DE3211960C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein lichtempfindliches Gemisch,
das zur Herstellung einer lithographischen Druckplatte,
einer Hochdruck- bzw. Buchdruck-Druckplatte, einer
integrierten Schaltung oder einer Photomaske geeignet
ist. Insbesondere betrifft die Erfindung ein
lichtempfindliches Gemisch mit mindestens einer
o-Naphthochinondiazidverbindung und einem Farbstoff, der
seinen Farbton bei Wechselwirkung mit einem
Zersetzungsprodukt der o-Naphthochinondiazidverbindung
ändert, das ein sichtbares Bild direkt nach der
Belichtung in Bildform ergibt.
Es ist bekannt, ein o-Naphthochinondiazidosulfonsäure-Ester
oder -Amid in einem lichtempfindlichen Gemisch zu
verwenden. Diese Verbindungen werden in der Industrie
für die Herstellung lithographischer Druckplatten
verwendet, insbesondere sogenannter vorsensibilisierter
Platten, die einen Überzug auf einer photoempfindlichen
Zusammensetzung enthalten, der vorher auf einen Träger
aufgebracht wurde (gewöhnlich als PS-Platten
bezeichnet), oder als Photoresist-Materialien für
Hochdruck- bzw. Buchdruck-Druckplatten, integrierte
Schaltung, Photomasken oder gedruckte Verdrahtungen.
Lichtempfindliche Gemische, die eine o-Naphthochinondiazidverbindung
enthalten, weisen jedoch folgende
Nachteile auf: bei Belichtung einer lichtempfindlichen
o-Naphthochinondiazidverbindung mit einer gelben Farbe
erfolgt ein Ausblasen unter Bildung eines farblosen
oder hellgelb gefärbten Zersetzungsprodukts und bei
der Belichtungsarbeit können die belichteten Anteile und
die unbelichteten Anteile unter einem gelben
Sicherheitslicht nicht unterschieden werden. So ist es
beispielsweise nicht möglich, bei gleichzeitiger
Belichtung mehrerer Druckplatten zu bestimmen, ob eine
Druckplatte belichtet wurde oder nicht belichtet wurde,
wenn die Druckarbeit unterbrochen wird. Wird
beispielsweise zur Herstellung einer lithographischen
Druckplatte eine große Platte in gleicher Weise mehrfach
belichtet, wie bei der sogenannten Plattensetting-Druckmethode,
so kann nicht festgestellt werden, ob und
welche Anteile belichtet wurden. Dadurch bedingt treten
Fehler beim Betrieb auf und führen zu einer
beträchtlichen Verringerung der
Arbeitsleistungsfähigkeit.
Um diese Nachteile auszuräumen, wurden verschiedene
Versuche unternommen, ein sichtbares Bild direkt nach
der Belichtung des lichtempfindlichen Gemisches zu
bilden. Es wurden beispielsweise verschiedene Arten von
reduzierbaren Salzen in einem Gemisch mit einer
Diazoverbindung verwendet, wie in den US-PS 20 66 913
und 26 18 555 offenbart ist. Das Verfahren zur Bildung
eines sichtbaren Bildes mit einer Kombination einer
lichtempfindlichen Diazoverbindung und einem Säure-Alkali-Indikator
wird in der JA-Patentveröffentlichung
2203/1965 beschrieben. Eine Zusammensetzung aus einem
photoempfindlichen positiv wirkenden Diazoharz und einem
Merocyaninfarbstoff wird in der
JA-Patentveröffentlichung Nr. 3 041/1974 beschrieben. In
der JA-Patentveröffentlichung Nr. 21 093/1965 wird eine
Druckplatte beschrieben, die vorher mit einem
o-Naphthochinondiazid sensibilisiert wurde, das
gleichmäßige Teilchen eines organischen färbenden
Mittels enthält, das seine Farbe in einem pH-Wert-Bereich
von 2,5 bis 6,5 in einer lichtempfindlichen
Schicht daraus ändert. In der JA-Patentveröffentlichung
Nr. 36 209/1975 und der DE-OS 23 31 377 wird eine
lichtempfindliche Kopierschicht aus einem
o-Naphthochinondiazidosulfonsäure-Ester oder -Amid
beschrieben, die ein o-Naphthochinondiazido-4-sulfonsäure-Halogenid
in Bereichen von 10 bis 75 Gew.-% bzw. 1
bis 50 Gew.-% bezogen auf ihren Gesamtgehalt an
o-Naphthochinondiazidverbindungen zusammen mit einer zur
Salzbildung befähigten organischen Verbindung als
Farbstoff enthält. In der GB-PS 20 38 801 wird ein
Gemisch eines Phenolesters, der mit Elektronen
anziehenden Substituenten substituiert ist und einer
o-Naphthochinondiazido-4-sulfonsäure und eines
organischen Farbstoffs, der seinen Farbton bei
Wechselwirkung mit einem Zersetzungsprodukt der
o-Naphthochinondiazidverbindung ändert, beschrieben.
In der DE-OS 19 29 375 werden Druckplatten beschrieben,
die eine lichtempfindliche Schicht mit einem
o-Naphthochinondiazido-5-sulfonsäure-Ester mit einem
Leukofarbstoff enthalten. Die US-PS 30 46 123
beschreibt vorsensibilisierte Druckplatten, die
o-Naphthochinondiazido-5-sulfonsäure-Amide enthalten.
Jedoch ist selbst in solchen Fällen, bei denen eine
Verbesserung erzielt wurde, der Kontrast des durch
Belichten erhaltenen sichtbaren Bildes in den meisten
Fällen für das praktische Arbeiten unter einem gelben
Sicherheitslicht unzureichend und es wird folglich kein
Niveau erreicht, bei dem die vorstehend beschriebene
Plattenhärtungs-(Plattensetting) Druckmethode ohne
Behinderung durchgeführt werden kann. Gewöhnlich wird
auch festgestellt, daß die physikalischen Eigenschaften
und die Entwicklungseigenschaften der lichtempfindlichen
Schicht stark beeinflußt werden, selbst wenn ein
ausreichender Kontrast erzielt wird. Darüber hinaus
erhält man nach Lagerung über einen langen Zeitraum
keinen ausreichenden Kontrast und daher können
zufriedenstellende Ergebnisse gegenwärtig nicht erzielt
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein lichtempfindliches
Gemisch zur Verfügung zu stellen, das ein sichtbares
Bild mit hohem Kontrast beim Belichten ergeben kann.
Diese Aufgabe wird bei einem lichtempfindlichen Gemisch
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß
mindestens eine o-Naphthochinondiazidverbindung
enthalten ist, die die allgemeine Formel (I)
worin A einen zweiwertigen aliphatischen Rest, einen
zweiwertigen substituierten aliphatischen Rest, einen
zweiwertigen aromatischen Rest oder einen zweiwertigen
substituierten aromatischen Rest, bedeutet, hat.
Im folgenden wird die Erfindung genauer beschrieben. In
der vorstehend beschriebenen allgemeinen Formel (I) ist
der zweiwertige aliphatische Rest, der durch A dargestellt
wird, ein geradkettiger, verzweigtkettiger und/oder cyclischer
aliphatischer Rest, der eine gesättigte Bindung
und/oder ungesättigte Bindung enthält und vorzugsweise
etwa 2 bis etwa 20 Kohlenstoffatome aufweist. Bevorzugte
Beispiele für den zweiwertigen aliphatischen Rest umfassen
beispielsweise eine Ethylengruppe, eine Triethylengruppe,
eine Propylengruppe, eine Ethylethylengruppe,
eine 1,1-Dimethylenethylengruppe, eine 1-Ethyl-1-methylethylengruppe,
eine 1,2-Dimethylethylengruppe, eine
Tetramethylenethylengruppe, eine Dodecylethylengruppe,
eine Octadecylethylengruppe, eine 2-Methyltrimethylengruppe,
eine 2-Ethyltrimethylengruppe, eine 1,1-Dimethyltrimethylengruppe,
eine 2,2-Dimethyltrimethylengruppe,
eine 2-Ethyl-2-methyltrimethylengruppe, eine 1-Ethyl-3-methyltrimethylengruppe,
eine 1,2-Cyclobutylengruppe,
eine 1,2-Cyclohexylengruppe, eine 1,2,2-Trimethyl-1,3-cyclopentylengruppe,
eine 2,3-Norbornylengruppe, eine
Vinylengruppe, eine Methylvinylengruppe, eine 1,1-Dimethylvinylengruppe,
eine Methylethylengruppe, eine
Nonenylethylengruppe, eine Dodecenylethylengruppe, eine
Octadecenylethylengruppe, eine 1-Cyclohexen-1,2-ylengruppe,
eine 4-Cyclohexan-1,2-ylengruppe, eine 5-Methyl-4-cyclohexan-1,2-ylengruppe,
eine 4,5,6-Trimethyl-4-cyclohexen-1,2-ylengruppe,
eine 5-Norbornen-2,3-ylengruppe,
eine Biscyclo[2,2,2]-oct-5-en-2,3-ylengruppe,
oder dergleichen.
