DE3143640C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausschäumen
langer Hohlprofile, insbesondere stranggepreßter Rolla
den-Hohlprofilstäbe, mit aus mehreren Komponenten be
stehenden Kunstschaumstoffen, insbesondere Duroplasten,
mittels einer gegenüber dem Hohlprofil relativbeweg
baren, einen Komponentenmischraum, hintere Anschlüsse
für Leitungen für die einzelnen Komponenten und minde
stens eine vordere Mischungsaustragsöffnung aufweisenden
Sonde mit einem den Querschnitt des Hohlprofiles berück
sichtigenden Querschnitt.
Eine Vorrichtung der genannten Art ist aus der DE-OS
22 57 661 bekannt. Dort wird ein mit Farbrollen oder
Gleitkufen versehener Mischkopf, dem die Kunststoff
komponenten über Schläuche zugeleitet werden, in den
zwischen einem Produktrohr und einem mit Abstand davon
angeordneten Hüllrohr vorhandenen relativ großen Zwi
schenraum eingefahren, und bei Rückfahren des Misch
kopfes wird dieser Zwischenraum ausgeschäumt. Mit einer
solchen Vorrichtung ergeben sich aber Schwierigkeiten
beim nachträglichen Ausschäumen enger und langer Hohl
profile. Hier muß bei einem dem Querschnitt des auszu
schäumenden Hohlprofiles angepaßten Mischkopf auch
gewährleistet sein, daß er über eine große Länge verkan
tungsfrei in dem Hohlprofil beweglich ist.
Bisher hat man enge Hohlprofile dadurch auszuschäumen
versucht, daß man gemäß der DE-AS 28 23 732 die Vorrich
tung zum Mischen der Kunststoffkomponenten außerhalb des
Hohlprofiles angeordnet hat und die Komponentenmischung
mittels eines ausreichend langen Spritzrohres in den
Hohlprofilkörper eingebracht hat. Dies bedeutet aber von
vornherein eine Beschränkung auf bestimmte Mischungs
kombinationen, die nur langsam miteinander reagieren,
und das Spritzrohr muß für den Transport des Kunststoff
gemisches einen relativ großen Rohrquerschnitt haben,
wenn das Rohr sich nicht in kürzester Zeit durch den
sich bildenden Schaum zusetzen soll. Ansonsten ist es
üblich, bei engen Hohlprofilen in ausreichend kurzen
Abständen Löcher in der Wandung der Hohlprofilkörper
anzubringen, durch welche das aufschäumende Komponenten
gemisch eingebracht wird, oder die Hohlprofilkörper wer
den zweischalig ausgebildet, und beim Zusammenbringen
der beiden Schalen wird das aufschäumende Komponenten
gemisch eingebracht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich
mit ihr lange und enge Hohlprofile sicher ausschäumen
lassen.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der
eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Sonde eine langgestreckte, dem Hohlprofilquer
schnitt allseitig angepaßte Form aufweist und allseitig
an der Innenwandung des Hohlprofiles gleitbar ist, daß
mindestens der Kopf und der hintere Abschlußteil der
Sonde als Massivkörper ausgebildet sind, zwischen denen
der Komponentenmischraum in langgestreckter Form ange
ordnet ist, und daß der hintere Abschlußteil fest mit
über die gesamte Profillänge starr ausgebildeten Zulei
tungsrohren verbunden ist.
Die erfindunsgemäß ausgebildete Sonde läßt sich durch
ihre langgestreckte Form, ihre massiven Enden und ihre
allseitige Anpassung an den Querschnitt des Hohlprofiles
verkantungsfrei auch über sehr lange Strecken führen,
wobei die Verschiebekraft über die starr ausgebildeten
Zuleitungsrohre auf die Sonde ausgeübt wird. Das Bilden
der Mischung in einem Mischkopf unmittelbar vor der Aus
gabe des aufschäumenden Gemisches in den Hohlraum ge
währleistet einen einwandfreien Langzeitbetrieb der
Vorrichtung mit wenig Reinigungspausen. Mit einer erfin
dungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung können alle Arten
von Strangpreß-Hohlprofilen, die nicht bereits im
Strangpreßverfahren ausgeschäumt werden können, nach
träglich gleichmäßig ausgeschäumt werden. Solche Hohl
profile sind beispielsweise Rolladen-Hohlprofilstäbe
aus Aluminium, die nach ihrer Herstellung zunächst noch
einer Oberflächenbehandlung (Eloxierung) unterzogen wer
den und erst nach ihrer Veredelung ausgeschäumt werden
können. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung erlaubt
dieses nachträgliche Ausschäumen und damit eine bei
Metallrolladenstäben wichtige Körperschalldämmung ohne
Beschädigung der Wandung der Hohlprofilstäbe unter
gleichzeitiger Erhöhung der Wärmeschutzeigenschaften der
Rolläden. Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung sind Balkon
geländer und andere Schutzgeländer aus Aluminiumhohlpro
filen, bei welchen durch das nachträgliche Ausschäumen
das bei auffallendem Regen auftretende lästige Geräusch
beseitigt werden kann. Bei dünnwandigen, langen und
engen Hohlprofilen, wie sie Rolladen-Hohlprofilstäbe
darstellen, wird durch das
durch den Erfindungsgegenstand mögliche nachträgliche
Ausschäumen außerdem deren Stabilität, nämlich ihre
Torsions- und Biegesteifigkeit, erhöht.
