DE3131966C2 - - Google Patents

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DE3131966C2
DE3131966C2 DE19813131966 DE3131966A DE3131966C2 DE 3131966 C2 DE3131966 C2 DE 3131966C2 DE 19813131966 DE19813131966 DE 19813131966 DE 3131966 A DE3131966 A DE 3131966A DE 3131966 C2 DE3131966 C2 DE 3131966C2
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
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    • H04N9/646Circuits for processing colour signals for image enhancement, e.g. vertical detail restoration, cross-colour elimination, contour correction, chrominance trapping filters
    • HELECTRICITY
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rauschunter­ drückungsschaltung für ein Videosignal mit einer Verzöge­ rungsschaltung mit einer Verzögerung nahezu entsprechend einer Teilbildzeit und mit einer Kombinierschaltung, in der ein Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung mit einem Eingangssignal kombiniert wird.
Aus der US-PS 40 58 836 ist eine Rauschunter­ drückungsschaltung der oben genannten Art bekannt. Gegen­ über einer Rauschunterdrückungsschaltung mit einer Ver­ zögerungsschaltung, die eine Verzögerung entsprechend einer Bildzeit aufweist, wird eine wesentliche Einsparung an Schaltungselementen bei einer nur wenig geringeren Rausch­ unterdrückung erhalten. Es stellt sich heraus, daß eine derartige Rauschunterdrückungsschaltung jedoch sich ver­ schiebende Rauschmuster in dem Bild verursacht.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, diese beweg­ lichen Rauschmuster zu vermeiden.
Eine Rauschunterdrückungsschaltung der eingangs erwähnten Art weist dazu nach der Erfindung das Kennzeichen auf, daß die Verzögerungsschaltung abwechselnd umschaltbar ist derart, daß die Verzögerung während einer Teilbild­ abtastzeit eine Teilbildzeit weniger eine halbe Zeilenzeit und während einer folgenden Teilbildabtastzeit eine Teil­ bildzeit plus eine halbe Zeilenzeit beträgt.
Durch Verwendung einer Verzögerungsschaltung mit einer auf die angegebene Art und Weise sich ändernden Ver­ zögerungszeit stellt es sich heraus, daß es praktisch keine beweglichen Rauschmuster mehr in dem Bild gibt, während die Rauschunterdrückung derjenigen fast entspricht, die mit einer Rauschunterdrückungsschaltungsanordnung er­ halten wird mit einer Verzögerungsschaltung mit einer Ver­ zögerung entsprechend einer Bildzeit.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß aus der DE-OS 30 01 006 eine Teilbildinterpolationsschaltung bekannt ist, welche Verzögerungsschaltungen enthält, die ein Eingangssignal entweder um eine Teilbildzeit weniger eine halbe Zeilenzeit oder um eine Teilbildzeit plus eine halbe Zeilenzeit verzögern.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher be­ schrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Rauschunter­ drückungsschaltung nach der Erfindung für ein monochromes Videosignal oder ein Farbdifferenzsignal,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Rauschunter­ drückungsschaltung nach der Erfindung für ein zusammenge­ setztes NTSC-Videosignal und
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Rauschunter­ drückungsschaltung nach der Erfindung für ein zusammenge­ setztes PAL-Videosignal,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Abwandlung der Rauschunterdrückungsschaltung nach Fig. 1 für ein Signal das zwecks einer Weiterverarbeitung um eine Teilbildzeit verzögert werden muß.
In Fig. 1 wird einem Eingang 1 einer Trennschal­ tung 3 ein Videosignal zugeführt. Durch die Trennschaltung 3 wird dieses Signal in einen NF-Anteil, beispielsweise bis etwa 1 MHz, für ein monochromes oder bis etwa 500 kHz für ein Farbdifferenzsignal, welcher Anteil an einem Aus­ gang 5 auftritt, und in einen HF-Anteil, der an einem Aus­ gang 7 verfügbar wird, aufgeteilt.
Der NF-Anteil wird von dem Ausgang 5 der Trenn­ schaltung 3 einem Eingang 9 einer Kombinierschaltung 11 zugeführt, die einen weiteren Eingang 13 hat, der mit einem Ausgang 15 einer Verzögerungsschaltung 17 verbunden ist. Ein Eingang 19 der Verzögerungsschaltung 17 liegt an einem Aus­ gang 21 der Kombinierschaltung, die weiterhin mit einem Eingang 23 einer Addierschaltung 25 verbunden ist.