Beispiele für einen zweiwertigen substituierten aliphatischen
Rest, wie er vorstehend durch A beschrieben wird,
sind die vorstehend beschriebenen aliphatischen zweiwertigen
Reste, die substituiert sind durch eine Arylgruppe,
beispielsweise eine Phenylgruppe usw.; es kann eine
Etherbildung durch Einführen eines Sauerstoffatoms
ausgebildet sein; er kann substituiert sein mit einem
Halogenatom, beispielsweise einem Chloratom usw.; oder
dergleichen. Bevorzugte Beispiele für den zweiwertigen
substituierten aliphatischen Rest umfassen beispielsweise
eine 1-Methyl-1-phenylethylengruppe, eine 1-Benzyl-1-methylethylengruppe,
eine 1-Phenylethylengruppe,
eine 1,1-Diphenylethylengruppe, eine 1-Phenyltrimethylengruppe,
eine 2-Phenyltrimethylengruppe, eine 1-Ethyl-1-phenyltrimethylengruppe,
eine Phenylvinylengruppe,
eine 3,6-Oxo-1,2,3,6-tetrahydrophthalylgruppe, eine
1,4,5,6,7,7-Hexachloro-5-norbornen-2,3-ylengruppe, und
dergleichen.
Der durch A dargestellte zweiwertige aromatische Rest
ist beispielsweise eine Arylengruppe und ein aromatischer
heterocyclischer Rest und ist vorzugsweise eine
monocyclische oder dicyclische Gruppe. Bevorzugte Beispiele
für den zweiwertigen aromatischen Rest umfassen
beispielsweise eine o-Phenylengruppe, eine 1,2-Naphthylengruppe,
eine 1,8-Naphthylengruppe, eine 2,3-Pyridindiylylgruppe,
eine 2,3-Pyrazindiylylgruppe, eine 2,3-Benzo(b)-thiophendiylylgruppe,
oder dergleichen.
Beispiele für den zweiwertigen substituierten aromatischen
Rest, der durch A dargestellt wird, umfassen einen
zweiwertigen aromatischen Rest, wie vorstehend beschrieben,
der substituiert ist durch eine Niedrigalkylgruppe,
beispielsweise eine Methylgruppe, usw., der substituiert
ist durch ein Halogenatom, beispielsweise ein Chloratom,
ein Bromatom, usw., der substituiert ist durch eine
Nitrogruppe, eine Acetaminogruppe, uzw., oder dergleichen.
Bevorzugte Beispiele für den zweiwertigen substituierten
aromatischen Rest umfassen beispielsweise eine
3-Methyl-1,2-phenylengruppe, eine 4-Methyl-1,2-phenylengruppe,
eine 3-Chlor-1,2-phenylengruppe, eine 4-Chlor-1,2-phenylengruppe,
eine 3-Brom-1,2-phenylengruppe, eine
3,6-Dichlor-1,2-phenylengruppe, eine 3,6-Dibrom-1,2-phenylengruppe,
eine 3,4,5,6-Tetrachlor-1,2-phenylengruppe,
eine 3,4,5,6-Tetrabrom-1,2-phenylengruppe, eine
3-Nitro-1,2-phenylengruppe, eine 3-acetamino-1,2-phenylengruppe,
eine 4-Chlor-1,8-naphthylengruppe, eine
4-Brom-1,8-naphthylengruppe, eine 4,5-Dichlor-1,8-naphthylengruppe,
eine 4,5-Dibrom-1,8-naphthylengruppe,
eine 4-Brom-5-chlor-1,8-naphthylengruppe, eine 4-Nitro-1,8-naphthylengruppe,
eine 5-Methyl-2,3-benzo(b)-thiophendiylylgruppe,
eine 5-Chlor-2,3-benzo(b)-thiophendiylylgruppe,
eine 1-Äthyl-2,3-indoldiylylgruppe, oder
dergleichen.
Die durch die allgemeine Formel (I) vorstehend beschriebene
o-Naphthochinondiazidverbindung, die erfindungsgemäß
verwendet werden kann, kann hergestellt werden durch
Dehydrochlorierungs-Kondensationsreaktion einer Verbindung,
dargestellt durch die folgende allgemeine Formel
(II):
worin A die gleiche Bedeutung aufweist wie vorstehend
in der allgemeinen Formel (I) definiert, mit 1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonsäurechlorid,
in Anwesenheit
eines Dehydrochlorierungsmittels. Die durch die allgemeine
Formel (II) dargestellte Verbindung kann hergestellt
werden beispielsweise nach der Methode, beschrieben in
G. F. Jaubert, Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft,
Bd. 28, Seiten 360-364 (1895), der Methode
beschrieben in D. E. Ames et al., Journal of the Chemical
Society, Seiten 3518-3521 (1955), der Methode
beschrieben in M. A. Stolberg et al., Journal of the
American Chemical Society, Bd. 79, Seiten 2615-2617
(1957), der Methode beschrieben in L. Bauer et al.,
Journal of Organic Chemistry, Bd. 24, Seiten 1293-1296
(1959), oder der Methode beschrieben in L. M. Werbel
et al., Journal of Medical Chemistry, Bd. 10, Seiten
32-36 (1967), auf die hier jeweils Bezug genommen wird.
Die Kondensationsreaktion kann sowohl in einem wäßrigen
Medium als auch einem organischen Lösungsmittel, sofern ein
Dehydrochlorierungsmittel vorhanden ist, vorgenommen
werden. Im Falle eines wäßrigen Mediums sind Lithiumhydroxid,
Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumcarbonat,
Kaliumcarbonat, usw. als Dehydrochlorierungsmittel
bevorzugt.
Wird die Reaktion in einem organischen Lösungsmittel
durchgeführt, so ist ein organisches Lösungsmittel, das
keine Hydroxygruppe enthält, beispielsweise Diethylether,
Diisopropylether, Aceton, Dichlormethan, Chloroform,
Tetrachlorkohlenstoff, Tetrahydrofuran, Dioxan, Ethylacetat,
Benzol, Toluol, Acetonitril usw. als organisches
Lösungsmittel bevorzugt und Pyridin, Diethylamin,
Triethylamin, N,N-Dimethylanilin, N,N-Diethylanilin
usw. werden als Dehydrochlorierungsmittel bevorzugt
verwendet.
Die Reaktion wird vorzugsweise durchgeführt unter Verwendung
von 1 bis 1,5 Äquivalenten 1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonsäurechlorid
und 1 bis 1,5 Äquivalenten
Dehydrochlorierungsmittel pro 1 Äquivalent der
durch die allgemeine Formel (II) dargestellten Verbindung.
Die Reaktionstemperatur liegt vorzugsweise im
Bereich von -10°C bis 40°C.
Von den Verbindungen, die durch die allgemeine Formel
(I) dargestellt werden, sind solche, worin A eine Alkylengruppe,
eine Alkenylengruppe, eine Phenylengruppe
oder eine substituierte Phenylengruppe mit einer Alkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einem Halogenatom
als Substituenten, bevorzugt und solche, worin
A eine alkylsubstituierte Phenylengruppe, eine halogensubstituierte
Phenylengruppe oder eine Phenylengruppe
darstellt, sind im Hinblick auf die Wirkungen der vorliegenden
Erfindung, besonders vorteilhaft.
Die Verbindungen mit der nachstehenden Strukturformel
sind bevorzugte Beispiele der o-Naphthochinondiazidverbindungen,
die erfindungsgemäß verwendet werden können.
Es soll dies jedoch keine Einschränkung darstellen.
