DE3150806C2 - Stoffschiebervorrichtung für Nähmaschinen - Google Patents

Stoffschiebervorrichtung für Nähmaschinen

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DE3150806C2
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DE3150806A
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Shiomi Inagi Tokio/Tokyo Kengo
Aida Tsukui Kanagawa Kikuo
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Juki Corp
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Tokyo Juki Industrial Co Ltd
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
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Abstract

Der obere Transporteur für den Stoff-Transportmechanismus einer Nähmaschine kann seitlich aus der Position, in welcher er dem Nähbereich gegenüberliegt, herausbewegt werden, um hiervon entfernt bzw. getrennt zu werden und somit den Nadelwechsel und Arbeiten beim Einziehen des Fadens zu erleichtern. Der Stoff-Transportmechanismus der Nähmaschine umfaßt untere Transporteure, welche dazu eingerichtet sind, sich in eine Stichplatte hinein und aus dieser heraus zu bewegen, sowie sich in Längsrichtung zu bewegen, sowie ein Trageteil, an welchem ein oberer Transporteur befestigt ist, welcher dazu eingerichtet ist, in Koppelung mit einem Antriebsteil sich in vier Richtungen oberhalb der oberen Oberfläche der Stichplatte zu bewegen, und zwar bei der vertikalen Bewegung mit einer Phase, welche jener bei der Vertikalbewegung des unteren Transporteurs entgegengesetzt ist, sowie bei der Längsbewegung mit einer Phase, welche identisch zu jener Längsbewegung des unteren Transporteurs ist, um den Stoff synchron mit dem unteren Transporteur zu transportieren, wobei das Trageteil um eine vertikale Welle schwenkbar getragen ist, um den oberen Transporteur in eine Position dem Nähbereich gegenüberliegend zu bringen oder von diesem zu trennen.

