DE3124192C2 - Anordnung zur Positionierung einer Vorrichtung zur Untersuchung von Augenbewegungen - Google Patents

Anordnung zur Positionierung einer Vorrichtung zur Untersuchung von Augenbewegungen

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DE3124192C2 DE19813124192 DE3124192A DE3124192C2 DE 3124192 C2 DE3124192 C2 DE 3124192C2 DE 19813124192 DE19813124192 DE 19813124192 DE 3124192 A DE3124192 A DE 3124192A DE 3124192 C2 DE3124192 C2 DE 3124192C2
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Abstract

Bei Augenuntersuchungen, insbesondere bei Messungen von Augenbewegungen ergibt sich das Problem der genauen Positionierung der Meßvorrichtung zum Kopf bzw. dem Auge der zu untersuchenden Person. Bisher wird das Positionieren mittels Ausprobieren vorgenommen, wobei bei Meßstrahlung im nicht sichtbaren Bereich erst während oder nach der Messung erkannt werden kann, ob eine richtige Positionierung erfolgt. Zur Lösung des Problems wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das sichtbare Licht (4) einer am optischen Ort eines Empfängers (23) für eine Untersuchungsstrahlung (22) angeordnete Lichtquelle (1) konvergent auf das Auge (5) eingestrahlt und der vom Auge (5) reflektierte Lichtstrahl auf der optischen Achse (3) der Vorrichtung beobachtet wird.

Description

3 4
-J vor dem Auge ein Luftdruckröhrchen angeordnet ist Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vor- £j das mittels einer entsprechenden Positioniereinrich- gesehen, daß ein im Frequenzbereich des Lichts der f- lung, deren Lichtquelle nicht an dem Ort des Empfän- Positionitrlichtquelle halbdurchlässiger Spiegel unter F; gers für das Untersuchungslicht angeordnet sein kann, einem Winkel von 45° zur optischen Achse dieser Lichtin eben der gewünschten Weise positioniert wird. 5 quelle angeordnet ist so daß das Auge in Durchsicht '; Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend beobachtbar ist Hierdurch kann eine definierte opti- :', von einem Stand der Technik nach der DE-OS 27 41 381 sehe Anordnung und eine gute Beobachtungsmöglich-ί.-, eine Positionieranordnung zu schaffen, die ohne hohen keit geschaffen werden. Soweit weiterhin vorgesehen ;·; konstruktiven Aufwand verwirklichbar ist und bei der ist daß der im Frequenzbereich des Lichtes halbdurch-S eine Positionierung mit höherer Präzision nicht nur in io lässige Spiegel im Frequenzbereich der Meßstrahlung f axialer, sondern auch in radialer Richtung möglich ist voll reflektiert, kann der gleiche Spiegel sowohl zur Po- |- Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß da- sitionierung als auch zur späteren eigentlichen Untersu-,·· durch gelöst daß die Positionierlichtquelle am optischen chung eingesetzt werden, bei der die Meßstrahlung so-ζ. Ort des Empfängers angebracht ist derart, daß bei kor- wohl über diesen Spiegel auf das Auge gerichtet als *': rekter Positionierung der Vorrichtung der Konvergenz- 15 auch wieder zurück in die Empfängeranordnung der -V punkt des Lichts der Positionieclichtquelle in die Mitte Meßstrahlung reflektiert wird, während das Auge durch ;: zwischen Scheitel- und Krümmungsmittelpunkt der den Spiegel hindurch eine Szene oder dgl. beobachten j;. Hornhaut fällt und das vom Auge reflektierte Licht als kann.