Die Verzögerungsschaltung 17 bildet mit der Kom­ binierschaltung 11 eine Rauschunterdrückungsschaltung, die in diesem Fall nur für den NF-Anteil des Videosignal wirksam ist. Dies reicht beispielsweise zum Gebrauch bei Fernsehempfängern meistens aus, weil das NF-Rauschen in diesen Fällen am meisten stört.
In der Kombinierschaltung 11 werden der unverzö­ gerte und der verzögerte NF-Anteil der Eingänge 9 bzw. 13 einem Eingang 27 bzw. 29 einer Subtrahierschaltung 31 zuge­ führt, von der ein Ausgang 33 an einem Eingang 35 einer Schaltungsanordnung mit einem veränderlichen Übertragungs­ faktor 37 liegt. Die Schaltungsanordnung mit dem veränder­ lichen Übertragungsfaktor kann eine nicht-lineare Schal­ tungsanordnung sein, die Signale mit einer kleinen Ampli­ tude mit einer größeren Dämpfung weiterleitet als Signale mit einer großen Amplitude, oder es kann eine Schaltungs­ anordnung sein, deren Dämpfung mit Hilfe eines Regelsignals geregelt wird, das beispielsweise durch einen Bewegungs­ detektor aus dem Videosignal oder aus einem der Anteile erhalten wird.
Ein Ausgang 39 der Schaltungsanordnung mit dem veränderlichen Übertragungsfaktor liegt an einem Eingang 41 einer Addierschaltung 43, von der ein weiterer Eingang 45 an dem Eingang 13 liegt, und ein Ausgang 47 an dem Ausgang 21 der Kombinierschaltung 11. Die Wirkungsweise der Kom­ binierschaltung ist beispielsweise aus der US-PS 40 58 836 bekannt, so daß darauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht.
In der Verzögerungsschaltung 17 wird das dem Ein­ gang 19 zugeführte Signal durch einen Analog-Digital-Wandler 49 in ein digitales Signal umgewandelt und einerseits unmittelbar und andererseits über eine Verzögerungsleitung 51 mit einer Verzögerung entsprechend einer Zeilenzeit (L) einem Umschalter 53 zugeführt, der durch ein Signal mit der halben Teilbildfrequenz (½f v) bedient wird und während der einen Teilbildabtastzeit in der dargestellten und während der folgenden in der nicht dargestellten Stellung steht. Über den Umschalter 53 wird das Signal durch eine Verzögerungsleitung 55 mit einer Verzögerung entsprechend einer Teilbildzeit minus einer halben Zeilenzeit (R - ½ L) hindurchgeführt und weiterhin über einen Digital-Analog- Wandler 57 dem Ausgang 15 zugeführt. Die Verzögerungsschal­ tung weist daher abwechselnd während des einen Teilbildes eine Verzögerung entsprechend einer Teilbildzeit minus einer halben Zeilenzeit (R - ½ L) auf und während des nach­ folgenden Teilbildes eine Verzögerung entsprechend einer Teilbildzeit plus einer halben Zeilenzeit (R + ½ L), was das Auftreten beweglicher Störmuster in einem mit dem Video­ signal wiederzugebenden Bild vermeidet, während dennoch die Rauschunterdrückung nur etwas weniger wirksam ist als beispielsweise mit einer Verzögerungsschaltung mit einer Verzögerungszeit entsprechend zwei Teilbildzeiten, so daß eine wesentliche Einsparung an Schaltungselementen erzielt werden kann.
An dem Eingang 23 der Addierschaltung 25 er­ scheint der NF-Anteil des Videosignals, in dem der Rausch­ anteil unterdrückt ist. Einem weiteren Eingang 59 der Ad­ dierschaltung 25 wird der HF-Anteil, der von dem Ausgang 7 der Trennschaltung 3 herrührt, zugeführt, so daß an einem Ausgang 61 derselben wieder ein vollständiges Video­ signal entsteht, in dem der NF-Rauschanteil unterdrückt ist.