Vorteilhafterweise kann der Komponentenmischraum als
Labyrinth mit einer Vielzahl von einen freien Durchfluß
erschwerenden Widerstandsstellen ausgebildet sein, wo
durch sich die gewünschte innige Vermischung der einzel
nen Komponenten für den Schaumstoff erreichen läßt. Die
Länge der Mischstrecke im zweckmäßigerweise kanalförmig
ausgebildeten Mischraum läßt sich verkürzen, indem
Druckluft zur Unterstützung der Vermischung eingesetzt
wird. In diesem Falle wird im Bereich der Mischungs
austragsöffnung zweckmäßig ein Düsenkopf in den Mischungs
kanal eingesetzt, und die Druckluft wird erst im Endbereich
des Mischungskanales, also erst nach bereits erfolgter
weitgehender Durchmischung der Komponenten, eingegeben.
Vorteilhafterweise kann der Mischungskanal aus einem
Metallrohr gebildet sein, in welches Verengungsstellen
bildende Einsätze verschiedener Art, die beispielsweise
Umlenkstellen bilden oder einen Schneckengang aufweisen,
eingesetzt sind. Sofern es die Hohlprofilstärke erlaubt,
können die Komponentenanschlüsse aus konzentrischen, bis
in den Komponentenmischraum führenden Anschlußrohren
bestehen. Bei sehr flachen Profilen können die Komponenten
anschlüsse auch aus nebeneinanderliegenden Anschlußrohren
bestehen, die in einer die Mischung der Komponenten
begünstigenden Art und Richtung in den Komponenten
mischraum münden.
Zur Erzielung einer rationellen und gleichmäßigen
Ausschäumung der engen Hohlprofile kann eine erfindungs
gemäß ausgebildete Sonde einzeln oder zusammen mit
weiteren gleichen Sonden auf einem Verstellschlitten
o. dgl. angeordnet sein, der beim Ausschäumen mit
passender Geschwindigkeit bewegt wird und die in das
Hohlprofil eingeschobene Sonde oder die Sonden mit einer
gleichmäßigen Bewegung durch die Hohlprofile hindurch
zurückbewegt.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs
gegenstandes anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine lanzettenförmge
Sonde, teilweise im
Längsschnitt;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kopf der Sonde
entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Einzeldarstellung des hinteren
Abschlußteiles der Sonde, teilweise
im Längsschnitt;
Fig. 4 eine Ansicht der die Anschlüsse aufweisen
den Stirnseite des hinteren Abschlußteiles
der Sonde;
Fig. 5 eine Einzeldarstellung des Kopfes der Sonde,
teilweise im Längsschnitt;
Fig. 6 eine stirnseitige Ansicht des Kopfes der
Sonde;
Fig. 7 eine gegenüber den Fig. 1, 2 und 3-6 vergrößer
te Einzeldarstellung eines Düseneinsatzkörpers
für den Kopf der Sonde;
Fig. 8 eine ebenfalls vergrößerte Darstellung
eines Einsatzkörpers für den Mischkanal
der Sonde;
Fig. 9 einen Längsschnitt durch einen anderen
Einsatzkörper für den Mischkanal der Sonde,
ebenfalls in gegenüber Fig. 1, 2 sowie
Fig. 3-6 vergrößerter Darstellung;
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer mit
einer erfindungsgemäß ausgebildeten Sonde
versehenen Ausschäumvorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Sonde 10 ist zum nachträg
lichen Ausschäumen von aus Aluminium stranggepreßten
Rolladen-Hohlprofilstäben bestimmt und weist einen
diesen Hohlprofilstäben angepaßten, aus Fig. 2 ersicht
lichen Querschnitt auf. Die lanzettförmige Sonde 10 hat
eine relativ große Länge, die einerseits eine gute
Führung im Innenraum der Hohlprofilstäbe gewährleistet
und andererseits einen ausreichend langen Mischweg
für die Komponenten der Ausschäummasse ergibt. Der
Kopf 11 und ein hinterer Abschlußteil 12 der Sonde
sind als Massivkörper ausgebildet, während der Mittel
teil 13 der Sonde als Hohlkörper mit einer Metallblechwan
dung ausgebildet ist.
