DE319477C - Ausgestaltung der Elektroden von der Kombination Pb O2-Zn bei Kippbatterien - Google Patents
Ausgestaltung der Elektroden von der Kombination Pb O2-Zn bei KippbatterienInfo
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Description
Bekanntlich, besitzt die galvanische Kette Pb O2-Zn (Bleisuperoxyd — verdünnte
Schwefelsäure — Zink) große grundsätzliche Vorzüge. Ihre E. M. K. von 2,45 bis 2,5 ist
mit die höchste aller bekannten Elemente; die hohe depolarisierende Kraft des Bleisuperoxyds
ergibt eine ebenso große Gleichmäßigkeit von Spannung und Strom wie beim Bleiakkumulator.
Die Kosten des durch diese Kombination erzeugten Stromes sind sehr
gering, weil man für eine gegebene Arbeitsmenge infolge der hohen E. M. K. entsprechend
weniger Zink verbraucht, und da ferner die entladenen positiven Platten in großer Menge
sehr billig wieder aufgeladen werden können. Infolge der hohen E. M. K. und dem verhältnismäßig
geringen Gewicht der Zinkplatten besitzt die Zelle schließlich eine verhältnis-•mäßig
hohe Kapazität, d. h. sie liefert bei gegebenem Gewicht eine große Wattstundenzahl,
die höchste aller bekannten galvanischen Kombinationen.
. Trotz dieser großen Vorzüge ist jedoch die
praktische Anwendung der Zelle an den mit dem Zink verknüpften Schwierigkeiten bisher
gescheitert. Das Zink löst sich in den Ruhepausen des Betriebes mehr oder weniger nutzlos
auf, so sorgfältig man es auch amalgamieren mag. Um dies zu verhüten, muß die Batterie
entweder als Tauchelement ausgeführt werden oder auch als sogenannte Kippbatterie. Im
- Interesse der Raumersparnis kann nur die Kippbatterie . praktische Bedeutung beanspruchen.
Um eine Kippbatterie völlig säuredicht abzuschließen und die Platten trotzdem leicht
auswechseln, zu können, was bei der Kombination Pb O2-Zn unbedingt erforderlich
wird, ist eine besondere Deckelkonstruktion und Befestigung der Elektroden erforderlich,
die den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird zunächst nach Fig. 4 stets eine Zinkelektrode zwischen
zwei positiven Pb O2 - Elektroden angeordnet. Enthält ein. Element für Abgabe stärkerer
Ströme mehrere Plattenpaare, z. B. zwei Zinkplatten, so werden diese gemäß Fig. 5 zwischen
drei positiven Platten angeordnet. Dies hat den Zweck, die dem Säureangriff ausgesetzte
Zinkoberfläche so klein wie möglich zu gestalten, damit sich in Verbindung mit einer
sorgfältigen Amalgamierung möglichst wenig Zink nutzlos löst, d. h. um den Zinkverbrauch
möglichst · nahe auf den durch das elektrochemische Äquivalent gegebenen Mindestverbrauch
Zurückzuführen.
Um nun eine gute elektrische Verbindung der positiven Elektroden untereinander und
mit der Ableitungsklemme zu erzielen und sie trotzdem einfach und sicher auswechseln zu
können, sind die einzelnen positiven Platten an mehreren Stellen ihres Umfanges durch
Stege oder Brücken, zweckmäßig aus Blei, miteinander mechanisch verbunden. So sind zunächst
die oberen der Stromableitung dienenden Fahnen mit einer Brücke B aus Hartblei verschmolzen,
die nach Fig. 4 eine schwalbenschwanzförmige Erhöhung trägt. Diese läßt sich in eine entsprechend ausgebildete, in den
Deckel fest eingelassene Hartbleiarmatur A1 (s. Fig. 7 und. 8) leicht einschieben und wird mit
ihr durch die die Armatur A1 durchsetzende
Schraube H fest mechanisch und elektrisch verbunden. Die weitere mechanische Vereinigung
der positiven Platten miteinander -zu , dem ganzen positiven System besorgen die
Stege i, k, die z. B nach den Fig. 4, 5 und 6
. an der Unterseite der Platten angebracht sind, aber sich auch an den Seitenkanten befinden
können. Sie können aus Hartblei, aber auch aus Isolationsmaterial, Gummi, Zelluloid oder
ähnlichen geeigneten Stoffen, bestehen.