Description

Die Erfindung betrifft eine S ^ffschiebervorrichtung für Nähmaschinen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung. Eine derartige Stoffschiebervorrichtung ist bereits aus der US-PS 35 30 809 bekannt
Bei dieser bekannten Stoffschiebervorrichtung sind ein um eine vertikale Achse verschwenkbarer Andrückarm mit am vorderen Ende vorgesehenen Andrückfuß sowie ein um eine horizontale Achse verschwenkbarer Trägerarm für den oberen Stoffschieber vorgesehen. Dieser Trägerarm wird von einer umlaufenden Kurbel beaufschlagt, um eine Auf- und Abwärtsbewegung herbeizuführen.
Dieser um eine vertikale Achse verschwenkbarer Andrückarm läßt sich aus dem Nähbereich entfernen, wenn Wartungs- oder Reparaturarbeiten einen Zugang zum Nähbereich erfordern. Der Trägerarm für den oberen Stoffschieber ist jedoch lediglich um eine Horizontalachse verschwenkbar und läßt sich somit nicht aus dem Nähbereich herausbewegen.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stoffschiebervorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung so auszubilden, daß der Nähbereich ohne weiteres zugänglich gemacht werden und insbesondere der obere Stoffschieber aus dem Nähbereich gänzlich herausbewegt werden kann.
Gemäß der Erfindung ist der Trägerarm für den oberen Stoffschieber lose, d. h. verschwenkbar und verschiebbar am Andrückarm gelagert. Da der Andrückarm um eine vertikale Achse verschwenkbar ist, läßt sich der Trägerarm für den oberen Stoffschieber zusammen mit den Andrückarm aus dem Nähbereich heraus verschwenken.
Dies wird dadurch ermöglicht, daß der angetriebene Antriebsarm für den oberen Stoffschieber bewcgungsübertragend lösbar mit dem Trägerarm für den oberen Stoffschieber gekoppelt ist, wobei eine ein Kugelelement aufweisende Verbindung zwischen dem Antriebsarm und dem Trägerarm vorgesehen ist, welche beim Verschwenken von Trägerarm und Andrückarm gelöst wird, ohne daß es dazu besonderer Manipulationen bedarf. Mithin ist bei der erfindungsgemäßen Stoffschiebervornchtung die Kopplung zwischen dem oberen Stoffschieber und dem Andrückfuß sowie dem Antriebsarm leicht zu unterbrechen.
Zweckmäßige Weiterbildungen des Gegenstands nach Anspruch 1 sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, !n dieser zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten •Ausführungsform der Stoffschiebervorrichtung,
F i g. 2 eine Seitenansicht von Andrückarm und Trägerarm samt zugeordneter Bauteile,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 2.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine Stoff schiebervorrichtung für Nähmaschinen gezeigt, welche teilweise nicht dargestellte auf- und ab- sowie vor- und zurückbewegliche untere und obere Stoffschieber umfaßt Der obere Stoffschieber ist mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet Ferner ist ein feoerbelasteter Andrückarm 25 vorgesehen, der an seinem unteren Ende einen Andrückfuß 31 aufweist Wie im einzelnen noch näher beschrieben wird, ist der Ar/Jrückarm 25 in horizontaler und vertikaler Richtung verschwenkbar und der obere Stoffschieber 10 am freien Ende eines verdrehbaren Trägerarms gehalten. Der Andrückarm 25 ist schwenkbar an seinem rückwärtigen Basisende mit einem Trageblock 3 eines Andrückarm-Trageteils 1 verbunden und zwar mit einem vertikalen Stift 26 als Achse. Das Andrückarm-Trageteil 1 ist schwenkbar von einer sich horizontal erstrekkenden Welle 2 an einen Maschinenrahmen 27 getragen und ist von Hand im Gegsnuhn^igersinn (bezogen auf F i g. 2) schwenkbar. Der Andrückarm 25 trägt an seinem vorderen Ende mittels eines Stiftes 32, dessen horizontale Achse senkrecht zur Stoff-Transportrichtung verläuft den Andrückfuß 31, in welchem Nadeldurchlaßöffnungen 28a, 28b, ein Fadenführungsfinger 29 und Nuten 30a, 30b für den oberen Stoffschieber ausgebildet sind, welche, in Transportrichtung gesehen, vor der Nadeldurchlaßöffnung offen sind. Ein Belastungsteil 33 steht mit seinem unteren, gegabelten Ende mit dem vorderen Ende des Andrückarms 25 in Berührung, und ist mit seinem oberen Ende vertikal beweglich am Maschinenrahmen 27 abgestützt und belastet das vordere Ende des Andrückarms 25 mit Hilfe einer Druckfeder 35 nach unten, welche zwischen der unteren Endfläche einer Einstellschraube 