Die durch die allgemeine Formel (I) dargestellte Verbindung
bildet sehr wirksam ein freies Radikal bei Bestrahlung
mit aktinischem Licht von etwa 250 nm bis 500 nm
Wellenlänge. Wird daher die durch die allgemeine Formel
(I) dargestellte Verbindung als eine Komponente zur Erzeugung
eines freien Radikals bei Bestrahlung mit aktinischem
Licht (im folgenden als freies Radikal erzeugendes
Mittel bezeichnet) in einem lichtempfindlichen Gemisch
verwendet, in dem das ein freies Radikal
bildende Mittel einen wesentlichen Bestandteil darstellt,
beispielsweise in einem photoempfindlichen Material, das
zur Herstellung einer lithographischen Druckplatte, einer
Hochdruck- bzw. Buckdruckdruckplatte, einer Tiefdruckplatte
usw., in einem lichtempfindlichen Gemisch,
das zur Herstellung eines Photoreservematerials (Photoresist-Material)
und anderen photografischen Elementen
verwendet wird, und in einem lichtempfindlichen Gemisch,
das direkt einen sichtbaren Kontrast zwischen
den belichteten Teilen und den nicht belichteten Teilen
allein durch Belichtung ergibt, so erhält man ein lichtempfindliches
Gemisch hoher Empfindlichkeit. Die
durch die allgemeine Formel (I) erfindungsgemäß dargestellte
Verbindung ist besonders geeignet, einen direkten
sichtbaren Kontrast zwischen belichteten Anteilen
und nicht belichteten Anteilen bei Belichtung ohne Entwicklung
(im folgenden als "Ausdruck-Vermögen" bezeichnet)
in einer photoempfindlichen Reserve zu ergeben, eine
Zusammensetzung zur Bildung einer lithografischen Druckplatte,
einer integrierten Schaltung, einer Photomaske
usw. zu bilden. Unter Verwendung einer photoempfindlichen
Reservezusammensetzung (Resist-Zusammensetzung) mit
einem Ausdruck-Vermögen können die Bilder, die unter
einem gelben Sicherheitslicht bei der Belichtungsarbeit
sichtbar sind, durch alleiniges Belichten erhalten werden.
So ist es beispielsweise möglich zu bestimmen, ob
die Druckplatte belichtet wurde oder nicht, wenn die
Druckarbeit unterbrochen wird, wenn gleichzeitig mehrere
Druckplatten belichtet werden. In gleicher Weise kann,
wenn eine große Platte wiederholt belichtet wird, um
eine lithographische Druckplatte herzustellen, wie bei
der sogenannten Plattenhärtungs-Druckmethode, unmittelbar
bestätigt werden, ob und welche Anteile belichtet
sind. Die zur Erzielung eines derartigen Ausdruck-Vermögens
verwendete Zusammensetzung (im folgenden als
Ausdruck-Zusammensetzung bezeichnet) besteht aus einem
ein freies Radikal erzeugenden Mittel und einem Farbstoff,
der durch das freie Radikal, das aus dem
das freie Radikal erzeugenden Mittel gebildet wird,
eine andere Farbe annimmt und erfindungsgemäß wird die in der vorstehend
beschriebenen allgemeinen Formel (I) gezeigte
Verbindung als das Mittel zur Erzeugung des freien Radikals
verwendet.
Es sind zwei Arten von Farbstoffen bekannt,
die ihren Farbton bei Wechselwirkung mit dem
Zersetzungsprodukt der erfindungsgemäßen o-Naphthochinondiazidverbindung
ändern, d. h. ein Farbstoff,
der von Haus aus in der Leuco-form vorliegt, jedoch in einen
gefärbten Zustand umgewandelt wird, und ein Farbstoff,
der selbst farbig ist und eine andere Farbe annimmt oder
entfärbt wird.
Typische Beispiele für Farbstoffe, die dem
ersten Typ angehört, sind Arylamine.
Geeignete Arylamine umfassen nicht nur einfache Arylamine,
wie primäre aromatische Amine und sekundäre aromatische
Amine, sondern auch Leucofarbstoffe. Typische
Beispiele umfassen Diphenylamin, Dibenzylanilin, Triphenylamin,
Diethylanilin, Diphenyl-p-phenylendiamin,
p-Toluidin-4,4′-biphenyldiamin, o-Chloranilin, o-Bromanilin,
4-Chlor-o-phenylendiamin,
o-Brom-N,N-dimethylanilin, 1,2,3-Triphenylguanidin,
Naphthylamin, Diaminodiphenylmethan, Anilin, 2,5-Dichloranilin,
N-Methyldiphenylamin, o-Toluidin, p,p′-Tetramethyldiaminodiphenylmethan,
N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin,
1,2-Dianilinoethylen, p,p′,p′′-Hexamethyltriaminotriphenylmethan,
p,p′-Tetramethyldiaminotriphenylmethan,
p,p′-Tetramethyldiaminodiphenylmethylimin,
p,p′,p′′-Triamino-o-methyltriphenylmethan, p,p′,p′′-Triaminotriphenylcarbinol,
p,p′-Tetramethylaminodiphenyl-4-anilinonaphthylmethan,
p,p′,p′′-Triaminotriphenylmethan
und p,p′,p′′-Hexapropyltriaminotriphenylmethan.
Auch werden als Farbstoffe, die ursprünglich farbig
sind, jedoch eine andere Farbe annehmen oder entfärbt
werden durch die Zersetzungsprodukte der o-Naphthochinondiazidverbindung,
wirksam Farbstoffe der
Diphenylmethanreihen, der Triphenylmethanreihen, der
Thiazinreihen, der Oxazinreihen, der Xanthenreihen, der
Anthrachinonreihen, der Iminonaphthochinonreihen, der
Azomethinreihen verwendet. Typische Beispiele für solche
Farbstoffe sind Brilliantgrün (CI 42040), Eosin (CI
45380), Ethylviolett (CI 42600), Erythrosin-B (CI 45430)
Methylgrün (CI 42585), Kristallviolett (CI 42555),
basisches Fuchsin (CI 42510), Phenolphthalein, 1,3-Diphenyltriazin,
Alizarinrot-S (CI 58005), Thymolphthalein,
Methylviolett 2B (CI 42535), Chinaldinrot (2′-(p-Di
methylaminostyryl)-chinolinthiodid), Bengalische Rose
(CI 45440), Metanilgelb (4-Phenylaminoazobenzol-3′-sulfonsäure),
Thymolsulfophthalein, Xylenolblau (1,4-Di
methyl-5-oxy-benzolsulfophthalein), Methylorange (CI
13025), Orange IV (CI 13080), Diphenylthiocarbazon (2-
Phenylhydrazin-Phenylazothioameisensäure), 2,7-Dichlorfluorescein,
Paramethylrot, Kongorot (CI 22120), Benzopurpurin
4B (CI 23500), α-Naphthylrot (CI 50370),
Nilblau 2B (CI 51185), Nilblau A (CI 51180), Phenacetalin,
Methylviolett (CI 42535), Malachitgrün (CI 42000),
Parafuchsin (CI 42500), Ölblau Nr. 603 (CI 42595),
Ölrosa Nr. 312 (CI 12150), Ölrot 5B (CI 26125), Ölscharlach
Nr. 308 (CI 21260), Ölrot OG (CI 27291), Ölrot
RR (CI 26105), Ölgrün Nr. 502 (CI 61565), m-Kresolpurpur
(m-Kresolsulfophthalein), Kreselrot (o-Kresolsulfophthalein),
Rhodamin B (CI 45170 B), Rhodamin 6G (CI 42500),
Fast-Acid-Violett R (CI 17025), Sulforhodamin B (CI
45100), Auramin (CI 41000), 4-p-Diethylaminophenyliminonaphthochinon,
2-Carboxyanilino-4-p-diethylaminophenyliminonaphthochinon,
2-Carbostearylamino-4-p-dihydroxy
ethylaminophenyliminonaphthochinon, p-Methoxybenzoyl-p′-
diethylamino-o′-methylphenyliminoacetanilid, Cyano-p-
diethylaminophenyliminoacetanilid, 1-Phenyl-3-methyl-4-
p-diethylaminophenylimino-5-pyrazolon, 1-β-Naphthyl-4-
p-diethylaminophenylimino-5-pyrazolon.
