DE313112C - - Google Patents

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DE313112C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/001Removing cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Zum Ausputzen von runden Hohlkörpern, z. B. von Granaten, die innen von Formsand, Rost usw. zu reinigen sind, bediente man sich bisher zylindrischer Bürsten. Solche Bürsten haben gewöhnlich einen etwas größeren Durchmesser als der Innenraum der Hohlkörper. Sie nutzen sich verhältnismäßig sehr rasch ab und sind teuer in der Herstellung. Beim Granatenputzen auf der Drehbank geht ihr wirksamer
ίο Durchmesser z. B. bereits etwa beim zehnten Geschoß verloren.
Nach der vorliegenden Erfindung soll das Ausputzen solcher Hohlkörper nach einem neuen Verfahren vorgenommen werden, bei dem keine Bürsten zur Anwendung kommen.
Nach diesem Verfahren wird der Hohlraum zunächst zu einem gewissen Teil mit einer Putzmasse aus pulverförmigern Material, z.B. Sand und Sägemehl, gefüllt. Dann wird ein Putzdorn eingeführt, der annähernd den Durchmesser des Hohlraumes hat und aus Stahl, Eisen oder Holz hergestellt sein kann. Dieser Putzdorn ist am Umfang mit Aussparungen versehen, die von der Spitze ausgehen und eine solche Länge haben, daß sie bei ganz eingetriebenem Dorn nicht über den Rand des Hohlkörpers hinausgehen. Dieser Dorn wird unter Druck in den Hohlraum eingeführt, wobei sich das Putzmaterial in die Aussparungen'drängt und die Reinigung bewirkt, wenn entweder der Hohlkörper oder der Dorn in schnelle Umdrehung versetzt wird. Der reibungsfähige Durchmesser entsteht immer wieder von neuem, wenn der Dorn nachgedrückt wird.
Das Putzmaterial kann immer wieder benutzt werden und ist billig1 gegenüber den Borsten einer Bürste.
Die Aussparungen verlaufen im wesentlichen längs des Domes. Als besonders gut geeignet haben sich spiralförmig gewundene Kanäle erwiesen, mit denen der Dorn ungefähr ,die Ge-s stalt eines Spiralbohrers hat. Die Anzahl und Form der Spiralnuten kann beliebig. gewählt werden.
Ein der Erfindung entsprechender Dorn ist als Beispiel in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Hohlkörper mit Putzmaterial und einen Dorn bei Beginn der Arbeit.
Fig. 2 zeigt den vollständig eingeführten Dorn.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Der Hohlkörper α wird mit dem Putzmaterial b etwa zur Hälfte gefüllt. Dann wird ein schnell sich drehender Putzdorn c in den Hohlraum gedrückt. Dabei füllen sich die Nuten d. Die Füllung der Nuten wirkt als Putzpolster, und dieses reinigt die Innenwand in kurzer Zeit gründlich.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Ausputzen von runden Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper zunächst zum Teil mit einer pulverförmigen Putzmasse, z. B. Sand, Sägemehl ο. dgl., gefüllt werden, und daß diese Masse dann mittels eines unter Druck in den Hohlraum eingeführten, sich gegen den Hohlkörper drehenden Domes, welcher ge-
    eignete Aussparungen an seinem Umfang hat, gegen die Innenwand des Hohlkörpers gepreßt und gerieben wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Putzdorn die Form eines Spiralbohrers mit einer oder mehreren Spiralnuten hat, die bei ganz eingetriebenem Dorn innerhalb des Hohlkörpers endigen und die Putzmasse in sich aufnehmen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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