DE3218103C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Windsichten im Partikelgrößenbereich von etwa 0,02 μm bis 2 μm im elektrischen Feld - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Windsichten im Partikelgrößenbereich von etwa 0,02 μm bis 2 μm im elektrischen FeldInfo
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Abstract
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektrostatischen Klassierung im Partikelgrößenbereich zwischen etwa 0,02 μm und 2 μm zeichnet sich zur Erzielung einer hohen Trennschärfe bei hohen Massendurchsätzen dadurch aus, daß die gleichsinnig und größenabhängig elektrisch geladenen und in einer Teilströmung dispergierten Feststoffpartikel als Aerosol einer Trennzone in einer dünnen, kreisringförmigen Schicht etwa in der Mitte einer kreisringförmigen Hauptströmung unter der Wirkung eines radialsymmetrischen elektrischen Feldes zwischen 0,5 kV und 25 kV und bei Umfangsgeschwindigkeiten des Gases von 10 m/s bis 100 m/s sowie Axialgeschwindigkeiten des Gases von 0,5 m/s bis 5 m/s zugeführt werden und durch in radialer Richtung entgegengesetzt wirkende Zentrifugal- und elektrische Kräfte in eine nach außen abgelenkte Feingut- und in eine innere Grobgutfraktion getrennt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein VerUihren zur Klassierung
durch Windsichtung von Feststoffpartikeln im Partikelgrößenbereich von etwa 0,02 μιτι bis 2 |im im elektrischen
Feld nachdem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Es ist ein Verfahren zur elektrostatischen Trennung von feinkörnigen oder staubhaltigcn Gemischen im
elektrischen Feld bekannt, bei dem in einem in einem Trennraum zwischen zwei gegenpoligen unbewegten
Elektroden schraubenförmig kreisenden, im Querschnitt kreisringförmigcn Trenngasstrom dispergierte
Partikel in einen Grobgulstrom und einen Fcinguistrom
aufgeteilt und getrennt voneinander abgeführt werden (DE-PS 7 07 209). Die innere Elektrode ist als siebartige
Drahtelcktrode ausgebildet, durch welche das Feingut den Trennraum radial verläßt. Eine Gasdurchströmung
der Drahtelek'.rodc erfolgt nicht, weil die von ihr umgebene
Feingutkummer keinen Gasaustritt aufweist. D;is anfallende Feingut wird über eine Zcllcnruclschleu.se abgezogen.
Das Ciioligiil vciliil.il axial mit dem Trcnngasslrom
ilen Trcnnraiim. In den ungesuuglen Trcnngiisslroni
werden die zu sichtenden Teilchen seillich eilige-
geben, worauf diesem die Partikel ungleichmäßig dispergiert enthaltene Trenngasstrom durch einen Schaufelkranz
die schraubenförmig kreisende Bewegung aufgezwungen wird. Im Trennraum wirken auf die Partikel
die Fliehkraft aufgrund der schraubenförmig kreisenden Gasströmung und die nach innen gerichtete elektrostatische
Anziehung durch das zur inneren Elektrode· gerichtete elektrische Feld. Letzterem folgen die feinen
Teilchen, während die nicht oder schwerer anziehbaren Teilchen unter der Wirkung der Fliehkraft nach außen
gedrängt werden und im Trennraum verbleiben. Mit dieser Vorrichtung lassen allenfalls Stäube aus gröberen
Gemischen ausscheiden aber nicht im Korngrößenbereich unter 2 μπι Klassierungen vornehmen.
Aus der US-PS 22 35 305 ist die Sortierung von auf hohe Temperaturen erhitzten Partikeln, die sich bei diesen
Temperaturen unterschiedlich stark aufladen lassen, bekannt. Auch eine solche Vorrichtung eignet sich nicht
zum Klassieren im Panikeigrößenbereich von etwa 0,02 μπι bis 2 μπι.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Klassierung von Partikeln im Partikelgrößenbereich zwischen
etwa 0,02 μπι und 2 μπι bei nennenswerten Massendurchsätzen
zu ermöglichen.
Ein dieses Problem lösendes Verfahren ist im Patentanspruch I und hinsichtlich seiner Ausgestaltung in den
Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet.
Eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung ist im Anspruch 4 angegeben, während sich
vorteilhafte Ausgestaltungen aus den Ansprüchen 5 bis 11 ergeben.
Die Erfindung ermöglicht die Klassierung im angegebenen PartikelgröOenbereich bei nennenswerten Massendurchsätzen.
Die Partikel werden zunächst in einem Trenngasteilsirom dispcrgiert. dann größenabhängig aufgeladen und
anschließend in einer dünnen im Querschnitt kreisringförmigen Schicht radial mittig in denTrcnngassirom mit
hoher Umfangsgeschwindigkeitskomponente und bestimmter Axialgeschwindigkcitskomponente in den
Trennraum eingeführt, worauf der den Trennraum verlassende Trenngasstrom mittels einer Schneide in einen
das Grobgut mitführenden äußeren Tci'strom und einen
das Feingut mitführenden inneren Teilstrom unterteilt wird. Das miltige Einbringen des in einem Trenngasteilstrom
dispcrgierten Aufgabeguts in einer längs einer Wendel strömenden kreisringförmigen Mauptströmung
ist bedeutsam für den Erfolg der Trennung und des crziclbarcn Masscndurchsalzes.
Die Trennung erfolgt im Gegensatz zu bisher bei Analyscnwindsichtungcn bekanntgewordenen Sichtungen
unter dein Einfluß von Widerstandskraft, Fliehkraft und elektrischer Kraft. Der Trennraiim wird von einem
Gas, z. B. Luft, in axialer Richtung und in Umfangsrichtung so durchströmt, daß sich feine Partikel in dieser
Strömung unter der Wirkung von Fliehkraft und Sehlcppkräften der Strömung sowie der Wirkung des
elektrischen Feldes in dem Trennniuin in radialer und
axialer Richtung bewegen. Im Gleichgewicht zwischen den auftretenden Fliehkräften und der elektrischen
Feldkraft bewegt sich die Trennkorngröße auf einer wendeiförmigen Bahn von stets konstantem Radius, so
daß es möglich ist, am Ende der Trennkamnicr bzw.
-raum das Feingut innen und das Grobgut außen in Teilgasströnicn dispcrgicrl abzuziehen und die Fcstsloffantcilc
in beiden Tcilgassirömcn in nachgcschaltc-1CIi
Abscheidern ab/iitrennn.
Für AnalyscnwindsichUingcn ist ein Gerät bekannt.
bei dem ein elektrisch gleichsinnig und partikelgrößenabhängig aufgeladenes Aerosol am äußeren Umfang eines
teilzylindrischen ruhenden Trennraums zugeführt wird und sich in diesem quer zur reinen Axialströmung
zu einer inneren Niederschlagselektrode bewegt Die Bewegung der Partikel im Trennraum wird in radialer
Richtung durch Widerstands- und elektrische Kräfte bestimmt. Dieses Windsichtverfahren zur Bestimmung
von Korngrößenverteilungen ist ein Querstrom-Sichtverfahren, bei dem im Trennraum eine partikelgrößenabhängige
Auffächerung erfolgt und eine Trennung in zwei Größenklassen nur deshalb möglich ist, weil alierfeinste
Partikel mit dem Sichtgas den Trennraum verlassen und alle gröberen Partikel auf der Innen-Elektrode
abgeschieden werden.
Im Gegensatz dazu wird erfindungsgemäß eine Gegenstromanorrtnung
verwirklicht, bei der im Gleichgewicht zwischen Fliehkraft und elektrivl«er Kraft das
Trennkorn etwa in der Mitte der Trennten« auf einer wendeiförmigen Bahn bewegt wird. Größere Partikel
wandern entgegen dem elektrischen Feld nach außen, während feinere Partikel in Richtung auf eine innere
Niederschlagselektrode bewegt werden. Aus diesem Grunde führt die Unterteilung des den Trennraum verlassenden
Trenngasstrom in einen inneren und einen äußeren Teilstrom in einen solchen, der das Feingut und
einen solchen, der das Grobgut mitnimmt. Eventuell auf der inneren Niederschlagselektrode abgeschiedenes
Feingut kann abgerütte't werden.
