DE32112C - Apparat zur Gewinnung von Metallen aus ihren Erzen - Google Patents

Apparat zur Gewinnung von Metallen aus ihren Erzen

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DE32112C
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DE
Germany
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ores
ore
pulverizer
amalgamators
extracting metals
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32112D
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TH. R. JORDAN in London, England
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/10Obtaining noble metals by amalgamating

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1884 ab.
Meine Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Apparat zur Gewinnung von Gold und Silber aus ihren trockenen Erzen, sowie zum Concentriren der hierbei verbleibenden Rückstände. Dieselbe besteht wesentlich in der Combination einer die trockenen Erze durch Zerstofsen und nicht durch Zerreiben auf das feinste zerkleinernden Pulverisirmaschine, von dieser ausgehenden Ableitungsröhren für den Transport des Erzstaubes mittelst Luft, welche mit Vorkehrungen zur Regulirung der Höhe versehen sind, bis zu welcher der Erzstaub getrieben werden soll, behufs Sortirung seiner verschiedenen Feinheiten einer Sammelkammer, einer Reihe von automatischen Sperrvorrichtungen, welche den Erzstaub aus der Sammelkammer entnehmen, einer Reihe von Amalgamatoren zur Scheidung der Erze, Ventilatoren oder Gebläse zum Blasen eines Luftstromes über die Oberflächen der Amalgamatoren hin behufs Abblasens der Amalgamirrückstände nach Separationskammern, einer Sammelgrube für die Aufnahme des Sandes, einem Elevator zum Transportiren des Sandes aus der Sammelgrube nach einem Separator für die Rückgewinnung des mitgerissenen Quecksilbers.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt meinen Gold- und Silberextractionsapparat in Vorderansicht und Fig. 2 in einer Endansicht.
Die Erze werden, wenn nöthig, zuerst in einem Becher A gröblich zerkleinert und durch den Abfall α in die Pulverisirmaschine A* übergeführt. In letzterer wird das Erz zu äufserst feinem Pulver zerstofsen (nicht zerrieben), und zwar trocken. Als Maschine zum Pulverisiren hat sich »Jordan's Patent - Pulverisirer« vorzüglich bewährt. Aus dem Pulverisirer wird das Erzpulver mittelst eines durch den Pulverisirer selbst erzeugten Luftstromes durch das Rohr B nach der Sammelkammer C geblasen. Das Rohr B ist mit einer zweckentsprechenden Vorrichtung zum Reguliren der Höhe versehen, bis zu welcher der Erzstaub behufs Sortirens nach den verschiedenen Dicken seiner Partikelchen geblasen werden soll. Aus der Kammer C führen automatische Speisevorrichtungen D das Erzpulver in die Amalgamatoren E. Die hier an der Oberfläche des Quecksilbers sich anhäufenden leichten und tauben Theile werden mittelst eines durch das Gebläse FF1 (Ventilator etc.) erzeugten Luftstromes vom Quecksilber ab- und nach dem Concentrator G geblasen, aus dem sie in einer Grube H gesammelt werden, von wo sie ein Elevator J in die Quecksilberabscheidevorrichtung K hebt.
Die dargestellte und beschriebene Anordnung kann in ihren einzelnen Theilen einer leichten Modification unterworfen werden, ohne deshalb aus dem Rahmen dieser Erfindung zu treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Apparaten zur Extraction von Gold und Silber aus deren trockenen Erzen die Com-
    bination einer Pulverisirmaschine Ä*, in welcher das Erz durch Zerstofsen und nicht durch Zerreiben auf das feinste zertheilt wird, einer Leitung B mit Vorkehrungen zur Regulirung der Höhe, bis zu welcher der aus dem Pulverisirer kommende, mit Erzstaub beladene Luftstrom zum Transport des Erzstaubes nach der Sammelkammer C geblasen werden soll, der automatischen Speisevorrichtung D, der Amalgamatoren E, des Gebläses F mit Röhren F1, des Concentrators G, der Sammelgrube H, des Elevators J und des Quecksilberabscheide-Apparates K, Fig. ι und 2, zu dem angegebenen Zwecke.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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