DE308944C - - Google Patents
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- DE308944C DE308944C DENDAT308944D DE308944DA DE308944C DE 308944 C DE308944 C DE 308944C DE NDAT308944 D DENDAT308944 D DE NDAT308944D DE 308944D A DE308944D A DE 308944DA DE 308944 C DE308944 C DE 308944C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
- A47G25/02—Dress holders; Dress suspending devices; Clothes-hanger assemblies; Clothing lifters
- A47G25/06—Clothes hooks; Clothes racks; Garment-supporting stands with swingable or extending arms
- A47G25/0678—Hook-to-rail connections, with provisions for easy removal of the hooks
Landscapes
- Assembled Shelves (AREA)
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein freistehendes Kleiderablagegerüst, bestehend aus einer
Grundplatte oder einem Rahmen und am Rande der Grundplatte stehenden, oben · miteinander
verbundenen Säulen zum Tragen der Aufhängemittel für die Kleidungsstücke. Solche
Gerüste wurden bisher so zusammengesetzt, daß die Säulen in Löcher der Grundplatte
und ihrer oberen Verbindungsteile geschraubt
ίο oder mit glatten Zapfen gesteckt werden. In
letzterem Falle müssen die Zapfenenden der Säule in die Löcher genau passen, damit eine
feste, starre Verbindung entsteht, und außerdem müssen sie in den Löchern durch Vorstecker,
Splinte oder ähnlich wirkende Mittel gesichert werden. Durch die vorliegende Erfindung
wird sowohl das genaue Einpassen der Zapfen in ihre Löcher als auch ihre besondere
Sicherung darin entbehrlich gemacht,
und außerdem wird der Zusammenbau der Gerüste so vereinfacht und erleichtert, daß er
von jedem Unkundigen ausgeführt werden kann. Dies geschieht dadurch, daß der ganze
obere Teil des Ablagegerüstes einschließlich der Säulen beim Zusammenbau auf Biegung
beansprucht wird, wodurch eine so starke Spannung in den Verbindungen von, Zapfen
und Zapfenlöchern entsteht, daß diese, selbst bei nicht genauer Ausführung, eine sichere
und starre Verbindung abgeben.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Längsansicht, Fig. 2 eine Queransicht und Fig. 3
,eine Oberansicht der neuen Kleiderablage, während Fig. 4 und 5 Einzelheiten der Zusammenfügung der Teile veranschaulichen.
Fig. 6, 7 und 8 sind Längs-, Quer- und Oberansicht einer zweiten Ausführungsform der
Kleiderablage.
Beide Formen sind nur Beispiele des im übrigen sehr wandlungsfähigen Erfindungsgedankens.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 5)
stehen auf einer Grundplatte oder einem diese ersetzenden Rahmen 1 zwei Säulen' 2, deren
obere Teile 3 umgebogen sind, so daß sie wagerecht oder schwach geneigt verlaufen und
mit ihren Enden in einem mittleren Verbindungsstück 4 zusammentreffen. Die unteren
Enden der Säulen 2 stecken in auf der Grundplatte oder dem Rahmen 1 sitzenden Hülsen 5,
und ebenso stecken die Enden der Teile 3 in hülsenartigen Ansätzen 6 des Verbindungsstückes 4. Zum Aufhängen der Kleider dienen
Stangen 7, die vorteilhaft aus Flacheisen bestehen und unten Haken 8 tragen, an ihrer
Oberkante aber mit Einkerbungen 9 versehen sind, in die die Haken von Kleiderbügeln eingehängt
werden können. Die Stangen 7 sind einerseits mit Zapfen 10 in den Säulen 2,
andrerseits mit ähnlichen Zapfen 11 in einem am besten rohrartigen Teil 12 gelagert, der
von dem Verbindungsteil 4 senkrecht nach unten ausgeht. ι
Die die Säulen 2 und Teile 3 bildenden Stangen (vorteilhaft aus Rohr hergestellt) sind
nun so gekrümmt, daß sie im freien Zustande
nicht der Form entsprechen, die sie im zusammengesetzten Gerüst einnehmen, vielmehr ι
so, wie es punktiert in der Fig. ι veranschaulicht ist. Wenn also die Enden der Teile 3
in die Hülsen 6 des Verbindungsstückes gesteckt sind, stehen die Säulen 2 nicht senkrecht,
sondern sie nehmen eine nach auswärts gespreizte Lage ein. Die Entfernung 'ihrer
Enden ist dadurch etwas größer als die Entfernung der sie aufnehmenden Hülsen 5, und
sie müssen, um in die Hülsen gesteckt zu werden, in der Richtung der Pfeile I einander
genähert werden. Dadurch entsteht eine Federspannung in dem ganzen Gebilde, welche
ihm nach dem Zusammensetzen vollkommene Starrheit verleiht, d. h. jedes Wackeln verhindert,
selbst wenn die Enden der Stangen 2, 3 in den zugehörigen Hülsen nicht auf
das genaueste eingepaßt sind. Das ergibt nicht nur eine wesentliche Erleichterung in
der Herstellung, sondern auch beim Zusammensetzen, und zugleich eine große Sicherheit
und Standfestigkeit des Ganzen. Die beiden Säulen 2 mit ihren Teilen 3 können auch aus
einem einzigen Stück bestehen, so daß das ganze Gebilde ein U-förmig umgebogener Bügel
wird, dessen freistehende Enden in die Hülsen 5 gesteckt: werden. Das Verbindungs-
: stück 4 findet nur Anwendung, um die Abmessungen der einzelnen Teile des Gerüstes
zu verringern.