Der in den Fig. 3 und 4 in gegenüber Fig. 1 vergrößertem
Maßstab dargestellte hintere Abschlußteil 12 der Sonde
10 weist von der hinteren Stirnseite 19 her eine Durch
gangsbohrung 14 und zwei Anschlußbohrungen 15 und 16 auf,
welch letztere in eine gemeinsame Weiterleitungsbohrung 17
übergehen. Der in den Fig. 5 und 6 in gegenüber Fig. 1
vergrößertem Maßstab dargestellte Kopf 11 der Sonde 10
weist auf seiner inneren Stirnseite 18 eine mit der Durch
gangsbohrung 14 des hinteren Abschlußteiles 12 fluchtende
Bohrung 20 und eine mit der Weiterleitungsbohrung 17
des Abschlußteiles 12 fluchtende Durchgangsbohrung 21 auf.
Die Durchgangsbohrung 21 bildet auf der vorderen
Stirnseite 22 des Kopfes 11 die Mischungsaustrags
öffnung 23. In ihrem mittleren Abschnitt weist sie
eine Stelle 24 geringeren Durchmessers auf. In dem
Bereich zwischen der Stelle 24 und der Mischungs
austragsöffnung 23 besteht über eine Querbohrung 25
eine Verbindung zwischen der Bohrung 20 und der
Durchgangsbohrung 21.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß in die Durchgangsbohrung
14 des hinteren Abschlußteiles 12 ein bis in die Bohrung
20 des Kopfes 11 der Sonde 10 geführtes Rohr 26 hindurch
geführt ist, dessen Anschlußende 26′ an eine nicht dar
gestellte Druckluftquelle anschließbar ist. In die beiden
Bohrungen 15 und 16 des hinteren Abschlußteiles 12 sind
Anschlußrohre 27 und 28 für zwei Komponenten eines
Duroplast-Schaumstoffes eingesetzt, und die gemeinsame
Weiterleitungsbohrung 17 ist mit der Durchgangsbohrung
21 des Kopfes 11 der Sonde 10 durch ein Mischkammerrohr
29 verbunden. Sofern es der Sondenquerschnitt erlaubt,
können die Anschlußrohre 27, 28 auch konzentrisch ange
ordnet werden und so in die Weiterleitungsbohrung 17
münden.
Im Mischkanalrohr 29 und in der Durchgangsbohrung 21
im Kopf 11 der Sonde 10 sind verschiedene, im einzelnen
aus den Fig. 7 bis 9 ersichtliche Einsatzkörper ange
ordnet. Aus Fig. 1 sind ein in Fig. 7 einzeln dargestellter
Düsenkörper 30 und zwei einzeln in Fig. 8 dargestellte
Schneckengangkörper 31 ersichtlich. Der Düsenkörper 30
weist einen in die Durchgangsbohrung 21 mit Paßsitz
einbringbaren Lagerteil 32 auf, an den sich ein Mittel
abschnitt 33 mit kleinerem Durchmeser anschließt, der
mit der Wandung der Durchgangsbohrung 21 einen Wirbelring
raum 34 begrenzt. Der Mittelabschnitt 33 des Düsenkörpers
30 erweitert sich zu einem Düsenkopf 35, der in einer
Kegelspitze 36 endet. Der Durchmesser des Düsenkopfes 35
ist kleiner als der Durchmesser der Durchgangsbohrung 21,
so daß sich zwischen dem Außenumfang des Düsenkopfes 35
und der Wandung der Durchgangsbohrung 21 ein schmaler
Durchlaßspalt 37 befindet. In den Wirbelringraum 34 mündet
die aus Fig. 5 ersichtliche Querbohrung 25, die schräg zur
Längsachse der Durchgangsbohrung 21 verläuft.
