DE322656C - Vorrichtung zum Messen von Luft-, Dampf- und Fluessigkeitsmengen, Drucken, Temperaturen usw. mittels Wattmessers - Google Patents
Vorrichtung zum Messen von Luft-, Dampf- und Fluessigkeitsmengen, Drucken, Temperaturen usw. mittels WattmessersInfo
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Description
- Vorrichtung zum messen von Luft-, Dampf- und Flüssigkeitsmengen, Drucken, Temperaturen usw. mittels Wattmessers. Die Erfindung ist auf eine Vorrichtung gerichtet zum Messen von Luft-,. Dampf-und Flüssigkeitsmengen, Drucken, Temperaturen, Geschwindigkeiten sich bewegender Körper, Dichtigkeiten oder Ausdehnungen von Körpern oder anderen Größen, die bei der Untersuchung von Maschinen-oder gewerblichen Anlagen vorkommen, welche Gase, Dämpfe, Flüssigkeiten oder auch feste Körper benutzen, und der zum Messen ein Wattmeter zugrunde gelegt wird, der von drei oder mehr unabhängig veränderlichen Größen beeinflußt wird.
- Gemäß der Erfindung sind zwei oder mehr Wattmeter angewendet, deren bewegliche Wicklungen starr miteinander verbunden sind. Eine oder mehrere Wicklungen, entweder feste oder bewegliche, bleiben von den Veränderlichen unbeeinflußt, während. die übrigen Wincklungen von je einer der veränderlichen Größen beeinflußt werden.
- In den Zeichnungen ist als Beispiel ein Gasmesser veranschaulicht, der die in einer Rohrleitung hindurchströmende Gasmenge anzeigt.
- Um den Erfindungsgegenstand zu erklären, ist in Fig. i zunächst ein- Schaltungsschema dargestellt bei einem Messer, der nur von zwei Veränderlichen beeinflußt wird, bei dem also nur ein Wattmeter vorhanden ist.
- Fig.2 zeigt das vereinfachte Schaltungsschema, bei dem gemäß der Erfindung zwei Wattmeter angewendet sind, die von drei veränderlichen Größen beeinflußt werden.
- Die Vorrichtung nach Fig. i dient dazu, die Menge des Gases o. dgl. zu bestimmen, dessen Dichtigkeit sich während des Durchflusses ändert: Das Gas strömt durch eine mit einer Einschnürung b beliebiger Art versehene Rohrleitung a. Die engste Stelle der Einschnürung b und ein beliebiger normaler Teil der Rohrleitung a sind durch Rohre c und d mit den beiden Teilen e und f eines Manometerrohres verbunden, das eine den elektrischen Strom leitende Flüssigkeit, zweckmäßig Quecksilber, enthält.
- In dem Schenkel f des Manometers befindet sich ein elektrischer Leitungsdraht g, dessen Widerstand sich in bekannter Weise nach einem bestimmten Gesetz, entsprechend der Menge des- durchströmenden Gases, ändert.
- Ein zweites Manometer q, das zur Messung der Dichtigkeitsänderung des Gases dient, steht durch die Leitung d unter dem Druck des Rohrinnern a. Diese Vorrichtung kann beispielsweise als Metall- oder Quecksilbermanometer ausgebildet sein. Weicht der zu bestimmende Druck nicht zu stark vom Atmosphärendruck ab, so kann die Quecksilbersäule nach außen offen sein. Kommen dägegen, wie in Fig. i angenom-; men, höhere Drucke in Betracht, so verwendet man ein geschlossenes Manometer.
- In das Manometerrohr q ist ein Leitungsdraht s eingetaucht.
- Die Meßdrähte ä und ,s werden zweckmäßig mit je einer Wicklung verbunden, von denen die eine t beweglich ist, während die andere u feststeht, und die nach Art eines Wattmessers angeordnet sind. . Zusatzwiderstände hl, lag können in die Stromkreise dieser Meßvorrichtung geschaltet werden; um ihre Stromstärke zu verringern.
- Entsprechend der Steigerung der Durchflußmenge, bzw. der Dichtigkeit des Gases. senkt sich der Ouecksilberspiegel in den. Rohren f bzw. q und schließt hierdurch eine geringere Länge der Meßdrähte g bzw. s kurz, so daß deren Widerstand entsprechend steigt. Die Wicklungen t und it des Meßinstrumentes liegen bei der Anordnung nach Fig. i im Nebenschluß zu den Meßdrähten g und s. Hierdurch ergibt sich der folgende Stromverlauf Der Strom wird durch die Leitung i zugeführt, tritt bei 2 unten in das Manometerrohr fein und verläßt es durch die Leitung 3, um nach Passieren der Abzweigstelle 4. durch den Widerstand hl und die Leitung 5 abzuströmen. Der Stromkreis für die hierzu gehörige Meßspule t zweigt bei 6 von der Hauptleitung ab, passiert über die Zweigstelle 7 die Leitung 8, die Spule t, die Leitung 9 und mündet bei q._ in den durch h.1 und 5 abfließenden Hauptstrom.