g Parallelstrahlenbündel unmittelbar auf der optischen In bevorzugter Ausgestaltung ist die erfindungsge-Achse zu beobachten ist 20 mäße Anordnung dadurch weitergebildet daß die Posi-AIs Empfänger für das zur Positionierung verwendete tionierlichtquelle auf der optischen Achse an einem vom Licht im sichtbaren Bereich kann dabei da; Auge des geometrischen Ort des Empfängers fü» die Meßstrah-Versuchsleiters dienen. Es können aber auch Photodi- lung verschiedenen Ort angeordnet und auf den Empoden oder ein Fernsehempfänger eingesetzt werden. fänger gerichtet ist und daß im wesentlichen auf halbem Ein auf den virtuellen Brennpunkt der Kornea konver- 25 Wege zwischen Lichtquelle und Meßstrahlungs-Empgent konzentrierter Lichtstrahl wird — in praktisch fängeranordnung ein im Frequenzbereich des Lichtes sinnvollem Zentralbereich — von der Kornea als Paral- der Lichtquelle voll reflektierender und im Frequenzbelclstrahl entlang der optischen Achse der Anordnung reich der Meßstrahlung durchlässiger Spiegel (Kaltspiereflektiert In diesem Fall ist eine genaue Positionierung gel) angeordnet ist wobei insbesondere vorgesehen ist erreicht Ist ein konvergent auf das Auge eingestrahlter 30 daß die Lichtquelle im Bereich der Meßstrahlungsquel-Lichtstrahl nicht auf den virtuellen Brennpunkt der Kor- len auf der optischen Achse angeordnet ist In dieser nea, der im Abstand des halben Radiusses vom Mittel- Ausgestaltung tritt dadurch, daß die Lichtquelle selbst punkt der Kornea liegt konzentriert sondern zwar auf im Bereich ihrer von dem Kaltspiegel reflektierten der Zentralachse des Auges, aber vor oder hinter die- Strahlung angeordnet ist diese als schwarzer Punkt im sem virtuellen Brennpunkt konzentriert so wird das ein- 35 Zentrum des von der Komea reflektierten Kreises der fallende Licht als divergenter Lichtkegel reflektiert Lichtquelle auf. Dieser schwarze Punkt kann dann zur Stimmt die Achse der Meßvorrichtung nicht mit der Ausrichtung der Achse des Auges der zu untersuchen-Zentral- oder Symmetrieachse des Auges überein, so den Person verwendet werden. Um nämlich die optische wird zwar möglicherweise ein paralleler Lichtstrahl re- Achse in Übereinstimmung mit der optischen Achse der flektiert aber in einer unter einem Winkel zur optischen 40 Anordnung zu bringen, muß der Proband auf diesen Achse abgelenkten Form. Ist keine genaue Positionie- z< ntralen Punkt oder Schatten schauen. Hierin liegt ein rung vorhanden, so kann auf einer auf der optischen Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber Achse der Vorrichtung angeordneten Empfängeranord- anderen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik, nung für die Lichtstrahlung nicht das bei genauer Posi- bei denen der Proband einen Punkt in der Umgebung tionierung von der Kornea in Form eines Kreises reflek- 45 fixieren muß, wobei dann sichergestellt sein muß. daß ticrte Bild der Lichtquelle festgestellt werden. Der die Vorrichtung zu diesem Punkt in geeigneter Weise Durchmesser der Kreisscheibe ist dabei durch den angeordnet ist Zur Vereinfachung der Zentrierung Durchmesser des von der Kornea beleuchteten Teils kann weiter vorgesehen sein, daß auf der optischen oder aber den Durchmesser des Empfängers bestimmt Achse zur Justierung mindestens zwei Marken (»Kim- und beträgt etwa 4 bis 5 mm bei einer punktförmigen so me und Korn«) vorgesehen sind. Hierdurch kann insbe-Lichtquelle mit einem Durchmesser von 1 mm. sondere der kontrollk-rende Versuchsleiter sein eigenes Ist keine genaue Positionierung vorgenommen, so er- Auge gut ausrichten. Wesentliche Vorteile der ErTmscheint die Ausleuchtung der Kornea der zu untersu- dunt? Regen in der Schnelligkeit und Präzision der Einchenden Person nicht kreisförmig, sondern zumindest in stellung und Ausrichtung. Es ist keine genaue Ablesung Teilbereichen mit Schatten versehen und ausgewaschen 55 einer Skala erforderlich, wie dies bei gevissen btkannmit unscharfen Übergängen, oder aber im zweitgenann- ten Vorrichtungen der Fail ist, wobei oft kleine, unwillten Fall ist lediglich die Lichtquelle punktförmig erkenn- kürliche Augenbewegungen dieses Ablesen noch erbar. schweren. Durrh die Erfindung wird auch eine richtigs Mittels der erfindungsgemäßen Anordnung ist eine Abstandseins telling des Auges zur Anordnung möglich, weitgehende Eigenpositionierung oder -zentrierung der 60 Da der Proband während des Ausrichtens, abweichend zu untersuchenden Person möglich; liegt keine ausrei- vom Stand der Technik, zunächst eine beleuchtete Flächende Zentrierung des Auges vor, so sieht der Proband ehe sieht, wird seine Konzentration auf tfen eigentlichen bestenfalls am Rande des Gesichtsfeldes einen roten Fixierungspunkt, bei der Erfindung ein schwarzer Punkt Schimmer der roten Leuchtdiode, da der Strahl peripher in dieser beleuchteten Fläche, erleichtert, dies gilt insbeauftrifft. Bei güter Zentrierung wird die Leuchtdiode 65 sondere für Kinder, die eine Untersuchung nach dem zentral auf dem Auge abgebildet; der Proband sieht sie erfindungsgemäßen Verfahren interessant finden und als Kreisscheibe, die nach nicht ganz exakter Zentrie- dabei konzentriert mitarbeiten,
rung des Auges randseitig Schatten aufweist. Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschrei-
5 6
bung anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Da- aber nicht entlang der optischen Achse 3' der Anord-
bei zeigt bzw. zeigen nung, sondern mit einer entsprechenden Winkelablen-
F i g. la— Ic eine Veranschaulichung des Prinzips der kung. Das reflektierte Strahlenbündel 12 fällt dann nicht Erfindung anhand schematischer Darstellungen; und in die Empfängeranordnung 8, so daß kein gleichmäßig F i g. 2 ein konkretes Ausführungsbeispiel einer erfin- 5 heller Kreis empfangen wird.
