DE3127083C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Klemmschelle zur Siche
rung der Verbindung zweier rohrförmiger Elemente,
bestehend aus einem eine Schlinge bildenden, ein
freies Ende aufweisenden Metallband, an dem im Be
reich des anderen Endes eine mit dem freien Ende
durch Keilwirkung selbstschließend zusammenwirkende
Verriegelung angeordnet ist.
Es gibt zahlreiche Anwendungsgebiete für derartige
Klemmschellen, beispielsweise im Bereich des Automo
bilbaus, insbesondere bei dauerhaften Verbindungen.
Bei derartigen Klemmschellen wird mittels geeigneter
Spannmittel das freie Ende des Metallbandes mit dem
anderen Ende verbunden.
Eine Schelle der eingangs genannten Art ist aus der
DE-OS 25 53 046 bekannt. Bei dieser Klemmschelle ist
am einen Ende des Bandes ein Käfig mit zwei einander
gegenüberliegenden Seitenwänden befestigt, in denen
deckungsgleich zwei schräge Schlitze angeordnet sind,
die sich in Öffnungsrichtung der Schelle dem Band
nähern. Die Schlitze werden von einer Schraube mit
gerändeltem Mittelteil durchquert, die deshalb quer
zu ihrer Achsrichtung in Längsrichtung des Bandes
verschoben werden kann und dabei ihren Abstand vom
Band verändert. Das freie Ende des Bandes wird zum
Festspannen der Klemmschelle in den Käfig eingeführt
und durch Drehung der Schraube durch den Käfig gezo
gen, wodurch sich der Durchmesser der vom Band gebil
deten Schlinge verringert, bis das Band am dem zu um
spannenden Gegenstand, beispielsweise einem Schlauch,
anliegt. Wird die Schraube weiter gedreht, bewegt sie
sich unter dem Einfluß der Spannkraft in der durch
die Schlitze gebildeten Führung und nähert sich dabei
dem Band, wodurch von der Schraube unter dem Einfluß
der schrägen Führung eine keilartige Klemmwirkung auf
das Band ausgeübt wird.
Die bekannte Klemme läßt die Stärke der ausgeübten
Klemmspannung nicht klar erkennen, die Einhaltung der
richtigen Klemmspannung kann deshalb nicht zuverlässig
überwacht werden.
Dieses Problem ist grundsätzlich bereits gelöst. Aus
der US-PS 32 61 062 ist eine Klemmschelle mit einem
ihr zugeordneten hebelartigen Spannwerkzeug bekannt,
das in eine ihm zugeordnete Lagerung der an der
Klemmschelle angebrachten Verriegelung derart einge
setzt werden kann, daß eine Mitnehmerverzahnung in
eine Perforation des Klemmbandes eingreift, worauf
die Schwenkbewegung des Werkzeugs eine spannende
Längsbewegung des Klemmbandes zur Folge hat. Eine auf
ein vorgegebenes Drehmoment einstellbare Rutschkupp
lung an einem Kniegelenk des Hebelarms zwischen des
sen Handgriff und dem die Mitnehmerverzahnung tragen
den Abschnitt beschränkt das am Handgriff ausübbare
Drehmoment und damit die Klemmspannung der Schelle
auf einen vorgegebenen Wert.
Die Verriegelung ist mit einer eine Lösetaste aufwei
senden, in die Perforation des Klemmbandes eingrei
fenden Klinke versehen, so daß die Klemmschelle je
derzeit leicht demontiert und anschließend erneut ver
wendet werden kann.
Auch bei der aus der DE-OS 25 53 046 bekannten Kon
struktion besteht jederzeit die Möglichkeit, die
Klemmverbindung durch Drehung der Schraube im Gegen
sinn wieder aufzuheben und die Schelle zu lösen, so
daß sie beispielsweise bei der Reparatur eines Kraft
fahrzeugs demontiert und anschließend wieder montiert
werden kann. Ihre Zuverlässigkeit und ihre Spannkraft
verringert sich jedoch wesentlich durch derartige
aufeinanderfolgende Montagen und Demontagen.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Klemmschelle
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß mit
relativ einfachen Mitteln eine hohe Montagesicherheit
erreicht wird. Dabei soll insbesondere sichergestellt
sein, daß eine Klemmschelle nach der erstmaligen
Montage nicht wiederverwendet werden kann, um dadurch
die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Werkzeug zu
schaffen, mit dem die erfindungsgemäße Klemmschelle
mit einer vorbestimmten Spannung montiert und nach
dem Erreichen der Spannung derart verändert werden
kann, daß sie sich nach der Demontage nicht erneut
verwenden läßt.
Nach einer ersten Lösungsform ist die eingangs ge
nannte Klemmschelle derart ausgestaltet, daß die
Verriegelung durch ein fest mit dem anderen Ende
verbundenes, an der Außenseite der Schlinge angeord
netes, den Durchtritt des freien Endes gestattendes
Gehäuse gebildet wird, das in seinem Inneren einen
vom freien Ende des Metallbandes durchquerten, in
Öffnungsrichtung der Schlinge konvergierenden Ab
schnitt bildet, wobei dem Inneren des Gehäuses ein
Keil zugeordnet ist, dessen Außenform komplementär
zur Form des Gehäuseinneren gestaltet ist, daß im
freien Ende des Metallbandes eine zum Einsetzen eines
zur Übertragung einer Zugkraft geeigneten Vorsprungs
eines Spannwerkzeugs geeignete Öffnung angeordnet ist
und daß der die Öffnung enthaltende Abschnitt des
Metallbandes dauerhaft in eine Stellung abbiegbar
ist, in der die Achse der Öffnung annähernd Parallel
zur Richtung der Zugkraft verläuft.
