DE3208991C2 - Gehäuse für Leiterkarten - Google Patents
Gehäuse für LeiterkartenInfo
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K7/00—Constructional details common to different types of electric apparatus
- H05K7/14—Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
- H05K7/1422—Printed circuit boards receptacles, e.g. stacked structures, electronic circuit modules or box like frames
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Abstract
Zur Herstellung von Gehäusen (G) für Leiterkarten ist vorgesehen, die jeweils erforderliche Gesamtbreite (B) durch Nebeneinanderreihung mehrerer Führungsleisten (1, 2) und Verbindungen derselben mit den Gehäuseseitenteilen (4) zu erstellen. Die einzelnen Führungsleisten weisen dabei eine genormte Breite (b ↓n) auf und sind einzeln oder zu Gruppen (b) zusammengefaßt, miteinander verklipst oder verschraubt. Im hinteren Gehäuseteil befindet sich zudem ein von der Seite (4Δ) her zugänglicher Verkabelungsraum (8) für Montage und Wartungsarbeiten.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Leiterkarten-Gehäuse nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
- Bekannt ist ein derart aufgebautes Gehäuse aus der DE-PS 12 96 232 als dem Anmeldegegenstand am nächsten kommender Stand der Technik. Das Gehäuse wird aus einzelnen vorgefertigten Kunststoffteilen baukastenartig zusammengesetzt. Zwar läßt sich dadurch die Gehäusebreite und -höhe verändern, jedoch sind keine beliebigen Abmessungen des Gehäuses realisierbar.
- Bezüglich des einen oder anderen Einzelmerkmals sind auch noch den folgenden Druckschriften Hinweise entnehmbar:
- Aus der US-PS 32 88 301 sind aneinanderreihbare Führungsschienen bekannt und in der DE-OS 24 50 298 ist ein frontseitiger Kabelkanal angegeben. Rückseitige Verkabelungsräume sind grundsätzlich üblich (US-PS 36 01 661).
- Sämtliche dieser bekannten Gehäuse haben aber trotz ihrer Artenvielfalt als ein und denselben, gemeinsamen Hauptnachteil den Umstand, daß sie in ihrer Einsatz- bzw. Verwendungsmöglichkeit nicht variabel genug sind, d. h., eine individuelle Anpassung der jeweils erforderlichen Gehäuseabmessung für den speziellen Einzelfall nicht optimal möglich ist; dies liegt z. B. darin, daß diese bekannten Gehäuse nicht nur auf eine ganz bestimmte Anzahl von Karten je Gehäusegröße festgelegt, sondern ebenfalls auch immer auf ein ganz bestimmtes Format der Kartenabmessung bezogen sind.
- Ein weiterer, wesentlicher Nachteil aller bekannten Gehäusesysteme ist noch darin zu sehen, daß insbesondere bei Verwendung einzelner Gehäuse außerhalb von Schaltschränken, also z. B. als Wandbox, im Gehäuse nicht genügend Raum für Verkabelungen oder Verdrahtungen vorhanden ist und auch Wartungsarbeiten wie Löten usw. nur unter äußerst erschwerten Umständen durchzuführen sind.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein Gehäuse zu schaffen, das eine leichte Anpassung seiner Abmessungen an die jeweiligen Erfordernisse ermöglicht, und bei dem je nach Bedarf beliebig lange Verkabelungsräume hinter dem die Führungsleisten der Leiterkarten begrenzenden Verdrahtungsträger herstellbar sind.
- Die Lösung der Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen des Gehäuses sind den Unteransprüchen entnehmbar.
- Das Gehäuse weist folgende Vorteile auf:
- a) Das Kartenführungsraster ist durch Zusammenfügen der gewünschten bzw. jeweils exakt erforderlichen Anzahl von Grundeinheiten individuell aufbaubar.
- b) Vorgefertigte, plattenförmige Seiten- und ggf. auch Kopf- bzw. Bodenteile sind zur Gehäusekompettierung mit dem Kartenführungsraster in einfacher Weise verbindbar.
- c) Zur Bildung eines für Montage- sowie Prüf- und Wartungsarbeiten gut zugänglichen und beliebig groß wählbaren Verdrahtungsraumes sind die Gehäuseseiten- sowie ggf. Kopf- und Bodenteile über die Längserstreckung des Kartenführungsrasters hinaus nach hinten und/oder seitlich verlängert bzw. anderweitig ausgeformt.
