DE310333C - - Google Patents

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DE310333C
DE310333C DENDAT310333D DE310333DA DE310333C DE 310333 C DE310333 C DE 310333C DE NDAT310333 D DENDAT310333 D DE NDAT310333D DE 310333D A DE310333D A DE 310333DA DE 310333 C DE310333 C DE 310333C
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sealing strips
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piston
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DENDAT310333D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C19/00Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
    • F01C19/02Radially-movable sealings for working fluids
    • F01C19/04Radially-movable sealings for working fluids of rigid material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 310333-KLASSE 14 b. GRUPPE
HUGO HEINRICH in ZWICKAU ι. Sa.
Dichtleisten angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1917 ab.
Für Maschinen mit umlaufenden Kolben, bei welchen exzentrisch zueinander angeordnete Zylindertrommeln mit verschiedenen Durchmessern an der Berührungsstelle gegeneinander dichten sollen, ist die gute und einwandfreie Arbeitsweise dieser Dichtung von besonderer Wichtigkeit, da hiervon der betriebssichere und wirtschaftlich günstige Gang der Maschine abhängt. Für diese Dichtung werden allgemein bekannte Dichtleisten in der verschiedensten Form und Ausführung angewendet, die entweder durch gesonderte Federn oder sonstige elastische Mittel an die Gegenfläche gepreßt werden oder auch durch
J5 eigene Elastizität dichtend anliegen. Die Dichtleisten liegen in entsprechenden Aussparungen des Dichtleistenträgers. Dieser Maschinenteil ist durchgängig verhältnismäßig groß und schwer zugänglich, deshalb stößt das Einarbeiten der Aussparungen für die Dichtleisten, die sehr genau passen müssen, in der Werkstatt auf große Schwierigkeiten. Um diesen Nachteil zu umgehen, werden nach dem Erfindungsgedanken besondere Einsatzstücke in entsprechende leicht zu bearbeitende Öffnungen der Dichtleistenträger eingesetzt, in welche Einsatzstücke' vorher die Nuten für die Dichtleisten eingearbeitet worden sind.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Neuerung in verschiedenen Ausführungsarten an einer beispielsweise gewählten Maschine dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt der Maschine bei einseitiger Ausführung der Arbeitsräume,
Fig. 3 und 5 Längsschnitte,
Fig. 4 und 6 Querschnitte durch den die Dichtung tragenden Teil des Kolbens einer doppelseitig wirkenden Maschine.
Fig. 7 und 8 die perspektivische Darstellung des Einsatzstückes in verschiedenen Ausführungsarten.
In den Figuren bedeuten α und b die Kolben, die in und um den feststehenden Zylinder c derart exzentrisch angeordnet sind, daß sie denselben während der ganzen Umdrehung bei I bzw. II dichtend berühren. An den Dichtstellen sind besondere Dichtleisten d angeordnet, die durch Federdruck oder das Betriebsmittel oder beides gemeinsam oder auch durch eigene Elastizität in bekannter Weise an den Umfang des feststehenden Zylinders c gepreßt werden. Anzahl und Form der Dichtleisten ist hierbei gleichgültig. Diese Dichtleisten d sind nun nach dem Erfindungsgedanken in besonderen Einsatzstücken e angeordnet, die in entsprechenden Ausnehmungen der Kolben α bzw. b angeordnet sind. Die in den Figuren 'gewählte zylindrische Form des Einsatzstückes ist nicht wesentlich, das Stück kann ebenfalls als Prisma oder Kegel ausgebildet sein. Es kann, wie in den Fig. 5 bis 7 dargestellt, aus einem Stück bestehen, oder, wie in den anderen Figuren dar- gestellt, aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein, wesentlich ist nur, daß die Bearbeitung der Nuten für die Dichtleisten d außer-
halb des Dichtungsträgers, hier also der Kolben α und b, vorgenommen werden kann. Die Ausnehmungen für die Einsatzstücke e können bis an die Kolbenwand / der Fig. ι bzw. an die Trennwand g der Fig. 3 und 5 reichen, können aber auch, wie in den Zeichnungen dargestellt, durch diese Wände hindurchgehen. Der in der Hinterwand / der Kolben α und b der Fig. 1 bzw. in der Trennwand g der Fig. 3 und 5 liegende Teil fr ist dann eine volle Scheibe, während die in die Arbeitsräume ragenden Teile e dem Umfange der Kolben entsprechend ausgerundet sind. In den Fig. 1 und 2 ist bei dem inneren KoI-ben α das Einsatzstück e mit der Kolbenwand f durch die Schraube k fest verbunden. Bei dem Außenkolben b ist die zylindrische Scheibe h mit einem Flansch / an die Kolbenwand / geschraubt und mit dem Einsatz-stück e durch die Schraube k verbunden. Die Befestigung kann auch auf jede andere Weise geschehen, und die Teile e und h können, wie oben gesagt, aber auch aus einem Stück bestehen. Bei den Fig. 3 bis 6 teilt die" Wandung g den Arbeitsraum in zwei Teile, um den auftretenden Achsialdruck auszugleichen. Die in dieser Trennwand g" durch die Ausarbeitung für das Einsatzstück e entstehende ' öffnung wird durch die volle Scheibe h ausgefüllt. Es entstehen dann,, je nachdem ob das Einsatzstück aus einem Stück oder zusammengesetzt ausgeführt wird, die in den Fig. 7 und 8 dargestellten Teile. In Fig. 7 besteht das Einsatzstück aus einem Ganzen, hier sind die Nuten öder Ausnehmungen m für die Dichtleisten d durch die volle Scheibe h durchgearbeitet. " Diese öffnungen können dann durch entsprechende Stücke-geschlossen werden oder durch geeignete Ausbildung der Dichtleisten e, wie in Fig. 5 dargestellt, ausgefüllt werden. In Fig. 8 ist das Einsatzstück aus mehreren Teilen bestehend gezeichnet und durch eine Schraube miteinander verbunden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine mit umlaufenden Kolben, bei welcher in der Längsrichtung der Kolbentrommeln Dichtleisten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das die Dichtleisten aufnehmende Einsatzstück (e) fest mit dem Dichtungsträger verbunden ist, und daß der in den Arbeitsraum hineinragende Teil des Einsatzstückes (e) sich der Form des Arbeitskolbens anschließt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung für das Einsatzstück in dem Dichtungsträger durch die den Arbeitsraum abschließende Wand (/) bzw. (g) hindurchgeführt und diese Öffnung durch eine entsprechende Scheibe (h) ausgefüllt wird.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (e) und die Scheibe (h) aus einem Stück besteht.
4. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (e) und die Scheibe (h) besondere Teile sind, die in geeigneter Weise miteinander verbunden werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT310333D Active DE310333C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025897B (de) * 1957-02-21 1958-03-13 Borsig Ag Vorrichtung zum Abdichten der Arbeitsraeume von Drehkolbenmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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