dungsgemäßen Anordnung in schematischer Darstel- Liegt das Auge zwar auf der optischen Achse 3' der '
lung. erfindungsgemäßen Anordnung, liegt aber relativ /um ·,
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Positionie- Spiegel 9 bzw. grundsätzlich zur optischen Anordnung % rung einer Vorrichtung zur Untersuchung von Augen- 1,2 zu weit oder zu nah, so daß der einfallende Strahl 4 bewegungen (die in der F i g. 1 selbst nicht dargestellt 10 nicht auf den virtuellen Brennpunkt der Kornea 6 konist) relativ zu einem zu untersuchenden Auge, enthält vergiert, sondern vor diesem oder hinter diesem zusameine Lichtquelle 1, die als Punktlichtquelle, Raster, menläuft, wie dies in der Fig. Ic dargestellt ist, so erKreuz- oder flächenhafte Quelle ausgeführt sein kann. folgt entsprechend an sich bekannter optischer Gesetze ■ Diese Lichtquelle strahlt zunächst auf eine Linsenanord- nicht die Reflexion eines Parallelstrahlenbündels, son- λ, nung 2. Die Linsenanordnung 2 bestimmt eine optische 15 dem die Strahlung wird divergent in einem Kegel 13 '' Achse 3, 3', wobei die Lichtquelle 1 auf der optischen reflektiert, so daß auf dem Empfänger 8 ebenfalls keine " Achse 3 angeordnet ist. Mittels der Linsenanordnung 2 helle Kreisscheibe sichtbar ist Die falschen Positionie- ψ wird das Licht 4 der Lichtquelle 1 konvergent auf das zu rungen der F i g. 1 b und Ic können sich selbstverständ- .■'<; untersuchende Auge 5 eingestrahlt. Das eingestrahlte lieh überlagern, so daß ein divergenter Kegel !3 ansysss- % Licht wird von der Oberfläche der Kornea 6 reflektiert. 20 metrisch zur optischen Achse 3' von der Kornea 6 re- f Die Kornea 6 wirkt dabei insofern als sphärischer Kon- flektiert wird. Wenn auch vorgesehen ist daß ein Emp- V vexspiegel, so daß auf den virtuellen Brennpunkt der fänger, wie ein Fernsehempfänger oder das Auge des ;! Kornea, der gerade auf halbem Abstand zwischen Mit- Untersuchers, zur Positionierung vorgesehen ist, wobei ■',■ telpunkt und Oberfläche der Kornea liegt, konzentrierte der Empfänger auf der optischen Achse 3' der Anord-Strahlen als Parallelstrahlenbündel 7 reflektiert werden. 25 nung angeordnet ist, kann der untersuchte Patient sei- I Zur Feststellung des Verlaufs der reflektierten Strahlen nen Kopf gegebenenfalls auch selbst positionieren, inist ein Empfänger 8 vorgesehen, der ein Auge oder auch dem er ihn so einrichtet, daß er einen hellen, gleichmäßieine Fernsehkamera oder eine geeignete Detektoran- gen ausgeh achteten Kreis erkennt Ordnung sein kann. Damit die Lichtquelle 1 und der F i g. 2 zeigt eine Anordnung zur Positionierung in Empfänger 8 nicht im Raum auf einer gemeinsamen 30 Verbindung mit einer Vorrichtung zur Untersuchung geometrischen Achse liegen, wobei sie sich stören wür- der Augenbewegungen, wie sie beispielsweise aus der ' den, ist ein im Frequenzbereich der Lichtquelle halb- DE-OS 19 22 646 bekannt ist
durchlässiger Spiegel 9 vorgesehen, der unter einem Bei einer solchen Vorrichtung, die an sich im Infraro-
Winkel von 45° zu den Achsen 3,3'angeordnet ist ten arbeitet, damit die untersuchte Person nicht durch
