DE3211940C2 - Verstellhalterung für die Platte eines Zeichentisches - Google Patents
Verstellhalterung für die Platte eines ZeichentischesInfo
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Abstract
Bei einer Verstellhalterung für eine Tischplatte (54) eines Zeichentisches sind zwei Paare von Lenkern (38, 40) als flache Stanzteile ausgebildet, die rahmenseitig und tischplattenseitig zwischen Flanschteilen (20, 62) sandwichartig Aufnahme finden. Im plattenseitigen Ende eines der Lenker ist ein kreisbogenförmiger Schlitz (84) ausgebildet, der zusammen mit einem flanschfesten Anschlagstift (86) eine in Winkelrichtung arbeitende Totgangverbindung vorgibt. Durch axiales Verspannen der plattenseitigen Flanschteile (62) wird die Tischplatte (54) in der jeweils eingestellten Neigung und Höhe festgebremst.
Description
Die Erfindung bciriffi eine Verstellhalterung für die
Plalle eines Zeichentisches gemäß dem Oberbegriff des Anspruches I.
Eine derartige Vcrstcllhaltcrung ist aus der FR-PS
26 550 bekannt. Hei ihr bilden drei Führtingslcnker
/usiiHimcn mit einem Beschlag /um Befestigen der
Tischpluiic ein Parallelogramnigesiange. An den von
der Tischplatte abliegenden Enden zweier dieser Führungslenker sind Bremsscheiben festgeschweißt, welche
über eine Exzenterscheibe und durch diese betätigte Stangen in ihrer Winkelstellung festbremsbar sind. Die
Bremsscheiben sitzen ihrerseits verdrehbar auf einer Lagerstange, so daß das Parallelogrammgestängc bei
unveränderter Relativlage der Fünrungslenker insgesamt
um die Achse dieses Lagerstabes gedreht werden kann, um die Neigung der Tischplatte einzustellen, wäh-
rend die Höhenverstellung der Tischplatte unwr Änderung
der Winkel des Parallelogrammgestänges erfolgt.
In der DE-OS 25 41 680 ist ferner eine Verstellhaltcrung
für die Platte eines Zeichentisches beschrieben, welche zwei unter axialem Abstand angeordnete Lenker
aufweist. Zum Ausgleich des Gewichtes der Platte und zum Ausgleichen des Drehmomentes der Platte
sind zwei Federn vorgesehen, die über Stahlbänder, die über drehfest mit der Tischplatte verbundene Umlenkscheiben
umlaufen, auf Torsion beanspruch?, werden,
wenn die Plattenneigung bzw. die Höhe der Platte verändert wird. Diese Federanordnung ist mit einer Bremse
zu einer Einheit zusammengebaut, die von einem an einem Untertisch befestigbaren Rahmen getragen isL
Eine ähnliche Verstellhalterung mit zwei massiven Lenkern zur Höhenverstellung ist in der GB-PS 8 43 383 beschrieben. Bei dieser Verstellhalterung erfolgt das Festbremsen der Höhe und Neigung der Tischplatte wiederum un:er Verwendung einer rahmenfesten Bremseinrichtung, wobei das Festbremsen der Tischplattenneigung wieder mittelbar über flexible Zugmittel erfolgt, welche auch zur Übertragung von Drehmomenten zur Kompensation des Gewichtes der Tischplatte dienen. Bei den Verstellhalterungcn nach der DF.-OS 25 41 680 und der GB-PS 8 43 383 ist nachteilig, daß die unter starker Zugspannung stehenden flexiblen Zugmittel, in der Regel Metallbänder, eine große transversale Belastung für die Gelenkachsen mit sich bringen.
Eine ähnliche Verstellhalterung mit zwei massiven Lenkern zur Höhenverstellung ist in der GB-PS 8 43 383 beschrieben. Bei dieser Verstellhalterung erfolgt das Festbremsen der Höhe und Neigung der Tischplatte wiederum un:er Verwendung einer rahmenfesten Bremseinrichtung, wobei das Festbremsen der Tischplattenneigung wieder mittelbar über flexible Zugmittel erfolgt, welche auch zur Übertragung von Drehmomenten zur Kompensation des Gewichtes der Tischplatte dienen. Bei den Verstellhalterungcn nach der DF.-OS 25 41 680 und der GB-PS 8 43 383 ist nachteilig, daß die unter starker Zugspannung stehenden flexiblen Zugmittel, in der Regel Metallbänder, eine große transversale Belastung für die Gelenkachsen mit sich bringen.