Das einer derartigen Klemmschelle zugeordnete Werk
zeug zum Spannen der Klemmschelle ist erfindungsgemäß
derart ausgebildet, daß es einen Kopf mit einem
Vorsprung aufweist, welche im wesentlichen rechtwink
lig zur Zugrichtung des Werkzeugs angeordnet sind und
unter der Wirkung einer vorgegebenen Zugkraft gegen
über einem Grundkörper des Werkzeugs in eine im we
sentlichen parallel zu dieser Zugrichtung verlaufende
Richtung verschwenkbar sind.
Sobald die vorgegebene Zugkraft erreicht ist, ver
schwenkt sich der Kopf und biegt dadurch den Endab
schnitt des Metallbandes, in dessen Öffnung der
Vorsprung eingreift, derart ab, daß die Öffnung etwa
in Richtung der vom Werkzeug ausgeübten Zugkraft
weist, so daß eine weitere Zugkraftübertragung nicht
mehr möglich ist. Damit ist einerseits sichergestellt,
daß die vorgegebene Zugkraft tatsächlich aufgebracht,
aber auch nicht überschritten wird, während anderer
seits eine erneute Verwendung einer Schelle mit einem
derart dauerhaft verformten Metallband ausgeschlossen
ist.
Eine andere Lösungsform für die gestellte Aufgabe
besteht bei der eingangs genanten Klemmschelle darin,
daß die Verriegelung durch ein fest mit dem anderen
Ende verbundenes, an der Außenseite der Schlinge
angeordnetes, den Durchtritt des freien Endes gestat
tendes Gehäuse gebildet wird, das in seinem Inneren
einen vom freien Ende des Metallbandes durchquerten,
in Öffnungsrichtung der Schlinge konvergierenden Ab
schnitt bildet, wobei dem Inneren des Gehäuses ein
Keil zugeordnet ist, dessen Außenform komplementär
zur Form des Gehäuseinneren gestaltet ist, und daß im
freien Ende des Metallbandes eine zum Ansetzen eines
Zugwerkzeugs geeignete Profilierung ausgebildet ist,
die geeignet ist, in Spannrichtung dem Zugwerkzeug
bis zu einer vorgegebenen Zugkraftgrenze zu widerste
hen, während sie beim Überschreiten der Zugkraftgren
ze vom Zugwerkzeug überwunden und dauerhaft flachge
drückt wird.
Auch bei dieser Ausführungsform wird sichergestellt,
daß die vorgesehene Spannkraft erreicht, jedoch nicht
überschritten wird und daß die Wiederverwendung einer
demontierten Klemmschelle ausgeschlossen ist, weil
nach der erstmaligen Verwendung die zum Ansetzen des
Spannwerkzeuges erforderliche Profilierung beseitigt
ist. Zugleich ist die maximale Spannkraft aber als
wesentliche Eigenschaft der Klemmschelle festgelegt
und somit unabhängig von der Konstruktion bzw. der
Justierung des Spannwerkzeugs, vorausgesetzt, daß
dieses zur Aufbringung der maximalen Spannkraft ge
eignet ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung wird diese
näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Klemm
schelle,
Fig. 2 einen Schnitt in einer zur Zeichnungsebene der Fig.
1 parallelen Ebene durch den Spannbereich der Enden
der Klemmschelle,
Fig. 3 einen Schnitt durch den gleichen Bereich längs der
Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 eine Abwicklung zur Erläuterung der Herstellungs
weise eines Teils der Verriegelung,
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht eines erfindungs
gemäßen Spannwerkzeuges,
Fig. 6-8 verschiedene Stellungen des Spannwerkzeuges nach
Fig. 5 während des Spannens einer Klemmschelle
nach Fig. 1 und
Fig. 9-11 Ausführungsvarianten der Verriegelungsmittel und
des Zugwerkzeuges.
Die in Fig. 1 gezeigte Klemmschelle besteht aus einem
Metallband 1, welches im wesentlichen eine Schlinge bildet.
Wie bekannt ist diese Schlinge dazu bestimmt, wenigstens
teilweise den Verbindungsbereich zweier ineinander ge
steckter Rohre zu umschließen und das äußere Rohr gegen
das innere Rohr zu spannen.
Das Metallband 1 besitzt ein freies Ende 2, das vorzugsweise
auf der Außenseite der Schlinge liegt. Außerdem besitzt das
Metallband 1 im Bereich seines anderen Endes 3 eine Ver
riegelungsvorrichtung 4. Das freie Ende 2 des Metallbandes
1 durchquert diese Verriegelungsvorrichtung 4.
Die Verriegelungsvorrichtung 4 dient der Aufgabe, die
Spannung der Klemmschelle beispielsweise auf den zu ver
bindenden Rohren auf einem vorgegebenen Wert zu halten,
dessen Bestimmung nachfolgend noch erläutert wird. Mit
anderen Worten, die Verriegelungsvorrichtung 4 ermöglicht
es dem freien Ende 2 in der schematisch durch den Pfeil 5
gezeigten Richtung bewegt zu werden, während eine Bewegung
des Endes 2 in der Gegenrichtung verhindert wird.
Andererseits besitzt bei einer bevorzugten Ausführungsform
das Metallband 1 im Bereich seines freien Endes 2 einen
Rand 6, der beispielsweise durch Umbiegen des Bandes er
halten werden kann. Das freie Ende 2 besitzt außerdem hinter
dem Rand 6 eine Öffnung oder Durchbrechung 7. Die Aufgabe
des Randes 6 und der Öffnung 7 werden später noch beschrieben.
Erfindungsgemäß ist die Verriegelungsvorrichtung 4 selbst
spannend ausgebildet, wozu das freie Ende 2 des Metallbandes
1 mit dem anderen Ende 3 verklemmt wird. Diese Verriegelungs
vorrichtung 4 wird durch ein Gehäuse 8 gebildet, welches im
Inneren einen Bereich umgrenzt, der in der eine Öffnung der
Klemmschelle bewirkenden Bewegungsrichtung des freien Endes
2 konvergiert, d. h. in einer Richtung, welche dem Pfeil 5
entgegengesetzt ist.