Das Verhältnis der durch die allgemeine Formel (I) dargestellten
Verbindung zu dem Farbstoff, wie
vorstehend beschrieben, in einer Ausdruck-Zusammensetzung
kann weit variiert werden, liegt jedoch vorzugsweise bei
etwa 0,01 Gew.-Teilen bis etwa 100 Gew.-Teilen, besonders
bevorzugt bei 1 Gew.-Teil bis 50 Gew.-Teilen der durch
die allgemeine Formel (I) dargestellten Verbindung pro
1 Gew.-Teil des Farbstoffs.
Andererseits umfassen die lichtempfindliche reservebildenden
Zusammensetzungen, denen durch die erfindungsgemäßen
Ausdruckzusammensetzungen ein Ausdruck-Vermögen
verliehen wird, Gemische, die für die Herstellung
verschiedener Druckplatten verwendet werden, wie
lithographischer Druckplatten usw., sowie von integrierten
Schaltungen, Photomasken usw. Typische Beispiele
werden nachstehend erläutert.
Das Diazoharz, das beispielsweise ein Kondensationsprodukt
von p-Diazodiphenylamin und Paraformaldehyd ist,
kann wasserlöslich oder in Wasser unlöslich sein, jedoch
wird das in Wasser unlösliche Diazoharz, das in einem
üblichen organischen Lösungsmittel löslich ist, vorzugsweise
verwendet. Besonders bevorzugte lichtempfindliche
Diazoverbindungen umfassen Verbindungen mit zwei oder
mehreren Diazogruppen in einem Molekül, wie ein Salz
der Kondensationsprodukte von p-Diazodiphenylamin mit
Formaldehyd oder Acetaldehyd. Beispielsweise das Phenolatsalz,
das Fluorcapratsalz und Sulfonate davon, wie
das Triisopropylnaphthalinsulfonatsalz, das 4,4′-Biphenyldisulfonatsalz,
das 5-Nitro-o-toluolsulfonatsalz,
das 5-Sulfosalicylatsalz, das 2,5-Dimethylbenzolsulfonatsalz,
das 2-Nitrobenzolsulfonatsalz, das 3-Chlorbenzolsulfonatsalz,
das 3-Brombenzolsulfonatsalz, das
2-Chlor-5-nitrobenzolsulfonatsalz, das 2-Fluorcapylnaphthalinsulfonatsalz,
das 1-Naphthol-5-sulfonatsalz,
das 2-Methoxy-4-hydroxy-5-benzoylbenzolsulfonatsalz und
das p-Toluolsulfonatsalz. Andere bevorzugte Diazoharze
umfassen Kondensationsprodukte von 2,5-Dimethoxy-4-p-
tolylmercaptobenzoldiazoniumsalzen mit Formaldehyd und
Kondensationsprodukte von 2,5-Dimethoxy-4-morpholinobenzoldiazoniumsalzen
mit Formaldehyd oder Acetaldehyd,
von denen jedes die vorstehend beschriebenen Salze enthält.
Darüber hinaus sind auch die Diazoharze, die in
der GB-PS 13 12 925 beschrieben werden, bevorzugt.
Das Diazoharz kann allein als ein lichtempfindlicher
Bestandteil zur Herstellung von Reserven (resists) verwendet
werden, wird jedoch vorzugsweise zusammen mit
einem Bindemittel verwendet. Verschiedene Polymere können
als Bindemittel verwendet werden, jedoch sind Polymere,
die eine Hydroxygruppe, eine Aminogruppe, eine
Carbonsäuregruppe, eine Amidogruppe, eine Sulfonamidogruppe,
eine aktive Methylengruppe, eine Thioalkoholgruppe,
eine Epoxygruppe usw. enthalten, bevorzugt.
Derartige bevorzugte Bindemittel umfassen Schellack
wie beschrieben in der GB-PS 13 50 521; Polymere mit
einer Hydroxyäthylacrylateinheit oder einer Hydroxyäthylmethacrylateinheit
als hauptwiederkehrende Einheit,
wie in der GB-PS 14 60 978 und der US-PS 41 23 276
beschrieben; Polyamidharze, wie in der US-PS 37 51 257
beschrieben; Phenolharze, wie in der GB-PS 10 74 392
beschrieben; Polyvinylacetalharze, wie ein Polyvinylformalharz
und ein Polyvinylbutyralharz; lineare Polyurethanharze,
wie in der US-PS 36 60 097 beschrieben;
phthalatisierte Harze von Polyvinylalkohol; Epoxyharze,
gebildet durch Kondensation von Bisphenol A und Epichlorhydrin;
Polymere, die eine Aminogruppe enthalten,
wie Polyaminostyrol und Polyalkylaminoacrylat oder Polyalkylaminomethacrylat;
und Cellulose wie Celluloseacetat,
Cellulosealkyläther, Celluloseacetatphthalat usw.
Der geeignete Anteil des Bindemittels beträgt 40 bis
95 Gew.-% des die lichtempfindliche Reserve bildenden
Gemischs. Wenn der Anteil des Bindemittels zunimmt,
d. h. wenn der Anteil des Diazoharzes verringert
wird, so steigt die Photoempfindlichkeit des lichtempfindlichen
Gemischs selbstverständlich an, jedoch
wird die Lagerungsbeständigkeit gering. Der optimale
Anteil des Bindemittels beträgt etwa 70 bis 90 Gew.-%.
Die das Diazoharz enthaltende Zusammensetzung kann darüber
hinaus Zusätze enthalten, wie Farbstoffe und Pigmente,
die sich von dem verfärbenden Mittel unterscheiden,
wie Phosphorsäure, wie in der US-PS 32 36 646
beschrieben.
Besonders bevorzugte o-Chinondiazidverbindungen sind
o-Naphthochinondiazidverbindungen, wie beispielsweise
beschrieben in den US-PS 27 66 118, 27 67 092,
27 72 972, 28 59 112, 29 07 665, 30 46 110, 30 46 111,
30 46 115, 30 46 118, 30 46 119, 30 46 120, 30 46 121,
30 46 122, 30 46 123, 30 61 430, 31 02 809, 31 06 465,
36 35 709 und 36 47 443, auf die hier jeweils Bezug
genommen wird (sowie in vielen anderen Veröffentlichungen).
Unter diesen Verbindungen sind die o-Naphthochinondiazidosulfonsäureester,
oder die o-Naphthochinondiazidocarbonsäureester
einer aromatischen Hydroxyverbindung
und das o-Naphthochinondiazidosulfonsäureamid
oder das o-Naphthochinondiazidocarbonsäureamid
einer aromatischen Aminoverbindung besonders bevorzugt.
Insbesondere sind das Produkt, erhalten durch Veresterungsreaktion
des Kondensationsprodukts von Pyrogallol
und Aceton und o-Naphthochinondiazidosulfonsäure, wie
in der US-PS 36 35 709 beschrieben; das Produkt, erhalten
durch Veresterungsreaktion eines Polyesters mit
einer endständigen Hydroxygruppe und von o-Naphthochinondiazidosulfonsäure
oder o-Naphthochinondiazidocarbonsäure,
wie in der US-PS 40 28 111 beschrieben; das
Produkt, erhalten durch Veresterungsreaktion des Homopolymeren
von p-Hydroxystyrol oder eines Copolymeren
von p-Hydroxystyrol und einem mit Styrol copolymerisierbaren
Monomeren und o-Naphthochinondiazidosulfonsäure
oder o-Naphthochinondiazidocarbonsäure, wie in der
GB-PS 14 94 043 beschrieben; und das Produkt, erhalten
durch die Amidoreaktion eines Copolymeren von p-Aminostyrol
und eines anderen Monomeren, das damit copolymerisierbar
ist, und von o-Naphthochinondiazidosulfonsäure
oder o-Naphthochinondiazidocarbonsäure, wie in
der US-PS 37 59 711 beschrieben, ausgezeichnet.
Diese o-Chinodiazidverbindungen können allein verwendet
werden, werden jedoch vorzugsweise als ein Gemisch mit
einem alkalilöslichen Harz verwendet. Das bevorzugte
alkalilösliche Harz ist ein Phenolharz vom Novolaktyp.