Bei der Verstellhalterung nach der FR-PS 11 26 550
ist nachteilig, daß sie verhältnismäßig viel Plat/ einnimmt,
da einer der Führungslenk"?'" weit nach hinten
von der Zeichenplatte absteht. Es besteht auch die Gefahr, daß bei unaufmerksamer Bedienung der Vcrstcllhalterung
Kleidungsteile oder Finger zwischen den Führungslenkern eingeklemmt werden können. Schließlieh
ist auch die Bremswirkung nur mäßig, da die effektive Bremsfläche durch den Querschnitt der Spannslangen
und die Größe von rahmenfesten Reaktionsscheiben begrenzt ist, welche zwischen den an den Führungslenkern festgeschweißten Bremsscheiben angeordnet
so sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Verstellhalterung für die Platte eines Zeichentisches
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 dahingehend weiterzubilden, daß ein kompakterer Aufbau
und ein sicheres Festbremsen gewährleis'et ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Verstellhalterung gemäß Anspruch 1.
Bei der erfindungsgemäßen Verstellhalterung finden die einander nahe benachbarten einen Enden der Füh-
bo rungslcnker gleichermaßen flächig zwischen mit dem
Beschlag zum Anbringen der Tischplatte verbundenen Flanschteilc Aufnahme. Aus größerem Abstand gesehen
bilden somit die Führungslcnkcr einen einzigen Lenker mit geringen Abstand voneinander aufweisen-
hr) den Lcnkcrtcilcn. Dadurch, daß die Lenkerenden beide
zwischen den benachbarten Flanschtcilcn sandwicharlig
Aufnahme finden, werden auch beide Oberflächen der Lenkerenden als Bremsflächen nutzbar.
Totgangverbindungen sind zwar an sich auch in Verbindung mit der Neigungseinstellung der Platten von
Zeichentischen bekannt, wie das DE-GM 73 15 668 zeigt Bei diesem bekannten Zeichentischbeschlag erfolgt
jedoch das Fixieren der Plattenneigung unter Ver- s wendung von Klemmschrauben, welche kreisbogenförmige
Langlöcher des mit der Platte verbundenen Beschlagteiles durchsetzen und in rahmenfesten Gewinden
laufen.
Durch die besondere Anordnung einer an sich be- ίο
kannten in Winkelrichtung arbeitenden Totgangverbindung zwischen einem der ersten Lenkerenden und den
beiden benachbarten Flanschteilen, welche erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, erhält man aber den bei
dem Zeichentischbeschlag nach dem DE-GM 73 15 668 noch nicht gegebenen Vorteil, daß Höheneinstellung
und Winkeleinstellung durch Betätigen einer einzigen, auf die Flanschteile arbeitenden Axial-Sparineinrichtung
verriegelt werden können.
Da die erfindungsgemäBe Verstellhalterung sehr kompakt gebaut ist und nur geringes Gewicht aufzuweisen
braucht, lassen sich die die Totgang-verbindung und
die Bremse enthaltenden Teile der VerstellhalCcrung ohne
weiteres an der Platte des Zeichentisches selbst anbauen, so daß der Betätigungshebel für die Spanneinrichtung
der Bremse immer die gleiche Relativlage zur Piatie einnimmt Dies erleichtert die Handhabung erheblich.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben,
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 bringt eine weitgehend gleiche rahmenseitige und plattcnseitige
Lagerungseinheit für die Führungslenker. Man braucht nur einen Typ von Flanschteilen bereitzustellen,
die für die Serienfertigung als glasfaserverstärkte Spritz- oder Preßteile ausgebildet sind.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 wird erreicht, daß der Stirnfläche der in der
Praxis aus Kunststoff gespritzten Flanschteile eine durchgehende Fläche gegenüberliegt. Dies ist im Hinblick
