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Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern
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Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Präsentation und
Auswahl von Fahrrädern.
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Der Fahrradverkauf in der bisher bekannten Form findet dadurch Statt,
dass der Fahrradhändler in seinem Verkaufsraum eine Anzahl von Fahrrädern gelagert
hat, die der Kunde unmittelbar aussucht und mitnimmt. Nachteil hierbei ist jedoch,
dass der Händler gezwungen ist, eine grosse Anzahl von Fahrrädern auf Lager zu nehmen
und hierdurch finanziell sehr stark belastet wird. Im übrigen kann der Kunde nur
aus dem bereits beim Fahrradhändler vorhandenen Sortiment auswählen; es gibt also
kein Fahrrad, das den Rörpermaßen des Kunden genau und auf Wunsch angepasst ist.
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Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung
zur Präsentation und Auswahl von Fahrrädern vorzuschlagen, mit der es gelingt, dem
Kunden die Auswahl unter verschiedenen Fahrrädern zu erleichtern und mit dem es
ferner gelingt, dem Kunden ein Fahrrad, nach deson Körpermaßen vorzuschlagen und
anzupassen.
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Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung gekennzeichnet
durch die Kombination einer Befestigungswand, einem Verkaufs abteil und einer Meßstation,
wobei die drei genannten Teile die Vorrichtung zur Präsentation und Auswahl von
Fahrrädern bilden.
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Es handelt sich also um eine im Verkaufsraum des Fahrradhändlers aufzustellende
Vorrichtung, welche die drei oben genannten Komponenten in sich vereinigt. Durch
die Vereinigung dieser drei genannten Komponenten wird ein wesentlicher Vorteil
gegenüber dem Stand der Technik erzielt, weil an der Befestigungswand die vom Kunden
auszuwählenden Musterfahrräder befestigbar sind. Der Kunde wählt jetzt nach den
vorhandenen Musterfahrrädern die Farbe und die Ausführung des Fahrrades aus. Hierzu
dient das an der Vorrichtung angebrachte Verkaufsabteil, mit dem der Kunde zum Fahrrad
passende Kleidungen, Schuhe und sonstiges Fahrradzubehör auswählen kann. Nach der
Auswahl des dem Kunden zusagenden Fahrradmodells kann der Kunde dieses Fahrrad jedoch
noch nicht mitnehmen, weil es sich lediglich um ein Muster handelt und dem Kunden
erfindungsgemäss ein Fahrrad nach seinen Rörpermaßen entsprechend angeboten und
verkauft wird. Hierzu weist die erfindungsgemässe Vorrichtung eine Meßstation auf,
die fest und gegebenenfalls lösbar mit der genannten Vorrichtung verbunden ist.
Die Meßstation besteht im wesentlichen aus der Nachbildung eines Fahrrades - und
zwar genau das Fahrrad in der Ausführung (Lenkervorbau, Touren- oder Rennlenker
usw.), das der Kunde an Hand des vorhandenen Musters ausgewählt hat. Die Meßstation
wird nun mit den entsprechenden gewählten Zubehörteilen ausgerüstet, das heisst
beispielsweise, wenn der Kunde einen Rennlenker mit bestimmter Krümmung gewählt
hat, dann wird die Meßstation mit dem genannten Rennlenker ausgerüstet.
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Ebenso ist der Sattel an der Meßstation auswechselbar und kann gegen
den Sattel ausgewechselt werden, den der Kunde ausgewählt hat. Die Meßstation wird
also mit der vom Kunden gewählten Ausstattung hinsichtlich der Funktionsteile ausgestattet
und steht nun zur Anpassung eines Fahrrades an die Körpermaße des Käufers zur Verfügung.
Die Meßstation besteht im wesentlichen aus der Nachbildung eines Fahrrades,
wobei
gemäss dem Gegenstand des Anspruches 5 einen in der Höhe einstellbaren Sattel, einen
in der Höhe einstellbaren Lenkerschaft und ein in horizontaler Ebene einstellbares
Lenkervorbaustück aufweist.
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Die genannten Teile sind sehr präzise in der Höhe einstellbar, weil
eine Skala in Verbindung mit einem Messzeiger verwendet wird und die gewählte Einstellbarkeit
über einen Feststellknopf arretiert werden kann. Zur Anpassung der Meßstation als
Herren- oder Damenmodell ist es nach dem Gegenstand des Anspruches 6 vorgeschlagen,
dass die obere Querstange lösbar am Rahmengestell befestigt ist.
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Der ERfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht
nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination
der einzelnen Patentansprüche untereinander.
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Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere
die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
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Im folgenden wrd die Erfindung an Hand von lediglich einen Ausführungsweg
darstellenden Zeichnung näher erläutert.
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Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
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Es zeigen: Fig. l:perspektivische Darstellung der Vorrichtung nach
der Erfindung mit einer Befestigungswand, einem Verkaufsabteil und einer Meßstation,
Fig.
2: Vorrichtung nach Fig. 1 in bestücktem Zustand, Fig. 3: Seitenansicht der Meßstation,
Fig. 4: Rückansicht der Meßstation nach den Fig. 1 und 2.
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Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung besteht aus einer Befestigungswand
1, einem an der Befestigungswand angeordneten Verkaufsabteil 3 und einer lösbar
mit der Begfestigungswand 1 verbundenen Meßstation 2.