Besonders geeignete Harze umfassen ein Phenolformaldehydharz,
ein o-Kresolformaldehydharz, ein m-Kresolformaldehydharz
usw. Darüber hinaus ist es bevorzugter, das
vorstehend beschriebene Phenolharz zusammen mit einem
Kondensationsprodukt von Formaldehyd und einem Phenol
oder Kresol, substituiert durch eine Alkylgruppe mit 3
bis 8 Kohlenstoffatomen, zu verwenden, wie ein t-Butylphenolformaldehydharz,
wie in der JA-OS 1 25 806/1975
beschrieben. Der Gehalt an alkalilöslichem Harz beträgt
etwa 50 bis etwa 85 Gew.-%, vorzugsweise 60 bis 80 Gew.-%,
basierend auf dem Gesamtgewicht der die lichtempfindliche
Reserve bildenden Zusammensetzung.
Das lichtempfindliche Gemisch, das aus der
o-Chinondiazidverbindung besteht, kann darüber hinaus
je nach Erfordernis Pigmente oder Farbstoffe enthalten,
bei denen es sich nicht um die eine andere Farbe annehmenden Farbstoffe handelt,
sowie Weichmacher bzw. Plastifiziermittel usw.
Wenn die vorstehend beschriebene Ausdruck-Zusammensetzung
gemäß der Erfindung in eine eine lichtempfindliche
Reserve bildende Zusammensetzung eingearbeitet
wird, so wird die Ausdruck-Zusammensetzung in einer
Menge von etwa 0,1 Gew.-Teilen bis etwa 150 Gew.-Teilen,
vorzugsweise 1 Gew.-Teil bis 60 Gew.-Teilen pro 100
Gew.-Teile der die lichtempfindliche Reserve bildenden
Zusammensetzung verwendet.
Die die lichtempfindliche Reserve bildende Zusammensetzung,
die mit einem derartigen Ausdruck-Vermögen
ausgestattet ist, wird aufgeschichtet unter Verwendung
eines Lösungsmittels, wie Ethylendichlorid,
Cyclohexanon, Methylethylketon, 2-Methoxyethylacetat,
Monochlorbenzol, Toluol, Ethylacetat usw., einzeln
oder im Gemisch davon.
Lichtempfindliche Reserven (resist) bildende Zusammensetzungen,
die mit einem derartigen Ausdruck-Vermögen
ausgestattet sind, werden vorteilhaft in einer lichtempfindlichen
Schicht für eine lichtempfindliche lithographische
Druckplatte verwendet, die zur Herstellung einer
lithographischen Druckplatte eingesetzt wird. In diesem
Falle umfaßt der Träger für die lichtempfindliche
lithographische Druckplatte Metallplatten, wie Aluminiumplatten,
einschließlich Aluminiumlegierungen, Zinkplatten,
Eisenplatten, Kupferplatten, sowie Kunststoff-Folien,
auf die ein derartiges Metall laminiert oder
mit Dampf abgeschieden ist. Der bevorzugte Träger
ist eine Aluminiumplatte.
Bei Verwendung eines Metallträgers, insbesondere eines
Trägers mit einer Aluminiumoberfläche, ist es bevorzugt,
den Träger einer Oberflächenbehandlung, wie einer Körnung,
einem Eintauchen in eine wäßrige Lösung von Natriumsilikat,
Kaliumfluorzirkonat, einem Phosphat usw.; oder
einer anodischen Oxidation zu unterziehen. Auch werden
eine Aluminiumplatte, die gekörnt und anschließend einer
Eintauchbehandlung in einer wäßrigen Lösung von Natriumsilikat,
wie in der US-PS 27 14 066 beschrieben, und
eine Aluminiumplatte, die einer anodischen Oxidationsbehandlung
und anschließend einer Eintauchbehandlung
in einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallsilikats,
wie in der US-PS 31 81 461 beschrieben, bevorzugt verwendet.
Die vorstehend beschriebene anodische Oxidationsbehandlung
wird durchgeführt durch Leiten eines elektrischen
Stroms durch eine Aluminiumplatte als eine Anode in
einer wäßrigen Lösung oder einer nicht-wäßrigen Lösung
einer anorganischen Säure wie Phosphorsäure, Chromsäure
Schwefelsäure, Borsäure usw., oder einer organischen
Säure, wie Oxalsäure, Sulfamsäure usw., oder von Salzen
davon, als einzige Lösung oder als Kombination von
Lösungen, insbesondere einer wäßrigen Lösung von Phosphorsäure,
Schwefelsäure oder einem Gemisch davon. Die
elektrische Abscheidung von Silikat, wie in der US-PS
36 58 662 beschrieben, ist ebenfalls wirksam. Häufig ist
darüber hinaus eine Aluminiumplatte, die in Chlorwasserstoffsäureelektrolyt
mittels eines Wechselstroms elektrolysiert
und anschließend einer anodischen Oxidation in
Schwefelsäureelektrolyt unterzogen wurde, wie in der
GB-PS 12 08 224 beschrieben, bevorzugt. Es kann günstig
sein, eine Unterschicht aus einem Celluloseharz, das
ein wasserlösliches Salz eines Metalls, wie Zink usw.,
enthält, auf einer Aluminiumplatte auszubilden, die
einer anodischen Oxidation, wie vorstehend beschrieben,
unterzogen wird, um die Schaumbildung beim Drucken zu
verhindern.
Die Bedeckung durch die lichtempfindliche Schicht, die
auf dem Träger, wie vorstehend beschrieben, ausgebildet
wurde, liegt im Bereich von etwa 0,1 g/m² bis etwa 7 g/m²,
vorzugsweise etwa 0,5 g/m² bis 4 g/m².
Die so hergestellte PS-Platte wird in Bildform belichtet
und anschließend einer Verarbeitung unterzogen, einschließlich
einer Entwicklung in üblicher Weise zur
Bildung von Bildern darauf. Beispielsweise wird im Fall
einer PS-Platte mit einer lichtempfindlichen Schicht,
die aus dem lichtempfindlichen Gemisch mit der
Ausdruck-Zusammensetzung, die in der vorstehenden Zusammensetzung
(1) enthalten ist, die aus dem Diazoharz
besteht, die PS-Platte in Bildform belichtet und anschließend
werden die nicht-belichteten Anteile der
lichtempfindlichen Schicht durch Entwickeln entfernt,
wodurch man eine lithographische Druckplatte erhält. Im
Falle einer PS-Platte mit einer lichtempfindlichen
Schicht, die aus dem lichtempfindlichen Gemisch
mit einer Ausdruck-Zusammensetzung besteht, die in der
vorstehend erwähnten Zusammensetzung (2) enthalten ist,
wird die PS-Platte in Bildform belichtet und anschließend
werden die belichteten Anteile der lichtempfindlichen
Schicht entfernt durch Entwickeln mit einer wäßrig-alkalischen
Lösung, wodurch man eine lithographische
Druckplatte erhält. Bei den PS-Platten mit einer beliebigen
Art von lichtempfindlichen Schichten können die
PS-Platten entwickelt werden unter Anwendung bekannter
Entwickler, die für jedes lichtempfindliche Gemisch
geeignet sind, ohne daß spezielle Techniken für
das lichtempfindliche Gemisch erforderlich sind,
die das Ausdruck-Vermögen gemäß der Erfindung aufweisen.
Die lichtempfindliche Reserve bildende Zusammensetzung,
die mit dem vorstehend beschriebenen Ausdruck-Vermögen
ausgestattet ist, kann auch verwendet werden zur Herstellung
von Probe- bzw. Korrekturplatten für Drücke,
Folien bzw. Filme für Projektoren bzw. Bildwerfer (Overhead-Projektoren)
und Filme für Zweitoriginale. Als
Träger, die für diese Materialien geeignet sind, kommen
in Frage durchsichtige Filme wie Polyethylenterephthalatfilme,
Cellulosetriacetatfilme usw. und Kunststoff-Filme,
deren Oberfläche chemisch oder mechanisch mattiert
wurde.
Darüber hinaus können die vorstehend beschriebenen
lichtempfindlichen reservebildenden Zusammensetzungen zur
Herstellung von Filmen für Photomasken verwendet werden.
Träger, die für diesen Zweck geeignet sind, sind Polyäthylenterephthalatfilme,
die durch Dampfabscheidung
mit Aluminium, einer Aluminiumlegierung oder Chrom
behandelt wurden und Polyethylenterephthalatfilme mit
einer gefärbten Schicht darauf.
