DE3138564A1 - Eisenkern fuer transformatoren - Google Patents

Eisenkern fuer transformatoren

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DE3138564A1
DE3138564A1 DE19813138564 DE3138564A DE3138564A1 DE 3138564 A1 DE3138564 A1 DE 3138564A1 DE 19813138564 DE19813138564 DE 19813138564 DE 3138564 A DE3138564 A DE 3138564A DE 3138564 A1 DE3138564 A1 DE 3138564A1
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DE
Germany
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core
laminated
iron core
sheet metal
yokes
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Withdrawn
Application number
DE19813138564
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dr.-Ing. 8405 Stein Pfeiffer
Rudolf Dr.-Ing. 7312 Kirchheim Zahorka
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Transformatoren Union AG
Original Assignee
Transformatoren Union AG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description

  • Eisenkern für Transformatoren
  • Die Erfindung betrifft Eisenkerne für Transformatoren aus sehr dünnen Blechlamellen aus amorphem Werkstoff mit sehr niedrigen Ummagnetisierungsverlusten.
  • Die Eisenkerne für Transformatoren werden üblicherweise aus kaltgewalzten, kornorientierten Kernblechen aufgebaut. Dabei werden, wie in dem Buch "Die Transformatoren" von Küchler in der 2. Auflage auf den Seiten 13 und 14 angegeben ist, die Kernbleche verzapft so aufeinandergeschichtet, daß die Stoßstellen schichtweise gegeneinander versetzt sind. Die magnetische Richtungsempfindlichkeit der kaltgewalzten Kernbleche erzwingt dabei eine sorgfältige Einzelblechschachtelung um die Ummagnetisierungsverluste besonders an den Kernecken und Knotenpunkten klein zu halten. Zur Erleichterung der Schichtarbeit werden unterKInkaufnahme einer verhältnismäßig geringen Erhöhung der Ummagnetisierungsverluste die Bleche häufig auch paarweise verschachtelt aufeinandergeschichtet. Je nach Größe der zulässigen Ummagnetisierungsverluste sind dabei die Stoßstellen mit 900-Verzapfungen oder mit 450-Verzapfungen ausgeführt.
  • Durch die DE-OS 29 14 123 ist es auch bekannt, Eisenkerne für Transformatoren aus amorphen Metallegierungen mit sehr niedrigen Ummagnetisierungsverlusten aufzubauen.
  • Kernbleche aus diesen amorphen Metallegierungen sind jedoch noch dünner als das bisher übliche Transformatorblech und sind daher beim Schichten von Kernen nur schlecht handhabbar und erhöhen den erforderlichen Auf- wand zum Schichten von Kernen auch durch die in Folge ihrer geringeren Stärke größere Anzahl von erforderlichen Blechen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, für den Einsatz von Kernblechen aus amorphen Metallegierungen mit extrem niedrigen Ummagnetisierungsverlusten und sehr geringer Blechdicke einen Kernaufbau anzugeben, der eine technisch befriedigende und wirtschaftliche Fertigung auch sehr großer Transformatorkerne zuläßt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jeweils eine Vielzahl von Blechlamellen zu säulenförmigen sich selbst tragenden formbeständigen Blechpaketen fest zusammengefügt ist, daß die Kernschenkel und die Joche jeweils aus mindestens vier aneinanderliegenden Blechpakteten zusammengesetzt sind und daß die Blechpakete an den Knotenstellen zwischen den Kernschenkeln und den Jochen nach Art eines Ziegelmauerwerks ineinander greifen. Dabei sind vorteilhafterweise die Blechlamellen innerhalb eines Blechpaketes miteinander verklebt.
  • Nach zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung weisen alle Blechpakete den gleichen rechteckigen Querschnitt auf und stellen lediglich hinsichtlich ihrer Länge unterschiedliche Quader dar und sind alle Stoßfugen zwischen den Blechpaketen an den Knotenstellen entweder rechtwinklig oder parallel zu den Kernschenkelachsen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die jeweils einen Kernschenkel bildenden Blechpakete lagerichtig aufeinandergelegt als Wickelkern für eine zugehörige Wicklung dienen und daß diese Wicklung als Bandage die Blechpakete zusammenhält. Dabei werden die Blechpakete beider Joche erst nach dem Aufbringen aller Wicklungen auf die Kernschenkel in die entsprechenden Aussparungen der Kernschenkel eingesetzt und sind die Blechpakete in den Knotenstellen untereinander durch Kleben verbunden.
  • Der erfindungsgemäße Kernaufbau aus säulenförmigen Blechpaketen erlaubt in sehr vorteilhafter Weise eine Vorfertigung dieser sehr robusten und verhältnismäßig unempfindlichen Baugruppen auch aus für sich allein jeweils verhältnismäßig empfindlichen sehr dünnen Blechen, so daß ein wirtschaftlicher Aufbau von großen Transformatorkernen aus in jüngerer Zeit entwickelten Blechen aus amorphem Werkstoff mit sehr niedrigen Ummagnetisierungsverlusten ermöglicht ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt die Verzapfung eines Joches mit einem Endschenkel und Fig. 2 die Verzapfung eins Mittelschenkels mit Jochen.