jo Die an den Partikeln angreifende Fliehkraft wird
durch eine Umfangskomponente der Gasströmung im Trennraum erreicht, die zur Einstellung der Trenngrenze
zwischen etwa 10 m/s und 100 m/s veränderbar sein sollte. Neben der Umfangsgeschwindigkeit des Trenngasslroms
im Trennraum kann auch die Stärke des elektrischen Feldes zur Trenngrenzeneinstellung heranjezogen
werden. Aus diesem Grunde ist eine Hochspannungsanlage zu verwenden, die es ermöglicht, die Spannung
zwischen den koaxialen zylindrischen Elektroden zwischen etwa 0,5 kV und etwa 25 kV zu variieren. Um
die am einen Ende des Trennraums aufgegebenen Feststoffpartikel durch die Trennkammer transportieren zu
können, ist eine axiale Strömungskomponente erforderlich, deren Geschwindigkeit zwischen etwa 0,5 m/s und
5 m/s liegen sollte.
Für das erfindungsgemäße Windsichten ist das Aufgabcgut
in einem Trcnngastcilstrom zu dispergieren, wozu höhere Strömungsgeschwindigkeiten und Wandkontaktc
zum Aufbrechen von Agglomcraten erforderlieh sind. Das Aerosol aus Aufgabcgut und Trenngas ist
auf d'c in F'cnnraum angestrebte Axialgcschwindigkeit
zu verzögern und außerdem kurz vor Eintritt in den Trciinraum gleichsinnig und p;irtikclgrößcnabhängig
aufzuladen. Da das geladene Aerosol dem Trcnnruum in einer möglichst düniicn krcisringförmigen Schicht axial
zugeführt werden muß, wenn die Trennschärfe der Trennung den Erwartungen entsprechen soll, könnte
man folgern, daß die Dispergierung in einem möglichst
kleinen Gasvolumen vorzunehmen ist. Dies ist jedoch
M) nicht möglich, da einerseits für die Aufladung der Partikel
eine bestimmte Anzahl von Elemententarladungen bzw. Ionen benötigt wird und andererseits ein bestimmtes
Gasvolumen nur eine bestimmte Anzahl von Ionen enthalten darf, um einen Zusammenbruch des elektri-
h5 sehen Feldes durch Funkcnüberschlag zu vermeiden.
Aus diesem Grunde ist für die Aufladezone eine bestimmte
Anordnung gewühlt worden, die das über einen größeren Radicnbcreieh zugcführtc Aufgabcgut Aero-
snl in der Aufladczonc durch den Transporlcinfluß des
elektrischen Feldes und des sogenannten elektrischen Windes im angestrebten Sinne in einer dünnen Schicht
fokussiert. Es ist daher vorgesehen, das in einem Trenngasteiistrom
dispcrgicrles Aufgabegut urimitlclbai' vor
F.intritt in den krcisringföimigen llaupllrcnngasslrom
durch eine kreisringförmige Zone mil C'orona-Fnllatiung
aufzuladen, wobei sich die geerdete Gegenelektrode
am kleineren Radius der Auflade/one etwa in tier
Mitte des kreisringförmigen I lauptlrenngasslroiiis be
findet.
Hei einer Ausgestaltung der llrfmdiing wird das Auf
gabegulaerosol in einer hochturbulenten Strömung von
mehr als 100 m/s minierer Gasgeschwindigkeit dispergiert
und anschließend in einer sich radial ausweitenden,
mit einem geringen Drall versehenen verzogenen Strömung der Auflade/one b/w. Aufladiingscinrichlimg zugeführt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert, die einen axialen Teilschnitt
durch eine rotationssymmetrische erfindungsgemäße Klassiervorrichtung zeigt.
Bevor das Aufgabegut in den Trennraum 8. der von
zwei zylindrischen, koaxial angeordneten F.lektrodcn,
nämlich einer äußeren Elektrode 10 und einer inneren Elektrode 11 gebildet ist. die beide gegen das Gehäuse
des Trennraums isoliert sind, gelangt, wird es dispcrgiert.
