DE316686C - - Google Patents

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DE316686C
DE316686C DENDAT316686D DE316686DA DE316686C DE 316686 C DE316686 C DE 316686C DE NDAT316686 D DENDAT316686 D DE NDAT316686D DE 316686D A DE316686D A DE 316686DA DE 316686 C DE316686 C DE 316686C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung kann bei allen Aufnahmekammern, für Reihenbilder Verwendung finden, welche mit bei Tageslicht auswechselbaren Filmladen (Kassetten) zur Abgabe des unbelichteten und zur Aufnahme des belichteten Fiimbandes ausgerüstet sind
Zum Abschluß gegen das Tageslicht sind die Durchtrittsschlitze1 der Filmladen bekanntlich mit Plüschstreifen versehen, welche
ίο ihre Polfäden gegeneinander und das zwischen ihnen mit ziemlicher Reibung hindurchlaufende Filmband.richten. Besonders stark ist die Reibung bei gewissen Reihenbilderkammern mit optischem Ausgleich der BiIdbewegung (Ernemanns »Zeitlupe«), bei denen das Filmband' mit großer Geschwindigkeit ununterbrochen läuft. Die Reibung führt leicht zu elektrischen Entladungen, als deren Folge bekanntlich beim Entwickeln des Films dunkle baumähnlich verästelte Liniengebilclle auftreten. Außerdem bewirkt die Reibung eine starke mechanische Beanspruchung des Filmbandes an dessen Lochung. .
Die Erfindung geht von der Erwägung aus, daß der lichtdichte Abschluß des Durchtrittsschlitzes, durch welchen die Reibung unvermeidlich hervorgerufen wird, nur beim Auswechseln der Filmladen notwendig, während des Betriebes der Kammer aber überflüssig ist. Der Lichtabschluß braucht ja doch nur während der Zeit zu bestehen, in welcher sich die- Filmlade außerhalb des Gehäuses befindet bzw. die Gehäusetür noch nicht geschlossen oder schon geöffnet ist. Auf Grund dieser Erkenntnis werden die Plüschleisten in dem Sinne be\veglich gemacht, daß sie von dem Filmband entfernt werden können, und werden Mittel vorgesehen, durch welche diese . Bewegung bei geschlossener Gehäusetür von außen eingeleitet werden kann. ,40
Zur Erreichung dieses Zweckes genügt es, wenn je eine der beiden Plüschleisten beweglich ist. Hinsichtlich der Mittel zur Bewegung der Plüschleisten ist es besonders zweckmäßig, diese mit der Sperrvorrichtung für die' Gehäusetür derart zu verbinden, daß bei der Sperrung oder Verriegelung der Tür die Freimachung der Durchtrittsschlitze ganz;1 von selbst erfolgt und ebenso bei der Entriegelung der Tür ganz von selbst die Wirksammachung der Lichtabdichtung. Eine solche Ausführungsform der Erfindung ist auf ,der Zeichnung dargestellt. , ;■■■■■
Die Fig. ι bis 3 zeigen zunächst in gegenüber dien übrigen Figuren größerem Maßstäbe die Einrichtung an der Filmlade selbst. Fig. ι zeigt die Ladenwandung, in welcher sich der Durchtrittsschlitz befindet, von vorn (außen); die Fig. 2 und 3 sind senkrechte Querschnitte bei freiem bzw. gegen Licht gesperrtem Durchtrittsschlitz. Den genannten. Figuren liegt die filmabgebende Lade zugrunde. Das von der Spule kommende Filmband ι läuft über die Leitrolle 2 zum Durchtrittsschlitz 3 und durch diesen hinaus. Die obere Plüschdichtung 4 ist an der bezüglichen AVandung des Schlitzes^ 3 fest angebracht. Die untere Pilüschdichtung 5 wird von der Leiste 6 getragen, welche an der geschlitzten Platte 7 sitzt und mit ihr auf den Schrauben 8 senkrecht verschiebbar ist. Die Feder 9 strebt die Platte 7 emporzuziehen und den Schlitz
bis zur Einklemrnung des Filmbandes zu verengen (Fig. 3); ein Druck von oben auf den mit der Platte 7 verbundenen Stift 10 macht den Schlitz frei (Fig. 2), so daß das FiImband 1 reibungslos hindurchgehen kann.
