DE320855C - Antriebsgetriebe fuer Trioschnellwalzwerke - Google Patents

Antriebsgetriebe fuer Trioschnellwalzwerke

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DE320855C
DE320855C DE1915320855D DE320855DD DE320855C DE 320855 C DE320855 C DE 320855C DE 1915320855 D DE1915320855 D DE 1915320855D DE 320855D D DE320855D D DE 320855DD DE 320855 C DE320855 C DE 320855C
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gear
drive gear
trio
pinions
drive
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DE1915320855D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/06Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives for non-continuously-operating mills or for single stands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Antriebsgetriebe für Trioschnellwalzwerke. Die Erfindung betrifft ein verbessertes Antriebsgetriebe, insbesondere für Trioschnellwalzwerke, die zur Umformung von Metall, Gummi und anderen Stoffen zuStäben, Bändern, Streifen, Blechen, Platten o. dgl. dienen sollen.
  • Die Leistungsfähigkeit aller Walzwerke, welche sich aus der Umfangsgeschwindigkeit und dem Maß der bei jedem Durchgange des Werkstückes durch die Walzen erzielten Querschnittsverminderung ergibt, ist von dem Arbeitsmaß abhängig, welches durch die Walzentrieblinge übertragen wird. Hierbei kann die auf die Walzentrieblinge einwirkende Ärbeit beliebig groß sein. Dagegen ist das durch dieselben übertragene Arbeitsmaß begrenzt, und zwar bestimmt es sich durch den Teilkreisdurchmesser der Walzentrieblinge, die Abmessungen der Zähne am Umfange derselben, welche sich ihrerseits durch den Teilkreisdurchmesser bestimmen, die Breite der Walzentrieblinge, die sich ihrerseits ebenfalls durch den Teilkreisdurchmesser bestimmt, und die Geschwindigkeit, mit welcher die Trieblinge derartig angetrieben werden, daß ihre Festigkeit keine Beeinträchtigung erfährt und ihre Abnutzung möglichst gering bleibt. Bei den bekannten Arten von Triowalzwerken ist der Teilkreisdurchmesser der Walzentrieblinge höchstens gleich dem Durchmesser der angetriebenen Walze, so daß die Kraftentfaltung verhältnismäßig gering ist. Beim Erfindungsgegenstande dagegen wird das durch die Walzentrieblinge sicher übertragene Arbeitsmaß wesentlich vergrößert, indem der Teilkreisdurchmesser der Walzentrieblinge größer als .der der angetriebenen Walzen bemessen wird. Dies ermöglicht auch, daß die Zähne der Walzentrieblinge entsprechend größere Abmessungen und eine größere Breite als bisher erhalten. Ferner wird zufolge der besonders vorteilhaften Anordnungsweise der Walzentrieblinge innerhalb der mit Innenverzahnung versehenen Nabe des Antriebszahnrades ein festes in sich abgeschlossenes Ganzes von gedrängterer, wenig Raum beanspruchender Bauart geschaffen.
  • Besonders machen sich die genannten Vorteile bei der Verwendung des Antriebsgetriebes für Triowalzwerke von verhältnismäßig kleinem Walzendurchmesser bemerkbar, welche, da der Durchmesser der Schleppwalze noch wesentlich kleiner ausfällt, nur kleine Trieblingsdurchmesser gestatteten, die wiederum nur schwache Zähne und damit geringe Leistungen zuließen. Das hat zur Erfindung, dem Antriebe der Walzentrieblinge mittels eines diese umschließenden Innenzahnkranzes geführt. Hierdurch wird nicht nur eine verhältnismäßig größere Arbeitsleistung erhalten, sondern es läßt sich auch in bequemster Weise eine ausgiebige Schmierung des Zahneingriffes bzw. der Lagerstellen der Zahnräder von der Lagerung der Nabe des Antriebszahnrades aus. bewerkstelligen.
  • Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführung:;-formen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. x das neue Antriebsgetriebe in Verbindung mit einem Walzwerk in Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht gegen Linie 2 in Fig. q., Fig. 3 die einzelnen Zahnräder des Getriebes für sich, Fig. q. und 5 Längsschnitte, durch zwei verschiedene Ausführungsformen des Antriebsgetriebes gekuppelt, mit je einem Walzenstuhl auf jeder Seite.
  • Das Antriebsgetriebe kann durch irgendeine beliebige Kraftquelle angetrieben werden. In Fig. i ist es beispielsweise mit einem Elektromotor 6 verbunden, der auf seiner Welle 7 einen unmittelbar an das Getriebe angreifenden Triebling 8 trägt.
  • Der Vorteil dei neuen Getriebebauart beruht auf der Benutzung eines eigenartigen Zusammenhanges zwischen den Zahnkränzen, die eine unmittelbare Kupplung an zwei oder mehr miteinander in Flucht auf derselben oder auf den entgegengesetzten Seiten des Getriebes liegenden Walzenstühlen gestattet.