Die Verriegelungsvorrichtung 4 umfaßt außerdem einen Keil
17, dessen Form komplementär zu dem vom Gehäuse 4 um
schlossenen Innenbereich ausgebildet ist, jedoch unter Be
rücksichtigung der Dicke des Metallbandes 1 im Bereich
seines freien Endes 2.
Es sind außerdem elastische Mittel vorgesehen, welche den
Keil 17 im Inneren des vom Gehäuse 8 umschlossenen Be
reiches in einer Verriegelungsstellung festhalten, d. h.
in einer das freie Ende 2 des Metallbandes 1 festklemmenden
Stellung. Um die Haftung zwischen den verschiedenen mitein
ander zur Verklemmung des Keils im Gehäuse dienenden Flächen
und damit die Wirksamkeit des Keils zu verbessern, ist
wenigstens ein Teil dieser Flächen mit Mitteln, wie bei
spielsweise Zähnen, Kerben, Noppen oder dgl. versehen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform
des Gehäuses 8 und des Keils 17, sowie der elastischen Halte
mittel.
Bei der bevorzugten Ausführungsform besitzt das Gehäuse 8
in einer zur Zeichnungsebene der Fig. 3 parallelen Quer
schnittsebene die Form eines U, dessen Öffnung dem Ende 3
des Metallbandes zugewandt ist. Die Länge der seitlichen
Schenkel 9 und 10 des U-förmigen Querschnitts nimmt in der
Konvergenzrichtung des vom Gehäuse 8 umschlossenen Bereichs
ab, d. h. in der dem Pfeil 5 entgegengesetzten Richtung.
Das Gehäuse besitzt außerdem im Bereich der Enden 11 und 12
seiner Seitenwände, welche den Schenkeln 9 und 10 zugeordnet
sind, Verklammerungsmittel zur Verbindung mit dem anderen
Ende 3 des Metallbandes 1.
Bei der dargestellten Ausführungsform bestehen diese Mittel
beispielsweise aus zwei Laschen 13 und 14, welche durch Um
biegen der seitlichen Wände des Gehäuses 8 nach innen ge
bildet werden und welche sich an einen verformten Abschnitt
15 des Endes 3 anlegen, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Der verformte Abschnitt 15 besitzt im wesentlichen die Form
einer flachen länglichen Einbuchtung, deren Länge im wesent
lichen gleich der Länge der beiden Laschen 13 und 14 ist
und deren Tiefe im wesentlichen gleich der Dicke der Ge
häuselaschen 13 und 14 ist.
Der Zweck des verformten Abschnittes 15 besteht darin, das
Gehäuse 8 mit dem Ende 3 des Metallbandes während der
Spannung und Verriegelung der Klemmschelle fest zu ver
binden, und außerdem im wesentlichen die Kontinuität des
inneren Umfangs 16 der Klemmschelle im Bereich der Ver
riegelungsvorrichtung 4 zu erhalten.
Bei der gezeigten Ausführungsform umfaßt die Verriegelungs
vorrichtung 4 außerdem einen Keil 17, dessen äußerer Umriß
der Form des inneren Bereiches des Gehäuses 8 komplementär
ist, und der sich einerseits auf die obere Innenfläche 18
des Gehäuses 8 und auf die Außenseite 19 des freien Endes
2 abstützt, dessen Unterseite 20 die Außenseite 21 des
anderen Endes 3 berührt.
Vorzugsweise besitzt der Keil 17 ebenso wie das Gehäuse
8 einen U-förmigen Querschnitt in einer zur Zeichnungsebene
der Fig. 3 parallelen Ebene, wobei sich das U gegen das
freie Ende 2 öffnet und wobei die Länge der Schenkel 22 und
23 in der Konvergenzrichtung des Gehäuses 8 abnimmt, d. h.
in der zur Richtung des Pfeiles 5 entgegengesetzten Rich
tung. Natürlich ist die Breite des Keils geringer als die
innere Breite des Gehäuses 8.
Eine auf das freie Ende 2 in einer dem Pfeil 5 entgegenge
setzten Richtung ausgeübte Zugkraft, welche der Reaktion
des Metallbandes 1 nach der Spannung entspricht, verursacht
eine Verkeilung des Keils 17 im Gehäuse 8 und das Fest
klemmen des freien Endes 2 auf dem anderen Ende 3 des
Metallbandes 1. Im Gegensatz hierzu verursacht eine auf das
freie Ende 2 in Richtung des Pfeiles 5 ausgeübte Zugkraft,
wie sie beim Festspannen der Klemmschelle auftritt, ein
Lösen des Keils 17 und ermöglicht somit eine Verschiebung
des freien Endes 2 in Richtung des Pfeiles 5 gegenüber dem
anderen Ende 3 des Metallbandes 1.
Elastische Mittel halten den Keil 17 in seiner Klemmstel
lung innerhalb des Gehäuses 8 fest, um die Verkeilung zu
bewirken, sobald die in Richtung des Pfeiles 5 auf das
freie Ende 2 ausgeübte Zugkraft unterbrochen wird. Bei der
gezeigten Ausführungsform bestehen diese elastischen
Mittel aus einem Federbügel 24, welcher das Gehäuse 8 und
den Keil 17 verbindet.
Vorzugsweise werden das Gehäuse 8 und der Keil 17 ebenso
wie der Federbügel 24 durch Ausstanzen und Falten beispiels
weise aus einem Metallblech hergestellt. Die Fig. 4 zeigt
schematisch das Gehäuse 8, den Keil 17 und den Federbügel
24 nach dem Ausstanzen und vor dem Biegen.
Das Gehäuse 8 und der Keil 17 weisen im wesentlichen die
Form zweier gleichseitiger Trapeze 25 bzw. 26 auf, welche
mit ihren großen Basisseiten einander gegenüberliegen. Die
beiden Trapeze sind im Bereich ihrer großen Basisseiten
durch eine Zunge 27 miteinander verbunden, welche nach dem
Umbiegen den Federbügel 24 bildet.
