben Vorgang, wie oben beschrieben, erzeugt. Bei der
Abtastung der gradzahligen Felder werden eine Reihe von
12 Grünsignalen (G) und eine Reihe von 12 Blausignalen (B)
erzeugt. Da die jeweiligen Farbsignale immer in Stufen von 12,
wie oben beschrieben, erzeugt werden, können sie leicht
getrennt werden, indem ein Takt verwendet wird, der durch
Frequenzteilen eines Taktes für die horizontale Abtastung auf
1/12 erhalten wird.
Fig. 6A und 6B zeigen den Hauptteil eines anderen Beispiels
der Anordnung für die Anwendung der Erfindung beim Farbfern
sehen. Die jeweiligen Zellen sind mit Farbfiltern der drei
Primärfarben G, B und R in der Folge der Baiyer′schen Anordnung
bedeckt. Die Signalausgangsleitungen B1 bis B24 werden in eine
Gruppe von ungradzahligen Signalausgangsleitungen B1, B3, B5, . . . B23
und eine Gruppe von gradzahligen Signalausgangslei
tungen B2, B4, B6, . . . B24 aufgeteilt. Die Signalausgangs
leitungen, die zu den jeweiligen Gruppen gehören, werden
jeweils mit den Multiplex-Signalausgangsleitungen A1-1 und A1-2
verbunden. Jedes Paar der Signalausgangsleitungen derselben
Anordnungszahl von der linken Seite in der ungradzahligen
Gruppe und der gradzahligen Gruppe wird mit einem MOS-Schalter
verbunden, dessen Gate mit einer der gemeinsamen horizontalen
Abtastsignalausgangsleitungen H1 bis H24 verbunden ist. Die
Zellen, die zu dem gradzahligen Feld gehören, werden des
weiteren so verbunden, daß ihre Bildelementsignale auf den
Signalausgangsleitungen, die an ihrer linken Seite angeordnet
sind, vorgesehen werden können.
Mit einer solchen Anordnung wird nur das Grünsignal auf der
einen Multiplex-Signalleitung A1-1 während der Abtastperiode
des gradzahligen Feldes und des ungradzahligen Feldes erzeugt
und auf der anderen Multiplex-Signalleitung A1-2 wird nur das
Rotsignal während der Abtastung des ungradzahligen Feldes
erzeugt und während der Abtastung des gradzahligen Feldes wird
nur das Blausignal erzeugt. Dies erlaubt eine einfachere
Trennung der Farbsignale als im Falle der Fig. 5.
Fig. 7A, 7B und 7C zeigen den Hauptteil eines weiteren Bei
spiels der Anordnung für die Anwendung der Erfindung beim
Farbfernsehen. Die Zellen sind jeweils mit Farbfiltern der drei
Primärfarben Grün, Blau und Rot in der Folge einer überlappten
Anordnung bedeckt und die Signalausgangsleitungen bilden eine
Untergruppe durch Stufen von 96. Diese Untergruppen werden
jeweils in erste, zweite, dritte und vierte Gruppen unterteilt
und die Signalausgangsleitungen jeder Gruppe werden jeweils mit
den diesen entsprechenden Multiplex-Signalausgangsleitungen
A1-1, A1-2, A1-3 und A1-4 verbunden. Die erste Gruppe besteht
aus den Leitungen B1, B3, B5, . . . B47 der 1. bis 47. ungrad
zahligen Anordnungszahlen. Die zweite Gruppe besteht aus den
Leitungen B49, B51, B53, . . . B95 der 49. bis 95. ungradzahligen
Anordnungszahlen. Die dritte Gruppe besteht aus den Leitungen
B2, B6, B10, . . . B94 jeder vierten geraden Anordnungszahl von
der 2. bis zur 94. Die vierte Gruppe besteht aus den Leitungen
B4, B8, B12, . . . B96 jeder fünften geraden Anordnungszahl von
der 4. bis zur 96. MOS-Schalter zum Verbinden der Signalaus
gangsleitungen jeder Leitungsgruppe mit den entsprechenden
Multiplex-Signalausgangsleitungen haben Gateelektroden, die mit
den horizontalen Abtastsignalleitungen H1 bis H24 in der
Reihenfolge der Anordnungszahlen in der jeweiligen Gruppe
verbunden sind.
