DE3110640A1 - Vorrichtung zur praesentation und auswahl von fahrraedern - Google Patents

Vorrichtung zur praesentation und auswahl von fahrraedern

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DE3110640A1 DE19813110640 DE3110640A DE3110640A1 DE 3110640 A1 DE3110640 A1 DE 3110640A1 DE 19813110640 DE19813110640 DE 19813110640 DE 3110640 A DE3110640 A DE 3110640A DE 3110640 A1 DE3110640 A1 DE 3110640A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H3/00Separate supports or holders for parking or storing cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern.
  • Der Fahrradverkauf in der bisher bekannten Form findet dadurch Statt, dass der Fahrradhändler in seinem Verkaufsraum eine Anzahl von Fahrrädern gelagert hat, die der Kunde unmittelbar aussucht und mitnimmt. Nachteil hierbei ist jedoch, dass der Händler gezwungen ist, eine grosse Anzahl von Fahrrädern auf Lager zu nehmen und hierdurch finanziell sehr stark belastet wird. Im übrigen kann der Kunde nur aus dem bereits beim Fahrradhändler vorhandenen Sortiment auswählen; es gibt also kein Fahrrad, das den Rörpermaßen des Kunden genau und auf Wunsch angepasst ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern vorzuschlagen, mit der es gelingt, dem Kunden die Auswahl unter verschiedenen Fahrrädern zu erleichtern und mit dem es ferner gelingt, dem Kunden ein Fahrrad, nach deson Körpermaßen vorzuschlagen und anzupassen.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung gekennzeichnet durch die Kombination einer Befestigungswand, einem Verkaufs abteil und einer Meßstation, wobei die drei genannten Teile die Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern bilden.
  • Es handelt sich also um eine im Verkaufsraum des Fahrradhändlers aufzustellende Vorrichtung, welche die drei oben genannten Komponenten in sich vereinigt. Durch die Vereinigung dieser drei genannten Komponenten wird ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Stand der Technik erzielt, weil an der Befestigungswand die vom Kunden auszuwählenden Musterfahrräder befestigbar sind. Der Kunde wählt jetzt nach den vorhandenen Musterfahrrädern die Farbe und die Ausführung des Fahrrades aus. Hierzu dient das an der Vorrichtung angebrachte Verkaufsabteil, mit dem der Kunde zum Fahrrad passende Kleidungen, Schuhe und sonstiges Fahrradzubehör auswählen kann. Nach der Auswahl des dem Kunden zusagenden Fahrradmodells kann der Kunde dieses Fahrrad jedoch noch nicht mitnehmen, weil es sich lediglich um ein Muster handelt und dem Kunden erfindungsgemäss ein Fahrrad nach seinen Rörpermaßen entsprechend angeboten und verkauft wird. Hierzu weist die erfindungsgemässe Vorrichtung eine Meßstation auf, die fest und gegebenenfalls lösbar mit der genannten Vorrichtung verbunden ist. Die Meßstation besteht im wesentlichen aus der Nachbildung eines Fahrrades - und zwar genau das Fahrrad in der Ausführung (Lenkervorbau, Touren- oder Rennlenker usw.), das der Kunde an Hand des vorhandenen Musters ausgewählt hat. Die Meßstation wird nun mit den entsprechenden gewählten Zubehörteilen ausgerüstet, das heisst beispielsweise, wenn der Kunde einen Rennlenker mit bestimmter Krümmung gewählt hat, dann wird die Meßstation mit dem genannten Rennlenker ausgerüstet.
  • Ebenso ist der Sattel an der Meßstation auswechselbar und kann gegen den Sattel ausgewechselt werden, den der Kunde ausgewählt hat. Die Meßstation wird also mit der vom Kunden gewählten Ausstattung hinsichtlich der Funktionsteile ausgestattet und steht nun zur Anpassung eines Fahrrades an die Körpermaße des Käufers zur Verfügung. Die Meßstation besteht im wesentlichen aus der Nachbildung eines Fahrrades, wobei gemäss dem Gegenstand des Anspruches 5 einen in der Höhe einstellbaren Sattel, einen in der Höhe einstellbaren Lenkerschaft und ein in horizontaler Ebene einstellbares Lenkervorbaustück aufweist.