Auf einem fesMehenden Zapfen I ist eine I .aval
düse 2 zur Beschleunigung des von einem Drehteller 3 abgesaugten feinpulvrigen Aufgabeguts vorgesehen, an
deren F.ndc das gebildete Aerosol gegen eine in kurzem Abstand von der l.avaldüscnmündung angeordnete
Prallplatte (4) auftrifft, auf dieser radial nach außen umgelenkt wird und erneut auf eine Umfangswand mit angenähert
der Düsenendgeschwindigkeit aufprallt. Das Aerosol wird in einem nachgeschalteten Axial-Diffusor
5 verzögert und durch l.eitschaufeln 6 mit einem schwachen
Drall versehen, der zur Strömungsstabiüsierung in
einem nachgeschaltcten Radial-Diffusor 7 zwischen zwei ihn abgrenzenden Scheiben dient. Das Aerosol
wird beim Austritt aus dem Axial-Diffusor 5 in radialer Richtung umgelenkt und in dem sich anschließenden
Radial-Diffusor 7 auf eine Geschwindigkeit verzögert. die in etu.a der angestrebten Axialgeschwindigkcit des
"irenngasstroms in der nachgesehaltetcn Trennkammer
8 entspricht. Der verzögerte Aerosolstrom wird am Ende des Radial-Diffusors 7 in die axiale Richtung umgelenkt
und einer AfHadungseinrichtLing 9 zugeführt. Sie
ist am äußersten Ende eines kreisringförmigen Zuführungskanals angeordnet und besteht aus einem auf der
Innenseite der Außenwand des Zuführungskanals isoliert angebrachten radial äußeren kreisringförmigen
Drehelektrode 20 für die Klektronenemission und einer
im Abstand von dieser vorgesehenen radial inneren, kreisringförmigen Gegenelektrode 21 auf der Innenseite
der Innenwand des Zuführungskanals. Sie ist entweder aus eine Draht oder einem schmalen, ebenfalls gegen
das Zuführungsrohr isolierten zylindrischen Ring gebildet. Während die äußere Drahtelektrode 20 an negativer
Hochspannung liegt, ist die innere Gegenelektrode geerdet. Der sich zwischen den beiden Elektroden
ausbildende sta-ke lonenstrom. der von der äußeren
Drahtelektrode 20 zur inneren Gegenelektrode 21 wandert,
läßt nicht nur die im Aerosol ihm ständig zugeführten Partikel gleichsinnig und partikelgrößenabhängig
auf. sondern drängt auch die Feststoffpartikel im Trenngassironi
zur Gegenelektrode hin ab. so daß die ursprünglich über dem Querschnitt des Zuführungsrohrs
verteilten Partikel in der Mille der kreisringförmigen Trennkammer im Tienngasstrom fokiissicrl werden und
in einer Schicht von geringer radialer Frsireckung in den llaupttrenngasstrom und den Trennraum 8 eintre-■■>
ι en.
Um die Trenngasslrömimg im Trennraum auf Um
fangsgeschwindigkeiten von IO m/s bis 100 m/s beschleunigen
zu können und um eine angcniiheri kon sianie mittlere I inifangsgcschwindigkeil lies Trenngas-
Hi Stroms /\\ erreichen, rotiert der gesamle Trennraum
bzw. jede KiekIrode um die feststehende Mittelachse.
Sie sind auf dieser in Kugellagern gelagert. Um den bei
durch einen inneren Ansaugkanal 12 und einen äußeren Ansaugkanal I } angesaugten I renngasströnien die I Jm-
ri fangsgcschwindigkcil möglichst schnell mitteilen zu
können, sind ein äußerer radialer Leitschaufelkranz 14
und ein innerer radialer Leitschaufelkranz 15 in den dem Trennraum 8 vorgeschalteten Slrömungsräumcn vorgesehen.
Am unleren Ende des Trennraums 8 befindet sich
2(i eine zylindrische Schneide 16. die den Trenngasslrom in
einen das Grobgut mitführenden äußeren Teilstrom (Grobgutstrom) und einen das Feingut milführenden inneren
Teilstrom (Feingutsirom) unterteilt. Die feinen Partike! bzw. das Feingut wandern auf kleineren Radien
2r> als der F'itrittsradius des das Gut dispergiert mitführenden
"Trenngastcilstroms, die größeren Partikel wandern
demgegenüber auf Radien, die größer sind als dieser Fintrittsradius. Nur das Trennkern verbleibt theoretisch
auf diesem Radius. Die am unteren Ende des
in Trcnnraums angedeuteten Leilschaufclkränz.e 17 dienen
der Sirömungsstabilisierung und der Verbindung des Außen- und des Innenicils des Trennraums 8. Der
das Grobgut niitführenclc äußere Teilstrom wird in einen
äußeren Abführkanal 18 und der das Feingut mit-
r> lührende innere I eilstroni in einen inneren Abfuhrkanai
19 abgesaugt und zwei nachgeschalteten Elektrofiltern zugeführt.
