DE3133085C2 - - Google Patents
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- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein Spannfutter, insbesondere
für Schlagbohrwerkzeuge, mit einem Futterkörper zum
Anschluß an eine zur Ausübung von Schlägen auf das
Bohrwerkzeug eingerichtete Antriebswelle einer An
triebsmaschine, ferner mit im Spannfutter bewegbaren
Spannbacken, die eine zur Futterachse koaxiale Ein
spannöffnung für den Schaft des Bohrwerkzeuges bilden
und zur Änderung des Durchmessers der Einspannöffnung
an zur Futterachse konvergierenden Spannflächen ge
führt sind, und mit einer am Futterkörper vorgesehe
nen Spannhülse zur Relativverstellung der Spannbac
ken an den Spannflächen.
Derartige Spannfutter sind zum Betrieb an Schlagbohr
maschinen allgemein bekannt (DE 27 40 202 A1). Dabei wird unter Schlag
bohrmaschine eine Antriebsmaschine zum im wesentli
chen drehenden Bohren verstanden, deren Antriebswel
le der drehenden Bewegung überlagerte axiale Stoßbe
wegungen ausführt, damit das Bohrwerkzeug auch axial
schlagend angetrieben wird. Die Schlagwirkung wird
von der Antriebswelle über das zwischengeschaltete
Spannfutter auf das Bohrwerkzeug übertragen, das
mit einem zylindrischen Werkzeugschaft drehfest zwi
schen den Spannbacken eingespannt ist. Das Spann
futter nimmt mit seiner gesamten Masse an der Schlag
bewegung teil. Daher ist die am Bohrwerkzeug im Er
gebnis noch wirksam werdende Schlagenergie vergleichs
weise gering. - Dieser Nachteil wird bei sogenannten
Bohrhämmern vermieden. Das sind Antriebsmaschinen,
die zur Erzeugung der Schlagwirkung unabhängig vom
Drehantrieb ein selbständig angetriebenes hin- und
herfliegendes Schlagstück aufweisen, das direkt das
hintere Ende des Bohrwerkzeuges beaufschlagt, so daß
praktisch die volle Schlagenergie am Bohrwerkzeug
zur Verfügung steht. In den für derartige Bohrhämmer
bestimmten Spannfuttern muß aber das Bohrwerkzeug
lose, nämlich wenigstens um die Größe des Schlaghubes
axial verschiebbar gehalten sein. Um gleichzeitig eine
Mitdrehung des Bohrwerkzeuges sicher zu stellen, sind
die Bohrwerkzeuge an ihrem im Spannfutter gehaltenen
Werkzeugschaft mit besonderen Mitnehmern ausgestattet,
die in Drehrichtung einen Formschluß mit dem Spannfut
ter herstellen. Das erfordert wegen der Mitnehmer
Bohrwerkzeuge, die hinsichtlich ihres einzuspannenden
Werkzeugschaftes speziell gestaltet sind, also nicht
nur einen rein zylindrischen Werkzeugschaft besitzen
dürfen und daher nicht in die für Schlagbohrmaschinen
üblichen Spannfutter mit Spannbacken passen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spann
futter der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß es zum Betrieb an Bohrhämmern geeignet ist und
trotzdem den Einsatz von Bohrwerkzeugen mit rein zy
lindrischem Schaft ohne Mitnehmer gestattet, wie sie
an sich nur für Schlagbohrmaschinen üblich sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst,
daß im Spannfutter zur drehfesten Mitnahme des zwi
schen den Spannbacken zwar eingespannten, aber noch
axial verschiebbaren Werkzeugschaftes ein zur Futter
achse koaxial einstellbares und von außen spannbares
Drehherz angeordnet ist, das im Spannfutter gegen
Relativverdrehungen gesichert und axial mindestens
in der Größe des Schlaghubes sowie radial nach Maß
gabe des Durchmessers des Werkzeugschaftes verschieb
bar ist, und daß im Futterkörper zwischen der Ein
spannöffnung und der Antriebswelle ein Durchbruch
vorgesehen ist, durch den hindurch die Schläge von
der Antriebswelle direkt auf das Ende des Werkzeug
schaftes übertragbar sind.