  • Das Hauptglied 9 des Antriebsgetriebes ist vorzugsweise als Zahnrad von verhältnismäßig großem Durchmesser ausgebildet mit einem gegossenen oder gefrästen, äußeren größeren Zahnkranz io, der mit dem Triebling 8 kämmt. Der mittlere oder Nabenteil m des Rades ist mit einer Lagerfläche i2 (Fig. q.) versehen, die in den Lagern 13 der zu beiden Seiten des Hauptgliedes angeordneten Ständer 14 läuft. Diese Ständer sind auf einer Grundplatte 15 aufgebaut und nehmen - die Lager für das große Zahnrad auf; sie können aus einem Stück bestehen oder auch zweiteilig ausgeführt sein mit einem Unterteil 16 (Fig. z) und einem auf diesem mittels Schrauben 18 befestigten Oberteil 17. In jedem Ständer ist eine Seitenöffnung zg vorgesehen, die als Führung für je ein Paar Lagerbüchsen 2o dient, die zu zweien senkrecht übereinanderliegen und die Wellen 22 und 23 umfassen. Da die Innenfläche der Nabe ii mit einem Zahnkranz versehen ist, so bildet das. Hauptglied 9 des Antriebsgetriebes ein Doppelzahnrad mit einer Innen- und einer Außenverzahnung, zwischen denen die Lagerfläche angeordnet ist. Die kleinen Trieblinge 26 und 27 stehen mit der Innenverzahnung 21 im Eingriff und werden mit ihren Wellen 22, 23 im gleichen Sinne in Umdrehung versetzt.
  • Die Wellen 22 und 23 drehen sich in Lagerbüchsen 2o, die, wie oben erläutert, in den Ständern verschiebbar geführt sind, liegen mit den Walzenachsen der Walzenstühle in einer Achse und sind in üblicher Weise mittels Kupplungsmuffen 24 und Kupplungsspindeln 25 an die Walzen angeschlossen. Auf diese Weise wird sicher dafür gesorgt, daß die Trieblinge 26 und 27 mit der Innenverzahnung 21 stets richtig im Eingriff sind und mit ihren Wellen 22, 23 im gleichen Sinne. in Umdrehung versetzt werden. Das Größenverhältnis zwischen den Trieblingen und dem Innenzahnkranz ist natürlich so gewählt, daß die kleinen Räder und die Wellen in der Aussparung des großen Rades ungestört arbeiten können und sich auch' gegenseitig nicht behindern. Die Kraftübertragung erfolgt in zweckmäßigster Weise von dem kleinen, schnellaufenden Triebling 8 " der Motorwelle 7 auf die große Außenverzahnung io und weiter von der großen Innenverzahnung 21 zu den kleinen Zahnrädern 26, 27, die im gleichen Sinne in Umdrehung versetzt werden. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnkranz 21 und den Rädern 26 und 27 ist dabei vorteilhaft etwa sieben zu drei.
  • Die beiden Walzenstühle 28 und 29 (Fig. q. und 5) sind in der üblichen Weise ausgeführt oder auch nach Belieben von besonderer Bauart. Sie bestehen aus je zwei Ständern 30, 3o mit Lagerbüchsen für die angetriebenen Walzen 31 und 32, sowie für die Schleppwalze 33. Die Kupplungszapfen der getriebenen Walzen ragen seitlich soweit durch die Ständer hindurch, daß sie unmittelbar an das Antriebsgetriebe angeschlossen werden können. Natürlich läßt sich "auch dann an der äußeren Seite des an das Getriebe angeschlossenen Walzenstuhls noch ein zweiter ankuppeln, so daß von einem Getriebe aus auf jeder Seite zwei oder mehr Walzenstühle angetrieben werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Ständer 1¢ an Stelle der inneren Lagerflächen wie in Fig. ¢ mit äußeren Flächen i3 a versehen. Die Nabe des großen Getrieberades besitzt in diesem Falle Flanschen, die je ein ringförmiges Innenlager z2a bilden, in welches bereits erwähnten Lagerflächen i3a hineingreifen und so das Rad tragen. Diese Bauart ist eine Umkehrung der vorhin beschriebenen vorzugsweise benutzten Lagerform.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCTiE: i. Antriebsgetriebe für, Trioschnellwalzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß das die Walzentrieblinge (26, 27) antreibende Zahnrad (9) die Trieblinge mittels eines Innenzahnkranzes (2i) antreibt, so daß der Teilkreisdurchmesser der Trieblinge größer als der Durchmesser der Walzen (31, 32) werden kann.
  2. 2. Antriebsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenzabnkranz (2i) in der Radnabe (ix) des Antriebszahnrades (9) liegt, während die Außenumfangsflächen der Nabe als Lagerzapfen @(i2, 12 in Fig. 4) in entsprechenden Lagern (i3, 13) von seitlich angeordneten Ständern (i4, =4) laufen.
  3. 3. Antriebsgetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Radnabe Flanschen mit ringförmigen Innenlagerflächen (I211, 1211 in Fig. 5) besitzt, die auf zapfenartigen Ansätzen (i311, =311) der Ständer (i4, 14) laufen.
  4. 4. Antriebsgetriebe nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (9) mit dem Innenzahnkranz (2i) für den Antrieb der Trieblinge einen Außenzahnkranz (io) besitzt, der die Antriebskraft für das Walzwerk aufnimmt.
DE1915320855D 1915-11-30 1915-11-30 Antriebsgetriebe fuer Trioschnellwalzwerke Expired DE320855C (de)

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