Es wird sich nicht vermeiden lassen, daß von der negativ
geladenen äußeren Elektrode 10 zur geerdeten
JH inneren Elektrode 11 wanderndes Feingut an der inneren
Elektrode 11 niedergeschlagen wird und dort anhaftet. Um dieses F'cingut intermittierend ablösen zu können,
wird die gesamte rotierende Trennkammer 8 von Zeit zu Zeit axial um wenige Millimeter angehoben und
:> anschließend schlagartig gegen einen Anschlag abgesenkt.
Durch die beim Aufschlag auftretenden Verzögerungskräfte wird die anhaftende Gutschicht abgerüttclt.
An die äußere zylindrische Elektrode 10 wird .bcr Schleifringe eine negative variable Spannung angelegt.
ί» die etwa zwischen 0,5 kV und 25 kV variiert wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Verfahren zur Klassierung durch Windsichtung von Feststoffpartikeln im Partikelgrößenbereich τ
von etwa 0,02 μιτι bis 2 μιτι im elektrischen Feld,
bei dem in einem in einem Trennraum zwischen zwei gegenpoligen Elektroden schraubenförmig kreisenden,
im Querschnitt kreisringförmigen Trenngasstrom dispergierte Partikel in einen Grobgutstrom to
und einen Feingutstrom aufgeteilt und getrennt voneinander abgeführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Partikel zunächst in einem Trenngasteilstrom dispergiert und dann in einem radialsymmeiri- r> sehen elektrischen Feld mil Spannungen zwischen O^ kV und 25 kV gleichsinnig und größenabhängig aufgeiadec werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Partikel zunächst in einem Trenngasteilstrom dispergiert und dann in einem radialsymmeiri- r> sehen elektrischen Feld mil Spannungen zwischen O^ kV und 25 kV gleichsinnig und größenabhängig aufgeiadec werden,
daß der Trenngasteilstrom darauf in einer dünnen,
im Querschnitt kreisringförmigen Schicht radial mittig in den Trenngasstrom, der im Trennraum zwischen
den Elektroden mit einer Umfangsgeschwindigkeitskomponente von 10 m/s bis 100 m/s und einer
Axialgeschwindigkeitskoir.ponente von 03 m/s
bis 5 m/s strömt, eingeführt wird, und daß der den Trennraum verlassende Trenngasstrom
mittels einer Schneide in einen das Grobgut mitführenden äußeren Teilstrom und einen das Feingut
mitführeiiden inneren Teilstrom unterteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in deir Trenngasteilstrom dispergieren Partikel unmittelbar · or Eintritt in den
Trenngasteilstrom in einem kreisringförmigen Aufladeraum durch Corona-Entladung aufgeladen werden.
3. Verfahren nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Partikel in einem hochturbu-IcntenTrenngasteilsiroin
von mehr als 100 m/s mittlere Geschwindigkeit dispergiert und anschließend,
nachdem dieser zunächst unter Verzögerung radia; ausgebreitet und mit einem geringen Drall versehen
wurde, axial in den Trenngasteilstrom aufgegeben werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem zylindrischen, durch gcgenpolige
zylindrische Elektroden abgegrenzten Trennraum,
wenigstens einem einlaßscitigen, ringförmigen Trenngas-Zuführkanal, der jeweils über einen Leitschaufelkranz,
mit dem dem eintretenden Trenngasleilstrom ein Drall aufprägbar ist, stirnseitig in den
Trennraum mündet,
mit einer Aufgabeeinrichtung für die im elektrischen Feld zwischen den Elektroden zu trennenden Fcststoffpartikel,
mit der diese in Trenngas dispergiert ·->·>
stirnseitig in den Trennraum axial einlcitbar sind,
und mit auslaßscitigcn Abführkanälen für einen Grobgutstrom und einen Fcingutslrom.