Für den Fachmann fällt es leicht, das am besten geeignete
Material zur Herstellung des Gehäuses 8, des Keils 17 und
des Federbügels 24 auszuwählen, bei welchem es sich bei
spielsweise um Stahl handeln kann.
In Fig. 4 sind in strichpunktierten Linien die Faltlinien
in den Trapezen 25 und 26 dargestellt. Die Faltlinien 28
dienen zur Abwinkelung der Laschen 13 und 14. Die Linien
29 dienen zur gegenseitigen Abwinkelung der Seitenwände
und der oberen Fläche des Gehäuses 8. Letzteren Linien
entsprechen die Faltlinien 30 im Trapez 26 zur Bildung des
Keils 17.
Um die in Fig. 1 gezeigte Klemmschelle zu spannen, wird er
findungsgemäß auf das freie Ende 2 eine Zugkraft in Richtung
des Pfeiles 5 ausgeübt, bis ein vorgegebener Wert erreicht
wird, welcher einer vorgegebenen Spannung des Metallbandes
1 und einem gewissen Ausmaß der Verspannung der Klemmschelle
entspricht. Vorzugsweise wird die Spannung, welche beim Aus
üben einer Zugkraft auf das freie Ende 2 erzeugt wird, selbst
tätig unterbrochen, sobald eine vorgegebene Zugkraft erreicht
wird. Dies wird ermöglicht durch die Öffnung 7 und den Rand
6 des freien Endes 2, sowie durch das schematisch in Fig. 5
dargestellte Spannwerkzeug.
Das in Fig. 5 schematisch gezeigte Werkzeug besteht aus einem
länglichen Grundkörper 31, welcher an seinem einen Ende mit
einem verschwenkbaren Kopf 32 versehen ist und am anderen
Ende mit schematisch dargestellten Verbindungsorganen 33,
die es ermöglichen, das Werkzeug mit einem geeigneten Organ
zur Ausübung einer Zugkraft in Richtung des Pfeiles 34 zu
verbinden.
Der verschwenkbare Kopf 32 wird durch einen Vorsprung 52
verlängert und definiert zusammen mit diesem Vorsprung 52
eine Achse 55, welche zu Beginn im wesentlichen rechtwinklig
zur Richtung der aufzubringenden Zugkraft verläuft. Der Kopf
32 ist durch eine Achse 37 gelenkig mit einem Druckstück
36 verbunden. Das von der Achse 37 abgewandte Ende 38 des
Druckstücks 36 wird zwischen einem festen Anschlag 39 und
einem Ende 40 eines Hebels 41 festgehalten.
Der Hebel 41 ist um eine Achse 42 verschwenkbar angeordnet,
welche im wesentlichen parallel zu den vorstehend genannten
Achsen 35 und 37 verläuft. Im Bereich seines anderen Endes
43 übt eine Druckfeder 44 eine Druckkraft auf dieses Ende
aus, welche das Ende 38 des Druckstücks 36 zwischen dem festen
Anschlag 39 und dem Ende 40 des Hebels 41 blockiert. Die
Druckfeder 44 ist einstellbar durch schematisch mit 45 ge
kennzeichnete Mittel, die es erlauben, die Kraft einzustellen,
welche auf das Ende 43 des Hebels ausgeübt wird. Außerdem ist
vorzugsweise ein Klotz 46 vorgesehen, welcher die Verbindung
zwischen der Feder 44 und dem Ende 43 des Hebels bewirkt.
Auf diese Weise entspricht einer Zugkraft auf das Werkzeug
im wesentlichen in Richtung des Pfeiles 34 ein Druck des
Endes 43 des Hebels 41 auf die Druckfeder 44 im wesentlichen
in Richtung des Pfeils 47, welcher durch eine Drehung des
Hebels 41 um seine Achse 42 in dem durch die Pfeile 48 und
49 gezeigten Drehsinn entspricht. Die Drehung des Hebels
41 erfolgt somit in einem Drehsinn, welcher das Ende 40 des
Hebels 41 vom festen Anschlag 39 abhebt.
Wenn die Zugkraft eine durch die Spannung der Feder 44 vor
gegebene Höhe erreicht, wird das Ende 38 des Druckstücks 36
freigegeben und das Druckstück kann sich im wesentlichen in
Richtung des Pfeils 50 verschieben. Diese Verschiebung des
Druckstücks 36 erfolgt zugleich mit einer Schwenkbewegung
des Kopfes 32 um seine Achse 35 in Richtung des Pfeils 51.
Um die Präzision der Auslösung des Werkzeugs, welche mit
einer Verschwenkung des Kopfes 32 zusammenfällt, zu ver
bessern, ist die Berührungfläche 53 zwischen dem Druckstück
36 und dem Ende 40 des Hebels 41 schräg ausgebildet.
Somit wird die Schwenkbewegung des Kopfes 32 grundsätzlich
durch die Druckkraft der Feder 44 gesteuert. Der Fachmann
kann leicht den Federweg der Feder 44 und die Zugkraftgrenze,
bei welcher der Kopf 32 verschwenkt wird, aufeinander ab
stimmen, unter Berücksichtigung insbesondere der Abmessungen
der verschiedenen Elemente.
Die Beschreibung des Werkzeugs erfolgt selbstverständlich
nur beispielsweise, es können auch andere Ausführungsformen
des Werkzeuges gewählt werden, um die erfindungsgemäße Klemm
schelle zu spannen. Vorzugsweise besitzen diese Werkzeuge
jedoch einen dem Kopf 32 entsprechenden Kopf, welcher bei
einer vorgegebenen Zugkraft ausschwenkt.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen die verschiedenen Phasen während
des Spannens der Klemmschelle und insbesondere das freie
Ende 2 des Metallbandes 1.