Mit der angegebenen Ausführungsform, in der nur in dem NF-Anteil der Rausch-Anteil unterdrückt wird, wird eine weitere Einsparung an Schaltungselementen erhalten, weil durch den Analog-Digital-Wandler 49 nun mit einer ziemlich niedrigen Frequenz abgetastet werden kann und die Verzögerungsleitungen 51 und 55 viel weniger Speicherele­ mente aufzuweisen brauchen, als wenn das gesamte Videosignal hindurchgeführt werden müßte.
Es dürfte einleuchten, daß gewünschtenfalls dennoch eine Rauschunterdrückung in dem ganzen Videosignal angewandt werden kann.
Es dürfte weiterhin einleuchten, daß statt einer rekursiven Rauschunterdrückungsschaltung, wie oben­ stehend beschrieben, gewünschtenfalls eine transversale verwendet werden kann.
In Fig. 2 werden für entsprechende Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet wie in Fig. 1. Für die Beschreibung derselben sei auf Fig. 1 verwiesen. Etwaige Umwandlungen von analog nach digital und umgekehrt sind nicht angegeben.
Der Eingang 1 der Schaltungsanordnung ist nun unmittelbar mit dem Eingang 9 der Kombinierschaltung ver­ bunden. Dem Eingang 1 wird nun ein NTSC-Videosignalgefüge zugeführt, das ein Leuchtdichtesignal Y und ein Chorminanz­ signal Chr NTSC aufweist.
Die Verzögerungsschaltung 17 ist an die Verarbei­ tung dieses Signals angepaßt und weist eine mit dem Ein­ gang 19 verbundene Verzögerungsleitung 63 mit einer Ver­ zögerung entsprechend einer Teilbildzeit weniger einer halben Zeilenzeit (R - ½ L) auf. Ein Ausgang 65 der Ver­ zögerungsleitung 63 liegt einerseits unmittelbar an einem Umschalter 67 und andererseits über eine Schaltungsanordnung 69, in der die Phase des Chrominanzsignals angepaßt wird. Der Ausgang 65 der Verzögerungsleitung 63 ist dort mit einem Eingang 71 einer Trennschaltung 73 verbunden, die an einem Ausgang 75 den NF-Anteil und an einem Ausgang 77 den HF- Anteil des Signals an den Eingang 71 abgibt.
Der NF-Anteil wird von dem Ausgang 75 über eine Verzögerungsleitung 79 mit einer Verzögerung entsprechend einer Zeilenzeit (L) einem Eingang 81 einer Summierschaltung 83 zugeführt.
Der HF-Anteil, der auch das Chrominanzsignal auf­ weist, wird von dem Ausgang 77 der Trennschaltung 73 einer Interpolationsschaltung zugeführt, die einen unmittelbaren Signalweg zu einem Eingang 85 einer Addierschaltung 87 und einen Signalweg mit einer Verzögerungsleitung 89 mit einer Verzögerung entsprechend zwei Zeilenzeiten (2 L) zu einem weiteren Eingang 91 der Addierschaltung 87 aufweist. Diese Interpolationsschaltung hält die Phase des Chrominanz­ signals gleich der an dem Eingang 19 der Verzögerungslei­ tung 63, macht aber durch Interpolation ein Signal, das weiter, was die Verzögerung betrifft praktisch dem NF- Signal entspricht.
Die Addierschaltung 87 hat einen Ausgang 93, der über einen Schalter 94 mit einem Eingang 95 der Summier­ schaltung 83 verbunden ist, die die Amplitude des Signals an dem Eingang 95 halbiert und dieses Signal mit halbierter Amplitude zu dem Signal an dem Eingang 81 addiert. Der Um­ schalter 67 steht jeweils während der ersten drei Teilbild­ zeiten in der dargestellten Stellung und während der vierten Teilbildzeit in der nicht dargestellten Stellung. Der Schalter 78 steht jeweils während der ersten und dritten Teilbildzeit in der nicht dargestellten Stellung und während der zweiten und vierten Teilbildzeit in der darge­ stellten Stellung. Der Schalter 94 steht jeweils während der ersten und zweiten Teilbildzeit in der nicht darge­ stellten Stellung und während der dritten und vierten Teil­ bildzeit in der dargestellten Stellung. Dieser Schalt­ zyklus wiederholt sich jeweils nach vier Teilbildzeiten. Dadurch hat das Chrominanzsignal jeweils die richtige Phase.