  • Blechpakete 1 sind in nicht näher dargestellter Art und Weise aus einer Vielzahl von untereinander gleich großen, sehr dünnen Blechlamellen zusammengefügt und haben die Form von Quadern. Die Blechlamellen bestehen aus amorphem, ferromagnetischen Werkstoff und sind erheblich dünner als Blechlamellen aus kornorientiertem Transformatorblech.
  • Alle Blechpakete 1 von Kernschenkeln 3 und Jochen 2 desselben Eisenkerns haben vorzugsweise den gleichen Querschnitt, beim dargestellten Ausführungsbeispiel ein langgestrecktes Rechteck. Die Kernschenkel 3 und die Joche 2 sind aus unterschiedlich langen und/oder in Längsríchtung gegeinander versetzten Blechpaketen 1 zusammengesetzt.
  • Demzufolge bildet an den Knotenstellen des Eisenkerns je- weils abwechselnd ein Blechpaket 1 einen Zapfen und das nächste Blechpaket t mit seiner Stirnfläche den Grund einer Nut. Durch entsprechende Schichtung der Blechpakete 1 sind die Kernschenkel 3 an den Knotenstellen mit den Jochen 2 verzapft, wobei alle Stoßfugen zwischen einander benachbarten Blechpaketen 1 entweder parallel oder rechtwinklig zu den Kernschenkelachsen sind. Zwischen den jeweils den Grund einer Nut darstellenden Stirnflächen eines Blechpaketes 1 und dem in diese Nut eingreifende Zapfen ist zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen ein kleiner Luftspalt vorgesehen.
  • Die Blechlamellen in den einzelnen Blechpaketen 1 sind miteinander verklebt oder werden durch Bolzen aus vorzugsweise amagnetischem Werkstoff zusammengehalten.und bilden dadurch rationell in einer Vorfertigung herstellbare Bausteine für die Eisenkerne von Transformatoren.
  • Der mechanische Zusammenhalt der Blechpakete 1 in den Kernschenkeln 3 und den Jochen 2 erfolgt in üblicher Weise in einem Preßgestell unter anderem unter Zuhilfenahme von Preßeisen und Bandagen.
  • Die Preßkraft zum Zusammenhalt der Blechpakete 1 in den einzelnen Kernschenkeln 3 kann in vorteilhafter Weise durch unmittelbar auf die Kernschenkel aufgebrachte Transformatorwicklungen übernommen sein. Bei der letztgenannten Ausführung werden dann sowohl die Blechpakete 1 des unteren als auch des oberen Joches erst nach dem Aufbringen der Wicklungen auf die Kernschenkel 3 mit deren Enden verzapft.
  • 2 Figuren 7 Patentansprüche Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1.Eisenkern für Transformatoren aus sehr dünnen Blechstellen aus amorphem Werkstoff mit sehr niedrigen Ummagnetisierungsverlus.ten, d a d u r c h g e -kennzeichnet, - daß jeweils eine Vielzahl von Blechlamellen zu säulenförmigen sich selbst tragenden, formbeständigen Blechpaketen (l) fest zusammengefügt ist9 - daß Kernschenkel (3) und Joche (2) jeweils aus mindestens vier aneinanderliegenden Blechpaketen (1) zusammengesetzt sind und - daß die Blechpakete (1) an den Knotenstellen zwischen den Kernschenkeln (3) und den Jochen (2) nach Art eines Ziegelmauerwerks ineinandergreifen.
  2. 2. Eisenkern nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Blechlamellen innerhalb eines Blechpaketes (1) miteinander verklebt sind.
  3. 3. Eisenkern nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß alle Blechpakete (1) den gleichen rechteckigen Querschnitt aufweisen und lediglich hinsichtlich ihrer Länge unterschiedliche Quader darstellen.
  4. 4. Eisenkern nach Anspruch 1 bis 39 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t n daß alle Stoßfugen (4) zwischen den Bleckpaketen (1) an den Knotenstellen entweder rechtwinklig oder parallel zu den Kernschenkelachsen sind.
  5. 5. Eisenkern nach Anspruch 1 bis 49 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die jeweils einen Kernschenkel (3) bildenden Blechpakete (1) lagerichtig aufeinandergelegt als Wickelkern für eine zugehörige Wick- lung dienen und daß diese Wicklung als Bandage die Blechpakete (1) zusammenhält.
  6. 6. Eisenkern nach Anspruch 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Blechpakete (1) beider Joche (2) erst nach dem Aufbringen aller Wicklungen auf die Kernschenkel in die entsprechenden Aussparungen der Kernschenkel (3) eingesetzt sind.
  7. 7. Eisenkern nach Anspruch 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Blechpakete (1) in den Knotenstellen untereinander durch Kleben verbunden sind.
DE19813138564 1981-09-28 1981-09-28 Eisenkern fuer transformatoren Withdrawn DE3138564A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4303897A1 (de) * 2022-07-07 2024-01-10 Hamilton Sundstrand Corporation Magnetischer kern

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5664418A (en) * 1979-10-31 1981-06-01 Toshiba Corp Manufacture of laminated iron core

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EP4303897A1 (de) * 2022-07-07 2024-01-10 Hamilton Sundstrand Corporation Magnetischer kern

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JPS5867009A (ja) 1983-04-21

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