Mit dem Spannfutter nach der Erfindung können Bohr
werkzeuge mit rein zylindrischem Schaft ohne beson
dere Mitnehmer auch an Bohrhämmern betrieben werden.
Die Spannbacken ergeben in diesem Fall lediglich eine
im Durchmesser einstellbare und damit dem jeweiligen
Bohrwerkzeug anpaßbare Führung für den darin im übri
gen axial verschiebbaren zylindrischen Werkzeug
schaft, so daß die durch den Durchbruch im Futterkör
per direkt auf das eingespannte Ende des Werkzeug
schaftes von der Antriebswelle ausgeübten Schläge voll
am Bohrwerkzeug wirksam werden. Das Spannfutter nimmt
mit der einzigen Ausnahme des Drehherzens nicht an
den Schlagbewegungen teil, und das Drehherz selbst be
sitzt nur eine im Vergleich zum Spannfutter geringe
träge Masse, so daß die Schlagübertragung durch das
Drehherz keine nennenswerte Schwächung erfährt. An
dererseits wird durch das drehfest im Spannfutter an
geordnete und verschiedenen Durchmessern des Werkzeug
schaftes anpaßbare Drehherz das Bohrwerkzeug unabhän
gig von seinem Schlaghub drehfest im Spannfutter ge
halten. Im Ergebnis ermöglicht das Spannfutter nach
der Erfindung sowohl den freien Schlaghub des im
Schaft rein zylindrisch gestalteten Bohrwerkzeuges
relativ zum Spannfutter als auch die gleichzeitig
drehende Mitnahme des eingespannten Bohrwerkzeuges,
also die Verwendung aller für Schlagbohrmaschinen
üblichen Bohrwerkzeuge auch an Bohrhämmern.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spannhülse axial verschiebbar und
unverdrehbar am Futterkörper geführt ist, daß zwi
schen dem Futterkörper und der Spannhülse eine axial
wirkende Spannfeder vorgesehen ist, welche die Spann
hülse in der dem Spannvorgang der Spannbacken ent
sprechenden Verschiebungsrichtung beaufschlagt, und
daß die Spannhülse ein werkzeugseitig über die Spann
backen vorstehendes Ringstück trägt, das einen paral
lelwandigen Querschlitz aufweist, in dem das mit eben
falls parallelen Seitenflächen ausgebildete und den
Schlitzwänden anliegende Drehherz angeordnet ist, wo
bei der Querschlitz axial höher als das Drehherz ist
und die Spanneinrichtung des Drehherzens durch den
Querschlitz hindurch zugänglich ist. Die Spannfeder
kann in ihrer Federkraft unschwer so eingestellt wer
den, daß die von ihr in Anlage am Werkzeugschaft ge
haltenen Spannbacken für diesen zwar eine sichere
axiale Führung ergeben, den Werkzeugschaft aber nicht
in einer seinen axialen Schlaghub verhindernden Ein
spannung festhalten. Durch den Querschlitz hindurch
kann das Drehherz zum Spannen und Lösen des Bohrwerk
zeuges in einfacher Weise betätigt werden. Der Form
schluß zwischen den jeweils zueinander parallelen
Wänden bzw. Flächen des Querschlitzes einerseits und
des Drehherzens andererseits sichern die drehende Mit
nahme des Drehherzens durch das Spannfutter, ohne die
Schlagbewegung und die Einstellbarkeit des Drehherzens
auf verschiedene Durchmesser des Bohrwerkzeugschaftes
zu beeinträchtigen.
Im einzelnen besteht die Möglichkeit, daß die konver
gierenden Führungsflächen für die Spannbacken am Ring
stück vorgesehen und gemeinsam als Kegelstumpffläche
mit zum Werkzeug gerichteter Kegelspitze ausgebildet
sind, und daß die Spannfeder als Druckfeder werkzeug
seitig am Futterkörper und antriebswellenseitig an
der Spannhülse axial abgestützt ist. Dabei ist zweck
mäßig die Spannfeder als Schraubenfeder in einem Ring
raum zwischen dem Futterkörper und der Spannhülse ange
ordnet, wobei die Spannfeder an Ringschultern des
Futterkörpers und der Spannhülse anliegt.
