DE313358C - - Google Patents

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DE313358C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/50—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
    • H01H13/56—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force
    • H01H13/58—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force with contact-driving member rotated step-wise in one direction

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  • Push-Button Switches (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
ausgegeben
AM 9. JULI 1919
. R E IC HS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 313358 -KLASSE 21c GRUPPE
EHRICH & GRAETZ in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1918 ab.
Die bisher bekannten Einrichtungen an Druckbehältern, welche mittels schraubengangförmiger Leitbahnen die achsiale Bewegung des Druckknopfes in die umlaufende Bewegung des Schaltkörpers übertragen, sind vergleichbar mit einer im umgekehrten Sinne zu bewegenden Schraubenspindel und Schraubenmutter. Entweder wird durch achsialen Druck auf eine nicht drehbare steilgängige Schraubenspindel
ίο eine auf ihr sitzende Schraubenmutter in Drehung versetzt, oder aber eine Schraubenspindel erfährt durch Druck über ein geeignetes ^ Zwischenorgan eine Drehung in einem nicht drehbaren Körper mit Muttergewinde. Die
Schalter mit diesen Übertragungsvorrichtungen verbrauchen verhältnismäßig viel Kraft zur Überwindung des Reibungswiderstandes an den schraubenlinigen Gleitflächen. Der Mehraufwand an Kraft ist um so größer, je kleiner der Steigungswinkel ist, in dem die Gleitflächen schraubenlinig ansteigen. Der Steigungswinkel darf aber auch nicht zu groß sein, weil sonst die aufeinandergleitenden Teile sich gegenseitig festklemmen. Diese Nachteile wirken einer sanften und bequemen Bewegung des Druckknopfes entgegen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verminderung des Kraftbedarfs für die Schaltbetätigung durch Verringerung des Reibungsdruckes. Es wird dieses dadurch erreicht, daß die Übertragung der achsialen Druckbewegung in die radiale Drehbewegung über ein Zwischenorgan erfolgt, dem beim Drücken des Druckknopfes eine flachgängige Schraubenbe-
35. wegung erteilt wird, deren achsialer Vorschub kürzer und von geringerer Geschwindigkeit ist als der Weg und die Vorschubgeschwindigkeit des Druckknopfes.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form einer Schalterachse dargestellt.
An dem halbeingedrückt gezeichneten Druckknopf α sitzt ein röhrenförmiger Körper d. Dieser ist verschiebbar in dem feststehenden Führungsrohr b und gegen Drehung gesichert durch den Stift e, der in .einer Nut c des Rohres b gleitet. An dem Ende des Rohrkörpers d ist in diesem eine rechtsgängige Schraubengangnut f eingearbeitet, die sich beim Verschieben des Druckknopfes α und des Rohres d hinter der im Rohr b befindlichen Nut h mit linksgängiger Steigung bewegt. Inner-, halb der beiden Rohre b und d ist als Zwischenoder Übertragungsorgan noch ein drittes Rohr η angeordnet, mit einem am vorderen Ende befindlichen Mitnehmerstift g. Dieser Mitnehmerstift g geht durch die beiden Nuten f und h und wird von diesen so geführt, daß er sich immer in deren Kreuzungsstelle befindet.
Ist der Druckknopf a in seiner Ruhelage, so liegt der Mitnehmerstift g an den Enden φ und r der Nuten h und f. Beim Eindrücken des Druckknopfes α gleitet der Mitnehmerstift g gleichzeitig in beide Nuten bis zu deren Enden 0 und q. Dabei erfährt das Übertragungsrohr η eine schraubenlinige Bewegung, die bei gleichem Steigungswinkel der Nuten nur die Hälfte des Vorschubs und auch nur die halbe Geschwindigkeit des Druckknopfes erhält. Diese Übersetzung bewirkt, daß die auf das Rohr η ηο wirkende Kraft in Richtung seiner Bewegung angreift, wodurch der Druck auf die Leitbahnen
und der Reibungswiderstand an diesen erheblich verringert wird.
Um die Schraubenbewegung des Übertragungsrohres η nun in eine Drehbewegung überzuführen, ist an dem flanschartigen Teil i ein ringförmiger Körper k drehbar angeordnet/ "in dem das hintere Ende des Übertragungskörpers η geführt ist. Der am letzteren («) sitzende Mitnehmerstift I gleitet während seiner.
ίο Schraubenbewegung in der Nut m und erteilt dabei dem Ringkörper k eine Drehbewegung, die dann mittelbar in die Umlauf bewegung des nicht dargestellten Schaltkörpers übergeführt werden kann. ,
Infolge des flachen Steigungswinkels des Übertragungskörpers η ist die Richtung der den Ringkörper k angreifenden Kraft der Bewegungsrichtung des Ringes genähert, so daß auch hier nur ein geringer Reibungswiderstand zu überwinden ist. Der Ringkörper k kann auch direkt auf dem Rohr b drehbar gelagert werden, wobei dann der Mitnehmerstift g gleich die Drehbewegung des Ringkörpers mit übernimmt.
Die Rückführung des Druckknopfes und der - . anderen. beweglichen Teile in die Ruhelage wird durch eine nicht dargestellte Schraubenfeder bewirkt,, die durch den Rohrkörper η geführt, gegen den Druckknopf- drückt.
Die Bewegung des Übertragungskörpers η könnte auch durch diesen zuerst auf ein zweites Zwischenorgan" übertragen werden, das dann in ähnlicher Weise an zwei Leitbahnen auch eine schraubenlinige Bewegung erhält, die dann jedoch nur den halben achsialen Weg des ersten Übertragungskörpers zurücklegt. Es würde damit erreicht, daß durch diese doppelte Übertragungsvorrichtung die. Kraft in einem für die Drehbewegung des Ringkörpers η noch günstigeren Winkel angreift.
Der Erfindungsgedanke kann auch so verwirklicht werden, daß die · sich kreuzenden Leitbahnen nicht als schraubengangartige Nuten an Rohrkörpern, sondern in flachen Körpern als gerade in einer schiefen Ebene liegende Nuten ausgebildet sind, wobei dann der an ihnen gleitende Übertragungskörper beim Eindrücken des Druckknopfes eine seitlich gerichtete Verschiebung erhält. Eine solche Anordnung kann zur Verminderung des Kraftaufwandes bei Druckschaltern verwendet werden, deren Schaltkontakte mittels Zahnrad und Klinke verschoben werden.
Die neue Einrichtung kann natürlich auch so ausgebildet werden, daß die Schalterbewegung durch Zug erfolgt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Druckschalter mit schraubenartig bewegtem Übertragungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsorgan (n, g) beim Drücken des Druckknopfes (a) mittels steilgängiger Leitbahnen eine flachgängige Schraubenbewegu-ng erhält, deren achsialer Vorschub kurzer und von geringerer Geschwindigkeit, ist als der Weg und die Vorschubgeschwindigkeit des Druckknopfcs.
2. ,Druckschalter nach Anspruch i, dadurch· gekennzeichnet, daß von den die flachgängige Schraubenbewegung des Übertragungsorgans (n, g) bewirkenden beiden steilgängigen Leitbahnen (f, h) mit entgegen-. gesetzt verlaufenden Steigungen die eine (f) in einem am Druckknopf («). sitzenden Rohr (d) und die andere (h) ■ in dem feststehenden Führungsrohr (b) angeordnet ist , und ein am Übertragungsorgan (») sitzender Mitnehmer (g) sich immer in der Kreuzungsstelle der Leitbahnen (f, h) befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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