DE308283C - - Google Patents

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DE308283C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/027Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the pawl type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.!;
Die bekannten, vermittels eines Ritzels in das gezahnte Schwungrad des Explosionsmotors eingreifenden Anlaßvorrichtungen weisen entweder eine zu große ,Baulänge auf 5 oder benötigen eine größere Anzahl kostspieliger und platzraubender Nebenapparate, um das Kuppeln, Anwerfen, Entkuppeln und Sichern selbsttätig: und zuverlässig zu bewirken.
ίο Gegenstand vorliegender Erfindung stellt eine eigenartige Kombination von Maschinenelementen dar, welche bei denkbar kürzester Baulänge sämtliche oben angeführten Gesichtspunkte berücksichtigt.
Die Welle des anwerfenden Elektromotors endigt, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in einen Konus a, auf welchem ein achsialkonisch ausgearbeitetes und. auf der Innenseite des äußeren Zylindermantels zylindrisch ausgeschliffenes Organ b aufgekeilt . und " mittels Mutter c festgezogen ist. In dem äußeren Zylindermantel ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine schiefe Leitbahn d ausgefräst, in welcher eine Leitrolle e läuft. Die Leitrolle ist vermittels des Zapfens/ in dem Zylinder g starr befestigt, welcher sich auf der bearbeiteten Innenfläche des Organs b bewegt. Der Zylinder g ist hinten mit einer Platte,/» abgeschlossen-, die als Widerlager für die Feder i dient. Der am anderen Ende von g befindliche Wulst ist mit einer Rille k versehen, in. welcher die Kupplungsglieder I schwenkbar gelagert sind. ~ aataa.»·.·/·?!
Auf der. Innenfläche des Zylinders g ist die Kapsel m gelagert, kann sich j edoch durch den Führungsteil η nur in der Längsrichtung verschieben. Auf oder an der Kapsel m sitzt auswechselbar oder fest das . Ritzel p. Am .Gehäuse des Elektromotors befindet.sich ein festsitzender, die Vorrichtung umfassender Mantel q, der eine Innenverzahnung r trägt, in welche die Kupplungsglieder I eingreifen. Schließlich ist an g noch eine Abdeckplatte s befestigt, die das Eindringen vpn Schmutz und das Hinausdrücken des Ritzels^ durch die Kraft der Feder i verhindert.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist nun folgende: . , ;
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Ruhezustand ;. die Kupplungsglieder I sind in Eingriff mit den Zähnen der Innenverzahnung r, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.: ■ Wird nun der Hauptstromschalter geschlossen, und der Elektromotor fängt an zu rotieren, so setzt das Organ b der Drehbewegung Widerstand entgegen, da es vermittels der Rollen, des Zylinders g und der Kupplungsglieder I durch den Zahnkranz gehalten ist. Hierdurch ergibt sich eine Längsverschiebung des Zylinders g· durch den Druck" der resultierenden Leitbahn ei; das Ritzel'/) kommt in Eingriff ■ mit den Zähnen des Schwungradkranzes 0, nach Eingriff entfernen sich aber auch die Kupplungsglieder I aus der Innenverzahnung r.. die Hemmung ist aufgehoben, und der «!Elektromotor.! kann frei umlaufend auf das

Claims (1)

  1. Schwungrad die zum Anspringen notwendige Umdrehungszahl übertragen.
    Diese einfache Aufeinanderfolge , der Vorgänge tritt nur, ein, wenn die Zähne des 5. Ritzels mit denjenigen ' des Schwungradkranzes ohne weiteres in Eingriff gelängen. Die Vorrichtung arbeitet jedoch auch ebenso sicher, wenn die Zähne aufeinandertreffen.' In diesem Fall wird., nach dem Aufsetzen der
    ίο Zähne das Ritzel p stehenbleiben, der Zylinder g wird aber trotzdem in der Längsrichtung weiter hinausbewegt; hierbei wird' die Feder i zusammengedrückt, und wenn die Kupplungsglieder I von der Innenverzahnung fieigegeben sind, wird das Ritzel beim Anlaufen des Motors gedreht und von der Kraft der gespannten Feder Ϊ in der nächsten günstigen Stellung in die Zähne des Schwungradkranzes geschleudert. . - ; ■■''
    Springt der Explosionsmotor an und. erreicht eine bestimmte Tourenzahl, so drückt er die Vorrichtung auf der schiefen Bahn der Ausfräsung d außer Eingriff, und der Fahrer ist weder böswillig noch durch Unachtsamkeit in der Lage, die Vorrichtung voi Stillstand des Motors nochmals zu betätigen, da die Kupplungsgliedier I unter Einwirkung der Fliehkraft in die Rille k zurückgedreht sind und erst bei Stillstand wieder hervorspringen und die zum neuen Betätigen der Vorrichtung notwendige Kupplung mit der Innenverzahnung r wiederherstellen.
    Ein \veiterer Vorteil dieser Ausbildung besteht in der Möglichkeit, das Eingriffsritzel zwecks günstiger, Übersetzungsverhältnisse mit" der kleinstmöglichen Zähnezahl zu versehen, da keine Zentralwelle den kleinsten ■Durchmesser .behindert. ,
    ■Paten τ-An Spruch:
    Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen mittels Elektromotors und gefederten Ritzels, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel durch drei ineinandergeschobene Zylinder _ mit der Motorwelle in 'Verbindung steht, von denen der innerste, mit dem Ritzel fest
    ;. verbundene gegen eine Feder verschiebbar, aber. undrehbar in diem mittleren gleiten kann, der seinerseits in dem äußeren, mit der Motorwelle verbundenen Zylinder in durch' Kurvenführung; bestimmter Weise sich verschieben kann und ein Gesperre trägt, das;in einen, festen Zahnkranz ein^ greift und nach der Verschiebung des . mittleren Zylinders aus dem Zahnkranz heraustritt und freie Drehung des Zylinders; zuläßt. "■ >:
    Hierzu ι Blatt; Zeichnungen.
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