Hinsichtlich des Drehherzens ist eine bevorzugte Aus
führungsform dadurch gekennzeichnet, daß das Dreh
herz einen die parallelen Seitenflächen tragenden
Spannkörper mit einem den Werkzeugschaft aufnehmen
den Fenster aufweist, dessen eine Seite als prisma
tische Spannfläche ausgebildet ist, die symmetrisch
zu der durch die Futterachse gehenden Mittelebene des
Querschlitzes ist, und daß an der der Spannfläche
gegenüberliegenden Fensterseite im Spannkörper ein
radial bis in das Fenster hinein verstellbares Spann
glied angeordnet ist. Die prismatische Gestaltung der
Spannfläche in Verbindung mit der Verstellbarkeit des
Spanngliedes ermöglicht in an sich bekannter Weise die
Einspannung von zylindrischen Werkzeugschäften ver
schiedenen Durchmessers in einem weiten Durchmesser
bereich. Zweckmäßig ist die Spannfläche an einem
Spannstück vorgesehen, das auswechselbar in den Spann
körper eingesetzt ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläu
tert; es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein Spannfutter nach
der Erfindung mit lediglich teilweise angedeu
teter Antriebswelle der nicht dargestellten
Antriebsmaschine,
Fig. 2 einen zu Fig. 1 senkrechten Axialschnitt durch
das Spannfutter,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Spannfutter nach
Fig. 1 und 2 im Bereich des Drehherzens bei
Einspannung eines Bohrwerkzeuges mit geringem
Durchmesser des Werkzeugschaftes,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 bei größerem Durch
messer des Werkzeugschaftes,
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Spannfutter nach
der Erfindung entsprechend Fig. 3 und 4 mit
einer anderen Ausführungsform des Drehherzens.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Spannfutter
ist der Futterkörper mit 1 bezeichnet. Der Futterkör
per ist zum Anschluß an eine Antriebswelle 2 eines
nicht dargestellten Bohrhammers mit einer Gewindeauf
nahme 3 versehen. Innerhalb der Antriebswelle 2 ist
zur Erzeugung von Schlägen auf das im Spannfutter ge
haltene Ende des Werkzeugschaftes 4 ein Schläger 5
geführt, dessen Beaufschlagung durch ein im Bohrham
mer hin- und hergehend angetriebenes Schlagstück als
an sich bekannt nicht dargestellt ist und keiner
weiteren Beschreibung bedarf. Die im Spannfutter be
wegbaren Spannbacken sind mit 6 bezeichnet. Sie bil
den eine zur Futterachse 7 koaxiale Einspannöffnung
für den zylindrischen Schaft 4 des Bohrwerkzeuges und
sind zur Änderung des Durchmessers dieser Einspann
öffnung an Spannflächen 8 geführt, die zur Futterachse
7 konvergieren. Die am Futterkörper 1 zur Relativver
stellung der Spannbacken 6 an diesen Spannflächen 8
vorgesehene Spannhülse ist mit 9 bezeichnet. Im
Spannfutter ist zur drehfesten Mitnahme des zwischen
den Spannbacken 6 zwar eingespannten, aber noch axial
verschiebbaren Werkzeugschaftes 4 ein zur Futterachse
7 koaxial einstellbares und von außen spannbares, all
gemein mit 10 bezeichnetes Drehherz angeordnet. Das
Drehherz ist im Spannfutter gegen Relativverdrehungen
gesichert. Axial ist es mindestens in der Größe des
Schlaghubes verschiebbar. Ebenso ist das Drehherz 10
auch radial im Spannfutter verschiebbar, damit es -
wie ein Vergleich der Fig. 3 und 4 zeigt, verschie
denen Durchmessern des Werkzeugschaftes 4 angepaßt
werden kann, ohne daß eine Versetzung zwischen der
Spannachse des Drehherzens 10 und der Futterachse 7
erfolgt. Im Futterkörper 1 ist zwischen der Einspann
öffnung und der Antriebswelle 2 ein Durchbruch 11 vor
gesehen, durch den hindurch der Schläger 5 von der
Antriebswelle 2 her unmittelbar auf das Ende des im
Spannfutter gehaltenen Werkzeugschaftes 4 schlägt,
so daß im Ergebnis durch den Durchbruch 11 hindurch
die Schläge von der Antriebswelle 2 direkt auf das
Bohrwerkzeug übertragbar sind.