Bei der dargestellten Ausführungsweise wird nun das 35 das Untersuchungslicht gestört wird, sind zunächst von der Lichtquelle 1 ausgehende Strahlenbündel 4 über Strahlungsquellen 21 für die Meßstrahlung 22 vorgesedie Linsenanordnung 2 auf den im sichtbaren Bereich hen. die über einen selektiven Spiegel 9. der im Infrarothalbdurchlässigen Spiegel 9 eingestrahlt und von die- bereich der Meßstrahlung total reflektiert den vordesem auf das Auge 5 gelenkt Das Strahlenbündel 4 wird ren Bereich des Auges 5 weitgehend gleichmäßig ausvon der Kornea 6 des Auges 5 reflektiert und tritt bei 40 leuchten. Die Meßstrahlungslichtquellen 21 sind dabei geeigneter Positionierung durch den Spiegel 9 in den konzentrisch zur optischen Achse 3 angeordnet Die Detektor 8. in der Fig. la sind die erfindungsgemäße vom Auge 5 reflektierte Meßstrahlung 22 wird über Anordnung und das Auge 5 korrekt zueinander positio- eine Abbildungsoptik bzw. ein Linsensystem 2 auf eine niert. In diesem Falle trifft das Strahlenbündel 4 dann Empfängeranordnung für die Meßstrahlung 23 abgebilzentral auf die Kornea 6 des Auges 5 und konvergiert im 45 det Die Anordnung ist nun derart getroffen, daß die übrigen genau auf den virtuellen Brennpunkt der Positionierlichtquelle 1 im Bereich der Meßstrahlungs-Kornea 6. Bei einer solchen exakten Positionierung wird quellen 21 auf der optischen Achse 3 vorgesehen ist, dann das einfallende konvergente Strahlenbündel 4 als wobei die Lichtquelle 1 in optischer Richtung gesehen paralleles Strahlenbündel 7 entlang der optischen Achse vom Auge weg und zur Empfängeranordnung 23 für die 3' des Systems, auf der der Empfänger 8 angeordnet ist 50 Meßstrahlung hingerichtet ist Zur Umlenkung der von reflektiert so daß da„ parallele Strahlenbündel auf den der Positionierlichtquelle 1 ausgesandten Lichtslrali-Empfänger 8 fällt Mit dem Empfänger 8, beispielsweise lung 4 zum Auge 5 hin ist etwa auf halbem Wege zwi- -dem Auge des Versuchsleiters, wird dann ein Kreis auf sehen der Lichtquelle 1 und der Empfängeranordnung " der Pupille der Versuchsperson gesehen, der je nach 23 ein lediglich im sichtbaren Bereich, also im Frequenz- : s kleinerer Abmessung durch den Durchmesser des be- 55 bereich der Lichtstrahlung 4 der Lichtquelle 1, total releuchteten Teils der Kornea oder aber den Durchmes- flektierender, aber die Meßstrahlung im Infrarotbereich £ ser des Empfängers 8 bestimmt ist durchlassender Spiegel 14 angeordnet z.B. ein Kalt- "r Sind die erfindungsgemäße Anordnung und das zu spiegel. Hierdurch liegt der optische Ort der Lichtquelle U. untersuchende Auge relativ zueinander nicht korrekt 1 am Ort der Empfängeranordnung 23. Das vom Spiegel j| zentriert wie dies beispielsweise in der F i g. 1 b darge- 60 14 reflektierte Licht zur Positionierung wird in der unter | stellt ist wo zwar die Konvergenz noch derart ist daß Bezugnahme auf die F i g. 1 beschriebenen Weise über || die Abbildung der Lichtquelle 1 im wesentlichen auf das Linsensystem 2 und den Spiegel 9 auf das Auge 5 $ einen Punkt der durch die Gesamtheit der virtuellen gerichtet und, wenn die Positionierung richtig getroffen I Brennpunkte gebildeten Fokalfläche oder -ebene er- ist von der Oberfläche der Kornea 6 des Auges 5 in % folgt aber der Einfall versetzt zur Symmetrieachse 11 65 einem Parallelstrahl entlang der optischen Achse 3' zu &■ des Auges 5 erfolgt so wird zwar ebenfalls ein Parallel- einem Empfänger 8, in bevorzugter Form dem Auge des - | strahlenbündel 12 von der Kornea 6 reflektiert, auf- Versuchsleiters, reflektiert a grand des nicht zentrischen Einfalls auf die Komea 6 Soweit ein Versuchsleiter die Einstellung des Auges g|
des Probanden überprüfen oder kontrollieren will bzw. diese Umstellung selbst vornimmt, kann vorgesehen sein, daß hinter dem Spiegel 14 senkrecht zur optischen Achse an der Anordnung eine Glasscheibe vorgesehen ist, in der der Versuchsleiter sein eigenes Auge teilweise gespiegelt sieht und es in Übereinstimmung mit dem Auge <ics Probanden bringen kann.
