DE315005C - - Google Patents
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- DE315005C DE315005C DENDAT315005D DE315005DA DE315005C DE 315005 C DE315005 C DE 315005C DE NDAT315005 D DENDAT315005 D DE NDAT315005D DE 315005D A DE315005D A DE 315005DA DE 315005 C DE315005 C DE 315005C
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- steel
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/14—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
- B23B27/16—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf prismatische Werkzeugstähle mit Schneiden an
der Stirnfläche. Sie besteht darin, daß der Stahl an der Stirnfläche Ausnehmungen besitzt, die
mit den Seitenflächen den Zu schärf ungswinkel des Werkzeugs bilden. Hierdurch ist die äußerste
Ausnutzung des teuren Werkzeugstahles möglich.
Bei den Werkzeugstählen ist es bisher nur bekannt geworden, entweder i. nur eine Schneide
eines profilierten Stahlstabes aus der vollen Stirnfläche herauszuarbeiten, oder 2. und 3. bei
einem vorher in Matrizen für eine bestimmte Form vorbereiteten Stahl die Schneiclenflächen
so zu bilden, daß pyramiden- oder kegelförmige Vertiefungen aus der Stirnfläche des Stahles
herausgearbeitet werden, oder daß 4. profilierter Stahl verwendet wird, bei welchem die Schneiden
durch die Kanten der profilierten Mantelflächen gebildet werden.
Die Nachteile der Ausführungen dieser Stähle sind: bei der erstgenannten Art der Werkzeugstähle
kann von einer Stahlersparnis keine Rede sein, da bereits nach Abnutzung der einen vorhandenen
Schneide die ganze Stirnfläche nachgesetzt werden muß. Bei der zweiten Art ist zunächst eine Formgebung mit Hilfe von Matrizen
erforderlich. Das Ausbilden und Nachschleifen der Schneidenkanten ist bei dieser Art
Stahl praktisch kaum durchführbar. Der Stahl ist für schwere Schrupparbeit nicht zu verwenden,
weil er mangels Vorhandenseins genügenden Eigenmaterials nicht für genügende Wärmeabführung sorgt und dadurch einer
chneuen Abnutzung unterworfen ist. Der
Stahl ist auch nur bis zu einem gewissen Grade auszunutzen. Dasselbe gilt für die Stähle unter
3., wo ein zylindrisches Stahlstück auf einen Halter aufgeschraubt wird. Die Ausführung
unter 4. ergibt auch nur wenig Stahlersparnis, da nach Abnutzung der vier Schneidenkanten der
Stahl um die Spanbreite vollständig nachgesetzt werden muß. Alle die vorgenannten Nachteile
werden durch den Gegenstand dei vorliegenden Erfindung vermieden. Dies wird dadurch erreicht,
daß nur an den Stirnseiten eines nicht besonders profilierten Stahlstabes durch die
Schleifvorrichtung bequem erreichbare kurvenförmige oder gerade Flächen gebildet werden,
die zusammen mit den Mantelflächen die Schneidlippen bilden. Das Nachschleifen geschieht
immer nur an den gebildeten Flächen nach Abnutzung aller Schneidkanten. Hierbei
braucht nur soviel Material weggeschliffen werden, wie zur Auffrischung der Schneidkanten
nötig ist. Beim Ausbrechen einer Schneidlippe kann diese solange unbenutzt bleiben, bis sich
die scharfe Kante durch allmähliges Nachschleifen der anderen Schneidlippen wieder
bildet. .
Die Erfindung ermöglicht also die volle Ausnutzung des unprofilierten oder sonst unvorbereiteten
Werkzeugstahles.
Der Stahl in dieser Ausführung sorgt für beste Wärmeabführung; es ergibt sich hieraus der
geringste ,Verschleiß.
Durch die beiliegende Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Vierkantstahl mit vier Schneiden an einer Stirnseite in der Arbeitsstellung,
Fig. 2 den Grundriß desselben,
Fig. 3 einen Schruppstahl in seinen Halter eingespannt,
Fig. 3 einen Schruppstahl in seinen Halter eingespannt,
Fig. 3a den Zuschärfungswinkel und das An-5'
steigen der Ausnehmung in Pfeilrichtung der Fig. 3 b, ■
Fig. 3b zeigt, daß die Ausnehmungen in einem Winkel zur Kante geführt werden,
Fig. 4 einen Dreikantstahl in der Aufsicht,
Fig. 5 denselben in Seitenansicht,
Fig. 5a den Stahl im Schaubild,
Fig. 6 einen Sechskantstahl in der Aufsicht, Fig. 7 denselben in der Seitenansicht,
Fig. 7a den Stahl im Schaubild.
Die große Knappheit und der hohe Preis des Werkzeugstahles zwingen zur äußersten Aus-. nutzung desselben. Dies geschieht durch die vorliegende Erfindung. Durch sie werden möglichst alle Stirnkanten des Stahles als Schneiden ausgebildet, wodurch sich beim Anschleifen der stumpf gewordenen Schneiden möglichst wenig Materialverlust ergibt,.
Fig. 5 denselben in Seitenansicht,
Fig. 5a den Stahl im Schaubild,
Fig. 6 einen Sechskantstahl in der Aufsicht, Fig. 7 denselben in der Seitenansicht,
Fig. 7a den Stahl im Schaubild.