Der den Kopf 32 verlängernde Vorsprung 52 des Werkzeugs
greift in die Öffnung 7 des freien Endes 2 ein. Der Vor
sprung 52 und die Öffnung 7 weisen deshalb einander ent
sprechende Umrisse auf. Der Eingriff des Vorsprungs 52 in
die Öffnung 7 wird vorzugsweise ergänzt durch eine Anlage
der Innenfläche 56 des Randes 6 am Kopf 32, wie dies aus
Fig. 6 ersichtlich ist.
Eine auf den Grundkörper 31 des Werkzeugs ausgeübte Zug
kraft in Richtung des Pfeils 34 wird im wesentlichen voll
ständig auf den Bereich des freien Endes 2 übertragen. Diese
Zugkraft verursacht somit eine Spannung der Klemmschelle,
d.h. eine Verlagerung des freien Endes 2 in Richtung des
Pfeiles 5. In gewissen Fällen kann die Zugkraft 500 kp er
reichen.
Beim Erreichen einer vorgegebenen Zugkraft erfolgt die Ver
schwenkung des Kopfes 32, wie dies in den Fig. 7 und 8 dar
gestellt ist.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, hat das Verschwenken des
Kopfes 32 eine Biegung 54 im freien Ende 2 zur Folge. Diese
Abbiegung wird verursacht durch die Auslenkung des freien
Endes 2 durch den Vorsprung 52 und den an der Fläche 56 des
Randes 6 anliegenden unteren Abschnitt des Kopfes 32.
Die Fig. 8 zeigt den Kopf 32 am Ende der Schwenkbewegung.
Die Achse 55 des Kopfes 32, welche anfangs im wesentlichen
rechtwinklig zum freien Ende 2 und der Richtung 34 der Zug
kraft verlaufen ist, hat diese Richtung verlassen, bis sie
nun grob annähernd etwa parallel zu dieser Richtung verläuft.
Dies führt dazu, daß der Kopf 32 automatisch aus dem freien
Ende 2 herausgezogen wird.
Es ist weiter zu bemerken, daß im wesentlichen unmittelbar
und gleichzeitig mit diesem Lösen des Kopfes 32 der Keil
17, vorgespannt durch den Federbügel 24, das freie Ende 2
gegenüber dem Gehäuse 8 und somit gegenüber dem anderen Ende
3 der Klemmschelle verkeilt. Diese Verkeilung wird erleichtert
durch die Reaktion der Klemmschelle auf die Zugkraft, welche
auf ihr Ende 2 ausgeübt wurde.
Außerdem ermöglicht die Abbiegung 54 des freien Endes 2 eine
visuelle Kontrolle darüber, ob die Spannung mit der vorge
gebenen Intensität durchgeführt worden ist. Diese Spannung
erfolgt in einer "zerstörerischen Weise", d. h. sie kann nicht
mit dem Spannwerkzeug wiederholt werden. Nach der Demontage
der Klemmschelle ist es somit nicht mehr möglich, diese
Schelle erneut zu verwenden; es ist vielmehr erforderlich,
sie zu ersetzen. Dadurch wird die Zuverlässigkeit gegenüber
bisher bekannten Klemmschellen verbessert, außerdem wird die
Spannung in einer im wesentlichen automatischen Weise und
wiederholbar für weitere Klemmschellen durchgeführt.
Die Fig. 9 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform bei der
Ausbildung der vorstehend beschriebenen Verriegelungsvor
richtung. Nach dieser abgewandelten Ausführungsform wird die
Verkeilung des Keils im Gehäuse, welche das freie Ende 2 des
Metallbandes 1 gegen das andere Ende 3 verspannt, durch den
Eingriff zweier komplementärer Verzahnungen unterstützt,
welche auf der Außenseite 19 des freien Endes 2 und der
Unterseite 66 des Keils 61 ausgebildet sind.
In Fig. 9 ist ein Gehäuse 60 gezeigt, welches im wesent
lichen mit dem Gehäuse 8 der vorhergehenden Figuren identisch
ist. Dieses Gehäuse 60 ist mit dem Ende 3 des die Klemm
schelle bildenden Metallbandes 1 wie im vorhergehenden Fall
verklammert oder verschweißt, und zwar vorzugsweise im Be
reich einer sattelartigen Verformung, die der Aufgabe dient,
die Kontinuität der inneren Umfangsfläche 16 der Klemmschelle
zu bewahren.
Im Inneren des Gehäuses 60 ist ein Keil 61 angeordnet, der
das freie Ende 2 des Metallbandes 1 gegen das andere Ende 3
klemmen kann.
Die dem Keil 61 zugewandte Außenfläche des freien Endes 2
ist mit einer Verzahnung oder Kerbung 62 versehen. Diese
Verzahnung oder Kerbung erstreckt sich über eine so aus
reichende Länge des freien Endes 2, daß sich ein Teil davon
jeweils in dem aus Fig. 9 ersichtlichen Verriegelungsbereich
befindet, wenn die Klemmschelle gespannt ist.
Die die Verzahnung oder Kerbung 62 bildenden Zähne 63 be
sitzen vorzugsweise sehr steile Flanken 64 auf jener Seite,
welche in die dem Lösen der Klemmschelle entsprechende Be
wegungsrichtung des freien Endes 2 weist, während die in
die dem Spannen der Klemmschelle dienende Bewegungsrichtung
weisenden Flanken 65 flacher ausgebildet sind.
Der Keil 61 besitzt im wesentlichen einen U-förmigen Quer
schnitt, dessen Breite etwas geringer ist als die Breite
des Gehäuses 60 und mit der Breite des freien Endes 2 im
wesentlichen übereinstimmt.
Der Keil 61 ist an seiner Unterseite 66 mit einer Verzahnung
oder Kerbung versehen, welche komplementär zur Verzahnung
oder Kerbung 62 ausgebildet ist und die dem freien Ende 2
zugewandt ist. Die Zahnflanken der am Keil 61 befindlichen
Verzahnung sind in umgekehrtem Sinn angeordnet wie die der
Zähne 63.