34, die in den Maschinenrahmen 27 eingeschraubt ist, und dem Belastungsteil 33 angebracht ist Ein Freigabehebel 36, dessen Einzelheiten bekannt und nicht gezeigt sind, ist vorgesehen, um das untere Ende des Andrückteils 33 zwischen einer den Andrückarm 25 belastenden Stellung und einer den Arm 25 nicht belastenden Stellung zu bewegen. Ein Trägerarm 37 für den oberen Stoffschieber 10 steht mit seinem hinteren, gegabelten Ende 38 in losem Eingriff mit einer Seite des Andrückarms 25, wobei eine Hülse 39 zwischen einer hinteren Scheibe 41, die durch eine Schraube 40 befestigt ist, und der Seitenfläche des Andrückarms 25 eingesetzt ist. Der Trägerarm 37 ist am vorderen Ende mit einem Sackloch 42 versehen und in diesem Endabschnitt
an der Seite des Andrückannes 25 so gehaltert, daß er sowohl in Längsrichtung (in der Richtung von hinten nach vorne) als auch in der Vertikalen beweglich ist, und zwar mit einer vorderen Scheibe 45 mit einem größeren Durchmesser, die mit einer Schraube 44 über eine Hülse 43 mit kleinerem Durchmesser im Sackloch 42 befestigt ist. Ein oberer Teil 46 des Stcffschiebers tO ist am vorderen Ende des oberen Trägerarms 37 mit einer Schraube 47 derart befestigt, daß die beiden, paarweise angeordneten oberen Stoffschieber 10 nach den Nuten 30a, 30b für den oberen Stoffschieber 46 im Andrückpreßfuß 31 ausgerichtet sind. Ein Zylinder 48 ist als ein Bestandteil einer Verbindung mit seinem Basisende einer Endfläche des Trägerarms 37 mit einer Schraube 49 befestigt und an seinem vorderen Ende mit einer Eingriffsöffnung 50 ausgebildet, weiche senkrecht zur Transportrichtung steht und sich horizontal öffnet Das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen Antriebsarm für den oberen Stoffschieber 10. Das vordere Ende des Antriebsarms 9 ragt normalerweise unter der Wirkung der nach unten gerichteten Federkraft in den Nähbereich hinein und bewegi sich in Koppelung mit dem Mechanismus der Nähmaschine in vier Richtungen, wobei die vertikale Bewegung in einer Phase stattfindet, die entgegengesetzt zu jener der Vertikalbewegung der Stoffschieber 10 ist. Das vordere Ende weist einen Eingriffsblock 52 auf, der mit einem Kugelelement 51 als weiterer Bestandteil der Verbindung ausgebildet ist, welcher der Eingriffsöffnung 50 im Zylinder 48 gegenüberliegt und hiermit in Eingriff steht.
Die Eingriffsöffnung 50 im Zylinder 48 als ein Bestandteil der Verbindung, der am oberen Trägerarm 37 befestigt ist, und das Kugelelement 51 des Eingriffsblocks 52 als anderes Bestandteil der Verbindung, der am Antriebsarm 9 für den oberen Stoffschieber 10 befestigt ist, sind miteinander in dem in F i g. 1 bis 3 gezeigten 7nctan/l in Fincrriff
Wenn die Nähmaschine angetrieben wird, dann bewegt sich die Nadel in Vertikalrichtung, und die Stoffschieber 10, bewegen sich in vier Richtungen, also auf und ab sowie vor und zurück, um den Stoff in Zusammenwirkung mit dem Andrückfuß zu fördern. Andererseits ist der Antriebsarm 9 mit dem Mechanismus der Nähmaschine gekoppelt, und das Kugelelement 51 bewegt sich ebenfalls in die vier Richtungen, mit seiner Vertikalbewegung in entgegengesetzter Phase zu jener der Stoffschieber, aiso derart, daß sich die Stoffschieber aufwärts bewegen während sich das Kugelelement 51 abwärts bewegt. Anschließend bewegt sich das Kugelclement in Transportrichtung und wenn die Stoffschieber sich abwärts bewegen, dann bewegt sich das Kugelclement aufwärts entgegengesetzt zur Transportrichtung. Die in vier Richtungen erfolgende Bewegung des Kugelelementes 51 wird über die Eingriffsöffnung 50 im Zylinder 48 auf den Trägerarm 37 übertragen. Somit schwenkt, wie in F i g. 2 gezeigt, wenn sich das Kugelelement 51 senkt, der Trägerarm 37 an seinem hinteren Gabclende 38 im Uhrzeigersinn rund um die Hülse 39, so daß der Stoff von der unteren Seite des oberen Stoffschiebers 10 auf die Oberfläche einer Stichplatte gedrückt wird. Wenn sich dann das Kugelelement in Transportrichtung bewegt, dann gleitet das gegabelte Ende des Trägerarms 37 an der Hülse 39, um den Stoff mit Hilfe des oberen Stoffschiebers 10 zu transportieren. Nachfolgend, wenn sich das Kugelelement 51 aufwärtsbewegt, schwenkt das gegabelte Ende im Gegenuhrzeigersinn um die Hülse 39, um den oberen Stoffschieber 10 vom Stoff abzuheben. Somit verschiebt sich wenn sich das Kugelelement 51 in der Richtung entgegengesetzt zur Transportrichtung bewegt, das gegabelte Ende an der Hülse 39, um den oberen Stoffschieber 10 in seine Ausgangslage zurückzuführen.