Mu der erfindungsgemäßen Anordnung wird also folgendermaßen gearbeitet: Die Lichtquelle 1 wird eingeschaltet und in der oben beschriebenen Weise wird fest- gestellt, ob von der Oberfläche der Kornea 6 tatsächlich ein Parallelstrahlenbündel 7 entlang der optischen Achse 3' reflektiert wird und nicht Strahlen 12 (Fig. Ib) oder ein Kegel 13 (F i g. Ic) reflektiert wird. Ist die Positionierung in dieser Weise vorgenommen worden, so kann die an sich beabsichtigte Untersuchung, beispielsweise die Messung der Augenbewegung mit der in der DE-OS 19 22 649 beschriebenen Vorrichtung in der dort beschriebenen Weise vorgenommen werden.
20
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
65

Claims (1)

1 2
13. Anordnung nach Anspruch IZ dadurch gePatentansprüche: kennzeichnet, daß die Marken von der optischen
Achse (3) fortschwenkbar angebracht sind.
1. Anordnung zur Positionierung einer Vorrich- 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10. tung zur Untersuchung von Augenbewegungen, die 5 dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Spiegel (9) einen zum Auge zentrierten Meßstrahlengang mit auf der optischen Achse (3) ein Fernsehempfänger einem Empfänger für die Meßstrahlung aufweist, mit (8) angeordnet ist
mindestens einer Positionierlichtquelle, deren Licht
konvergent auf die Augenoberfläche gerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Positio- io nierlichtquelle (1) am optischen Ort des Empfängers
(8) angebracht ist derart, daß bei korrekter Positio- Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Posilionienierung der Vorrichtung der Konvergenzpunkt des rung einer Vorrichtung zur Untersuchung von Augen-Lichts der Positionierlichtquelle (1) in die Mitte zwi- bewegungen, die einen zum Auge zentrierten MeB-schen Scheitel- und Kxümmungsmittelpunkt der 15 strahlengang mit einem Empfänger für die Meßstrah-Hornhaut (6) fällt und das vom Auge reflektierte lung aufweist, mit mindestens einer Positionierlichlquel-Licht als Parallelstrahlenbündel (7) unmittelbar auf Ie, deren Licht konvergent auf die Augenoberfläche geder optischen Achse (3,3') zu beobachten ist richtet ist
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- In der DE-OS 27 41 381 ist eine Anordnung zur Erzeichnet, daS «m Strahlengang (4, 7) ein im Fre- 20 mittlung eines Abstands zwischen einem Auge-Untersuquenzbereich des Lichts der Positionierüchtqueiie chungsinstrument und einem Auge und damit zur Posihalbdurchlässiger Spiegel (9) angeordnet ist tionierung beschrieben, bei dem von einer an einer vor-
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- bestimmten Stelle angeordneten Lichtquelle (Marke P) zeichnet, daß der halbdurchlässige Spiegel (9) unter die Hornhaut des Objektivs konvergent beleuchtet wird einem Winkel von 45° zur optischen Achse der Posi- 25 und das von der Hornhaut reflektierte Lichtstrahlbüntionierlichtquelle angeordnet ist to daß das Auge in del wieder unmittelbar vor dem Auge zur Konvergenz Durchsicht beobachtbar ist gebracht wird und schließlich auf die Ebene des Augen-
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch Untersuchungsinstruments fokussiert wird, gekennzeichnet daß der im Frequenzbereich des Die bekannte Anordnung setzt dabei voraus, ebenso Lichtes der Positionierlichtquelle halbdurchlässige 30 wie die Erfindung, d*£ zwar durch die eigentliche VorSpiegel (9) im Trequenzbereich der Meßstrahlung richtung zur Augenuntersuchung das Auge, und zwar voll reflektiert unabhängig davon, ob die Augenoberfläche oder der