Die Spannhülse 9 trägt einen radial in einen axial ver
laufenden Schlitz 12 des Futterkörpers 1 greifende
Schraube 13, so daß die Spannhülse 9 zwar axial ver
schiebbar, jedoch unverdrehbar am Futterkörper 1
geführt ist. Zwischen dem Futterkörper 1 und der
Spannhülse 9 ist eine axial wirkende Spannfeder 14
vorgesehen, welche die Spannhülse 9 in der dem Spann
vorgang der Spannbacken 6 entsprechenden Verschie
bungsrichtung, in den Fig. 1 und 2 also relativ zum
Futterkörper 1 nach oben, beaufschlagt. Die Spannhülse
9 trägt in starrer Befestigung ein werkzeugseitig
über die Spannbacken 6 vorstehendes Ringstück 15. In
einem mit parallelen Wänden 16 ausgebildeten Quer
schlitz 17 dieses Ringstückes 15 ist das mit eben
falls parallelen Seitenflächen 18 ausgebildete und
den Schlitzwänden 16 anliegende Drehherz 10 angeordnet.
Der Querschlitz 17 ist axial höher als das Drehherz
10, so daß das Drehherz relativ zum Ringstück 15 und
damit zum Spannfutter insgesamt am Schlaghub des Bohr
werkzeuges teilnehmen kann. Die Spanneinrichtung des
Drehherzens 10, mit dessen Hilfe der Werkzeugschaft
4 unverdrehbar im Drehherz eingespannt wird, ist durch
den Querschlitz 17 hindurch von außen zugänglich. Im
übrigen ist das Drehherz 10 im Querschlitz 17 radial
verschiebbar, um die schon erwähnte Anpassung an die
verschiedenen Durchmesser des Werkzeugschaftes 4 zu
ermöglichen.
Im einzelnen besitzt das Drehherz 10 einen die paral
lelen Seitenflächen 18 tragenden Spannkörper 10.1
mit einem den Werkzeugschaft 4 aufnehmenden Fenster
10.2. Die eine Seite dieses Fensters 10.2 ist als
Spannfläche 10.3 ausgebildet, die symmetrisch zu der
durch die Futterachse 7 gehenden Mittelebene des Quer
schlitzes 17 ist. Diese Spannfläche 10.3 kann winklig
prismatisch wie in den Fig. 3 und 4 oder rund wie in
Fig. 5 sein und im übrigen mit einer axialen Riffelung
versehen sein. In jedem Fall hat diese Gestaltung der
Spannfläche 10.3 zur Folge, daß im Drehherz 10 ein
gespannte Werkzeugschäfte 4
unabhängig von ihrem Durchmesser an den beiden Pris
menebenen der Spannfläche 10.3 stets zur Futterachse
7 zentriert sind. An der der Spannfläche 10.3 gegen
überliegenden Fensterseite ist im Spannkörper 10.1
ein radial bis in das Fenster 10.2 hinein verstell
bares Spannglied 10.4 in Form einer Spannschraube ge
führt, die an ihrem von außen zugänglichen Ende Schlüs
selflächen 10.5 zum Ansatz eines Spannschlüssels auf
weisen kann. Die Spannfläche 10.3 selbst ist an einem
Spannstück 10.6 angeordnet, das auswechselbar in den
Spannkörper 10.1 eingesetzt und mittels eines Stif
tes 10.7 im Spannkörper 10.1 gehalten ist. Die Spann
fläche 10.3 kann aber entsprechend Fig. 5 auch unmit
telbar am Spannkörper 10.1 selbst vorgesehen sein.