Die Verzahnung des Keils 61 besitzt zumindest einen Zahn
und vorzugsweise zehn oder mehr Zähne. Die Zähne des Keils
61 weisen eine Teilung auf, die im wesentlichen gleich der
Teilung der Zähne 63 ist, oder, wie dies in Fig. 9 gezeigt
ist, eine Teilung, die doppelt so groß ist wie jene der
Zähne 63.
Der in Fig. 9 dargestellte Keil 61 besitzt einen U-förmigen
Querschnitt, wobei die Länge der seitlichen Schenkel ent
sprechend der Abnahme der seitlichen Schenkel des Querschnitts
des Gehäuses 60 abnimmt. Die am Keil 61 angebrachte Ver
zahnung oder Kerbung befindet sich zumindest im mittleren
Bereich seiner Unterseite. Dazu parallel trägt das freie
Ende 2 eine Verzahnung oder Kerbung 62, welche sich bezogen
auf die Breite dieses freien Endes zumindest in einem
mittleren Bereich befindet.
Es besteht auch die Möglichkeit einer umgekehrten Anordnung,
bei welcher wie im vorher beschriebenen Fall der Keil einen
nach unten geöffneten U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei
dann aber die unteren Enden der seitlichen Schenkel mit
einer Verzahnung oder Kerbung versehen sind und wenigstens
die seitlichen Ränder des freien Endes 2 eine entsprechende,
komplementäre Verzahnung oder Kerbung aufweisen.
Wie im vorhergehenden Falle kann der Keil 61 während der
Spannung der Klemmschelle im Inneren des Gehäuses 60 wandern
und zwar wenigstens so weit, daß die Verzahnungen des Keils
und des freien Endes außer Eingriff gelangen. Diese Verschiebe
bewegung und dieses Lösen der Verzahnung wie auch das Gleiten
des freien Endes 2 relativ zum anderen Ende 3 des Metallbandes
1 während einer Spannbewegung wird außerdem durch die schräge
Ausbildung der Flanken 65 der Zähne 63 und der entsprechenden
Flanken der Zähne des Keils 61 erleichtert.
Vorzugsweise ist der Bewegungsbereich des Keils 61 im
Inneren des Gehäuses 60 in Richtung einer Lösung der Ver
keilung begrenzt. Dieser Bewegungsbereich ist im wesentlichen
so begrenzt, daß er ein Lösen der Verzahnung am Keil und am
freien Ende 2 des Metallbandes 1 ermöglicht. Er entspricht
somit einer vertikalen Verlagerung des Keils im wesentlichen
gleich der Zahnhöhe.
Der begrenzte Bewegungsbereich des Keils gestattet es, die
Lockerung der Klemmschelle während der Spannung auf ein
Minimum zu begrenzen und den Abstand auf ein Minimum zu
beschränken, der durchlaufen werden muß, um das freie Ende
2 wirksam gegen das andere Ende 3 zu klemmen. Es können
alle geeigneten Mittel zur Begrenzung des Bewegungsbereiches
des Keiles verwendet werden, beispielsweise eine Eindrückung
in zumindest einer der Seitenwände des Gehäuses 60, wie sie
schematisch bei 67 angedeutet ist, oder eine Umbiegung an
wenigstens einer der Seitenwände oder an der oberen Wandung
des Gehäuses 60, um dadurch den Keil 61 zurückzuhalten.
Beispielsweise hat man gute Ergebnisse mit einem Gehäuse er
halten, bei welchem die obere Innenfläche 18 gegenüber der
Horizontalen um annähernd 40° geneigt verläuft, wobei die
Zahnteilung am freien Ende 2 einen Millimeter beträgt mit
einer Zahntiefe von 0,4 mm und wobei die Beweglichkeit des
Keils auf annähernd 0,5 mm beschränkt ist, und zwar bei einer
Klemmschelle von etwa 50 mm Durchmesser. Diese Zahlenangaben
erfolgen lediglich beispielsweise ohne beschränkende Absicht.
Bei der Spannung der Klemmschelle wird die Verriegelungsvor
richtung einerseits durch eine Verklemmung des Keils 61
zwischen der oberen Wandung des Gehäuses 60 und der Oberfläche
des freien Endes 2 des Metallbandes 1 wirksam, andererseits
durch Eingriff der beiden Verzahnungen am Keil und am freien
Ende 2 des Metallbandes.
Es muß noch darauf hingewiesen werden, daß die Verzahnungen
besonders vorteilhaft sind, weil sie eine manuelle Ent
spannung der Klemmschelle verhindern. Die Beweglichkeit
des Keils im Gehäuse ist so gewählt, daß sie ein Lösen der
Verzahnungen während der Spannung der Klemmschelle ermöglicht.
Während der Spannung bewegt sich der Keil in eine Position,
in welcher er ein Gleiten des freien Endes 2 ermöglicht. Bei
der Entspannung wird es dagegen aufgrund der Begrenzung des
Bewegungsbereiches des Keils praktisch einer diese Entspannung
vornehmenden Person nicht möglich sein, die Verzahnungen voll
ständig außer Eingriff zu bringen. Somit wird eine Demontage
der erfindungsgemäßen Klemmschelle zu einer Zerstörung der
Klemmschelle führen, so daß für eine erneute Klemmverbindung
nur neue Klemmschellen verwendet werden können.
Um die Qualität der Spannung und ihre Gleichförmigkeit über
den Umfang der Klemmschelle zu verbessern, ist vorzugsweise
das Ende 3 mit einer Einprägung 68 versehen, welche dem Ende
2 des Metallbandes 1 zugewandt ist und eine Berührung zwischen
dem Ende 2 und dem Ende 3 in der Nähe der Verrieglungsvor
richtung 4 ermöglicht, wodurch der Druck des Endes 3 auf das
von der Klemmschelle eingespannte Stück vergrößert wird. Dies
gilt auch für die vorstehend beschriebenen Verriegelungsvor
richtungen.