- Für das Manometer q zweigt der Strom bei io von der Hauptleitung i ab. Nach Durchfließen des Meßdrahtes s geht er durch die Leitung i i zum Abzweigpunkt 12 und durch den Widerstand h2 zur Leitung 5. Der Stromkreis für die zum Meßdraht s gehörige Spule 2t des Instrumentes zweigt bei 6 von der Hauptleitung i ab und strömt nach Passieren des Abzweigpunktes 7 durch die Leitung 13, die.Wicklung at und die Leitung 14 zum Zweigpunkt 12 und durch den Widerstand 1a2 zur Hauptabströmleitung 5. Der Stromverlauf ist im einzelnen in der Fig. i durch verschiedenartige Pfeile kenntlich gemacht.
- Wenn es sich um die Bestimmung einer Größe handelt, die von mehr als zwei Veränderlichen abhängig ist, so wird gemäß der Erfindung die aus Fig. 2 hervorgehende Anordnung der Meßinstrumente gewählt.
- Handelt es sich z. B. darum, die Durchflußmenge eines Gases zu bestimmen, bei dem sich der Druck und die Temperatur ändert, so können zur Messung der Menge selbst und des Druckes wiederum die in der Fig. i dargestellten Vorrichtungen f und q mit den Meßdrähten g bzw. s verwendet werden. Von den beiden Wattmetern' u, w sind die beiden Ankerwicklungen t, v miteinander starr verbunden. Die Ankerwicklung t wird beeinflußt von dem Meßdraht g (Fig. i), die Feldwicklung des gleichen Wattmessers von dem Meßdraht s, die Ankerwicklung v des angeschlosenen Wattmessers von dem Meßdraht 3, der einem Ouecksilbermanometer angehört, das den beschriebenen Manometern entsprechend gebaut ist, jedoch unter dem Einfluß der Temperatur des zu untersuchenden Gases steht. Die Feldwicklung des Wattmessers w ist an das Netz gelegt.
- Bei dieser Anordnung ist außer den bei Fig. i vorgesehenen Widerständen 'a, und 1a2 noch ein entsprechender Widerstand h3 hinzugefügt.
- Durch diese Anordnung und Schaltung zeigt das bewegliche System t-v des Meßinstrumentes eine Größe an, die sich sowohl unter dem Einfluß der durchströmenden Gasmenge, wie unter dem des sich ändernden Druckes und der Temperatur des Gases ändert.
- Das Aufeinanderwirken der einzelnen 'Meßgrößen in der geschilderten Weise ermöglicht also eine einfache Ablesung der gewünschten von drei unabhängig Veränderlichen abhängigen Größen, die noch dazu durch die in Fig. 2 veranschaulichte Anordnung der Magnetwicklung des Wattmessers w unabhängig von den Spannungsschwankungen der die Meßvorrichtung speisenden Stromquelle gemacht ist. Durch Hinzufügen eines dritten Wattmessers läßt sich die Vorrichtung bei noch mehr unabhängig Veränderlichen anwenden.
- Anstatt mittels einer Quecksilbersäule kann man den Widerstand des verwendeten Meßdrahtes mittels eines beliebigen elektrischen Kontaktes ändern, der gegenüber dem Meßdraht beweglich ist. Auch kann umgekehrt der Meßdraht gegenüber dem Kontakt beweglich eingerichtet sein.
- In allen diesen Anordnungen kann an Stelle des Widerstandmeßapparates eine Art Zählvorrichtung Verwendung finden, so daß man sogleich das Gesamtergebnis der zu bestimmenden Größe, anstatt nur deren Augenblickswerte, ablesen kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRucH: Vorrichtung zum Messen von Luft-, Dampf- und Flüssigkeitsmengen, Drucken, Temperaturen usw. mittels Wattmessers, der von drei unabhängig veränderlichen Größen beeinflußt wird, gekennzeichnet durch die Anwendung zweier Wattmesser, deren beide bewegliche Wicklungen :starr miteinander verbunden sind und deren eine (feststehende oder bewegliche) Wicklung von den Veränderlichen unbeeinflußt bleibt, während die übrigen drei Wicklungen je von einer der veränderlichen Größen beeinflußt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE322656T | 1913-12-06 |
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| DE322656C true DE322656C (de) | 1920-07-05 |
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ID=6168538
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| DE1913322656D Expired DE322656C (de) | 1913-12-06 | 1913-12-06 | Vorrichtung zum Messen von Luft-, Dampf- und Fluessigkeitsmengen, Drucken, Temperaturen usw. mittels Wattmessers |
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|---|---|
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1913
- 1913-12-06 DE DE1913322656D patent/DE322656C/de not_active Expired
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