DE314309C - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J3/00—Modifying the surface
- D02J3/12—Modifying the surface by removing projecting ends of fibres
- D02J3/16—Modifying the surface by removing projecting ends of fibres by singeing
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zumv Sengen von Garnen
aller Art vermittels elektrischen Stromes, bei welcher der Sengkörper in eine allseitig geschlossene,
ein- oder mehrwandige, gut isolierende Röhre eingeschlossen ist.
Der Sengkörper besitzt in seiner ganzen
Ausdehnung gleich großen Querschnitt. Die Form' des Sengkörpers ist so gewählt, daß
alle scharfen Abbiegungen vermieden sind. Die Befestigung des Sengkörpers ist so gewählt,
daß bei der durch die Erhitzung auftretenden Längenveränderung derjenige Teil des Sengkörpers, über welchen das zu sengende
Garn geführt wird, keine Ausbiegun-•getf erfährt.: -
In der Wärmeschutzröhre befinden sich öffnungen zur Ein- und Durchführung des
Garnes und zur Luftzu- und -abführung. Die für die Luftzuführung dienende Öffnung
kann dabei bleibend auf eine bestimmte Größe eingestellt oder mit einer Reguliervorrichtung
versehen sein.
Alle außerhalb der Wärmeschutzrölire gelegenen stromführenden Teile sind in eine
Ummantelung eingehüllt.
Auf beiliegender Zeichnung sind schematisch zwei beispielsweise Ausführungsbeispiele
der Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel
, mit doppelwandiger, Fig. 4 und 5 ein solches mit einfacher Wärmeschutzröhre, Fig. 6
den Sengkörpef in größerem Maßstab.
Fig. ι ist ein Längsschnitt nach A-B in
Fig. 3, Fig. 2 ein Querschnitt nach C-D in Fig. i,. Fig. 3 ein Horizöntalschnitt nach
E-F in Fig. 1 und 2.
Der Sengkörper α ist vermittels der Lei- '
ter b und b1 in den Stromkreis eingeschaltet.
Da der Sengkörper selbst aus einem schlecht-leitenden, hitzebeständigen Material besteht,
so wird er durch den Strom ins Glühen gebracht. Vermittels der beiden Porzellanleitrollen
c wird der zu sengende Faden d über den glühenden Sengkörper hinweggeleitet, wobei
alle vorstehenden Fäserchen abgesengt werden. Die äußeren Enden der Leiter b
und die Leiter b1 sind durch eine Ummantelung
gegen Berührung" und Beschädigung geschützt, welche aus dem U-Eisen e besteht,
das durch den aufgeschraubten Deckel / abgeschlossen,
ist.
Die Teile der Leiter b, die sich im Innern der den Sengkörper umgebenden Wärme- ·
schutzröhre befinden, sind gegenüber dieser, durch die Isolation g isoliert.
h sind Klemmschrauben zum Festklemmen der abgebogenen · Enden des . Sengkörpers
(Fig. 6) an den Leitern b. Um zu verhindern, daß bei der durch die Erhitzung auftretenden
Längenveränderung derjenige Teil des Sengkörpers, über welchen das zu sen-
gende Garn geführt wird, Ausbiegungen erfährt, ist hier dieser Teil des Sengkörpers
muldenförmig, welche Form dem Ausbiegen großen Widerstand entgegensetzt. Im Gegensatz
dazu sind die abgebogenen Endteile i (Fig. 6) des Sengkörpers, die zu den Klemmstellen
überleiten, flach, bandförmig und gegen Verbiegungen wenig widerstandsfähig. Es wird hierdurch erreicht, daß die gesamte Längenausdehnung
des muldenförmigen Hauptteils diese Stellung in gewünschter Weise zum Ausbiegen bringt, etwa nach einer in
Fig. 6 punktiert gezeichneten Linie I.
Die doppelwandige Wärmeschutzröhre besteht aus dem Oberteil m und dem Unterteil
n, sie ist, abgesehen von den zur Einführung des Garnes und zur Zu- und Abführung
von Luft bzw. Verbrennungsgasen dienenden Stellen, allseitig geschlossen.
In den' luftdicht abgeschlossenen Hohlräumen
zwischen den Wandungen der Wärmeschutzröhre befindet sich Luft, Alaun oder ein anderer, schlecht wärmeleitender Körper.
Dadurch sind die Verluste des Sengkörpers a durch Wärmestrahlung auf wenige Prozent
herabgemindert.
Zum Einführen des zu sengenden Fadens in den Sengraum dient der Spalt 0, der durch
den Spaltdeckel p gegenüber dem Sengraum abgeschlossen ist. Die durch den Schieber q
regulierbare öffnung r dient zum Hereinlassen des zu sengenden Fadens und der zur
Verbrennung nötigen Luft, während r1 dem Austritt des gesengten Fadens und der Verbrennungsgase
dient.
Die Arbeitsweise geht etwa derart vor sich, daß man den zu sengenden Faden d über die
sLeitrollen c durch den Spalt.. 0 einzieht und
an einer hier nicht gezeichneten Spule anknüpft, wobei er auf dem Spaltdeckel liegen
bleibt. Ist die Spule im Betrieb, d. h. läuft der Faden, so wird der außerhalb der Wärmeschutzröhre
vorstehende Arni des Spaltdeckels gehoben, dieser letztere schiebt sich vom Spalt zurück und der Faden fällt, durch den
Spalt geführt, in den muldenförmigen Hauptteil des Sengkörpers, in der Höhen- und Seitenlage
genau gehalten durch die zweckmäßigerweise verstellbar angeordneten Leitrollen, worauf der Sengvorgang vor sich geht.
Fig. 4 zeigt den Längsschnitt nach G-H in Fig. 5 und Fig. 5 den Querschnitt nach J-K
in Fig. 4 eines Ausführungsbeispiels mit nur einwandiger Wärmeschutzröhre. Die Ausbildung
dieses Beispiels ist im übrigen genau gleich wie beim vorhergehenden Beispiel, ebenso die Arbeitsweise. Der Wärmeschutz
ist hier jedoch kleiner.
Fig. 6 zeigt, wie erwähnt, im größeren Maßstab die genaue Form des Sengkörpers a
und punktiert die wahrscheinliche, durch die Erhöhung entstehende Ausbiegung Z der abgebogenen
Endteile i des Sengkörpers.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Sengen von Garnen aller Art mittels des elektrischen Stromes,
dadurch gekennzeichnet, daß der von letzterem erhitzte Sengkörper auf seiner Länge von durchgehend gleichbleibendem,
muldenförmigem Querschnitt und mittels abgebogener flacher Endteile derart an die
Stromleiter angeschlossen ist, daß unter Verhütung eines seitlichen Ausbiegens des
Sengkörpers eine lineare Ausdehnung des letzteren nur an seinen Klemmstellen stattfindet.
2. Garnsengvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sengkörper von einer wärmeisolierenden doppel- oder einwandigen Schutzröhre umgeben ist. ■ ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH498963X | 1917-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314309C true DE314309C (de) |
Family
ID=8905072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314309D Active DE314309C (de) | 1917-10-29 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314309C (de) |
| FR (1) | FR498963A (de) |
-
0
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-
1919
- 1919-05-03 FR FR498963A patent/FR498963A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR498963A (fr) | 1920-01-28 |
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