Die Mittel zur Ausübung einer Zugkraft, welche es gestatten,
die anhand der Fig. 9 beschriebene Klemmschelle zu spannen,
können die gleichen sein, wie die bereits beschriebenen. Da
gegen sind in den Fig. 10 und 11 Abwandlungen dieser Zugmittel
dargestellt.
Diese Mittel bestehen aus einer beispielsweise durch Ein
prägen erzeugten Profilierung 69 im Endbereich des freien
Endes 2. Diese Profilierung 69 ist muldenförmig ausgebildet
und durch verschiedene Parameter definiert, nämlich ihre
Länge, ihre Breite und ihre Tiefe.
Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, stellt die Profilierung 69
eine Angriffstelle und einen Anschlag für ein Spannwerkzeug
dar, welches das freie Ende 2 einklemmt und eine bei 70
schematisch dargestellte Achse umfaßt.
Wird auf die Achse 70 in Richtung des Pfeiles 71 eine Zug
kraft ausgeübt, so wird diese Achse auf die Profilierung 69
gedrückt. Diese Zugkraft wird zugleich von einer Spannung
der Klemmschelle begleitet.
Wird eine vorgegebene Zugkraft überschritten, drückt die
Achse 70 das freie Ende 2 flach und beseitigt dadurch die
Profilierung 69. Dies ist schematisch in Fig. 11 dargestellt,
wo die Achse 70 sich auf der ursprünglich anderen Seite der
Profilerung 69 befindet welche inzwischen beseitigt worden
ist.
Die vorgegebene Zugkraft stimmt mit einer gewünschten Span
nung in dem die Klemmschelle bildenden Metallband 1 überein,
sowie mit einer gewünschten Intensität der Klemmwirkung der
Klemmschelle.
Es ist zu bemerken, daß nach der Beseitigung der Profilierung
69 keine Möglichkeit mehr besteht, die Spannung wiederherzu
stellen, weil die Achse 70 keine Anlage mehr am freien Ende
2 findet. Die Spannung ist somit "zerstörend", was im Sinne
der mit der Erfindung angestrebten Verbesserung der Zuver
lässigkeit der Klemmschelle ist.
Außerdem kann die vorgegebene Zugkraft, bei welcher die
Profilierung flachgedrückt wird, durch die Parameter der
Profilierung bestimmt werden, welche der Achse 70 einen
veränderlichen Widerstand entgegensetzen. Die Zugkraft
kann außerdem durch den Durchmesser der Achse 70 bestimmt
werden.
Somit kann mit den vorgeschlagenen Spannmitteln die einer
gewünschten Spannung der Klemmschelle entsprechende vor
gegebene Zugkraft großenteils von Parametern abhängig ge
macht werden, welche die Profilierung 69 definieren und somit
von der Gestaltung der Klemmschelle selbst. Die Spannung
einer Klemmschelle mit einer vorgegebenen Spannung erfordert
deshalb nicht mehr die Einstellung oder Steuerung eines
Spannwerkzeuges oder einer vorgegebenen Zugkraft.
Um verschiedene vorgegebene Zugkräfte zu erhalten, ist es
ausreichend, in den Endabschnitten der freien Enden 2
Profilierungen 69 mit unterschiedlichen, vorgegebenen
Längen, Breiten und/oder Tiefen vorzusehen.
Es ist noch anzumerken, daß die vorgegebene Zugkraft, bei
welcher die Profilierung 69 flachgedrückt wird, gleicher
maßen von der Art und insbesondere der Verformbarkeit des
Materials abhängig ist, welches für die Klemmschelle ver
wendet wird. Diese Eigenschaft ist mit in Betracht zu
ziehen.
Lediglich beispielsweise sei erwähnt, daß eine vorgegebene
Zugkraft etwa 50 N erreicht, wenn die Profilierung etwa
10 mm lang, 2 mm breit und 1 mm tief ist, bei einem Metall
band von 0,6 mm Dicke.
Es bleibt dem Fachmann überlassen, das Verhältnis zwischen
den Parametern der Profilierung 69 und eventuell der Achse
70 und die entsprechende Spannung der Klemmschelle zu wählen.
Im vorstehend beschriebenen Fall stellt das Flachdrücken der
Profilierung 69 eine visuelle Kontrolle für die Spannung der
Klemmschelle mit einer vorgegebenen Zugkraft dar.
Die vorstehende Beschreibung ist lediglich beispielsweise
zu verstehen, insbesondere ist es möglich, die Klemmschellen
aus nichtmetallischem Material herzustellen, beispielsweise
aus Kunststoff.
Claims (11)
1. Klemmschelle zur Sicherung der Verbindung
zweier rohrförmiger Elemente, bestehend aus einem
eine Schlinge bildenden, ein freies Ende (2) aufwei
senden Metallband (1), an dem im Bereich des anderen
Endes (3) eine mit dem freien Ende (2) durch Keil
wirkung selbstschließend zusammenwirkende Verriege
lung (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelung durch ein fest mit dem anderen Ende
(3) verbundenes, an der Außenseite (19) der Schlinge
angeordnetes, den Durchtritt des freien Endes gestat
tendes Gehäuse (8, 60) gebildet wird, das in seinem
Inneren einen vom freien Ende (2) des Metallbandes
(1) durchquerten, in Öffnungsrichung der Schlinge
konvergierenden Abschnitt bildet, wobei dem Inneren
des Gehäuses (8, 60) ein Keil (17, 61) zugeordnet
ist, dessen Außenform komplementär zur Form des Ge
häuseinneren gestaltet ist, daß im freien Ende (2)
des Metallbandes (1) eine zum Einsetzen eines zur
Übertragung einer Zugkraft geeigneten Vorsprungs (52)
eines Spannwerkzeugs (31, 32, 36, 41, 44, 45) geeig
nete Öffnung (7) angeordnet ist und daß der die
Öffnung (7) enthaltende Abschnitt des Metallbandes
(1) dauerhaft in eine Stellung abbiegbar ist, in der
die Achse (55) der Öffnung (7) annähernd parallel zur
Richtung der Zugkraft verläuft.