Die Rauschunterdrückung ist in dieser Schaltungs­ anordnung also auf das gesamte Videosignal wirksam. Von dem Ausgang 21 der Kombinierschaltung 11 wird das Signal, in dem der Rauschanteil unterdrückt ist, dem Ausgang 61 der Schaltungsanordnung zugeführt.
Die Schaltungsanordnung 69 zum Anpassen der Phase des Chrominanzsignals kann auch anders ausgebildet werden, beispielsweise dadurch, daß der Umschalter 67 durch eine Addierschaltung ersetzt wird, die die Ausgangssignale zweier Umschalter addiert, von denen der eine Umschalter zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Verzögerungslei­ tung 79 umschaltet und der andere Umschalter zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Verzögerungsleitung 89 und wo­ bei der letztgenannte Umschalter mit der halben Teilbild­ frequenz umschaltet und folglich teilbildweise eine andere Stellung einnimmt, während der andere Umschalter jeweils während des einen Teilbildes von vier aufeinanderfolgenden Teilbildern in der einen und während der anderen drei Teilbilder in der anderen Stellung steht und wobei während dieses einen Teilbildes von den vier die beiden Umschalter die Ausgänge der Verzögerungsleitungen 79, 89 mit der Ad­ dierschaltung verbinden.
In Fig. 3 sind für entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen verwendet worden wie in den vorhergehenden Figuren.
Dem Eingang 1 wird nun ein Videosignal mit einem Leuchtdichtesignal Y und einem PAL-Chrominanzsignal Chr PAL zugeführt.
In der Verzögerungsschaltung 17 wird dem Eingang 71 der Trennschaltung 73 das von dem Eingang 19 herrühren­ de Signal zugeführt und zwar über eine Verzögerungsleitung 99 mit einer Verzögerung entsprechend einer Teilbildzeit minus zweieinhalb Zeilenzeiten (R - 2½ L), wobei ein Aus­ gang 101 einerseits unmittelbar an einem halbteilbildfre­ quenten Umschalter 103 liegt und andererseits über eine Verzögerungsleitung 105 mit einer Verzögerung entsprechend einer Zeilenzeit (L). Der Umschalter 103 liegt an dem Ein­ gang 71 der Trennschaltung 73.
An dem Ausgang 75 der Trennschaltung 73 entsteht der NF-Anteil des Videosignals und an dem Ausgang 77 der HF-Anteil mit abwechselnd einer Verzögerung entsprechend einer Teilbildzeit minus zweieinhalb Zeilenzeiten und einer Teilbildzeit minus anderthalb Zeilenzeiten. Der Ausgang 75 liegt über eine Verzögerungsleitung 106 mit einer Verzöge­ rung entsprechend zwei Zeilenzeiten (2 L) an einem Eingang 107 einer Summierschaltung 109, von der ein Ausgang 111 an dem Ausgang 15 der Verzögerungsschaltung 17 liegt. Der NF- Anteil wird also durch die Verzögerungsschaltung 17 ab­ wechselnd um eine Teilbildzeit minus eine halbe Zeilenzeit und um eine Teilbildzeit plus eine halbe Zeilenzeit ver­ zögert.
Der HF-Anteil wird von dem Ausgang 77 über zwei Kammfilter mit zwei Verzögerungsleitungen 113, 115 mit je einer Verzögerung entsprechend zwei Zeilenzeiten und über zwei Summierschaltungen 117, 119 in ein Chrominanzsignal Chr, das an einem Ausgang 121 der Summierschaltung 117 entsteht, und in ein HF-Leuchtdichtesignal Y H, das an einem Ausgang 123 der Summierschaltung 119 entsteht, aufgeteilt. Diese beiden Signale entsprechen einem entsprechenden Signal, das gegenüber dem Signal an dem Ausgang 77 der Trenn­ schaltung 73 um zwei Zeilenzeiten verzögert ist. Die Phase des Chrominanzsignals an dem Ausgang 121 der Summierschal­ tung 117 wird nun weiterhin noch durch einen Modifikator 125 gespiegelt. Das gespiegelte Chrominanzsignal CHR* wird über ein Bandfilter 127 einem Eingang 129 der Summier­ schaltung 109 zugeführt und das HF-Leuchtdichtesignal Y H wird einem Eingang 131 zugeführt. An dem Ausgang 111 der Summierschaltung 109 entsteht nun ein Signal, das einem Signal entspricht, das gegenüber dem dem Eingang 19 der Verzögerungsschaltung 17 zugeführten Signal abwechselnd um eine Teilbildzeit minus und plus eine halbe Zeilenzeit verzögert ist und worin die Phase des Chrominanzsignals korrigiert ist, um in der Kombinierschaltung 11 mit dem unverzögerten Signal an dem Eingang 1 zusammengefügt werden zu können.
