DE314698C - - Google Patents

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DE314698C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/16Component parts thereof; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Wasserkammer für Wasserröhrenkessel, bei welcher die Stirnwände mit der umlaufenden Schmalwand' durch Schweißung verbunden sind. Es haben sich nun zahlreiche schwere Unglücksfälle durch Aufreißen der Schweißnaht ereignet, indem besonders das Bodenblech der vorderen Wasserkammer herausgerissen würde. Diesem Übelstand soll die Erfindung
ίο abhelfen. Sie beruht auf dem Gedanken, daß ein Aufreißen einer Schweißnaht solange ohne ernstere Folgen bleibt, als sich keine große Öffnung bilden kann, und daß es daher in erster Linie darauf ankommt, zu verhindern, daß beim Aufreißen einer Naht ein größerer Querschnitt durch Aufbiegen oder Wegschleudern des Umlaufbleclies frei wird. Die Erfindung besteht darin, daß die Schweißnähte außen von einer Reihe durchgehender Bänder oder einzelner hakenartig abgebogener Laschen umfaßt werden, wobei die Bänder an beiden Enden, die Laschen nur an einem Ende mit den Stirnwänden verbunden sind, während das abgebogene, unter die Schmalwand der Kammer greifende Ende der Laschen durch Bolzen, ο. dgl. mit der anderen Stirnwand oder einer gegenüberliegenden Lasche, verbunden ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt die mit der neuen Sicherung versehene Wasserkammer in Vorderansicht. Fig. 2 zeigt die Vorderansicht eines Teils der Kammer mit Sicherung in größerem Maßstab, und Fig. 3 die Sicherung in einem Querschnitt durch den unteren Teil der Kammer. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Teil der der Schweißnaht am nächsten liegenden Wasserrohren entfernt. Ihre Einwalzbohrungen und die gegenüberliegenden öffnungen für die Verschlüsse sind durch eingewalzte Rohrstummel c miteinander verbunden, die die Kammer nach außen abdichten. An diesen Rohrstummehi selbst öder an Bolzen d, die durch sie gesteckt sind, hängen Laschen e, deren nasenförmige Auskragungen g das Bodenblech i der Kammer im Falle des Aufreißens der Schweißnähte k festhalten. Zweckmäßig sind die Laschen e durch Bolzen h miteinander verbunden. An Stelle der Laschen könnten auch anders gestaltete, etwa durch ein Schiaubschloß festziehbare Bänder verwendet sein.
Da die Erfindung besonders für solche Wasserkammern bestimmt ist, die schon im Betriebe sind, ist es' zweckmäßig, gruppenweise hergestellte Laschen zu verwenden, die durch geeignete Zwischenglieder den nicht immer miteinander übereinstimmenden Abmessungen der Wasserkammern verschiedener Größe und verschiedener Flerkunft angepaßt werden können, was in Richtung der Kammerbreite durch Zwischenstücke 0 geschehen kann. Kleinere Höhenunterschiede zwischen Unterfläche des Bodenbleches i und Mitte der untersten Wasserröhrenreihe lassen sich durch Einsatzringe I mit außerachsiger Bohrung ausgleichen.
Um die Nasen g der Laschen e mit Vorspannung gegen das. Bodenblech i anpressen zu können, wird es sich öfter empfehlen.* die Laschen mit Aussparungen m zu versehen, so daß .sie beim Anziehen der Schrauben h etwas durchfedern, wodurch die Nasen g gegen das Bödenblech i angepreßt werden. Eine ähnliche Wirkung' haben Formbleche, die vor dem Anziehen der Schrauben h zwischen' die Nasen g
ίο und das Bodenblech i eing-elegt sind. Auch eine kleine Abschrägung· der Nasen g wirkt im gleichen Sinne.
Bei neuen Kesseln wird es meist besser sein, die Sicherung nicht in die Höhe der untersten Wasserrohren zu legen, sondern sie an Stelle einiger der untersten Stehbolzen anzubringen, die durch Einwalzrohre ersetzt sind, welche zweckmäßigerweise mit Gewinde versehen und nach dem Einschrauben in den Stirnplatten α und b festgewalzt sind,

Claims (5)

  1. P ATENT-An SPRÜCHE :
    i. Wasserkammer für Wasserröhrenkessel, bei welcher die' Stirnwände mit der umlaufenden Schmalwand durch Schweißung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnähte außen von einer Reihe durchgehender Bänder oder einzelner hakenartig abgebogener Laschen (<?) umfaßt werden, wobei die Bänder an beiden Enden, die Laschen nur an einem Ende mit den Stirnwänden verbunden sind, während das abgebogene, unter die Schmalwand der Kammer greifende Ende (g) der Laschen durch Bolzen o. dgl. mit der anderen Stirnwand oder einer gegenüberliegenden Lasche verbunden ist.
  2. 2. Wasserkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schweißnähte umgreifenden Laschen oder Bänder an den Stirnwänden der Kammer, beispielsweise an einem in die Stirnwände eingewalzten durchgehenden Rohr (c) oder . einem durch das Rohr gesteckten Bolzen (ei) aufgehängt sind. '
  3. 3. Wasserkammer nach Anspruch 2 für fertige Wasserröhrenkessel, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Aushängungsrohre (c). oder -Bolzen (rf) alle oder ein Teil der den Schweißnähten am nächsten liegenden Wasserrohren herausgenommen sind..
  4. 4. Wasserkammer nach Anspruch 2, : dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängungsrohre (c) an Stelle aller oder eines Teiles der den Umlaufblechen zunächst liegenden Stehbolzen gesetzt oder durch diese Stehbolzen ersetzt sind.
  5. 5. Wasserkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den unteren Enden der Stirnwände der Kammer und den Laschen (e) ein Spielraum vorgesehen ist, derart, daß die untergreifenden Nasen (g) der Laschen beim Festziehen der Verbindung zwischen den Laschen mit Vorspannung an die Schmalwand der Kammer angedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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