2. Klemmschelle zur Sicherung der Verbindung
zweier rohrförmiger Elemente, bestehend aus einem
eine Schlinge bildenden, ein freies Ende (2) aufwei
senden Metallband (1), an dem im Bereich des anderen
Endes (3) eine mit dem freien Ende (2) durch Keil
wirkung selbstschließend zusammenwirkende Verriege
lung (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelung durch ein fest mit dem anderen Ende
(3) verbundenes, an der Außenseite (19) der Schlinge
angeordnetes, den Durchtritt des freien Endes gestat
tendes Gehäuse (8, 60) gebildet wird, das in seinem
Inneren einen vom freien Ende (2) des Metallbandes
(1) durchquerten, in Öffnungsrichtung der Schlinge
konvergierenden Abschnitt bildet, wobei dem Inneren
des Gehäuses (8, 60) ein Keil (17, 61) zugeordnet
ist, dessen Außenform komplementär zur Form des Ge
häuseinneren gestaltet ist, und daß im freien Ende
(2) des Metallbandes (1) eine zum Ansetzen eines
Zugwerkzeugs (70) geeignete Profilierung (69) ausge
bildet ist, die geeignet ist, in Spannrichtung dem
Zugwerkzeug (70) bis zu einer vorgegebenen Zugkraft
grenze zu widerstehen, während sie beim Überschreiten
der Zugkraftgrenze vom Zugwerkzeug (70) überwunden
und dauerhaft flachgedrückt wird.
3. Klemmschelle nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8, 60) U-
förmig ausgebildet und dem anderen Ende (3) des Me
tallbandes (1) zugewandt ist, mit welchem die Schen
kel (9, 10) des Gehäuses beispielsweise durch Ver
klammerung verbunden sind, wobei ihre Länge in
Richtung der Konvergenz des Innenraums des Gehäuses
(8, 60) abnimmt.
4. Klemmschelle nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Keil (17) einen U-förmigen Quer
schnitt aufweist, bei welchem die Länge der Schenkel
(22, 23) entsprechend der Längenabnahme der Schenkel
(9, 10) des Querschnitts des Gehäuses (8) abnimmt.
5. Klemmschelle nach den Ansprüchen 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (17) und das
Gehäuse (8) Ausschnitte eines Metallbandes sind, in
welchem die die Form eines gleichseitigen Trapezes
(25, 26) aufweisenden Zuschnitte des Gehäuses (8)
und des Keils (17) mit ihren langen Parallelseiten
einander zugewandt mit Abstand voneinander angeordnet
und durch eine Zunge (27) miteinander verbunden sind,
welche die Abwicklung des den Keil (17) in seiner
Verriegelungsstellung haltenden elastischen Mittels
(24) darstellt.
6. Klemmschelle nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung der
Dauerhaftigkeit der Verkeilung eine Verzahnung auf
der Unterseite (66) des Keils (61) und eine entspre
chende Verzahnung (62) auf der mit dieser Unterseite
(66) in Berührung stehenden Fläche (19) des freien
Endes (2) des Metallbandes (1) angebracht ist.
7. Klemmschelle nach den Ansprüchen 3 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (61) einen U-
förmigen Querschnitt aufweist, wobei die Länge seiner
seitlichen Schenkel entsprechend der Abnahme der
seitlichen Schenkel des Querschnitts des Gehäuses
(60) abnimmt.
8. Klemmschelle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Endabschnitt des freien Endes (2)
des Metallbandes (1) ein Rand (6) angeordnet ist, der
geeignet ist, sich gegen einen Kopf (32) des Spann
werkzeugs zu legen, wenn dessen Vorsprung (52) in die
Öffnung (7) eingreift.
9. Werkzeug zum Spannen der Klemmschelle nach
Anspruch 1 durch Ausübung einer Zugkraft auf das
freie Ende des Metallbandes, dadurch gekennzeichnet,
daß es einen Kopf (32) mit einem Vorsprung (52)
aufweist, welche im wesentlichen rechtwinklig zur
Zugrichtung des Werkzeugs angeordnet sind und unter
der Wirkung einer vorgegebenen Zugkraft gegenüber
einem Grundkörper (31) des Werkzeugs in eine im we
sentlichen parallel zu dieser Zugrichtung verlaufende
Richtung verschwenkbar sind.
10. Werkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kopf (32) relativ zum Grundkörper
(31) drehbar gelagert ist und über ein gelenkig mit
ihm verbundenes Druckstück (36) in seiner im wesent
lichen rechtwinklig zur Zugrichtung verlaufenden
Grundstellung an einem zur Steuerung der Schwenkbe
wegung des Kopfes (32) verschwenkbaren Hebel (41)
abgestützt ist, der durch eine einstellbare Feder
(44) in Richtung auf seine das Druckstück (36) ab
stützende Stellung belastet ist.
11. Werkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kopf (32) derart am Grundkörper
(31) gelagert ist, daß das Druckstück (36) bei einer
vom Grundkörper (31) über den Vorsprung (52) ausgeüb
ten Zugkraft in etwa radialer Richtung - bezogen auf
die Schwenkachse (42) des Hebels (41) - gegen eine
Anschlagfläche am Hebel (41) gedrückt wird, die der
art ausgebildet ist, daß die vom Druckstück (36) auf
den Hebel (41) ausgeübte Kraft eine zur Erzeugung
eines Drehmoments um die Schwenkachse (42) des Hebels
(44) geeignete, von der Feder (44) abgestützte Kompo
nente aufweist, derart, daß bei Überwindung der Kraft
der Feder (44) durch die vom Druckstück ausgeübte
Kraftkomponente der Hebel (41) aus der Bewegungsbahn
des Druckstücks (36) verschwenkt und die Bewegung des
Druckstücks (36) und damit des Kopfes (32) freigegeben
wird.
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