  • Die genannten Teile sind sehr präzise in der Höhe einstellbar, weil eine Skala in Verbindung mit einem Messzeiger verwendet wird und die gewählte Einstellbarkeit über einen Feststellknopf arretiert werden kann. Zur Anpassung der Meßstation als Herren- oder Damenmodell ist es nach dem Gegenstand des Anspruches 6 vorgeschlagen, dass die obere Querstange lösbar am Rahmengestell befestigt ist.
  • Der ERfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
  • Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Im folgenden wrd die Erfindung an Hand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnung näher erläutert.
  • Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
  • Es zeigen: Fig. l:perspektivische Darstellung der Vorrichtung nach der Erfindung mit einer Befestigungswand, einem Verkaufsabteil und einer Meßstation, Fig. 2: Vorrichtung nach Fig. 1 in bestücktem Zustand, Fig. 3: Seitenansicht der Meßstation, Fig. 4: Rückansicht der Meßstation nach den Fig. 1 und 2.
  • Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung besteht aus einer Befestigungswand 1, einem an der Befestigungswand angeordneten Verkaufsabteil 3 und einer lösbar mit der Begfestigungswand 1 verbundenen Meßstation 2.
  • Die Befestigungswand 1 besteht aus vertikal sich erstreckenden Rahmenprofilen 4, 5, die oben und unten durch entsprechende Quertraversen 13 verbunden sind. Die vertikalen Rahmenp,rofile 4, 5 weisen im Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen auf, um im Bereich des Verkaufsabteils 3 Aufhängehaken 19 in die Ausnehmungen einhaken zu können. Diese Aufhängehaken 19 dienen gemäss der Darstellung in Fig. 2 zur Aufhängung von Kleidungsstücken 23.
  • Die Befestigungswand 1 weist eine Lochplatte 6 auf, die zwischen den Rahmenprofilen 4, 5 und den Quertraversen 13 gehalten wird. Im Bereich des Verkaufsabteils 3 sind damit Verkaufskörbe 9, 10 an der Lochplatte 6 durch Einhängen befestigbar. Ebenso können andere Gegenstände und Artikel gleich an der Lochplatte 6 befestigt werden. Gemäss Fig. 2 dienen die Verkaufskörbe 9, 10 zur Aufnahme von Fahrradzubehörartikeln, von Kleidungsstücken und dergleichen, während sich von den Rahmenprofilen 4, 5 nach hinten ein Podest 11 erstreckt, auf dem andere Verkaufsgegenstände, wie z.B. Kleinverkaufsartikel 24 gemäss Fig. 2 zu lagern sind. Die Stützfüße 12 des Podestes und damit die gesamte Vorrichtung ist höheneinstellbar.
  • An der oberen Quertraverse 13 der Befestigungswand 1 sind Haltetraversen 7 mit vorderen Aufnahmen 8 angeordnet, um gemäss der Darstellung in Fig. 2 ein Fahrrad 20 mit dem oberen Querrohr in den Aufnahmen 8 einzuhängen.
  • Zwischen die Rahmenprofile 4, 5 kann als oberer Abschluss gemäss Fig. 2 eine Werbetafel 22 eingeschoben und befestigt werden.
  • An die untere Quertraverse 13 der Befestigungswand 1 setzen lösbar gemäss Fig. 4 zwei Längstraversen 16, 17 an.
  • Die Befestigung an der Quertraverse 13 der Längstraversen 16, 17 erfolgt mittels Einhängewinkel 25, die in zugeordnete Ausnehmungen der Quertraverse 13 eingehängt werden.
  • An jeder Längstraverse 16, 17 ist zunächst eine Aufnahme -14, 15 für ein weiteres Fahrrad 21 angebracht, das gemäss Fig. 2 mit seinen Rädern in die Aufnahmen 14, 15 eingeschoben und dort gehaltert wird.
  • Am vorderen, freien Ende der Längstgraversen 16, 17 setzt die erfindungsgemässe Meßstation 2 zur Ermittlung der auf den Körper des Benutzers abgestellten Rahmenmaße.
  • Die Meßstation 2 wird nun näher an Hand der Fig. 3 und 4 beschrieben.