Die Verzögerungsschaltung 17 kann in diesem Fall gewünschtenfalls durch eine Verzögerungsleitung mit einer Verzögerungszeit entsprechend einer Teilbildzeit minus zwei­ einhalb Zeilenzeiten (R - 2½ L) mit einer nachfolgenden Parallelschaltung einer HF- und einer NF-Signalstrecke mit in der HF-Signalstrecke einer umschaltbaren Verzögerung mit einem sich wiederholenden Zyklus von nacheinander in aufeinanderfolgenden Teilbildern 4, 4, 0, 4 und 0 Zeilen­ zeiten (4 L, 4 L, 0, 4 L, 0) und in der NF-Signalstrecke einer umschaltbaren Verzögerung mit einem sich wiederholenden Zyklus von nacheinander in aufeinanderfolgenden Teilbildern zwei und drei Zeilenzeiten (2 L, 3 L, . . .) ersetzt werden.
In Fig. 4 sind entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet. Eine Anzahl Einzel­ teile sind auf eine andere Art und Weise gegliedert als in Fig. 1, wodurch die Schaltungsanordnung für weitere Signalverarbeitung geeignet wird, wozu eine Verzögerung um beispielsweise eine Teilbildzeit weniger eine halbe Zeilen­ zeit erforderlich ist, wie beispielsweise für eine Kamm­ filterschaltung für ein PAL-Signal zum Trennen der Chromi­ nanz- und Luminanzsignalanteile desselben.
Die Trennschaltung 3 liegt nun hinter dem Aus­ gang 33 der Subtrahierschaltung 31. Der Eingang 1 der Schaltungsanordnung liegt an dem Einang 9 der Kombinier­ schaltung 11.
Der NF-Ausgang 5 der Trennschaltung 3 liegt nun an dem Eingang 35 der Schaltungsanordnung mit dem veränder­ lichen Übertragungsfaktor 37.
Weiterhin liegt die Addierschaltung 25 vor dem Ausgang 21 der Kombinierschaltung 11. Der Eingang 23 der­ selben liegt nun nur an dem Ausgang 47 der Addierschaltung 43 und der Ausgang 61 liegt an dem Ausgang 21 der Kombi­ nierschaltung 11.
Der Eingang und der Ausgang der Verzögerungs­ leitung mit einer Verzögerung entsprechend einer Teilbild­ zeit weniger eine halbe Zeilenzeit 55 liegen an einem Aus­ gang 135 bzw. 137 der Schaltungsanordnung, die beispiels­ weise mit Eingängen einer Kammfilterschaltung verbunden sein können zum Trennen des Chrominanz- und Luminanzsignalan­ teils eines PAL-Signals, wenn dem Eingang 1 ein PAL-Signal zugeführt wird. Die Verzögerungsschaltung 17 muß dann geeignet sein, den ganzen Fequenzbereich der PAL-Signals durchzulassen.
Der HF-Teil des Signals am Eingang 1 wird über die Subtrahierschaltung 31, den Ausgang 7 der Trennschaltung 3 und die Addierschaltung 25 zu dem Eingang 19 der Ver­ zögerungsschaltung 17 weitergeleitet. Der HF-Teil gelangt über die Verzögerungsschaltung 17 wieder zu dem Eingang 13 der Kombinierschaltung, aber weil es dann mit entgegenge­ setzten Vorzeichen über die Subtrahierschaltung 31, die Addierschaltung 43 und die Addierschaltung 25 zu dem Aus­ gang 21 der Kombinierschaltung 11 geführt wird, ist das Signal dort Null geworden. Es entsteht an diesem Ausgang 21 folglich kein verzögerter HF-Teil.