Die große Knappheit und der hohe Preis des Werkzeugstahles zwingen zur äußersten Aus-. nutzung desselben. Dies geschieht durch die vorliegende Erfindung. Durch sie werden möglichst alle Stirnkanten des Stahles als Schneiden ausgebildet, wodurch sich beim Anschleifen der stumpf gewordenen Schneiden möglichst wenig Materialverlust ergibt,.
Die vier Schneiden an der Stirnseite des in Fig. ι und 2 dargestellten Werkzeugstahles werden
dadurch gebildet, daß der Stahl zunächst unter geeignetem Winkel pyramidenförmig zugespitzt
wird. Durch die hierauf eingearbeiteten kurvenförmigen Ausnehmungen α werden die
Schnittkanten b gebildet. Letztere laufen in der Diagonalen der Stirnfläche des Stahles von
quadratischem Querschnitt und gleichzeitig nach der Mitte hin ansteigend. Da der Stahl in
einem Halter in die zum Schneiden geeignete Lage eingespannt wird, kann er an beiden Stirnseiten
je vier Schneiden erhalten. Hierdurch werden acht Schneiden gebildet, die nach und nach
abgenutzt werden können. Sie können bei geringer Abnutzung einzeln nacl-geschliffen'
werden. Bei größerer Abnutzung bzw. beim Ausbrechen einer einzelnen Schneidelippe
können die übrigen solange nachgeschliffen werden, bis die ausgebrochene Schneidelippe
wiederhergestellt ist. Bei dem erforderlich werdenden Anschleifen der Schneiden
geht dadurch äußerst wenig Material verloren. Der vorbeschriebene Stahl eignet sich
hauptsächlich zur 'Innenbearbeitung von Bohrungen. Der in Fig. 3, 3a und 3b dargestellte
Stahl eignet sich als Schruppstahl. Die vier
Schneiden b sind durch vier Ausnehmungen gebildet. Die Ausnehmungen verlaufen in der Richtung
des Pfeiles (Fig. 3b) und in dieser Richtungansteigend, um eine gerade Schneidekante b
(Fig. 3a) zu erhalten und eine Verletzung der in Richtung der Schnittführung gelegenen und
normal hierzu verlaufenden Schneidkante zu verhindern. Der Halter c ist so ausgebildet,
daß er den Stahl, der ebenfalls an beiden Stirnseiten mit je vier Schneiden versehen sein kann,
in die geeignete Lage zum Arbeitsstück bringt.
Bei dem Dreikantstahl (Fig. 4und 5), der sich
vorzugsweise als Seitenstahl verwenden läßt, sind die Schneiden b durch Ausarbeiten schräger
Flächen gebildet. Die Ausnehmung verläuft in diesem Falle parallel zu einer Seitenkante und
in der Pfeilrichtung ansteigend. Der Sechskantstahl (Fig. 6, 7 und 7a) weist drei Schneiden auf,
die durch Ausarbeitung von drei Ausnehmungen gebildet sind, die parallel zu einer Seitenkante
und normal zur Längsachse verlaufen. Dieser Stahl eignet sich besonders als Schlichtstahl.
Alle Stähle können in geeignete Halter eingespannt werden, die es ermöglichen, den
Stahl in die für die Bearbeitung erforderliche Winkelstellung zu bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Prismatischer Werkzeugstahl mit Schneiden an der Stirnfläche, dadurch ge kennzeichner, daß der Stähl Ausnehmungen («) an der Stirnfläche besitzt, die mit den Seitenflächen den Zuschärfungswinkel (a) des Werkzeugs bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE315005C true DE315005C (de) |
Family
ID=567787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT315005D Active DE315005C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE315005C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110984B (de) * | 1955-08-19 | 1961-07-13 | Seneca Falls Machine Co | Selbsttaetige Drehbank mit einem revolverkopfartig schaltbarem Werkzeugtraeger |
| US3137918A (en) * | 1960-07-16 | 1964-06-23 | Breuning Robert | Lathe tool holder with interchangeable flat polygonal bits fixed by means of a screw |
| US3137917A (en) * | 1960-05-25 | 1964-06-23 | Joseph F Dowd | Tool bits |
| US3383748A (en) * | 1966-06-16 | 1968-05-21 | Kennametal Inc | Cutting nsert |
| US3434190A (en) * | 1966-11-23 | 1969-03-25 | Ingersoll Milling Machine Co | Indexable cutter blade |
| US3704497A (en) * | 1970-11-09 | 1972-12-05 | Louis A Derwin | Cutting tool |
-
0
- DE DENDAT315005D patent/DE315005C/de active Active
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110984B (de) * | 1955-08-19 | 1961-07-13 | Seneca Falls Machine Co | Selbsttaetige Drehbank mit einem revolverkopfartig schaltbarem Werkzeugtraeger |
| US3137917A (en) * | 1960-05-25 | 1964-06-23 | Joseph F Dowd | Tool bits |
| US3137918A (en) * | 1960-07-16 | 1964-06-23 | Breuning Robert | Lathe tool holder with interchangeable flat polygonal bits fixed by means of a screw |
| US3383748A (en) * | 1966-06-16 | 1968-05-21 | Kennametal Inc | Cutting nsert |
| US3434190A (en) * | 1966-11-23 | 1969-03-25 | Ingersoll Milling Machine Co | Indexable cutter blade |
| US3704497A (en) * | 1970-11-09 | 1972-12-05 | Louis A Derwin | Cutting tool |
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