Das positive System erhält daher im wesentlichen seinen mechanischen Halt am Deckel
durch Brücke B und Armatur A1 in Verbindung
mit der Schraube H. Um es aber in seiner Stellung noch mehr zu sichern, namentlich
damit es in der Ruhestellung des Batteriegefäßes nach Fig. 3 nicht nur von der Armatur A1
getragen wird ujid in ihr hängt, ist unten in dem Gefäß ein Steg oder Träger T (s. Fig. 2
ao und 3) angebracht. Dieser bildet namentlich in der Stellung des Batteriegefäßes nach Fig. 3
für das positive System eine Stütze oder Unterlage, durch die die Armatur A1 von dem
größten Teil des Gesamtgewichtes des positiven Systems entlastet v/ird. Die aus den
Fig. 2 und 3 ersichtliche gebogene Form des Trägers T erleichtert beim Einsetzen des positiven
Systems seine Überführung in die richtige Stellung.
Die negative Zinkelektrode besitzt dagegen nach Fig. 6 in ihrem oberen Teil einen, angegossenen
Zapfen Y aus Zink, der mit Gewinde versehen ist. Dieser Zapfen wird nach Fig. 9
von unten in eine ihn eng umfassende Hartbleiarmatur Az eingeführt, die ebenso wie A1
fest in den Deckel D aus Isoliermaterial eingelassen
ist und ebenfalls von einer Schraube E durchsetzt wird. Diese dient gleichzeitig als
negative Klemme. Durch Anziehen von Schraube E wird daher die Zinkelektrode fest
in die Höhlung der Armatur A2 eingezogen und dadurch mit dem Deckel mechanisch und
elektrisch verbunden.
Um der Zinkelektrode nun die richtige Stellung parallel zu den positiven Elektroden
zu sichern, trägt die negative Armatur A2 an
der Innenseite des Deckels zwei kurze Zapfen M, N, deren Lage aus Fig. 10 zu ersehen ist.
Gegen diese Zapfen legt sich die Zinkplatte fest an, sobald sie durch die Deckelschraube E
angezogen wird und daher das Bestreben hat, an dieser Drehung teilzunehmen. Hierdurch
wird sie mechanisch gesichert und gleichzeitig in die richtige Stellung zu den positiven Platten
gebracht. Ebenso einfach gestaltet sich die Lösung der Zinkelektrode durch Drehen der
Schraube E in entgegengesetzter Richtung. In diesem Falle löst sich die-Zinkelektrode
ohne weiteres von den Zapfen ab .und ist leicht, nachdem die Schraube E vollends aus
dem Gewinde herausgedreht ist, herauszunehmen.
Claims (2)
1. Ausgestaltung der Elektroden von der Kombination Pb O2-Zn bei Kippbatterien,
dadurch gekennzeichnet, daß die die negative Platte oder Platten umgebenden positiven einmal durch an ihren unteren
oder seitlichen Kanten angebrachte Stege (i) miteinander mechanisch verbunden, dann
an ihren oberen Ableitungsfahnen zu einer Brücke von schwalbenschwanzf örmiger Form
verschmolzen sind, mit der sie in die entsprechend ausgeführte, fest in den Deckel
aus Isoliermaterial eingelassene Armatur (A1, Fig. 7) eingeschoben und dort in ihr mechanisch
und elektrisch durch eine sie von oben durchsetzende Schraube (H) festgehalten
werden. .
2. Ausgestaltung der* Elektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die negative Platte oder Platten an ihrem oberen Teil einen mit Gewinde versehenen
Befestigungszapfen (Y, Fig. 6) tragen, der in die mit einer entsprechenden Öffnung
versehene, in den Deckel fest eingelassene Armatur (Az) fest eingeschoben und mit
ihr mechanisch und elektrisch durch eine sie von oben durchsetzende Schraube (E)
verbunden wirdi wobei zwei Ansätze (M, N) an der Innenseite der Armatur (A%j der Zinkelektrode
beim Anziehen der Schraube (E) Halt geben (Fig. 10) und ihre richtige"
Stellung parallel zu den sie umgebenden positiven Platten sichern, beim Losdrehen
der Schraube (E) in entgegengesetzter Richtung der Zinkelektrode aber ohne weiteres
freigeben und ihre leichte Entfernung ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319477T | 1916-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319477C true DE319477C (de) | 1920-10-07 |
Family
ID=6151977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916319477D Expired DE319477C (de) | 1916-03-02 | 1916-03-02 | Ausgestaltung der Elektroden von der Kombination Pb O2-Zn bei Kippbatterien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6109557A (en) * | 1996-05-06 | 2000-08-29 | Sucker-Muller-Hacoba Gmbh & Co. | Winding device for threads from creels |
-
1916
- 1916-03-02 DE DE1916319477D patent/DE319477C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6109557A (en) * | 1996-05-06 | 2000-08-29 | Sucker-Muller-Hacoba Gmbh & Co. | Winding device for threads from creels |
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