auf einen möglichst geringen Abrieb des Materiales der Flanschteile von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 wird erreicht, daß sich die zusätzlich vorgesehene
Scheibe, die in der Praxis aus Metall hergestellt wird, beim Neigen oder bei der Höhenverstellung der
Tischplatte bezüglich der Stirnfläche des benachbarten Flanschteiles verdreht. Man hat also eine große Bremsfläche
und eine von der Neigung und Höhe der Tischplatte unabhängige Bremsgeometrie.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 wird auf einfache Weise ein momentmäßiges
Verblocker, der beiden an einem Lenkerpaar angreifenden Flanschteile erhalten.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine vertikale Schnittansicht durch eine Verstellhalterung
für die Platte eines Zeichentisches längs der Linie l-l von Fig. 2, wobei ein Lenkerpaar wiedergegeben
ist;
Fig.2 eine Aufsicht auf die Verstellhalterung nach
Fig. 1, dort von oben gesehen, wobei die Tischplatte in
die Vertikale verschwenkt gezeigt ist;
F i g. 3 einen ähnlichen Schnitt wie F i g. 1 durch eine abgewandelte Versie'lhalterung;
Fig.4 eine Explosionsdarstellung eines Teiles einer
weiter abgewandelten Verstellhalterung;
F i g. 5 eine seitliche Ansicht eines Zeichentisches mit
einer Verstellhalterung nach Fig.4 in verschiedenen
Arbeitssteliungen;
F i g. 6 eine seitliche Ansicht eines Flanschteiles, teilweise im Schnitt; und
F i g. 7 eine Aufsicht auf die Stirnseite des Flanschteiles nach F i g. 7.
Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Verstellhalterung hat einen U-förmigen Rohrrahmen 10, der über Befestigungsflansche
12 an der Oberseite eines Möbelkorpus befestigbar ist Der Rohrrahmen 10 trägt zwei unter
axialem Abstand angeordnete, nach oben weisende Laschen 14,16, in welchen eine Achse 18 gelagert ist Auf
der Achse 18 sitzen zwei Paare von Flanschteilen 20,22 bzw. 24, 26. Zwischen den Flanschteilen 22 und 24 liegt
eine Hülse 28, in deren Enden zwei Federhaltestifte 30, 32 einsitzen.
In den letzteren sind die einen Enden zweier auf Torsion belastbarer Schraubenausgleichsfedern 34, 36 festgelegt
Zwischen den einander zugewzndt'.--: Stirnflächen der
Flanschteilc 20,22 finden die einen Enciabschnitte zweier
Führungslenker 38,40 Aufnahme. Der Führungslenker 38 ist über eine Gleitlagerbuchse 42 direkt auf der
Achse 18 gelagert, das benachbarte Ende des Führungslenkers 40 sitzt auf einem Gelenkstift 44, der mit seinen
Enden in die Flanschteile 20, 22 eingreift. Ähnlich ist zwischen den Flanschteilen 24, 26 ein weiterer Führungslenker
46 und ein darunter liegender Führungslenker 48 angeordnet. Die Führungslenker 38 und 46 sind
durch zwei Traversen 50,52 verbunden. An der Traverse 50 sind die zweiten Enden der Schraubenausgleichsfedern
34,36 abgestützt
An einer Tischplatte 54 sind zwei Beschlagteile 56,58
festgeschraubt, welche eine Achse 60 lagern. Auf der Achse 60 sitzen drehfest zwei Paare von Flanschteilen
62,64 bzw. 66,68, welche genau gleich wie die Flanschteile
20, 22, 24, 26 geformt sind. Zwischen den Flanschteilen 64 und 66 erstreckt sich eine Hülse 70, übor der
zwei Schraubenausgleichsfedern 72,74 angeordnet sind. Deren in F i g. 2 unter der Zeichenebene liegende, nicht
sich'.öare Enden sind in Federhaltestiften 76, 78 festgelegt,
ihre zweiten Enden schlagen an der Traverse 52 an.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist das rechtu gelegene
Ende des Führungslenkers 38 über eine Gleitlagerbuchse 80 von der Achse 60 getragen. Das rechte Ende des
Führungslenkers 40 sitzt auf einem Gelenkstift 82, dessen Enden in den Flanschteilen 62,64 festgelegt sind.
