DE3204635A1 - Linearer asynchronelektromotor - Google Patents

Linearer asynchronelektromotor

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DE3204635A1
DE3204635A1 DE19823204635 DE3204635A DE3204635A1 DE 3204635 A1 DE3204635 A1 DE 3204635A1 DE 19823204635 DE19823204635 DE 19823204635 DE 3204635 A DE3204635 A DE 3204635A DE 3204635 A1 DE3204635 A1 DE 3204635A1
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electric motor
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Vasilij Ivanovič Novočerkassk Bočarov
Aleksandr Michailovič Ivanov
Evgenij Vladimirovič Moskva Kozačenko
Michall Aleksandrovič Kozorezov
Jurij Vladimirovič Novočerkassk Kuprianov
Leonid Ivanovič Moskva Poljašov
Vladimir Alekseevič Vinokurov
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/025Asynchronous motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

  • Linearer Asynchronelektromotor
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen linearen Asynchronelektromotor und betrifft allgemein elektrische Wechselstrommaschinen.
  • )ie Erfindung kann man für Antriebe von Oberflachen-"chnellverkehrsmitteln sowie für andere Transporteinrichtungen benutzen.
  • In industriell entwickelten Ländern wird gegenwärtig intensiv an der Entwicklung von Traktionsantrieben für Transportmittel mit kontaktloser Zugkraftübertragung durch elektromagnetische Wechselwirkung von Elementen linearer Elektromotoren gearbeitet.
  • Für lineare Traktionsantriebe verwelldet man weitgehend die bekn.nnten linearen Asynchronmotoren in verschiedenenen Ausführungen.
  • Es ist ein linearer Asynchronelektromotor bekannt (vgl. z.B. SU-Urheberschein Nr. 425277) der einen Induktor mit Mehrphasenwicklung sowie einen Sekundärteil enthält.
  • Der Sekundarteil besteht aus einer ferromagnetischen Flachbahn, auf deren ganzen Länge entlang dieser Flachbahn ein nichtferromagnetischer elektrisch leitender $treifen angeordnet ist, der eine aus einzelnen Spulen bestehende Hilfswicklung trägt. Die Hilfswicklung ist zur Regelung der Motorzugkraft durch Kurzschliessen oder Auftrennen dieser Wicklung bei Hin- oder Herbewegung des Antriebs bestimmt.
  • Nachteilig bei diesem linearen Asynchronmotor sind seine niedrigen Traktions- und Energiekennwerte infolge grosser Blindleistung und der Entmagnetisierungswirkung des in der Phase der Sekundär-EMK nacheilenden Sekundarstromes sowie vielen der Beeinflussung durch den transversalen Randeffekt.
  • Ein anderer bekannter linearer Asynchronmotor (vgl.
  • z.B. DE-OS 2316679) enthält einen auf der ßahn angeordneten Induktor mit einer Wicklung sowie einen geschichteten Sekundärteil mit Quernuten, in denen mindestens eine rnehrphasige Wicklung mit regelbarem Widerstandswert liegt.
  • Dieser lineare Asynchronmotor weist ebenfalls niedrige Energiekennwerte inFolge grosser Slindleistunkr, der Entmagnetisierungswirkung des Sekundärstromes und des transversalen Randeffekts auf.
  • Die Erfindung bezweckt die 43eseiti.,,ung der erwähnten Mängel.
  • Der erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Energiekennwerte des linearen Asynchronmotors durch änderung der Phase des Sekundärstromes in Bezug auf die Sekundär-EMK zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird gelöst, indem im linearen Asynchronelektromotor, der einen Induktor mit m-phasiger Wicklung sowie einen mit dem Induktor elektromagnetisch gekoppelten und als Magnetleiter mit Quernuten ausgeführten Sekundärteil enthält, in dessen akuten wenigstens eine m-phasige isolierte Wicklung liegt, die m-phasige isolierte Wicklung des Sekundärteils erfindungsgemäss in elektrisch isolierte Wicklungseinheiten eingeteilt und in jede Phase dieser Wicklungseinheiten wenigstens ein Kondensator eingeschaltet wird.