Darüber hinaus können die vorstehenden lichtempfindlichen
Gemische als Photoreserven (photo resists)
verwendet werden. In diesem Falle können Kupferplatten
mit Kupfer plattierte Platten, Platten aus rostfreiem
Stahl, Glasplatten usw. als Träger verwendet werden.
Es ist überraschend, daß das freie Radikal erzeugende
erfindungsgemäße Mittel zersetzt wird durch die
Einwirkung von Licht in einer eine lichtempfindliche
Reserve bildenden Zusammensetzung, die verschiedene
lichtempfindliche Reserven bildenden Verbindungen enthalten
und unmittelbar in wirksamer Weise ein ebenfalls
vorhandenen Farbstoff entfärbt und daß bei
dieser Entfärbung eine klare Grenze zwischen den belichteten
Anteilen und den nicht belichteten Anteilen erzielt
wird, wodurch man sichtbare Bilder mit hohem Kontrast
erhält.
Darüber hinaus kann, da ein weiterer Bereich an Farbstoffen
verwendet werden kann, ein geeigneter
Farbstoff gewählt werden, selbst wenn verschiedene
Zusätze zu dem lichtempfindlichen Gemisch
gefügt werden, um deren Eigenschaften zu verbessern.
Die folgenden Synthesebeispiele und Beispiele dienen
zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne sie zu
beschränken.
100 ml Tetrahydrofuran wurden zu 6,9 g N-Hydroxysuccinimid
und 16,1 g 1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonylchlorid
gefügt und zu dem Gemisch wurde tropfenweise
unter Rühren eine Lösung von 6,1 g Triethylamin, gelöst
in 20 ml Tetrahydrofuran, gefügt, während die Temperatur
der Reaktionslösung während 2 Stunden unter 20°C gekühlt
wurde. Nach weiterer Reaktion während 2 Stunden bei einer
Temperatur von 15°C bis 25°C wurde die Reaktionslösung
in 400 ml Wasser gegossen. Die so gebildeten Ausfällungen
wurden durch Filtrieren gewonnen und aus einem Lösungsmittelgemisch
von Acetonitril und Methylcellosolve
umkristallisiert unter Erzielung von 15,5 g N-(1,2-naphtho
chinon-2-diazido-4-sulfonyloxy)-succinimid; Fp. 168-171°C
(Zers.).
50 g 2,2-Dimethylbernsteinsäure und 70 ml Essigsäureanhydrid
wurden 3 Stunden bei 140°C umgesetzt und nach
dem Entfernen der Essigsäure und des Essigsäureanhydrids
unter verringertem Druck wurde der Rückstand einer
Vakuumdestillation unterzogen unter Erzielung von 37 g
2,2-Dimethylbernsteinsäureanhydrid.
Zu 22 g 2,2-Dimethylbernsteinsäureanhydrid wurden 30 ml
Wasser gefügt und während des Kühlens der Reaktionstemperatur
unter 20°C wurden 11 g Natriumcarbonat und anschließend
14 g Hydroxylaminhydrochlorid zu dem Gemisch
gefügt. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde
umgesetzt und anschließend bei einer Temperatur von
40 bis 50°C 1 Stunde umgesetzt. Nach dem Kühlen auf
5°C wurden 5 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure
und 10 ml Methanol zu dem Reaktionsgemisch gefügt und
so abgeschiedenes N-Hydroxy-2,2-dimethylsuccinimid wurde
durch Filtrieren gesammelt.
100 ml Dioxan wurden zu 5,7 g N-Hydroxy-2,2-dimethylsuccinimid
und 10,7 g 1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonylchlorid
gefügt und zu dem Gemisch wurde tropfenweise
unter Rühren eine Lösung von 4,1 g Triethylamin,
gelöst in 20 ml Dioxan, gefügt, während die Temperatur
der Reaktionslösung unter 25°C während 2 Stunden
gekühlt wurde. Nach weiterer Reaktion während 2 Stunden
bei einer Temperatur von 15°C bis 25°C wurde die Reaktionslösung
in 300 ml Wasser gegossen. Die so gebildete
Ausfällung wurde durch Filtrieren gesammelt und aus
Acetonitril umkristallisiert unter Erzielung von 10 g
N-(1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonyloxy)-2,2-dimethylsuccinimid-;
Fp. 157-159°C (Zers.).
30 ml Wasser wurden zu 24,6 g 5-Norbornen-2,3-dicarbonsäureanhydrid
gefügt und während des Kühlens der Reaktionstemperatur
unter 20°C wurden 10,6 g Natriumcarbonat
und anschließend 13,9 g Hydroxylaminhydrochlorid
zugesetzt. Das Gemisch wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur
umgesetzt und anschließend bei einer Temperatur von 60
bis 70°C während 1 Stunde umgesetzt. Nach dem Kühlen
auf Raumtemperatur wurde das so gebildete N-Hydroxy-5-
norbornen-2,3-dicarbonsäureimid durch Filtrieren gesammelt.
100 ml Tetrahydrofuran wurden zu 9,0 g N-Hydroxy-5-
norbornen-2,3-dicarbonsäureimid und 13,4 g 1,2-Naphtho
chinon-2-diazido-4-sulfonylchlorid gefügt und zu dem
Gemisch wurde tropfenweise eine Lösung von 5,1 g Triäthylamin,
gelöst in 20 ml Tetrahydrofuran, unter Kühlen
der Temperatur der Reaktionslösung unter 25°C
während 2 Stunden gefügt. Nach weiterer Reaktion während
2 Stunden bei Raumtemperatur wurde die Reaktionslösung
in 400 ml Wasser gegossen. Die so gebildeten Ausfällungen
wurden durch Filtrieren gesammelt und aus einem
Lösungsmittelgemisch von Methylcellosolve und Acetonitril
umkristallisiert zur Erzielung von 12,0 g
N-(1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonyloxy)-5-norbor
nen-2,3-dicarbonsäureimid; Fp. 160-162°C (Zers.).
100 ml Acetonitril wurden zu 8,2 g N-Hydroxyphthalimid
und 13,4 g 1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonylchlorid
gefügt und zu dem Gemisch wurde tropfenweise eine
Lösung von 5,0 g Triethylamin, gelöst in 20 ml Acetonitril,
unter Kühlen der Temperatur der Reaktionslösung
unter 25°C während 2 Stunden gefügt. Nach weiterer
Reaktion während 2 Stunden bei Raumtemperatur wurde die
Reaktionslösung in 500 ml Wasser gegossen. Die so gebildeten
Ausfällungen wurden durch Filtrieren gesammelt
und aus einem Lösungsmittelgemisch von Methylcellosolve
und Acetonitril umkristallisiert unter Erzielung von
11,5 g N-(1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonyloxy)-
phthalimid; Fp. 159-161°C (Zers.).
Auf eine Aluminiumplatte von 0,15 mm Dicke, deren Oberfläche
gekörnt worden war, wurde eine photoempfindliche
Lösung der folgenden Zusammensetzung mittels einer Wirbelvorrichtung
aufgetragen und 5 Minuten bei 80°C
getrocknet, um eine photoempfindliche Druckplatte herzustellen.
| Kresol-Novolak-Harz|10,5 g | |
| o-Naphthochinondiazidverbindung, dargestellt in der Tabelle I | 3,0 g |
| Kristallviolett | 0,1 g |
| Tetrahydrofuran | 70 ml |
| Methylcellosolve | 15 ml |
| N,N-Dimethylformamid | 35 ml |
Jede dieser photoempfindlichen Druckplatten wurde mit
15 Registrierungen unter Verwendung eines Jet-Printers
(mit einer Superhochdruckquecksilberlampe von 2 KW)
belichtet und die
optischen Dichten der lichtempfindlichen Schicht an den
belichteten Teilen und den nicht-belichteten Teilen
wurden unter Verwendung eines Reflexionsdensitometers
gemessen. Die optischen Dichten der belichteten Anteile
und der nicht-belichteten Anteile und der Unterschied
zwischen diesen optischen Dichten (ΔD) sind in der nachstehenden
Tabelle I gezeigt. Das erhaltene Bild wird
um so deutlicher festgestellt, je größer ΔD ist.