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Die Befestigungswand 1 besteht aus vertikal sich erstreckenden Rahmenprofilen
4, 5, die oben und unten durch entsprechende Quertraversen 13 verbunden sind. Die
vertikalen Rahmenp,rofile 4, 5 weisen im Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen
auf, um im Bereich des Verkaufsabteils 3 Aufhängehaken 19 in die Ausnehmungen einhaken
zu können. Diese Aufhängehaken 19 dienen gemäss der Darstellung in Fig. 2 zur Aufhängung
von Kleidungsstücken 23.
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Die Befestigungswand 1 weist eine Lochplatte 6 auf, die zwischen den
Rahmenprofilen 4, 5 und den Quertraversen 13 gehalten wird. Im Bereich des Verkaufsabteils
3 sind damit Verkaufskörbe 9, 10 an der Lochplatte 6 durch Einhängen befestigbar.
Ebenso können andere Gegenstände und Artikel gleich an der Lochplatte 6 befestigt
werden. Gemäss Fig. 2 dienen die Verkaufskörbe 9, 10 zur Aufnahme von Fahrradzubehörartikeln,
von Kleidungsstücken und dergleichen, während sich von den Rahmenprofilen 4, 5 nach
hinten ein Podest 11 erstreckt, auf dem andere Verkaufsgegenstände, wie z.B. Kleinverkaufsartikel
24 gemäss Fig. 2 zu lagern sind. Die Stützfüße 12 des Podestes und damit die gesamte
Vorrichtung ist höheneinstellbar.
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An der oberen Quertraverse 13 der Befestigungswand 1 sind Haltetraversen
7 mit vorderen Aufnahmen 8 angeordnet, um gemäss der Darstellung in Fig. 2 ein Fahrrad
20 mit dem oberen Querrohr in den Aufnahmen 8 einzuhängen.
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Zwischen die Rahmenprofile 4, 5 kann als oberer Abschluss gemäss Fig.
2 eine Werbetafel 22 eingeschoben und befestigt werden.
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An die untere Quertraverse 13 der Befestigungswand 1 setzen lösbar
gemäss Fig. 4 zwei Längstraversen 16, 17 an.
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Die Befestigung an der Quertraverse 13 der Längstraversen 16, 17 erfolgt
mittels Einhängewinkel 25, die in zugeordnete Ausnehmungen der Quertraverse 13 eingehängt
werden.
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An jeder Längstraverse 16, 17 ist zunächst eine Aufnahme -14, 15 für
ein weiteres Fahrrad 21 angebracht, das gemäss Fig. 2 mit seinen Rädern in die Aufnahmen
14, 15 eingeschoben und dort gehaltert wird.
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Am vorderen, freien Ende der Längstgraversen 16, 17 setzt die erfindungsgemässe
Meßstation 2 zur Ermittlung der auf den Körper des Benutzers abgestellten Rahmenmaße.
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Die Meßstation 2 wird nun näher an Hand der Fig. 3 und 4 beschrieben.
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Die vorderen, freien Enden der Längstraversen 16, 17 werden durch
eine Quertraverse 18 zusammengehalten und versteift. Von der Quertraverse 18 ausgehend
ist mittels einer Schraubbefestigung eine schräg aufragende Quertraverse 27 als
Teil des Rahmengestells 26 vorgesehen. In der Quertraverse 27 ist das Tretlager
29 mit den Tretkurbeln 30 angeordnet. Im Bereich etwa des Tretlagers
ragt
eine entgegengesetzt geneigte Sitztraverse 32 nach oben, die in Richtung zur Quertraverse
27 durch eine Verbindungstraverse 31 versteift ist.
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Das freie Ende der Quertraverse 27 ist mit einer am anderen Ende der
Quertraverse 18 mit Schraubbefestigung verbundenen Fronttraverse 28 verbunden, wobei
das vordere obere Ende der Fronttraverse 28 und das obere Ende der hinteren Sitztraverse
32 durch eine abnehmbare Querstange 33 verbunden sind.
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Zur Einstellung der Sitzhöhe ist der Sattel 34 mit seiner Sattelstütze
35 in den Pfeilrichtungen 45 verschiebbar.
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Beim Losdrehen des Feststellknopfes 36 kann die Sattelstütze 35 stufenlos
in den Pfeilrichtungen 45 verstellt werden. Der Sattelstütze 35 ist ein Messzeiger
38 zugeordnet, dem eine Skala 37 auf der Sitztraverse 32 zugeordnet ist. Es kann
nun exakt die richtige Sitzhöhe eingestellt werden und mit dem Feststellknopf 36
arretiert werden.
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In analoger Weise wird auch die Höhe des Lenkerschaftes 40 eingestellt,
der bei Lösen des Feststellknopfes 41 stufenlos in den Pfeilrichtungen 44 verstellbar
ist. In gleicher Weise ist dem Lenkerschaft 40 ein Messzeiger 43 zugeordnet, dem
eine auf der Fronttraverse 28 angebrachte Skala 42 gegenübersteht.
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Auch die Länge des Lenkervorbaustücks 46 ist in horizontaler Ebene
(Pfeilrichtung 50) stufenlos verstellbar. Hierzu wird der Feststellknopf 47 gelöst
und der an dem Verstellstück angebrachte Messzeiger 49 kann nun stufenlos über der
am Lenkervorbaustück befestigten Skala 48 vers,dchoben werden.
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Ebenso kann der Lenker 39 ausgewechselt werden, um beispielsweise
statt eines Rennlenkers einen Tourenlenker in dem Verstellstück einzuspannen und
zu befestigen.