Im rechts gelegenen Ende des Führungslenkers 38 ist ferner ein zur Achse 60 koaxialer kreisbogenförmiger
Schlitz 84 vorgesehen, welcher eine Umfangserstrekkung von 90° hat. Durch den Schlitz 84 erstreckt sich ein
Anschlagstift 86, dessen Enden in den beiden Flanschteilen 6? und 64 festgelegt sind. Schlitz 84 und Anschlagstift
86 bilden zusammen eine in Winkelrichtung wirksame Totgangverbind. :ng.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, haben die Flanschteile 62, 64, 66, 68 jeweils breite Flansche 88. die über
angeformte Stützrippen 90 axial versteift sind. Die Flanschteile 20, 22, 24, 26 und 62, 64, 66, 68 sind glasfaserverstärkte
Kunststoffteile.
Ein Betätigungshebel 92 zum Feststellen der Tischplatte 54 ist in einem Kopfstück 94 der Achse 60 gelagert.
Er ist drehfest mit Nockenscheiben % verbunden, die am Beschlagwinkel 56 angreifen. Ein zweites Kopfstück
98 der Achse 60 greift an der gegenüberliegenden Außenseite des Beschlagwinkels 58 an, so daß man
durch Schwenken des Betätigungshebels 92 auf die ge-
samte Stapelanordnung aus den Flanschteilen 62,64,66,
68 und den Führungslenkern 38, 40 sowie 46, 48 eine axiale Kraft ausüben kann. Durch letztere werden die
Stirnflächen der Flanschieile 62, 64, 66, 68 in starkem
Reibschluß gegen die gegenüberliegenden Flächen der Führungslenker 38, 40 und 46, 48 gelegt. Auf diese Weise
ist dann sowohl das ParaMelogrammgestänge mit den Gelenkpunkten als auch die Totgangverbindung in der
jeweiligen Geometrie verriegelt. Nach Lösen des Betätigungshebels 92 kann man die Neigung der Tischplatte
54 in den durch die Erstreckung des Schlitzes 84 vorgegebenen Grenzen verändern und auch die Höhe der
Tischplatte 54 unter Änderung der Winkel des Parallelogrammgestänges ändern.
Sowohl Tischplattenneigung als Tischplattenhöhe lassen sich somit durch einen einzigen Betätigungshebel
für die durch das Beschlagteil 56, die Achse 60. die Nokkenscheiben
% und das Kopfstück 98 gebildete Axialspanncinrichtung
verriegeln.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, hat der Führungslenker
38 größere Breite als der Führungslenker 40, und der Zwischenraum zwischen den beiden Führungslenkern
38, 40 ist gerade so bemessen, daß die benachbarten Führungslenkerkanten im Verstellbereich nicht in Anlage
aneinander kommen. Die in Fig. 1 rechts gelegenen Führungslenkerenden haben eine kreisbogenförmige
Randkontur, um eine möglichst große Bremsfläche zu gewährleisten. Dabei wurde nur der besseren Übersichtlichkeit
halber ein kleinerer Radius für die Randkontur der Hebelenden verwendet, in der Praxis wird jo
der Radius der Ra.idkontur der Hebelenden gleich dem
Radius der Flanschteile gewählt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist auf eine Lagerung des Führungslenkers 38 auf der Achse 60 verzichtet,
die Anlenkung erfolgt über einen Anschlagstift 86', der vom Führungslenker 38 nach beiden Seiten
überstehend getragen ist. Der Anschlagstift 86' ragt in kfetsbugcnförmigc Nuten 84' hinein, die in den Fianschteilcn
62 und 64 ausgebildet sind. Ähnlich ist das in Fig. 3 nicht wiedergegebene links gelegene Ende des
Führungslenkers 38 über einen Gelenkstift mit den Flanschteilen 20, 22 verbunden, der dem Gelenkstift 44
von F i g. 1 diametral gegenüberliegt, wobei wiederum auf eine direkte Lagerung dieses Führungslenkerendes
auf der Achse 18 verzichtet ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 hat man
somit eine größere Höhe des Gelenkparallelogrammes bei gleichen Abmessungen der Flanschteile (62, 64, 66,
68).
Man ka'.n auch den unteren Führungslenker 40'" als
breiteren Führungslenker ausbilden und auf den Achsen 18 und 60 lagern. Eine entsprechend abgewandelte Verstellhalterung
ist in den Fig.4 und 5 wiedergegeben. Schon oben erläuterte Teile sind wieder mit entsprechenden
Bezugszeichen versehen.
Bei der Verstellhalterung nach den F i g. 4 und 5 sind
zusätzlich zwischen den Führungslenkern 38'" und 40'" sowie den Flanschteilen 62 und 64 Bremsscheiben 100,
102 vorgesehen, welche Mitnahmeöffnungen 104 für den Anschlagstift 86'" aufweisen und somit durch den
Führungslenker 38"' angetrieben werden. Der Anschlagstift 86'" erstreckt sich durch die Mitnahmeöffnungen
104 hindurch in die Schlitze 84'" der Flanschteile 62 und 64.
Die Flanschteile 62 und 64 haben einander diametral gegenüberliegende Bohrungen 106, weiche mit entsprechenden
Bohrungen 108 in Hülsenabschnitten 70a und 70b fluchten, wenn letztere voll in die Flanschteile 62.64
axial eingefahren sind. Mittels nicht näher gezeigter, in die Bohrungen 10b, 108 einführbarer Stifte werden die
Hülsenabschnitte 70a und 70b mit den Flanschtcilen 62
und 64 drehschlüssig verbunden.
Die Flanschteilc 62 und 64 haben ferner axiale Durchgangsbohrungen
110, welche in radialer Richtung mil einem Umfangsschlitz 112 der Bremsscheiben 100, 102
fluchten. Durch einen Stift 114, welcher sich durch die
Durchgangsbohrungen 110 und die Umfangsschlitzc 112 erstreckt, lassen sich die durch die Flanschteilc 62,
64 und die Hülsenabschnitte 70a, 706 gebildeten Einheiten drehschlüssig verbinden. Die Umfangserstreckung
des Umfangsschlitzes 112 ist jeweils so groß, daß der
volle Hub der durch den Anschlagstift 86'" und den Schlitz 84'" gebildeten Totgangverbindung nutzbar ist.
Der Führungslenker 40" hat ein kreisbogenförmiges Ende, welches ein unbehindertes Vorbeilaufcn des Stiftes
114 ermöglicht, wie aus F i g. 5 ersichtlich ist.
Die Verstellhalterung nach den F i g. 4 und 5 arbeitet genauso, wie oben schon näher für die Ausführungsform
nach den F i g. 1 und 2 erläutert.
Fig. 5 zeigt die Tischplatte 54 des Zeichentisches in
unterschiedlicher Höhenslellung und unterschiedlicher Neigung. Man erkennt, daß die Lage des Betätigungshebels
92 bezüglich der Unterkante der Tischplatte 54 immer gleich bleibt.
Die F i g. 6 und 7 zeigen ein praktisches Ausführungsbeispiel eines Flanschteiles 116, welches gleichermaßen
zur rahmenfesten Anlenkung oder zur plattenseitigen Anlenkung der Führungslenker 38, 40 bzw. 46 und 48
dienen kann. Man erkennt die durchgehende Stirnfläche 118, welche durch eine Vielzahl radialer Rippen 120
axial abgestützt ist, welch letztere über eine Umfang.srippe 122 verbunden sind. Ein Schlitz 124 zur Herstellung
einer Totgangverbindung in Winkelrichtung ist als an die Stirnfläche 118 angespritzter Kanal ausgebildet.
Eine Durchgangsöffnung 126 für die Achse 18 oder die Achse 6ö ist am mit einer Hüise bzw. einem Hüisenabschnitt
zugewandten Ende mit einer Scchskant-Ansenkung 128 versehen, in welche eine Mutter formschlüssig
eingesetzt werden kann, die auf einem auf der Achse 18, 60 ausgebildeten Gewinde läuft um so den gesamten
Stapel aus Flanschteilen (62,64,66,68). Hülsenabschnitten
70a, 706. Führungslenkern 38, 40, 46, 48 und ggf. Bremsscheiben 100, 102 unverlierbar zusammenzuhalten.
Radiale Bohrungen 130 dienen wiederum der Aufnahme V0.1 Stiften zum Verblocken mit Hülsenabschnitten,
welche in eine Gegenbohrung 132 des Flanschteiles 116 formschlüssig eingesetzt werden können.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist das Flanschteil 116
mit zwei Durchgangsöffnungen 134, 136 zur Auf ahme eines Stiftes 114 versehen, so daß man mit einem
Flanschteiltyp sowohl die Flanschteüe 62 und 66 als auch die Flanschteüe 64 und 68 von F i g. 2 realisieren
kann.