Der Lagerteil 32 und der Mittelabschnitt 33 des Düsen
körpers 30 sind mit einem zentralen, bis in den
Düsenkopf 35 führenden Kanal 38 versehen, durch
welchen die gemischten Komponenten aus dem Mischkammer
rohr 29 in den Düsenkopf 35 und von dort durch Quer
bohrungen 39 hindurch in den schmalen Durchgangsspalt
37 gelangen. Dort werden sie von der durch die Quer
bohrung 25 ankommenden und in der Wirbelringkammer 34
in Rotation versetzten Druckluft erfaßt und über das
Kegelende 36 des Düsenkörpers 30 hinweg in Richtung auf
die Mischungsaustragsöffnung 23 der Sonde mitgerissen.
Die im Mischkammerrohr 29 angeordneten, aus Fig. 8 und 9
ersichtlichen Einsatzkörper 31 und 40 dienen zur
Labyrinthbildung und Störung eines freien Durchganges
durch das Mischkammerrohr 29 und bewirken dadurch
die für das Aufschäumen erforderliche innige Ver
mischung der über die Anschlußrohre 27 und 28 ein
gegebenen beiden Komponenten des Schaumstoffes. In
den Fig. 1 und 8 ist die Komponentendurchflußrichtung
jeweils durch einen Pfeil 41 angezeigt. Der Schnecken
gangkörper 31 weist einen Anfangsabschnitt 42 mit
äußeren Längsnuten 43 auf, an welchen sich ein mit dem
Schneckengang 44 versehener Abschnitt anschließt, der
in einem einen Ringspalt 45 mit der Innenwandung des
Mischkammerrohres 29 bildenden Teil 46 endet. Die
beiden in das Mischkammerrohr 29 eingeführten und in
Richtung des Pfeiles 41 durch Druck geförderten beiden
Komponenten für den Schaumstoff werden zunächst vor
den zu mehreren mit Abständen über die Länge des
Mischkammerrohres 29 angeordneten Schneckenkörpern 31
gestaut, durch die mehreren Längsnuten 43 hindurch in
den Schneckengang 44 gepreßt, durch den Schneckengang 44
unter Vermischung weitergeführt und dann durch den Ring
spalt 45 in den nächsten Abschnitt des Mischkammerrohres
29 hinausgeleitet. In diesem nächsten Abschnitt kann
sich ein Einsatzkörper 40 befinden, der eine zentrale
Eingangsbohrung 47 aufweist, an deren Ende Querbohrungen
48 einen Auslaß in einen Ringspalt 49 bilden, der zwischen
einem verjüngten Endabschnitt 50 des Einsatzkörpers 40
und der Innenwandung des Mischkammerrohres 29 besteht.
Die bereits in Mischung befindlichen beiden Komponenten
werden also in die zentrale Bohrung 47 des Einsatzkörpers
40 gepreßt und quer zu dieser Bohrung durch die Öffnungen
der Querbohrungen 48 hindurch zum Austritt in den Ringspalt
49 gezwungen.
Die stark schematisierte Fig. 10 zeigt eine Sonde 10,
die über ein Verbindungsrohr 51, das die Anschluß
leitungen für die Druckluft und die beiden Komponenten
des Schaumstoffes aufnimmt, mit einem Verstellschlitten 52
verbunden ist. Mit dem Schlitten 52, der auf einer
leicht geneigten Führungsbahn 53 mittels einer nicht
dargestellten Antriebsvorrichtung längsverschiebbar
gelagert ist, können mehrere Sonden 10 nebeneinander
in einer senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufenden
Ebene jeweils über ein Tragrohr 51 verbunden sein.
Jede Sonde 10 befindet sich vor der Stirnseite eines
nicht dargestellten Rolladen-Hohlprofilstabes, wobei
es sich jeweils um den untersten Hohlprofilstab eines
Hohlprofilstabstapels handelt, der in einem Gestell
54 angeordnet ist. Vor Beginn des Ausschäumens wird
zunächst der Schlitten 52 auf der Führungsbahn 53
nach links verschoben, so daß die Sonde 10 in den
jeweils untersten Hohlprofilstab der Hohlprofilstab
stapel eintaucht und bis zum hinteren Ende dieses
Hohlprofilstabes, dsa sich im Bereich des unteren Endes
54′ des Gestelles 54 befindet, geschoben wird. Nun werden
die Komponenten durch die Anschlußrohre 27 und 28 in
die Sonde 10 unter Druck eingegeben, im Mischkammerrohr
29 innig miteinander gemischt und im Bereich des Düsen
körpers 30 mit Hilfe der dort wirksam werdenden, durch
das Rohr 26 zugeführten Druckluft an der Mischungsaus
tragsöffnung 23 ausgegeben. Währenddessen wird der
Schlitten 52 mit gleichförmiger Bewegung bis in die
aus Fig. 10 ersichtliche Ausgangsstellung zurückbewegt.