dadurch gekennzeichnet,
und mit auslaßscitigcn Abführkanälen für einen Grobgutstrom und einen Fcingutslrom.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufgabeeinrichtung etwa mittig des Einlaß- w>
bereichs des Trennraums (8) mit einem im Querschnitt dünnen kreisringförmigen Austrittsspalt in
Strömungsrich'ung hinter jedem Leitschaufelkranz (14,15) in den Trennraum (8) mündet und im Bereich
ihres Atistrittsqucrschniits eine elektrische Aufla- hr>
dtingseinrichiung(9)ziir rudiukymmetrischcn Aufladung
der !'artikel vorgesehen ist, und
diiß im uusliißseiligen linde des Trcnnruiims eine zylindrische Schneide (16) vorgesehen ist. mit der der Trenngasstrom in einen das Grobgut mitführenden äußeren Teilstrom und einen das Feingut miiführenden inneren Teilstrom unterteilbar ist und an die sich die Abführkanälc (18,19) anschließen.
diiß im uusliißseiligen linde des Trcnnruiims eine zylindrische Schneide (16) vorgesehen ist. mit der der Trenngasstrom in einen das Grobgut mitführenden äußeren Teilstrom und einen das Feingut miiführenden inneren Teilstrom unterteilbar ist und an die sich die Abführkanälc (18,19) anschließen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufladungseinrichtung (9) als Corona-Entladungsvorrichtung
ausgebildet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufladungseinrichtung (9) eine radial äußere kreisringförmige Drahtelcktrode (20) für
die Elektronenemission und eine im Abstand von dieser vorgesehene radial innere, kreisringförmige
Gegenelektrode (21) aufweist, von denen die innere Elektrode geerdet ist und etwa in der Mitte des
Querschnitts des Trennraums angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abrcinigung von an der
inneren Elektrode (U) anhaftenden Partikeln die Trennkammer (8) anhebbar und gegen einen Anschlag
absenkbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabevorrichtung
eine axiale Laval-Düse (2), vor deren Auslaß, einlaßseitig eines Axial-Diffusors (5) eine Prallplatte
(4), und, sich an den Axial-Difiusor anschließend,
zwei einen Radial-Diffusor (7) abgrenzende Scheiben aufweist, die längs ihres Umfangs zylindrische
Wände mit radialem Abstand voneinander aufweisen, welche den ringförmigen Austrittspalt begrenzen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Radial-Diffusor (7) der
Aufgabevorrichtung drehantreibbar ausgebildet und gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8.
dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Elektroden (10 und 11) drehantreibbar ausgebildet und
gelagert sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß einlaßseitig der Abführkanäle (18, 19) Leitschaufelkränze (17) vorgesehen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823218103 DE3218103C2 (de) | 1982-05-13 | 1982-05-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Windsichten im Partikelgrößenbereich von etwa 0,02 μm bis 2 μm im elektrischen Feld |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19823218103 DE3218103C2 (de) | 1982-05-13 | 1982-05-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Windsichten im Partikelgrößenbereich von etwa 0,02 μm bis 2 μm im elektrischen Feld |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3218103A1 DE3218103A1 (de) | 1983-11-24 |
| DE3218103C2 true DE3218103C2 (de) | 1985-07-11 |
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ID=6163532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19823218103 Expired DE3218103C2 (de) | 1982-05-13 | 1982-05-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Windsichten im Partikelgrößenbereich von etwa 0,02 μm bis 2 μm im elektrischen Feld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE112011103405B4 (de) | 2010-10-08 | 2023-03-23 | Tsi Inc. | Funkenemissions-Teilchendetektor |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2235305A (en) * | 1939-07-04 | 1941-03-18 | Edwin L Wiegand | Process of classification and separation of material particles |
| DE707209C (de) * | 1939-07-28 | 1941-06-16 | Metallgesellschaft Akt Ges | Verfahren und Einrichtung zur elektrostatischen Trennung |
-
1982
- 1982-05-13 DE DE19823218103 patent/DE3218103C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3218103A1 (de) | 1983-11-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |