DE3211547C2 - Verwendung einer mit Photolack beschichteten Kunststoffolie als Beschriftungsschablone - Google Patents

Verwendung einer mit Photolack beschichteten Kunststoffolie als Beschriftungsschablone

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DE3211547C2
DE3211547C2 DE19823211547 DE3211547A DE3211547C2 DE 3211547 C2 DE3211547 C2 DE 3211547C2 DE 19823211547 DE19823211547 DE 19823211547 DE 3211547 A DE3211547 A DE 3211547A DE 3211547 C2 DE3211547 C2 DE 3211547C2
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine zur Herstellung einer Beschriftungsschablone geeignete Kunststoffolie aus einem alkohollöslichen Polyamid, auf dem eine lichtempfindliche Schicht aufgebracht ist, die aus einem Gemisch aus wenigstens einem Polymeren der aus 1. Polyvinylacetat, 2. Copolymeren des Vinylacetats mit damit copolymerisierbaren Monomeren, 3. Celluloseacetat mit einem Acetylierungsgrad, der niedriger als der des Triacetats ist, bestehenden Gruppe und wenigstens einem p-Benzochinondiazid besteht, die rückseitig mit einem Haftkleber und einer Schutzfolie versehen ist, sowie einem Verfahren zur Herstellung einer Beschriftungsschablone unter Verwendung dieser Folie, indem diese nach bildmäßiger Belichtung mit UV-Licht in einem Arbeitsgang mit wäßriger Salicylatlösung entwickelt und gleichzeitig geätzt wird.

Description

beschichteten 10—40 μΐη dicken Folie aus einem in Alkohol und in wäßrigem Natriumsalicylat löslichen Polyamid als Beschriftungsschablone auf einer zu beschriftenden Unterlage, wobei nach Belichtung mit dem gewünschten Schriftbild die unbelichteten Steilen der Photolackschicht und die darunter liegenden Stellen der Polyamidschicht durch Behandeln mit einer wäßrigen Natriumsalicylatlösung entfernt und die zu beschriftenden Flächen der mit der Schablone abgedeckten Unterlage freigelegt werden.
2. Verwendung einer Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vinylacetat-Copolymere ein Copolymeres von Vinylacetat mit Vinylpyrolidon ist
3. Verwendung einer Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vinylaceiat-Copolymere ein Copolymeres von Vinylacetat mit ungesättigten Carbonsäuren oder deren Derivaten, insbesondere Crotonsäure, Male.nsäure oder deren Estern ist.
Die Erfindung betrifft die Verwendung einer mit Photolack beschichteten Folie als Beschriftungsschablone.
In DE-OS 31 14 163 ist ein negativ arbeitendes photomechanisches Aufzeichnungsmaterial beschrieben, das aus einem flexiblen Schichtträger, einer vom Schichtträger abziehbaren ersten, selbsttragenden Schicht und einer zweiten, lichtempfindlichen Schicht besteht. Die selbsttragende Schicht besteht aus einem in Alkohol und wäßriger Natriumsalicylatlösung löslichen Polyamid. Die zweite, lichtempfindliche Schicht enthält als Bindemittel wenigstens ein Polymeres aus der Gruppe Polyvinylacetat, Copolymer von Vinylacetat mit copolymerisierbaren Monomeren, Celluloseacetaten mit einem Acetylierungsgrad, der kleiner als der des Triacetats ist.
Aus DE-AS 18 17 107 ist eine vorsensibilisierte Mehrmetalloffsetdruckplatte bekannt, die eine bestimmte lichtempfindliche Kopierschicht aufweist.
Die US-PS 42 87 297 richtet sich auf eine Ätzlösung für lichtempfindliche Laminate, die eine alkohollösliche Polyamidschicht aufweisen. Diese Laminate bestehen aus einem Trägermaterial, mit einer darauf angebrachten Schicht aus einem alkohollöslichen Polyamid und einer lichtempfindlichen Verbindung. Als Trägermaterialien sind Polyethylenterephthalat-, Polycarbonate und Acetylcellulose-Folicn genannt, ebenso wie Aluminium- und Kupferfolien und Glastafeln. Es ist beschrieben, daß die Polyamidschicht vom Substrat lokal an belichteten Stellen mittels wäßriger Salzlösungen vom Trägermaterial entfernt werden kann.
Aus der DE-OS 28 08 979 ist ein Verfahren zum Herstellen einer Beschriftungsschablone aus Kunststoffolie bekannt, bei dem eine Polystyrol- oder Phenyläthylenfo-He mit Photolack beschichtet, dann mit dem gewünschten Schriftbild belichtet sowie entwickelt wird, worauf anschließend die entwickelte Polystyrol- bzw. Phenyiäthylenfolie mit einem Ätzmittel behandelt wird, wodurch das an den belichteten Stellen freiliegende Folienmaterial entfernt wird.
Als Ätzmittel wird Trichlorethylen verwendet; gegen dieses Lösungsmittel ist der für die photochemische Erzeugung des gewünschten Schriftbildes verwendete Photolack resistent
Vorteilhaft wird nach der Lehre der DE-OS 28 08 979 das zur Ätzung verwendete Trichlorethylen der Beschriftungsfarbe zugegeben, so daß also die Ätzung, d. h. das Weglösen des an den belichteten Stellen freiliegenden Folienmaterials im Zuge des Farbauftragens bzw. Beschriftens erfolgt Damit sich die Schablone auf die zu beschriftende Unterlage aufkleben läßt, kann sie rückseitig mit einem Gewebe, einem Haftkleber und einer Schutzfolie versehen sein. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß das Lösungsvermögen des Trichloräthylens für das an den belichteten Stellen freiliegende Folienmaterial nicht ausreicht, um es rasch genug wegzulösen, so daß insbesondere beim gleichzeitigen Aufsprühen von Ätzmittel und Farbstoff keine oder nur eine mangelhafte Beschriftung der Unterlage mit unscharfen Konturen erhalten wird. Als besonders gravierend erweist sich dieser Mangel, wenn Styrol als Trägerfolie für die Photolackschicht der Beschriftungsschablone verwendet wird. Außerdem erfordern Entwicklung und Ätzung zwei Arbeitsschritte mit unterschiedlichen Materialien.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer zur Verwendung als Beschriftungsschablone geeigneten Kunststoffolie, die sich nach bildmäßiger Belichtung gleichzeitig, d. h. in einem Arbeitsgang, entwickeln und ätzen läßt und die eine Beschriftungsschablone mit scharfen Konturen ergibt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Verwendung einer mit Photolack aus einem Gemisch, das
A. wenigstens ein Polymeres aus der aus
1. Polyvinylacetat,
2. einem Copolymeren des Vinylacetats mit damit copolymerisierbaren Monomeren,
3. Celluloseacetat mit einem Acetylierungsgrad,
der kleiner als der des Triacetats ist, bestehenden Gruppe und
B. wenigstens ein p-Chinondiazid enthält,
beschichteten 10—40μιη dicken Folie aus einem in Alkohol und in wäßrigem Natriumsalicylat löslichen Polyamid als Beschriftungsschablone auf einer zu beschriftenden Unterlage, wobei nach Belichtung mit dem gewünschten Schriftbild die unbelichteten Stellen der Photolackschicht und die darunter liegenden Stellen der Polyamidschicht durch Behandeln mit einer wäßrigen Natriumsalicylatlösung entfernt und die zu beschriftenden Flächen der mil der Schablone abgedeckten Unterlage freigelegt werden.
b5 Das im Photolack enthaltene Celluloseacetat weist einen Essigsäiireanieil von nicht mehr als 60%, vorzugsweise nicht mehr als 55%, auf.
Eine so aufgebaute Folie läßt sich als Beschriftungs-1
schablone nach bildmäßiger Belichtung überraschenderweise mit einer einzigen Substanz, nämlich wäßriger Natriumsalicylatlösung, gleichzeitig entwickeln und rasch, sauber und quantitativ ätzen, wodurch die zu beschriftende Unterlage in scharfen Konturen freigelegt wird. Hierdurch ist sichergestellt, daß die aufgesprühte Farbstofflösung auf die zu beschriftende Unterlage und nicht etwa auf nicht weggeätzte Teile der Schablone aufgebracht wird.
Der Träger der lichtempfindlichen Schicht besteht aus einem filmbildenden alkohollöslichen Polyamid, das zugleich auch in wäßrigem Natriumsalicylat löslich ist. Geeignet sind hierfür in erster Linie die Copolyamide, die nach bekannten Verfahren erhalten werden. Besonders bevorzugt sind die Mischpolymerisate von Hexamethylendiamin mit Adipinsäure, Sebacinsäure, sauren Oxidationsprodukten von ölsäure und/oder Cyprolactam.
Ebenfalls gut geeignet ist ein methoxymethyJiertes Polyamid aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin. Das Hexamethylendiamin kann in den vorstehend beschriebenen Mischpolymerisaten ganz oder teilweise durch ein p.p'Diaminodicyclohexylmethan ersetzt sein. Geeignet sind selbstverständlich auch Gemische der vorstehend beschriebenen Mischpolymerisate untereinander.
Dia Erfindung macht von der überraschenden Erkenntnis Gebrauch, daß die vorstehend aufgeführten speziellen Polymeren der lichtempfindlichen Schicht in wäßriger Natriumsalicylatlösung löslich sind, bei Belichtung mit UV-Licht jedoch mit der p-Chinondiazidverbindung ein in wäßriger Natriumsalicylatlösung unlösliches Reaktionsprodukt bilden, wobei die Natriumsalicylatlösung gleichzeitig zur Entfernung der unbelichteten Teile der lichtempfindlichen Schicht und der darunter liegenden Polyamidschicht dient
Als Polyvinylacetat können die im Handel erhältlichen Produkte der verschiedenen Hersteller eingesetzt werden.
Das verwendete Polyvinylacetat soll noch hinreichend löslich sein, um bei Aufbringung der Michung aus Polyvinylacetat und p-Chinondiazid aus der Lösung noch ein ausreichendes Beschichtungsgewicht zu erzielen.
Als geeignet erwiesen haben sich handelsübliche Polyvinylacetate mit einer Säurezahl von 0,2—1,0 mg KOH/g und einem Erweichungsbereich nach DIN 1995 von 80°-160° C.
Als Copolymere des Vinylacetats mit copolymerisierbaren Monomeren werden solche mit einem Gehalt an Comonomeren von n'cht mehr als 20, vorzugsweise nicht mehr als 10% bevorzugt. Geeignete Copolymere enthalten als Comonomere Vinylpyrrolidon oder als ungesättigte Säuren Crotonsäure oder Maleinsäure oder deren Ester. Ebenso geeignet sind teilweise hydrolysierte Polyvinylacetate. Als Celluloseacetate sind Produkte mit einem Acetylierungsgrad geeignet, der unter dem des Triacetats liegt.
Die Polymeren können allein oder im Gemisch untereinander verwendet werden.
Lichtempfindliche für die Zwecke der Erfindung geeignete p-Benzochinondiazide und p-lminobenzochinondiazide sind bekannt und beispielsweise in den US-PS 35 27 604 und 31 80 732 beschrieben.
Sie haben die allgemeinen Formeln
O=R=* Njbzw. ψ - N = R = N2 worin R für einen gegebenenfalls substituierten, von Benzol abgeleiteten chinoiden Ring sieht und R' einen gegebenenfalls substituierten Aryl- oder Acrylrest, z. 3. einen Arylsulfonyirest bedeutet
Falls der Chinonring R substituiert ist, handelt es sich dabei bevorzugt um einen Substituenten R" der allgemeinen Formel
—SO2—X, worin X entweder für die Gruppierung —NH-Y oder —if)
steht Y ist ein ein- oder mehrkerniger, gegebenenfalls substituierter aromatischer Rest oder ein heterocyclischer Rest. Beispiele für die Gruppierung — NH-Y sind der 2,5-Dimethylphenylaminorest oder der 2-Äthylphenylaminorest. Als Beispiel für einen mehrkernigen aromatischen Rest sei der Naphthylrest genannt Bevorzugt ist der Chinonring in 2-Stellung, d. h. in Nachbarstellung zrjn Sauerstoff bzw. Iminostickstoff substituiert.
Steht Y in der Gruppierung — NH — Y für einen heterocyclischen Rest so ist dieser bevorzugt ein Pyridinrest Steht X für die Gruppierung
so handelt es sich um eine heterocyclische Verbindung, die mit ihrem Stickstoffatom an die SO2-Gruppe gebunden ist Beispiele hierfür sind der Pyrrolidon- und der Morpholinring. Besonders geeignet sind mehrkernige p-Benzo- bzw. p-lminobenzochinondiazide.
Die Beschriftungsschablone kann auf der Rückseite eine Schicht eines Haftklebers aufweisen, die durch einen Schutzüberzug aus Papier oder Kunststoffolie, z. B. aus Siliconpapier oder Polyesterfolie, abgedeckt ist Weder der Haftkleber noch die Abdeckfolie sind kritisch.
Die für die Beschriftungsschablone verwendete Kunststoffolie wird nach den für die Folienherstcllung bekannten Verfahren, z. B. durch Gießen aus einer alkoholischen Lösung des alkohollöslichen Polyamids hergestellt, worauf anschließend die lichtempfindliche Schicht aus einem geeigneten Lösungsmittelsystem, das selbstverständlich das Polyamid nicht angreifen darf, aufgestrichen wird. Anschließend können auf die Rückseite der Polyamidschicht ein Haftkleber und eine Schutzfolie aufgebracht werden. In der Praxis wird das alkohollösliche Polyamid meist auf die klebstoffbeschichtete Schutzfolie, z. B. ein mit Silicon beschichtetes Trennpapier, gegossen.
Alternativ kann itatt Aufbringung eines getrennten Haftklebers auf die Rückseite gleich eine klebende Foiie aufkaschiert werden, die vorteilhaft leicht wieder abziehbar ist. Vorteilhaft verwendet man Klebstoffe, die in wäßrigen Systemen, insbesondere in der Entwicklorlösung, löslich sind, da dann mit rein wäßrigen Farbstofflösungen oder Dispersionen beschriftet werden kann.
Andernfalls, d. h. bei Verwendung von nur in organischen LösungsmiCeln löslichen Klebern, muß zur Entfernung der Klebstoffschicht an den geätzten Stellen der Farbstoff aus einem Lösungsmiuelsysteir. aufgebracht werden, das ein organisches Lösungsmittel für den Kleber enthält, was aus Gesundheitsgründen für das Bedienungspersonal und aus Umweltsgründen unerwünscht ist
Die Dicke der Polyamidschicht liegt im Bereich von 10—40, vorzugsweise 20—30 μπι.
Für die lichtemDfindliche Schicht werden für nrakti-
sehe Zwecke Mischungen verwende!, die zu 25—50% aus Polymeren, Rest zu 100 p-Chinondiazidvcrbindung. jeweils bezogen auf Trockengewicht, bestehen. Das Beschichtungsgewicht der lichtempfindlichen Schicht ist variabel und kann zwischen 2 und 8 g/m- (bevorzugte Schichtdicken der lichtempfindlichen Schicht liegen bei 5— ΙΟμπι) liegen. Als Lösungsmittel für die lichtempfindliche Schicht sind in erster Linie Gemische geeignet, die als eine Komponente Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Cyclohexanon oder Aceton und als zweite Komponente einen niederen Alkylcster. bevorzugt ein Alkylacetat, Diäthylacctat oder Methyliithylkcton enthalten.
Die Konzentration der zur gleichzeitigen Entwicklung und Ätzung verwendeten wäßrigen Natriumsalicylatlösung ist nicht kritisch. Nach oben ist die Konzentration durch die Sättigungsgrenze Grenzpunkt. Wird eine stark verdünnte Lösung angewendet, dauert die EnI-wirkliing/Äi/ung langer. Tür praktische Zwecke sind Konzentrationen von 20 bis 40% geeignet.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert:
Beispiel I
Auf eine biaxial gestreckte, siliconierte Polytcrcphthalatfolie wird mittels eines Rollrakclwerks ein wasserlöslicher Haftklcber auf der Basis von Polyvinylmclhyläther aufgebracht. Das Trockengewicht liegt bei 5 g/m-'.
Auf diese Haftschicht wird ein Lack folgender Zusammensetzung mittels Gießrakel aufgebracht (alle Teile Gewichtsteile):
13OT Methanol
1OT Wasser
50T alkohollöslichcs Polyamid auf der Grundlage von Caprolactam (33.3%)
Hexamethylendiamin/Adipinsäure(33.3%)
p.p'Diaminodicyelohexylmcthan/ Adipinsäure
(33.3%)
0.5 T C. J: Solvent Blue 49 ais Farbstoff zur Verbesserung des Kontrastes bei der Schablonenherstellung.
Die Trockenfilmstärke beträgt 20 μιη.
Auf diese Schicht wird folgende Mischung mit einem Trockengewicht von 5 g/m- aufgebracht:
30T Äthylaceia:
10 T Dimethylformamid
4 T Polyvinylacetat-Malcinsäure-di-n-butylcster
4 T p-lminobenzochinondiazid
Das so hergestellte Maieria! wird im Kontakt mit dem gewünschten Schriftbild mit einer UV-Lichtquelle belichtet. Die Belichtungszeit beträgt ca. 2 Min. mit einer 3000 W MH-Lampe bei 80 cm Abstand.
Die belichtete Kunststoffolie wird von der Schutzfolie abgezogen und blasen- bzw. faltcnfrei auf die zu beschriftende Oberfläche aufgebracht. Die Entwicklung erfolgt auf der zu beschriftenden Oberfläche mittels Oberreiben der Folie mit einem mit folgender Lösung getränkten Lammfeütampon:
100 T Wasser
6OT Natriumsalicvlat
An den unbelichteten Stellen wird die Folie vollständig aufgelöst und die zu beschriftende Oberfläche freigelegt. Es kann nun mit wäßrigen oder lösungsmittelhaltigen Farben eingefärbt werden.
Anstelle eines wasserlöslichen Haftklebers kann auch ein lliifiklcbcr auf Kaiitschukbasis verwendet werden. In diesem Fall kann nur dann mit wäßrigen Farben eingefärbt werden, wenn die Klebeschicht, die nach der Entwicklung der Schablone zurückbleibt, zuvor mit Benzin entfernt worden ist. Bei kautschukhalligen Haftklcbcrn geschieht die Einfärbung mil Farben, die Toluol oder Benzin enthalten. Die Einfärbung erfolgt zweckmäßig durch Aufsprühen der Farbe, um eine Beschädigung der Schablone zu vermeiden. Die verbliebenen Folienreste werden nach dem Trocknen der Farbe von der beschrifteten Unterlage abgezogen.
Beispiel 2
Ein mit Siliconcn beschichtetes Trennpapier wird mit einem Rollrakel mit Polyvinylmeihylälher als wasserlöslichem Haftklcber beschichtet. Das Trockengewicht des aufgebrachten Klebers beträgt 5 g/mJ.
Auf das so beschichtete Papier wird folgende Lösung aufgetragen:
130T Methanol
1OT V.'iisser
50T alkohollösliches Polyamid
to (Hcxameihylcndiammoniumadipai 40%
Hcxamcthyli<ndiammoniumsebacat30%
Caprolactam 30%)
Die Trockenfilmstärke beträgt 30 μιη. Als Photoschicht wird folgender Lack mit einem Trockengewicht von 5 g/m-'aufgetragen:
30T Mcthylüthylkcton
12 T Dimethylformamid
4» 2 T Polyvinylacetat
5 T p-lminobcnzochinondiazid
Belichtung und Entwicklung erfolgen auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verwendung einer mit einem Photolack aus einem Gemisch, das
A. wenigstens ein Polymeres aus der aus
1. Polyvinylacetat,
2. einem Copolymeren des Vinylacetats mit damit copolymerisierbaren Monomeren,
3. Celluloseacetat mit einem Acetylierungsgrad, der kleiner als der des Triacetate ist,
bestehenden Gruppe und
B. wenigstens ein p-Chinondiazid enthält,
DE19823211547 1982-03-29 1982-03-29 Verwendung einer mit Photolack beschichteten Kunststoffolie als Beschriftungsschablone Expired DE3211547C2 (de)

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DE3114163C2 (de) * 1981-04-08 1983-12-29 Renker GmbH & Co KG, 5160 Düren Negativ arbeitendes photomechanisches Aufzeichnungsmaterial

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