DE322786C - Sender fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie - Google Patents

Sender fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie

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DE322786C
DE322786C DE1913322786D DE322786DD DE322786C DE 322786 C DE322786 C DE 322786C DE 1913322786 D DE1913322786 D DE 1913322786D DE 322786D D DE322786D D DE 322786DD DE 322786 C DE322786 C DE 322786C
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DE
Germany
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inductive
capacitor
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capacitors
telephony
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Application number
DE1913322786D
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BAE Systems Electronics Ltd
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Marconi Co Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/02Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by spark

Landscapes

  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft einen Sender für drahtlose Telegraphie und Telephonie, mittels dessen ununterbrochene Schwingungen oder Schwingungsgruppen erzeugt werden können. Es sind bereits Sender bekannt, bei welchen ein mit dem Mittelteil eines gespaltenen Speicherkondensators oder eines Paares von Kondensatoren verbundener Arbeitskondensator abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen mittels einer schnell umlaufenden gezahnten Scheibe oder eines Scheibenpaares geladen wird.
Gemäß vorliegender Erfindung kommt an Stelle eines einzigen Arbeitskondensators eine Reihe von Arbeitskondensatoren zur Anwendung, von denen je eine Platte mit dem Mittelteil eines solchen gespaltenen Kondensators verbunden ist. Eine Hälfte des gespaltenen Kondensators kann kurzgeschlossen sein.
Die anderen Platten der Arbeitskondensatoren sind vermittels eines induktiven Widerstandes je mit einer feststehenden, in allernächster Nähe der von den Zähnen zweier Scheiben beschriebenen Bahn liegenden Polklemme verbunden, und die Polklemmen und Zähne sind so angeordnet, daß zunächst der eine Zahn einer der Scheiben die Polklemmen der Arbeitskondensatoren der Reihe nach passiert und darauf ein Zahn der zweiten Scheibe diese Polklemmen passiert und so fort. Die in Reihenschaltung mit- jedem Kondensator verbundenen induktiven Widerstände können auch durch zwei induktive Widerstände erf setzt werden, die an der anderen Seite der Scheiben in der gemeinsamen Bahn aller Kondensatoren angeordnet werden.
Die induktiven Widerstände wirken durchweg als Primärwicklung einer zum Luftleiter oder einem mit diesem gekuppelten Schwingungskreis gehörenden" Sekundärwicklung". Es empfiehlt sich, drei oder eine größere ungerade Zahl von Arbeitskondensatoren anzuwenden und die Primärspulen abwechselnd in entgegengesetzter Richtung zu wickeln, so daß der Luftleiter abwechselnd im entgegengesetzten Sinne synchron mit seiner natürlichen Periode - der elektrischen Schwingung erregt wird. Die Primärspulen können aber auch sämtlich in derselben Richtung gewickelt sein, in welchem Falle der Luftleiter je einmal bei jeder vollen Schwingungsperiode synchron mit seiner natürlichen Periode erregt wird. In diesem Falle ist man nicht an eine ungerade Zahl von Arbeitskondensatoren gebunden. >
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Form von Diagrammen zwei beispielsweise Ausführungsformen des vorliegenden Senders.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel sind drei Stromkreise vorhanden. Die Kondensatoren i, 2 und 3 sind sämtlich mit dem Mittelteil des gespaltenen Kondensators 0,01 verbunden, der in Reihenschaltung von dem Stromerzeuger 4 aus durch den induktiven .Widerstands hindurch geladen wird.
Die zu den Kondensatoren ι, 2 und 3 gehörenden Stromkreise werden durch die induktiven Widerstände 10, 20 und 30 und weiter abwechselnd durch starr miteinander gekuppelte Scheibenentlader 7 und 70 hindurch vollendet. Der Widerstand 20 ist entgegengesetzt zu den Widerständen 10 und 30 gewickelt. Die Widerstände io, 20 und 30 sind mit Teilen 11, 21 und 31 einer einen Bestandteil des Luftleiters bildenden Sekundärwicklung gekuppelt.
Die Entladungen finden in regelmäßigen Zwischenräumen statt, und zwar je drei auf der Scheibe 7 und darauf je drei auf der Scheibe 70 und so fort.
Die Fig. 1 veranschaulicht die Einrichtung
in der Stellung, in der die Entladung des Kondensators 1 stattfindet, wodurch dem Luftleiter durch 10 und 11 hindurch ein Impuls in einer Richtung erteilt wird. Diese Richtung sei mit plus bezeichnet. Hierauf entladet sich der Kondensator 2 in derselben :
Richtung; da jedoch 20 entgegengesetzt zu 10 gewickelt ist, so ist der durch 20, 21 hindurch erfolgende Impuls minus. Nunmehr entladet sich der Kondensator 3 ebenfalls in derselben Richtung; da 30 jedoch in gleicher Richtung wie 10 gewickelt ist, so ist der durch 30, 31 hindurch eintretende Impuls
plus. \