5. Anordnung nach einen* der vorangehenden An- Hintergrund beobachtet wird, (diffus) beleuchtet wird, sprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Positio- das heißt also, daß zwischen Beleuchtungseinrichtung nierlichtquelle (1) eine Punktlichtquelle ist 35 der Vorrichtung zur Augenuntersuchung und Auge keife. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ne definierte Beziehung bestehen muß. Bei der Entge-
dadurch gekennzeichnet daß die Positionierlicht- genhaltung fällt ein Strahl durch die Augenlinse diffus
quelle eine flächenhafte Lichtquelle ist auf den Hintergrund, wobei er sogar gerade ringförmig
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- ausgeblendet ist, damit keine Blendung im Zentrum des zeichnet daß die flächenhafte Positionierlichtquelle 40 Auges erfolgt Sehr wohl besteht aber eine definierte die Form eines Kreuzes aufweist Beziehung zwischen Auge und Beobachtungsebene hin-
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, sichtlich des vom Auge »ausgesandten« Lichts. Die Entdadurch gekennzeichnet daß die Positionierlicht- gegenhaltung verfährt nun derart daß das Bild einer quelle rasterförmig ist Einstellmarke oder Positionierlichtquelle in die Beob-
9. Anordnung nach einem der vorangehenden An- 45 achtungsebene fokussiert wird. Zur Einstellung muß sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Positio- dieses Positionierlicht daher den gleichen optischen nierlichtquelle (1) auf der optischen Achse (3) an Weg wie das »Untersuchungslicht« laufen. Der Ort der einem vom geometrischen Ort des Empfängers (23) Positionierlichtquelle rx dabei weitgehend beliebig.
für die Meßstrahlung verschiedenen geometrischen Bei der bekannten Vorgehensweise wird der Weg des Ort angeordnet und auf den Empfänger (23) gerich- 50 reflektierten Anteils des Positionierstrahles in Übereintet ist und daß im wesentlichen auf halbem Wege Stimmung mit dem Untersuchungslicht gebracht Dies zwischen der Positionierlichtquelle (1) und dem bedingt eine aufwendige konstruktive Anordnung zur Empfänger (23) ein im Frequenzbereich des Lichtes Durchführung des Verfahrens sowie die Notwendigkeit der Lichtquelle (1) voll reflektierender und im Fre- einer hohen auf das Auge einzustrahlenden Lichtintenquenzbereich der Meßstrahlung durchlässiger Spie- 55 sität abgesehen davon, daß die zu untersuchende Pergel (14) (Kaltspiegel) angeordnet ist. son nicht frei blicken kann und grundsätzlich das be-
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenn- kannte Verfahren nur zur Positionierung spezieller Vorzeichnet, daß die Positionierlichtquelle (1) auf der richtungen zur Augenuntersuchung, nicht aber allgcoptischen Achse (3) angeordnet und von Meßstrah- mein verwendbar ist. Darüber hinaus ist bei dem bclungsquellen (21) umgeben ist. 60 kannten Verfahren das von der Augenoberfläche reflek-
11. Anordnung nach einem der vorangehenden tierte Positionierlicht »gesammelt« und fokussiert, unAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem abhängig davon, ob die Positionierung tatsächlich erSpiegel (14) senkrecht zur optischen Achse (3) eine folgt ist. Die erforderliche Feststellung mittels einer lichtdurchlässige Glasscheibe angeordnet ist. Mattscheibe ist recht ungenau.
12. Anordnung nach einem der vorangehenden 65 Aus der US-PS 37 56 073 ist ein Tonometer bekannt, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der op- bei dem Untersuchungslicht unter einem vorgegebenen tischen Achse (3) mindestens zwei Marken (»Kimme Winkel auf die Kornnähe eingestrahlt und unter einem und Korn«) zur Justierung vorgesehen sind. ebensolchen Winkel reflektiert wird, während seitlich
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