Der NF-Teil des Signals an dem Eingang 1 wird über die Subtrahierschaltung 31, die Schaltungsanordnung mit dem veränderlichen Übertragungsfaktor 37, die Addier­ schaltung 43 und die Addierschaltung 25 dem Eingang 19 der Verzögerungsschaltung 17 zugeführt und erscheint ver­ zögert an dem Eingang 13 der Kombinierschaltung 11. Von dort wird es unmittelbar und über die Subtrahierschaltung 31 und die Schaltungsanordnung mit dem veränderlichen Über­ tragungsfaktor 37 der Addierschaltung 43 zugeführt, so daß es mit einer von dem Übertragungsfaktor der Schaltungs­ anordnung 37 abhängigen Amplitude wieder an dem Eingang 19 der Verzögerungsschaltung 17 gelangt. Dadurch tritt in dem NF-Teil eine Rauschunterdrückung auf.
An den Ausgängen 135 und 137 der Verzögerungs­ schaltung 17 entstehen folglich um eine Teilbildzeit weniger eine halbe Zeilenzeit (R - ½ L) gegenüber einander verzögerte PAL-Signale, in denen in dem NF-Teil das Rau­ schen unterdrückt ist. Mit Hilfe eines Kammfilters, von dem die genannte Verzögerung einen Teil bildet, können stö­ rende Elemente in dem Chrominanz- und Luminanzsignal unter­ drückt werden.
Vorausgesetzt wurde, daß die weitere Verarbeitung der digitalen Signale an den Ausgängen 135, 137 erfolgt. Diese kann selbstverständlich gewünschtenfalls mit analogen Signalen dadurch erfolgen, daß der Ausgang 135 mit dem Eingang des Analog-Digital-Wandlers 49 verbunden wird und der Ausgang 137 über einen Digital-Analog-Wandler mit dem Ausgang der Verzögerungsleitung 55.
Weiterhin dürfte es einleuchten, daß die Schal­ tungsanordnung nach Fig. 4 auch für andere Signale brauch­ bar ist, die noch eine Bearbeitung erfahren müssen, wofür eine Verzögerung entsprechend etwa einer Teilbildzeit weni­ ger eine halbe Zeilenzeit notwendig ist.

Claims (4)

1. Rauschunterdrückungsschaltung für ein Videosignal mit einer Verzögerungsschaltung mit einer Verzögerung ent­ sprechend nahezu einer Teilbildzeit und mit einer Kombi­ nierschaltung, in der ein Ausgangssignal der Verzögerungs­ schaltung mit einem Eingangssignal kombiniert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung (17) ab­ wechselnd umschaltbar ist (53) derart, daß die Verzögerung während einer Teilbildabtastzeit eine Teilbildzeit weniger eine halbe Zeilenzeit und während einer folgenden Teilbild­ abtastzeit eine Teilbildzeit plus eine halbe Zeilenzeit beträgt.
2. Rauschunterdrückungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung eine Trennschaltung (3) aufweist zum voneinander Trennen eines HF- und eines NF-Anteils des Videosignals.
3. Rauschunterdrückungsschaltung nach Anspruch 2 für ein PAL-Signal, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenn­ schaltung (73) hinter eine Verzögerungsleitungsschaltung (99, 103, 105) aufgenommen ist mit einer teilbildweise umschalt­ baren Verzögerungszeit entsprechend einer Teilbildzeit minus zweieinhalb Zeilenzeiten und entsprechend einer Teil­ bildzeit minus anderthalb Zeilenzeiten. (Fig. 3)
4. Rauschunterdrückungsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung (3) hinter einer Subtrahierschaltung (31) liegt, deren Eingänge (27, 29) mit einem Eingang (1) der Rauschunterdrückungsschaltung bzw. einem Ausgang (15) der Verzögerungsschaltung (17) verbunden sind, während ein HF-Ausgang (7) der Trennschaltung (3) mit einem Eingang (59) einer Addierschaltung (25) verbunden ist, von der ein weiterer Eingang (23) über eine weitere Addier­ schaltung (43) und eine Schaltungsanordnung (37) mit einem veränderlichen Übertragungsfaktor mit einem NF-Ausgang (5) der Trennschaltung (3) verbunden ist, während ein weiterer Eingang (45) der weiteren Addierschaltung (43) mit dem Ausgang (15) der Verzögerungsschaltung (17) verbunden ist. (Fig. 4)
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