Mit einer solchen Anordnung werden ein erstes Grünsignal G1,
ein zweites Grünsignal G2, ein Rotsignal R und ein Blausignal B
jeweils auf den Multiplex-Signalausgangsleitungen A1-1, A1-2,
A1-3 und A1-4 über die gesamte Abtastperiode in dem Rahmen
unabhängig davon erzeugt, ob das Feld in einem ungeraden oder
geraden Feld abgetastet wird. Dies erlaubt eine sehr einfache
Trennung der Farbsignale.
Gemäß der vorangehenden Beschreibung ist bei dem Bildsignal
ausleseverfahren der Erfindung eine Zeitperiode zwischen
aufeinanderfolgenden vertikalen Abtastperioden vorgesehen und
in dieser Zeitperiode werden die Signalausgangsleitungen auf
einem Erd- oder Massepotential gehalten, so daß es möglich ist,
ein Bildsignal von den Bildelementzellen mit nichtlöschender
Auslesecharakteristik ohne gegenseitige Störung auszulesen.
Da bei einer Ausführungsform der Erfindung eine Anordnung
verwendet wird, bei der Signalausgangsleitungen multiplex ent
sprechend der Anordnung der Farbfilter betrieben werden, kann
die Ausbildung eines Auffrischkreises vereinfacht werden und
die Farbtrennung kann sehr einfach ausgeführt werden.
Claims (2)
1. Bildsignalausleseverfahren für einen Festkörperbildsensor
mit einer Vielzahl von zweidimensional angeordneten Fest
körperbildelementzellen mit nichtlöschender Auslesecharak
teristik, mit in vertikaler Richtung mehreren Abtastsignal
leitungen (V), mit denen die Festkörperbildelementzellen in
einer horizontalen Richtung verbunden sind, und mit mehreren
Bildelementsignal-Ausgangsleitungen (B), die mit den Fest
körperbildelementzellen in einer vertikalen Richtung verbun
den sind, wobei Bildelementsignale in den Festkörperbild
elementzellen, die mit einer der Abtastsignalleitungen (V)
verbunden sind, die aufeinanderfolgend abgetastet werden, auf
einer entsprechenden der Bildelementsignal-Ausgangsleitungen
(B) geführt werden und in der Abtastperiode der somit
ausgewählten vertikalen Abtastsignalleitung Bildsignale der
Festkörperbildelementzellen von der Bildelementsignal-
Ausgangsleitung (B) ausgelesen werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildelementsignal-Ausgangsleitungen (B) in Gruppen einer vorbestimmten Anzahl zum Bilden von Multiplex-Signal ausgangsleitungen (A) untereinander verbunden und
die Multiplex-Signalausgangsleitungen (A) horizontal abgetastet werden, sowie in einer Zeitperiode zwischen aufeinanderfolgenden vertikalen Abtastperioden die Multiplex- Signalausgangsleitungen (A) mit Erd- oder Massepotential verbunden sind.
daß die Bildelementsignal-Ausgangsleitungen (B) in Gruppen einer vorbestimmten Anzahl zum Bilden von Multiplex-Signal ausgangsleitungen (A) untereinander verbunden und
die Multiplex-Signalausgangsleitungen (A) horizontal abgetastet werden, sowie in einer Zeitperiode zwischen aufeinanderfolgenden vertikalen Abtastperioden die Multiplex- Signalausgangsleitungen (A) mit Erd- oder Massepotential verbunden sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zeitperiode zwischen aufeinanderfolgenden
vertikalen Abtastperioden die horizontalen Abtastimpulse
einer Gruppe verbundener Bildelementsignal-Ausgangsleitungen
(B) auf gemeinsamen Hochpegel gehalten werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56147576A JPS5848577A (ja) | 1981-09-18 | 1981-09-18 | 固体撮像装置の画像信号読出し方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3234573A1 DE3234573A1 (de) | 1983-03-31 |
| DE3234573C2 true DE3234573C2 (de) | 1994-02-03 |
Family
ID=15433476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3234573A Expired - Lifetime DE3234573C2 (de) | 1981-09-18 | 1982-09-17 | Bildsignalausleseverfahren für einen Festkörper-Bildabtaster |
Country Status (3)
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- 1981-09-18 JP JP56147576A patent/JPS5848577A/ja active Granted
-
1982
- 1982-09-16 US US06/418,677 patent/US4504865A/en not_active Expired - Lifetime
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| US4504865A (en) | 1985-03-12 |
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| JPS5848577A (ja) | 1983-03-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
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