Aus den in der Tabelle I gezeigten Ergebnissen ist ersichtlich,
daß der Unterschied zwischen der optischen
Dichte der belichteten Anteile und der der nicht-belichteten
Anteile (ΔD) bei Proben unter Verwendung des Sulfonsäureesters
oder des Sulfonamids, wie in dem Vergleichsversuch
2 bis Vergleichsversuch 5 gezeigt, gering ist.
Andererseits besteht bei der Probe unter Verwendung von
1,2-Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonylchlorid, wie im
Vergleichsversuch 1 gezeigt, der Nachteil, daß die optische
Dichte des unbelichteten Anteils verringert wird,
selbst wenn der Wert von ΔD groß ist. Im Vergleich mit
diesen Proben können die Proben unter Verwendung der
erfindungsgemäßen o-Naphthochinondiazidverbindung einen
ausreichend großen ΔD-Wert erzielen, ohne daß eine Verringerung
der optischen Dichte der unbelichteten Anteile
erfolgt. Auf diese Weise werden die Vorteile der Erfindung
erzielt.
Auf jede der lichtempfindlichen Druckplatten, die in
diesem Beispiel hergestellt wurden, wurde ein Stufenkeil
(der Unterschied der optischen Dichte zwischen zwei
benachbarten Stufen betrug 0,15 und die Anzahl der Stufen
verschiedener optischer Dichten betrug 0 bis 15)
aufgelegt und die photoempfindliche Druckplatte wurde
bei 15 Registrierungen unter Verwendung eines Jet-Printers,
wie vorstehend beschrieben, belichtet und anschließend
bei 25°C während 60 Sekunden mit einer Lösung
entwickelt, die hergestellt worden war durch Verdünnen einer
2,5%igen (w/w) wäßrigen Lösung von Kaliumsilikat
mit einem Mol-Verhältnis SiO₂/K₂O von 1,2 auf das 15Volumenfache, entwickelt.
Die Empfindlichkeit wurde bestimmt. Die Stufenanzahl des
Stufenkeils entsprechend dem erhaltenen Bild wird in der
nachstehenden Tabelle II angegeben. Je größer die Stufenanzahl
ist, desto größer ist die Empfindlichkeit.
Wird die im Beispiel 4 gezeigte o-Naphthochinondiazidverbindung
verwendet, so ist die Empfindlichkeit der
lichtempfindlichen Druckplatte hoch, wie in der Tabelle
II gezeigt. Jedoch ist der Wert für ΔD gering, wie
vorstehend in der Tabelle I gezeigt. Wenn die o-Naphthochinondiazidverbindung
gemäß Vergleichsversuch 1 verwendet
wird, so ist der Wert für ΔD groß, wie in der
Tabelle I gezeigt. Jedoch ist die Sensibilität gering.
Im Gegensatz hierzu ergeben die lichtempfindlichen
Druckplatten, die die erfindungsgemäße o-Naphthochinondiazidverbindung
enthalten, sowohl einen großen Wert
für ΔD als auch eine ausreichend hohe Empfindlichkeit.
Auf eine Aluminiumplatte, die der gleichen Behandlung
wie in Beispiel 1 unterzogen wurde, wurde eine photoempfindliche
Lösung der folgenden Zusammensetzung unter
Anwendung einer Wirbelvorrichtung aufgeschichtet und
2 Minuten bei 100°C getrocknet unter Bildung einer
lichtempfindlichen Druckplatte.
| Kondensationsprodukt von 1,2-Naphthochinon-2-diazido-5-sulfonylchlorid und m-Kresolformaldehyd-Novolak-Harz (Kondensationsverhältnis 33 Mol-%)|0,60 g | |
| o-Naphthochinondiazidverbindung gemäß Tabelle III | 0,14 g |
| Kresol-Novolak-Harz | 2,0 g |
| Tetrahydrophthalsäureanhydrid | 0,15 g |
| Kristallviolett | 0,02 g |
| Ethylendichlorid | 18 g |
| Methylcellosolve | 12 g |
Jede dieser lichtempfindlichen Druckplatten wurde mit
einer Kohlenstoffbogenlampe von 30 Ampere in einer
Entfernung von 70 cm bestrahlt und anschließend 30
Sekunden bei 25°C mit einer Lösung entwickelt, die
hergestellt wurde durch Verdünnen von einer
2,5%igen (w/w) wäßrigen Lösung von Kaliumsilikat mit einem Mol-Verhältnis SiO₂/K₂O von 1,2
auf das 6Volumenfache. Die Empfindlichkeit
wurde bestimmt. Die Empfindlichkeit wurde bewertet
unter Anwendung eines Stufenkeils (der Unterschied
der optischen Dichte zwischen zwei benachbarten Stufen
betrug 0,15 und die Anzahl der Dichtestufen betrug 0
bis 15). Je größer die Anzahl der Stufen ist, desto
größer ist die Empfindlichkeit.
Die optischen Dichten der lichtempfindlichen Schicht
an den belichteten Teilen und den unbelichteten Teilen
nach dem Belichten allein wurden gemessen unter Verwendung
eines Reflexionsdensitometers.
Jede der unbelichteten lichtempfindlichen Druckplatten
wurde unter natürlichen Bedingungen zwei Monate stehengelassen
und anschließend belichtet und der vorstehenden
Messung unterzogen.
Das durch Belichten erhaltene Bild wurde als um so
deutlicher bewertet, um so größer der Unterschied (ΔD)
zwischen der optischen Dichte der belichteten Anteile
und der der unbelichteten Anteile war.
Aus den in der Tabelle III erhaltenen Ergebnissen ist
ersichtlich, daß bei der Probe unter Verwendung von 1,2-
Naphthochinon-2-diazido-4-sulfonsäure-2,4-dinitrophenylester
der Wert für ΔD nicht ausreichend groß ist, die
optische Dichte in den unbelichteten Anteilen verringert
wird und darüber hinaus die Empfindlichkeit der
Reserve verringert wird. Im Gegensatz hierzu zeigt die
Probe unter Verwendung der erfindungsgemäßen o-Naphthochinondiazidverbindung
einen großen ΔD-Wert und eine
ausgezeichnete Alterungsstabilität, ohne die Empfindlichkeit
der Reserve nachteilig zu beeinflussen. Auf
diese Weise werden die Vorteile der Erfindung erzielt.
Auf eine Aluminiumplatte von 0,24 mm Dicke, die gekörnt
worden und anschließend einer anodischen Oxidation unterzogen
worden war, wurde eine lichtempfindliche Lösung
der folgenden Zusammensetzung aufgeschichtet und 2 Minuten
bei 100°C getrocknet.
| Veresterungsreaktionsprodukt von Naphthochinon-1,2-diazido-(2)-5-sulfonylchlorid und Kresol-Novolak-Harz|0,75 g | |
| Kresol-Novolak-Harz | 2,10 g |
| Tetrahydrophthalsäureanhydrid | 0,15 g |
| Verbindung Nr. 2 | 0,10 g |
| Kristallviolett | 0,01 g |
| Ölblau Nr. 603 (CI 42595) | 0,01 g |
| Ethylendichlorid | 18 g |
| Methylcellosolveacetat | 12 g |
Die Bedeckung der Überzugslösung nach dem Trocknen
betrug 2,2 g/m².
Die lichtempfindliche lithographische Druckplatte, die
so erhalten wurde, ergab ein klares Ausdruck-Bild nur
durch Belichten ohne Entwicklung. Die belichteten Anteile
waren verblichen. Die unbelichteten Anteile behielten
die ursprüngliche Dichte und das gebildete Bild
konnte selbst in feinen Teilen unter einer Sicherheitslampe
unterschieden werden.
Auf die Aluminiumplatte, die in Beispiel 3 verwendet
wurde, wurde eine lichtempfindliche Lösung der folgenden
Zusammensetzung aufgeschichtet zur Herstellung
einer lichtempfindlichen lithographischen Druckplatte.
| Veresterungsprodukt von Naphthochinon(1,2)-diazido-(2)-5-sulfonylchlorid und Poly-p-hydroxystyrol (Molekulargewicht 7000)|0,70 g | |
| Kresol-Novolak-Harz | 2,25 g |
| p-tert.-Butylphenol-Novolak-Harz | 0,05 g |
| Tetrahydrophthalsäureanhydrid | 0,15 g |
| Verbindung Nr. 9 | 0,10 g |
| Ölblau Nr. 603 (CI 42595) | 0,02 g |
| Tetrahydrofuran | 18 g |
| Methylcellosolveacetat | 12 g |
Durch bildweises Belichten der lichtempfindlichen Platte
erhielt man ein klares Ausdruck-Bild ohne Entwickeln.