  • Bei dieser schaltungstechnischen Ausführung der Wicklung des Sekundärteils im linearen Asynchronmotor werden die Energiekennwerte des Motors verbessert, da dabei die Möglichkeit gegeben wird, die Blindleistung des linearen Asynchronmotors bei geeignet gewählter Länge des mit dem Induktor in Wechselwirkung stehenden Abschnitts des Sekundärteils sekundärseitig zu kompensieren und die Induktion im Luftspalt durch Ausnutzung der Magnetisierungswirkung der Blindkomponente des Sekundärstromes zu erhöhen, welcher der Sekundär-EMK voreilt.
  • Es ist zweckmässig, an der dem Induktor abgewandten Seite des Magnetleiters des Sekundärteils Längs nuten auszuführen, in denen die Wicklungskopfteile der Wicklung angeordnet werden, deren Verbindung mit den aktiven Teilen der Wicklung durch Offnungen im Bodenteil der Quernuten erfolgt.
  • Bei dieser konstruktiven Ausführung des Sekundärteils werden die Energiekennvlerte des linearen .synchromotors verbessert, da die Wirkung des transversalen Randeffekts in der aktiven Zone beseitigt wird und eine kleinere Länge der Wicklunsköpfe erreicht v.ird, wobei auch die Zuverlässigkeit des Sekundärteils infolge der verdeckten Anordnung der Wicklungsköpfe steigt.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen und anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. hierbei zeigen Fig: 1 eine schematische Darstellung des linearen Asynchronelektromotors gemass der Erfindung; Fig. 2 ein Prinzipschema der Verbindung von Wicklungen der Wicklungseinheiten und von Kondensatoren im Sekundärteil gemäss der Erfindung; Fig. 3 eine konstruktive Ausführung des Sekundärteils gemäss der Erfindung; Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in Fig. 3; Yig. 5 eine Ansicht des Sekundärteils in axonometrischer Projektion; Sig, 6 einen isolierten elektrisch leitenden Wicklungsstab des Sekundärteils gemäss der Erfindung; Fig. 7 ein l'rinzipschaltbild der Dreiphasenwicklung des Sekundärteils gemäss der Erfindung.
  • er lineare .tsynchronelektromotor enthält erfindungsgemäss einen Induktor 1 (Fig. 1) mit einer m-phasigen Wicklung sowie einen mit dem Tnduktor 1 elektromagnetisch gekoppelten Sekundärteil 2, der als Magnetleiter 3 mit Quernuten ausgeführt ist, in denen eine m-phasige isolierte Wicklung 4 liegt. )ie Wicklung 4 des Sekundärteils 2 ist in elektrisch unabhängige Wicklungseinheiten 5 mit erforderlicher (optimaler) Länge eineteilt, wobei in jede Phase dieser Wicklungseinheiten 5 Kondensatoren 6 (Fig. 2) eingeschaltet sind. i)ie Nondensatoren 6 sind nämlich an die Anfänge C1, C2, C3 der Wicklung 4 angeschlossen, während die Enden C4, C5, C6 der Wicklung 4 zusammengeschaltet sind. Mit dem Pfeil A in Fig. 1 ist die Bewegungsrichtung des Induktors 1 bei unbeweglichem Sekundärteil 2 angedeutet, wobei auch die umgekehrte Ausführung des linearen Asynchronmotors (mit unbeweglichem Induktor möglich ist.
  • Der lineare Asynchronelektromotor arbeitet in der folgenden Weise: Beim Einschalten der Speisespannung für die m-phasige Wicklung des Induktors 1 des linearen Asynchronmotors wird in den Wicklungseinheiten 5 der Wicklung 4 des mit dem Induktor 1 augenblicklich elektromegnetisch gekoppelten Sekundärteils 2 eine F.K induziert und erscheinen Ströme, deren Wechselwirkung mit dem resultierenden Magnetfluss eine Zugkraft erzeugt, die den Induktor 1 in Bewegung setzt. Infolge des grossen Luftspaltes (15 bis 35 mm) weist der lineare Asynchronnotor eine bedeutende Blindleistung auf. Aber die in der Wicklung 4 des Sekundärteils 2 liegenden Kondensatoren 6 (Fig. 2) kompensieren die Blindleistung und ändern die Phase des Sekundärstromes in ezu3; auf tie EMK-Phase so, dass die letztere nun nacheilt, wobei eine Magnetisierungswirkung des Blindanteils dieses Stromes erreicht wird und dadurch sich höhere Energie- und Traktionskennwerte des linearen Asynchronmotors ergeben.