  • Die vorderen, freien Enden der Längstraversen 16, 17 werden durch eine Quertraverse 18 zusammengehalten und versteift. Von der Quertraverse 18 ausgehend ist mittels einer Schraubbefestigung eine schräg aufragende Quertraverse 27 als Teil des Rahmengestells 26 vorgesehen. In der Quertraverse 27 ist das Tretlager 29 mit den Tretkurbeln 30 angeordnet. Im Bereich etwa des Tretlagers ragt eine entgegengesetzt geneigte Sitztraverse 32 nach oben, die in Richtung zur Quertraverse 27 durch eine Verbindungstraverse 31 versteift ist.
  • Das freie Ende der Quertraverse 27 ist mit einer am anderen Ende der Quertraverse 18 mit Schraubbefestigung verbundenen Fronttraverse 28 verbunden, wobei das vordere obere Ende der Fronttraverse 28 und das obere Ende der hinteren Sitztraverse 32 durch eine abnehmbare Querstange 33 verbunden sind.
  • Zur Einstellung der Sitzhöhe ist der Sattel 34 mit seiner Sattelstütze 35 in den Pfeilrichtungen 45 verschiebbar.
  • Beim Losdrehen des Feststellknopfes 36 kann die Sattelstütze 35 stufenlos in den Pfeilrichtungen 45 verstellt werden. Der Sattelstütze 35 ist ein Messzeiger 38 zugeordnet, dem eine Skala 37 auf der Sitztraverse 32 zugeordnet ist. Es kann nun exakt die richtige Sitzhöhe eingestellt werden und mit dem Feststellknopf 36 arretiert werden.
  • In analoger Weise wird auch die Höhe des Lenkerschaftes 40 eingestellt, der bei Lösen des Feststellknopfes 41 stufenlos in den Pfeilrichtungen 44 verstellbar ist. In gleicher Weise ist dem Lenkerschaft 40 ein Messzeiger 43 zugeordnet, dem eine auf der Fronttraverse 28 angebrachte Skala 42 gegenübersteht.
  • Auch die Länge des Lenkervorbaustücks 46 ist in horizontaler Ebene (Pfeilrichtung 50) stufenlos verstellbar. Hierzu wird der Feststellknopf 47 gelöst und der an dem Verstellstück angebrachte Messzeiger 49 kann nun stufenlos über der am Lenkervorbaustück befestigten Skala 48 vers,dchoben werden.
  • Ebenso kann der Lenker 39 ausgewechselt werden, um beispielsweise statt eines Rennlenkers einen Tourenlenker in dem Verstellstück einzuspannen und zu befestigen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Kombination einer Befestigungswand (1), einem Verkaufsabteil (3) und einer Meßstation (2).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Befestigungswand (1) aus einer zwischen Rahmenprofilen (4, 5) gehaltenen Lochplatte (6) besteht, an der zur Ausbildung des Verkaufsabteils (3) Verkaufskörbe (9, 10) und andere Halterungs-und Aufbewahrungsteile befestigbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e nn z e i c h n e t , dass an der Befestigungswand (1) Haltetraversen (7) mit Aufnahmen (8) zur Aufhängung eines Fahrrades (20) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r c h g e k e nn z e i c h n e t , dass an der unteren Quertraverse (13) der Befestigungswand (1) lösbar Längstraversen (16, 17) ansetzen, an denen Aufnahmen (14, 15) zur Halterung eines weiteren Fahrrades (21) und an denen die Meßstation (2) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r g e k e n n z e i c h n e t , dass die Meßstation (2) einen in der Höhe (Pfeilrichtung 45) einstellbaren Sattel (34), einen in der Höhe (Pfeilrichtung 44) einstellbaren Lenkerschaft (40) und ein in horizontaler Ebene (Pfeilrichtung 50) einstellbares Lenkervorbaustück (46) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die obere Querstange (33) lösbar am Rahmengestell (26) befestigt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Lenker (39) auswechselbar ist.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3436058A1 (de) * 1984-10-02 1986-04-10 Hans Dipl.-Ing. 5480 Remagen Schauff Ausstellungswand fuer ein sportgeraet, insbesondere fuer ein zweirad, einen heimtrainer oder dergleichen
EP3792167B1 (de) * 2019-09-12 2025-06-25 SNCF Voyageurs Vorrichtung zum verstauen für fahrräder, und schienenfahrzeug wie beispielsweise waggon, das eine verstauvorrichtung für fahrräder von diesem typ umfasst

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FR2466226A1 (fr) * 1979-09-27 1981-04-10 Doison Jean Support-presentoir pour bicyclettes

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