Der das Drehherz 10 aufnehmende Querschlitz 17 kann
durch einen im Ringstück 15 mit Schrauben 15.1 lös
bar gehaltenen Deckel 15.2 in Richtung zur Werkzeug
spitze hin geschlossen sein.
Die konvergierenden Führungsflächen 8 für die Spann
backen 6 sind im Ausführungsbeispiel am Ringstück
15 vorgesehen und gemeinsam als Kegelstumpffläche mit
zum Werkzeug, in den Fig. 1 und 2 also nach unten ge
richteter Kegelspitze ausgebildet. Die Spannfeder 14
ist als Druckfeder werkzeugseitig am Futterkörper 1 und
antriebswellenseitig an der Spannhülse 9 axial abge
stützt, und zwar im einzelnen an einer Ringschulter 1.1
des Futterkörpers 1 und einer Ringschulter 9.1 der
Spannhülse 9. Dabei liegt die Spannfeder 14 in Form
einer Schraubenfeder in einem Ringraum 20 zwischen
dem Futterkörper 1 und der Spannhülse 9.
Unter der Kraft der Spannfeder 14 wird die Spannhülse
9 mit dem Ringstück 15 relativ zum Futterkörper 1 in
den Fig. 1 und 2 nach oben verschoben, so daß die
kegelstumpfförmige Führungsfläche 8 die Spannbacken 6
radial nach innen gegen den Werkzeugschaft 4 drückt,
weil die Spannbacken 6 axial durch den Futterkörper 1
gegen Verschiebungen gesichert sind. Die Spannbacken
6 bewirken unter der Kraft der Spannfeder 14 eine Zen
trierung des Werkzeugschaftes 4 im Spannfutter, ohne
jedoch Axialverschiebungen des eingespannten Werkzeug
schaftes und damit des Bohrwerkzeuges im Ganzen zu
behindern. Die auf das obere Stirnende des Werkzeug
schaftes 4 vom Schläger 5 ausgeübten Schläge kommen
daher am Bohrwerkzeug voll zur Wirkung. Das Drehherz
10 ist über das Spannglied 10.4 fest und undrehbar
mit dem Werkzeugschaft 4 verspannt, nimmt also auch
an den Schlagbewegungen des Bohrwerkzeuges teil, wo
bei in den Fig. 1 und 2 die jeweils obere Umkehrstel
lung des Schlaghubes dargestellt ist. Da das Drehherz
10 relativ zum Futterkörper 1 undrehbar im Spannfut
ter gehalten ist, nimmt es an der Drehung des Spann
futters teil und dabei das im Drehherz 10 eingespann
te Bohrwerkzeug drehend mit. Soll zu einem Werkzeug
wechsel das Spannfutter gelöst werden, so ist es le
diglich erforderlich, das Spannglied 10.4 am Drehherz
10 zu lösen und die Spannhülse 9 von Hand gegen die
Kraft der Spannfeder 14 relativ zum Futterkörper 1
nach unten zu verschieben, wodurch die in üblicher Weise
in Umfangsrichtung über Federn 21
gegeneinander abgestützten Spannbacken 6 sich radial
nach außen bewegen und die Einspannung des Werkzeug
schaftes 4 freigeben.
Claims (6)
1. Spannfutter, insbesondere für Schlagbohrwerkzeuge,
mit einem Futterkörper (1) zum Anschluß an eine
zur Ausübung von Schlägen auf das Bohrwerkzeug ein
gerichtete Antriebswelle (2) einer Antriebsmaschi
ne, ferner mit im Spannfutter bewegbaren Spannbac
ken (6), die eine zur Futterachse (7) koaxiale Ein
spannöffnung für den Schaft (4) des Bohrwerkzeuges
bilden und zur Änderung des Durchmessers der Ein
spannöffnung an zur Futterachse (7) konvergierenden
Spannflächen (8) geführt sind, und mit einer am
Futterkörper (1) vorgesehenen Spannhülse (9) zur
Relativverstellung der Spannbacken (6) an den
Spannflächen (8),
dadurch gekennzeichnet, daß im Spannfutter zur dreh
festen Mitnahme des zwischen den Spannbacken (6)
zwar eingespannten, aber noch axial verschiebbaren
Werkzeugschaftes (4) ein zur Futterachse (7) koaxial
einstellbares und von außen spannbares Drehherz
(10) angeordnet ist, das im Spannfutter gegen Re
lativverdrehungen gesichert und axial mindestens
in der Größe des Schlaghubes sowie radial nach Maß
gabe des Durchmessers des Werkzeugschaftes (4) ver
schiebbar ist, und daß im Futterkörper (1) zwischen
der Einspannöffnung und der Antriebswelle (2) ein
Durchbruch (11) vorgesehen ist, durch den hindurch
die Schläge von der Antriebswelle (2) direkt auf
das Ende des Werkzeugschaftes (4) übertragbar sind.
2. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannhülse (9) axial verschiebbar
und unverdrehbar am Futterkörper (1) geführt ist,
daß zwischen dem Futterkörper (1) und der Spann
hülse (9) eine axial wirkende Spannfeder (14) vor
gesehen ist, welche die Spannhülse (9) in der dem
Spannvorgang der Spannbacken (6) entsprechenden
Verschiebungsrichtung beaufschlagt, und daß die
Spannhülse (9) ein werkzeugseitig über die Spann
backen (6) vorstehendes Ringstück (15) trägt, das
einen parallelwandigen Querschlitz (17) aufweist,
in dem das mit ebenfalls parallelen Seitenflächen
(18) ausgebildete und den Schlitzwänden (16) an
liegende Drehherz (10) angeordnet ist, wobei der
Querschlitz (17) axial höher als das Drehherz (10)
ist und die Spanneinrichtung des Drehherzens (10)
durch den Querschlitz (17) hindurch zugänglich
ist.
3. Spannfutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die konvergierenden Führungsflächen (8)
für die Spannbacken (6) am Ringstück (15) vorge
sehen und gemeinsam als Kegelstumpffläche mit zum
Werkzeug gerichteter Kegelspitze ausgebildet sind,
und daß die Spannfeder (14) als Druckfeder werkzeug
seitig am Futterkörper (1) und antriebswellensei
tig an der Spannhülse (9) axial abgestützt ist.
4. Spannfutter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannfeder (14) als Schraubenfeder
in einem Ringraum (20) zwischen dem Futterkörper
(1) und der Spannhülse (9) angeordnet ist und an
Ringschultern (1.1, 9.1) des Futterkörpers (1)
und der Spannhülse (9) anliegt.
5. Spannfutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Drehherz (10) einen die parallelen
Seitenflächen (18) tragenden Spannkörper (10.1)
mit einem den Werkzeugschaft (4) aufnehmenden
Fenster (10.2) aufweist, dessen eine Seite als
prismatische Spannfläche (10.3) ausgebildet ist,
die symmetrisch zu der durch die Futterachse (7)
gehenden Mittelebene des Querschlitzes (17) ist,
und daß an der der Spannfläche (10.3) gegenüber
liegenden Fensterseite im Spannkörper (10.1) ein
radial bis in das Fenster (10.2) hinein verstell
bares Spannglied (10.4) angeordnet ist.
6. Spannfutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannflächen (10.3) an einem Spann
stück (10.6) vorgesehen ist, das auswechselbar
in den Spannkörper eingesetzt ist.
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| DE19813133085 DE3133085A1 (de) | 1981-08-21 | 1981-08-21 | Spannfutter, insbesondere fuer schlagbohrwerkzeuge |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19813133085 DE3133085A1 (de) | 1981-08-21 | 1981-08-21 | Spannfutter, insbesondere fuer schlagbohrwerkzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3133085A1 DE3133085A1 (de) | 1983-03-10 |
| DE3133085C2 true DE3133085C2 (de) | 1989-11-23 |
Family
ID=6139789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813133085 Granted DE3133085A1 (de) | 1981-08-21 | 1981-08-21 | Spannfutter, insbesondere fuer schlagbohrwerkzeuge |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3133085A1 (de) |
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| GB (1) | GB2104823B (de) |
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