  • Wird die Wicklung 4 des Sekundärteils 2 (Fig. 1) als verteilte oder konzentrierte Wicklung ausgeführt, so ergeben sich schlechtere Energiekennwerte des linearen Asynchronmotors wegen der Einwirkung des transversalen Randeffekts auf die Magnetfeldverteilung über die Breite des Induktors 1, wobei auch die Betriebszuverlässigkeit der Wicklung 4 infolge offener Anordnung er Wicklungsköpfe herabgesetzt wird.
  • Es erscheint deswegen ein Aufbau des Sekundärteils 2 vorteilhaft, bei dem in die Quernuten des Magnetleiters 3 (Fig. 3) isolierte elektrisch leitende Stäbe 7 gelegt und an der dem Induktor 1 abgewandten Seite Längsnuten 8 (Fig.3) ausgeführt werden.
  • In diesen Nuten 8 werden die Kopfteile 9 (Fig.4) der Wicklung 4 des Sekundärteils 2 angeordnet. Die Enden der isolierten Stäbe 7 werden abgebogen und durch Öffnungen 10 im Boden der Quernuten gesteckt. Alle in drei verschiedenen Riveaus ausgeführten Öffnungen 10 treten in Längsnuten 8 heraus.
  • Der Magnetleiter 3 (Fig. 3, 4 und 5) kann geschichtet oder ganzteilig aus ferromagnetischem Pulver mit nichtmagnetischen Zusätzen oder aus einer schwachmagnetischen Legierung hergestellt sein.
  • Jeder elektrisch leitende Stab 'I weist eine Isolation 11 (Fig. 6) auf, die sich über die ganze otablänge, ausgenommen die technologisch bedingten Enden mit den Abmessungen "B", erstreckt. Die Wicklung 4 (Fig. 7) des Sekundärteils 2 stellt eine dreiphasige (oder m--phasige) Stabwicklung dar und enthält einen Stab 7 in jeder ilut.
  • Die Kopfteile 9 (Fig. 4) der Wicklung 4 sind als isolierte Verbindungsbrücken ausgeführt, die in den Längsnuten 8 an der Oberfläche "C" (Fig. 5) liegen.
  • Die Wirkungsweise des nach Fig. 3, 4, 9, 6 und 7 aufgebauten Sekundärteils besteht in folgendem.
  • Beim Stromfluss durch die Wicklungsköpfe 9 der zum Sekündarteil 2 gehörenden Wicklung 4 entstehen an der dem Induktor 1 abgewandten Seite Streuflüsse, wobei an der dem Induktor 1 zugewandten Oberfläche des Sekundärteils 2 die Querkomponente des Magnetfeldes fehlt und das Magnetfeld sich iiber die Breite trapezförrnig verteilt, ohne dass die für die üblichen Ausführungen der Sekundärteile kennzeichnende Induktionslücke in der mittleren Zone und der Induktionsanstieg in den Ranizonen entstehen. Die Homogenisierung er Magnetfeldkonfiguration über die Breite und die Verkürzung der kopfteile 9 der Wicklung 4 führen zu besseren Energiekennwerten des linearen Asynchronmotors.
  • Die beschriebenen technischen Lösungen verbessern die Traktions- und Energiekenwerte des linearen Asynchronmotors und erhöhen seine Zuverlässigkeit.
  • Nach durchgeführter Berechnung kann der Energiekennwert (Produkt aus dem Wirkungsgrad und dem Leistungsfaktor) die Grösse von 0,7 bis 0,8 anstelle des bi.sherigen Wertes von 0,3 ... 0,4 erreichten, wobei die Zugkraft anstelle von 1,0...1,5 104 N/m² auf 4...6 104 N/m² erhöht wird.
  • Leerseite

Claims (2)

  1. A n s p r ü c h e Linearer Asynchronelektromotor, der einen Induktor mit m-phasiger Wicklung enthält sowie einen mit dem Induktor elektromagnetisch gekoppelten Sekundärteil aufweist, welcher als Magnetleiter mit Quernuten ausgeführt ist, in denen wenigstens eine m-phasige isolierte Wicklung liegt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, dass - die rn-phasige isolierte Wicklung (4) des Sekundärteils (2) in elektrisch isolierte Wicklungseinheiten (5) eingeteilt ist und - in jeder Phase der Wicklung (4) wenigstens ein Kondensator (6) liegt.
  2. 2. Linearer Asynchronelektromotor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass auf der dem Induktor (1) abgewandten Seite des Magnetleiters (3) des Sekundärteils (2) Längsnuten (8) ausgeführt sind, in deren Wicklunrskopfteile ()) der Wicklung (4) liegen, die mit den aktiven Teilen der Wicklung (4) durch Offnungen im Bodenteil der Quernuten in Verbindung stehen.
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