In Fig. 4 bis 6 ist der für das Verständnis der Erfindung erforderliche Teilbereich der Aufnahmekammer im Zusammenhang gezeichnet. ,Die Fig. 4 und 5 sind als senk- rechte Längsschnitte durch das Gehäuse nach Linie I-I der Fig. 6 mit Teilschnitt durch die beiden Filmladen nach den. Linien II-II zu verstehen. Fig. 6 ist ein senkrechter Querschnitt durch das Gehäuse nach Linie III-III der Fig. 5, wobei jedoch die. Laden selbst nicht geschnitten sind. In Fig. 4 sind die Durchtrittsschlitze geschlossen, in Fig. 5 und 6 sind dieselben offen.
Der Lauf des Filmbandes aus der Lade A durch die Bildbandführung C nach der Lade B bedarf angesichts der Zeichnung der Erläuterung nicht. Die Einrichtung an den Laden A und B entspricht der mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 gegebenen Beschreibung. Im Gehäusedeckel D bzw. Gehäuseboden E sindi die Achsen 11 und 12 gelagert, welche die Drehriegel oder Vorreiber 13 und 14 zum Sperren dler Gehäusietür F tragen. Die Achsen ,sind von außen durch schraubenzieherartige Stecksehlüssel um 900 verdrehbar; die Drehriegel 13, 14 greifen in die Beschläge 15, 16 an der Tür F ein. Im Bereiche der Stifte 10 an den Platten 7 sitzen auf den Achsen 11, 12 die abgerundeten hebdaumenartig wirkenden Stifte 17,18. Der obere Stift 17 drückt durch Vermittlung der Blattfeder 19, die ihrerseits einen Stift 20 trägt, auf den Stift 10 der filmabgebenden Lade. Unten erfolgt die Übertragung .des Druckes auf den Stift 10 der frlmaufnehmenden Lade dtarch den in einem Gehäuse 21 geführten Bolzen 22 gegen die Wirkung der Feder 23.
Nach Fig. 4 liegen die Drehriegel und die hebdaumenartigeii! Stifte wagerecht; die Tür F ist unversperrt; die Durchtrittsschlitze sind 45 geschlossen. Werden aber die Drehriegel· in die senkrechte Lage gedreht (Fig. 5 und 6), so daß sie in die Beschläge 15, 16 eingreifen und die Tür F sperren, so drücken die hebdaumenartigen Stifte in der beschriebenen 50 Weise auf die Stifte 10 an dien Platten 7, so daß die Durchtrittsschlitze geöffnet werden und das Filmband reibungsfrei durchlaufen kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Reihenbilder-Aufnahmekammer, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lichtabdichtung des Durchtrittsschlitzes in den Filmladen (Kassetten) dienenden Plüschleisten (5) beweglich und Mittel (10, 20, ■ 22) angeordnet sind, durch welche die Leisten (5) bei geschlossenem Gehäuse durch Einwirkung von außen her von dem Filmbande entfernt werden können.
  2. 2. Reihenbilder-Aufnahmekammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Achsen (11, 12) der die Gehäusetür sperrenden Drehriegel (13,14) Daumen (17, 18) angeordnet sind, weiche beim Verriegeln der Gehäusetür durch Zwischenglieder (20, 10; 22, 10) die Plüschleisten (5) vom Filmband entfernen.
  3. 3. Filmlade (Kassette) für die Reihenbilder-Auf nahmekammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d!aß vor der den Durchtrittsschlitz für das Filmband enthaltenden Ladenwandung eine geschlitzte Platte (7) verschiebbar ist, welche an dem einen Schlitzrand die bewegliche Plüschleiste (5) trägt, während die zweite Plüschleiste (4) im Schlitz der Ladenwandung fest angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2634177A (en) * 1949-05-20 1953-04-07 Guibert Francis Walter Bearing structure utilizing ball supports

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2634177A (en) * 1949-05-20 1953-04-07 Guibert Francis Walter Bearing structure utilizing ball supports

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