Auf die im Beispiel 3 verwendete Aluminiumplatte wurde
eine photoempfindliche Zusammensetzung der folgenden
Zusammensetzung aufgeschichtet unter Bildung einer
lichtempfindlichen lithographischen Druckplatte. Durch
bildweises Belichten der lichtempfindlichen Platte erhielt
man ein klares Ausdruck-Bild, ohne daß es notwendig
war zu entwickeln.
| Veresterungsprodukt von Naphthochinon-(1,2)-diazido-(2)-5-sulfonylchlorid und Pyrogallolacetonharz|0,75 g | |
| Kresol-Novolak-Harz | 2,10 g |
| p-tert.-Butylphenol-Novolak-Harz | 0,05 g |
| Tetrahydrophthalsäureanhydrid | 0,15 g |
| Thymolblau | 0,02 g |
| Verbindung Nr. 14 | 0,10 g |
| Ethylendichlorid | 18 g |
| Methylcellosolveacetat | 12 g |
Auf die unbeschichtete Aluminiumplatte, wie sie in Beispiel
1 verwendet wurde, wurde eine lichtempfindliche
Lösung der folgenden Zusammensetzung unter Verwendung
einer Wirbelvorrichtung aufgetragen und die Platte
wurde 2 Minuten bei 100°C getrocknet.
| p-Toluolsulfonat des Kondensats von p-Diazodiphenylamin und Paraformaldehyd|0,2 g | |
| Polyvinylformal | 0,75 g |
| Verbindung Nr. 18 | 0,10 g |
| Kristallviolett | 0,02 g |
| Methylcellosolve | 20 g |
| Methanol | 5 g |
Die Trockenbedeckung der aufgetragenen Zusammensetzung
betrug 0,98 g/m².
Die lichtempfindliche lithographische Druckplatte wurde
30 Sekunden mit einer Kohlenstoffbogenlampe von 30 Ampere
in einem Abstand von 70 cm belichtet. Die belichteten
Anteile verblaßten, jedoch behielten die unbelichteten
Anteile ihre ursprüngliche Dichte. Das erhaltene Ausdruck-Bild
war in feinen Teilen unter einer Sicherheitslampe
erkennbar.
Die Platte wurde in eine Entwicklerlösung der folgenden
Zusammensetzung während 1 Minute bei Raumtemperatur
getaucht und anschließend wurden die unbelichteten Anteile
durch leichtes Reiben von deren Oberfläche mit
Verbandwatte entfernt, wodurch man eine lithografische
Druckplatte erhielt.
| Natriumdi-(2-ethylhexyl)-phosphat|10 g | |
| Wasser | 90 g |
Auf eine Aluminiumplatte wurde eine lichtempfindliche
Lösung der folgenden Zusammensetzung wie im Beispiel 6
aufgetragen und getrocknet.
| p-Toluolsulfonat des Kondensats von p-Diazodiphenylamin und Paraformaldehyd|0,2 g | |
| Polyvinylformal | 0,75 g |
| Verbindung Nr. 18 | 0,10 g |
| N,N-Dimethylanilin | 0,02 g |
| Methylcellosolve | 20 g |
| Methanol | 5 g |
Die Trockenbedeckung der Überzugszusammensetzung betrug
1,0 g/m². Wurde die lichtempfindliche lithographische
Druckplatte in Bildform belichtet, so wurden die belichteten
Anteile purpurfarben, während die unbelichteten
Anteile ihre ursprüngliche gelbe Farbe beibehalten.
Es war dadurch möglich, ein Ausdruck-Bild zu erzielen,
das selbst in feinen Anteilen unter einer Sicherheitslampe
erkennbar war.
Die vorstehenden Erläuterungen betreffen spezielle Ausführungsformen
der Erfindung; für den Fachmann ist es
ersichtlich, daß im Rahmen der Erfindung verschiedene
Veränderungen und Modifikationen erfolgen können.
Claims (22)
1. Lichtempfindliches Gemisch mit mindestens einer
o-Naphthochinondiazidverbindung und einem Farbstoff,
der seinen Farbton bei Wechselwirkung mit einem
Zersetzungsprodukt der o-Naphthochinondiazidverbindung
ändert, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine o-Naphthochinondiazidverbindung
enthalten ist, die die allgemeine Formel (I)
worin A einen zweiwertigen aliphatischen Rest, einen
zweiwertigen substituierten aliphatischen Rest, einen
zweiwertigen aromatischen Rest oder einen zweiwertigen
substituierten aromatischen Rest bedeutet, hat.
2. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß A ein geradkettiger, verzweigtkettiger
und/oder cyclischer Rest ist, der eine gesättigte Bindung
und/oder ungesättigte Bindung enthält.
3. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß A 2 bis 20 Kohlenstoffatome
enthält.
4. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet, daß A ein zweiwertiger
aliphatischer Rest, substituiert durch eine Arylgruppe,
ein zweiwertiger aliphatischer Rest in dem eine Etherbindung
ausgebildet ist, oder ein zweiwertiger aliphatischer Rest,
substituiert durch ein Halogenatom, ist.
5. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß A eine Arylengruppe oder einen
aromatischen heterocyclischen Rest darstellt.
6. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß A eine monocyclische oder
eine dicyclische aromatische Gruppe ist.
7. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß A ein zweiwertiger aromatischer
Rest ist, substituiert mit einer Niedrigalkylgruppe, einem
Halogenatom, einer Nitrogruppe oder einer Acetaminogruppe.
8. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß A eine Phenylengruppe,
substituiert mit einer Alkylgruppe, einem Halogenatom oder
einer Phenylengruppe darstellt.
9. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff in der
Leuco-Form vorliegt und bei Reaktion mit dem
Zersetzungsprodukt der durch die allgemeine Formel (I)
dargestellten Verbindung, farbig wird.
10. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff durch
Reaktion mit dem Zersetzungsprodukt der durch die allgemeine
Formel (I) dargestellten Verbindung eine andere Farbe
annimmt oder entfärbt wird.
11. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein
primäres aromatisches Amin, ein sekundäres aromatisches Amin
oder ein Leucofarbstoff ist.
12. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff aus
der Diphenylmethanreihe, der Triphenylmethanreihe, der
Thiazinreihe, der Oxazinreihe, der Xanthenreihe, der
Anthrachinonreihe, der Iminonaphthochinonreihe oder der
Azomethinreihe ist.
13. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (I)
in einer Menge von 0,01 bis 100 Gew.-Teilen pro
1 Gew.-Teil des Farbstoffes enthalten ist.
14. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich eine
weitere lichtempfindliche Verbindung enthält.
15. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Verbindung
ein Diazoharz oder eine o-Chinondiazidverbindung ist.
16. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Verbindung
ein Kondensat eines p-Diazodiphenylamins mit Paraformaldehyd
ist.
17. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Diazoharz und ein
Hydroxy-, Amino-, Carbonsäure-, Amido-, Sulfonamido-,
aktive Methylen-, Thioalkohol-, oder ein Epoxy-Gruppen
enthaltendes Bindemittelpolymeres enthält.
18. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bindemittelpolymere 40 bis 95 Gew.-%
des Gemisches ausmacht.
19. Lichtempfindliches Gemisch nach einem der Ansprüche
1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß es eine weitere
o-Naphthochinondiazidverbindung und ein alkalilösliches
Harz enthält.
20. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das alkalilösliche Harz 50 bis 85 Gew.-%
des Gemisches ausmacht.
21. Lichtempfindliches Gemisch nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Summe des Farbstoffs
und der Verbindung (I) 0,1 bis 150 Gew.-Teile pro
100 Gew.-Teile der weiteren lichtempfindlichen Verbindung
beträgt.
22. Lichtempfindliches Material mit einem Schichtträger
und einer lichtempfindlichen Schicht, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine lichtempfindliche Schicht aus einem
Gemisch gemäß einem der Ansprüche 1-21 enthält.
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