- Zwei mögliche Ausführungsbeispiele dieser Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und anschließend näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1 ein Gehäuse in perspektivischer, teils ausgebrochener Darstellung und
- Fig. 2 eine Alternativausführung zu Fig. 1.
- Bei der Beschreibung der zeichnerischen Unterlagen ist im wesentlichen auf folgendes zu achten:
- Wichtigstes, neuerungsgemäßes Merkmal hierbei ist, daß die jeweils erforderliche Gesamtbreite B eines Rasters durch Nebeneinanderreihung mehrerer Führungsleisten 1, 2 geringerer, jedoch untereinander gleicher Breite b gebildet ist und die jeweils nebeneinander liegenden, oberen 1 sowie unteren 2 Führungsleisten mittels letztere durchsetzender Spannschrauben 3 sowohl untereinander befestigt, als auch zur Fixierung ihres gegenseitigen Einbauabstandes H zugleich mit den Gehäuseseitenteilen 4 verbunden sind. In spezieller Ausgestaltung dieser Neuerung ist dabei weiterhin vorgesehen, daß die Gehäuseseitenteile 4 plattenförmig ausgebildet und das Gesamtgehäuse G durch Auf- bzw. Zwischensetzen von Deckplatten 5 zu den Seitenteilen 4 zusammengefügt ist, wobei die Deckplatten 5 unmittelbar auf den Führungsleisten 1 und 2 aufliegen und mit diesen durch Schrauben 6 o. ä. Befestigungsmittel verbunden sind.
- Eine besonders kompakte und überall auch außerhalb von Schaltschränken anbringbare Gehäusebauart wird weiterhin noch dadurch erreicht, daß die Führungsleisten 1, 2 zur Gehäusetiefe T hin durch einen Verdrahtungsträger 7 begrenzt sind, über den die Deck- und Seitenplatten 4, 5 in der Gehäusetiefe T 1 hinaus zur Bildung eines Verkabelungsraumes 8 verlängert sind. Die jeweils in bekannter Weise in die Führungsleisten 1, 2 eingeschobenen, hier nicht dargestellten Leiterkarten schließen rückseitig beispielsweise an einen Steckverbinder 9 an und erlauben somit die Anwendung aller handelsüblichen Anschlußtechniken. Mit Pos. 8&min; soll angedeutet sein, daß der Verkabelungsraum 8 beliebig lang ausgebildet sein kann. Auch können - beispielsweise zur Wandbefestigung - neben oder anstelle der vorderen Befestigungsflansche 4 a mit den Schraubschlitzen 4 b, solche 4 a&min; an den Verkabelungsraum 8 anschließen, und zwar als separates, aufgeschraubtes Teil, das in variabler Anpassung an alle bekannten DIN-Befestigungen, vorn wie hinten vorzugsweise gleiche Flanschlochungen 4 b, 4 b&min; aufweist. Um nun auch bei einer solchen Wandbefestigung von der Seite her einen freien Zugang zum Verdrahtungsraum zu haben, kann der Teilbereich 4&min;, der der Tiefe T 2 des Verdrahtungsraumes 8 entspricht, separat abnehmbar ausgebildet sein.
- Falls nun aus irgendwelchen Gründen die Führungsleisten in ihrer Breite b eine noch zu grobe Abstufung darstellen sollten, ist es möglich, die jeweils erforderliche Rasterbreite B aus einer entsprechenden Anzahl von Einzelführungen b n , die jeweils das Normmaß 5,08 mm aufweisen, zusammenzufügen, wobei letzteres durch gegenseitig wirkende Schnapp- oder Steckanschlüsse oder aber Schraubverspannung - wie in Fig. 1 angedeutet - erfolgen kann.
- Desweiteren kann noch vorgesehen sein, neben einer Veränderung des Einbauabstands H, also neben einer Anpassung der Gehäuse G an andere als an Europakarten, auch die Führungsleisten T beispielsweise derart zu verändern, daß durch Sollbruchstellen 10 oder aber entsprechend andere Markierungen die Führungsleisten in ihrer wirksamen Länge T an spezielle Erfordernisse anpaßbar sind. Somit kann beispielsweise auch bei einer bestimmten, vorgegebenen bzw. erforderlichen Gehäusetiefe T 1, das Verhältnis von Führungsleistenlänge T zur Tiefe T 2 des Verdrahtungsraumes beliebig variiert werden.
- Weiterhin bietet das zuvor beschriebene, variable Gehäusesystem noch den Vorteil, daß auch Karten verwendet werden können, die aus irgendwelchen Gründen länger sind als die Führungsleistenlänge T. Zu diesem Zweck ist es dann lediglich erforderlich, oben wie unten beispielsweise den Anschlagbund 2 a der Führungsleisten 2 mit einem entsprechenden Durchbruch 2&min; zu versehen, der durch Ausbrechen, Ausfräsen o. ä. bei der Montage leicht hergestellt werden kann.
- Letztlich kann eine weitere Vereinfachung des Systems noch dadurch erreicht werden, daß die Außenseiten der Führungsleisten 1 und 2 selbst als Abdeckflächen gestaltet werden, wodurch auf die ja stets maßgenau anzupassenden, kopf- und bodenseitigen Deckplatten völlig verzichtet werden kann.
- Selbstverständlich ist es hierbei, daß das gesamte Gehäuse G sowohl in vollisolierender Kunststoffausführung, wie auch im Metall- Kunststoff-Verbund oder mit völliger, metallischer Abschirmung hergestellt werden kann.
- Die alternative Gehäuseausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der zuvorbeschriebenen lediglich dadurch, daß der hinter den Führungsleisten 1, 2 liegende Verkabelungsraum 8 eine seitliche Erweiterung 8 a aufweist, die nach hinten hin durch den Wandanschlußflansch 11 begrenzt bzw. abgeschlossen wird. Damit auch hierbei der Verkabelungsraum 8 von der Seite her zugänglich wird, ist die Seitenplatte 8 a abnehmbar ausgebildet. Auf der Frontplatte 8 a&min;&min; der seitlichen Erweiterung 8 a können in mit Pos. 12 angedeuteter Weise beliebige Außenanschlüsse bzw. Abgänge angeordnet sein.
Claims (5)
1. Gehäuse für Leiterkarten, bestehend aus einem oberen sowie unteren Führungsraster für die Aufnahme der Leiterkarten sowie diesen Raster allseits umschließenden Gehäuseteilen, wobei die jeweils erforderliche Gesamtbreite eines Rasters durch Nebeneinanderreihung mehrerer Führungsleisten gleicher Breite gebildet ist, die jeweils nebeneinander liegenden, oberen sowie unteren Führungsleisten sowohl untereinander befestigt, als auch zur Fixierung ihres gegenseitigen Einbauabstandes zugleich mit den Gehäuseseitenteilen verbunden und zur Gehäusetiefe hin durch einen Verdrahtungsträger begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseseitenteile (4) aus einfachen Platten gebildet sind, und daß außen auf den Führungsleisten (1) gleich lange Deckplatten (5) befestigt sind, die über den Verdrahtungsträger (7) hinaus zur Bildung eines Verkabelungsraumes (8) beliebig lang ausgebildet sind
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatten (5) unmittelbar auf den Führungsleisten (1 und 2) aufliegen und der Verkabelungsraum (8) durch eine abnehmbare Seitenplatte (4&min;) zugänglich ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verkabelungsraum (8) mindestens eine seitlich zum Gehäuse (G) liegende Erweiterung (8 a) aufweist, die Erweiterung (8 a) durch eine abnehmbare Seitenplatte (8 a&min;) verschlossen und die Frontplatte (8 a&min;&min;) mit Außenanschlüssen (12) versehen ist.
4. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (1, 2) in ihrer Länge (T) durch Sollbruchstellen (10) veränderbar sind und der endseitige Anschlagbund (2 a) jeder Leiste (1 bzw. 2) Durchbrüche (2&min;) zum Durchschieben von Leiterkarten (L) aufweist.
5. Gehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Befestigungsflansch (4 a&min; bzw. 11) auf die Gehäuserückwand aufgesetzt und mit Anschlußbohrungen (4 b&min; bzw. 11 a) für elektrische Anschlüsse, insbesondere DIN-Anschlüsse versehen ist.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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| DE3208991A1 DE3208991A1 (de) | 1983-09-22 |
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