Zur Sicherung der Verbindung, d. h.· um die Enden der Teile 3 nicht durch besondere Vorstecker
oder, andere Mittel in den Hülsen sichern zu müssen, sind die Bohrungen der
Hülsen 6 etwas gegen die Wagerechte geneigt,
so daß die Enden 3 in' einem stumpfen Winkel zusammenstoßen. Dadurch ist es, unmöglich,
daß durch -seitlichen Druck gegen die Säulen 2 etwa die Enden der Teile 3 aus ihren Hülsen 6 herausgezogen werden.
Um beim Zusammensetzen den Einbau der Stangen 7 zu erleichtern, dient folgende Einrichtung.
Die Stangen 7 sind, wie dargestellt, geneigt angeordnet, d. h. ihre in der Mitte zusammen-
• stoßenden Enden liegen höher als die äußeren Enden, sie bilden ein Knie. Das Stück 12
ist ebenfalls in einer Hülse 13 des Verbindungsstückes 4 lose, d. h. senkrecht verschiebbar
gelagert. Da nun beim Zusammenbau die Entfernung der Zapfen 10 voneinander
etwas größer ist als nach dem Einsetzen der unteren Enden der Säulen 2 in die Hülsen 5,
so wird sich zunächst das durch die Stangen 7 gebildete Knie etwas strecken, indem der
Teil 12 in der Hülse 13 nach unten sinkt, wie dies punktiert in der Fig. 1 dargestellt ist.
, .·' Werden die Enden der Säulen 2 einander genähert und in die Hülsen 5 gesteckt, so knickt
sich das Knie der beiden Stangen stärker ein, indem der Teil 12 in der Hülse 13 nach oben
gleitet.' Zur Sicherung dagegen, daß die
Zapfen 11 aus den Zapfenlöchern des Teiles 12
bei dieser Kniebewegung nicht herausrutschen, sind Nasen 14 an den Zapfen 11 angebracht.
Der ganze Zusammenbau der Kleiderablage wird daher durch Einsetzen der unteren
Säulenenden in die Hülsen 5 gesichert.
In den Fig. 6 bis 8 ist eine Ausführungsform veranschaulicht, wie sie für größere
Kleiderablagen anwendbar erscheint. Hier sind nicht nur zwei, sondern vier Säulen 2
vorhanden, deren obere Enden 3 ebenfalls durch Verbindungsstücke 4 miteinander vereinigt
sind, jetzt aber nicht alle vier mittels eines einzigen Verbindungsstückes, sondern
immer je zwei durch ein solches, so daß zwei Verbindungsstücke 4 vorhanden sind, zwischen
denen wieder eine wagerechte Stange 15 angebracht ist, die ebenfalls in an den Verbindungsstücken
sitzenden Hülsen 16 steckt. Um in sämtlichen Teilen des Gerüstes die nötige
Federspannung zu erzeugen, d. h. nicht nur in den Säulen 2 mit ihren Umbiegungen 3,
sondern auch in der Stange 15, sind, im Grundriß gesehen, die Umbiegungen 3 unter
einem Winkel zueinander gestellt, so daß, wenn die Enden der Säulen 2 in der Richtung
der Pfeile II (Fig. 8) nach einwärts bewegt werden, nicht nur eine Spännung in der
Richtung der Pfeile III (Fig. 7), sondern auch eine Spannung in der Richtung der Pfeile IV
(Fig. 6) entsteht.
Zur Aufhängung der Kleidungsstücke dient ein Rost von Stäben 7 in einem Rahmenwerk
17, 18, welches ähnlich wie die Stangen 7 der ersteren Ausführungsform durch Zapfen
in den Säulenteilen bzw. durch Glieder 19,
20 an den Verbindungsstücken 4 bzw. an der Stange 15 gelagert ist.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Freistehendes Kleiderablagegerüst, bestehend aus einer Grundplatte oder einem Rahmen und am Rande der Grundplatte stehenden, oben miteinander verbundenen Säulen zum Tragen der Aufhängemittel für die Kleidungsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (2, 3) des Gerüstes so gebildet sind, daß die unteren Enden je zweier verbundener Säulen im freien Zustande (vor Einsetzen in die Grundplatte) einen größeren Abstand als . die zugehörigen Löcher der Grundplattevoneinander haben. ■"'. ■' 2. Freistehendes Kleiderablagegerüst nach ; Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur zwei Säulen sowie zwei nach der Mittedes Gerüstes hin ansteigende, zum Tragen der Kleidungsstücke dienende Stangen (7) vorgesehen sind, die am äußeren Ende mit Zapfen (10) in dem senkrechten Teil der Säulen und in der Mitte des Gerüstes mit Zapfen (11) in einem gemeinsamen, senkrecht verschieblichen Glied (12) derart gelagert sind, daß sich beim Auseinanderbzw. Zusammenfedern der Säulen unter Verschiebung dieses Gliedes das durch die Tragestange gebildete Knie streckt bzw. einknickt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308944C true DE308944C (de) |
Family
ID=562156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308944D Active DE308944C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308944C (de) |
-
0
- DE DENDAT308944D patent/DE308944C/de active Active
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