Außerdem kann man die Durchgangsöffnungen 134 und 136 zur Lagerung von Gelenkstiften 44'" in den
Flanschteilen 20, 22 bzw. 24, 26 verwenden, wie F i g. 5 zeigt
Man braucht somit für die Anlenkung der Lenker nur ein symmetrisches Flanschteil, das alle gewünschten
Aufgaben erfüllen kann. Dies ist insbesondere bei der Herstellung als Spritz- oder Preßteil von großem Vorteil,
da die teuere Spritz- oder Preßform nur einmal hergestellt werden muß.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verstellhalterung für die Platte eines Zeichentisches mit mindestens zwei ein Gelenkviereck bildenden
flachen Führungslenkem, deren erste Enden gelenkig mit einem an der Tischplatte befestigbaren
Beschlagteil und deren zweite Enden gelenkig mit einem Rahmen des Tisches verbindbar sind, und mit
einer auf einen Gelenkpunkt des Gelenkvierecks arbeitenden Bremseinrichtung, welche Bremsscheiben
und eine diese reibschlüssig verblockende Axialspanneinrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungslenker (38, 40 bzw. 46, 48) in einer gemeinsamen Ebene liegen und jeweils
ihre ersten Enden beide zwischen zwei einander gegenüberliegenden, die Bremsscheiben bildenden
Flanschteilen (62, 64 bzw. 66, 68) angeordnet sind, die ihrerseits drehfest mit dem Beschlagteil (56
bzw. 58) verbunden sind-, daß die ersten Enden der FührungsJtnker (38,40 bzw. 46,48) durch die Axialspanneinnchtung
zwischen den Flar.schtcücn (62,64
bzw. 66, 68) in ihrer Relativlage verblockt werden; und dall zwischen einem der ersten Lenkerenden
und den beiden benachbarten Flanschteilen (62, 64 bzw. 66,68) eine an sich bekannte in Winkeirichtung
arbeitendeTotgangverbindupg vorgesehen ist
2. Verstellhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Enden der Führungslenker (38, 40 bzw. 46, 48) im Gleitspiel zwischen
rahmenfesten Flanschteilen (20, 22, 24, 26) gehalten sind, dere' Form der Form der plattenfesten
Flanschteile (62,64,66,68) entspricht.
3. Verstellhalterung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den seitlichen
Flächen der Führungslenker (iJ, 40 bzw. 46,48) und
den Stirnflächen der Flanschteile (62, 64) jeweils Bremsscbeiben (100, 102) angeordnet sind, durch
welche sich eines der Teile der Totgangverbindung hindurch erstreckt.
4. Verstellhalterung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
daß sich der vom einen Führungslenker (38'") getragene Anschlagstift (86'") jeweils
durch eine Mitnahmeöffnung (104) benachbarter Bremsscheiben (100,102) hindurch erstreckt.
5. Verstellhalterung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheiben (100,
102) einen in Umfangsrichtung verlaufenden Umfangsschlitz (112), dessen Länge mindestens dem Arbeitswinkel
der Totgangverbindung entspricht, aufweisen, durch welchen sich ein Stift (114) hindurch
erstreckt, der in Durchgangsbohrungen (110) der benachbarten
Flanschteile (62,64) festgelegt ist.
6. Verstellhalterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flanschteil (116) jeweils zwei
symmetrisch zur Mittelebene angeordnete Durchgangsöffnungen (134, Ϊ36) aufweist.
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| DE3211940A DE3211940C2 (de) | 1982-03-31 | 1982-03-31 | Verstellhalterung für die Platte eines Zeichentisches |
Publications (2)
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| DE3211940A1 DE3211940A1 (de) | 1983-10-13 |
| DE3211940C2 true DE3211940C2 (de) | 1985-08-01 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN109770543A (zh) * | 2019-02-25 | 2019-05-21 | 合肥学院 | 一种环境艺术的设计展示平台 |
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| CN109770543B (zh) * | 2019-02-25 | 2021-05-28 | 合肥学院 | 一种环境艺术的设计展示平台 |
Also Published As
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| DE3211940A1 (de) | 1983-10-13 |
| IT8320284A1 (it) | 1984-09-25 |
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| FR2524278B1 (fr) | 1987-05-22 |
| FR2524278A1 (fr) | 1983-10-07 |
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