DE313672C - - Google Patents

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DE313672C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine, Vorrichtung zum beiderseitigen Befeuchten zu verspinnender Papierstreifen zwischen zwei Feuchtigkeitsträgern und besteht darin, daß der untere Befeuchter in einem verdrehbaren Flüssigkeitsbehälter steckt, durch dessen Verdrehung im Bewegungssinne des Papierstreifens zwecks stärkerer Streifenbefeuchtung ein an sich bekanntes tieferes Eintauchen des' Befeuchters erreicht, wird, und daß eine obere, gewöhnlich auf dem unter-en Befeuchter auf-, liegende Befeuchtungsplatte beim Zurückdrehen des Flüssigkeitsbehälters über seine der geringsten Befeuchtung entsprechende Stellung ■ durch Auf treffen ' ihres von dem Flüssigkeitsbehälter mitgenommenen, schwingbaren Trägers auf einen ortsfesten Anschlag von dem Papierstreifen und dieser mittels eines Trägerbügels von dem unteren Befeuchter selbsttätig abgehoben wird.
Bei dieser Einrichtung wird also lediglich durch Verdrehen des Flüssigkeitsbehälters eine beliebige Regelung und Abstellung der Befeuchtung des Papierstreifens erzielt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Befeuchtungsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt sie ·
Fig. i, im Querschnitt,
Fig. 2 in Oberansicht in der Gesamtanlage, während die
Fig. 3 und 4 den Wasserbehälter nebst Befeuchtungsvorrichtung für sich in arbeitender und in abgestellter Lage veranschaulichen.
Die von der Rolle α kommenden Papierbänder bzw. Papierstreifen b, welche nach dem Verspinnen auf die Spule i aufgewickelt werden, sollen, wie bekannt, vor dem Verspinnen zu Papiergarn beiderseits angefeuchtet werden. Zu diesem Zwecke ist ein röhrenförmiger Behälter e, der etwa bis zu 3/4 seines Inhalts mit Flüssigkeit gefüllt wird und in welchem eine dochtartige Packung d aus porösem Fasergut steckt, mittels eines Handgriffes drehbar angeordnet, so daß der dochtartige Befeuchter d je nach der Drehung des Rohres c ein an sich bekanntes, mehr oder weniger tiefes Eintauchen erfährt.
An dem Rohr c ist ein Bügel g befestigt, an dessen Schenkel g1 der Träger e einer ebenfalls dochtartigen, plattenförmigen, von der' Packung d gespeisten Packung f schwingbar ist. Im Bewegungsbereich des mit seiner Packung / eine Art Klappe bildenden Trägers e ist ein ortsfester Anschlagstift h vor- ' gesehen. Die Klappe e führt den Papierstreifen in einem Bügel m, von dem aus er zwischen den "Befeuchtern d und f hindurchgezogen wird.
Durch geradweises Drehen und Ausprobieren kann derjenige Grad von Feuchtigkeit herausgefunden werden, der zur Erzeugung eines festen und runden Fadens erforderlich ist.
Bei senkrechter Stellung des Befeuchters (Fig. 1) wird der Streifen mittelmäßig angefeuchtet. -
Soll bei sehr starken und glatt geleimten Papieren die Zufuhr von Flüssigkeit erheblich gesteigert werden, so verdreht man, wie aus Fig. 3 ersichtlich, den Behälter c mittels Handgriffs nach rechts, d. h. im Bewegungssinn des Papierstreifens, wodurch das „be-
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feuchtende Ende des unteren Befeuchters d am Rande der Rohröffnung dem Flüssigkeiten spiegel näher gebracht und eine größere Abgabe von Flüssigkeit erreicht wird. Um die Wirkung zu erhöhen, kann der Streifen unter dem Bandführer k hindurchgeführt und ferner der Druck der Klappe e, f durch ein Gewicht I verstärkt werden.
Beim Abstellen der Maschine ist es nötig,
ίο den Papierstreifen von der Befeuchtungsvorrichtung zu trennen, weil .er sonst beim Anlaufenlassen der Maschine ^ an der dann zu stark befeuchteten Stelle reißen würde. Um dies zu erreichen, wird das Rohr c nach links gedreht (Fig. 4), bis die Klappe e an dem Stift h anschlägt und von dem Streifen abgehoben wird, dessen Abheben von dem unteren Befeuchter durch den Bügel m der Klappe e erfolgt. ;
Auf dem Wege von der Befeuchtungsvorrichtung zu der Führungswalze η hat die Feuchtigkeit Zeit, sich in dem Papierstreifen gleichmäßig zu verteilen. Starke Papierstreifen müssen bei der Zufuhr zur Befcuchtungsvorrichtung gebremst werden. Zu diesem Zweck ist die Umdrehungszahl der ge-. triebenen Walze 0 mit Hilfe von Wechselrädern beliebig regelbar. Bei schwachen Papieren ist eine" Bremsung nicht erforderlich.
Die beschriebene Vorrichtung ist nicht auf das Anfeuchten von Papierstreifen oder Pa-'piergarn beschränkt, sie kann vielmehr überall da Anwendung finden, wo es darauf ankommt, bandartige Stoffe irgendwelcher Art anzufeuchten oder anzufärben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum beiderseitigen Befeuchten zu verspinnender Papierstreifen zwischen zwei Feuchtigkeitsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Befeuchter (d) in einem verdFehbaren Flüssigkeitsbehälter (c) steckt, durch dessen Verdrehung im Bewegungssinne des Papierstreif ens zwecks stärkerer ', Streifenbefeuchtung ein an sich bekanntes lieferes Eintauchen des Befeuchters (d) erreicht wird, und daß eine, obere, gewöhnlich auf dem unteren Befeuchter (d) aufliegende Befeuchtungsplatte (/) beim Zurückdrehen des Flüssigkeitsbehälters (c) über seine der geringsten Befepchtung entsprechende Stellung durch Auftreffen ihres von dem Flüssigkeitsbehälter (c) mitgenommenen, sclrwingbaren Trägers (e) auf einen ortsfesten Anschlag Qi) von dem Papierstreifen (b) und dieser mittels eines Trägerbügels (m) von dem unteren Befeuchter selbsttätig abgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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