Sobald diese Stellung erreicht ist, wird die Zufuhr
der Komponenten und der Druckluft unterbrochen, die
ausgeschäumten Rolladen-Hohlprofilstäbe werden abge
senkt und über eine nicht dargestellte Transport
vorrichtung abgeführt. Dann wiederholt sich der be
schriebene Ausschäumvorgang am nächsten, nachgerückten
Rolladen-Hohlprofilstab eines jeden Hohlprofilstabstapels.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Ausschäumen langer Hohlprofile, ins
besondere stranggepreßter Rolladen-Hohlprofilstäbe,
mit aus mehreren Komponenten bestehenden Kunstschaum
stoffen, insbesondere Duroplasten, mittels einer
gegenüber dem Hohlprofil relativbewegbaren, einen
Komponentenmischraum, hintere Anschlüsse für Leitun
gen für die einzelnen Komponenten und mindestens eine
vordere Mischungsaustragsöffnung aufweisenden Sonde
mit einem den Querschnitt des Hohlprofiles berück
sichtigenden Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sonde (10) eine langgestreckte, dem Hohlprofil
querschnitt allseitig angepaßte Form aufweist und
allseitig an der Innenwandung des Hohlprofiles gleit
bar ist, daß mindestens der Kopf (11) und der hintere
Abschlußteil (12) der Sonde (10) als Massivkörper
ausgebildet sind, zwischen denen der Komponenten
mischraum (29) in langgestreckter Form angeordnet
ist, und daß der hintere Abschlußteil (11) fest mit
über die gesamte Profillänge starr ausgebildeten
Zuleitungsrohren (27, 28) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anpsruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponentenanschlüsse aus nebeneinanderlie
genden Anschlußrohren (27, 28) bestehen, die gemein
sam in den Komponentenmischraum (Weiterleitungsboh
rung 17) münden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponentenanschlüsse aus konzentrischen, in
den Komponentenmischraum führenden Anschlußrohren
bestehen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sonde (10) auf ihrer hinteren
Stirnseite (19) zusätzlich einen Anschluß (26′) für
Druckluft aufweist und der Druckluftkanal (26) inner
halb der Sonde (10) in einen zur Mischungsaustrags
öffnung (23) führenden Mischkammerkanal (Durchgangs
bohrung 21) mündet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckluftkanal (26) und der
Mischkammerkanal (29) mindestens streckenweise durch
Metallrohre gebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Einmündung des
Druckluftkanals (Querbohrung 25) und der Mischungs
austragsöffnung (23) ein Düsenkopf (35) in den Misch
kammerkanal eingesetzt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Komponentenmischraum als
Labyrinth mit einer Vielzahl von einen freien Durch
fluß erschwerenden Widerstandsstellen in einem
Metallrohr (Mischkammerrohr 29) ausgebildet ist,
wobei die Widerstandsstellen durch Verengungsstellen
bildende Einsätze (31, 40) geschaffen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Einsätze (31) einen
Schneckengang (44) aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813143640 DE3143640A1 (de) | 1981-11-04 | 1981-11-04 | Vorrichtung zum ausschaeumen von hohlprofilen, insbesondere rolladen-hohlprofilstaeben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813143640 DE3143640A1 (de) | 1981-11-04 | 1981-11-04 | Vorrichtung zum ausschaeumen von hohlprofilen, insbesondere rolladen-hohlprofilstaeben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3143640A1 DE3143640A1 (de) | 1983-05-11 |
| DE3143640C2 true DE3143640C2 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6145510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813143640 Granted DE3143640A1 (de) | 1981-11-04 | 1981-11-04 | Vorrichtung zum ausschaeumen von hohlprofilen, insbesondere rolladen-hohlprofilstaeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3143640A1 (de) |
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-
1981
- 1981-11-04 DE DE19813143640 patent/DE3143640A1/de active Granted
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3143640A1 (de) | 1983-05-11 |
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