Nunmehr gelangen die Vorsprünge der Scheibe 70 zur Wirkung und es entladet sich der Kondensator 1 in entgegengesetzter Richtung, so daß also durch 10 und 11 hindurch ein Minusimpuls hervorgerufen wird. \ Hierauf entladet sich der Kondensator 2 in der neuen Richtung und durch 20, 21 hindurch wird ein Plusimpuls erteilt. Nunmehr entladet sich auch der Kondensator 3 in der neuen Richtung, und durch 30, 31 hindurch erfolgt ein Minusimpuls. Darauf kommt ein Vorsprung der Scheibe 7 zur Wirkung, und der Kondensator 1 entladet sich wiederum in der ersten Richtung, hierbei durch 10 und 11 hindurch ein Plusimpuls erzeugend.
Die Leitungsenden und die Scheibenvorsprünge sind derart angeordnet und die Drehungsgeschwindigkeit der Scheiben 7 und 10 so bemessen, daß der Zwischenraum zwischen den vorgenannten Impulsen gleich ist der halben Zeitperiode des Luftleiters oder ein ungerades Vielfaches einer halben Periode beträgt. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß bei dieser Anordnung die Zahl ■ der Primärspulen 10, 20, 30 eine ungerade sein muß, denn wäre dies nicht der Fall, so würde die Wicklung der ersten Primärspule die umgekehrte Richtung haben wie die der letzten Spule. Da nun die Entladung des ersten Kondensators in entgegengesetzter Richtung zu der des letzten Kondensators erfolgt, so würde bei letztgenannter Sachlage der bei der Entladung des ersten Kondensators eintretende Impuls in gleicher Richtung erfolgen wie der vom letzten Kondensator er- - zeugte, und da beide Impulse nur eine halbe Periode voneinander entfernt sind, würde eine gegenseitige Störung eintreten.
Sind jedoch sämtliche Primärspulen in gleicher Richtung gewickelt und die Scheibenvorsprünge so angeordnet, daß bei geeigneter Drehungsgeschwindigkeit der Scheiben der Zwischenraum zwischen den aufeinanderfolgenden, von ein und derselben Scheibe herrührenden Impulsen ein gerades Vielfaches einer halben Zeitperiode, also eine ganze Zeitperiode oder zwei Perioden, beträgt, so kann die Zahl der Pfimärspulen eine gerade sein. In diesem Fall muß jedoch der Zwischenraum zwischen dem letzten von der einen Scheibe herrührenden Impulse und dem ersten von der nächsten Scheibe herrührenden ein ungerades Vielfaches einer halben Zeitperiode betragen.
Sofern die Hälfte des gespaltenen Kondensators, z. B. die Hälfte o, kurzgeschlossen ist, so findet die Ladung der Kondensatoren 1, 2 und 3 ausschließlich durch or und nicht abwechselnd durch ο und 01 statt.
Bei dem durch Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind an Stelle der zwischen den Kondensatoren und den Entladern angeordneten induktiven Widerstände solche zwischen dem gespaltenen Kondensator und den Entladern eingeschaltet. Diese Widerstände 40 und 50 sind mit Teilen 11 und 21 einer Sekundärwicklung des Transformators gekuppelt. Bei dieser Anordnung vollzieht sich die Entladung jedes der Kondensatoren I, 2, 3 abwechselnd durch die induktiven j Widerstände 40, 50 hindurch. Letztere sind derart gewickelt, daß sie den Luftleiter in gleichem Sinne erregen. In diesem Falle ist der Zwischenraum zwischen den aufeinanderfolgenden Entladungen gleich der natürlichen Zeitperiode des Luftleiters oder beträgt ein Vielfaches hiervon.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Sender für drahtlose Telegraphie und Telephonie, bei dem eine Arbeitskapazität von einem Speicherkondensator aus mittels eines schnell sich drehenden, gezahnten Scheibenpaares abwechselnd in verschiedenen Richtungen geladen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskapazität aus mehreren Kondensatoren besteht, von denen jeder mit einem eigenen induktiven Widerstand verbunden ist, wobei jede Scheibe abwechselnd sämtliche Arbeitskondensatoren der Reihe nach entlädt und die induktiven Widerstände als
    Primärspulen für eine gemeinsame Se- Widerstandes für jeden Arbeitskonden-
    kundärspule wirken. sator zwei gemeinsame induktive Wider-
  2. 2. Eine, Ausführungsform des Senders stände angeordnet sind, von denen der
    nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, eine mit der einen, der zweite mit der an-
    daß an Stelle je eines eigenen induktiven deren gezahnten Scheibe verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BEBUK. GEDRUCKT IN DEB UEICHSDKUCKEREl.
DE1913322786D 1913-12-24 1913-12-24 Sender fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie Expired DE322786C (de)

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DE (1) DE322786C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284478B (de) * 1963-06-28 1968-12-05 Westinghouse Electric Corp Elektrischer Schwingungserzeuger mit Schaltmitteln zur periodischen Entladung eines Kondensators
DE1284479B (de) * 1963-06-28 1968-12-05 Westinghouse Electric Corp Elektrischer Schwingungserzeuger mit mindestens drei von einer Gleichspannungsquelleaufgeladenen Entladekreisen und Schaltmitteln
DE1288645B (de) * 1963-06-28 1969-02-06 Westinghouse Electric Corp Elektrischer Schwingungserzeuger, bei dem ein oder mehrere Kondensatoren aufgeladenund periodisch entladen werden
DE1291388B (de) * 1963-06-28 1969-03-27 Westinghouse Electric Corp Halbleiteroszillator
DE1298583B (de) * 1963-02-06 1969-07-03 Westinghouse Electric Corp Halbleiterverstaerker

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DE1288645B (de) * 1963-06-28 1969-02-06 Westinghouse Electric Corp Elektrischer Schwingungserzeuger, bei dem ein oder mehrere Kondensatoren aufgeladenund periodisch entladen werden
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