Um die Nadel auszuwechseln oder die Nadel einzufädeln, wird die Nadel in ihre angehobene Position bewegt und der Freigabehebel 36 betätigt, um das Belastungsteil 33 vom Andrückarm 25 abzuheben. Wenn nachfolgend das vordere Ende des Andrückarms 25 bzw. der Trägerarm 37 zur Seite gedrückt wird (in F i g. 3 nach unten), dann wird der Eingriff zwischen dem Kugelelement 51 und dem Eingriffsabschnitt 50 gelöst, so daß der Andrückarm 25 um den Stift 26 am hinteren Ende schwenkt und der Trägerarm 37, der den oberen Stoffschieber 10 trägt, ebenfalls gleichzeitig mit dem Andrückarm 25 schwenkt, um den Andrückfuß 31 und den oberen Stoffschieber 10 aus dem Nähbereich zu bewegen.
Nach Abschluß des Nadelaustausches oder des Einfädeins, wird der Andrückarm 25 bzw. der obere Trägerarm 37 um den Stift 26 in der Richtr.-;j entgegengesetzt zur obengenannten geschwenkt unU werden die Eingriffsöffnung 50, im Zylinder 48 und das Kugelelement 51 nacheinander ausgerichtet und in gegenseitigen Eingriff gebracht. Ferner wird der Freigabehebel 36 derart betätig», daß er das Belastungsteil 33 auf die obere Oberfläche des Presserarmes 25 niedersetzt, wobei der Andrückfuß 31 und der obere Stoffschieber 10 in die Ausgangsstellung zurückkehren.
In dem in F i g. 1 und 2 gezeigten Zuriand, in welchem der Andrückfuß 31 und der obere Stoffschieber im Nähbereich angerodnet sind, hebt sich, wenn ein Arbeiter von Hand das Andrückarm-Trageteil 1 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 2 in F i g. 2 schwenkt, der Andrückarm 25 zuerst gegen die Wirkung der Feder 35, und der Andrückarm 31 beginnt, sich zu heben. Wenn der Andrückarm 25 noch weiter angehoben wird, nachdem der Abschnitt des Andrückarms 25, der den Andrückfuß 31 trägt, die untere Oberfläche des Zylinders 48 berührt hat, dann bewegt sich der Zylinder 48 nach oben, wobei der Antriebsarm 9 für den oberen Stoffschieber 10 über den Eingriffsblock 53 gegen die nach unten gerichtete Federkraft ansteigt. Auch das vordere Ende des Trägerarms 37 wird angehoben, am den oberen Stoffschieber 10 nach oben wegzubewegen. Nachfolgend, wenn die Betätigung des Trägerteils 1 beendet wird, kehren der Andrückarm 25 und der Trägerarm 37 in ihre abgesenkte Ausgangslage jeweils durch Federkraft zurück.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Stoffschiebervorrichtung für Nähmaschinen mit auf- und ab- sowie vor- und zunickbeweglichen unteren und oberen Stoffschiebern und einem an einem federbelasteten Andrückarm befestigten Andrückfuß, wobei der Andrückarm in horizontaler und vertikaler Richtung verschwenkbar ist und der obere Stoffschieber am freien Ende eines verdrehbaren Trägerarms gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerarm (37) für den oberen Stoffschieber (10) mit seinem hinteren Ende (38) am Andrückarm (25) drehbar und in seiner Längsrichtung verschieblich gelagert ist und daß ein angetriebener Antriebsarm (9) für den oberen Stoffschieber (tO) mit einer ein Kugelelement (51) aufweisenden Verbindung (48 bis 52) lösbar bewegungsübertragend mit dem Trägerarm (37) für den oberen Stoffschi^ber (10) gekoppelt ist
2. StoiSchiebervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende (38) des Trägerarms (37) als Gabel ausgebildet ist und in losem Eingriff mit einer Seite des Andrückarms (25) ist
3. Stoffschiebervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurcb kennzeichnet, daß das vordere Ende des Träger arms (37) mit Spiel am Andrückarm (25) drehbar und verschieblich gehalten ist
DE3150806A 1980-12-25 1981-12-22 Stoffschiebervorrichtung für Nähmaschinen Expired DE3150806C2 (de)

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JP55184830A JPS57107187A (en) 1980-12-25 1980-12-25 Upward feeding mechanism of sewing machine
JP16148981U JPS5934451Y2 (ja) 1981-10-29 1981-10-29 オ−バ−ロツクミシンの上送り機構

Publications (2)

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DE3150806C2 true DE3150806C2 (de) 1985-10-17

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